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Das Geld der Anderen

Die Fördermittel der Stiftung Nord-Süd-Brücken sind begrenzt. Vielleicht werden wir aus diesem Grund Ihr Vorhaben gar nicht oder nur teilweise finanzieren können. Vielleicht sind Sie bei uns nicht antragsberechtigt. Vielleicht helfen deswegen die folgenden Hinweise, Ihr entwicklungspolitisches Vorhaben zu verwirklichen.

Datenbanken:

Eine gute Übersicht über entwicklungspolitische Fördermöglichkeiten hat der Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. (VNB) herausgebracht.
www.mehrmoeglichmachen.de/menu/eine-welt/
Dort werden Fördermöglichkeiten für Inlands- und Auslandsprojekte regional (Bundesländer) bundes- und EU-weit vorgestellt. Zudem findet man dort Fördermöglichkeiten „benachbarter“ Themenfelder wie Umwelt, Interkultur und Gender.

Zu empfehlen ist auch der Online-Finanzierungsratgeber der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW).
www.service-eine-welt.de/finanzierungsratgeber/finanzierungsratgeber-start.html
Dieser Ratgeber hat eine eigene umfangreiche Datenbank mit Fördereinrichtungen zu Entwicklungspolitik, Migration, Umwelt und Fairer Handel. Auch hier kann man regional, bundes- und weltweit auswählen. Daneben verweist der Ratgeber noch auf viele weitere Datenbanken.

Die grüne Europaabgeordnete Barbara Lochbihler stellt auf ihrer Homepage Europäische Förderprogramme zu den Themenbereichen Integration & Antirassismus, Bildung, Jugend & Kultur sowie Menschenrechte, Entwicklung & Humanitäre Hilfe vor.
http://www.barbara-lochbihler.de/eu-foerdermittel/
Alle Programme im Überblick können auch auf CD bestellt werden: barbara.lochbihler@europarl.europa.eu

Wer ganz breit suchen möchte, um eventuell „nicht gehobene Schätze“ zu finden, kann sich der Datenbank des Bundesverbandes deutscher Stiftungen zuwenden.
www.stiftungsindex.de
Dort kann man in die Ausgangsmaske das Stichwort „Entwicklungszusammenarbeit“ oder auch „Völkerverständigung“ eingeben (und zusätzlich unbedingt „fördernd und Antragsmöglichkeit“). Erleichternd ist, dass man die Suche nach Postleitzahlen eingrenzen kann bzw. auch die Möglichkeit hat,  in bestimmten Städten (z.B. Berlin, Leipzig, Dresden) zu suchen.

Reader Fördertöpfe:

Eine sinnvolle Investition (22 Euro) ist der Reader: „Fördertöpfe für Vereine, selbstorganisierte Projekte und politische Initiativen“ von Netzwerk Selbsthilfe e.V. aus Berlin.
www.netzwerk-selbsthilfe.de/beratung/foerdertopfbroschuere
Das praxisorientierte Nachschlagewerk portraitiert mehr als 400 Stiftungen und Förderquellen u.a. zu Entwicklungspolitik, Migration und Umwelt. Die umfassenden Hinweise auf Fördermöglichkeiten machen die Broschüre zu einem kompetenten Wegweiser durch den Förderdschungel. Zusätzlich gibt es die Broschüre „Schwein gehabt – Förderpreise für zivilgesellschaftliche Aktivitäten“ (11 Euro) mit mehr als 175 landes- und bundesweit ausgeschriebenen Förderpreisen und Wettbewerben für soziale und nachhaltige Projekte.

Auswahl Inlandsarbeit:

In dieser pdf-Datei beschreiben wir jene entwicklungspolitischen Geldgeber, die nach unserer Kenntnis in den Neuen Bundesländern (oder einem Bundesland) fördernd aktiv sind. Diese Darstellung ist keinesfalls vollständig.

Auswahl Auslandsprojekte:

In dieser pdf-Datei beschreiben wir jene entwicklungspolitischen Geldgeber, die nach unserer Kenntnis in den Neuen Bundesländern (oder einem Bundesland) fördernd aktiv sind. Diese Darstellung ist keinesfalls vollständig.

Fördermöglichkeiten für Migrantenorganisationen:

Natürlich stehen Migrantenorganisationen, die sich entwicklungspolitisch engagieren wollen, alle zuvor genannten Fördertöpfe offen. Darüber hinaus gibt es spezifische Fördertöpfe, die ausschließlich oder vorrangig an Migranten richten. Ein paar möchten wir im folgenden vorstellen:

„Migranten als Brückenbauer – Förderung des entwicklungspolitischen Engagements von Migrantenorganisationen“ ist ein Förderprogramm des Centrums für Migration und Entwicklung (CIM). Unterstützt werden migrantische Vereine, die mit Partnern in sog. Entwicklungs-, Schwellen- oder Transformationsländern entwicklungspolitische Projekte umsetzen wollen. Alle weiteren Bedingungen und Leistungen finden sich unter www.cimonline.de/de/2110.asp

Die Stiftung :do möchte mit ihrer Förderpraxis die Rechte von Flüchtlingen und MigrantInnen stärken. Migrantenselbstorganisationen sind als Antragsteller willkommen! Man kann dort Anträge bis 5.000 Euro Zuschusssumme stellen und die Stiftung möchte die Förderung möglichst unkompliziert halten. Schön ist, dass die Stiftung :do noch auf viele weitere Geldgeber verweist, die gleichfalls Projekte von Migranten fördern. Die Aufzählung und Bedingungen zur Antragstellung stehen unter www.stiftung-do.org/forderung/antrag-stellen/

Die RAA Brandenburg (September 2008) hat ein empfehlenswertes Managementhandbuch für Migrantenorganisationen herausgegeben. Auf Seite 65 ff. finden sich auch explizite Hinweise auf regionale und bundesweite Förderer.
http://www.masf.brandenburg.de/sixcms/media.php/4055/ib_kommit.pdf

Fördermöglichkeiten für Jugendgruppen:

Im Rahmen der Agenda 20130 für nachhaltige Entwicklung hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Juli 2016 eine neue Förderlinie aufgelegt. Sie ermöglicht Jugendgruppen aus Deutschland und Ländern des Südens, gemeinsame Projekte im gegenseitigen Austausch durchzuführen. Mehr Informationen findet man im untenstehenden Link: 
https://www.weltwaerts.de/de/begegnung.html

Fördermöglichkeiten für Flüchtlingshilfe:

Die unten stehende Broschüre gibt einen guten Überblick über fördernde Stiftungen und Fonds, die sich in der Integration und Flüchtlingshilfe engagieren.
http://www.foerdermittelbuero.de/wp-content/uploads/2015/10/Integration-und-Fl%C3%BCchtlingshilfe-f%C3%B6rdern-lassen.pdf

Beraten lassen!

In allen Bundesländern gibt es entwicklungspolitische Landesnetzwerke, deren Aufgabe u.a. ist, Vereine und Gruppen zu Möglichkeiten der Förderung auf Landesebene (und darüber hinaus) zu beraten. Die Adresse des für Sie zuständigen Landesnetzwerkes finden Sie auf der Seite der Arbeitsgemeinschaft der Landesnetzwerke (agl):
www.agl-einewelt.de/eine-welt-landesnetzwerke

Bengo (Beratungsstelle für private Träger in der Entwicklungszusammenarbeit) bietet Vereinen eine einführende Beratung zu den Eckpunkten der Projekt- und Trägerkriterien verschiedener Geldgeber, vor allem des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Europäischen Union. Hier finden Sie wichtige Hinweise für Ihre Anträge und Tipps zum Projektablauf.
www.bengo.de

In verschiedenen Bundesländern gibt es bereits für migrantische Vereine die Möglichkeit, sich direkt von migrantischen Berater/innen über Fördermöglichkeiten informieren zu lassen. Eine Übersicht über entsprechende Anlaufstellen hat u.a. moveGLOBAL - entwicklungs-politische Beratung von Migrant/innen für migrantisch-diasporische Organisationen.
www.moveglobal.de

 
 
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Tel: +49 30 42 85 13 85
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info@nord-sued-bruecken.de
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