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Zwickmühle Auslandsprojektarbeit

Einladung zum Erfahrungsaustausch und Fachgespräch von Carpus e.V. in Kooperation mit der Stiftung Nord-Süd-Brücken

Zwickmühle Auslandsprojektarbeit
Wodurch entstehen Konflikte zwischen Zielgruppen, Trägerorganisationen und deutschen Projektpartnern? Und wie lassen sie sich lösen?

Mit:
Gidor Manero, Rechtsanwalt und ehemaliger Projektleiter der philippinischen Menschenrechtsorganisation ELAC
Uwe Berger, Geschäftsführer Carpus e.V.
Moderation: Andreas Rosen, Stiftung Nord-Süd-Brücken


Donnerstag, 5. November 2015, 16.00 – 18.00 Uhr
Veranstaltungsraum der Stiftung Nord-Süd-Brücken
Greifswalder Str. 33a, 10405 Berlin


Entwicklungspolitische Projekte haben meist das Ziel, benachteiligte Gruppen im Globalen Süden zu unterstützen, ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Lokale Trägerorganisationen führen diese Projekte durch. Deutsche Partnerorganisationen beantragen und überweisen Gelder für das Projekt. Zu Beginn scheinen allen Beteiligten Projektziele und Maßnahmen klar zu sein, jedoch nicht selten entstehen im Projektverlauf Konflikte: Beispielweise stellt sich heraus, dass die Zielgruppe im Partnerland keine homogene Gruppe ist und dass nicht alle Mitglieder der Zielgruppe dasselbe wollen. Während einige mehr als die anderen vom Projekt profitieren wollen, möchten andere gar nicht mit dem lokalen Projektträger kooperieren. Während einige das Projekt als Gemeinschaftsaufgabe begreifen, denken andere an private Vorteile. Der lokale Projektträger ist unter Umständen gezwungen, Projektziele und Maßnahmen zu verändern, was bei der Partnerorganisation in Deutschland auf wenig Gegenliebe stößt, waren doch Ziele und Maßnahmen bereits abgesprochen und beantragt. Änderungsanträge bei den Geldgebern sind aufwändig und lassen die Vermutung zu, dass das Projekt zwischen den Partnern nicht richtig besprochen war. So sitzt vor allem die lokale Trägerorganisation zwischen den Stühlen bzw. zwischen den Erwartungen der deutschen Partner und den Forderungen der Zielgruppe. Einerseits
kooperiert die Zielgruppe nicht wie erhofft, andererseits besteht der Wunsch des deutschen Partners, das Projekt möglichst ohne Zeitverlust wie geplant durchzuführen.
Wie betrachten die Südpartner diese Situation und wie gehen sie damit um? Welche Rolle und Reaktionen wünschen sie sich von uns als Partner?
Gidor Manero, Rechtsanwalt und ehemaliger Projektleiter der philippinischen Menschenrechtsorganisation ELAC berichtet von eigenen negativen und positiven Erfahrungen aus einem Projekt zur Sicherung der Landrechte einer indigenen Volksgruppe in den Philippinen und will darüber mit uns ins Gespräch kommen.
Ausdrücklich sind weitere Erfahrungen und positive Beispiele aus entwicklungspolitischen Projekten erwünscht.
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Bei Bedarf gibt es eine Übersetzung.
Zwecks besserer organisatorischer Planung bitten wir um eine Rückmeldung bis zum 29.10.2015.

 
 
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Tel: +49 30 42 85 13 85
Fax: +49 30 42 85 13 86
info@nord-sued-bruecken.de
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