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Initiative zur Gründung eines Verbunds

Die servicestelle weltwärts in der Stiftung Nord-Süd-Brücken wird zum Verbund für Entsendeorganisationen

Nach den Empfehlungen aus dem Folgeprozess der Evaluierung wird im weltwärts-Programm ein neues zweistufiges Qualitätssystem eingeführt. Jede Entsendeorganisation muss sich einem Qualitätsverbund zuordnen und sich regelmäßig durch eine externe Prüfinstanz überprüfen lassen. Ein Katalog von Qualitätsanforderungen wurde erstellt, der nun den verschiedenen Stufen des Qualitätssystems in Entsendeorganisationen, Qualitätsverbünden und externen Prüfinstanzen zugeordnet wird. Das Jahr 2013 wird somit im Zeichen der Ausgestaltung und Starts des neuen Qualitätssystems stehen und zu einer Reihe von Umgestaltungen in den Arbeitsabläufen der Entsendeorganisationen und den Strukturen des Programms führen.

Die servicestelle weltwärts übernimmt bereits jetzt für die Entsendeorganisationen in den ostdeutschen Bundesländern eine Funktion, die der eines Qualitätsverbundes ähnelt. Da die Anforderungen zur Vernetzung, zum kollegialen Austausch und zur Qualitätsentwicklung nun für alle Entsendeorganisationen verbindlich werden und eine Reihe von Entsendeorganisationen ihr Interesse signalisiert haben, ist geplant, die servicestelle weltwärts in einen Verbund umzuwandeln. Dieser Verbund steht dann als Interessens- und Qualitätsverbund für Entsendeorganisationen in ganz Deutschland offen.

Es ist angedacht, dass sich die Entsendeorganisationen und die servicestelle weltwärts in den nächsten Wochen und Monaten über die konkrete Ausgestaltung der Verbundsarbeit verständigen. Folgende Eckpunkte sollen der Verbundsinitiative zu Grunde gelegt werden:

  • Der Verbund zielt auf den Erhalt der Diversität des Trägerfelds. Er integriert sowohl kleine als auch größere Entsendeorganisationen und geht auf deren Bedürfnisse ein. Charakteristisch für die Entsendeorganisationen im Verbund ist die Entsendung von Partner zu Partner, das heißt direkt zu den Einsatzstellen.
  • Der Verbund unterstützt die Mitglieder in der Sicherung der Struktur- und Prozessqualität, legt aber auch Schwerpunkte auf die entwicklungspolitischen Wirkungen des Freiwilligendienstes. Somit wird das Lernen und der Austausch zu entwicklungspolitischen Themen und der Partnerdialog einen wesentlichen Teil der Verbundsarbeit ausmachen. 
  • Der Verbund ermöglicht Partizipation im Programm, sei es in der Qualitätsarbeit oder in der Steuerung und Gestaltung des Förderprogramms.
  • Der Verbund ist weltanschaulich unabhängig, das heißt das weltanschauliche Profil der EO ist nicht maßgeblich für die Zuordnung zum Verbund.
  • Der Verbund steht EO bundesweit offen und bemüht sich auch für regional fokussierte Entsendeorganisationen zugänglich zu sein.

Ein Auftakttreffen der Verbundsinitiative wird vom 25./26. Januar 2013 in Berlin stattfinden. VertreterInnen von interessierten Entsendeorganisationen sind dazu herzlich eingeladen. Für nähere Informationen steht Ihnen die servicestelle weltwärts gerne zur Verfügung.

 
 
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10405 Berlin
Tel: +49 30 42 85 13 85
Fax: +49 30 42 85 13 86
info@nord-sued-bruecken.de
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