Da es sich bei dem EZ-KPF um Fördermittel des Bundes (BMZ) handelt, stehen diese Mittel allen deutschen Vereinen zur Verfügung. Im Folgenden finden Sie die Liste der durch die SNSB in den letzten drei Jahren im EZ-KPF geförderten Projekte, bei dem ostdeutsche Vereine die Projektträger waren. Für Informationen über die Projektförderung westdeutscher Vereine im Rahmen des EZ-KPF empfehlen wir Ihnen die Website der W. P. Schmitz-Stiftungen, oder die Website des EZ-KPF.
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| 2025 | borderline-europe – Menschenrechte ohne Grenzen e. V., Berlin | Aufbau von Frieden und sozialer Zusammenhalt in Gedaref, Sudan | Sudan |
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www.borderline-europe.de |
Aufbau von Frieden und sozialer Zusammenhalt in Gedaref, SudanDer Kriegsausbruch im Sudan im April 2023 löste die größte humanitäre Krise weltweit aus und zwang Millionen zur Flucht. Seitdem leisten zivilgesellschaftliche AkteurInnen unter extremen Bedingungen lebensrettende Hilfe, doch die Angriffe auf die zivile Bevölkerung, zivile Infrastruktur und insbesondere auf Frauen, Mädchen und Aktivisten halten an. Der Krieg, der sich jetzt im dritten Jahr befindet, ist unerbittlich. Massive Verletzungen von Menschenrechten, sexuelle Gewalt als Kriegswaffe und kontinuierliche Vertreibungen prägen das Geschehen. Rund 30,4 Millionen Menschen – das ist mehr als die Hälfte der sudanesischen Bevölkerung – benötigen dringend humanitäre Hilfe. Cholera-Ausbrüche aufgrund der zusammengebrochenen Versorgung mit Wasser, Lebensmitteln und Energie erschweren die Situation. Die Gemeinde Gallabat liegt an der Grenze zu Äthiopien. In der Region befinden sich 10 Flüchtlingslager, die ursprünglich Menschen aus Äthiopien, Eritrea und Tigrai aufgenommen haben. Nach Ausbruch des Krieges im Sudan am 15.4.2023, sind dort sehr viele MigrantInnen aus Khartoum untergekommen, allerdings haben auch viele Geflüchtete/ MIgrantInnen die Lager verlassen, insbesondere nachdem die Felder nicht mehr bestellt wurden und daher Verdienstmöglichkeiten in der Landwirtschaft wegfielen. Im Laufe der Vertreibungen durch den Krieg im Rest des Sudan, wurde der Bundesstaat Gedaref zum Zufluchtsort, und eine Vielzahl von Vertriebenen (IDOs) haben sich dort in den Lagern niedergelassen. Das Projekt soll mit Öffentlichkeitsarbeit und Kulturprojekten die sozialen Spannungen durch die Konkurrenz der verschiedenen Bewohnergruppen um knappe Resourcen verringen. Der Zusammenhalt zwischen ursprünglicher Bevölkerung und Zufluchtsuchenden soll gestärkt werden, indem gemeinsam Friedensstrategien entwickelt werden und innerhalb der Kommune zivile Konfliktlösungen erprobt und umgesetzt werden. | ||||
| 2025 | Power4africa e. V., Dresden | Strom für Perspektiven – Solare Energieversorgung für Näherinnen in Syrien | Syrien |
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www.power4africa.de |
Strom für Perspektiven – Solare Energieversorgung für Näherinnen in SyrienIm Rif-Damaskus, der über Jahre unter Belagerung, Krieg und politischer Repression litt, kämpfen Frauen heute weiterhin um wirtschaftliche Unabhängigkeit und gesellschaftliche Teilhabe. Drei von ihnen - Samah, Najah und Rabia - sind alleinige Ernährerinnen ihrer Familien. Mit viel Engagement und Kreativität haben sie begonnen, das traditionelle syrische Aghabani-Handwerk wiederzubeleben, bei dem fein bestickte Stoffe zu Kleidungsstücken und Textilien verarbeitet werden. Inmitten von Stromausfällen und mangelnder Infrastruktur stellt der fehlende Zugang zu Elektrizität jedoch ein massives Hindernis dar. Ihre Werkstätten bleiben oft dunkel, Maschinen stehen still - ihre Arbeit ist dadurch bedroht. Ziel des Projekts ist die Ausstattung der drei Werkstätten mit Solaranlagen, um eine nachhaltige, dezentrale Energieversorgung zu gewährleisten. So können die Frauen ihre Produktion unabhängig fortsetzen, ihr Einkommen sichern und ihre Familien versorgen. Das Projekt stärkt nicht nur ihre ökonomische Existenz, sondern auch ihr Selbstbewusstsein und ihre Rolle in der lokalen Gemeinschaft. Die Handwerksgruppe vor Ort trägt den Namen "Fäden der Hoffnung" - sie sieht das Handwerk nicht nur als Einkommensquelle, sondern auch als kulturelles Erbe und Ausdruck von Widerstand und Hoffnung. Durch die Solarausstattung wird ein Beitrag geleistet, dieses Erbe zu bewahren und in eine selbstbestimmte Zukunft zu überführen. Langfristig zielt das Projekt auf die Stärkung lokaler Resilienz, Armutsbekämpfung, Klimagerechtigkeit und die Sichtbarkeit der weiblichen Perspektiven im Wiederaufbauprozess ab. | ||||
| 2025 | Deutsch-Afrikanische Gesundheitshilfe e. V., Panketal | Inklusive Bekämpfung nicht übertragbarer Krankheiten (NCD) durch Förderung des Verbrauchs gesunder und nahrhafter Lebensmittel im Bezirk Bachtenga (Teil II: Anlegen von ökologischen Mustergärten). | Kamerun |
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http://deutsch-afrikanische-gesundheitshilfe.org |
Inklusive Bekämpfung nicht übertragbarer Krankheiten (NCD) durch Förderung des Verbrauchs gesunder und nahrhafter Lebensmittel im Bezirk Bachtenga (Teil II: Anlegen von ökologischen Mustergärten). | ||||
| 2025 | Cagintua e. V., Potsdam | TURACYASHOBOYE - Wir Können Immer Noch, Burundi | Burundi |
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www.cagintua.de |
TURACYASHOBOYE - Wir Können Immer Noch, BurundiIn diesem Projekt mit dem Titel TURACASHOBOYE arbeiten wir in der Provinz Ngozi in der Gemeinde Ngozi. Wir möchten 50 jungen Mädchen und Frauen, die nicht die Chance hatten, ihre Sekundarschulbildung fortzusetzen, eine Ausbildung in der Seifenherstellung anbieten. Dieses Projekt soll jungen Mädchen ohne Ausbildung und ohne Einkommen eine Berufsausbildung in der Seifenherstellung ermöglichen. Zu Beginn werden die Mädchen, die für die Ausbildung in Frage kommen, und die Informanten mit Erfahrung in diesem Bereich identifiziert. Diese Phase wird maximal zwei Wochen dauern, da es sich um den Bereich der Organisation handelt und sie regelmäßig mit diesen Personen konfrontiert werden. Danach folgt eine ihrem intellektuellen Niveau angepasste theoretische Ausbildung in Kirundi über die Methode der Seifenherstellung aus den Produkten, die den Begünstigten fast alle bekannt sind. Diese Phase ist die schwierigste und wird anderthalb Monate dauern, damit die Mädchen die Theorie und die Disziplin erlernen, die sie für die praktische Ausbildung benötigen. In der Zwischenzeit organisieren die anderen Mitarbeiter die Beschaffung von Materialien und Produkten, die für die praktische Ausbildung benötigt werden. Innerhalb von sechs Monaten lernen die jungen Frauen, wie sie eine preiswerte Seife herstellen können, die für die Menschen in den ärmlichen Verhältnissen, aus denen sie stammen, erschwinglich ist. Während der praktischen Ausbildung werden die Mädchen einen Vorrat an Seifen herstellen, für die sie selbst auf den umliegenden Märkten mit ihren Ausbildern werben werden. Der Verein HVP Makebuko wird die Kontakte zu den Behörden herstellen, um die Erlaubnis zu erhalten, diese Seife auf den verschiedenen Märkten der Region zu bewerben, auf denen die verschiedenen Bauern mit ihren geringen Mitteln verkaufen und kaufen. Die Erfahrung hat uns gezeigt, dass dieser Weg effektiver ist, um etwas bekannt zu machen, und wir wissen, dass sich die Mädchen in diesen Umgebungen wohlfühlen, wo sie eine angemessene Sprache haben, um für die Seife zu werben. Diese Werbung wird maximal zwei Wochen dauern, um die verschiedenen kleinen Märkte in den umliegenden Regionen zu besuchen. | ||||
| 2025 | Deutsch-Afrikanische Gesundheitshilfe e. V., Panketal | Inklusive Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten (NCD) durch Förderung des Verbrauchs gesunder und nahrhafter Lebensmittel im Bezirk Batchenga, Kamerun | Kamerun |
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http://deutsch-afrikanische-gesundheitshilfe.org |
Inklusive Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten (NCD) durch Förderung des Verbrauchs gesunder und nahrhafter Lebensmittel im Bezirk Batchenga, KamerunDas Projekt, das der Verein zur Förderung der psychischen und sozioökonomischen Gesundheit schutzbedürftiger Menschen (APROSAMESEMPEV) in Kamerun, der Zentralregion, dem Departement Lekié und dem Distrikt Batchenga umsetzen möchte, trägt den Titel „Inklusiver Kampf gegen nichtübertragbare Krankheiten (NCD) durch dieFörderung des Verzehrs gesunder und nahrhafter Lebensmittel im Bezirk Batchenga“ Es liegt an uns, unseren Beitrag zur wachsenden Entwicklung nichtübertragbarer Krankheiten zu leisten, von denen viele kamerunische Familien aus allen Schichten und sozialen Kategorien sowohl in städtischen als auch ländlichen Gebieten betroffen sind, und dies durch die Umsetzung auf der Grundlage des oben Genannten Projekts. Mit anderen Worten: Wir wollen die Vereinten Nationen bis 2030 dabei unterstützen, das zwe ite Ziel für eine nachhaltige Entwicklung zu erreichen, nämlich „die Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden“, indem wir die Auswirkungen der Bevölkerung auf inklusive Weise fördern der Einführung gesunder Ernährungsgewohnheiten und der Prävention nichtübertragbarer Krankheiten. Ziel dieses Projekts ist es, sich durch Aufklärung und die Förderung des Verzehrs gesunder und nahrhafter Lebensmittel im Bezirk Batchenga auf integrative Weise am Kampf gegen nichtübertragbare Krankheiten zu beteiligen. Mit anderen Worten: Wir werden das Bewusstsein für Ernährungserziehung bei der Bevölkerung mit oder ohne Behinderung in 10 Dörfern in Batchenga schärfen und einige ökologische Gärten anlegen. Wir werden an jedem Ort mit einer Gruppe von 20 Personen arbeiten, bestehend 220 Teilnehmer haben, so dass wir die Öffentlichkeit nacheinander sensibilisieren werden. Je nach Studienniveau und Verständnis der Begünstigten stärken wir ihre Fähigkeiten durch Bildungsgespräche, Imageboxen, Videoprojektionen oder Seminare. Die Aktivitäten dieses Projekts werden durch Exkursionen und Unterstützung der Begünstigten überwacht und bewertet. | ||||
| 2025 | Shisasay e. V., Dresden | BEST – Berufsausbildung in Energie- und Sicherheitstechnik für Jugendliche, Kamerun | Kamerun |
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www.shisasay.org |
BEST – Berufsausbildung in Energie- und Sicherheitstechnik für Jugendliche, KamerunIm Projekt sollen 40 Jugendlich in den zukunftsweisenden Technologien für Photovoltaik- und Überwachungssysteme ausgebildet werden. In der fünfmonatigen Ausbildung erlernen die Teilnehmenden nicht nur das Wissen, sondern werden auch in Praktika in die Umsetzung der Technologie eingeführt. Zunächst erfolgen praxisorientierte Workshops zur Installation von Solarmodulen, Batteriespeichersystemen und Wartung. Anschließend Schulungen zur Installation von Videoüberwachungsanlagen, einschließlich Verkabelung, Kameraeinrichtung und Wartung von Sicherheitssystemen. Abschließend werden Fehlersuche und Reparaturen an Solar- und Sicherheitssystemen vermittelt. Weiterhin werden den Teilnehmenden Wissen und Fähigkeiten in den Bereichen Finanzen, Marketing und Kundenservice vermittelt, um sie bei der Gründung und Führung ihres Unternehmens zu unterstützen. Sie erhalten außerdem Mentoring und Coaching von erfahrenen Fachleuten aus den Bereichen Solarenergie und Sicherheitstechnik, die bereits vor Ort tätig sind. Einige ausgewählte Teilnehmende werden in lokalen Solarenergie- und Sicherheitsunternehmen ein Praktikum absolvieren können, um praktische Erfahrungen zu sammeln und die während der Schulung erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten durch praktische Schulungen mit Fachleuten zu festigen. Nach Abschluss der Schulung werden sie an realen Installationsprojekten in Privathaushalten, Schulen und Unternehmen beteiligt sein. Ziel ist es sie für den direkten Berufseinstieg zu qualifizieren. Das Projekt möchte vor allem auch Mädchen für diesen neuen Berufszweig begeistern und ca. 35% Frauenquote im Projekt anstreben. | ||||
| 2025 | SOUROU e.V., Berlin | Wasser für Alle in Déouté!, Togo | Togo |
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www.sourou.de |
Wasser für Alle in Déouté!, TogoIn ländlichen Regionen in Togo wie Déouté gibt es kein Wasserleitungssystem. Die Menschen schöpfen ihr Trinkwasser aus offenen Entnahmestellen wie Teichen, Flüssen und Bächen, die meist verunreinigt sind. Das bedeutet, dass sich Tausenden Menschen in Déouté mit einer Krankheit anstecken könnten. Sauberes Wasser für alle bis 2030 – um Gesundheit und Umwelt zu schützen, haben die Vereinten Nationen bereits 2015 diese Vorgabe als eines der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) ausgerufen. SDG 6 der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG 6) der Vereinten Nationen sieht vor, sauberes Wasser für alle zu gewährleisten. Zudem soll es sicherstellen, dass Wasser umweltgerecht genutzt wird. Für viele Länder aus Afrika wie Togo und insbesondere klein Dorf wie Déouté wird es zunehmend schwierig, SDG 6 bis zum Jahr 2030 zu erreichen. Das Dorf Déouté liegt 450 km entfernt von Lomé, der Hauptstadt Togo. In diesem Dorf leben überwiegend Bauern, die ihre Familien von der eigenen Landwirtschaft ernähren. Sauberes Wasser fehlt. Schon immer holen die Dorfbewohnerinnen in Déouté ihr Wasser aus alten Schöpfstellen. Traditionell ist dies die Aufgabe der Frauen und Kinder. Der Weg ist mehrere Kilometer lang und auf dieser Strecke sind sie täglich mehrfach unterwegs. Der sichere Zugang zu nachhaltiger Wasserversorgung sowie der Schutz vor wasserbedingten Krankheiten sind eine unabdingbare Grundlage für die Verbesserung der Lebensbedingungen in Déouté. Im lokalen Vergleich weist Déouté derzeit mit Abstand den niedrigsten Versorgungsgrad der Bevölkerung mit sauberem Wasser auf. Mit dem Klimawandel, längere Trockenzeiten und wenige Regen in Déouté wird zudem der Wasserbedarf stark steigen. Dringend benötigt werden innovative Wassertechnologien, angepasste Wasserinfrastrukturen und vorausschauende Managementkonzepte. Um die Bewohnerinnen in Déouté bei diesen Herausforderungen zu unterstützen, bedarf es neuer Wasserprojektidee. Das Projekt „Wasser für Alle in Déouté!“ kann hier einen wesentlichen Beitrag zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen leisten, insbesondere SDG 6 – Wasserversorgung unterstützen. | ||||
| 2025 | Centrafrique Futur e. V., Berlin | Ein Wald für Nzere, Zentralafrikanische Republik | Zentralafrikanische Republik |
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centrafriquefutur.blogspot.com |
Ein Wald für Nzere, Zentralafrikanische RepublikDas Projekt „Ein Wald für Nzere“ ist ein Aufforstungsprojekt in der Nähe der Stadt Damara, dem Quartier Nzere, etwa 100 km von Bangui entfernt, in der Präfektur Ombella-Mpoko. Ziel ist es, 2 Hektar entwaldetes Land im Viertel Nzere aufzuforsten, um die lokale Biodiversität zu fördern, CO2 zu binden und langfristig eine nachhaltige Nutzung der Tropenholzressourcen zu ermöglichen. Projektziele: - Klimaschutz und Biodiversität: Durch die Pflanzung einheimischer Baumarten wird der Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten wiederhergestellt und das lokale Ökosystem stabilisiert.
Projektaktivitäten: - Auswahl und Pflanzung einheimischer Baumarten sowie Pflege der Fläche. - Einbindung der lokalen Gemeinschaft in alle Projektphasen. - Entwicklung und Umsetzung von Bildungsprogrammen. Erwartete Ergebnisse: Das Projekt erhöht die CO2-Bindung, verbessert die Biodiversität und schafft Arbeitsplätze. Es stärkt das Umweltbewusstsein und vermittelt nachhaltige Praktiken. Langfristige Vision: „Ein Wald für Nzere“ soll als Modellprojekt für nachhaltige Entwicklung und Umweltschutz in der Zentralafrikanischen Republik dienen. | ||||
| 2025 | Initiative Perspektivwechsel e. V., Berlin | Anlu Bibliothek - Ein Ort für Empowerment und Engagement im Kiez, Kamerun | Kamerun |
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www.initiative-perspektivwechsel.org |
Anlu Bibliothek - Ein Ort für Empowerment und Engagement im Kiez, Kamerun„Die Anlu Bibliothek – Ein Ort für Empowerment und Engagement im Kiez“ ist ein Projekt, das junge Menschen in Kamerun empowert und dazu anregt sich zivilgesellschaftlich zu engagieren. Ausgangspunkt dafür ist die Anlu-Bibliothek, die afrikanische und Afrodiasporische Literatur sowie Schulbücher bereitstellt. Hier schaffen wir einen Ort der Lektüre, der Begegnung und des Wissensaustauschs, an dem junge Menschen Methoden an die Hand bekommen, um sich an einer Zukunft des Dialogs, des Respekts und der Konstruktion solider Werte zu beteiligen und ihren Bezirk auf lokaler Ebene mitzugestalten. | ||||
| 2025 | Initiative Perspektivwechsel e. V., Berlin | Medien Sensibilisierung und Jugendbildung zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen für nachhaltige Entwicklung in Yaoundé, Kamerun | Kamerun |
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www.initiative-perspektivwechsel.org |
Medien Sensibilisierung und Jugendbildung zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen für nachhaltige Entwicklung in Yaoundé, KamerunUnser Projekt vereint Umweltschutz, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Sensibilisierung. Ziel ist es, Jugendliche zu befähigen, ihre Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Geplant sind eine zweiwöchige „Train-the-Trainer“-Schulung für bereits 2023 ausgebildete Teilnehmende (geschlechtergerecht) sowie eine einmonatige kostenlose Fortbildung für 30 Jugendliche in Kamerun (geschlechtergerecht). Vermittelt wird praxisnahes Wissen über erneuerbare Energien wie Photovoltaik, Solarthermie und Biomasse (Kompost/Biokohle) sowie über digitale Kommunikation. Die Start-ups Eureka Energie Yaoundé und YesDrive Douala begleiten die Schulungen und bieten vier Teilnehmenden ein Praktikum an. Ein zentrales Ziel ist die Förderung von grünem Unternehmertum und Umweltjournalismus. Die ehemaligen Teilnehmenden werden als MultiplikatorInnen eingesetzt und erhalten weitere Qualifizierung, um selbst bei der Einmonatige Fortbildung als ReferentInnen teilnehmen. Aus der zunehmenden Nachfrage bei unseren Einsätzen nach Solarmodulen, Leuchtmitteln oder Schulungen zur Kompostherstellung entstand eine dritte Projektsäule: Spenden von Solarmodulen an der Anlu Bibliothek (Duala), Solaranlage für das Waisenhaus (Orphelinat du Buisson Ardent, Manguier Viertel Yaoundé) sowie der Aufbau einer Kompostagestation in einer Grundschule (Groupe Scolaire bilingue les Brillants, Ntom, Yaoundé), inklusive begleitender Workshops. Diese Feldaktivitäten werden in Form einer kleinen Reportage aufgenommen. Zwei Praktikantinnen aus Deutschland (über Engagement Global und schon finanziell gefördert vom ASA Programm) werden vor Ort eingebunden, um den interkulturellen Austausch zu stärken. Dieses Jahr möchten wir die 4 Kamerunische PraktikantInnen gezielt begleiten, damit sie den Beruf besser erlernen – auch durch aktive Teilnahme an den Feldarbeiten der Start-ups. Diese Einsätze sind oft landesweit und beinhalten teilweise Übernachtungen. Letztes Jahr konnten ähnliche Einsätze wegen fehlender Mittel nicht umgesetzt werden – das wollen wir dieses Mal ändern. | ||||
| 2025 | Leapfrog e. V., Berlin | Entwicklung von Strukturen für IT Bildung für Anfänger und Fortgeschrittene in Nairobis informellen Siedlungen Mathare und Korogocho, Kenia - Aufstockung P 24/68, Ausstellung | Kenia |
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www.leapfrog-ngo.org |
Entwicklung von Strukturen für IT Bildung für Anfänger und Fortgeschrittene in Nairobis informellen Siedlungen Mathare und Korogocho, Kenia - Aufstockung P 24/68, AusstellungLeapfrog und die Community-Based Organisation Mathare Community Center Library (MCCL) arbeiten in diesem Jahr 5 Jahre zusammen und haben kürzlich ein gemeinsames, einjähriges Pro-jekt mit den Partnern Nyoda Initiative und AFRALTI beendet, was sich durch seinen kollaborativen Charakter auszeichnete. Eine Vielzahl von Akteuren haben ihr Wissen und ihre Erfahrungen zielge-richtet und strukturiert an die beiden Community Based Organisations (CBO) und die Teilnehmen-den weitergegeben. Dies möchte Leapfrog mit seinen Partnern zum Anlass nehmen, eine kleine, interaktive Ausstellung mit Photos, Videos und kurzen Monologen aus den letzten 5 Jahren Zusammenarbeit zu produzie-ren, die die Projektbeteiligten und die Communities, die eine wichtige Rolle für die erfolgreiche Um-setzung spielten und ihre positiven Geschichten in den Mittelpunkt rückt und mit potentiellen Inte-ressierten zusammenbringt. Dies soll die Möglichkeit zum gemeinsamen Reflektieren und Planen bieten und Raum zur Vernetzung schaffen. Die Ausstellung mit kleinem Umtrunk möchte zudem für die Themen des Projektes – Digitale Teilhabe, schwierige Lebensbedingungen in den informel-len Siedlungen mit geringen Einkommensmöglichkeiten, Zurückgelassensein (Leave behind) auf-merksam machen und Lösungen, wie sie das „Kollektiv“ hinter dem Projekt gefunden hat, heraus-stellen, die weiterentwickelt werden können. Somit möchte die Ausstellung die bisherigen Stakehol-der ermutigen, weiter zu machen und neue gewinnen. Die Ausstellung soll mit geladenen Gästen (siehe Zielgruppe) am Samstag, den 21.06. von 12-15 Uhr in einem Studio in Nairobi stattfinden und wird technisch von einem Team aus Projektteilneh-menden und DGIMAX STUDIOS (Trainer in dem Projekt P24-68 zu Digital Storytelling) unterstützt. Ziele der Ausstellung: - Präsentation der erzielten Fortschritte, Ergebnisse des Projekts und, wo möglich, der Wirkung und Sensibilisierung für die Themen Digital Teilhabe und schwierige Lebensbedingungen und Lösungen - Danksagung an die Partner und Communities und alle Stakeholder, die zum Projekt beigetragen ha-ben und Ermutigung, dass sie weiter dabei bleiben - Erhöhung der Sichtbarkeit der einzelnen beteiligten Organisationen und Individuen und des „Kollek-tivs“ für IT-Bildungsangebote sowie Begleitung und Förderung junger Menschen aus informellen Siedlungen in den Arbeitsmarkt. - Reflexion und Diskussion über zukünftige Ausrichtungen und Kooperationen mit weiteren Stakehol-dern, um Kontinuität und eine starke Wirkung für die Arbeit der den Community Based Organisation zu ermöglichen | ||||
| 2025 | Connectica e. V., Berlin | Bau und Ausstattung einer Leichenhalle am Standort des protestantischen Krankenhauses Bangoua zur Verbesserung der hygienischen und würdevollen Totenversorgung in der Region, Kamerun | Kamerun |
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www.connectica-ev.org |
Bau und Ausstattung einer Leichenhalle am Standort des protestantischen Krankenhauses Bangoua zur Verbesserung der hygienischen und würdevollen Totenversorgung in der Region, KamerunZur Verbesserung der hygienischen und moralischen Totenversorgung der Gemeinde Bangoua, wurde am Standort des Krankenhaus Hôpital Protestant de Bangoua eine neue, moderne Leichenhalle mit 6 Kühlkammern, Wasch-, Präparations-, Bekleidungs- und Aufbahrungsraum, Kapelle mit Podest für Gottesdienst und/oder Messe, Büro, WC und Lagerraum gebaut, welche sowohl den Verstorbenen des Krankenhauses als auch der ganzen Gemeinde zur Verfügung steht. | ||||
| 2025 | OrigiNations e. V., Berlin | Stärkung der Widerstandskraft von von Erdbeben betroffenen Kindern und Jugendlichen des Distrikts Andahuaylillas, Anden, Peru | Peru |
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www.originations.de |
Stärkung der Widerstandskraft von von Erdbeben betroffenen Kindern und Jugendlichen des Distrikts Andahuaylillas, Anden, PeruDas Andendorf Andahuaylillas befindet sich seit April 2024 im Epizentrum einer ungewöhnlichen Vielzahl an heftigen seismischen Bewegungen. Die Häufigkeit und Intensität dieser Erdbeben hat ernstzunehmende strukturelle Schäden in den Behausungen der Dorfbevölkerung verursacht, vor allem in den traditionellen Lehm-Häusern. Dies bringt das Leben der BewohnerInnen in Gefahr und hat sie dazu gezwungen, ihre Häuser zu verlassen und in improvisierten Zelten auf dem Dorfplatz, dem Sportplatz, den Feldern und anderen freien Flächen zu campieren. Die Bevölkerung verbrachte mehrere Wochen in diesen temporären Unterkünften aus Sorge, in ihre eigenen beschädigten Häuser zurückzukehren. Dies führte zu einem lang anhaltenden Zustand aus Angst und Unsicherheit, vor allem bei Kindern und Jugendlichen. Das Projekt hat zum Ziel, Kinder und Jugendliche dabei zu unterstützen, diese traumatisierende Erfahrung zu verarbeiten und aus ihr zu lernen, und ihre Widerstandskraft sowie ihre Fähigkeit zu stärken, sich vor zukünftigen Naturereignissen zu schützen und darauf vorzubereiten, um im Notfall angemessen reagieren zu können. Zentral ist dabei, ihnen das Gefühl zu geben, dass sie in der Lage sind Maßnahmen zu ergreifen um ihr Zuhause sicherer zu machen, und ihnen die entsprechenden Instrumente an die Hand zu geben. Zwischen Mai und Dezember wird das Projektteam mit den SchülerInnen in Kooperation mit den LehrerInnen und angeleitet von ExpertInnen mittels psychosozialen Einheiten sowohl auf individueller als auch auf kollektiver Ebene arbeiten, an Erdbebenübungen teilnehmen, Architektur-Workshops durchführen, und öffentliche Informationstage organisieren. Die teilnehmenden SchülerInnen und ihre Familien werden die Gelegenheit haben, mittels der Erstellung von Zeichnungen und Modellen zu lernen, wie die Häuser ihrer Familien repariert oder erdbebensicher rekonstruiert werden können, und ihnen erlauben, nicht mit den in Andahuaylillas geltenden Denkmalschutzregeln in Konflikt zu geraten. | ||||
| 2025 | Couleurs afrik – Die Farben Afrikas e. V., Schwerin | Besser leben durch den Schutz der Umwelt, Togo | Togo |
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couleurs-afrik.de |
Besser leben durch den Schutz der Umwelt, TogoDas Hauptziel der Aktivitäten ist der Schutz der Umwelt durch eine regelmäßige Entsorgung des Hausmülls aus Schulen, aus Unternehmen sowie aus Privathaushalten, die Trennung des entsorgten Mülls und, wo möglich, durch Recycling der verwertbaren Bestandteile. Im April 2024, während des Besuchs von Mitgliedern des Vereins Couleurs Afrik beim Partnerverein Espoir Plus in Sokodé, wurde der Stand der Umsetzung der vorangegangenen Projekte ausgewertet. Beide Vereine konnten auf dem Weg zum Ziel bereits große Fortschritte verzeichnen. Nach der Einführung der Mülltrennung und der regelmäßigen Müllentsorgung in den rund 60 Schulen konnte hier die Abfallmenge um 1/3 reduziert werden. Aufbauend auf die Erfahrungen bei der Entsorgung des Mülls in den Schulen und begleitet durch vielfältige Öffentlichkeitsarbeit wurde 2023 mit der Einführung der Mülltrennung und der regelmäßigen Entsorgung des Mülls in den Haushalten begonnen. Flankiert wurden die Aktivitäten unseres Partnervereins durch Absprachen mit der regionalen Verwaltung Sokodé/Tchaoudjo sowie mit den Ministerien in der Hauptstadt Lomé. Die Aktivitäten unseres Partnervereins in der Region und auch darüber hinaus haben maßgeblich zu einem Umdenken in der Beziehung zur Natur und zur Umwelt bei dem Bürgermeister der Stadt und der Regionalverwaltung Tchaoudjo beigetragen. Die Region Sokodé/Tchaoudjo hat sich entschlossen, an einem Wettbewerb für eine Auszeichnung zur „ökologischen Stadt“ teilzunehmen. Die Regionalverwaltung ist aktiv geworden und fördert jetzt die Entsorgung des Mülls, mit dem Ziel, die Ordnung und Sauberkeit in der Stadt nachhaltig zu verbessern. Dazu wurden die Stadt und die Region in drei große Bereiche aufgeteilt, die aktuell drei „Entsorgern“ zugewiesen wurden. Neben Espoir Plus sollen jetzt APSS und eine weitere kleine Firma die Entsorgung vornehmen, wobei Espoir Plus den größten Bereich erhalten hat. Durch eine unabhängige Kommission aus der Hauptstadt Lomé wird die Qualität der Entsorgung über einen festgelegten Zeitraum beurteilt und danach wird über die Perspektive der Entsorgung entschieden. Diese „Neuordnung“ brachte für Espoir Plus einige Probleme, weil ein Teil der durch Espoir Plus erfassten Haushalte jetzt in anderen Bereichen liegen. Der geschäftsführende Projektleiter, Herr Abdel Aziz Biwe-Issodjo, passt die Organisation der Entsorgung und der innerbetrieblichen Abläufe den neuen Verhältnissen an. Aufbauend auf den bisher gewonnenen Erfahrungen werden die Anstrengungen zur Akquise der Haushalte für die Teilnahme an der regelmäßigen Entsorgung weiter intensiviert. Nach und nach soll ein Wohngebiet nach dem anderen einbezogen werden. Die Fachkraft für Akquise, Herr Habibou Ouro-Tagba, wird weitere Informationsveranstaltungen durchführen, um die Einwohnerinnen und Einwohner zu informieren und sie in die Kundenkartei aufzunehmen. Bei seinen Aktivitäten wird er weiter regelmäßig von Mitgliedern der Schülerkomitees unterstützt. Einerseits unterstützt Espoir Plus durch seine Tätigkeit die Kommune bei der Erreichung ihres Ziels, die Schaffung einer „grünen“ Stadt, und andererseits arbeitet der Verein an der Erreichung einer finanziellen und damit wirtschaftlichen Tragfähigkeit und der nachhaltigen Schaffung von Arbeitsplätzen. | ||||
| 2025 | Connectica e. V., Berlin | Bau sanitärer Anlangen zur Verbesserung der Lern- und Unterrichtsrahmenbedingungen für Schüler*innen der Schule Ecole Publique de Fongo Tongo, Kamerun | Kamerun |
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www.connectica-ev.org |
Bau sanitärer Anlangen zur Verbesserung der Lern- und Unterrichtsrahmenbedingungen für Schüler*innen der Schule Ecole Publique de Fongo Tongo, KamerunZur Verbesserung der Lern- und Unterrichtsrahmenbedingungen der Schule in Fongo Tongo, Dschang, Kamerun, möchten Connectica.cmr (Kamerun) und Connectica e.V. (Deutschland) für die öffentliche Schule in Fongo Tongo neue sanitäre Anlagen mit 12 Toiletten für Mädchen und Jungen bauen sowie ein Hygiene- und Menstruationsprogramm einführen. | ||||
| 2025 | Städtepartnerschaft Friedrichshain-Kreuzberg - Dêrîk e. V., Berlin | Projekt zur Stabilisierung der Wasserversorgung im Umland von Dêrik durch infrastrukturelle Maßnahmen und Solarenergie, Syrien | Syrien |
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staepa-derik.org |
Projekt zur Stabilisierung der Wasserversorgung im Umland von Dêrik durch infrastrukturelle Maßnahmen und Solarenergie, SyrienDie Stadt Dêrik liegt im Nordosten Syriens, unweit der Grenzen zur Türkei und zum Irak. Die Bevölkerung ist multiethnisch und multikonfessionell. Hier leben KurdInnen, AraberInnen, ArmenierInnen; Muslime, Christen und Êziden zusammen. Die Kommunalverwaltung im Gebiet der Selbstverwaltung von Nord- und Nordostsyrien arbeitet seit Jahren unabhängig von der Zentralregierung in Damaskus. Die Stadt verzeichnet u.a. durch die vielen Binnengeflüchteten (IDPs), einen kontinuierlichen Bevölkerungszuwachs, weshalb neue Wohngebiete am Rand der Stadt entstehen, die an die Wasserversorgung angeschlossen werden müssen. Dafür fehlen der Stadt die finanziellen Mittel. Das Newroz Camp beherbergt seit Jahren mehrere tausend Binnengeflüchtete aus den türkisch besetzten Gebieten Afrin, Serekaniye und Girê Spî. Nach der Militäroffensive islamistischer Kräfte Ende 2024 im Nordwesten Syriens, kam es zu weiteren Fluchtbewegungen aus der Shehba-Region und aus Manbidsch. Dêrik liegt im Verwaltungskanton Qamislo der Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien. Seit Dezember 2024 haben sich dort rund 2.400 Familien neu angesiedelt, die zuvor aus der Metropolregion Aleppo vertrieben wurden. Ein Teil der Geflüchteten siedelt sich dauerhaft in einem verlassenen Dorf an, das für diesen Zweck wieder aufgebaut und erweitert wird. Die Versorgung mit Strom und Wasser in der Region und insbesondere in dem Dorf ist unzuverlässig. Deshalb soll dort ein mit PV-Strom betriebener Trinkwasserbrunnen entstehen, ähnlich wie das Solarbrunnen-Projekt, das der Städtepartnerschaftsverein 2024 durchgeführt hat. In der Regel werden die Tiefwasserbrunnen wegen der unsicheren Stromversorgung mit Diesel-Generatoren betrieben. Mit dem Projekt wird auch ökologischen Kriterien Rechnung getragen. In dem neu entstandenen Randgebiet von Dêrik müssen von den nahegelegenen Brunnen Wasserleitungen zu den Häusern verlegt werden, um die Wasserversorgung in den Gebieten zu verbessern, die bisher 1x wöchentlich mit Tanklastern versorgt werden. | ||||
| 2025 | Togo Goes On e. V., Berlin | Selbstständigkeit von Kleinbauer*innen in Togo | Togo |
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www.togogoeson.org |
Selbstständigkeit von Kleinbauer*innen in TogoDas Projekt zielt darauf ab, KleinbauerInnen – insbesondere Frauen – durch gezielte Weiterbildung in modernen landwirtschaftlichen Techniken und profitablen Einkommensquellen zu stärken. Im Rahmen von 10 Blockkursen mit zwei Modulen werden die Teilnehmenden sowohl theoretisches Wissen als auch praktische Fähigkeiten erwerben. Diese Weiterbildungen sollen die Qualität und Produktivität der landwirtschaftlichen Erzeugnisse verbessern und den Zugang zu besseren Einkommensmöglichkeiten schaffen. Durch die Optimierung der landwirtschaftlichen Praktiken werden die BauerInnen in die Lage versetzt, ihre Einkommensquellen zu diversifizieren und ihre wirtschaftliche Situation nachhaltig zu verbessern. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Armutsbekämpfung und Stärkung der Ernährungs- und Einkommenssicherheit in der Region. Die Workshops gliedern sich in folgende Module: ● Theoretische und praktische Ausbildung von 12 Kleinbauern in nachhaltigen landwirtschaftlichen Praktiken und biologischer Produktion, um die Produktionsqualität zu erhöhen und Energieeffizienz zu gewährleisten. ● Theoretische Ausbildung von 12 KleinbauerInnen zu Kleinunternehmern, mit einem Schwerpunkt auf Geschäftsplanung, Marketing, Finanzmanagement, Informationsstrategie | ||||
| 2025 | Deutsche Gesellschaft für internationale Bildungsberatungs- und Wissenschaftszusammenarbeit e. V., Berlin | STEP – Skills & Training for Empowerment in Punjab, Pakistan | Pakistan |
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gibbz.de |
STEP – Skills & Training for Empowerment in Punjab, PakistanMit dem Pre-Pilotprojekt „STEP – Skills & Training for Empowerment in Punjab“ entsteht im ländlichen Südpunjab (Mian Channu, Pakistan) erstmals ein Textil-Trainingszentrum innerhalb einer informellen Bildungseinrichtung – der Al Noor Akademie. Aufbauend auf Erfahrungen früherer Projekte wie „Paktiv II“ kombiniert STEP schulische und berufliche Bildung auf innovative Weise: Jugendliche der Klassen 9 und 10 erhalten eine praxisnahe Textilausbildung und werden gleichzeitig auf den neuen, staatlich anerkannten Schulabschluss Matric-Tech vorbereitet. Informelle Bildungsangebote privater Träger sind in Punjab oft die einzige Option für Jugendliche, da formale Schulen vielerorts unzugänglich sind. Dennoch wird der Matric-Tech-Abschluss bisher fast ausschließlich an formalen Schulen angeboten – informelle Institute bleiben außen vor. STEP will diese Lücke schließen und zeigen, dass auch informelle Einrichtungen Matric-Tech erfolgreich umsetzen können. Zehn Jugendliche (davon fünf Mädchen) werden in den Bereichen Schneidern, Nähen, Zuschneiden und Textilherstellung ausgebildet. Parallel erhalten sie Unterricht in Kernfächern wie Englisch und Mathematik. Ein leerstehender Raum der Akademie wird dafür renoviert und mit Nähmaschinen, Zuschneidetischen, Lehrmaterialien und einer Solaranlage ausgestattet. Qualifizierte Ausbilderinnen übernehmen die fachliche Anleitung, die Akademie begleitet den Schulunterricht. Am Ende verfügen die Teilnehmenden über einen staatlich anerkannten Schulabschluss und ein Berufszertifikat, das ihnen den Zugang zu weiterer Bildung, Beschäftigung oder selbstständiger Tätigkeit im Textilbereich eröffnet. Besonders für Mädchen bedeutet dies eine reale Chance auf gesellschaftlich anerkanntes Einkommen. STEP steht für Bildungsgerechtigkeit, Geschlechtergleichheit und Armutsbekämpfung in einer Region mit starkem Bildungsrückstand. | ||||
| 2025 | DocImpact e. V., Berlin | BIG 4 and Sexual Reproductive Health (SRH) in schools, Kenia | Kenia |
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docimpact.org |
BIG 4 and Sexual Reproductive Health (SRH) in schools, KeniaBasierend auf den ‚Lessons Learned‘ der drei Vorgänger Projekte, die inzwischen über 1000 out of-school-teenage-Mütter zu einer neuen Lebensrichtung ermutigten, strebt Karibuni Kenya mit BIG 4 einen ganzheitlich Ansatz zum Thema Sexuelle Gesundheit und Rechte für junge Frauen an. Die minderjährigen Mütter und Breastfeeding Information Groups (BIGs) bleiben das Herz des Projektes - in einem Gebiet, in dem Teenagerschwangerschaften und daraus resultierende Schulabbrüche weit verbreitet sind, organisiert Karibuni Kenya 24 BIGs für junge Mütter als sichere Räume. Die Mädchen treffen sich monatlich unter Aufsicht eines zugewiesenen Community Health Promoter (CHP) und diskutieren über sexuelle Gesundheit, sexuelle Rechte, Ernährung und Babypflege. Für die Leitung erhalten die CHPs ein Training in allen SRHBereichen, Monitoring & Evaluation und Sensitisation. Die jungen Mütter haben bei jedem der zehn montalichen Treffen Zugang zu unterschiedlichen Mentorinnen und Lehrerinnen mit dem Ziel, die Mädchen wieder in ihre Ausbildungen zurückzuführen. Die ‘primary message’ der BIGs ermutigt die Mütter selbst-bestimmte und informierte Entscheidung zu treffen. Die Eltern der BIG Mädchen werden in das Projekt einbezogen und ermutigt, sexuelle Gesundheit und Familienplanung als Thema innerhalb der Familie zu enttabuisieren. Zu Projektbeginn erhalten 100 community leaders nicht nur Sensibilsierung zum Thema, sondern auch Training wie man das Problem der steigenden ungewollten minderjährigen Schwangerschaften in der Gemeinde anpackt und Familienplannung destigmatisiert. Die Schulen – Drei Lehrkräfte von jeweils zwölf Schulen werden als ‘Train the Trainer‘ zum Thema SRH ausgebildet. Peer Groups werden gebildet und von Lehrkräften desselben Geschlechts geleitet. Einmal im Monat finden zweistündige Peer Group SRH-Sitzungen in den Schulen statt. | ||||
| 2025 | Bintumani D-SL – German-Sierra Leone Society e. V., Berlin | Ausstattung der Orthopädiewerkstatt von enable salone workshop mit moderneren Maschinen, Werkzeugen. Anschluss an das Starkstromnetz, Sierra Leone | Sierra Leone |
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www.bintumani.de |
Ausstattung der Orthopädiewerkstatt von enable salone workshop mit moderneren Maschinen, Werkzeugen. Anschluss an das Starkstromnetz, Sierra LeoneDas beantragte Projekt ist eine Fortführung des im Jahr 2024 durchgeführten Projektes. Letztes Jahr wurde, mit Unterstützung von NSB, ein Haus für eine Orthopädiewerkstatt gebaut. Erfolgreich abgeschlossen und abgerechnet. In diesem Antrag stehen zwei Positionen zur Umsetzung 1. Kauf und Installation eines Infrarotofens und 2. Installation einer Starkstromleitung zum Haus um den Betrieb des Ofens zu ermöglichen. |