Geförderte Projekte EZ-KPF Sachsen

JahrInstitutionTitelLandFinanzenHomepage
2020SAIDA International e. V., LeipzigCorona-Schutz und nachhaltige Hygiene, Burkina FasoBurkina Faso
Projektsumme: 25.598,00 €
Fördersumme: 22.750,00 €
saida.de

Corona-Schutz und nachhaltige Hygiene, Burkina Faso

Die Lebensbedingungen für Frauen und Kinder in Burkina Faso sind denkbar schlecht. Der Human Development Index 2019 listet das westafrikanische Land auf Rang 182 von 189 Ländern. Durch die Corona-Pandemie verschlechtert sich die Lage für die schwächsten Bevölkerungsgruppen noch einmal deutlich. Um die Situation möglichst rasch zu verbessern, planen wir mit unseren lokalen Partnerinnen fünf konkrete Maßnahmen.

  1. Aufklärungskampagne durch mobiles Team
  2. Installation von 300 Handwaschstationen an strategischen Punkten
  3. Anschaffung von Schutzausrüstung für 15 lokale Gesundheitsstationen
  4. Training von 210 Hygienebeauftragten in 105 Einrichtungen
  5. Förderung einer Frauengruppe bei der Herstellung von Seife

Durch fundierte Aufklärung und die Einbeziehung wichtiger Institutionen und traditioneller Autoritäten wird eine nachhaltige Wirkung erzielt. Allgemeine Hygieneregeln werden im Einsatzgebiet verbreitet und stoßen aufgrund der aktuellen Lage auf mehr Akzeptanz. Die Menschen tragen die Maßnahmen mit, weil sie verständliche Informationen erhalten und ihren persönlichen Einfluss auf das Pandemiegeschehen erkennen.

2020Regenwaldgruppe RANOALA e. V., DresdenSchülerengagement für Regenwald in MadagaskarMadagaskar
Projektsumme: 8.254,00 €
Fördersumme: 4.260,00 €

Schülerengagement für Regenwald in Madagaskar

Im Sinne von "Youth Empowerment for Environment" zielte das Projekt vor allem ab auf: - Umweltbildung - Motivation für Umweltengagement - Zugang zu Ressourcen (für erfolgreiches Umweltengagement). Außerdem sollten davon Multiplikationswirkungen auf andere, nicht im Analasoa-Club oder der Madagaskar-AG engagierte Jugendliche für Umweltthemen ausgehen und darüber hinaus interkulturelle Kompetenzen gefördert werden.

Die über die Stiftung Nord-Süd-Brücken geförderte "Auslandshälfte" des Gesamtprojekts setzte sich, wie im Antrag dargestellt, aus folgenden Projektbausteinen zusammen: A. Waldeinsätze und Exkursionen des Analasoa-Clubs Während erstere regelmäßig und mit großer Beteiligung stattfanden, fiel die geplante große Hauptexkursion zunächst leider einem Zyklon und dann den Corona-Beschränkungen zum Opfer. Stattdessen organisierten die Projektpartner mehrere kürzere Wochenend-Exkursionen zu etwas näherliegenden Zielen. B. Waldcamp zur Weiterbildung des Analasoa-Clubs in einem Schutzgebiet Coronabedingt mehrfach verschoben, konnte das Waldcamp im Reserve Speciale Analalava bei Foulpointe im Dezember 2020 dann doch noch durchgeführt werden. C. Gemeinsames Waldcamp in Ambatahoranana Dieses fand gleich zu Beginn des Projektzeitraumes, während des deutschen Schülerbesuchs im Oktober 2019, statt, mit insgesamt über 50 Teilnehmern. D. Grenzmarkierung des Analasoa-Gebiets sowie des Ambathoaranana-Waldes Beide Restregenwald- und Aufforstungsbereiche wurden per GPS eingemessen und den zuständigen Kommunenverwaltungen entsprechende Karten übergeben. Im Analasoa-Gebiet weist jetzt eine Infotafel auf die Schutzbemühungen und die geltenden Beschränkungen hin. An den Gebietsgrenzen wurden markante Blütenbäume (madagassische Flamboyant) als Grenzmarkierung gepflanzt. E. Pflanzgutgewinnung Es ist gelungen, geeignetes Saatgut aus den (mehr oder weniger intakten) Restregenwaldgebieten Analalava und Tampolo zu beschaffen, und außerdem einen Austausch zwischen der bestehenden Analasoa-Projektbaumschule und der Nachbarkommune Ambatahoranana zu organisieren. Nach verschiedenen Baumaßnahmen in der Analasoa-Baumschule und der Anlage einer neuen Baumschule in Ambatahoranana kann jetzt Pflanzmaterial noch effektiver angezogen werden. F. Unterstützung der praktischen Analasoa-Club-Aktivitäten durch Waldarbeiter Dank der Projektfinanzierung konnte das Waldarbeiterteam im Analasoa-Gebiet auch wäh-rend der Zeit der strikten Coronabeschränkungen 2020 fast durchgehend arbeiten. Dies war vor allem auch zur Sicherung der Aufforstungen wichtig, als die meisten Schüler in ihren teilweise mehrere Stunden Fußmarsch von Anjahambe entfernten Heimatdörfern festsaßen. (Wald auf kommunalem Land, der nicht regelmäßig betreut wird, gilt ansonsten schnell als "herrenlos" und zur freien Verfügung für alle.) G. Bauliche Weiterentwicklung der Analasoa-Club-Bibliothek Wie bereits im Zwischenbericht im März 2020 dargelegt, fanden Ende 2019/Anfang 2020 umfangreiche Reparaturarbeiten am Bibliotheksgebäude und in dessen Umfeld statt: Dachreparatur, neuer Wechselrichter für Solaranlage, Toilettenbau, "grünes Klassenzimmer", Befestigung des Steilhanges. Letzterer geriet dennoch bei den letzten Zyklonen erneut ins Rut¬schen, was den Jugendlichen wieder hohen Einsatz bei der "Schadensbewältigung" abverlangte. H. Erweiterung des Bücherbestandes Es wurden sowohl ökologische und landesbezogene Literatur als auch schulisches Lehr-material beschafft. I. Wald-Projektwoche am Lycée Anjahambe Ebenfalls coronabedingt verschoben, konnte die Umweltbildungswoche für die Schüler in Anjahambe Ende September/Anfang Oktober doch noch stattfinden. Wegen der zu diesem Zeitpunkt im Land noch geltenden Reisebeschränkungen musste die Projektwoche mit ortsansässigen Waldkennern organisiert werden. Der dafür vorgesehene externe Referent kam Anfang November zu einer zusätzlichen Weiterbildung nach Anjahambe. J. Umweltbildungsangebote des Analasoa-Clubs an der Grundschule Leider verhinderte die neue Direktorin der Grundschule von Anjahambe, dass die größeren Mitglieder des Analasoa-Clubs ihr Wissen an die EPP-Schüler innerhalb des regulären Schul-alltags weitergeben. Stattdessen wurden fakultative Angebote an der Analasoa-Club-Biblio-thek für die Grundschüler organisiert - und offenbar auch gut angenommen. K. Neuauflage des deutsch-madagassischen Zeichenwettbewerbs Dieser Projektbestandteil wurde ohne Förderung erfolgreich umgesetzt. L. Gemeinsame Gestaltung weiterer Analasoa-Plakate Einer der wenigen Projektbausteine, bei denen die interkulturelle Zusammenarbeit der mada-gassischen und der deutschen Schüler noch wichtiger Bestandteil war. Die dabei entstandenen drei Plakate mit Schülerzeichnungen und von Analasoa-Club-Mitgliedern entworfenen Texten liegen jetzt gedruckt vor und können demnächst für die weitere Öffentlichkeitsarbeit in Anjahambe und Umgebung verwendet werden. M. Nutzung elektronischer Medien - Computerkurs Der Computerkurs für die Mitglieder des Analasoa-Clubs fand im Oktober 2020 statt, corona-bedingt allerdings in Anjahambe, anstatt - wie ursprünglich geplant - unter computertechnisch günstigeren Voraussetzungen in Tamatave. Andererseits war dadurch für mehr Schüler die Teilnahme möglich. N. Gemeinsame Entwicklung/Aufnahme eines Regenwald-Musikvideos Die Aufnahmen für den gemeinsamen "Rainforest Song" entstanden während des Besuchs der deutschen Schüler in Anjahambe im Herbst 2019. Das Video ist inzwischen fertiggestellt und soll demnächst auf der im Neuaufbau befindlichen Seite analasoa.org zu sehen sein. (Akt. 7.7.21)

2020arche noVa e. V., DresdenCOVID 19 Prävention für vulnerable, vom Konflikt betroffene Schulen und Kindergärten, UkraineUkraine
Projektsumme: 18.560,00 €
Fördersumme: 13.920,00 €
www.arche-nova.org

COVID 19 Prävention für vulnerable, vom Konflikt betroffene Schulen und Kindergärten, Ukraine

Während der Osten der Ukraine aufgrund des bewaffneten Konflikts bereits seit über sechs Jahren stark auf Hilfen von außen angewiesen war, hat im Jahr 2020 die rasche Ausbreitung von COVID-19 die Situation noch einmal verschärft. Die Menschen haben kaum Fähigkeiten und Mittel der Pandemie aus eigenen Kräften zu begegnen. Laut Schätzungen der UN waren 2020 ca. 3,4 Mio. Menschen in der Ukraine, vorwiegend im Osten des Landes, auf Hilfe angewiesen. Kinder gelten als eine der am stärksten betroffe-nen Gruppen.

Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, die Ausbreitung des COVID-19 Virus in Bildungsein-richtungen (Schulen und Kindergärten) einzudämmen und so die Gesundheit der Kinder und der Mitarbeitenden zu schützen. Ursprünglich waren 29 Bildungseinrichtungen entlang der Kontaktlinie in Toresk (Donesk Region, Seite, die unter ukrainischer Aufsicht steht) ausgewählt worden, aufgrund von Einsparungen konnten sogar 34 Bildungseinrichtungen erreicht werden. Da mangelnde Hygiene einer der entscheidenden Faktoren für die Aus-breitung von Infektionskrankheiten wie dem COVID-19 Virus ist, wurde der Fokus des Pro-jektes auf Hygienemaßnahmen gelegt.

Schülerinnen, Kindergartenkinder und Mitarbeitende (Lehrerinnen, Reinigungspersonal) sind nach Projektende in der Lage, sich besser vor einer COVID-19 Ansteckung zu schüt-zen, da sie über ein besseres Wissen im Hygienebereich rund um Ansteckung und Über-tragung von Infektionskrankheiten verfügen und Zugang zu notwendigen Hygiene- und Schutzmaterial erhalten haben. Zudem wurden die Bildungseinrichtungen dahingehen ge-stärkt, dass sie COVID-19 Response Pläne aufgestellt, sowie Reinigungs- und Desinfekti-onsprotokolle ausgearbeitet haben.

Die Maßnahmen umfassten: • Durchführung eines Training of Trainers (ToT) Seminars für Lehrer*innen • Hygieneförderungskampagnen mit Schwerpunkt Händewaschen • Verteilung von IEC Materialien (Information, Education & Communication) • Verteilung von Hygienekits • Unterstützung bei der Entwicklung eines COVID-19-Reaktionsplans (RP) sowie ei-nes Reinigungs- und Desinfektionsprotokolls (RDP) akt.:23.6.21

2020Akifra – Aktionsgemeinschaft für Kinder und Frauenrechte e. V., DresdenA PAD AT 1000 SHs-Projekt, UgandaUganda
Projektsumme: 2.900,00 €
Fördersumme: 2.200,00 €
www.akifra.org

A PAD AT 1000 SHs-Projekt, Uganda

Das A PAD AT 1000 SHs-Projekt wurde vom Rural Women and Youth Empowerment Centre (RWAYEC) in Uganda initiiert und möchte den Missstand ändern, dass ein Großteil schulpflichtiger Mädchen während ihrer Menstruation die Schule versäumt, weil sie sich keine Damenhygieneartikel leisten können. RWAYEC ist eine von lokalen Gemeindemitgliedern 2012 gegründete Nichtregierungsorganisation, die im Distrikt Tororo im Osten Ugandas tätig ist. Das Projekt zielt darauf ab, 25.000 einkommensschwachen Gemeindemitgliedern den Erwerb von wiederverwendbaren Damenbinden zu ermöglichen. Insgesamt ist das Projekt auf fünf Jahre angelegt. Die erste Phase zielt darauf, die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen aus ländlichen Gebieten durch verbesserte Möglichkeiten der Monatshygiene zu fördern. Insgesamt richtet sich das Projekt an die 25.000 Frauen und Mädchen, die im Distrikt Tororo leben. Das Projekt soll zunächst in der ersten Implementierungsphase 25 Frauen und Mädchen in der Herstellung von wiederverwendbaren Damenbinden aus lokalem Material schulen. Danach werden sie in die Belegschaft von RWAYEC aufgenommen, um im kommerziellen Maßstab Damenbinden herzustellen, die den Bedürfnissen der gesamten einkommensschwachen Frauen und Mädchen im Distrikt Tororo und in Uganda gerecht werden. Weitere Maßnahmen im Rahmen von A PAD AT 1000 SHs sind die Aufklärung und die Sensibilisierung der Bevölkerung in Bezug auf Menstruation und Hygieneartikel.

2020Förderverein Aids-Hilfe-Malawi e. V., LeipzigBeatmungsgerät für das Salima Distrikt Krankenhaus, MalawiMalawi
Projektsumme: 20.319,00 €
Fördersumme: 17.800,00 €

Beatmungsgerät für das Salima Distrikt Krankenhaus, Malawi

Der Förderverein Aids-Hilfe-Malawi e.V. arbeitet im Gesundheitssektor auf dem Gebiet der HIV Prävention, Basisgesundheitsversorgung und Behandlung der häufigsten Krankheiten in dem zentralafrikanischen Land. Lokaler medizinischer Partner des Fördervereins Aids-Hilfe-Malawi e.V. am Projektort Salima, Malawi, ist das Salima District Hospital (SDH), eines der öffentlichen Regionalkrankenhäuser der zweiten Versorgungsstufe. Das Krankenhaus befindet sich in öffentlicher Trägerschaft. Ein Narkose-/Beatmungsgerät sollte für das Distriktkrankenhaus Salima gekauft werden. Transport, Einrichtung und eine Einweisung für das medizinische Personal waren geplant. Zeitlich waren für das Projekt wenige Wochen eingeplant. Eine malawische Vertriebsfirma hatte Kostenvoranschläge eingeholt, 3 Narkosegeräte kamen grundsätzlich in Frage. Es wurde eines ausgewählt, mit dessen Hilfe auch Kindernarkosen/ Beatmung sicher durchzuführen sind. Durch die vertreibende Firma in Malawi ist eine regelmäßige Wartung möglich und es können für das Gerät vor Ort Ersatzteile beschafft werden. Akt.: 21.7.21

2020Förderverein Aids-Hilfe-Malawi e. V., LeipzigCorona Hilfe MalawiMalawi
Projektsumme: 3.612,00 €
Fördersumme: 3.300,00 €

Corona Hilfe Malawi

Zunächst werden persönliche Schutzausrüstungen für die Mitarbeiter und „health worker" besorgt und verteilt. Seife, Händedesinfektionsmittel sowie Gesichtsmasken werden gekauft bzw. genäht und je nach Bedürftigkeit verteilt. Vorrang haben Haushalte mit Risikopatienten, wie HIV Positive, Unterernährte oder Tumorpatienten. Hier erfolgt eine Kooperation mit dem Palliativprojekt „Ndimoyo“.

Ein Stirnthermometer zum Sceening der Temperatur wird zum Erkennen von Patienten mit erhöhter Temperatur beschafft.

Ein Corona-Preventionstraining für die Mitarbeiter und „health worker" wird in Zusammenarbeit mit dem Distrikt Krankenhaus für 2 Tage organisiert. Danach werden die Dorfvorsteher und Authoritäten separat geschult und später in door to door Aufklärungen finden die entsprechenden Aufklärungen in den ländlichen Dörfern statt. Hier können in ca. 3 Monaten etwa 1500 Haushalte der Region erreicht werden.

In einem bestehenden Nähprojekt werden nach kurzer Schulung Gesichtsmasken aus Stoff hergestellt. Diese werden zur Verteilung an Bedürftige genutzt.

In einem lokalen Radioprogramm sind mehrere Auftritte zur Verbreitung der Informationen und Schutzmassnahmen gegen Covid 19 geplant. Diese sind wöchentlich für 2 Monate geplant. Für 50 Familien sollen neue Eimer beschafft werden und für 4 kleine Gemeinschaften können Wasserlöcher gebohrt werden, die mit Handpumpen versehen sind. Hier ist der Zeitrahmen von 3 Monaten vorgesehen.

2020Power4africa e. V., DresdenEnergieversorgung mit Solar für ein Waisenhaus und Ausbildungszentrum in Dire Dawa, ÄthiopienÄthiopien
Projektsumme: 32.596,00 €
Fördersumme: 24.000,00 €
www.power4africa.de

Energieversorgung mit Solar für ein Waisenhaus und Ausbildungszentrum in Dire Dawa, Äthiopien

Die katholische Mission in Dire Dawa besteht seit 1990 und wird derzeit von Reverend Worku Demeke geleitet. Sie setzt sich intensiv dafür ein, die Lebensbedingungen der dort lebenden Menschen nachhaltig zu verbessern. Mit unserem Vorhaben ein 20 kWp Solar-kraftwerk auf das Dach des Vikariat-komplexes zu bauen, haben wir dazu einen bleiben-den Beitrag geleistet und zusätzlich für saubere und kostenlose Energie, welche die Wai-sen-kinder und Jugendlichen unter anderem bei den Schularbeiten unterstützen soll, ge-sorgt. Akt.: 13.10.21

2020NAHhaft e. V., DresdenErnährungssicherung von gesundheits- und armutsgefährdeten Frauen und Kindern mit Malaria-/AIDS-Hintergrund in TansaniaTansania
Projektsumme: 36.834,00 €
Fördersumme: 25.000,00 €
www.nahhaft.de

Ernährungssicherung von gesundheits- und armutsgefährdeten Frauen und Kindern mit Malaria-/AIDS-Hintergrund in Tansania

Das übergeordnete Ziel des Projekts besteht in der Verbesserung der Ernährungssicherheit und Gesundheit von (durch HIV / AIDS, Malaria und / oder Armut) gefährdeten Frauen und ihren Kindern. Dieses übergeordnete Ziel wird in diesem Projekt für 400 stark gefährdete Frauen (und ihre ca. 1300 Kindern) in den Bezirken Karagwe und Kyerwa im tansanischen Bundesstaat Kagera durchgeführt.

Dies wird durch die Initiierung eines innovativen Empowerment- und Bildungsprojekts umgesetzt, welches den Frauen insb. Bildung und Wissen, Beratung, materielle Unterstützung und gemeinschaftlichen Zusammenhalt ermöglicht. Ziel ist zudem, durch Multiplizierungseffekte die Leistungen nach Projektende auch weiteren gefährdeten Frauen in den genannten Bezirken und Nachbarbezirken anzubieten.

Die Projektdurchführung wird durch die folgenden Arbeitspakete (AP) gewährleistet:

  • AP1: Gemeinschaftskommunikation I: Austausch und Gemeinschaftsbildung
  • AP2: Trainings zum Kompetenzaufbau und Entwicklung der Haushaltsgesundheitspläne sowie eigene Einrichtung von Obst- und Gemüsegärten, Samenbank und „Tierbank“ (zur Abgabe von Jungtieren)
  • AP3: Produktion von Zuckerrohrsaft und Verkauf
  • AP4: Produktion von Erdnussbutter und Verkauf
  • AP5: MentorInnenprogramm und Konfliktmanagement
  • AP6: Gemeinschaftskommunikation II: Reflektion und Wissenstransfer
2020Katholisches Schulwerk St. Benno e. V., DresdenProjekt zur Eindämmung von Covid 19 für Schülerinnen und Schüler in Adjumani, UgandaUganda
Projektsumme: 28.801,00 €
Fördersumme: 25.000,00 €
www.benno-gymnasium.de

Projekt zur Eindämmung von Covid 19 für Schülerinnen und Schüler in Adjumani, Uganda

Uganda ist das Land in Afrika mit der höchsten Zahl an registrierten Flüchtlingen. Zum Stand 31. März 2021 waren es insgesamt 1.470.858 Flüchtlinge. Adjumani, im Norden Ugandas an der Grenze zum Südsudan, ist der Distrikt mit der zweit höchsten Zahl an Flüchtlingen in Uganda. Insgesamt leben dort 219.644 Flüchtlinge aus dem Südsudan. Uganda hat weltweit die wohl am freundlichste Flüchtlingspolitik. Flüchtlinge, solange sie offiziell registriert sind, können arbeiten, sich frei bewegen und sind relativ flexibel in all ihren Unternehmungen. Die ökonomische Situation in Uganda generell ist sehr schwierig. Obwohl die Wirtschaft in manchen Teilen und Bereichen des Landes prosperiert, zählt Uganda weiterhin zu den ärmsten Ländern der Welt. Durch COVID-19 hat sich die Gesamtlage allgemein verschlechtert. Aufgrund der Einschränkungen der Regierung haben viele kein tägliches Einkommen und leiden unter der schwierigen Situation. Vom 20. März 2020 bis 14. Oktober 2020 waren alle Schulen, Universitäten und Ausbildungsinstitute geschlossen. Mit Hilfe von NGOs werden Radioprogramme durchgeführt und Unterrichtsmaterialien gedruckt und verteilt, damit die Schülerinnen und Schüler, die noch nicht in die Schule zurückgehen können, zu Hause weiter lernen können. Am 15. Oktober 2020 wurden die Schulen für die Abschlussklassen wieder geöffnet. Seitdem werden nach und nach weitere Schulklassen eröffnet, damit mehr Schülerinnen und Schüler in ihrem gewohnten Umfeld lernen können. Im Projektzeitraum vom 01. September 2020 bis 05. Juni 2021 wurden 21 Sekundarschulen mit Handwaschstationen, Thermometern, Desinfektionsmitteln ausgestattet, um die Verbreitung des Virus einzudämmen. Die Gesichtsmasken wurden an die Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler sowie das Sicherheitspersonal ausgegeben. Die Lehrerinnen und Lehrer, Schulleitung und -gremien der 21 Sekundarschulen wurden im Bereich Hygiene und Gesundheitspflege geschult 4 Toiletten (2m, 2w) inkl. einem Umkleideraum für Mädchen konnten in der Lewa Sekundarschule gebaut werden. (akt. 7.7.21)

2020BluoVerda Deutschland e. V., DresdenUnterstützung indigener Gemeinschaften in UCAYALI, peruanisches Amazonasgebiet im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie, PeruPeru
Projektsumme: 6.177,00 €
Fördersumme: 5.800,00 €
www.bluoverda.org

Unterstützung indigener Gemeinschaften in UCAYALI, peruanisches Amazonasgebiet im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie, Peru

BluoVerda Deutschland e.V. hat mit AIDER im Rahmen der Projektförderung indigener Gemeinden in UCAYALI im peruanischen Amazonasgebiet im Zusammenhang mit der Pandemie COVID 19 über einen Förderzeitraum vom 01.07.2020 bis zum 30.09.2020 zusammengearbeitet. Das Projekt unterstützte die indigenen Gemeinschaften zweier ethnischer Gruppen (Shipibo Conibo und Cacataibo) im Department Ucayali im peruanischen Amazonasgebiet bei der Umsetzung präventiver Maßnahmen zur COVID 19 Eindämmung: Schulung und Sensibilisierung in den Bereichen Hygiene, Wasser und sanitärer Einrichtungen; Lieferung von Hygiene- und Gesundheitsschutzausrüstungen sowie die Lieferung von Filtern und Materialien zur Wasserreinigung. Die Unterstützung wurde von einer peruanischen NRO (einer der Partner von BluoVerda), AIDER, geleistet, die in Ucayali über die logistische Kapazität für die Lieferung der Materialien und die Organisation von Schulungs- und Sensibilisierungsaktivitäten in den Gemeinden verfügt.

2020Forikolo e. V., LeipzigProjekt zur Eindämmung von COVID19 in Sierra LeoneSierra Leone
Projektsumme: 24.215,00 €
Fördersumme: 21.750,00 €
www.forikolo.de

Projekt zur Eindämmung von COVID19 in Sierra Leone

Ziel des Projektes war die Hilfe zur Eindämmung von Covid19 in unserer Projektregion im Westen von Sierra Leone. Um dies zu erreichen galt es die akute hygienische Situation zu verbessern. Zum Zeitpunkt des Projektes war der virologische-wissenschaftliche Stand, dass eine Ansteckung durch Schmierinfektion enorm zur Verbreitung beiträgt. So beschlossen wir durch verschiedene Handwaschoptionen und Bereitstellung von Seife und Desinfektionsmitteln zur Verbesserung beizutragen. In Verbindung mit der Distribution wurden WASH-Workshops durchgeführt, um eine korrekte Anwendung zu gewährleisten. Außerdem versorgen nun zwei Brunnen die Standorte Yurika sowie Pepel mit Trinkwasser. (akt.: 9.6.21)

2020CVJM Schlesische Oberlausitz e. V., GörlitzKampf gegen COVID-19, NigerNiger
Projektsumme: 4.014,00 €
Fördersumme: 3.400,00 €
www.cvjm-schlesien.de

Kampf gegen COVID-19, Niger

Durch die Aktivitäten des YMCA Niger sollen insbesondere die jungen Menschen in den Regionen Niamey, Dosso, Tahoua, Maradi und Zinder über COVID-19, dessen Verbreitung und den Schutz gegen das Virus aufgeklärt. Es wurden Handwaschkits aufgestellt und Masken verteilt akt. 14.7.21

2020Deutsch-Afrikanische Gesellschaft e. V., LeipzigKampf gegen die Verbreitung von COVID 19 in NordkamerunKamerun
Projektsumme: 25.908,00 €
Fördersumme: 22.500,00 €
www.dafrig.de

Kampf gegen die Verbreitung von COVID 19 in Nordkamerun

Das Projekt zielt darauf ab, die Ausbreitung des COVID-19 Virus in einem begrenzten ländlichen Raum zu verlangsamen bzw. im Idealfall zu stoppen. Das nördliche Mandaragebirge ist äußerst dicht besiedelt und verfügt weder über eine kommunale Wasserversorgung noch über Elektrizität. Die Gesundheitsstation hat keine Möglichkeit der stationären Behandlung. Die geplanten Maßnahmen sind Aufklärung, Hygienevorkehrungen sowie Ausstattung der Gesundheitsstation und der lokalen Schulen.

2020Deutsch-Afrikanische Gesellschaft e. V., LeipzigInformationskampagne und Unterstützung der ländlichen Bevölkerung gegen das COVID-19 Virus in den Dörfern von Ando Bedo, Agripatodzi und auf dem großen Markt von Tevogan, TogoTogo
Projektsumme: 3.000,00 €
Fördersumme: 2.700,00 €
www.dafrig.de

Informationskampagne und Unterstützung der ländlichen Bevölkerung gegen das COVID-19 Virus in den Dörfern von Ando Bedo, Agripatodzi und auf dem großen Markt von Tevogan, Togo

Das Projekt zielt darauf ab, die Ausbreitung des COVID-19 Virus in einem begrenzten ländlichen Raum zu verlangsamen bzw. im Idealfall zu stoppen. Die Projektorte, zwischen Lomé und Kpalimé liegen nahe der ghanaischen Grenze und kennen einen intensiven Grenzverkehr. Besonders der Markt von Tovegan kann sich zu einem Infektionsherd entwickeln.

2020NaturFreunde Dresden e. V., DresdenBekämpfung der COVID 19 – Pandemie in Verbindung mit Maßnahmen gemeinschaftlichen Wachstums, TansaniaTansania
Projektsumme: 27.754,00 €
Fördersumme: 25.000,00 €
www.die-naturfreunde-sachsen.de

Bekämpfung der COVID 19 – Pandemie in Verbindung mit Maßnahmen gemeinschaftlichen Wachstums, Tansania

Durch das achtmonatige Projekt sollen das öffentliche Bewusstsein im Kampf gegen Corona gestärkt und grundlegende Hygienematerialien und Schutzausrüstungen in den Bezirken Kikwe und Makiba des Distriktes Meru bereitgestellt und in zunehmender Eigeninitiative hergestellt, genutzt und angewendet werden. Das Projekt richtet sich an Schüler, Lehrer und die Bevölkerung der verschiedenen Dorfgemeinschaften in den Distrikten und verfolgt dabei drei Hauptziele: 1. Sensibilisierung der Öffentlichkeit und Vermittlung des richtigen Wissens über die Verbreitung des Coronavirus sowie Förderung von Hygienepraktiken 2. Unterstützung von Schulen und ausgewählten Privathaushalten durch Bereitstellung von Schutzausrüstung, um eine weitere Verbreitung des Virus zu verhindern 3. die Förderung der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung von Dorfgemeinschaften bei gleichzeitiger Bekämpfung der Ausbreitung der COVID 19-Pandemie.

2020Deutsch-Afrikanische Gesellschaft e. V., LeipzigImkerei für arbeitslose und perspektivlose junge Erwachsene, KamerunKamerun
Projektsumme: 6.091,00 €
Fördersumme: 4.500,00 €
www.dafrig.de

Imkerei für arbeitslose und perspektivlose junge Erwachsene, Kamerun

Jugendliche im Norden von Kamerun sind mit extremen Problemen konfrontiert (Arbeitslosigkeit, Armut, Hoffnungslosigkeit, bewaffnete Übergriffe von Boko Haram aus Nigeria). Das Projekt verbessert die materiellen Lebensbedingungen einiger Jugendliche durch Erlernen des Imkerberufes, fördert gesunde Ernährung und trägt zur Reduzierung von Gewalt und Armut in der Region bei.

2020Know-How Global e. V., DresdenProjekt zur Eindämmung von Covid-19 in Kanjira Dorf, Rachuonyo North in KeniaKenia
Projektsumme: 27.761,00 €
Fördersumme: 25.000,00 €
www.know-how-global.org

Projekt zur Eindämmung von Covid-19 in Kanjira Dorf, Rachuonyo North in Kenia

Das Projekt „Projekt zur Eindämmung von Covid-19 in Kanjira Dorf, Rachuonyo North in Kenia” ist durch Zusammenarbeit mit der Zielgruppe im Dorf Kanjira und der Nichtregierungsorganisation Kanam For Education (KAFE) entstanden. Auch in Kenia hat sich Covid-19 ausgebreitet. Präventionsmaßnahme gegen Covid-19 sind laut Weltgesundheitsorgani-sation (W.H.O.) unter anderem das reguläre und gründliche Händewaschen mit Wasser und Seife / Desinfektionsmittel und soziale Distanzierung. Eine weitere Präventionsmaßnahme ist das Tragen von Mund-und Nasenschutz. Am Projektort herrschten Bedingungen, die eine Prävention gegen Covid-19 verhinderten. Es fehlten in Kanjira Leitungswasser und die finanzielle Mittel, um Atemschutzmasken zu kaufen. Für die Herstellung von Atemschutzmaske fehlten finanzielle Mittel, Arbeitsmittel und Rohstoffe. Vor diesem Hintergrund bemühte sich die Nichtregierungsorganisation KAFE, um eine Verbesserung der Situation vor Ort. Die Wasserversorgung wurde durch die Bereitstellung von Wassertonnen zum Auffangen von Regenwasser verbessert, für die Herstellung von Masken wurden Nähmaschinen angeschafft und Stoffe. Darüber hinaus wurde die Bevölkerung mit Bildungsarbeit zur Prävention gegen Covid-19 sensibilisiert. Akt.: 21.7.21

2020Arbeitskreis „Entwicklungshilfe“ e. V., DresdenCOVID-19 Prävention – Dringende Sanitärversorgung in der Mshikamano-Grundschule in Iringa, TansaniaTansania
Projektsumme: 27.430,00 €
Fördersumme: 25.000,00 €

COVID-19 Prävention – Dringende Sanitärversorgung in der Mshikamano-Grundschule in Iringa, Tansania

Der Arbeitskreis „Entwicklungshilfe“ e.V., Dresden (AK „EH“) hatte im Rahmen der COVID-Initiative des Freistaates Sachsen den Antrag für das Projekt „COVID-19 Prävention – Dringende Sanitärversorgung in der Mshikamano-Grundschule in Iringa“ bei der stiftung nord-süd-brücken aus Mitteln der sächsischen Staatskanzlei im Juni 2020 eingereicht. Anlass für die Wahl dieses Projektes war und ist die auch in Tansania auf-tretende Corona-Pandemie. Auf Grundlage eines Erhebungsberichts, einer erneuten Überprüfung und in Absprache mit der Stadtverwaltung Iringas wurde die Mshikamano-Grundschule ausge-wählt, deren Sanitäranlagen sich in einem desolaten Zustand befinden und gerade jetzt in Zeiten von COVID-19 eine erhebliche Gefährdung der SchülerInnen darstellt. Für die ca. 400 Schüler*innen sollten entsprechend den Nationalen Richtlinien ca. zehn (10) Toiletten für die Mädchen (Toiletten/ Schülerinnenverhältnis 1:20) und ca. acht (8) Toiletten für die Jungen (Toiletten/ Schülerverhältnis 1:25), zwei (2) Behindertentoiletten je eine sowohl für Mädchen als auch für Jungen, ein (1) Urinal für Jungen, sowie ein (1) Privatraum für Mädchen errichtet werden. Weiterhin sollten ausreichend Handwascheinrichtungen installiert werden, die zur Vermeidung von Infektionen durch COVID-19 aber auch von Durchfallerkrankungen beitragen. akt. 28.7.21

2020Arbeitskreis „Entwicklungshilfe“ e. V., DresdenBau einer Solaren Warmwasseraufbereitungsanlage (SWWA), VietnamVietnam
Projektsumme: 27.748,00 €
Fördersumme: 20.000,00 €

Bau einer Solaren Warmwasseraufbereitungsanlage (SWWA), Vietnam

In der Ethnischen Grundschule 2, Huoi Tu des Kreises Ky Son, Provinz Nghe An wurde eine Solare Warmwasseraufbereitungsanlage gebaut, finanziert und wird von den Schüler*innen täglich für (gekochtes) Trinkwasser, zum Du-schen und Wäsche Waschen genutzt. Aktu. 11.8.21

2020Know-How Global e. V., DresdenEmpowerment von Elterngruppen für Bildung in Koredo Dorf in Homabay County, KeniaKenia
Projektsumme: 20.000,00 €
Fördersumme: 15.000,00 €
www.know-how-global.org

Empowerment von Elterngruppen für Bildung in Koredo Dorf in Homabay County, Kenia

Kenia ist eines der Entwicklungsländer Afrikas mit insgesamt 36.8% der Bevölkerung die unter 2 Dollar pro Tag leben (2018; Angaben der Weltbank). In den im Projektgebiet liegenden Dörfer, die Armutsrate ist noch höher mit etwa 85% der Bevölkerung die unter 1 Dollar pro Tag leben. Unter diese Hintergründe arbeiten viele Elterngruppe in den Dörfer in Homabay County am Viktoria-See tagtäglich um ihre wirtschaftliche Umstände zu verbessern damit sie ihre Kinder in die Schule schicken können um ihnen eine berufliche Zukunft zu sichern.

Das Projekt „Empowerment für Bildung für die Elterngruppen in Koredo Dorf in Homabay County in Kenia” ist durch Zusammenarbeit der Elterngruppe-Koredo Dorf mit ihrer Dachorganisation Kanam For Education (KAFE) entstanden. Ziel des Projektes war, die Elterngruppe durch einkommenschaffende Maßnahme so zu unterstützen, dass sie in der Lage sind, für ihre Kinder die Schulgebühren zu bezahlen. Das Projekt hatte ebenfalls das Ziel, jungen Menschen in der Region, eine Perspektive im ländlichen Raum nach ihrem Schulabschluss zu geben. Folgende Maßnahmen wurden durchgeführt: Insgesamt wurden 300 Frauen und Männer in 15 Lerngruppen organisiert. Jede Gruppe durchlief ein eintägiges Multiplikatorentraining zur Bildungsarbeit und Verwaltung von Graswurzelprojekten. Jede Lerngruppe richtete einen Schulungsgarten ein. Dazu wurden die notwendigen Werkzeuge (Schubkarren, Hacken, Spaten, Gießkannen etc.) bereitgestellt sowie Sämereien für den Start des Schulungsgartens. Außerdem wurden für die Lerngruppen drei Wassertonnen zum Auffangen von Regenwasser aufgestellt. Die Einnahmen aus den ersten Verkäufen werden in den Lerngruppen gemeinsam verwaltet, dazu hat jede Gruppe eine eigene Buchführung eingerichtet.

Gesamtkosten:20.000€

1 / 2