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Umbrüche und Freiräume...

Tour 1 Zukunftsregion Mecklenburgische Seenplatte: Freiräume einer nachhaltigen, offenen Gesellschaft

3. Mai 2018 Karnitz und Neubrandenburg

„Den Klimawandel habt Ihr im Norden verursacht. Aber die meisten Folgen tragen Länder im Süden“. [Raul Gonzalez, Chile]

Was bedeutet das für uns in Mecklenburg-Vorpommern (M-V)?

M-V ist ein Land mit kleinem BIP, großen Migrationsströmen, fortgeschrittenem demografischem Wandel, geringer Industrialisierung. Gleichzeitig kann es mit seiner großen Artenvielfalt sowie den produktiven natürlich geprägten Lebensräumen als reiches und zukunftsfähiges Land gelten. Die Sichtweise auf das ländlich geprägte M-V und die eigene Identität neu zu gestalten – und das in den Zusammenhängen der Einen Welt, ist eine Lernaufgabe für seine Bewohner, besonders für die Jugend. Ganzheitliche, globale Zusammenhänge durch eigenes Erleben zu erschließen und lokales Wissen für regionale Lösungen zu aktivieren, gerade im Angesicht der Agenda 2030, dies ist eines unserer Anliegen.


Aus dem ‚Hinterland’ der Mecklenburgischen Seenplatte heraus bieten zwei Vereine entwicklungspolitische Bildungsarbeit an:
•    Projekthof Karnitz (Lernort mit Auszeichnung UNESCO-WAP BNE 2017/2018) mit Fokus auf die globalen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030,
•    Kreisjugendring Mecklenburgische Seenplatte leistet Jugendbildungsarbeit und vermittelt globalwirtschaftliche Zusammenhänge vor dem Hintergrund aktueller Flucht- und Migrationsbewegungen.


Auf dem Projekthof Karnitz werden verschiedene Projektformate unserer Arbeit in mehreren Stationen (z.B. BNE, partizipative Bürgerbeteiligung) erlebbar dargestellt und im Dialog erörtert. In der gemeinsamen Gesprächsrunde diskutieren wir „Entwicklungspolitisches Arbeiten in der Agenda 2030 in unserer Region“, u.a. vor dem Hintergrund des Potentials von Freiräumen für eine nachhaltige und offene Gesellschaft. Der Ausklang erfolgt bei der Finissage der Ausstellung ‚Wenn aus Fremden Freunde werden’, die mit vereinten Portraits von geflüchteten Menschen zum Dialog und interkulturellen Austausch einlädt. Als roter Faden zieht sich der Arbeitsauftrag, Umbrüche, die in M-V stattfinden anhand entwicklungspolitischer Arbeit innerhalb der SDG-Ziele zu gestalten sowie der Chancen eine nachhaltigen Entwicklung, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nahe zu bringen.

Tagesprogramm

9.40 Uhr
Ankunft der Teilnehmenden auf dem Projekthof Karnitz

09.40 – 10:15 Uhr
Der Projekthof Karnitz und der Kreisjugendring in der Region

10:15 - 10.30 Uhr     Kurze Pause

10.30 - 11.30 Uhr
Projektformate für entwicklungspolitische Arbeit in unserer Region
Jede/r TN wählt 2 Stationen von den 4 Stationen aus, die über den Projekthof Karnitz verteilt mit jeweils einem/zwei Ansprechpartner/n die Arbeit erlebbar darstellen:
Station a) BNE/Globales Lernen: Anthropozän Schulprojekt + Jugendkongress MV
Station b) Bürgerstiftung- Zukunftsregion – Bürgersprechstunde
Station c) Integrations- und internationale Arbeit
Station d) Kreisjugendring MSE (Methode BNE)

11.30 – 11.45 Uhr
Fototermin mit Lokalzeitung

11.45 – 12.45 Uhr
Projekthof Karnitz + KJR-MSE
Gemeinsames Gespräch: Entwicklungspolitisches Arbeiten in der Agenda 2030 in unserer Region (bzw. im Resonanzraum der Agenda 2030)
Mecklenburgische Seenplatte: Menschen im Umbruch – Freiräume für eine nachhaltige und offene Gesellschaft
Gleichzeitig: Mittagessen in Form belegter Brote/Gemüsesnacks (MeckSchweizer Produkte)

12.45 - 13.00 Uhr     Verabschiedung aus Karnitz

13.05 – 14:15 Uhr    Fahrt nach Neubrandenburg

13.42 Uhr Bahnhof Malchin    
Mobiles Modul in der Bahn: Kleiderschrankanalyse

14.14 Uhr
Ankunft Neubrandenburg – Fußweg vom Bahnhof zum Rathaus Neubrandenburg

14:30 - 15.00 Uhr
Finissage der Ausstellung "Wenn aus Fremden Freunde werden", Rathaus Neubrandenburg

15:00 Uhr
Ausklingen bei Kaffee und Kuchen: Was hat die Tour gebracht


 

 
 
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