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| 2024 | Sagart e. V., Leipzig | Ein Beitrag zur Erhöhung des Lebens- und Umweltbewusstseinsniveau von Bauern und ihrer Familienzugehörigen im Yukorchirchik Bezirk, Taschkent Region, Usbekistan | Usbekistan |
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sagart.de/ |
Ein Beitrag zur Erhöhung des Lebens- und Umweltbewusstseinsniveau von Bauern und ihrer Familienzugehörigen im Yukorchirchik Bezirk, Taschkent Region, UsbekistanEin gemeinsames Projekt „Ein Beitrag zur Erhöhung der Lebens – und Umweltbewusster – Niveau von Bauern und ihrer Familienzugehörigen im Yukorchirchik Bezirk, Taschkent Region“ wurde von dem Sagart e. V. und dem Verband von Dienstleister für die Sammlung und Beseitigung von Haus- und Gewerbeabfall im Yukorchirchik Bezirk, Taschkent Region erfolgreich umgesetzt. Im Rahmen des Projekts wurde eine Pyrolyseanlage zur nachhaltigen Verwertung der Haus- und Gewerbeabfälle als eine Alternative zur konventionellen Verbrennung und Vergraben der Abfälle gebaut. Dadurch wurden die Ökologische, Materielle und Soziale Aspekte von Arbeit und Leben der Bauernfamilien und anderer Bewohner im Yukorchirchik Bezirk verbessert. | ||||
| 2024 | Know-How Global e. V., Dresden | Empowerment von Eltengruppen durch Baumschulinitiative und Nachhaltige Bodennutzung, Uganda | Uganda |
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www.know-how-global.org |
Empowerment von Eltengruppen durch Baumschulinitiative und Nachhaltige Bodennutzung, UgandaDas Projekt „Empowerment von Elterngruppen durch Baumschulinitiative und Nachhaltige Bodennutzung in Wakisso Distrikt in Entebbe Uganda” ist durch die Zusammenarbeit zwischen Know-How Global e.V. und TUDAU CBO in Uganda entstanden. Die Projektidee war die Investition durch das Errichten von 16 Lerngartens (Baumschulen) an 16 verschiedene Standorten in Wakisso Distrikt in Entebbe, Uganda. Die 320-Personen Zielgruppe wurde in 16 Kleingruppen mit je 20 Mitgliedern unterteilt, platziert an 16 verschiedenen Standorten. Die 16 Projektstandorte wurden jeweils mit 1 Regenwassertank von 1.000 Liter Kapazität ausgestattet. Die Zielgruppen betrieben dann Agroforstwirtschaft mithilfe von Regenwasser (zur Bewässerung) an den 16 Standorten, um somit ihre wirtschaftliche Lage zu verbessern. Diese Maßnahme wurde in Zusammenarbeit mit unserem Partner TUDAU CBO in Uganda im Zeitraum vom 01.06.2024 bis zum 31.12.2024 wie beantragt erfolgreich umgesetzt. Es wurden außerdem Schulungen/Workshops zur Sensibilisierungstraining & Financial Literacy bei den Zielgruppen im Rahmen dieses Vorhabens durchgeführt. Durch diese Investition wurde die Zielgruppe gestärkt, indem sie ihre wirtschaftliche Situation durch verbesserte Landwirtschaft und Regenwasser Management verbessert, sodass sie die Bildungskosten für ihre Kinder leisten konnte.Die Maßnahme wurde zum 31.12.2024 erfolgreich umgesetzt. Der geplante Umfang des Projektes betrug die Gesamtausgabe in Höhe von 13.333,80€. Davon wurde eine Finanzierung in Höhe von 10.000,00€ (75%) von der Stiftung Nord-Süd Brücken bewilligt. Know-How Global e.V. beteiligte sich an dem Projekt mit einer Summe von 833,80€. Die Partnerorganisation in Uganda (TUDAU CBO) beteiligte sich an dem Projekt mit einer Summe von 2.000,00€. Es wurde eine Forderung (Finanzierung Dritter) in Höhe von 500,00€ beim Entwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen e.V. beantragt und bewilligt. | ||||
| 2024 | Konzeptwerk Neue Ökonomie e. V., Leipzig | Aufbau traditioneller Anpflanzungen („chagras“) zur Stärkung indigener Frauen in der kolumbianischen Amazonía, Kolumbien | Kolumbien |
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www.konzeptwerk-neue-oekonomie.org |
Aufbau traditioneller Anpflanzungen („chagras“) zur Stärkung indigener Frauen in der kolumbianischen Amazonía, KolumbienDer indigenen Frauenvereinigung MIAPS („Mujeres Indígenas de AATICAM protectoras de la selva“) ist es mit der Durchführung des Projekts gelungen, Bevölkerungsgruppen indigener Frauen (Cubeos, Guananas, Desanos, Tucanos, Piratapuyos, Sirianos, Cacuas, Yuruti, Tuyucas, Carapana und Bara) zusammenzubringen, zur Verbesserung der Lebensbedingungen der indigenen Bevölkerung beitragen. Die Durchführung des Projekts „Aufbau traditioneller Anpflanzungen (“chagras„) zur Stärkung indigener Frauen in der kolumbianischen Amazonía“ ergibt sich aus den großen Verlusten an Aussaatmethoden, nahrhaften Saatgutsorten, traditionellen Techniken, Saatgutklassifizierung und traditionellem Aussaatsystem, das auf überliefertem Wissen beruht. Die Chagra ist von größter Bedeutung, da sie für indigene Frauen eine traditionelle Apotheke, einen Bildungsraum und einen medizinischen Raum für die Aufbewahrung von Saatgut und landwirtschaftlichen oder medizinischen Produkten darstellt. Zur Förderung des überlieferten Wissens und der Praktiken für die Verwaltung und Pflege der traditionellen Pflanzungen und deren Stärkung wurden Aktivitäten wie Workshops mit den indigenen Frauen der acht Dörfer im AATICAM-Gebiet durchgeführt. Dies ist das erste Mal in der Geschichte der indigenen Frauen des AATICAM-Gebiets im Departement Vaupés in Kolumbien, dass diese Art von Projekt unter der Leitung der indigenen Frauen selbst entwickelt wurde. Dies hatte einen großen Einfluss auf die Gemeinden, weshalb sie beschlossen, sich aktiv an der Umsetzung des Projekts in ihren Dörfern zu beteiligen. Die angewandte Methode waren Gemeinschaftsworkshops (gemeinschaftliche Bildungsarbeit): eine Form der kollektiven Beteiligung, an der auch die Familien der Gemeinschaft teilnehmen und ihre familiären und gemeinschaftlichen Erfahrungen teilen konnten. Der Aufbau der Chagras (traditionelle Pflanzungen) wurde von den indigenen Frauen in jeder der Gemeinden geleitet. | ||||
| 2024 | NUBES e. V., Görlitz | Urbane Landwirtschaft als Weg zur Ernährungssouveränität, Peru | Peru |
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Urbane Landwirtschaft als Weg zur Ernährungssouveränität, PeruDas Ziel des Projektes ist die Verbesserung der Lebensbedingungen durch Urbane Landwirtschaft und Ernährungsbildung im Bezirk "Nueva Rinconada", Pamplona, San Juan de Miraflores, Lima. Im Laufe des Projektes soll ein Gemeinschaftsgarten für die Suppenküche „Senor de la Misericordia“ entstehen, der in einem partizipativen Prozess geplant wurde. Im dazugehörigen Weiterbildungsprogramm wird in 5 Workshops grundlegendes Wissen der urbanen Landwirtschaft und der Ernährung weitergegeben. Zur Zielgruppe gehören Begünstigte und Mithelfer der Suppenküchen, von denen ein Großteil unter Armut, fehlender Lebensmittelsicherheit und den Folgen ungesunder Ernährung leidet. Insgesamt werden durch das Projekt ca. 100 Familien begünstigt. | |||||
| 2024 | Förderverein des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Pirna e. V., Pirna | Schulmobilar für Larabanga, Ghana | Ghana |
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Schulmobilar für Larabanga, GhanaDie Grundschule des Bambenninye Development Services hat ca. 300 Schüler von Kindergarten bis Klasse 6 (2 – 15 Jahre). Für die Schülerinnen und Schüler der 4.-6. Klasse stehen Schulmöbel zur Verfügung. Die Kinder in den kleineren Klassen sowie die Kindergartenkinder, die mitunter die Räume für die Vorschule nutzen, werden am Boden sitzend unterrichtet. Wir möchten durch die Anschaffung von Schulmobiliar sowie Unterrichtsmaterialien die Unterrichtsbedingungen deutlich verbessern. Vor der Einrichtung der Räume sollen diese noch renoviert werden. | |||||
| 2024 | Shisasay e. V., Dresden | Bildung in Gemeinden zum Schutz junger Frauen, Kamerun | Kamerun |
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www.shisasay.org |
Bildung in Gemeinden zum Schutz junger Frauen, KamerunAufgrund mangelnder oder fehlender medizinischer Versorgung und dysfunktionaler Gesundheitsstrukturen, unzureichender Kenntnisse über reproduktive Gesundheit und geringer Wirtschaftskraft besteht momentan eine große Gefährdung junger Frauen und Mädchen durch sexuelle Gewalt/Missbrauch, ungewollte Schwangerschaften sowie eine hohe Säuglingssterblichkeit. Ziel dieses Projekts ist es, die sexuelle und reproduktive Gesundheit von Frauen und Mädchen in dem schwer erreichbaren, vom Konflikt betroffenen Landkreis Ndu zu verbessern. Es sollen der in Not geratenen Bevölkerung Bildungsangebote und psychologische Dienste sowie den gefährdeten schwangeren Frauen Sachleistungen zukommen. Weiterhin werden junge Mädchen, Frauen und auch die Männer der Gemeinschaft umfassend über reproduktive Gesundheit, sexuelle Selbstbestimmung, Familienplanung und Kindesschutz aufgeklärt. Das wird ihnen helfen, ungewollte Schwangerschaften zu verhindern und die jungen Mitglieder in den Gemeinden zu schützen. Diese Maßnahme soll auch die Rate der frühen bzw. Zwangsehen sowie sexuellen Missbrauch verringern und die Verteilung von Kondomen die HIV/AIDS-Rate stabilisieren bzw. reduzieren, deren Zahlen immer noch relativ hoch sind. | ||||
| 2024 | Welt Fairbunden e. V., Markkleeberg | Sichere Sanitärversorgung für die Sukrop Junior School in Uganda | Uganda |
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www.weltfairbunden.de |
Sichere Sanitärversorgung für die Sukrop Junior School in UgandaSanitärversorgung ist ein Menschenrecht, das an der Sukrop Junior School in Uganda aktuell nicht gewährleistet ist. Für 152 SchülerInnen, 7 LehrerInnen und 4 Verwaltungsangestellte stehen lediglich zwei Latrinen zur Verfügung – eine für die Kinder, eine für die Erwachsenen. Diese unzureichende Infrastruktur stellt ein hohes Gesundheitsrisiko dar, da es keine ausreichenden Möglichkeiten zur Handhygiene gibt. Dies führt immer wieder zu Krankheitsausbrüchen. Um die Situation zu verbessern, soll ein neues Toilettenhaus mit sechs Wasserspültoiletten gebaut werden, davon je drei für Jungen und Mädchen. Zusätzlich werden Waschbecken und eine Wasserleitung vom Brunnen zu den sanitären Anlagen installiert, um eine Handhygiene sicherzustellen und die hygienischen Bedingungen im Allgemeinen zu optimieren. Ein weiterer Teil unseres Projekts ist die Installation einer leistungsstarken Solaranlage. Die Schule verfügt derzeit über zwei kleine Solarpaneele, die jedoch nur minimalen Strom liefern und keine Speicherkapazität haben. Der erzeugte Strom reicht gerade aus, um kleine Geräte wie Handys zu laden, größere Schulgeräte, wie Computer und Drucker, bleiben jedoch ungenutzt. 20 Menschen, darunter 11 Angestellte und 9 Kinder, leben dauerhaft auf dem Schulgelände. Ab 19 Uhr gibt es kein Licht, und der als Notlösung genutzte Generator ist teuer, umweltschädlich und oft defekt. Zur Lösung dieser Probleme soll eine Solaranlage mit 650-Watt-Paneelen, zwei großen Batterien und einem Inverter installiert werden, um den Energiebedarf der Schule und ihrer Bewohner zu decken. Zusätzlich soll eine solarbetriebene Wasserpumpe das Wasser effizient aus dem Brunnen fördern. Diese Maßnahmen verbessern den Schulbetrieb und die Lebensqualität der Bewohner nachhaltig und reduzieren die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen. | ||||
| 2024 | Förderverein des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Pirna e. V., Pirna | Wasser für Kurabaso JHS Damongo, Ghana | Ghana |
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Wasser für Kurabaso JHS Damongo, GhanaDie Schule soll einen eigenen Brunnen bekommen, um dauerhaft die Wasserversorgung sicherstellen zu können. Der Brunnen soll mit einer solarbetriebenen Pumpe versehen werden, um von der unzuverlässigen, öffentlichen Stromversorgung unabhängig zu sein. Das geförderte Wasser soll in einem zu errichtenden Wasserturm gespeichert werden, um bei Bedarf zuverlässig in den Toilettenanlagen zur Verfügung zu stehen. | |||||
| 2024 | Komuno International e. V., Dresden | Förderung eines Spielmobils in Mexico Lindo, Mexiko | Mexiko |
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Förderung eines Spielmobils in Mexico Lindo, MexikoEdukomuno ist ein Verein mit Sitz in Querétero, Mexiko. Ziel ist die Förderung von benachteiligten Stadtteilen und Gemeinwesenarbeit. Mit unterschiedlichen Ansätzen und Projekten begleiten sie Gemeinden und benachteiligte Stadtteile, um die Lebenssituation zu verbessern und das soziale Gefüge zu stärken. Ziel ist es lebendige und wohlhabende Gemeinde zu schaffen, in denen sozial kompetente und gut ausgebildete Menschen die Möglichkeit haben, ihr volles Potenzial zu entfalten und sich zivilgesellschaftlich engagieren. Im Jahr 2019 begann die Zusammenarbeit mit der Gemeinde "Mexico Lindo", Colón, Querétero. Mexiko Lindo ist eine kleine ländliche Gemeinde ca. 50km von der Landeshauptstadt Querétero entfernt im Zentrum Mexikos. Es wurden verschiedene Projekte mit der Gemeinde konzipiert. Das Bedürfnis nach einem sicheren und betreuten Spielraum für die Kinder wurde deutlich, in dem ihre soziale Kompetenz, die Psychomotorik, kognitiven Fähigkeiten und der soziale Zusammenhalt gefördert wird. Die Idee des Spielmobiles entstand und wurde Ende 2022 gestartet. Bisher ist das Spielmobil einmal pro Woche aktiv. Es findet auf einem öffentlichen Platz mit Bolzplatz, Spielplatz und Gemeindesaal statt. Es gibt begrenzte Materialien und Spielmöglichkeiten. So können die 25-30 Kinder Spiele auswählen und alleine oder in Gruppen spielen. Ziel des Projektes ist es die Frequenz des Spielmobils auf zweimal pro Woche zu erhöhen, das Material und die Spielangebote auszuweiten und zwei lokale Assistent:innen auszubilden und langfristig zu finanzieren, die das Spielmobil betreuen und ihm Kontinuität verleihen. | |||||
| 2024 | Nepalmed e. V., Grimma | Ultraschallgerät für das Stupa Community Hospital, Nepal | Nepal |
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www.nepalmed.de |
Ultraschallgerät für das Stupa Community Hospital, NepalEs soll ein modernes portables diagnostisches Ultraschallgerät für das Stupa Community Hospital angeschafft werden. Das alte Gerät ist zwanzig Jahre alt und verschlissen. Das Hospital ist sei September 2023 in einen Neubau mit 100 Betten umgezogen, zuvor altes Gebäude mit 55 Betten seit 1998. Die Patientenzahlen nehmen jetzt zu. Das diagnostische Ultraschallgerät wird benötigt in der Notaufnahme, den ambulanten Sprechstunden und auf den Stationen. Das ärztliche Personal von Notaufnahme, Innere Medizin, Chirurgie, Pädiatrie und Gyn/Geburtshilfe ist befähigt, das Gerät zu bedienen. Das Hospital wird von der lokalen Gemeinde geführt und bietet grundlegende Medizinversorgung zu reduzierten Preisen für die Allgemkeinbevölkerung. Es gibt für den Einzugsbereich von 30.000 Menschen in diesem Stadtteil kein staatliches oder privates Krankenhaus. Es ist zu erwarten, dass das Gerät pfleglich verwendet wird und damit eine ähnlich lange Lebensdauer wie das bisherige Gerät erreichen kann. | ||||
| 2024 | Reef Guardian e. V., Leipzig | Optimierung des Marktzugangs lokaler Produkte aus Raja Ampat, Indonesien | Indonesien |
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www.reef-guardian.de |
Optimierung des Marktzugangs lokaler Produkte aus Raja Ampat, IndonesienInhalt des Projektes war die Unterstützung der lokalen Partnerorganisation Yayasan Kamtabai Raja Ampat (YKRA) in ihren Bemühungen, den Marktzugang nachhaltig produzierter lokaler Produkte zu optimieren. Dazu erfolgten verschiedene Investitionen in die Ausstattung eines Ladengeschäfts und Anlaufstelle der Partnerorganisation in der Stadt Waisai. | ||||
| 2024 | Wasser ohne Grenzen e. V., Leipzig | Sanierung von Brunnen sowie Wartung von 14 solarbetriebenen Wassersystemen in West-Nil in West Nile, Uganda | Uganda |
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verein.wasser-ohne-grenzen.de |
Sanierung von Brunnen sowie Wartung von 14 solarbetriebenen Wassersystemen in West-Nil in West Nile, UgandaZwischen 2016 und 2023 sind mehr als 1,6 Mio. Flüchtlinge nach Uganda gekommen. Davon leben T 153,3 im Rhino Flüchtlingscamp, insgesamt T 770,0 verteilt in den Distrikten Madi Okollo und Terengo an der Grenze zum Sudan. In den beiden Distrikten gibt es 217 Pumpbrunnen, die im Laufe der letzten 5 Jahren nicht mehr einwandfrei funktionierten oder defekt wurden. Die Distriktwasser-beauftragten haben eine Liste der sanierungsbedürftigen Wasserquellen erstellt, aus denen unser Partner Malteser International (MI), Uganda, 10 Brunnen als vorrangig sanierungsbedürftig definiert hat. Diese versorgen ca. 6.000 Einwohner. Die Sanierung erfolgte durch lokale Handwerker und Handpumpenmechaniker. Diese sind im CBMS+ System geschult und sollen die örtlichen Wasserschutzkomitees in der Anwendung unter-stützen. Die Bohrlöcher sollen nach Sanierung an die Wasserschutzkomitees übergeben werden, die für diese auch wirtschaftlich verantwortlich werden. Im Rhino Flüchtlingscamp betreibt MI 14 solarbetriebene Wassersysteme zur Versorgung von ca. 52.650 Bewohnern. Die Anlagen weisen nutzungsbedingten Verschleiß auf, der dringend repariert werden musste. Es standen weiterhin Wartungsarbeiten an sowie die Sicherstellung der Schulung von qualifiziertem Personal. Die Anlagen sollen nach der Sanierung an die staatlichen ugandischen Stellen übergeben werden. MI wird dann weiterhin bei technischen Problemen zur Verfügung ste-hen. Eine Übernahme der Einrichtungen konnte bisher durch die staatlichen Stellen auf Grund von feh-lenden finanziellen Ressourcen auf Grund der Flüchtlingssituation nicht erfolgen. MI kann wegen anderer weltweiter Verpflichtungen keine finanziellen Mittel für Wartung und Repara-tur aufbringen. Die erforderlichen Mittel wurden durch dieses Projekt bereitgestellt. | ||||
| 2024 | Wasser ohne Grenzen e. V., Leipzig | La Bergerie du REFMAP/ Èlevage des Petits Ruminants, Guinea | Guinea |
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verein.wasser-ohne-grenzen.de |
La Bergerie du REFMAP/ Èlevage des Petits Ruminants, GuineaDie Frauengruppe REFMAP (in Guinea eingetragene NGO) hatte das Ziel eine aus 61 Tieren bestehende Herde von Ziegen und Schafen aufzubauen. REFMAP hat dafür 3 Hektar Land gepachtet, ein Gehege wurde umzäunt, in dem ein Stall gebaut wurde. Ein Brunnen wurde mit neuer Pumpe versehen und ein Wasserspeicher gebaut. Die für den Brunnen angeschafften Solarelemente waren zu schwach, so dass ein Dieselmotor (neu) zugekauft wurde. Außerhalb des Geheges wurde noch ein kleines Haus (neu) für einen Schäfer errichtet. Dieser Teil des Projekts, also Aufbau der Infrastruktur lief bis auf die erwähnten Ausnahmen im Wesentlichen glatt. | ||||
| 2023 | Afropa e. V. Verein für afrikanisch-europäische Verständigung, Dresden | Bau von Ressourcen- und Lernzentrum für gefährdete Frauen und Mädchen im Norden Ugandas | Uganda |
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afropa.org |
Bau von Ressourcen- und Lernzentrum für gefährdete Frauen und Mädchen im Norden UgandasFOWAC hat schließlich einen Block des Ressourcen-Centers für Frauen und Mädchen fertig gebaut, nämlich das Beratungszentrum, welches das Pilotbauprojekt ist. Die Mission des Baus des Ressourcencenters für Frauen und Mädchen in Kitgum besteht darin, ein Zentrum zu schaffen, in dem Frauen, Mädchen, junge Menschen und Kinder einen sicheren Raum finden können, um ihre psychosozialen und wirtschaftlichen Belange zu teilen, Alltagsmanagement zu lernen, Finanzen zu verwalten. Es kümmert sich insbesondere für von Krieg betroffene Personen, die nach zwei Jahrzehnten des Bürgerkriegs im Norden Ugandas Schwierigkeiten haben, sich in die Gesellschaft zu integrieren. Sie werden dabei unterstützt, ein selbstbestimmtes Leben in Würde, Vertrauen und in einer sicheren und unterstützenden Umgebung zu führen. | ||||
| 2023 | Akifra – Aktionsgemeinschaft für Kinder und Frauenrechte e. V., Dresden | Unterrichtsräume für die Mbuyuni Sunrise Academy Grundschule, Kenia | Kenia |
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www.akifra.org |
Unterrichtsräume für die Mbuyuni Sunrise Academy Grundschule, KeniaUm den Vorgaben des neuen Kurrikulums zu entsprechen muss die Sunrise Academy Grundschule um zwei Unterrichtsräume erweitert werden. Im Science Raum wird Chemie-, Physik- und Technikunterricht stattfinden und im Home Science Raum Hauswirtschaft und textiles Arbeiten. Beide Räume müssen über einen eigenen Gasanschluss verfügen und über feuerfeste Arbeitsflächen für Experimente und den Kochunterricht. Im Rahmen des Projekts sollen diese zwei neuen Räume errichtet werden, um die Fortführung einer qualitativ guten und auch für ärmere Familien erschwinglichen Grundschule zu sichern. | ||||
| 2023 | Shisasay e. V., Dresden | Kooperativen für geflüchtete Frauen, Kamerun | Kamerun |
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www.shisasay.org |
Kooperativen für geflüchtete Frauen, KamerunIm Projekt werden 40 Frauen in 3 Berufszweigen geschult und im Sinne des Women Empowerment zu Frauenrechten, Menstruationshygiene und Familienplanung geschult. Im Anschluss werden sie mit bereits ausgebildeten Frauen in Kooperativen in 2 Sektoren (Texilindustrie & Kosmetik/Friseur) organisiert. Dazu erhalten sie Schulungen und werden bei der Gründung der Kooperativen durch Coaching begleitet. Die Kooperativen werden mit Startkapital/ Ressourcen ausgestattet. Um die Frauen bei dem Prozess zu unterstützen wird es zu Beginn eine Sensibilisierung möglicher männlicher Verwandter geben sowie eine Kinderbetreuung und Verpflegung während der Ausbildungszeit. Das wird den Frauen helfen sich besser auf ihre Ausbildung konzentrieren können und den Erfolg des Projektes steigern. | ||||
| 2023 | Gesellschaft für Entwicklung International Sachsen (GENINSA) e. V., Dresden | Anzucht und Verteilung von Jungpflanzen von gefährdeten Heilpflanzen zur medizinischen Grundversorgung der Menschen in der Region Lugazi, Uganda | Uganda |
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geninsa.org |
Anzucht und Verteilung von Jungpflanzen von gefährdeten Heilpflanzen zur medizinischen Grundversorgung der Menschen in der Region Lugazi, UgandaAufgrund mangelnder medizinischer Versorgung in Uganda ist der Zugang zu Naturmedizin für die Mehrzahl der Bevölkerung der einzige Zugang zu Medizin. Dabei spielen Arzneimittel, die aus Pflanzen gewonnen werden, eine herausragende Rolle und sind oft die einzigen (finanziell) zugänglichen Arzneimittel. Die im vorliegenden Projekt vorgesehene Erhaltungszüchtung von Heilpflanzen zielt darauf ab, die typischen Merkmale der in einem Vorgängerprojekt ausgewählten und wissenschaftlich beschriebenen Arzneipflanzen aus „domestiziertem“ Nachbau langfristig und damit die biologische Diversität zu erhalten. Es sollen die in einem bestehenden Gewächshaus gezüchteten Jungpflanzen kostenlos Haushalten und Grundschulen zur Verbesserung deren medizinischer Versorgung zur Verfügung gestellt werden. Im Anschluss an das Projekt wird das Pflanzmaterial auch an andere Interessengruppen verkauft. Mit dem Verkaufserlös soll die Verstetigung der Erhaltungszüchtung erreicht werden. Dazu wird Geninsa im Rahmen des Projektes ein Finanzierungs- und Vermarktungskonzept gemeinsam mit unserem Partner erarbeiten. | ||||
| 2023 | SAIDA International e. V., Leipzig | Pad Every Girl, Uganda | Uganda |
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saida.de |
Pad Every Girl, UgandaDas Projekt „Pad Every Girl“ wurde von Msichana Uganda in Partnerschaft mit SAIDA International und mit Förderung des Freistaats Sachsen umgesetzt. Ziel des Projekts war es, Mädchen und junge Frauen im Osten Ugandas vor Kinderheirat, Genitalverstümmelung (FGM) und Teenagerschwangerschaften zu schützen – durch Aufklärung, Selbsthilfe und den Zugang zu Menstruationsprodukten. Das einjährige Projekt (2023–2024) erreichte Mädchen und junge Frauen im Alter von zwölf bis 24 Jahren, die durch Armut und schädliche soziale Normen besonders gefährdet sind | ||||
| 2023 | Forikolo e. V., Leipzig | MHM-Workshops an Forikolo-Schulen und Evaluierung, Sierra Leone | Sierra Leone |
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www.forikolo.de |
MHM-Workshops an Forikolo-Schulen und Evaluierung, Sierra LeoneMädchen und junge Frauen in Sierra Leone können unabhängig ob in ruralen oder in urbanen Gebieten mit Einsetzen der Menstruation nicht oder nur begrenzt am Schulunterricht teilnehmen. Laut einer Studie von Unicef ist die Lage sogar so, dass 29 % der Schülerinnen in der Schule während ihrer Menstruation fehlen, 70% keine Möglichkeiten zur Körperhygiene währenddessen haben und 50% nicht von der Menstruation vor erstmaligen Einsetzen wussten. Gründe für die (mentale) Abwesenheit sind u.A. mangelnder Zugang zu Hygieneprodukten und Waschmöglichkeiten, unzureichende Aufklärung bezüglich Hygiene sowie über den Grund und Verlauf der Menstruation, fehlende Ansprech-Personen (vor allem weibliche), Scham, Psycho-Sozialer Stress, Angst vor menstruationsbedingten Geruch, Flecken sowie Schmerzen. Die NGO Uman Tok Sierra Leone produziert wiederverwendbare Binden aus fast ausschließlich lokalen Materialen. Die Schülerinnen werden in einem Workshop durch die female-empowerment Beauftragte von Forikolo - Ms. Isatu - an die wiederverwendbaren Binden herangeführt. Ziel von forikolo e.V. ist es dementsprechend für jede Schülerin im Einzugsbereich der Forikolo Action Group, ein Starter-Pack an wiederverwendbaren Binden bereitzustellen. Wir möchten außerdem Ms. Isatu die Möglichkeit geben in regelmäßigen Abständen als Ansprechperson für die Schülerschaft zur Verfügung zu stehen und dabei den Projekterfolg differenzierter zu evaluieren und ggf. nachzusteuern. | ||||
| 2023 | Know-How Global e. V., Dresden | Epowerment von Kleinbauer*Innen in Kawarom Dorf in Rachuonyo Bezirk in Kenia | Kenia |
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www.know-how-global.org |
Epowerment von Kleinbauer*Innen in Kawarom Dorf in Rachuonyo Bezirk in KeniaKenia ist eines der Entwicklungsländer Afrikas mit insgesamt 36.8% der Bevölkerung, die mit unter 2 Dollar pro Tag leben (2018; Angaben der Weltbank). In den im Projektgebiet liegenden Dörfern, die Armutsrate ist noch höher mit etwa 85% der Bevölkerung, die unter 1 Dollar pro Tag leben.Unter diese Hintergründe arbeiten die Zielgruppe (KleinbauerInnen: 314 Einwohner in Kawarom Dorf in Rachuonyo Bezirk in Kenia) tagtäglich, um ihre wirtschaftliche Umstände zu verbessern, damit sie ihre Kinder in die Schule schicken können um ihnen eine berufliche Zukunft zu sichern. Die Zielgruppe ist in Landwirtschaftsinitiative organisiert und das ganze wird durch ihre Dachorganisation Mavuno Yetu CBO koordiniert."Mavuno Yetu" in Kiswahili Sprache steht für "Unsere Ernte". Die CBO existiert seit 18.05.2021 und arbeitet mit benachteiligten Kleinbauern am Graswurzel unter die Leitung von drei demokratisch gewählte Vorstände im ländlichen Raum Kenias. Die Projektidee ist die Investition durch das Errichten eines Empowerment Zentrums (Bauernhof) für die Zielgruppe, um ihre wirtschaftlichen Lage zu verbessern, sodass sie ihre Familie ausreichend ernähren können und die Bildungskosten für ihre Kinder leisten können. Der Umfang des Projektes beträgt Gesamtkosten in Höhe von: 33.334,64 €. Davon wird 3.334,64 € durch Eigenmittel des Vereins Know-How Global e.V. gedeckt. Mavuno Yetu CBO wird Eigenanteil in Höhe von 5.000,00€ leisten. Beantragt wird: 25.000,00 €. |