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Geschäftsbericht 2008 erschienen

„20 Jahre entwicklungspolitische Arbeit in den Neuen Bundesländern – 15 Jahre Stiftung Nord-Süd-Brücken“

Pressemitteilung

Berlin, 25.06.2009 - Vor 20 Jahren fiel die Mauer. In der Übergangszeit bildete sich der Entwicklungspolitische Runde Tisch (ERT), der nicht nur die Ausdehnung der entwicklungspolitischen Szene in den Neuen Bundesländern beförderte, sondern tatkräftig die Gründung der Stiftung Nord-Süd-Brücken im Jahr 1994 vorantrieb.
Die Bilanz der Stiftung Nord-Süd-Brücken kann sich nach 15 Jahren sehen lassen: Insgesamt wurden rund 1.800 Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika sowie Vorhaben der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in Deutschland mit über 11 Mio. Euro gefördert. Diese Finanzierung von Projekten und die Qualifizierung der ostdeutschen Vereine durch die Stiftung Nord-Süd-Brücken hat wesentlich zur Weiterentwicklung einer vitalen entwicklungspolitischen Szene in den Neuen Bundesländern beigetragen.
Die Breite und Vielschichtigkeit der Szene dokumentiert sich in dem soeben erschienenen Geschäftsbericht „20 Jahre entwicklungspolitische Arbeit in den Neuen Bundesländern - 15 Jahre Stiftung Nord-Süd-Brücken“.
15 Beiträge beleuchten nicht nur die langjährigen und teils noch von den Realitäten der DDR geprägten Erfahrungen der Auslands- und Solidaritätsarbeit. Sie erzählen auch von den Errungenschaften und Fortschritten in der Bildungs- und Begegnungsarbeit bzw. beim Fairen Handel. So schreiben z.B. Annette Berger und Willi Volks von den Kontinuitäten in der Arbeit des INKOTA-netzwerkes: „INKOTA kam aus der Opposition gegenüber den DDR-Verhältnissen und befindet sich wiederum in der Opposition gegenüber ungerechten Handels- und Finanzstrukturen.“ Ilona Schleicher und Carl Ordnung vom Solidaritätsdienst-international e.V. (SODI) hingegen problematisieren die kritische Solidarität anhand ihres Verhältnisses zur ehemaligen Befreiungsbewegung und jetzigen Regierung Südafrikas, dem Afrikanischen Nationalkongress (ANC). Von einer Bildungsreise ohne zu reisen, berichten Susanne Lerche und Riccardo Neumann von Tierra – Eine Welt e.V. Görlitz. Seit knapp zehn Jahren veranstalten sie entwicklungspolitische Sommercamps für Kinder zwischen 10 und 14 Jahren und holen so Reisfelder und Zuckerhut in die sächsische Provinz. Und unter dem Titel „Der Fremde und der Frühaufsteher“ verweisen Cornelia Kopf und Stefan Helmholz vom Dachvereinreichenstraße e.V. in Quedlinburg auf die Notwendigkeit, in einem Bundesland mit einem MigrantInnenanteil von 1,9% und manifestem Rassismus BildungsreferentInnen aus Afrika, Asien und Lateinamerika in die Schulen und Kitas zu schicken.

Der 64-seitige Geschäftsbericht mit den anschaulichen 15 Beiträgen kann Ihnen gerne postalisch oder als pdf-Datei zugeschickt werden. Interviewwünsche vermitteln wir gerne weiter.

Für Rückfragen und weitere Informationen steht Ihnen

Andreas Rosen, entwicklungspolitischer Referent,
zur Verfügung: Tel: 030 - 42 85 13 85,
andreas.rosen(at)nord-sued-bruecken.de

 

 
 
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Tel: +49 30 42 85 13 85
Fax: +49 30 42 85 13 86
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