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Praxis-Workshop am 28. und 29. Mai 2010

Ich mache, also wirke ich!? Qualitative Indikatoren in der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit

Immer wieder sind entwicklungspolitische Vereine und Gruppen mit dem Problem konfrontiert zu überprüfen oder den Geldgebern zu »belegen«, was ihre Aktivitäten und Maßnahmen bewirken, bewegen oder auslösen. Da wird z.B. eine öffentliche Veranstaltung »erfolgreich« durchgeführt. Aber, was heißt erfolgreich und woran lässt sich dieser Erfolg ablesen? Oder: Im Rahmen einer Projektwoche werden Jugendliche für den Fairen Handel sensibilisiert. Jedoch, lässt sich diese Sensibilisierung, die erst einmal im Kopf und Herzen stattfindet, überhaupt erkennbar darstellen und wenn ja, wie?

Bei der Überprüfung der eigenen Ergebnisse, Ziele oder direkten Wirkungen einer Maßnahme helfen sogenannte Indikatoren. Indikatoren zeigen an, woran und wie die Veränderung eines Zustandes quantitativ und qualitativ beobachtet oder gemessen werden kann. Ein quantitativer Indikator („53 Personen aus der Gemeinde XY haben an der Veranstaltung teilgenommen“) ist noch einfach zu bilden und auch zu überprüfen. Demgegenüber ist die Formulierung von qualitativen Indikatoren („Von den 53 Teilnehmenden melden sich acht Personen nach der Veranstaltung bei der Initiative AZ und fragen nach Möglichkeiten der Mitarbeit nach“) deutlich schwerer.

Ziel & Zielgruppe
Im Sinne des Lernens, der Verbesserung der eigenen Arbeit und der Berichterstattung möchte der Workshop Engagierten aus entwicklungspolitischen Vereinen konkrete Hinweise und Hilfestellung dazu geben, was Indikatoren sind, wie man sie realistisch und für die eigene Arbeit angepasst entwickelt und wozu sie gut sind. Neben den Inputs von Dr. Claudia Bergmüller wird es genügend Zeit in Arbeitsgruppen geben, um selbst einmal qualitative Indikatoren zu entwickeln und im Austausch mit anderen Teilnehmer/innen zu diskutieren.

Referentin
Dr. Claudia Bergmüller, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Allgemeine Erziehungswissenschaft I der Universität Erlangen-Nürnberg

Programm:

Freitag, 28.05.2010

14.00 Begrüßung, Einführung, Vorstellung
Andreas Rosen, Stiftung Nord-Süd-Brücken

14.45 Input: Qualität definieren - (k)eine leichte Sache!
Referentin: Claudia Bergmüller

Rückfragen

16.00 Kaffeepause

16.30 AG: Einführung in die Formulierung von Qualitätsindikatoren

18.30 Abendessen

19.30 Vorstellung ausgewählter Evaluationsgegenstände

20.30 „Spaß-Indikatoren“

Samstag, 29.05.2010

08.00 Frühstück

09.00 AG: Ausarbeitung gegenstandsbezogener Indikatoren

10.45 Kaffeepause

11.00 Fortsetzung der Arbeitsgruppen

13.00 Mittagessen

13.45 Reflexion der AG-Ergebnisse

16.00 Ende

Wir bitten um Anmeldung bis zum 30. April 2010.

Diese gilt als bestätigt, wenn Sie nichts Gegenteiliges von uns hören.
Der Teilnehmerbeitrag beträgt 30 Euro inkl. Übernachtung und Vollpension (der Wunsch nach vegetarischem Essen sollte bei der Anmeldung vermerkt werden).
Wir bitten um Überweisung des Betrages auf unser Konto 3 15 15 00 bei der Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 100 205 00 bis zum 14. Mai 2010.
Die Fahrkosten für den ÖPV können auf Antrag erstattet werden (bei Fahrten mit dem PKW kannein Kilometergeld in maximaler Höhe der Kosten für den ÖPV erstattet werden).

Download für den Workshop-Flyer hier

 

 
 
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Kontakt

Stiftung Nord-Süd-Brücken
Greifswalder Str. 33a
10405 Berlin
Tel: +49 30 42 85 13 85
Fax: +49 30 42 85 13 86
info@nord-sued-bruecken.de
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