Da es sich bei dem EZ-KPF um Fördermittel des Bundes (BMZ) handelt, stehen diese Mittel allen deutschen Vereinen zur Verfügung. Im Folgenden finden Sie die Liste der durch die SNSB in den letzten drei Jahren im EZ-KPF geförderten Projekte, bei dem ostdeutsche Vereine die Projektträger waren. Für Informationen über die Projektförderung westdeutscher Vereine im Rahmen des EZ-KPF empfehlen wir Ihnen die Website der W. P. Schmitz-Stiftungen, oder die Website des EZ-KPF.
| Jahr | Träger | Projektname | Land | Finanzen | Homepage | |||||
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| 2025 | Woka-Kuma Deutschland e. V., Berlin | Projekt Berufsausbildung von Witwen und vulnerablen Frauen der Gesellschaft in Bobo Dioulasso, Burkina Faso | Burkina Faso |
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www.woka-kuma.de |
Projekt Berufsausbildung von Witwen und vulnerablen Frauen der Gesellschaft in Bobo Dioulasso, Burkina FasoFörderung der Selbstfürsorge von Witwen und gefährdeten Frauen; Sensibilisierung der gesamten Bevölkerung, insbesondere von Witwen und gefährdeten Frauen, für die Bedeutung von Bildung und die negativen Auswirkungen ihres Fehlens; Witwen und gefährdete Frauen durch Ausbildung Berufe erlernen lassen, um sich selbst zu fördern und zu finanzieren. Relevanz des Projekts Dieses Projekt ist relevant, da der Bereich der Bildung (Alphabetisierung) in Verbindung mit dem Erlernen von Handwerksberufen ein Mittel sein kann, um die Analphabetenrate zu senken, die Armut von Witwen und gefährdeten Frauen zu verringern, indem sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen, um zu ihrer eigenen Entwicklung beizutragen. Machbarkeit des Projekts Unser Projekt ist machbar, da die betroffene Bevölkerung besorgt ist und die Problematik berührt. Es wäre technisch, finanziell und sozioökonomisch durchführbar oder möglich. Technische Aspekte: Um die Aktivitäten erfolgreich durchzuführen, wird zu diesem Zweck weiterentwickeltes und kompetentes Personal eingestellt. Es wird aus einem Projektkoordinator, einem Ausbildungsbeauftragten, einem pädagogischen Betreuer und einem Evaluierungsbeauftragten bestehen. Außerdem werden ein Sekretär, ein Buchhalter und zwei Animateurinnen eingestellt. Die Lehrmaterialien werden gekauft und hergestellt. Auf der finanziellen Ebene Geldgeber und andere Personen guten Willens werden sich finanziell an der Durchführung des Projekts beteiligen. Unser Projekt ist machbar, weil es die betroffene Bevölkerung dazu bringen kann, sich aktiv zu beteiligen und die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Das Vorhandensein lokaler Arbeitskräfte und das Potenzial der Entität sind ein Pluspunkt für seinen Erfolg. | ||||
| 2025 | DOZ e. V., Leipzig | AktivistInnen in Bagdad: Dialog für Menschenrechte und Demokratie „Nashitoon“, Irak | Irak |
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www.doz.international |
AktivistInnen in Bagdad: Dialog für Menschenrechte und Demokratie „Nashitoon“, IrakZiel des Projekts ist es, die Eigeninitiative, das Wissen und die Kompetenzen junger Menschen im Gouvernement Bagdad in den Bereichen Bürgerbeteiligung, Menschenrechte und Demokratie zu stärken. Dadurch sollen sie befähigt werden, aktiv am gesellschaftlichen Dialog teilzunehmen, sich für ein respektvolles und gleichberechtigtes Zusammenleben einzusetzen und die Demokratisierung auf lokaler Ebene voranzutreiben. Das Projekt folgt einem strukturierten, mehrstufigen Ansatz: 1. Eröffnungs-, Informations- und Vernetzungsveranstaltung Das Projekt beginnt mit einer Auftaktveranstaltung, an der 30 bis 50 Personen teilnehmen sollen, darunter mindestens 75 % Jugendliche. Diese Veranstaltung dient dazu, das Projekt vorzustellen, die Teilnehmenden zu vernetzen und das Bewusstsein für Bürgerbeteiligung und Demokratie zu schärfen. 2. Schulungen und Workshops In drei jeweils zweitägigen Workshops werden 60 junge Männer und Frauen (18–35 Jahre) aus dem Gouvernement Bagdad geschult, wobei mindestens 30 % der Teilnehmenden Frauen sind (mindestens 24 Frauen und 36 Männer). In den Workshops können die Jugendlichen über ihre persönlichen Erfahrungen, bestehende Probleme bei der gesellschaftlichen Teilhabe und Ideen zur Verbesserung der Situation diskutieren. Die Workshops vermitteln sowohl grundlegendes als auch praxisnahes Wissen sowie Kompetenzen in den Bereichen Bürgerbeteiligung, Menschenrechte und Demokratieförderung. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten in interaktiven Formaten zu vertiefen und anzuwenden. 3. Entwicklung und Umsetzung von Initiativen Nach den Workshops werden die 60 Teilnehmenden in vier Gruppen aufgeteilt, die jeweils eine eigenständige Initiative planen und durchführen. Jede Gruppe besteht aus mindestens fünf Personen und setzt ihre Initiative in einem der folgenden Stadtgebiete um: Al-Karrada, Al-Yarmouk, Al-Aasamijah oder Al-Doura. Diese Initiativen tragen zur Förderung der gesellschaftlichen Partizipation und zur Stärkung demokratischer Werte auf lokaler Ebene bei. 4. Abschlussveranstaltung und Reflexion Das Projekt endet mit einer Abschlussveranstaltung, an der 30 bis 60 Personen teilnehmen sollen, darunter mindestens 75 % Jugendliche. Diese Veranstaltung bietet Raum für Reflexion, den Austausch von Lessons Learned sowie die Planung zukünftiger Schritte, um die Nachhaltigkeit der im Projekt durchgeführten Initiativen sowie des Grundanliegens des Projektes sicherzustellen. Durch diesen gezielten und praxisorientierten Ansatz will das Projekt nachhaltig zur aktiven Beteiligung junger Menschen am gesellschaftlichen und politischen Leben beitragen, Selbstwirksamkeitserfahrungen vermitteln, die Stärkung zivilgesellschaftliche Strukturen unterstützen und zur Förderung demokratischer Wertvorstellungen in Bagdad beitragen. | ||||
| 2025 | Deutsche Gesellschaft für internationale Bildungsberatungs- und Wissenschaftszusammenarbeit e. V., Berlin | Eine berufliche Perspektive für Mädchen im Rahmen des Projektes „Paktiv-II“ schaffen, Pakistan | Pakistan |
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gibbz.de |
Eine berufliche Perspektive für Mädchen im Rahmen des Projektes „Paktiv-II“ schaffen, PakistanIm Berichtszeitraum wurden in den im Antrag benannten 24 Mädchenschulen in 24 Tehsils des süd-lichen Punjab (vgl. Schulliste im Anhang) jeweils zwei Fachwerkstätten eingerichtet: eine für Mode- und Textildesign sowie eine für Computer- und Grafikdesign. Die Maßnahmen erfolgten in enger Abstimmung mit den zuständigen lokalen Schulbildungsbehörden. Zielsetzung des Vorhabens war die Eröffnung praxisorientierter Berufsorientierungs- und Qualifi-zierungsmöglichkeiten für Schülerinnen, die Stärkung ihrer Motivation zum regelmäßigen Schulbe-such sowie die nachhaltige Senkung der Schulabbruchquote. Der Projektansatz umfasste dabei nicht nur die Einrichtung der Werkstätten, sondern auch vorbereitende Analysen und flankierende Maßnahmen: Auf Grundlage einer Situationsanalyse wurden die Bedarfe der einzelnen Schulen erhoben, geeignete Räumlichkeiten renoviert, Lehrkräfte gezielt fortgebildet und die Kooperation mit den Bildungsbehörden systematisch ausgebaut. Als strategischer Rahmen diente das Regierungsprogramm Matric-Tech, welches u. a. die Fächer Grafikdesign und Mode beinhaltet. Im Rahmen des Projekts wurden insgesamt 48 Werkstätten mit einer grundlegenden Ausstattung (u. a. Nähmaschinen, Computer, Kameras) eingerichtet. Von die-sem Angebot profitieren derzeit rund 1.054 Schülerinnen. Der Unterricht umfasst sowohl theoreti-sche als auch praktische Anteile und wird planmäßig durchgeführt. In Abstimmung mit den Bil-dungsbehörden konnten die Einrichtungen darüber hinaus auch während der Sommerferien ge-nutzt werden. Unsere Partnerorganisation entwickelte in enger Zusammenarbeit mit den Schulverwaltungen Lernmodule mit abschließenden Prüfungen, die erfolgreich eingeführt wurden. Eröffnungsveran-staltungen sowie fortlaufende Schulungen fanden unter Beteiligung der Bildungsbehörden, Lehr-kräfte und Eltern statt. Die hohe Akzeptanz des Projekts zeigte sich u. a. in der Spende von 16 zu-sätzlichen Computern an die Schule in Khanewal, wodurch die digitale Ausstattung weiter gestärkt wurde. | ||||
| 2025 | Kweli e. V., Berlin | Starkes Fundament für Kinder in Dodoma, Tansania | Tansania |
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kweli-ev.com |
Starkes Fundament für Kinder in Dodoma, TansaniaIm Jahr 2024 unterstützte unser Verein gemeinsam mit der Partnerorganisation TUJIKWAMUE DIGITAL erfolgreich die bestehende Kita/Vorschule für Kinder alleinerziehender Mütter in Dodoma. Die Einrichtung wurde im Rahmen des Projekts mit grundlegender Ausstattung wie Matratzen, Stühlen, Tischen, Unterrichtsmaterialien, Türen und Fenstern versehen und dadurch deutlich verbessert. Nach einem lokalen Tremor (wie er Dodoma gelegentlich auftritt), kam es zu sichtbaren Schäden an Wänden und Boden. Ziel des Folgeprojekts ist es, notwendige Renovierungsarbeiten durchzuführen, um den sicheren und kindgerechten Betrieb der Einrichtung weiterhin zu gewährleisten. Zusätzlich sollen platzsparende Doppelstockbetten angeschafft werden, damit die Kinder nicht mehr auf Matratzen am Boden schlafen müssen – aus hygienischen, sicherheitsrelevanten und räumlichen Gründen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Dämmung des vorhandenen Wellblechdachs mit einer isolierenden Zwischenschicht (Dachinnendämmung), um die starke Aufheizung der Räume zu reduzieren. Das verbessert das Raumklima erheblich und trägt zu besseren Lern- und Ruhebedingungen der Kinder bei. Zur langfristigen Betriebssicherheit und nachhaltigen Kostensenkung sollen außerdem eine kleine Solaranlage installiert und ein Brunnen gebohrt werden. Damit wird die Kita unabhängiger von externer Strom- und Wasserversorgung und kann laufende Ausgaben dauerhaft reduzieren – zugunsten der Qualität der Betreuung und zukünftiger Erweiterungen. Das Projekt stärkt eine zentrale Bildungseinrichtung für sozial benachteiligte Kinder in Dodoma und unterstützt alleinerziehende Mütter, die auf eine verlässliche Kinderbetreuung angewiesen sind. | ||||
| 2025 | SanaD e. V., Berlin | Bildungs- und Begegnungszentrum Aslim – Wiederaufbau und Instandsetzung einer Bildungsstätte für lokale Selbstermächtigung in Süd-Syrien | Syrien |
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https://www.sanad-ev.org/ |
Bildungs- und Begegnungszentrum Aslim – Wiederaufbau und Instandsetzung einer Bildungsstätte für lokale Selbstermächtigung in Süd-SyrienIm Zuge einer zivilgesellschaftlichen Bewegung in Süd-Syrien wurde im Sommer 2023 die historische Dorfschule von Aslim (lange Zeit durch das Assad-Regime zweckentfremdet) von der lokalen Bevölkerung zurückgewonnen. Ein Team junger Ehrenamtlicher hat daraufhin mit begrenzten Mitteln begonnen, das Gebäude schrittweise zu renovieren. Ziel ist es, die Schule als offenes Zentrum für Bildung, Kultur und Begegnung neu zu etablieren. Das Projekt bietet Nachhilfe, IT-Kurse und kreative Angebote wie Musikunterricht, ergänzt durch Seminare zu Bürgerrechten, Umwelt und Landwirtschaft. Filmabende mit anschließenden Diskussionen sowie der Aufbau einer Bibliothek fördern gemeinsames Lernen und Dialog. Eine technische Grundausstattung (u.a. Laptops, Drucker, Musikinstrumente, Solaranlage) sowie kleine bauliche Maßnahmen (z. B. sanitäre Anlagen und Stromversorgung) schaffen eine förderliche Lernumgebung. Der Bildungsort wird von einem jungen, lokal verankerten Team getragen und richtet sich gezielt an benachteiligte Gruppen. Langfristig soll die Schule ein Ausgangspunkt für weitere zivilgesellschaftliche Initiativen werden – etwa zu Frauenrechten, Medienkompetenz oder Umweltfragen. Das Projekt fördert Selbstorganisation, stärkt lokale Resilienz und schafft in einem fragilen Umfeld Raum für Entwicklung. | ||||
| 2025 | Club of Engineers and Friends e. V., Berlin | Wajukuu Makerspace: Mit Kreativität und Bildung aus der Armut, Kenia | Kenia |
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www.cef-help.org |
Wajukuu Makerspace: Mit Kreativität und Bildung aus der Armut, KeniaWajukuu Makerspace Vol. 2 ist ein achtmonatiges Bildungsprogramm zur beruflichen Qualifizierung junger Erwachsener im marginalisierten Stadtgebiet Lunga Lunga, Nairobi. Das Projekt kombiniert kreative und digitale Kompetenzvermittlung mit unternehmeri-schem Denken und schafft konkrete Einkommensperspektiven in der Kreativwirtschaft. Zwischen Mai und Dezember 2025 absolvierten 36 Teilnehmende (20 Frauen, 16 Männer) intensive Workshop-Module in Fotografie, Webdesign sowie Kunst & Design. Die Busi-ness Class vermittelte ergänzend grundlegende unternehmerische Fähigkeiten. Alle Modu-le wurden von erfahrenen kenianischen Kreativschaffenden geleitet und durch umfassende Lernkompendien dokumentiert, die eine nachhaltige Wissenssicherung gewährleisten. Parallel entstand ein Inkubatorprogramm zur individuellen Begleitung auf dem Weg in die Selbstständigkeit. In einem partizipativen Prozess wurde das ursprünglich geplante Kreditmodell gemeinsam mit den Teilnehmenden und den Wajukuu Juniors grundlegend überarbeitet, da diese sich mit der Vorstellung von Schulden und Rückzahlungsverpflich-tungen nicht wohlfühlten. Stattdessen entstand ein physischer Inkubatorraum in Form eines Containergebäudes, der in die Selbstverwaltung der jungen Kreativen übergeht. 10 Teilnehmer*innen wurden während der Projektlaufzeit individuell gecoacht. Der Inku-batorraum ist so konzipiert, dass er durch Vermietung von Räumen und Equipment Ein-nahmen generiert und sich langfristig selbst trägt. | ||||
| 2025 | Shule ya kesho e. V., Dresden | Nachhaltige Erweiterung der Schule St. Augustine Preparatory um eine Klassen-stufe und Ausbau eines vorhandenen Schulgebäudes | Kenia |
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https://shuleyakesho.de |
Nachhaltige Erweiterung der Schule St. Augustine Preparatory um eine Klassen-stufe und Ausbau eines vorhandenen SchulgebäudesSeit 2009 sind die meisten unserer Mitglieder Teil eines Netzwerks zur Unterstützung von St. Augustine Preparatory (ehemals St. Augustine Learning Centre). Das Netzwerk ist ursprünglich aus dem Umfeld der Deutschen Schule Nairobi hervorgegangen, hat sich fortlaufend weiterentwickelt und 2024 zur Gründung unseres Vereins Shule ya kesho e.V. (‚Schule der Zukunft‘) geführt. Die 2007 von Judy Nyambura gegründete und seitdem geleitete, staatlich anerkannte Schule soll im Rahmen dieses Projekts bei der Erweiterung des Schulgebäudes finanziell unterstützt werden. Dabei soll ein bereits seit 2017 genutztes Schulgebäude teilaufgestockt und um einen Klassenraum erweitert werden. Diese Maßnahme ist notwendig, um Raum für die Erweiterung der Schule um eine Klassenstufe zu ermöglichen. Dadurch wird gewährleistet, dass die Bedingungen für die staatliche Anerkennung weiterhin erfüllt sind, die sich mit der seit 2017 implementierten kompetenzbasierten Bildungsreform geändert haben. Durch die Erweiterung der Schule, können in einem peri-urbanen Kontext Schülerinnen und Schülern aus der Umgebung eine möglichst gute und staatlich anerkannte Schulausbildung erhalten, sowie entsprechende staatliche Schulabschlüsse erreichen. Diese Schülerinnen und Schüler kommen aus prekären Familienverhältnissen, mit geringen finanziellen Möglichkeiten, niedrigem Bildungsniveau und schlechtem oder fehlendem Zugang zu medizinischer Versorgung. | ||||
| 2025 | Club of Engineers and Friends e. V., Berlin | Resilient Floating Mothership Part 2 - Aufbau von Klimaresilienz durch schwimmende Infrastruktur, Indien | Indien |
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www.cef-help.org |
Resilient Floating Mothership Part 2 - Aufbau von Klimaresilienz durch schwimmende Infrastruktur, IndienDas Projekt „Resilient Floating Village: Floating Mothership" hat sein Ziel erreicht: Die ländliche Bevölkerung von Bihar erfuhr von den Vorteilen schwimmender Infrastruktur und wurde darin geschult, diese selbst zu bauen – ein Beitrag zur Vermeidung von Abwanderung in Städte, Aufgabe traditioneller Lebensformen und Verarmung. Im Zeitraum Januar bis Dezember 2025 wurde ein 220 Quadratmeter großes schwimmendes Mothership als innovative klimaresiliente Infrastruktur erfolgreich fertiggestellt. Die funktionsfähige schwimmende Plattform verbindet traditionelle Bauweisen mit modernen Upcycling-Methoden: Eine Stahlunterkonstruktion getragen von recycelten Plastikfässern, kombiniert mit Low-Tech-Kreislaufsystemen – Vertical-Farming für Nahrungsmittelproduktion während Überflutungen, Solarenergie für netzunabhängige Stromversorgung und Kompost-Toiletten für hygienische Abwasserentsorgung ohne Wasserverschmutzung. Ein kleines schwimmendes Haus als abkoppelbares Demonstrationsmodul erweitert die Nutzungsmöglichkeiten. Praktische Wissensvermittlung und Kapazitätsaufbau standen im Zentrum: 13 lokale Handwerker:innen wurden intensiv in Schweißtechnik, Metallverarbeitung, nachhaltigen Baustoffen (Waste-Plastic-Composites, Bambus, Lehm) und Plattformstatik geschult und fungieren nun als Multiplikator:innen. Circa 55 Kleinbäuer:innen, Fischer und Studierende aus umliegenden Dörfern nahmen an hands-on Schulungsphasen teil. Mehrere hundert Personen aus lokalen Gemeinschaften wurden durch partizipative Bauarbeit, Community-Workshops und über 500 Besucher:innen im Dezember 2025 erreicht. Das Projekt erreichte höchste institutionelle Anerkennung auf Landes- und nationaler Ebene, umfangreiche Medienberichterstattung sowie die offizielle Genehmigung zur Verlegung nach Patna. Das Mothership bildet eine funktionale Grundlage für Schulungen zu klimaresilienten Technologien, gemeinschaftsbasierte Klimaanpassung und partizipative Resilienzprojekte. Die aufgebauten lokalen Kompetenzen und das hybride Finanzierungsmodell (Unterstützernetzwerke und Vermietung für Bildungsevents, Workshops, Kunstausstellungen) schaffen Voraussetzungen für Selbsttragfähigkeit und Skalierung des Ansatzes. | ||||
| 2025 | Wasser ohne Grenzen e. V., Leipzig | Aufbau des Fundaments für die Skalierung von Agroforestry durch Training, Demofelder und Baumschulen/ Gärtnerei, Uganda | Uganda |
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verein.wasser-ohne-grenzen.de |
Aufbau des Fundaments für die Skalierung von Agroforestry durch Training, Demofelder und Baumschulen/ Gärtnerei, UgandaIn der Nandere Parish wird das Fundament geschaffen für eine Skalierung von regenerativer Agro-forestry ohne jegliche Chemie, basierend auf lokalen und adaptierten, hoch diversen Pflanzensystemen. Es sind folgenden Maßnahmen geplant: a) Ausbildung von 4 Leitfiguren (progressive Bauern/Bäuerinnen) unter Beteiligung von APN und BLI b) Aufbau/Implementierung von 64 Demofeldern mit Agroforstsystemen (4 Demofelder je 1 acre = ca. 0,4 ha), in Dörfern/Schulen, Bereitstellung Pflanzenmaterial (Baum-, Gräser-Setzlinge, Saatgut) basierend auf den Bedürfnissen der lokalen Bevölkerung und der Natur. Implementie-rung, Aufbau Unterhalt und Vermehrung; c) Dezentrale Plant Nurseries (Baumschulen/Gärtnereien) als Fundament für eine folgende Ska-lierung; d) Aufstellung von Regenwassertanks á 5.000 l an zwei Standorten e) Integration der Weiterentwicklung der Demonstrationsflächen in der Nandere Parish in die üb-rigen Outreach-Programme von BLI zur weiteren Begleitung und Konstanz der Betreuung. Das Projekt ist ein eigenständiger Teil eines Gesamtkonzeptes zur Verbreitung von natürlichen landwirt-schaftlichen Praktiken mit hoher Produktivität. | ||||
| 2025 | Cagintua e. V., Potsdam | From Street to Skill – Tailoring Training for Single Mothers (TaTSiM ), Nigeria | Nigeria |
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www.cagintua.de |
From Street to Skill – Tailoring Training for Single Mothers (TaTSiM ), NigeriaDas Projekt „From Street to Skill -Tailoring Training for Single Mothers TaTSiM“ zielt darauf ab, 30 besonders gefährdete alleinerziehende Mütter im Alter von 20–35 Jahren aus dem Stadtteil Elewuro in Ibadan, Nigeria, durch eine 12-monatige Ausbildung im Bereich Schneiderei nachhaltig zu stärken. Die Frauen leben unter prekären Bedingungen oft ohne festen Wohnsitz und bestreiten ihren Lebensunterhalt durch Straßenbetteln. Sie haben kleine Kinder (2–4 Jahre), keine formale Ausbildung und keinen Zugang zu Betreuung, Einkommen oder Startkapital. Das Projekt kombiniert eine zertifizierte Schneiderei Ausbildung mit Kinderbetreuung, täglicher Verpflegung und praktischer Wirtschaftsschulung. Ziel ist es, den Frauen echte Chancen auf Einkommen und Selbstständigkeit zu ermöglichen. Die Ausbildung gliedert sich in 2 Monate Theorie (z. B. Materialkunde, Maßnehmen, KundInnenumgang) und 9 Monate Praxis (Nähen, Zuschneiden, Reparatur, traditionelle Kleidung). In den letzten zwei Monaten (Monat 11-12) absolvieren die Teilnehmerinnen Praktika bei lokalen Schneiderinnen und erhalten ggf. Anschlussbeschäftigungen. Kinder werden während der Schulungszeiten in der Kindertagesstätte (KITA) der Freedom Gospel of Christ Church betreut. Die Kirche hat ihre Zustimmung gegeben, die Kinder der Teilnehmerinnen dort aufzunehmen. Die drei eingesetzten Betreuungskräfte (Caregiver) unterstützen die Mütter, indem sie die Kinder morgens zur KITA bringen und am Nachmittag wieder abholen, wenn einzelne Mütter aufgrund später Schulungszeiten verhindert sind.Ein organisierter Transport zwischen Unterkunft und Schulungsort wird bereitgestellt, um Ausfälle zu vermeiden. Nach Projektende steht ein gemeinschaftlich nutzbarer Nähraum im RUWOSH-Zentrum zur Verfügung. Das Projekt trägt zur Erreichung der SDGs 1 (Keine Armut) und 5 (Geschlechtergleichstellung) bei durch Empowerment, Teilhabe und wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen. | ||||
| 2025 | Benkadi e. V. Kultur – Raum – Afrika, Berlin | Mali: Jeunesse vers l’emploi – Mali: Jugend in Arbeit, Mali | Mali |
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benkadi.org |
Mali: Jeunesse vers l’emploi – Mali: Jugend in Arbeit, MaliNach dem Ankauf der Ackerflächen bei Mana wird der Aufbau der Ausbildungsakademie für Landwirtschaft und Gartenbau, Fischzucht und Geflügelzucht fortgesetzt und durch zusätzliche Ausbildungsangebote erweitert. Ein Wasserturm, Toiletten, ein Wächterhäuschen mit angeschlossenem Lagerraum und der umgebende Zaun bilden bereits die Infrastruktur vor Ort. Für sein Ausbildungsprogramm zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit und des Hungers sowie zum Schutz der Umwelt plant der FDJM drei innovative Ausbildungsprojekte für je 20 Teilnehmende (TN) pro Term: 1- Die Verarbeitung von Plastikmüll zu ökologischen Pflastersteinen, die beim Bau von Häusern und Straßen verwendet werden können - ein wichtiges ökologisches Projekt zur Bekämpfung von Plastikmüll, der ein großes Problem für die Landwirtschaft und das Überleben von Tieren darstellt.2- Fortsetzung der Aktivitäten und Ausbildung zu Landwirtschaft und Gartenbau. Weiterhin wird mit verschiedenen Gemüsen und Obst entsprechend der Beschaffenheit der Böden und Lage auf dem Terrain experimentiert. Der Anbau von Maniok, einer sehr reichen Knolle, aus der mehrere Produkte gewonnen werden können, die für die Ernährungssicherheit sehr nützlich sind: Atieke, ein sehr nahrhaftes und vitaminreiches Gericht, Gari, ein Gericht, das auch mit geringen Mitteln leicht zuzubereiten ist, und Wäschestärke. Maniok ist eine Knolle, die der Präsident des FDJM während seiner Ausbildung im CAAS-Zentrum in Siby kennengelernt hatte. 3- Die Verarbeitung von Agrarprodukten: Nach der Produktion von Gemüsen und Kräutern (Maniok, Pfefferschote, Tomaten etc.) ist die Konservierung für die Frauen schwierig bis unmöglich, da sie meist nicht über einen Kühlschrank oder andere passende Lagerstätten verfügen. Die Konservierung verhindert das Verderben von Lebensmitteln und schafft dauerhafte Produkte für den Eigenbedarf und Verkauf. | ||||
| 2025 | EduManía-Argentina e. V., Berlin | Initiative für nachhaltige Bildungserfolge/ Caminos Educativos: iniciativa para un resultado sostenible, Argentinien | Argentinien |
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www.edumaniaargentina.com |
Initiative für nachhaltige Bildungserfolge/ Caminos Educativos: iniciativa para un resultado sostenible, ArgentinienAllgemeine Zielsetzung – Entwickeln von Strategien zur Begleitung und Stärkung der schulischen Laufbahn von Kindern der Dr. Delfín Leguizamón-Grundschule. – Beitrag zur Entwicklung einer pädagogischen Bezugsgemeinschaft, den Aufbau einer Bürgerschaft und die Schaffung sozialer Bindungen in einem physischen und symbolischen Unterstützungsraum für Bildungsprozesse. – Bereitstellung eines Raums für Begegnungen und gemeinsame Arbeit von Schule, Familie und Gemeinschaft. Spezifische Zielsetzungen – Pädagogische Vereinbarungen und Ziele mit der Bildungseinheit, ihren Lehrern und Direktoren für die Begleitung von Bildungsgängen mit Unterbrechungen und/oder geringer Intensität, intermittierende und/oder wenig intensive Bildungsgänge.. – Ermöglichung eines anderen Denkens über die Schullaufbahn unter dem Gesichtspunkt der Flexibilität, der Spielfreude, der Überwindung etablierter Stereotypen und im Kontext einer dauerhaften Konstruktion. – Förderung des Aufbaus einer Bildungsgemeinschaft, die die Familie, die Schule und die Zivilgesellschaft in den Prozess der Bildungswege von Jungen und Mädchen einbezieht. | ||||
| 2025 | JOLIBA - Interkulturelles Netzwerk in Berlin e.V., Berlin | Empowerment durch Medienkurse in der „Bamenda Film Association” – Kamerun (Post-Produktion Level 1, Modul 1), Kamerun | Kamerun |
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www.joliba.de |
Empowerment durch Medienkurse in der „Bamenda Film Association” – Kamerun (Post-Produktion Level 1, Modul 1), KamerunDie Bamenda Film Association ist eine professionelle Ausbildungsstätte, die benachteiligten Jugendlichen Mittel und Einrichtungen zur Verfügung stellt, um Medien-, Film-, Musik- und Theaterkunst zu für sie bezahlbaren Gebühren zu studieren. Durch die erworbene Ausbildung sollen ihre Einstiegschancen in den kamerunischen Arbeitsmarkt erhöht werden. Die Jugendlichen wünschen sich, mithilfe der erworbenen beruflichen Qualifikationen, den eigenen Lebensunterhalt zu verdienen. Dieses Projekt wird als Kontinuitätsmaßnahme nach einem ersten Modul im Jahr 2023 entwickelt, das von Nord-Süd-Brücken finanziert wurde. Die Ergebnisse des ersten Projekts haben eine gute Wirkung in der Gemeinde Bamenda gezeigt, und viele weitere junge Menschen haben sich für die Teilnahme an einem Anfängerkurs beworben, den wir als "Modul A-C" (Pre-Prodcution - Production - Post Production) bezeichnen. Ziel dieses Anfängerkurses ist es, die Fähigkeiten der Lernenden in einem allgemeinen Orientierungsmodul A-C mit Hilfe eines Leitfadens für Lernende zu entwickeln. Dies wird dazu beitragen, die Fähigkeiten der Lernenden für ein weiterführendes Lernprogramm und die Integration in ein professionelleres Umfeld zu entwickeln. | ||||
| 2025 | Deutsch-Jemenitischer Verein für Hilfe und Entwicklung e. V., Berlin | Trinkwasserbrunnen in Mawza-Alseblah – Taiz, Jemen | Jemen |
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www.djv-hilfe.de |
Trinkwasserbrunnen in Mawza-Alseblah – Taiz, JemenZiel dieses Projekts ist die Errichtung eines solarbetriebenen Brunnens, um den Bewohnern eine langfristige und zuverlässige Quelle für sauberes Trink- und Gebrauchswasser zu erschließen. Dies soll ihre Lebensqualität nachhaltig verbessern und die Abhängigkeit von unsicheren Wasserquellen reduzieren. Die Lage des Brunnens wurde nach Absprache mit der Gemeinschaft am Rande des Dorfes mit guter Erreichbarkeit von allen Dorfbewohnern bestimmt. 15 Meter Tiefe reicht, um eine ergiebige und dauerhaft Wasserschicht zu erreichen. Projektkomponenten: • Brunnenbohrung: Durchführung einer Bohrung bis zu einer Tiefe von 15 Metern, um eine ergiebige Wasserschicht zu erreichen. • Wasserentnahmestellen: Installation von: o Einem Sammelbehälter zur Speicherung des geförderten Wassers. o Mehreren leicht zugänglichen Wasserentnahmepunkten für die Anwohner. • Pumpensystem: Installation einer solarbetriebenen Tauchpumpe für eine effiziente und umweltfreundliche Wasserförderung. • Schulungen: Durchführung von Schulungen für das Wasserkomitee zu Wasser, Hygiene, Sanitär und Wartung des Brunnens und zum verantwortungsvollen Umgang mit der Wasserressource durch PO für 10 Person in arabische Sprache in Mawza-Alseblah – Taiz Jemen für eine Woche. • Einbeziehung der Gemeinschaft: Aktive Einbindung der lokalen Gemeinschaft in den Bauprozess, um Eigenverantwortung und Akzeptanz zu fördern. • Wasserkomitee: Wasserkomitee wird aus 3 Personen (m) gebildet. • Die Folgekosten werden von der Gemeinschaft übernommen. Verantwortlichkeit und Organisation: Die Verantwortung für den Brunnen, seine Wartung und die fortlaufende Pflege wird nach der Fertigstellung an ein neu zu gründendes Wasserkomitee der Dorfgemeinschaft übergehen. Dieses Komitee wird sich aus gewählten Bewohnern zusammensetzen und übernimmt die Verantwortung für die Wartung und ggfs Reparatur. Im Falle von Streitigkeiten bezüglich der Wassernutzung oder der Instandhaltung wird dieses Wasserkomitee als neutrale Instanz moderieren und gemeinsam mit den Betroffenen nach fairen Lösungen suchen. | ||||
| 2025 | Great Africa Network for Women e. V., Berlin | Den Wandel einleiten, Armut durch Alphabetisierung bekämpfen, benachteiligte Bevölkerungsgruppen stärken, Nigeria | Nigeria |
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greatafrica.org |
Den Wandel einleiten, Armut durch Alphabetisierung bekämpfen, benachteiligte Bevölkerungsgruppen stärken, NigeriaDas Projekt zielt darauf ab, Frauen und Mädchen, aber auch Männer durch Alphabetisierung zu stärken, da Lese- und Schreibkenntnisse für die persönliche und sozioökonomische Entwicklung unerlässlich sind. Durch die Bereitstellung maßgeschneiderter Alphabetisierungsprogramme geht die Initiative gegen Bildungshindernisse vor, mit denen Frauen und Mädchen konfrontiert sind, wie z. B. kulturelle Normen, fehlende Ressourcen und begrenzter Zugang zu Schulen und Schulgebühren in der benachteiligten Binnenflüchtlingsgemeinde Bakassi im Bundesstaat Cross River. Zu den wichtigsten Komponenten des Projekts gehören: Entwicklung eines Lehrplans, d. h. Erstellung eines umfassenden Lehrplans für die Alphabetisierung, der kulturell relevant und ansprechend ist und Fächer wie Sozialkunde und Gesundheit zusammen mit dem Schwerpunkt Lesen und Schreiben einbezieht. Zweitens: Zusammenarbeit mit lokalen Führungspersönlichkeiten und Organisationen, um für die Bedeutung der Alphabetisierung zu werben und die Unterstützung der Gemeinschaft für das Programm zu fördern. Drittens: Schulung von ehrenamtlichen Lehrkräften in effektiven Lehrmethoden, die auf die besonderen Bedürfnisse von Frauen und Mädchen in einer benachteiligten Gemeinschaft eingehen. Ein weiterer Schlüsselfaktor ist die Bereitstellung eines zugänglichen, sicheren und flexiblen Lernraums, der sich an verschiedene Zeitpläne anpassen lässt, insbesondere an solche mit familiären Verpflichtungen. Die Miete wird für die Dauer der Projektlaufzeit übernommen. Die Fähigkeit, Technologie einzubinden, um das Lernen zu verbessern und den Zugang zu Online-Ressourcen zu ermöglichen, die Förderung digitaler Fähigkeiten, die für die moderne Arbeitswelt notwendig sind, wäre ein zusätzlicher Vorteil für diese Zielgruppe und die Gemeinschaft und schließlich die Einführung von Messgrößen zur Bewertung von Fortschritt und Wirkung, um sicherzustellen, dass das Programm kontinuierlich angepasst und verbessert werden kann. Ziel dieses Projekts ist es, gefährdeten Frauen und Mädchen, die nicht lesen und schreiben können, in einer vernachlässigten und benachteiligten Gemeinschaft das Wissen und das Selbstvertrauen zu vermitteln, damit sie uneingeschränkt an der Gesellschaft teilhaben, Beschäftigungsmöglichkeiten wahrnehmen, sachkundige Entscheidungen treffen und einen Beitrag zu ihrer Gemeinschaft leisten können, indem sie die Alphabetisierung vorantreiben. Die Initiative zielt darauf ab, den Kreislauf der Armut zu durchbrechen und die Gleichstellung der Geschlechter im Einklang mit den SDG 1 und 4 und zu fördern. | ||||
| 2025 | mwagni e. V., Berlin | Verbesserung des Zugangs zu sauberem Trinkwasser für die lokale Bevölkerung durch die Instandsetzung von 22 Brunnen in Bameka, Kamerun | Kamerun |
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www.mwagni.com |
Verbesserung des Zugangs zu sauberem Trinkwasser für die lokale Bevölkerung durch die Instandsetzung von 22 Brunnen in Bameka, KamerunZiel des Projekts war die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung in der Gemeinde Bameka (Kamerun), durch die Instandsetzung von 22 Wasserbauwerken, die mit von Menschen angetriebenen Handpumpen (PMH) ausgestattet sind. Vor Projektbeginn waren nahezu alle Brunnen außer Betrieb, was die Bevölkerung zwang, auf unsichere Wasserquellen zurückzugreifen. Durch die Zusammenarbeit zwischen CONNECTICA-CMR, der Stadtverwaltung Bamendjou und mwagni e.V. sowie mit Unterstützung der Stiftung Nord-Süd-Brücken konnten 18 Brunnen erfolgreich repariert und wieder in Betrieb genommen werden. Die Maßnahmen umfassten die technische Diagnostik, die Bereitstellung von Ersatzteilen, die Reparatur durch lokale Fach-kräfte und die Einrichtung erster Wasserkomitees. Die Arbeiten wurden unter Einbindung der lokalen Bevöl-kerung durchgeführt und trugen dazu bei, die Versorgungssicherheit, die Gesundheitssituation und die Ei-genverantwortung in der Gemeinde zu stärken. | ||||
| 2025 | mwagni e. V., Berlin | Bau von Solarbrunnen zur Trinkwasserversorgung in Bahouoc und Batoufam, zwei Gemeinden in West-Kamerun | Kamerun |
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www.mwagni.com |
Bau von Solarbrunnen zur Trinkwasserversorgung in Bahouoc und Batoufam, zwei Gemeinden in West-KamerunDas Hauptziel dieses Projekts ist es, eine nachhaltige Trinkwasserversorgung für Bahouoc und in Batoufam sicherzustellen, indem jeweils ein Solarbrunnen zur Förderung von Grundwasser installiert wird. Diese Solarbrunnen werden mit Solarenergie betrieben und sind so konzipiert, dass sie eine zuverlässige Trinkwasserquelle darstellen. Für richtige Brunnen fehlt den Menschen vor Ort das nötige Geld. Darüber hinaus wollen wir Infektionskrankheiten wie Cholera, Bilharziose oder Typhus vorbeugen/reduzieren, krankheitsbedingte Fehltage von Schulkindern reduzieren und die Zeit dieser Hausarbeit von Frauen und Kindern reduzieren. | ||||
| 2025 | Orientierungszentrum für Migrant_innen und Flüchtlinge e. V., Berlin | Feministische Entwicklungspolitik: Empowerment und demokratische Teilhabe für Frauen in der benachteiligten Gemeinde in Elias Motsoaledi, Südafrika | Südafrika |
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omf-berlin.de |
Feministische Entwicklungspolitik: Empowerment und demokratische Teilhabe für Frauen in der benachteiligten Gemeinde in Elias Motsoaledi, SüdafrikaObwohl es mehr Frauen auf der Erde gibt, sind sie weltweit unterdrückt. Soziale Gerechtigkeit und gerechtere Teilhabe für Frauen sind Kernelemente für die Entwicklung eines Landes. Die Vision einer feministischen Entwicklung wollen wir mit diesem Projekt verwirklichen. Das vorgesehene Projekt „Empowerment und demokratische Teilhabe für Frauen in der benachteiligten Gemeinde in Elias Motsoaledi – Süd-Afrika“ trägt dazu bei, die Kompetenzen von Frauen zu stärken, deren Teilhabe an dem demokratischen Leben zu erhöhen und deren Lebensbedingungen grundsächlich zu verbessern, indem es sie gegen Gewalt und Diskriminierungen schützt und weitere Perspektiven durch Workshops und Präventionsmaßnahmen anbietet. Das Projekt fokussiert die Rechte der Frauen und soll von 15 März bis Dezember 2025 in Elias Motsoaledi Local Municipality – Süd-Afrika realisiert werden. Im Rahmen des Projektes sind Kampagnen bzw. große Veranstaltungen, die Renovierung des Begegnungsraums und Workshops und Informatikkurse mit Frauen geplant. Ungefähr 200 Personen werden erreicht. Das Projekt wird zusammen mit der Partnerorganisation „Broadway Legacy Foundation“ umgesetzt. | ||||
| 2025 | Ashavadi Project e. V., Berlin | „Frauen stärken – Zukunft gestalten: Schneiderei-Training für Mütter in Kathmandus Balkhu Slum“, Nepal | Nepal |
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www.ashavadiproject.org |
„Frauen stärken – Zukunft gestalten: Schneiderei-Training für Mütter in Kathmandus Balkhu Slum“, NepalDer Balkhu Slum zählt zu den herausforderndsten Lebensräumen Nepals. Über 4.000 Menschen leben hier unter extrem schwierigen Bedingungen – die meisten in beengten Unterkünften von kaum 15 Quadratmetern. Die fehlende Infrastruktur, mangelnde Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen sowie unsichere Lebensverhältnisse treffen insbesondere Frauen und ihre Kinder hart. Viele Mütter haben keine Möglichkeit, ein eigenes, regelmäßiges Einkommen zu erzielen, und sind dadurch in einem Kreislauf der Armut gefangen, der es ihnen erschwert, ihre Kinder ausreichend zu versorgen und ihnen eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Unser Partnerorganisation Fusion Nepal setzt sich vor Ort mit der Überzeugung ein, dass nachhaltige Veränderungen möglich sind. Ein Schlüsselprojekt zur Verbesserung der Lebensbedingungen ist der Aufbau einer Schneidereischule für 30 Frauen aus dem Slum. Die Teilnehmerinnen erhalten eine sechsmonatige Ausbildung in handwerklichen Fähigkeiten und werden am Ende mit einer eigenen Nähmaschine sowie den notwendigen Utensilien ausgestattet. So erhalten sie die Chance, durch eine selbstständige Tätigkeit ihr eigenes Einkommen zu erwirtschaften und so für ihre Kinder unabhängig sorgen zu können. Dieses Projekt geht über eine reine Qualifizierungsmaßnahme hinaus – es fördert die Selbstständigkeit und stärkt das Selbstbewusstsein der Frauen. Eine stabile Beschäftigung verbessert nicht nur die Lebenssituation der Mütter, sondern ermöglicht es ihnen, ihren Kindern eine sichere und hoffnungsvollere Zukunft zu bieten. Durch die Ausbildung und Stärkung von Frauen wird ein nachhaltiger Wandel angestoßen, der der nächsten Generation neue Perspektiven eröffnet. | ||||
| 2025 | Friends of Angels Germany e. V., Berlin | Familien stärken – Psychosoziale Begleitung und Physiotherapie für Kinder mit Behinderungen, Kolumbien | Kolumbien |
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www.friendsofangels.de |
Familien stärken – Psychosoziale Begleitung und Physiotherapie für Kinder mit Behinderungen, KolumbienEin kostenloses und leicht zugängliches Therapie- und Rehabilitationsprogramm für 30 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 2 bis 28 Jahren mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen in der Region Sabana Centro (Cundinamarca) und umliegenden Ortschaften. Die Gruppe wird in zwei Untergruppen zu je 15 Personen aufgeteilt, die über einen Zeitraum von sechs Monaten individuelle physiotherapeutische Einzelsitzungen erhalten. Die individualisierte Betreuung fördert gezielt die Kommunikationsfähigkeiten und die ganzheitliche Entwicklung der Teilnehmenden. Wann immer (zeitlich) möglich, werden die Eltern bzw. die primäre Pflegepersonen aktiv in die Therapiestunden einbezogen. Dies soll gewährleisten, dass sie die Übungen eigenständig mit den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Zuhause trainieren können und so die Therapiefortschritte gefestigt werden. Ergänzend werden, je nach Diagnose und Bedarf der Teilnehmenden, psychotherapeutische Sitzungen angeboten – entweder als Einzeltherapie oder gemeinsam mit der Hauptbezugsperson. Für die Betreuungspersonen stehen zudem Gruppenschulungen und bei Bedarf individuelle psychologische Sprechstunden zur Verfügung. Alle Maßnahmen finden in den Therapieräumen des Centro de Vida unter Anleitung qualifizierter Fachkräfte statt und zielen auf die nachhaltige Stärkung familiärer Betreuungskompetenzen und der Verbesserung der körperlichen Fähigkeiten und des mentalen Wohlbefindens der Teilnehmenden und ihrer Betreuungspersonen ab. Um sicherzustellen, dass die Therapie trotz der meist prekären finanziellen Situation der Familien regelmäßig besucht werden kann, erhält jede Familie einen monatlichen Transportkostenzuschuss für den oder die TeilnehmerIn und ein Elternteil bzw. eine Pflegeperson. Um die Nachhaltigkeit der Maßnahme zu gewährleisten und ihre Effektivität bewerten zu können, soll einen Monat nach Abschluss der Therapie ein Folgetermin im Centro de Vida oder ein Videoanruf mit den Familien stattfinden. |