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Fachgespräch Non-formale Bildung

veranstaltet von der Stiftung Nord-Süd-Brücken und dem Indienförderkreis EPOG bei der Wassermühle Ziddorf e.V.

„Non-formale berufliche Bildung in den Ländern des Südens – Was bewirkt das?

mit Rev. Manmasih Surin u. Rev. Narendra Gagrai, Chotanagpur/Indien

Dienstag, 23. Oktober 2012, 14.00 – 17.00 Uhr

Veranstaltungsraum der Stiftung Nord-Süd-Brücken

Ein dreimonatiger Nähkurs in Indonesien, eine sechsmonatige Tischler-Ausbildung in Mosambik oder EDV-Kurse in Guatemala: In vielen Ländern des Globalen Südens setzen junge und auch ältere Menschen, vor dem Hintergrund fehlender staatlicher Angebote und Möglichkeiten, auf private, ungeregelte Initiativen der beruflichen Bildung. Diese Qualifizierungsangebote werden nicht nur von gewerblichen Einrichtungen angeboten, sondern auch – im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit und Armutsbekämpfung – von Community Based Organisations (CBO), Kooperativen und Nichtregierungsorganisationen (NRO). Neben den ressourcenbedingten staatlichen Defiziten bei der beruflichen Ausbildung junger Menschen gibt es weitere Gründe, die Jungen und Mädchen davon abhalten, sich weiterzubilden: u.a. die Situation in ländlichen Regionen, Ausgrenzung von Minderheiten und Bevölkerungsgruppen, Kriege/Bürgerkriege, Existenzsicherung und geschlechtsspezifische Gründe.
Der Indienförderkreis (EPOG) und seine Partner in der Region Chotanagpur (Unionsstaat Jharkhand) haben über die Gründung von sogenannten Craftmen Training Center (CTC), eine Art dörflicher Selbsthilfegruppen für die Vermittlung von handwerklichen Fähigkeiten, über 20 Jahre lang Erfahrungen im Bereich der Non-formalen beruflichen Bildung sammeln können.
Nun sind Vertreter der CTC zu Besuch in Deutschland, wo sie u.a. an Weiterbildungskursen in der Forstbaumschule Güstrow-Klueß, bei Handwerksmeistern in Malchin und an der NILES Aus- und Weiterbildung in Berlin-Weißensee teilnehmen. Mit den indischen Gästen und weiteren „Kennern“ der informellen beruflichen Ausbildung in Asien, Afrika und Lateinamerika wollen wir übergreifend u.a. folgende Fragen diskutieren:
‐ Unter welchen Bedingungen ist eine solche non-formale berufliche Bildung erfolgreich für die Teilnehmer/innen?
‐ Welche Begleitung und Unterstützung der Ausgebildeten ist notwendig nach Abschluss der Ausbildungsmaßnahme?
‐ Wie wirkt sich die Ausbildung auf den persönlichen Werdegang der Teilnehmenden, aber auch auf die gemeinschaftliche Entwicklung des Dorfes/Stadtteils aus?
‐ Wie ist eventuell die Zusammenarbeit mit staatlichen Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen?
‐ Was sind die zentralen Herausforderungen, vor denen Einrichtungen wie die CTC heute stehen?
Wir laden Sie ganz herzlich ein, im Rahmen dieses Fachgespräches eigene Erfahrungswerte aus der non-formalen beruflichen Bildung einzubringen bzw. hierüber neue Einsichten zu sammeln.
Zwecks besserer Planung bitten wir um eine Rückmeldung Ihrer Teilnahme bis spätestens 16.10.2012 per mail (a.bernhard@nord-sued-bruecken.de) oder unter 030 – 42 85 13 85
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Hier können Sie die Einladung downloaden.

 
 
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