Geförderte Projekte EZ-KPF Sachsen

JahrInstitutionTitelLandFinanzenHomepage
2020Arbeitskreis „Entwicklungshilfe“ e. V., Dresdenfahari yetu Iringa/Tansania – kommunale Armutsminderung durch touristische Entwicklung, TansaniaTansania
Projektsumme: 11.319,00 €
Fördersumme: 9.475,00 €

fahari yetu Iringa/Tansania – kommunale Armutsminderung durch touristische Entwicklung, Tansania

fahari yetu (= unser Stolz) ist ein Programm zur Erforschung, Konservierung, wirtschaftlichen Nutzbarmachung und Vermarktung lokalen Kulturguts des Südlichen Hochlands, speziell der Iringa Region in Tansania. Durch die Stärkung kreativer Industrien sollen zusätzliche Einkommensmöglichkeiten für die Menschen und Gemeinden der Region geschaffen und ihre Lebenssituation nachhaltig verbessert werden.

Als Herzstück ihres Programms wurde unter dem Namen Iringa Boma ein regionales Museum und Kulturzentrum in einem alten deutschen Kolonialgebäude eingerichtet, welches zu diesem Zweck grundlegend saniert und historisch restauriert wurde. Von diesem Kulturzentrum aus sollen folgende Maßnahmen der Entwicklungsförderung für die umliegenden Gemeinden durchgeführt werden:

  1. Koordiniertes Trainings- und Coachingprogramm für Musik- und Kunsthandwerksgruppen
  2. Boma Dachgeschoss Ausbau und Einrichtung von Werkstätten
  3. Kulturveranstaltungen zur Promotion und Vermarktung der Gruppen und ihrer Produkte
  4. Entwicklung und Angebot gemeindebasierter Tourprodukte
2019Zentrum für Europäische und Orientalische Kultur (ZEOK) e. V., LeipzigEinrichtung einer Kleinstmolkerei für Kamelmilch, AlgerienAlgerien
Projektsumme: 35.731,00 €
Fördersumme: 24.500,00 €

Einrichtung einer Kleinstmolkerei für Kamelmilch, Algerien

Vor 3 Jahren erreichte uns ein Hilferuf des Saharauischen Roten Halbmonds. Es folgten Gespräche in den Camps und gemeinsame Überlegungen, wie die Saharauis aus eigener Kraft die Ernährungssituation der Flüchtlinge verbessern können. Das Ergebnis war ein Projekt, das die Einrichtung einer Kleinstmolkerei für Kamelmilch zum Inhalt hat. Durch den damit verbundenen systematischen Aufbau einer Vermarktungsstruktur sollen die Herdenbesitzer motiviert werden, einen größeren Teil der Milchproduktion dem Markt (d.h. den Flüchtlingscamps) zuzuführen. Gleichzeitig soll die Qualität der beim Verbraucher ankommenden Kamelmilch verbessert und modernen hygienische Standards angepasst werden. Die im Projektzeitraum gewonnenen Piloterfahrungen sollen nach erfolgreichem Verlauf auch auf andere Camps angewandt werden. (akt.: 9.6.21)

2019Akifra – Aktionsgemeinschaft für Kinder und Frauenrechte e. V., DresdenA PAD AT 1000 SHs-Projekt, UgandaUganda
Projektsumme: 21.182,00 €
Fördersumme: 15.880,00 €
www.akifra.org

A PAD AT 1000 SHs-Projekt, Uganda

Das A PAD AT 1000 SHs-Projekt wurde vom Rural Women and Youth Empowerment Centre (RWAYEC) in Uganda initiiert und möchte den Missstand ändern, dass ein Großteil schulpflichtiger Mädchen während ihrer Menstruation die Schule versäumt, weil sie sich keine Damenhygieneartikel leisten können. RWAYEC ist eine von lokalen Gemeindemitgliedern 2012 gegründete Nichtregierungsorganisation, die im Distrikt Tororo im Osten Ugandas tätig ist. Das Projekt zielt darauf ab, 25.000 einkommensschwachen Gemeindemitgliedern den Erwerb von wiederverwendbaren Damenbinden zu ermöglichen. Insgesamt ist das Projekt auf fünf Jahre angelegt. Die erste Phase zielt darauf, die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen aus ländlichen Gebieten durch verbesserte Möglichkeiten der Monatshygiene zu fördern. Insgesamt richtet sich das Projekt an die 25.000 Frauen und Mädchen, die im Distrikt Tororo leben. Das Projekt soll zunächst in der ersten Implementierungsphase 25 Frauen und Mädchen in der Herstellung von wiederverwendbaren Damenbinden aus lokalem Material schulen. Danach werden sie in die Belegschaft von RWAYEC aufgenommen, um im kommerziellen Maßstab Damenbinden herzustellen, die den Bedürfnissen der gesamten einkommensschwachen Frauen und Mädchen im Distrikt Tororo und in Uganda gerecht werden. Weitere Maßnahmen im Rahmen von A PAD AT 1000 SHs sind die Aufklärung und die Sensibilisierung der Bevölkerung in Bezug auf Menstruation und Hygieneartikel.

2019Arbeitskreis „Entwicklungshilfe“ e. V., Dresdenfahari yetu Iringa/Tansania – kommunale Armutsminderung durch touristische Entwicklung, TansaniaTansania
Projektsumme: 6.458,00 €
Fördersumme: 3.525,00 €

fahari yetu Iringa/Tansania – kommunale Armutsminderung durch touristische Entwicklung, Tansania

fahari yetu (= unser Stolz) ist ein Programm zur Erforschung, Konservierung, wirtschaftlichen Nutzbarmachung und Vermarktung lokalen Kulturguts des Südlichen Hochlands, speziell der Iringa Region in Tansania. Durch die Stärkung kreativer Industrien sollen zusätzliche Einkommensmöglichkeiten für die Menschen und Gemeinden der Region geschaffen und ihre Lebenssituation nachhaltig verbessert werden.

Als Herzstück ihres Programms wurde unter dem Namen Iringa Boma ein regionales Museum und Kulturzentrum in einem alten deutschen Kolonialgebäude eingerichtet, welches zu diesem Zweck grundlegend saniert und historisch restauriert wurde. Von diesem Kulturzentrum aus sollen folgende Maßnahmen der Entwicklungsförderung für die umliegenden Gemeinden durchgeführt werden:

  1. Koordiniertes Trainings- und Coachingprogramm für Musik- und Kunsthandwerksgruppen
  2. Boma Dachgeschoss Ausbau und Einrichtung von Werkstätten
  3. Kulturveranstaltungen zur Promotion und Vermarktung der Gruppen und ihrer Produkte
  4. Entwicklung und Angebot gemeindebasierter Tourprodukte
2019Deseret Foundation e. V., LeipzigSchulzaun und Großkopierer für Deseret Community School, UgandaUganda
Projektsumme: 11.178,00 €
Fördersumme: 8.230,00 €

Schulzaun und Großkopierer für Deseret Community School, Uganda

Ein Schulzaun soll zum einen zur Sicherheit der Schüler, aber auch zum Schutz des Schuleigentums für die Deseret Community School in Uganda gebaut werden. Die Umzäunung der Schule würde die Sicherheit der Kinder garantieren und dafür sorgen, dass Fremde, Diebe und anderes Gesindel vom Schulgelände ferngehalten würde. Außerdem möchten wir einen Großkopierer anschaffen um Prüfungs- und Arbeitsmaterialien besser vervielfältigen zu können und einen professionelleren Arbeitsablauf garantieren zu können.

2019Förderverein Aids-Hilfe-Malawi e. V., LeipzigKuwonjezera moyo ku masiku osangoti masiku ku moyo- Gib den Tagen mehr Leben, MalawiMalawi
Projektsumme: 15.854,00 €
Fördersumme: 12.200,00 €

Kuwonjezera moyo ku masiku osangoti masiku ku moyo- Gib den Tagen mehr Leben, Malawi

Das Projekt hat das Ziel, die landesweite Versorgung der palliativen Patienten in Malawi zu verbessern. Durch einen 5 wöchigen Kurs sollen medizinische Mitarbeiter aus verschiedenen Regionen und Krankenhäusern in die Lage versetzt werde, selbständig Patienten mit lebensbeschränkenden Krankheiten und Schmerzen zu behandeln und zu betreuen. Die ganzheitliche Therapie steht im Mittelpunkt des Kurses. Es werden Fähigkeiten vermittelt, das Wissen dann selbst als Tutur weiterzugeben und in den jeweiligen Einrichtungen zu lehren (train the trainer).

Evaluiert wird der Kurs durch quartalsweise Besuche vor Ort in den Einrichtungen, wo überprüft wird, ob das erlernte Wissen richtig angewendet wird. Ein gemeinsames Treffen aller Teilnehmer nach einem halben Jahr dient dem Erfahrungsaustausch. Das Projekt wird für 2 Jahre beantragt, um ausreichend Personal ausbilden zu können.

2019Regenwaldgruppe RANOALA e. V., DresdenSchülerengagement für Regenwald in MadagaskarMadagaskar
Projektsumme: 7.203,00 €
Fördersumme: 9.240,00 €

Schülerengagement für Regenwald in Madagaskar

Basierend auf mehrjähriger Partnerschaft haben im Jahr 2018 engagierte Schüler des madagassischen Dorfes Anjahambe (Analasoa-Club) sowie des Glückauf-Gymnasiums Altenberg (Madagaskar-AG) zahlreiche Projektideen entwickelt, um gemeinsam für Umweltschutz im Allgemeinen und den Erhalt der ostmadagassischen Regenwaldreste im Speziellen einzutreten. Der Regenwaldverein Ranoala hat diese - von den Jugendlichen weitgehend eigenständig entwickelten - Ideen zu einem in sich schlüssigen, madagassisch-deutschen Gesamtprojekt zusammengefügt: "Gemeinsam aktiv für Regenwaldschutz - Schülerengagement in Madagaskar und Sachsen". Aus fördertechnischen Gründen musste dieses leider aufgeschnürt werden. Während alle Bestandteile, an denen die deutschen Projektpartner - die Schüler der Altenberger Madagaskar AG - vorrangig beteiligt sind, nun über Spenden und andere Unterstützungen finanziert werden, konzentriert sich der vorliegende Antrag auf die rein madagassischen Projektteile.

Die im Projekt zusammengefassten Einzelmaßnahmen lassen sich folgenden Hauptkomponenten zuordnen: Umweltbildung (Vermittlung von theoretischem Wissen und praktischen Fertigkeiten bei Pflanzeinsätzen, workcamps, Exkursionen etc.); Motivation für Umweltengagement (Teambuilding, Süd-Nord-Partnerschaft, Erleben gemeinsamer Erfolge); Ressourcenzugang für erfolgreiches Umweltengagement (Waldsicherung, Stärkung der Entscheidungskompetenzen); Multiplikationswirkung Jugendlicher für Umweltthemen (Weitergabe des erworbenen Wissens von älteren auf jüngere Schüler); Förderung interkultureller Kompetenzen (gemeinsame Projektentwicklung und -durchführung durch madagassische und deutsche Jugendliche).

Es handelt sich damit um ein typisches "Empowerment"-Projekt von und für umweltengagierte Jugendliche.

2019Wasser ohne Grenzen e. V., LeipzigHygienisierte Trinkwasserversorgung für ein Schulzentrum in Mathén im Chiefdom, Sierra LeoneSierra Leone
Projektsumme: 18.382,00 €
Fördersumme: 13.380,00 €

Hygienisierte Trinkwasserversorgung für ein Schulzentrum in Mathén im Chiefdom, Sierra Leone

Der Bau eines Schulzentrums in Sierra Leone in der Lokalität Mathén im Chiefdom Loko Massama soll einigen hundert Schülerinnen und Schülern eine schulische Ausbildung vom ersten Schuljahr bis zur Hochschulreife ermöglichen. Zusätzlich werden professionell-orientierte, nicht-akademische Lehrgänge u.a. in den Bereichen Wasser/Abwasser, Solartechnologien/Elektrotechnik und Land- und Gartenwirtschaft angeboten werden. Das Konzept für dieses Zentrum wurde lokal entwickelt und ist somit nicht nur ideell, sondern nach der Fertigstellung auch „locally owned“. Dahinter stehen der Chief Pa Alimamy kunk bana Kamara des Chiefdoms von Loko Massama in Sierra Leone und Hon. Abu Mansary, Parlamentarier und Vorsitzender der Sierra Leone „Forikolo Action Group“ (FAG). Die Schulgebäude werden mit Unterstützung des Forikolo e.V. in Deutschland durch das Bau-Team der NGO Forikolo Action Group (FAG) in Sierra Leone errichtet. Der Schulbetrieb selbst sollte im September 2020 beginnen, was jedoch durch die Covid-19 Pandemie auf wahrscheinlich Anfang 2021 verzögert wurde.

2019Sagart e. V., LeipzigErhöhung des Lebensstandards der Farmerfamilien im Bezirk Kibrei durch die Installation eines Inkubators und eine Effizienzerhöhung in der Straußenzucht, UsbekistanUsbekistan
Projektsumme: 26.030,00 €
Fördersumme: 18.000,00 €
sagart.de/

Erhöhung des Lebensstandards der Farmerfamilien im Bezirk Kibrei durch die Installation eines Inkubators und eine Effizienzerhöhung in der Straußenzucht, Usbekistan

Die meisten usbekischen Farmer- und Bauernfamilien im Bezirk Kibrei leiden unter Mangelernährung und leben unterhalb der Armutsgrenze von 1 US $ pro Tag.

Um dem zu begegnen und den Lebensstandard zu erhöhen, planen der Rat der Farmer des Bezirks Kibrei und Sagart e. V. ein gemeinsames Vorhaben: durch die Installation eines hochleistungsfähigen Inkubators, der für alle Farmer und Bauern zugänglich ist, soll die Effizienz in der Straußenzucht erhöht werden.

Der Trend, Strauße zu züchten, wird unter Farmern und Bauern in Usbekistan aktuell immer populärer. Das ist begründet durch wesentlich größere Gewinne; auch im Vergleich zu den Einnahmen durch Viehzucht. Jedoch ist die Straußenzucht in ihrer jetzigen Form noch ineffektiv: Die Farmer kaufen zu hohen Preisen Jungtiere in Russland und der Ukraine, und tragen zudem selbst die Transportkosten.

Ziel den gemeinsamen Projekts von Sagart e.V. und dem Rat der Farmer ist die Installation eines eigenen Inkubators. Danach könnten die Farmer aus der gesamten Region vor Ort selbstständig die Zucht übernehmen. Sie müssten so kein Geld mehr für die Anschaffung der Küken/Jungtiere ausgeben und erhöhen den eigenen Gewinn.

Nach der Machbarkeitsstudie des Rats der Farmer besteht eine große Nachfrage nach einem effizienten Inkubator unter den Farmern. Auch existiert bereits ein Markt für deren Produkte, den Verkauf von Straußeneier und -fleisch durch Supermarktnetze in Taschkent und im Umland.

2 / 2