Am 17. März 2026 luden der Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlag (BER) und die Stiftung Nord-Süd-Brücken zu einem Gespräch mit der deutsch-iranischen Journalistin und Aktivistin Daniela Sepehri mit einem Beitrag von Hamid Nowzari, Vorstand des Vereins iranischer Flüchtlinge e.V ein. Insgesamt wurde die Veranstaltung vor Ort in Berlin und live im Stream von gut 100 Gästen besucht.
▪️„Frau, Leben, Freiheit" – was ist von den Protesten geblieben und wo steht die iranische Opposition im Jahr 2026?
▪️Welche Zukunftsentwürfe werden diskutiert – jenseits von theokratischer Herrschaft oder einer Rückkehr zur Monarchie?
▪️Welche Rolle spielt die iranische Diaspora in Europa und Deutschland?
▪️Welche Formen internationaler Solidarität stärken demokratische Perspektiven tatsächlich?
Gemeinsam mit Daniela Sepehri konnten wir diese Fragen diskutieren und einen Raum für Austausch schaffen. Denn gerade in Zeiten von Krieg und geopolitischer Instrumentalisierung lautet eine zentrale Frage: Wie kann Solidarität aussehen, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert – und nicht an den Interessen von Regimes und Regierungen?
Daniela Sepehri ist eine deutsch-iranische Journalistin, politische Kommentatorin und Aktivistin. Sie engagiert sich seit Jahren für Menschenrechte und demokratische Bewegungen im Iran und gehört zu den bekannten Stimmen der iranischen Diaspora in Deutschland.
Der Verein iranischer Flüchtlinge e.V. unterstützt und berät seit 40 Jahren iranische Geflüchtete und die Diaspora auf vielfältige Weise.
Moderation: Dena, Journalistin
Eine Aufzeichnung der Veranstaltung ist auf Youtube verfügbar, eine verschriftliche, gekürzte Version hier.