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Politische Statements

Redebeitrag Andreas Rosen, Stiftung Nord-Süd-Brücken, anlässlich der Demonstration in Berlin am 15.11.2009 im Rahmen der Kampagne „125 Jahre Berlin-Konferenz“

Guten Tag und schön, dass Ihr heute hier seid!
Kennt Ihr das: Man redet mit jemanden über eine konkrete Situation in einem afrikanischen Land und innerhalb von 5 Sekunden hat man eine Diskussion über Korruption am Hals.
Mein Gegenüber redet nicht über zerstörerische Agrarexportsubventionen, nicht über Waffenlieferungen, nicht über völkerrechtswidrige Schulden, nicht über Umweltzerstörung und Landvertreibung, nein, er redet einzig und allein über Korruption. 99% derer, die da reden, waren noch nie in Afrika, geschweige denn in dem Land, über das sie reden. Sie wissen nix, haben aber doch ein klares Urteil. Die Korruption ist schuld!
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Hier findet sich der vollständige Redebeitrag

Aufwerten oder weiter abkoppeln? Entwicklungspolitische Arbeit in den Neuen Bundesländern

Auch 20 Jahre nach der Vereinigung sind die entwicklungspolitischen Ressourcen in Deutschland ungleich verteilt. Vereine in den Neuen Bundesländern haben historisch, strukturell, personell und institutionell einen klaren „Standortnachteil" gegenüber Organisationen im Westen. Diese hatten zwei Dekaden länger Zeit, sich Zugänge zu staatlichen, privaten und kirchlichen Zuwendungsgebern zu sichern und entsprechende Strukturen aufzubauen. Im Osten hingegen fehlen u.a. hauptamtliche MitarbeiterInnen, um die Inhalte der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in Schulen und Kommunen zu vermitteln. Vielerorts sind die einzigen entwicklungspolitischen Akteure ehrenamtliche Vereine und Gruppen.

Im folgenden Beitrag wird die ungleiche Ressourcenverteilung skizziert, einige Konsequenzen benannt und Vorschläge zur konstruktiven Umgangsweise gemacht. Zuvor soll jedoch die weitgehend unbekannte aber durchaus virulente ostdeutsche NRO-Szene beschrieben werden.

Aufwerten oder weiter abkoppeln? Entwicklungspolit. Arbeit in den NBL

Stärkung von MigrantInnen/organisationen in der entwicklungspolitischen Arbeit - Herausforderungen und Chancen für die Stiftung Nord-Süd-Brücken

Vorbemerkung:

Die Benachteiligung von MigrantInnen in der bundesdeutschen Gesellschaft ist offensichtlich. Auch in entwicklungspolitischen Institutionen sind MigrantInnen unterrepräsentiert bzw. nicht sichtbar. In den entwicklungspolitischen Einrichtungen arbeiten so gut wie keine MigrantInnen. Bei der Entsendung sogenannter „Entwicklungshelfer" und Freiwilliger liegt der Anteil von Entsandten mit Migrationshintergrund - laut Selbstauskunft der Entsendedienste - zwischen ein und zwanzig Prozent. Eine der wenigen Nischen für MigrantInnen ist die Honorartätigkeit im Rahmen der schulischen/außerschulischen Bildungsarbeit. Hier gibt es einige Einrichtungen (z.B. EPIZ oder GSE), die kontinuierlich mit MigrantInnen als ReferentInnen arbeiten.

Die Stiftung Nord-Süd-Brücken hat in der Vergangenheit immer wieder Anträge von selbstorganisierten MigrantInnen bekommen: für Auslandsprojekte und auch für Vorhaben der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit.
Der Anteil von Anträgen selbstorganisierter MigrantInnen bezogen auf die Gesamtzahl der Anträge ist mit knapp 3% - unter Berücksichtigung des geringeren Anteils von MigrantInnen in den Neuen Bundesländern - nicht so gering. Jedoch liegt der Prozentsatz der bewilligten Projekte mit 1,9% deutlich darunter. Und während im Schnitt zwei Drittel aller Projektanträge bewilligt werden, ist es bei Anträgen von MigrantInnenorganisationen nur ein Drittel. Entweder die Anträge entsprechen nicht einmal minimal unseren Anforderungen oder die Vorhaben sind mit unseren Förderrichtlinien nicht zu vereinbaren oder die beantragte Förderung liegt den verwandten Förderbereichen Integration, Interkultur, Flüchtlingsarbeit, Antirassismus.

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Hier der komplette Beitrag

 
 
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