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Azubis für Entwicklungszusammenarbeit

ANSATZ

Finanziert über Mittel des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) des Landes Brandenburg vergibt die Stiftung Nord-Süd-Brücken aus dem Programm „Jugend für Entwicklungszusammenarbeit“ Zuschüsse für Jugendliche und junge Erwachsene mit Ausbildungs- oder Studienplatz in Brandenburg. Die finanzielle Unterstützung soll jungen Menschen einen Arbeits- und Erfahrungsaufenthalt (3 – 6 Wochen) in einem Entwicklungsland gemäß der DAC-Liste der OECD in Afrika, Asien oder Lateinamerika ermöglichen und somit einen Beitrag für die grenzübergreifende Ausbildung, die Persönlichkeitsbildung und das interkulturelle Lernen zu leisten. Das Programm “Azubis für Entwicklungszusammenarbeit” richtet sich an Auszubildende ab dem zweiten Lehrjahr und TeilnehmerInnen dualer Studiengänge. Um Aufenthalte „im Tandem“ zu ermöglichen ist es möglich, Anträge für max. zwei Personen parallel zu stellen.

Die Zuschüsse des MBJS werden über Mittel der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam ergänzt. Die gemeinsame Finanzierung soll annähernd eine Kostendeckung für Reise und Aufenthalt (Flug, Unterkunft, notwendige Impfungen, Versicherungen) gewährleisten. Zudem nehmen die Freiwilligen an einem Vorbereitungs- und Nachbereitungsseminar teil. Je nach Zielland / Einsatz liegt die aufsummierte Förderung durch MBJS und IHK Potsdam bei max. 2.100 Euro je TeilnehmerIn. Der Zuschusse wird zu 75 Prozent vor Ausreise ausgezahlt, der Restbetrag nach Rückkehr. Es sind parallele Antragstellungen von bis zu zwei Personen je Einsatzort möglich.


EINSÄTZMÖGLICHKEITEN

Das Programm umfasst zwei Bewerbungsmöglichkeiten:

a)    Bewerbung auf feste Einsatzorte und -organisationen

Aktuell sind über die Förderorganisationen voraussichtlich folgende Einsatzmöglichkeiten vermittelbar:

  • Tansania(Sansibar)– Arbeitsaufenthalt in der Stadtverwaltung

Zielgruppe: Auszubildende aus den Bereichen Kaufmann/frau, Verwaltung, Landschafts- und Gartenbau. Englischkenntnisse sind erforderlich.

  • Philippinen – Arbeitsaufenthalt in einem Krankenhaus

Zielgruppe: Auszubildende aus den Bereichen Krankenpflege, Medizin, Pharmazie und Verwaltung. Englischkenntnisse sind erforderlich.

  • Guatemala – Arbeitsaufenthalt in einer NGO (Häuserbauprojekt, Schule oder Krankenhaus)

Zielgruppe: Auszubildende aus den Bereichen Bau, Erziehung, Krankenpflege, Medizin, Pharmazie und Verwaltung. Spanisch- und/oder Englischkenntnisse sind erforderlich.

Hinweis: Eine Vermittlung erfolgt vorbehaltlich der aktuellen Sicherheitslage vor Ort.

b)    Selbstständige Identifikation einer aufnehmenden Institution in einem außereuropäischen Entwicklungsland

InteressentInnen können selbstständig eine gemeinnützige oder öffentliche Institution in einem außereuropäischen Entwicklungsland (gemäß der DAC-Liste der OECD) identifizieren und mit dieser Organisation einen Arbeitsaufenthalt abstimmen. Für die Bewerbung sind die Bestätigung der aufnehmenden Institution sowie ein kurzer Arbeitsplan zu den vereinbarten Aktivitäten einzureichen.

 

BEDINGUNGEN FÜR TEILNEHMERINNEN

  • Berufsausbildung im zweiten oder dritten Lehrjahr in Brandenburg;
  • Zustimmung des Ausbildungsbetriebs;
  • Formale Antragstellung bei der Stiftung Nord-Süd-Brücken;
  • Positiver Bescheid seitens der Stiftung (Die Bewilligung durch die Stiftung Nord-Südbrücken ist notwendige wie einzige Bedingung für eine Förderung durch das BMJS und die IHK Potsdam.);
  • Teilnahme an Vorbereitungs- und Nachbereitungsseminar sowie Verfassen eines Sach- und Erfahrungsberichts;
  • Eigeninitiative und Selbstorganisation: (TeilnehmerInnen kümmern sich u.a. selbst um Auslandsversicherung und – falls notwendig – Impfungen und Visaverfahren. Die Kosten hierfür sind durch das Stipendium gedeckt.).


DIE NOTWENDIGEN SCHRITTE

Sie haben Interesse, die Welt über einen Aufenthalt in einem Entwicklungs- und Schwellenland kennenzulernen. Sie befinden sich in einem Ausbildungsverhältnis in einem der genannten Bereiche – oder aber haben selbst eine Idee, bei welcher Organisation Sie einen Arbeitsaufenthalt absolvieren könnten? Dann…

1. Schritt    Nehmen Sie Kontakt zur IHK Potsdam auf. Sie erhalten weitere Informationen, im Besonderen zu aktuell bestehenden Einsatzmöglichkeiten. Die IHK prüft bei eigenen Ideen zudem die grundsätzliche Förderfähigkeit.

2. Schritt    Entsprechen die Möglichkeiten Ihren Vorstellungen, holen Sie die Zustimmung Ihres Ausbildungsbetriebes ein, und reichen Sie einen formellen Antrag auf Förderung bei der Stiftung Nord-Süd-Brücken ein. Hinweise und Formulare zur Antragstellung finden Sie auf der Homepage der Nord-Süd-Brücken.  Bei Fragen zum Antragsverfahren wenden Sie sich bitte an die Stiftung.

3. Schritt    Bei erfolgter Bestätigung Ihrer Förderung; Stimmen Sie einen Termin für das Vorbereitungsseminar mit der Stiftung Nord-Süd-Brücken ab. Bereiten Sie Ihren Auslandsaufenthalt sorgfältig vor. Buchen Sie keine Flüge, Unterbringungsmöglichkeit o.ä. bevor Ihrem Antrag zugestimmt wurde.


WEITERE HINWEISE

Bitte beachten Sie:

  • Die Vorbereitung eines Auslandsaufenthalts nimmt Zeit in Anspruch. Planen Sie daher eine Vorlaufzeit von mindestens sechs Monaten ein und kommunizieren Sie ihr grundsätzliches Interesse frühzeitig.
  • Ausreise und Aufenthalt erfolgen in Eigenverantwortung. Bitte beachten Sie zudem ggfs. bestehende Reisehinweise des Auswärtigen Amts. Aus der Förderung bzw. Vermittlung in Arbeitseinsätze seitens des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, der Stiftung Nord-Süd-Brücken und der IHK Potsdamergibt sich keine Haftungsübernahme seitens der genannten Organisationen.

Nähere Informationen zu dem Austauschprogramm:

Mobilitätsberatung der IHK Potsdam
Frau Karin Bethke
Tel.: 0331 - 2786-437
karin.bethke@ihk-potsdam.de
oder bei der Stiftung Nord-Süd-Brücken.
 
 
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Tel: +49 30 42 85 13 85
Fax: +49 30 42 85 13 86
info@nord-sued-bruecken.de
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