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Bilanz 2016

Erläuterungen zur Bilanz

AKTIVA

A. Anlagevermögen 

Sachanlagen: Die Stiftung besitzt ein Grundstück in Leipzig, das an eine gemeinnützigen GmbH im Erbbaurecht vergeben wurde.
Beteiligungen:
Durch den Kauf von Genossenschaftsanteilen der Berliner Volksbank stiegen die Beteiligungen an. Die Position enthält darüber hinaus die Beteiligung an einem Solarfonds und den
Restbetrag an einem geschlossenen Immobilienfonds.
Wertpapiere: Das Stiftungskapital ist überwiegend in Wertpapieren angelegt (Anleihen, Fonds, Aktien). Die Bewertung dieses Wertpapierbestandes erfolgte zu Anschaffungskosten. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung wurden Bewertungsabschläge auf den niedrigeren Kurswert am Bilanzstichtag vorgenommen. In der Bilanz nicht ausgewiesen sind die stillen Reserven in den Wertpapieren in Höhe von 1.210 T€.
Ausleihungen: Ein Teil des Stiftungskapitals ist in Ausleihungen für Immobilieninvestitionen angelegt. Diese sind im Grundbuch der jeweiligen Immobilie abgesichert.

B. Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel sind zum Nennwert bilanziert.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: Die Position sonstige Vermögensgegenstände umfasst im Wesentlichen Zinsabgrenzungen für festverzinsliche Wertpapiere und Forderungen auf Fondsausschüttungen, die dem Geschäftsjahr zuzurechnen sind sowie die Kaufpreisforderung an den Erbbaurechtsnehmer für das im Rahmen des Erbbaurechtes übertragene Gebäude. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert.
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten: Ein Teil der Mittel dient der Finanzierung bereits bewilligter Förderzusagen und der Stiftungsarbeit, der größere Teil dient der risikolosen Anlage des Stiftungsvermögens z.B. in Festgeldern.

PASSIVA

A. Eigenkapital

Grundstockvermögen: In dieser Position wird das ungeschmälert zu erhaltende Stiftungskapital ausgewiesen.
Zustiftung: Das in seinem Bestand ungeschmälert zu erhaltende Stiftungskapital erhöht sich um Zustiftungen.
Rücklagen: Ein Teil des Jahresüberschusses wurde entsprechend der AO § 62 Abs. 1 Nr. 3 zur langfristigen Sicherung der Leistungsfähigkeit der Stiftung in die freie Rücklage eingestellt. Im laufenden Haushaltsjahr wurde ein Teil der Rücklage für satzungsgemäße Zwecke aufgelöst, dieser Betrag wurde am Jahresende in gleicher Höhe wieder zugeführt, so dass die Rücklage unverändert blieb und für die Projektförderung in den Folgejahren eingesetzt werden kann.
Das Ergebnis aus den nicht ertragsbezogenen Wertveränderungen der Wertpapiere (Buchgewinne und Zuschreibungen abzüglich Kursverluste und Abschreibungen) wurde in die Sonstigen
Rücklagen zur Abdeckung von Kursverlusten eingestellt.

B. Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen sämtliche zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten; sie sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem zukünftigen Erfüllungsbetrag bewertet worden. Im Wesentlichen handelt es sich um Zahlungsverpflichtungen der Stiftung, die sich aus Fördermittelzusagen an Projektträger (46 T€) ergeben, noch nicht vollständig umgesetzte entwicklungspolitische Projekte der Stiftung (50 T€), voraussichtliche Aufwendungen für die Wirtschaftsprüfung (6 T€), Urlaubsrückstellungen (5 T€) sowie die Berufsgenossenschaft, die erst 2017 fällig werden.

C. Verbindlichkeiten

Hierbei handelt es sich um Aufwendungen des Jahres 2016, die erst im Folgejahr überwiesen werden. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert.

D. Passive Rechnungsabgrenzungsposten:

Die Position enthält im Wesentlichen bereits 2015 erhaltene Fördermittel vom Kirchlichen Entwicklungsdienst der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO)/Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst zur Finanzierung des Promotor*innenprogramms von kirchennahen Trägern in Brandenburg für das Jahr 2017. Ein Teil der Zuwendung von Engagement Global gGmbH für das WSD-Programm konnte im Haushaltsjahr 2016 nicht verausgabt werden. Dieser Betrag wurde daher nicht erfolgswirksam verbucht, sondern für die Rückzahlung 2017 in einen Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt.

 
 
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