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Bilanz 2019

Bilanz zum 31.12.2019

Passiva 2019

Erläuterungen zur Bilanz

AKTIVA

A. Anlagevermögen

I. Sachanlagen: Die Stiftung besitzt ein Grundstück in Leipzig, das an eine gemeinnützige GmbH im Erbbaurecht vergeben wurde und ein Grundstück in Berlin, das von einer Hausgruppe des Mietshäusersyndikats ‒ ebenfalls im Erbbaurecht ‒ genutzt wird.

II Finanzanlagen

I.1. Beteiligungen: Die Position enthält Genossenschaftsanteile der Berliner Volksbank und die Beteiligung an einem Solarfonds.

I.2. Wertpapiere: Das Stiftungskapital ist überwiegend in Wertpapieren angelegt (Anleihen, Fonds, Aktien). Die Bewertung dieses Wertpapierbestandes erfolgte zu Anschaffungskosten. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung wurden Bewertungsabschläge auf den niedrigeren Kurswert am Bilanzstichtag vorgenommen. In der Bilanz nicht ausgewiesen sind die stillen Reserven in den Wertpapieren in Höhe von rund 1.522 T€.

I.3. Ausleihungen: Ein Teil des Stiftungskapitals ist in Ausleihungen für Immobilieninvestitionen angelegt. Diese sind im Grundbuch der jeweiligen Immobilie abgesichert. Der Anstieg der Ausleihungen gegenüber dem Vorjahr ist auf eine Umgliederung aus den sonstigen Vermögensgegenständen zurückzuführen. Diese bestehen in einer längerfristigen Stundung des Kaufpreises für die Erbbaurechte.

B. Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel sind zum Nennwert bilanziert.

I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: Die Position sonstige Vermögensgegenstände umfasst im Wesentlichen Zinsabgrenzungen für festverzinsliche Wertpapiere und Forderungen auf Fondsausschüttungen, die dem Geschäftsjahr zuzurechnen sind. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert.

II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten: Die liquiden Mittel dienen der Finanzierung bereits bewilligter Förderzusagen und der Stiftungsarbeit sowie der Finanzierung von Vermögensanlagen.

PASSIVA

A. Eigenkapital

I.1. Grundstockvermögen: In dieser Position wird das ungeschmälert zu erhaltende Stiftungskapital ausgewiesen.

I.2. Zustiftung: Das in seinem Bestand ungeschmälert zu erhaltende Stiftungskapital erhöht sich um Zustiftungen. Im Berichtsjahr erhielt die Stiftung erstmals eine größere Zustiftung in Höhe von 100 T€.

II. Rücklagen: Ein Teil des Jahresüberschusses in Höhe von 194 T€ wurde entsprechend der AO § 62 Abs. 1 Nr. 3 zur langfristigen Sicherung der Leistungsfähigkeit der Stiftung in die freie Rücklage eingestellt.

Ein Teil des Jahresüberschusses in Höhe von 30 T€ wurde der Rücklage für satzungsgemäße Zwecke zugeführt und kann für die Projektförderung in den Folgejahren eingesetzt werden.

Das Ergebnis aus den nicht ertragsbezogenen Wertveränderungen der Wertpapiere (Buchgewinne und Zuschreibungen abzüglich Kursverluste und Abschreibungen) in Höhe von 164 T€ wurde in die Sonstigen Rücklagen zur Abdeckung von Kursverlusten eingestellt.

B. Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen sämtliche zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten; sie sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem zukünftigen Erfüllungsbetrag bewertet worden. Im Wesentlichen handelt es sich um Zahlungsverpflichtungen der Stiftung im Zusammenhang mit der Projektförderung (82 T€) sowie voraussichtliche Aufwendungen (23 T€) für die Wirtschaftsprüfung, Urlaubsrückstellungen, Berufsgenossenschaft und Rechtskosten die erst 2020 fällig werden.

C. Verbindlichkeiten

Hierbei handelt es sich um Aufwendungen des Jahres 2019, die erst im Folgejahr überwiesen werden. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert.

D. Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Diese Position enthält Einnahmen, die ertragsmäßig erst dem Jahr 2020 zugerechnet werden können. Im Wesentlichen handelt es sich um die Anzahlung auf ein Erbbaurecht, Fördermittel vom Kirchlichen Entwicklungsdienst der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO)/Brot für die Welt zur Finanzierung des Promotor*innenprogramms von kirchennahen Trägern in Brandenburg für die Jahre 2020−2021 und bereits ausgezahlte Zuwendungen für den EZ-Kleinprojektfonds des BMZ, des Landes Sachsen sowie im SDG-Programm, die in den ersten Wochen des Jahres 2020 ausgezahlt werden.

 
 
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