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Projektdatenbank

Fairbindung e.V.

Kurzbeschreibung des Projekts

Das Projekt teilte sich in drei Ebenen: In der ersten Ebene wurden Bio-Kaffee-Produzenten in der Erstellung von Videos geschult. Mit dem erlernten Wissen wurde von den Kaffeebauern selbst ein Dokumentarfilm über ihr Leben und ihre Arbeit in Guatemala erstellt (emanzipatorischer Ansatz).

In der zweiten Ebene des Projektes wurde mit Hilfe des von den Kaffeebauern selbst erstellten Dokumentarfilms und den von ihnen exportierten Produkten die Verbindung zwischen Konsument (Nord) und Produzent (Süd) hergestellt und damit eine Beziehung zwischen beiden aufgebaut. Die entwicklungspolitische Bildungsmaßnahme wurde vorwiegend an Schulen durchgeführt. SchülerInnen wurde der Dokumentarfilm vorgeführt und damit die Thematik eines (un)fairen Welthandels am Beispiel von Kaffee veranschaulicht. Dabei wurde auf die Zweischneidigkeit von Kaffeeproduktion hingewiesen. Auf der einen Seite wird durch die Kaffeeproduktion Armut und Umweltzerstörung verursacht auf der anderen Seite kann ein fairer auf biologischer Landwirtschaft basierender Kaffeeanbau aber auch Entwicklung ermöglichen und die Umwelt erhalten. Die SchülerInnen wurde aber nicht nur informiert, sondern auch animiert als Konsumenten bewusst und nachhaltig zu agieren und dazu aktiviert selbstständig Projekte (z.B. Schulfirmen oder Schulpartnerschaft) mit entwicklungspolitischem Grundgedanken an ihrer Schule zu verwirklichen.

Auf einer dritten Ebene wurden drei entwicklungspolitische Methoden entwickelt, die die kontinuierliche Arbeit mit SchülerInnen zu den Themen nachhaltiger Konsum und globaler Welthandel erleichtern.

Projektziele

In Guatemala wurde durch einen Süd-Süd-Wissenstransfer den Bauern und deren Familien ermöglicht den Umgang mit der Kamera zu erlernen. Dadurch wurden sie aktiviert ihr Leben und ihre Arbeit selbst darzustellen und so vom Objekt der Hilfe zum handelnden Subjet der Kooperation zu werden. Damit wurde vor allem auch die Selbstorganisationsprozesse gestärkt. Am Ende entstand ein Dokumentarfilm, der von den Bauern selbstbewusst erstellt wurde und eine Beziehung zum Konsumenten aufbaut. Sowohl der Kaffee als auch der Dokumentarfilm dienen als Materialien für bildungspolitische Arbeit in Berlin.

In Berlin entstand durch den Dokumentarfilm ein Berührungspunkt zwischen Konsument und Produzent. Die Wertschöpfungskette von Kaffee wurde erklärt um zu veranschaulichen wie der Welthandel funktioniert und warum es wichtig ist fair und solidarisch zu „Handeln“. Über die Informationen hinaus wurde nachhaltiger Konsum und entwicklungspolitisches Engagement bei SchülerInnen geweckt. Das Projekt verfolgte damit das Ziel, Bewusstsein zum fairen Handel zu schaffen und die SchülerInnen zu aktivieren sich in eigenen entwicklungspolitischen Projekten zu engagieren.

Details

Jahr:
2009
Institution:
Fairbindung e.V.
Bezeichnung:
Fair und partizipativ lernen und leben
Projektsumme:
21.007,00
bewilligte Summe:
12.500,00
Projektland:
acco
E-Mail:
siehe website 
Link:
www.fairbindung.org 
 
 
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