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„Merhaba Zivilgesellschaft!“

Einladung zum BER-Netzwerktreffen in Kooperation mit der Stiftung Nord-Süd-Brücken, INKOTA-netzwerk und der Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland (agl)

am Mittwoch, 10. Januar 2018, 17:00 – 19:00 Uhr im Berlin Global Village, Am Sudhaus 2, 12053 Berlin, U8 Boddinstr./U7 Rathaus Neukölln, Bus 104/166 Morusstr.

 

Merhaba Zivilgesellschaft!“ – Reden wir über Dayanışma [Solidarität]

Veranstaltung mit Peter Steudtner (Menschenrechtsaktivist und Trainer für gewaltfreie Konflikttransformation) und Stefanie Kron von der #freeDeniz-Kampagne

Nach über 100 Tagen wurde im Oktober der Menschenrechtler Peter Steudtner aus türkischer Haft entlassen. Er saß im selben Gefängnis nahe Instanbul, indem auch Deniz Yücel seit Februar 2017 einsitzt und auf seine Anklage wartet. Schätzungen des Vereins Zeitgenössischer Journalisten zufolge sitzen gegenwärtig 143 Journalisten in türkischen Gefängnissen, des Weiteren viele Menschen-rechtsaktivist*innen, Anwält*innen sowie linke und kurdische Politiker*innen. Dem autoritären Abdriften des potenziellen EU-Beitrittskandidaten kann die EU offenbar wenig entgegensetzen. Gegenüber massiven Menschenrechtsverletzungen und dem Schrumpfen zivilgesellschaftlicher Räume in ihrem Einflussbereich wirkt die EU hilflos.

Peter Steudtner wird von seinen Hafterfahrungen berichten. Wie geht man als Friedensaktivist und Trainer für gewaltfreie Konflikttransformation mit der Erfahrung willkürlicher und absoluter Staatsgewalt um? Welche Spuren hinterlässt das Gefängnis, was bedeuten Gefängniserfahrungen von Kolleg*innen für die Arbeit von NRO? Was bedeutet globale solidarische Zusammenarbeit zivilgesell-schaftlicher Organisationen in Zeiten von „Shrinking Spaces“?

Als entwicklungs- und friedenspolitische Vereine, antirassistische oder migrantische Initiativen sind uns Menschenrechte eine besondere Verpflichtung; genauso wie die Solidarität mit jenen, denen sie systematisch verwehrt werden. Deniz Yücel hat im November in einem Interview darauf hinge-wiesen, dass es wichtig sei, die türkische Zivilgesellschaft zu stärken. Wie kann das nun konkret aussehen? Darüber diskutieren wir mit Stefanie Kron von der #freeDeniz-Kampagne.

Programm:

17.00 Uhr:           Einführung: Arndt von Massenbach, INKOTA-netzwerk

17.15 Uhr:           Gespräch mit Peter Steudtner über seine Beobachtungen und Erfahrungen in Haft und die Notwendigkeit menschenrechtsorientierter zivilgesellschaftlicher Arbeit

18.00 Uhr:           Was kann die bundesdeutsche entwicklungspolitische Zivilgesellschaft tun?
                            Stefanie Kron,
Kampagne „Free Deniz“

18.45 Uhr:           Eine ganz konkrete Soli-Aktion

19.00 Uhr:           Ende und Ausklang bei Snacks & Getränken

Moderation:         Andreas Rosen, Stiftung Nord-Süd-Brücken

Die Veranstaltung wird finanziell unterstützt von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ.

 
 
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