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Projektdatenbank

Inkota-netzwerk e.V.

Kurzbeschreibung des Projekts

Die Maßnahmen des Projektes zielten darauf ab, eine breite Öffentlichkeit über die Ar-beitsbedingungen in der globalen Bekleidungsproduktion und die Alternativen zu infor-mieren. Gleichzeitig wurde die Interdependenz zwischen Armut und Umsetzung von in-ternationalen Arbeitsrechten hervorgehoben.

Existenssicherde Löhne, die Umsetzung der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und die Umsetzung der „Agenda für menschenwürdige Arbeit“ („Decent Work“ 1999) leistet eine essentiellen Beitrag zur Reduzierung von Armut. Die Maßnahmen dienten zur Mobilisierung öffentlicher Unterstützung innerhalb von Politik, die Wirtschaft und Zivilgesellschaft für diese Ziele.

In der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen dieses Projekts wurde insb. die kritische Anwaltschaft der Zivilgesellschaft (Critical Global Citizenship) zu dem Thema Decent Work gefördert. Die Aktivitäten förderten ebenso die Reflektion über die persönliche Verantwortung z.B. als Verbraucher und regten zur kritischen Auseinandersetzung mit dem eigenen Konsumverhalten an.

Die Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Decent Work erfolgte im Kontext der Aktivitäten der Kampagne für ‚Saubere’ Kleidung. Hauptaktivitäten des Projektes waren:

(a) Erstellen von Informations- und Aktionsmateriien (b) Regionale- und lokale Bildungsarbeit zur Mobilisierung zum nachhaltigen Handeln und Capacity Building (c) Ausbildung von MultiplikatorInnen (Workshop) (d) Öffentlichkeitswirksame Aktionen und Presseaeit (e) Dialog mit Vertretern von Unternehmen, Politik und Gewerkschaft

Kleinere Gruppen und Initiativen wurden in ihrer Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit zu den genannten Themenbereichen unterstützt.

Projektziele

  • Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung für Probleme und Konfliktfelder in der globalen Bekleidungsproduktion
  • Erstellung von Bildungs- und Informationsmaterialien zu den genannten Themenbereihen
  • inhaltliche und methodische Fortbildung von MultiplikatorInnen der entwicklungspolitischen Bildung zu den genannten Themenbereichen
  • Gestiegenes Bewusstsein bei der Bevölkerung über die normalerweise schlechten Arbeitsbedingungen bei der Herstellung von Bekleidungsartikeln
  • Öffentliche Unterstützung und Mobilisierung für faire Arbeitsbedingungen in der Sportartikel- und Bekleidungsindustrie
  • Unterstützung kleinerer Gruppen und Initiativen in ihrer lokalen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit zu den genannten Themenbereichen
  • Höhere Kapazität innerhalb der Gewerkschaften, NRO und bei ethisch bewussten Verbrauchern zur Durchsetzung der Ziele der CCC
  • Öffentliches Bewusstsein bei VerbraucherInnen, Medien und Zivilgesellschaft erreicht einen kritischen Punkt und diese richten verstärkt Forderungen an den Unternehmen

Details

Jahr:
2009
Institution:
Inkota-netzwerk e.V.
Bezeichnung:
Play for decent work - für menschenwürde Arbeitsbedingungen in der globalen Sportartikel- und Bekleidungsindustrie
Projektsumme:
62.995,00
bewilligte Summe:
3.000,00
Projektland:
Deutschland
E-Mail:
siehe website 
Link:
www.inkota.de 
 
 
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