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Projektdatenbank

Weltfriedensdienst e.V.

Kurzbeschreibung des Projekts

Der Weltfriedensdienst e.V. wendete sich mit dem 2006 erstmalig durchgeführten Peace-Scout-Programm, das nach dem 2. Projektjahr eine sehr positive externe Evaluierung erfuhr, erneut an Eine-Welt-interessierte SchülerInnen, die zu MultiplikatorInnen innerhalb ihrer peer groups ausge-bildet werden. Mit Workshops und monatlichen Treffen, die durch ein ehrenamtliches Bildungsteam aus Studierenden und AbsolventInnen realisiert wurden, ermutigten wir SchülerInnen, ReferentIn-nen in die Schule einzuladen, Projekttage, Afrika-Feste und Benefizkonzerte an ihren Schulen zu gestalten.

Weiter unterbreiteten wir schulinterne Angebote an SchülerInnen – Unterrichtseinheiten, Projekttage, Workshops an Nachmittagen. Wir setzten die erfolgreiche Zusammenarbeit mit LehrerInnen als Garanten für die Nachhaltigkeit entwicklungspolitischer Bildungsarbeit fort. Der gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Bildung ausgelobte Titel Friedensschule – Voraussetzungen sind u.a. Schülerengagement und die Verankerung entwicklungspolitischen Engage-ments im Schulcurriculum – richtet sich an SchülerInnen und LehrerInnen. Die Verleihung des Titels gestalteten wir als Höhepunkt eines schulinternen Projekttags in Anwesenheit von Südpartnern.

Projektziele

Langfristig will das Projekt einen Beitrag zu mehr Gleichberechtigung und Solidarität der Menschen in Nord und Süd leisten. Projektziel ist es, selbständiges Eine-Welt-Engagement von Berliner SchülerInnen mit besonderem Blick auf Afrika zu fördern.

Unterziel 1:

  • SchülerInnen erweitern ihr Wissen über entwicklungspolitische Problemzusammenhänge und Fragen.
  • An Berliner Schulen unterstützen wir durch die Anregung, Konzeption und Begleitung von Unterrichtsstunden und Projekttagen die Beschäftigung mit globalen Themen.
  • Bestehende außerschulische Angebote werden in- und außerhalb von Schulen bekannter gemacht und deren Wahrnehmung angeregt. Zudem schaffen wir eigene Angebote und nutzen dabei unsere Kompetenz und Authentizität als entwicklungspolitisch tätige Organisation.
  • Damit wird den SchülerInnen die Möglichkeit geboten, sich ein eigenes, objektives Bild vom Süden, vor allem über Afrika und unsere vielfältigen Beziehungen zu diesem Kontinent, zu erarbeiten.

Unterziel 2:

  • Engagement im entwicklungspolitischen Bereich wird zu einem interessanten und attraktiven Angebot.
  • Schulexterne Angebote in Form von Workshops und Diskussionsrunden mit ExpertInnen der Entwicklungszusammenarbeit bzw. VertreterInnen aus dem Süden, die durch junge Erwachsene geteamt werden, richten sich an besonders interessierte SchülerInnen. Dabei werden erprobte, jugendgerechte, den sozialen Zusammenhang verstärkende Aktions- und Begleitformen zur Anwendung gebracht. Im Ergebnis werden diese SchülerInnen zu MultiplikatorInnen innerhalb ihres schulischen und außerschulischen Umfelds - Eine-Welt-BotschafterInnen.

Unterziel 3:

  • Es wird ein konkreter Raum für entwicklungspolitisches Engagement geschaffen.
  • Die Schüleraktion Work for Peace bietet vielfältige Möglichkeiten, mit einem Projekttag, Afrika-Fest, einem Benefizkonzert, einer Filmdiskussionen u.v.m. handlungsaktiv zu werden.
  • Die Auslobung des Titel Friedensschule ist ein Anreiz für SchülerInnen, vor allem Eine-Welt-BotschafterInnen, und LehrerInnen, dieses Engagement nachhaltig im Schulcurriculum zu verankern.
  • Die Anwesenheit von VertreterInnen aus Projekten der Entwicklungszusammenarbeit aus dem Süden bei der Auszeichnung der Friedensschulen trägt dazu bei, dass die Auszeichnung zu einem unvergesslichen Ereignis in der jeweiligen Schulgeschichte wird.

Details

Jahr:
2009
Institution:
Weltfriedensdienst e.V.
Bezeichnung:
Friedensschulen in Berlin
Projektsumme:
13.524,00
bewilligte Summe:
9.855,00
Projektland:
Deutschland
E-Mail:
siehe website 
Link:
www.wfd.de 
 
 
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