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weltoffen – solidarisch – dialogisch

Seit April 2016 werden – gefördert von Engagement Global im Auftrag des BMZ – siebzehn Vereine in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern dabei unterstützt, neben der Wahrung der Schutzbedürftigkeit und der Solidarität mit Geflüchteten, verschiedenen Zielgruppen im Osten Deutschlands die Teilhabe an einer nachhaltigen, toleranten und nicht-rassistischen Gesellschaft zu ermöglichen.

Die geförderten Vereine richten sich in erster Linie an lokale und kommunale Akteure. Dies sind Willkommensinitiativen, migrantische Organisationen, Stadtteilinitiativen, Ehrenamtliche und entwicklungspolitische Vereine. Auch kommunale Verwaltungen, die Lokalpolitik und soziale Einrichtungen, die mit Geflüchteten arbeiten, werden einbezogen. Die dritte Zielgruppe sind geflüchtete Menschen, die sich in ihrer neuen Umgebung und vor Ort einmischen wollen.

Die im Rahmen des Progamms WSD geförderten Projektstellen

  • bieten aufgrund ihrer zivilgesellschaftlichen und entwicklungspolitischen Erfahrungen Workshops und Seminare zu den Themen Flucht und Migration, Antirassismus, Agenda 2030, Globales Lernen sowie interkulturelle und inklusive Begegnung an.
  • vermitteln kompetente Kollegen/-innen und erstellen Bildungsmaterialien zu den genannten Themen, die sie für die Öffentlichkeit zugänglich machen.
  • beraten, unterstützen und stärken haupt- und ehrenamtliche Akteure, Migranten/-innen und Geflüchtete auf lokaler Ebene. Sie bringen ihre Netzwerke bei der Gestaltung eines friedlichen, nachhaltigen und weltoffenen Miteinanders auf kommunaler Ebene ein.
  • bereichern das Gemeinwesen mit eigenen kulturellen, sozialen und bildungspolitischen Veranstaltungen.
  • schaffen Raum und Formate für Begegnungen von unterschiedlichen Gruppen. Hierbei kommen unterschiedliche Methoden (z.B. Radio, Theater) zum Einsatz. Die Projektstellen bieten Moderation und Prozessbegleitung auf lokaler Ebene an oder vermitteln diese Leistungen.

Nähere Informationen zum Programm und den geförderten Vereinen enthält der Flyer zum Programm.

Geförderte Vereine und zentrale Leistungen

Schwerpunkt: Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) in der Stadt und im ländlichen Raum

Arbeit und Leben in Thüringen
befördert die Bekanntmachung der SDGs, die Diskussion über deren Inhalte und Chancen sowie die Integration des Themas und die damit einhergehenden Herausforderungen für andere Themenfelder. Dafür werden u.a. die Radio-Sendereihe “Geborgte Zukunft“ und Multiplikatoren/-innen-Ausbildungen konzipiert.
www.arbeitundleben-thueringen.de

Interview mit Andreas Rosen zur Arbeit der Stiftung Nord-Süd-Brücken im Rahmen der Sendereihe „Geborgte Zukunft“

Eine gerechtere Welt schaffen, Armut bekämpfen, gelebte Solidarität fördern und selbstbestimmte Entwicklungen unterstützen. Diesen Zielen hat sich die Stiftung Nord-Süd-Brücken verschrieben. Doch wie schafft man eine gerechtere Welt und bekämpft die weltweite Armut von Deutschland aus? Das wurde Andreas Rosen, der entwicklungspolitische Referent der Stiftung Nord-Süd-Brücken gefragt.
Es wird die Arbeit der Stiftung vorgestellt und im Besonderen das Programm „weltoffen, solidarisch, dialogisch“.
Geklärt wird außerdem, was die Agenda 2030 ist und weshalb sich die Stiftung Nord-Süd-Brücken damit beschäftigt.

Musik: Fankel – Hippie Jazz, 2016; -> https://www.jamendo.com/track/1307448/hi...
Die verwendete Musik steht unter CC-Lizenz. Weitere Infos zu den jeweiligen Lizenzbedingungen sind in den Links zu finden.

Der Dachverein Reichenstraße e.V.
aus Quedlinburg koordiniert das Netzwerk Harz Global. Bildungs- und Fortbildungsveranstaltungen sowie Qualifizierungsmaßnahmen werden organisiert und Lobbyarbeit zu entwicklungspolitischer Bildungs- und Aktionsarbeit geleistet.
www.reichenstrasse.de

Das Eine-Welt-Haus Jena e.V.
trägt die SDGs in die Öffentlichkeit und macht sie anhand konkreter Beispiele verständlich. Dies wird durch den Ausbau und die Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit, die Pflege bereits bestehender Partnerschaften mit Schulen und Kindergärten im Globalen Süden und den Ausbau der Freiwilligendienste erreicht.
www.einewelt-jena.de

Die Fair-Handels-Beratung Thüringen
unterstützt Weltläden darin, selbstbewusste und kompetente Akteure im Fairen Handel zu werden. Nach einem bundesweiten Rahmenkonzept bietet die Fair-Handels-Beratung Fortbildungen, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit, Fachberatung sowie die Begleitung von Gruppenprozessen für Akteure in Thüringer Weltläden an.
www.weltlaeden-thueringen.de

Iberoamérica e.V.
ist ein in Jena ansässiger Verein und organisiert interkulturelle Aktionen, Weiterbildungs- und Informationsveranstaltungen zur Sensibilisierung der regionalen Bevölkerung für eine nachhaltige Entwicklung bzw. die Agenda 2030. Er professionalisiert migrantisch-diasporische Organisationen (MDO) und fördert deren Vernetzung untereinander sowie mit anderen entwicklungspolitischen
Organisationen.
www.iberoamerica-jena.de

Das Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V.
führt Bildungsarbeit in Form von Projekttagen und Workshops, Fortbildungen und Fachtagen für Multiplikatoren/-innen von Freiwilligendiensten sowie Seminare durch. Dabei werden Handlungsansätze für eine gerechte, soziale und ökologische Wirtschaft und Gesellschaft diskutiert.
www.konzeptwerk-neue-oekonomie.org

Das Mauritiushaus Niederndodeleben e.V.
hat das Ziel, neben dem Betrieb eines ökumenischen Tagungshauses, den ländlichen Raum um Magdeburg entwicklungspolitisch durch Bildungsarbeit in Form von (über-)regionalen Veranstaltungen, Multiplikatoren/innen-Schulungen und Kampagnen zu stärken, als auch die Kooperationen und Vernetzung von Initiativen untereinander zu fördern.
www.mauritiushaus.de

Der Projekthof Karnitz e.V.
befördert entwicklungspolitische Aktivitäten und Initiativen im südlichen Mecklenburg-Vorpommern. Hierfür wird eine Dorfuniversität mit Workshops, Worcamps und einem Jugendkongress initiiert,
um generationsübergreifend Visionen für Mecklenburgs Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen im Kontext lokaler Bedürfnisse zu entwickeln und weiterzugeben.
www.projekthof-karnitz.de

Schwerpunkt: Unterstützung von Geflüchteten / Kommunen / Initiativen

Das Aktionstheater Halle e.V.
regt im Stadtteil Halle-Neustadt bildungs- undkulturpolitische Prozesse an und setzt sich für eine nachhaltige und weltoffene Gesellschaft ein. Dazu werden Angebote der politischen und kulturellen Bildung/Teilhabe gemacht sowie Handlungsoptionen gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz vorgestellt und neue erforscht.
www.kulturwerkstatt-halle.de

Das Entwicklungspolitische Netzwerk Sachsen e.V. (ENS)
ermöglicht Reflexion und Austausch zwischen Geflüchteten und Nichtgeflüchteten über die Herausforderungen der Migration bzw. Fluchtursachen. Dadurch werden globale Zusammenhänge aufgezeigt, ein positives Bewusstsein gegenüber individuellen Handlungsmöglichkeiten entwickelt und Impulse zur Selbstorganisation gegeben.
www.einewelt-sachsen.de

Der Kreisjugendring Mecklenburgische Seenplatte e.V.
gestaltet die Gesellschaft in der Region weltoffen, inklusiv und nachhaltig, indem er entwicklungspolitische und interkulturelle Themen in die Öffentlichkeit trägt. Ein detailliertes Fortbildungsangebot wird genutzt, um Engagierte, Basisgruppen und zivilgesellschaftliche Bündnisse weiterzubilden, zu qualifizieren und zu unterstützen.
www.kjr-mecklenburgische-seenplatte.de

Die Landesgemeinschaft politisch-kulturelle Bildung Sachsen e.V. (LAG pokuBi)
arbeitet sachsenweit und beabsichtigt zunächst mit Fokus auf Bautzen, Menschen mit Migrationshintergrund und Geflüchtete als entwicklungspolitische Akteure/-innen sichtbar zu machen und sie in ihrem Engagement und ihrer Position in der Öffentlichkeit, in den Kommunen und Städten zu stärken.
www.pokubi-sachsen.de

MAGLETAN – Verein zur Förderung des Verständnisses für Probleme der Einen Welt e.V.
aus Magdeburg wird im Rahmen des Projektes schulische und außerschulische Angebote des Globalen Lernens entwickeln, etablieren und kommunizieren. Zudem fördert er bedarfsorientierte Qualifizierungen, z.B. durch fachliche Vernetzung und Gremienarbeit in der Arbeit von und mit Geflüchteten.
www.weltladen-magdeburg.de

Radio F.R.E.I. / KOMED e.V.
aus Erfurt engagiert sich in der antirassistischen Bildungsarbeit und unterstützt Geflüchtete, die sich selbst organisieren. Zivilgesellschaftliches Engagement für ein nachbarschaftliches Miteinander von einheimischen und geflüchteten Menschen und Kompetenzen der zivilen Konfliktberatung und des transkulturellen Lernens werden sozialraumorientiert vermittelt.
www.radio-frei.de, www.stadt-finden.de

SAIDA International e.V.
entwickelt für Sachsen und Thüringen entwicklungs- und bildungspolitische Angebote, um Geflüchtete und kommunale Akteure/-innen zu unterstützen, zivilgesellschaftliche Strukturen auszubauen und inhaltlich weiterzuentwickeln. Die Zusammenarbeit und der Austausch zwischen zivilgesellschaftlichen Organisationen sowie Einzelakteuren werden gefördert und gestärkt.
www.saida.de

Schrankenlos e.V.
hat eine Projekt- und Koordinationsstelle für engagierte Bürger/-innen eingerichtet. Ehrenamtlich Engagierte werden vernetzt, um ein gegenseitiges Lernen aus den Erfahrungen zu ermöglichen und die Erkenntnisse einer breiten Bevölkerung bekannt zu machen mit dem Ziel, eine „Willkommenskultur“-Atmosphäre zu schaffen, die auf Verständnis und Wissen beruht.
www.schrankenlos.net

 
 
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Tel: +49 30 42 85 13 85
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