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Jahresveranstaltung der Stiftung 2011

Ist die Inlandsarbeit wirklich unbezahlbar?
Ansprüche, Wirksamkeit und Finanzierung entwicklungspolitischer Inlandsarbeit


Freitag, 17.06.2011, ab 14.00 Uhr
Haus der Demokratie, Berlin


Seit zwei Jahrzehnten ist es entwicklungspolitischer Konsens, dass nicht nur Auslandsprojekte und Programme in den Ländern des Südens einen Beitrag zu Armutsbekämpfung und selbstbestimmter Entwicklung leisten können. Allseits anerkannt ist, dass auch hierzulande eine breite entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit notwendig ist, um die Spielräume für eine ökonomisch und politisch selbstbestimmte Entwicklung der Gesellschaften im globalen Süden zu erhöhen.

Diese Erkenntnis spiegelt sich jedoch noch nicht in der Finanzierung der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit wider: Deutschland liegt mit seinen Aufwendungen für die Inlandsarbeit deutlich unterhalb der von UNDP empfohlenen 2% der ODA-Quote. Seit Jahren fordert die Zivilgesellschaft eine substanzielle fi nanzielle Aufwertung der Inlandsarbeit. Hier setzt auch die aktuelle „Initiative Inlandsarbeit“ vom entwicklungspolitischen Dachverband VENRO und der Arbeitsgemeinschaft der Landesnetzwerke (agl) an.

Im Zuge der Diskussion um die Wirksamkeit der Entwicklungszusammenarbeit wird allerdings auch die Frage gestellt: Was bringt bzw. bewirkt die Inlandsarbeit tatsächlich? Welche Erfolgshin- oder nachweise gibt es in der Inlandsarbeit, die auch eine relevante finanzielle Aufwertung rechtfertigen würden?

Die Stiftung Nord-Süd-Brücken, die seit Jahren umfangreich die entwicklungspolitische Bildungs- und Informationsarbeit in den Neuen Bundesländern und gegenwärtig auch 28 Personalstellen bei ostdeutschen Vereinen fördert, möchte mit dieser Veranstaltung die inhaltlichen und finanziellen Perspektiven der Inlandsarbeit diskutieren.

Hierzu laden wir alle entwicklungspolitischen NRO, staatliche wie nichtstaatliche Institutionen sowie alle interessierten Einzelpersonen recht herzlich ein.

Programm:
14.00 Uhr Begrüßung und Einleitung
Eberhard Bauer, Vorstandsvorsitzender Stiftung Nord-Süd-Brücken

14.15 – 16.00 Uhr Erstes Podium
Selbstbeschäftigung oder Beitrag zur Armutsbekämpfung?
Wo bewegt und beeinfl usst die Inlandsarbeit politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen?
mit:
Danuta Sacher, terre des hommes
Anne Schicht, Entwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen (ENS) e.V.
Kambiz Ghawami, World University Service (WUS) & Sprecher der VENRO-AG lokal-global
Jörn Kalinski, Oxfam Deutschland
Moderation:
Jan Wenzel, Stiftung Nord-Süd-Brücken

16.00 Uhr Kaffee

16.30 – 18.00 Uhr Zweites Podium
Wer „Q“ sagt, muss auch „B“ sagen.
Wer bezahlt die Qualität in der Inlandsarbeit?
mit:
Barbara Riek, Evangelischer Entwicklungsdienst (eed), Referat Bildung und Förderung
Klaus Krämer, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Referat 114
Uli Post, Deutsche Welthungerhilfe/VENRO
Walter Hättig, Stiftung Nord-Süd-Brücken
Moderation:
Christiane Schulte, AWO international

18.00 Uhr Büfett

Den Flyer für die Veranstaltung können Sie hier herunterladen.

 
 
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Tel: +49 30 42 85 13 85
Fax: +49 30 42 85 13 86
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