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Sachsen Promotor/innen-Programm


Ausschreibung zum Eine Welt-Promotor/innen Programm in Sachsen ab 2016

Das Promotor/innenprogramm in Sachsen ist Bestandteil des bundesweiten Promotor/innen-Programms (2016-2018), das von der Arbeitsgemeinschaft der Landesnetzwerke (agl) und der Stiftung Nord-Süd-Brücken (SNSB) umgesetzt wird.
Finanziert wird das Programm vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und den Bundesländern – in Sachsen durch das Kulturministerium Sachsen.

Das sächsische Programm wird vom Entwicklungspolitischen Netzwerk Sachsen (ENS) koordiniert und von der Stiftung Nord-Süd-Brücken verwaltet.
Die Ausschreibung steht unter dem Vorbehalt der Bewilligung der Mittel für das Programm.
Die ausgeschriebenen 20h-Stellen (vorbehaltlich der Zustimmung des Bundes und des Landes) sollen einen deutlichen Bezug zur Thematik „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ haben.
Die Stiftung Nord-Süd Brücken und das Entwicklungspolitische Netzwerk Sachsen suchen ab 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2018 sächsische Trägervereine für

Zwei Fachpromotor/innen der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit zu zwei der folgenden Schwerpunktthemen:
  • Stärkung und Einbindung von Migrant/innen
    Migrant/innen und deren zivilgesellschaftliches, entwicklungspolitisches Engagement sollen stärker sichtbar und Migrantisch-Diasporische Organisationen (MDO) und dort Engagierte sollen qualifiziert und beraten werden, so dass deren Teilhabe an entwicklungspolitischen Projekten und Diskussionen erfolgen kann. Das kann z. B. als Vermittlung von migrantischen Referent/innen im Bereich Globales Lernen geschehen.
  • Verbreiterung der Bildung für nachhaltige Entwicklung sachsenweit
    Globales Lernen soll in ganz Sachsen vernetzt werden. Vereine kooperieren mit Schulen, Volkshochschulen, Bibliotheken und Fort- und Weiterbildungsinstitute und lernen voneinander. Bei der Umsetzung des Orientierungsrahmens „Globales Lernen“ ins sächsische Schulsystem soll die Stelle unterstützen
  • Förderung des nachhaltigen Konsums und Handels
    Fairer Handel als ein Weg zur Veränderung von wirtschaftlichen Strukturen und Aspekte der solidarischen Ökonomie sollen in die Diskussion eingebracht werden. Hier kann die öko-soziale Beschaffung der Kommunen oder des Landes ein Schwerpunkt sein und/oder das Konsumverhalten der Einzelnen thematisiert werden.
Zwei Regionalpromotoren für zwei der vier folgenden Regionen
  • Ostsachsen,
  • Westsachsen,
  • Nordsachsen
  • Südsachsen

Die Promotor/innen setzen sich für alle entwicklungspolitischen Belange ein. Sie müssen nicht Fachwissen in allen Fachbereichen mitbringen, sondern sollen in der Lage sein, beispielsweise Fachleute zu kontaktieren bzw. einzuladen und somit die Region entwicklungspolitisch zu stärken.

Antragstellung

Vereine, die Träger einer Fachpromotor/innen-Stelle werden möchten, müssen ein Antragsformular ausfüllen und darin ein inhaltliches Konzept mit konkreten Maßnahmen zu einem der oben genannten Schwerpunktthemen vorlegen. Das Konzept muss sich an den direkten Wirkungen des Promotor/innenprogramms orientieren (siehe das Antragsformular).
Benutzen Sie für die Antragstellung bitte dieses Formular  oder dieses (als pdf)
Anträge können in Sachsen eingetragene gemeinnützige Vereine aus dem entwicklungspolitischen Bereich stellen (auch solche, die nicht Mitglied des ENS sind), aber keine Einzelpersonen.

Die Anträge (max. 10 Seiten) sind einzureichen bis 21. September 2015 elektronisch und postalisch an: info(at)nord-sued-bruecken.de Stiftung Nord-Süd-Brücken, Greifswalder Straße 33a, 10405 Berlin.
Ein paritätisches Auswahlgremium von Stiftung Nord-Süd-Brücken und ENS entscheidet über die Trägerschaften der Fachpromotor/innenstellen in der ersten Woche im Oktober 2015 anhand der eingegangenen Bewerbungen. Im Anschluss werden alle Vereine zeitnah über das Ergebnis informiert.

Kriterien bei der Auswahl der Trägervereine

Der antragstellende Verein

  • verfügt über ausgewiesene Erfahrungen und Kompetenzen zum Schwerpunktthema und ist diesbezüglich vernetzt.
  • Das inhaltliche Konzept des Antrags und die darin enthaltenen konkreten Maßnahmen haben einen deutlichen Bezug zur Bildung für nachhaltige Entwicklung tragen zur Vernetzung bei und finden im Austausch mit dem Landesnetzwerk ENS und mit anderen relevanten Akteuren statt.
  • beziehen migrantisch-diasporische entwicklungspolitische Akteur/innen und Expertisen ein.

Leistungen der Trägervereine und Programmträger

Der Trägerverein schließt mit der Stiftung Nord-Süd-Brücken einen Vertrag, der die Anforderungen und Leistungen fixiert. Darin werden u. a. enthalten sein:

  Leistungen der Programmträger
   Der Trägerverein erhält für die sozialversicherungspflichtige Anstellung einer/s Promotor/in von den Programmträgern die Lohnkosten angelehnt an TVöD 11 (20 Std./Woche bis zu 26 T€) und einen               Zuschuss für Projektsachkosten – voraussichtlich in Höhe von 3.000 EUR.

  Leistungen der Trägervereine
  Der Trägerverein

  • entscheidet, welche Person als Promotor/in eingesetzt wird und stellt diese gemäß der Vergütungsvorgaben des Programms (TVöD 11, 20 Std./Woche) an. Eine Stelle kann nur mit einer Person besetzt sein und darf nicht auf mehrere Personen aufgeteilt werden.
    gewährleistet die Umsetzung des vorgelegten Konzepts und der darin enthaltenen Maßnahmen durch die/den Promotor/in.
  • benennt eine Ansprechperson für die Promotor/in und die Programmträger. Diese beteiligt sich an Elementen des Begleitprogramms (u. a. jährliches Austauschtreffen mit allen Promotor/innen und Anstellungsträgern, ggfs. weitere für den Verlauf des Programms relevante Termine).
  • ist verantwortlich für die jährlichen Berichte (Finanz- und Sachbericht).
  • gewährleistet die verbindliche Teilnahme und Mitarbeit der Promotor/in an programmrelevanten Maßnahmen (v. a. des Begleitprogramms, z. B. alle zwei Monate ein Promotor/innen-Treffen sowie jährlich eine Klausur und ein mehrtägiges bundesweites Promotor/innen-Treffen).
  • gewährleistet die Mitarbeit in bundesweiten Zusammenhängen (regional und/oder fachlich)
  • gewährleistet die Sichtbarkeit der Arbeit der Promotor/in in den Öffentlichkeitsmaterialien des Vereins entsprechend der Programmvorgaben und der Anforderungen der Förderinstitutionen.

 Antragsformular hier (als doc) oder hier (als pdf)

Kontakt

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Büro des ENS (0351 4 92 33 64) oder der Stiftung Nord-Süd-Brücken (030 42 85 13 85).

Anne Schicht | ENS e.V.| 03 51 4 92 33 64
Andreas Rosen | Stiftung Nord-Süd-Brücken | 0 30 42 85 13 85

Die Anträge müssen bis zum 21. September 2015 elektronisch und postalisch an die Stiftung Nord-Süd-Brücken geschickt werden: info(at)nord-sued-bruecken.de
Stiftung Nord-Süd-Brücken | Greifswalder Straße 33a | 10405 Berlin.

 
 
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Tel: +49 30 42 85 13 85
Fax: +49 30 42 85 13 86
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