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Ausschreibung Promotor*innen-Programm

Ausschreibung zur Förderung von entwicklungspolitischen Promotor*innenstellen in Sachsen (2019–2021)

Ausschreibung für die Anstellungsträgerschaft für fünf entwicklungspolitische Regionalpromotor*innen und drei entwicklungspolitische Fachpromotor*innen

Die Stiftung Nord-Süd Brücken und das Entwicklungspolitische Netzwerk Sachsen e.V. suchen ab 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2021 sächsische Trägervereine für fünf Regionalpromotor*innen und drei Fachpromotor*innen der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit.

Das Sächsische Promotor*innenprogramm ist Bestandteil des bundesweiten Promotor*innenprogramms (2019 – 2021), das von der Arbeitsgemeinschaft der Landesnetzwerke (agl) und der Stiftung Nord-Süd-Brücken (SNSB) umgesetzt wird.

Die Eine Welt-Promotor*innen geben Anstöße für global verantwortliches und vernetztes Denken und Handeln, thematisieren Eine Welt-Fragen in der Öffentlichkeit, interessieren für eine weltoffene Gesellschaft und aktivieren zum Eine Welt-Engagement. Sie vernetzen die Akteur*innen und schaffen damit neue Möglichkeiten des Engagements. Mit Multiplikator*innen aus allen gesellschaftlichen Bereichen setzen sie Bildungsprojekte in die Tat um und beraten die Akteur*innen dabei, ihr Engagement wirkungsvoll weiterzuentwickeln.

Das sächsische Eine Welt-Promotor*innen-Programm wird gemeinsam vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (über Engagement Global gGmbH im Auftrag des BMZ) und dem Freistaat Sachsen durch das Sächsische Staatsministerium für Kultus finanziert.

Das ENS e.V. koordiniert das Programm in Sachsen: Dies beinhaltet die Koordination des Promotor*innen-Teams, dessen Außendarstellung und die Vertretung auf landespolitischer Ebene.

Die Ausschreibung steht unter dem Vorbehalt der Bewilligung der Mittel für das Programm. Die ausgeschriebenen 30h Stellen (vorbehaltlich der Zustimmung des Bundes und des Freistaates) sollen einen deutlichen Bezug zur Thematik „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ haben.

Vier Regionalpromotor*innen – (freie Regionalauswahl)

Der/die Promotor*in setzt sich für die Verankerung entwicklungspolitischer Belange in der Region ein. Im Mittelpunkt stehen Wissensvermittlung und das Aufzeigen von Handlungsoptionen zu grundsätzlichen Fragen des Globalen Lernens und einer nachhaltigen Entwicklung (Agenda 2030).  Diese Person ist in ihrer Region vernetzt, um an den Bedarfen der Region anknüpfen zu können. Unterstützt wird der/die Promotor*in von den anderen sächsischen Eine Welt-Promotor*innen und von der/dem Koordinator*in des Programms.

Das Programm bietet  Spielraum, um in den  flächenmäßig und infrastrukturell  unterschiedlichen Regionen unterschiedliche Ansätze umsetzen zu können. Regionalpromotor*innen gehen gezielt auf verschiedene zivilgesellschaftliche und kommunale Akteure zu, um international relevante Perspektiven und Themen einzubringen. Sie begleiten, stärken und vernetzen lokale Gruppen und Akteure bei der Aneignung entwicklungspolitischer Themen, bei der Umsetzung entwicklungspolitischer Veranstaltungen (und weiterer Formate) sowie im Prozess der Solidaritätsarbeit bzw. des bürgerschaftlichen Engagements. Falls es vor Ort kaum zivilgesellschaftliche Strukturen oder  Bündnispartner gibt, leisten Regionalpromotor*innen  Aufbauarbeit.

Vier Fachpromotor*innen – zu folgenden Themen

Die Promotor*innen setzen sich für sächsische und bundesweite Vernetzung (zwischen Institutionen, Zivilgesellschaft und Politik) ein. Sie knüpfen mit ihren Themen an sächsische Gegebenheiten und Herausforderungen an und vermitteln dabei die globalen Dimensionen. Mit Dialog-orientierten Formaten wirken sie gesellschaftlichen Konfliktlinien und -orten entgegen.
Jede/r Fachpromotor*in arbeitet mit nur einem Schwerpunktthema.

Globales Lernen/BNE

Der/die Fachpromotor*in vernetzt Akteure des Globalen Lernens in Sachsen. Er/sie bringt Globales Lernen/BNE in die Breite und versucht vor allem, bei der Fortbildung von Lehrer*innen und Erzieher*innen globale Themen einzubringen. Er/sie unterstützt die Umsetzung des Orientierungsrahmens „Globales Lernen“ ins sächsische Schulsystem.

Wirtschaft, Arbeit, Konsum

Der/die Fachpromotor*in sucht das Gespräch mit Entscheidungsträger*innen in Politik und Wirtschaft, mit Auszubildenden und Studierenden, insbesondere aus dem technischen Bereich, sowie mit der interessierten Öffentlichkeit. Gemeinsam entwickeln sie Ansätze/Handlungsoptionen/Ideen, wie diese Entscheidungsträger Verantwortung in ihren je eigenen Wirkungsfeldern übernehmen können. Inhaltlich liegt der Schwerpunkt auf den Themen globaler Ressourcenverbrauch und damit verbundene Menschenrechtskonflikte, soziale und ökologische Kriterien beim Konsum/Einkauf sowie gerechte Arbeitsbedingungen.

Ressourcen, Technik, Umwelt

Der/die Fachpromotor*in soll Zusammenhänge zwischen Ressourcenverbrauch, technischem Fortschritt und Folgen für die Umwelt aufzeigen. Er/sie soll  die  Zielgruppen sensibilisieren, dass das Handeln des Wirtschaftsstandorts Sachsen Folgen trägt für Menschen und Umwelt – hier und in anderen Regionen der Erde.

Migration, Vielfalt, Flucht

Der/die Fachpromotor*in thematisiert die Ursachen von Flüchtlingsbewegungen wie Krieg und andere gewaltsame Konflikte, ökologische Krisen, Armut, Ausbeutung und Chancenlosigkeit  . Er/Sie erarbeitet mit den Zielgruppen  Lösungsstrategien für eine nachhaltige Entwicklung für alle Beteiligten.

Der/die Fachpromotor*in unterstützt vor allem die Arbeit von Lehrer*innen, Sozialarbeiter*innen und Erzieher*innen. Es werden auch die  Kompetenzen von migrantischen Kindern/Jugendlichen/Erwachsenen gestärkt, um ihre Teilhabe und Chancengerechtigkeit in Sachsen zu bewirken. Der/die Fachpromotor*in zeichnet sich durch Erfahrungen in der transkulturellen und interkulturellen Pädagogik aus. Der/die Fachpromotor/in hat Erfahrungen in der rassismuskritischen Arbeit.

Die Bewerbungsfrist endet am 31.8.2018.

Ausschreibung

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Rahmenkonzept für ein bundesweites Eine Welt-Promotor*innen-Programm

 
 
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