Geförderte Projekte im SDG-Fonds

Es werden nachfolgend die im SDG-Fonds geförderten Projekte des aktuellen Programm-Zyklus dargestellt. Zuvor im SDG-Fonds geförderte Projekte finden Sie auf der Gesamtübersicht aller durch die Stiftung geförderten Projekte im Hauptmenü unter Geförderte Projekte.

JahrTrägerProjektnameLandFinanzenHomepage
2026Ökumene Netzwerk im Nachhaltigkeitsprozess Treptow-Köpenick e. V., BerlinLokal handeln – global verbunden: UN-Nachhaltigkeitsziele als Bildungsimpulse in KirchengemeindenBRD
Projektsumme: 65.099,00 €
Fördersumme: 15.000,00 €
www.kommunale-oekumene.de

Lokal handeln – global verbunden: UN-Nachhaltigkeitsziele als Bildungsimpulse in Kirchengemeinden

Im Projekt „Lokal handeln – global verbunden: UN-Nachhaltigkeitsziele als Bildungsimpulse in Kirchengemeinden“ werden die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) als strukturierendes Bildungsinstrument genutzt, um globale Herausforderungen und ihre Verbindung zu lokalem Handeln verständlich zu machen. Ziel ist es, entwicklungspolitische Bildung im kirchlichen Raum zu stärken und das Bewusstsein für globale Verantwortung im Alltag zu fördern. Acht Kirchengemeinden der Kommunalen Ökumene Treptow-Köpenick übernehmen jeweils eine SDG-Patenschaft und gestalten mindestens eine entwicklungspolitische Aktion pro Jahr – z. B. Ausstellung, Kleidertauschaktion, Wasserandacht, Workshop zu Lieferketten oder ein Gesprächsabend zu Geschlechtergerechtigkeit. Die Patenschaft befähigt Gemeinden, ihr Thema auch über das Jahr hinweg immer wieder einzubringen. Ergänzend werden kleinere Formate realisiert: eine Handy-Sammelaktion, eine Instagram-Kampagne zu Plastikfasten, Beiträge in Gemeindebriefen sowie Impulse bei kommunalen Veranstaltungen. Ein Ökumenisches vernetzt die Akteure und stärkt die globale Perspektive. Das Projekt richtet sich an Gemeindemitglieder aller 27 Kirchengemeinden der Kommunalen Ökumene, an andere religiöse Gemeinschaften, an Multiplikator:innen sowie an die interessierte Öffentlichkeit im Stadtbezirk. Es fördert das Verständnis für globale Zusammenhänge, aktiviert zu lokalem Handeln und stärkt langfristig entwicklungspolitische Bildungsarbeit in Treptow-Köpenick.

2026Stiftung Nord-Süd-Brücken, Berlin Niemanden zurücklassen. Volles Engagement für die nachhaltigen Entwicklungsziele - Durchführung von jährlichen Bilanz-Tagungen auf Länderebene, gemeinsam mit den ostdeutschen LandesnetzwerkenBRD
Projektsumme: 7.000,00 €
Fördersumme: 7.000,00 €

Niemanden zurücklassen. Volles Engagement für die nachhaltigen Entwicklungsziele - Durchführung von jährlichen Bilanz-Tagungen auf Länderebene, gemeinsam mit den ostdeutschen Landesnetzwerken

2026Stiftung Nord-Süd-Brücken, BerlinSDG-Fachgespräche und verbesserte Kommunikation mit NRO/Antragsteller*innenBRD
Projektsumme: 1.600,00 €
Fördersumme: 1.600,00 €

SDG-Fachgespräche und verbesserte Kommunikation mit NRO/Antragsteller*innen

2026Cagintua e. V., PotsdamKlimabrückenBRD
Projektsumme: 15.760,00 €
Fördersumme: 11.820,00 €
www.cagintua.de

Klimabrücken

In Brandenburg wächst das Interesse von migrantischen Organisationen (MOs) und Initiativen Geflüchteter am Thema Klimaschutz und globale Gerechtigkeit. Viele Engagierte bringen persönliche Erfahrungen mit den Folgen des Klimawandels aus ihren Herkunftsländern mit, etwa Dürren, Überschwemmungen oder Ernährungskrisen. Gleichzeitig besteht eine hohe Motivation, auch lokal aktiv zum Klima und Umweltschutz beizutragen. Trotz dieses Potenzials bestehen jedoch strukturelle Lücken: Zugang zu klimagerechter Bildung fehlt Bestehende Bildungsangebote im Bereich Klimaschutz sind für migrantische Communities oft nicht zugänglich sei es durch sprachliche Barrieren, fehlende Ansprache oder mangelnde kulturelle Anschlussfähigkeit. Es gibt bislang kaum niedrigschwellige Formate, die globale Süd-Nord-Zusammenhänge vermitteln und konkrete lokale Handlungsmöglichkeiten sichtbar machen. Migrantische Organisationen sind kaum gestärkt und vernetzt Viele MOs und Geflüchteteninitiativen in Brandenburg engagieren sich bereits punktuell zu Umwelt und Klimafragen. Dennoch arbeiten sie häufig isoliert, ohne langfristige Partnerschaften und ohne Unterstützung bei der Entwicklung eigener Klimabildungsformate. Es fehlt an Empowerment-Strukturen, die es MOs ermöglichen, Wissen aufzubauen, Fördermöglichkeiten zu nutzen und selbst zu Trägern von klimagerechter Bildung zu werden. Ressourcen und vorhandene Programme bleiben ungenutzt Programme wie das entwicklungspolitische PromotorInnen-Programm bieten vernetzung zu Ex-pertise und Beratung, sind jedoch für viele migrantische Organisationen kaum zugänglich. Ein wertvoller Wissenstransfer zu Fördermöglichkeiten, Projektentwicklung und Globalem Lernen bleibt damit oft ungenutzt.

2026Arbeit und Leben – Landesarbeitsgemeinschaft für politische Bildung Thüringen e. V., ErfurtProjekttage für nachhaltiges globales ZusammenlebenBRD
Projektsumme: 21.654,00 €
Fördersumme: 15.000,00 €
www.arbeitundleben-thueringen.de

Projekttage für nachhaltiges globales Zusammenleben

Das Projekt bringt Themen global nachhaltiger Entwicklung in Form von Projekttagen an junge Menschen ab 14 Jahren in außerschulischen Bildungseinrichtungen und Freiwilligendiensten in Thüringen. Die Projekttage thematisieren Klimawandel, klimabedingte Migration, Ernährung, Kleidung, Plastik und Handy als direkte lebensweltbezogenen Inhalte, wie auch Glück & Konsum, Postwachstum und das gute Leben für Alle, als übergreifende Fragestellungen, mit denen sich junge Menschen auseinandersetzen sollten. Mit Methoden der BNE und des Globalen Lernens werden die Inhalte unter Einbeziehung verschiedener Perspektiven dargeboten und bearbeitet. Neben der Vermittlung von Wissen werden die Teilnehmenden für globale Zusammenhänge sensibilisiert und erwerben Handlungskompetenzen für die Bewältigung komplexer Zukunftsfragen. Die Umsetzung der Projekttage erfolgt durch MultiplikatorInnen, die selbst noch junge Erwachsene sind und im Rahmen des Projektes ausgebildet werden.

2025Freiberger Agenda 21 e.V., FreibergGlobale Brücken in die frühkindliche BildungBRD
Projektsumme: 13.333,00 €
Fördersumme: 10.000,00 €
www.freibergeragenda21.de

Globale Brücken in die frühkindliche Bildung

Internationale Studierende an der TU Bergakademie bringen eine globale Süd-Perspektive mit, die jedoch im Alltag wenig Gehör findet. Gleichzeitig besteht auch das Bedürfnis der Studierenden nach mehr Kontakten und Erfahrungen mit Menschen in der Region. Auf der anderen Seite stellen wir bei frühkindlichen Bildungseinrichtungen im ländlichen Raum Interesse an Bildungsangeboten zum Thema BNE und globalen Süden fest. Das Projekt soll beide Akteure zusammenbringen und eine Brücke zwischen ihnen schlagen. Dafür sollen zusammen mit internationalen Studierenden frühkindliche Bildungsangebote entwickelt werden, mit denen das Thema "Kindheit im globalen Süden" sichtbar und erfahrbar gemacht werden sollen. Die zu entwickelnden Bildungsangebote sollen jeweils einen konkreten Alltagsbezug haben. So können beispielsweise „globale Dimensionen“ am täglichen Essen und Trinken, an der Kleidung, Wohnen, Schulweg sowie der Pflanzen- und Tierwelt sichtbar gemacht und mit lokalen Themen in Bezug gesetzt werden. Wichtig ist dabei, das kindliche Verständnis aufzugreifen und um eine globale Sichtweise zu erweitern. Die kostenlosen Angeboten sollen anschließend interessierte Einrichtungen, wie Kitas und Horte, bei der Umsetzung des Themas „Entwicklungspolitik“ vor Ort als Bestandteil der BNE unterstützen. Dabei werden die internationalen Studierende als auch andere migrantische Menschen direkt als Referierende eingebunden. Dadurch kann die migrantische Perspektive im ländlichen Raum sichtbar gemacht werden, da es sie dort im Alltag kaum gibt. Um Bildungseinrichtungen im Erzgebirge für das Thema zu gewinnen, werden sie gezielt angesprochen. Dabei soll auch der Bezug des Angebotes zur BNE sichtbar gemacht werden. Gleichzeitig wird das Bildungsangebot bei öffentlichen Veranstaltungen und Märkten beworben.

2025Zentrum für Europäische und Orientalische Kultur (ZEOK) e. V., LeipzigGlobal vernetzt – Bildungsmaterialien zu globalen Verflechtungen am Beispiel des Westsahara-KonfliktsBRD
Projektsumme: 12.390,00 €
Fördersumme: 9.290,00 €
zeok.de

Global vernetzt – Bildungsmaterialien zu globalen Verflechtungen am Beispiel des Westsahara-Konflikts

Mit dem Projekt wollen wir am Beispiel des Westsahara-Konfliktes und der Lage in den saharauischen Flüchtlingslagern im Süden Algeriens einen Beitrag für das Verständnis globaler Zusammenhänge im Inland leisten. Insbesondere geht es uns um den Aufbau von Wissen zu den Ursachen von gewalttätigen Konflikten, um die Schaffung eines Bewusstseins für die Notwendigkeit einer nachhaltigen globalen Entwicklung, um die Sensibilisierung zu globalen Ungleichverteilungen und um die Stärkung der inländischen Bildungsarbeit durch die Bereitstellung von Materialien. Als Vermittlungsmethode soll eine Wanderausstellung entstehen, die den Westsahara-Konflikt und vergleichend einbezogene weitere globale Herausforderungen wie Migrationsbewegungen und die Sichtweisen migrantischer Communities in Deutschland methodisch aufbereitet. Die Ausstellung wird im Rahmen einer Eröffnungsveranstaltung vorgestellt werden. Auf diesem Forum werden die bezüglichen Themen darüber hinaus mit Expert:innen diskutiert werden. Nach Ende der Projektlaufzeit wird die Ausstellung in der Bildungsarbeit des ZEOK e.V. beispielsweise in Schulen, Bibliotheken und Museen weitergenutzt werden und auf diese Weise zur nachhaltigen Sensibilisierung verschiedener Zielgruppen für entwicklungspolitische Themen beitragen.

2025Diakonisches Werk Evangelischer Kirchen in Mitteldeutschland e. V., Halle/ SaaleA Good Life for All and the SDGs: A Postcolonial Critique of the Sustainable Development AgendaBRD
Projektsumme: 4.262,78 €
Fördersumme: 3.500,00 €
www.diakonie-mitteldeutschland.de

A Good Life for All and the SDGs: A Postcolonial Critique of the Sustainable Development Agenda

Das Seminar „A Good Life for All and the SDG´s: A Postcolonial Critique of the Sustainable Development Agenda“ hatte das Ziel die Teilnehmenden mit den Sustainable Development Goals (SDGs) vertraut zu machen und sie zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der Agenda 2030 – insbesondere aus postkolonialer Perspektive – zu befähigen. Dabei wurde gemeinsam der Frage nachgegangen, ob und inwiefern die SDGs ein Gutes Leben für alle ermöglichen. Der Einstieg erfolgte spielerisch über ein Quiz und eine Einführung in die Entstehung und Inhalte der SDGs. In Kleingruppen- und Plenumsphasen wurden zentrale Aspekte der SDGs sowie ihre fünf Säulen analysiert, diskutiert und kritisch hinterfragt. Kreative Arbeitsphasen, ein TED-Talk zu den SDGS und die Präsentation individueller Sichtweisen auf ein „Gutes Leben für alle“ förderten eine intensive inhaltliche Auseinandersetzung. Das Seminar war partizipativ angelegt und lebte von der Vielfalt der Perspektiven, insbesondere durch die Teilnehmenden aus dem Globalen Süden. Die Ergebnisse dienten auch der gemeinsamen Entwicklung von Themen für zukünftige STUBE-Seminare.

2025Orientierungszentrum für Migrant_innen und Flüchtlinge e. V., BerlinAlltag nachhaltig gestalten – respektvoller Umgang auch mit der nichtmenschlichen NaturBRD
Projektsumme: 7.362,54 €
Fördersumme: 6.000,00 €
omf-berlin.de

Alltag nachhaltig gestalten – respektvoller Umgang auch mit der nichtmenschlichen Natur

18 aktive Schüler*innen/ junge Erwachsene, die sich in verschiedenen Schulpartnerschaften in Brandenburg und Sansibar für eine ökologisch nachhaltige und faire Welt engagieren, haben das Seminar genutzt, um sich darüber auszutauschen, wie sie ihren Alltag nachhaltiger gestalten können und wie es ihnen gelingen kann, respektvoller auch mit der nichtmenschlichen Natur umzugehen. Der Fokus des Seminars lag auf dem Nachhaltigkeitsziel 12. Die Teilnehmenden haben Ideen entwickelt, wie sie dazu beitragen können, dass auch Menschen in ihrem Umfeld mehr darüber erfahren, wie sie nachhaltiger leben können, wie wichtig es ist, sparsam mit Ressourcen umzugehen und mit der Natur in Harmonie zu leben. Viele Anregungen haben sie bei der Beschäftigung mit Konzepten aus dem Globalen Süden wie Buen Vivir, Ubuntu und Honorable Harvest gesammelt.

2025Ökumene Netzwerk im Nachhaltigkeitsprozess Treptow-Köpenick e. V., BerlinNachhaltig Verbunden: Vernetzungs- und Bildungsarbeit für Kirchengemeinden der Kommunalen Ökumene Treptow-KöpenickBRD
Projektsumme: 54.995,00 €
Fördersumme: 10.000,00 €
www.kommunale-oekumene.de

Nachhaltig Verbunden: Vernetzungs- und Bildungsarbeit für Kirchengemeinden der Kommunalen Ökumene Treptow-Köpenick

Das Projekt "Nachhaltig verbunden: Vernetzungs- und Bildungsarbeit für Kirchengemeinden der Kommunalen Ökumene Treptow Köpenick" zielt darauf ab die kirchliche Nachhaltigkeitsarbeit im Stadtbezirk Treptow-Köpenick zu stärken und zu fördern. Durch eine Vielzahl von Aktivitäten werden die Kirchengemeinden ermutigt und unterstützt, sich verstärkt im Bereich des Fairen Handels und Globalen Lernens zu engagieren. Das Projekt umfasst unter anderem regelmäßige Vernetzungstreffen, bei denen Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Gemeinden zusammenkommen, um Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Projekte zu planen. Darüber hinaus werden Infogespräche mit den Gemeinden durchgeführt, um sie über ökofaire Beschaffungsmöglichkeiten zu informieren und sie für Globales Lernen zu sensibilisieren. Die Nutzung der Fairen Kiste ermöglicht es den Gemeinden, fair gehandelte Produkte kennenzulernen und in ihren Einrichtungen zu verwenden.Weitere Aktivitäten wie der ökofaire Wandertag, ein Kinderkirchentag zum Thema Eine Welt und die Organisation des Weltladentags tragen dazu bei, das Bewusstsein für globale Zusammenhänge und nachhaltiges Handeln zu schärfen. Durch Vernetzungsaktivitäten auf dem Fest für Demokratie und Toleranz, die Beteiligung an der Steuerungsgruppe Fairtrade Town des Stadtbezirkes sowie dem Ökumenischen Forum der Gemeinden der Kommunalen Ökumene wird die Zusammenarbeit zwischen den Kirchengemeinden und anderen Akteur:innen verstetigt. Diese modellhafte Arbeit innerhalb einer Kommunalen Ökumene soll über die Beteiligung am Deutschen Evangelischen Kirchentag auch deutschlandweit nach außen getragen werden.

2025MUSAIQ e. V., Halle / SaaleSDG | WorkshopserieBRD
Projektsumme: 8.873,81 €
Fördersumme: 5.990,00 €
www.musaiq.eu

SDG | Workshopserie

In den Sommerferien 2025 fand in Sachsen-Anhalt über drei Wochenenden eine Workshopserie zu den SDGs für Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 15 Jahren statt. Die jeweils 15 Teilnehmenden waren aktiv in Planung und Durchführung eingebunden. Die Schwerpunkte lagen auf den SDGs 2, 10, 12 und 16 und wurden auch aus der Perspektive Syriens, Afghanistans, Kenias und des Senegals betrachtet. Inhalte setzten die Kinder und Jugendlichen kreativ und handwerklich um und organisierten eine abschließende Ausstellung. Auch die gemeinsame Planung und Zubereitung der Verpflegung bot Möglichkeiten, Wissen praktisch anzuwenden. Methoden der Erlebnispädagogik, kulturellen Bildung und des Globalen Lernens verbanden Wissensvermittlung mit Erfahrungen und künstlerischer Arbeit. Ziel war die Sensibilisierung für Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit sowie die Stärkung der Handlungskompetenzen der Teilnehmenden.

2025Objektiv e. V., DresdenGuten Morgen, Welt!BRD
Projektsumme: 7.856,00 €
Fördersumme: 5.890,00 €
www.objektiv-dresden.de

Guten Morgen, Welt!

Das schulische Bildungsprojekt „Guten Morgen, Welt! – Unser Frühstück erzählt Geschichten“ bietet einen handlungsorientierten, sinnlich-haptischen Zugang zu den Themen globale Ernährung, Nachhaltigkeit und fairem Konsum: Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Zubereiten von Frühstücksspeisen verschiedener Weltregionen, über die globale Zusammenhänge, Ungleichheiten und nachhaltige Alternativen kindgerecht vermittelt werden. Die Schüler:innen erfahren dabei, wie eng ihr eigenes Frühstück mit Themen wie Klimawandel, Arbeitsbedingungen, Ressourcengerechtigkeit und kultureller Vielfalt verbunden ist.Ergänzt wird die Praxis durch eine altersgerechte Filmsichtung, z.B. mit "Taste the Waste" oder "10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?" - Diese visuellen Impulse regen zur kritischen Auseinandersetzung mit Konsumverhalten, Lebensmittelverschwendung und globalen Lieferketten an. In Reflexionsrunden und kreativen Gruppenarbeiten entwickeln die Schüler:innen anschließend eigene Handlungsmöglichkeiten für eine nachhaltige, faire und klimafreundliche Ernährung. Das Projekt richtet sich an Schüler:innen Klasse 3-7 und wird an Schulen in Sachsen durchgeführt. Durch partizipative, non-formelle Methoden fördert „Guten Morgen, Welt!“ Bewusstsein, Empathie und Verantwortungsgefühl für globale Zusammenhänge, zugleich stärkt es soziale und emotionale Kompetenzen, da gemeinsames Kochen, Riechen und Schmecken zu intensiven Lernmomenten führen.Die entwickelten Methoden und Materialien werden dokumentiert, aufbereitet und digital veröffentlicht, um sie als kostenfreie Ressource für Lehrkräfte und Multiplikator:innen im Bereich der BNE zugänglich zu machen. So trägt „Guten Morgen, Welt!“ langfristig dazu bei, globale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit schon im Klassenzimmer erfahrbar zu machen.

2025Stiftung Nord-Süd-Brücken, BerlinNiemanden zurücklassen. Volles Engagement für die nachhaltigen Entwicklungsziele“ - Durchführung von jährlichen Bilanz-Tagungen auf Länderebene, gemeinsam mit den ostdeutschen LandesnetzwerkenBRD
Projektsumme: 7.000,00 €
Fördersumme: 7.000,00 €

Niemanden zurücklassen. Volles Engagement für die nachhaltigen Entwicklungsziele“ - Durchführung von jährlichen Bilanz-Tagungen auf Länderebene, gemeinsam mit den ostdeutschen Landesnetzwerken

Gemeinsam mit den Eine-Welt-Landesnetzwerken in Ostdeutschland sollen in den nächsten fünf Jahren einmal jährlich in den Landeshauptstädten zivilgesellschaftliche Tagungen stattfinden. Beim ersten Teil, den Workshops sollen im Wesentlichen zwei Aspekte thematisiert werden: Zum einen sollen aus der entwicklungspolitischen Zivilgesellschaft und Mitgliedschaft der jeweiligen Landesnetzwerke besonders gut funktionierende Bildungsansätze/Methoden zu den SDGs/der Agenda 2030 vorgestellt und über die Vernetzung und den Austausch während des Workshops verbreitet werden. Zum anderen sollen VertreterInnen aus zuständigen Landesverwaltungen und Ministerien sowie Abgeordnete aus den Länderparlamenten eingeladen werden gemeinsam zu diskutieren, wie die Rahmenbedingungen für bildungspolitische zivilgesellschaftliche Interventionen und Engagementförderung zur Agenda 2030 und den Nachhaltigkeitszielen weiter verbessert werden können, gerade angesichts der großen Herausforderungen bei der Realisierung der Ziele bis 2030. Zum Abschluss des Workshops soll dann im zweiten Teil eine öffentliche Veranstaltung stattfinden, bei der einer interessierten Öffentlichkeit zum einen der internationale Stand der Umsetzung der SDGs vermittelt wird und zum anderen ganz konkret dargelegt wird, was im Bundesland noch getan werden kann, um die Umsetzung der SDGs/Agenda 2030 politisch und gesellschaftlich zu unterstützen.

Wir planen mit einer Gruppenstärke von insgesamt 40-50 Teilnehmenden für die Tagung, im Wesentlichen sollen dies Vereine, Initiativen und PraktikerInnen aus dem Bundesland, dem Landesnetzwerk sein, die unmittelbar zu den siebzehn Nachhaltigkeitszielen bildungspolitisch arbeiten sowie unmittelbar für diese Themenbereiche zuständige MitarbeiterInnen und EntscheidungsträgerInnen aus den Verwaltungen und Ministerien. Bei der Abendveranstaltung sollen im Schnitt ca. 30-40 interessierte Personen aus der breiten Öffentlichkeit zuzüglich eines Teils der Personen aus dem Workshop teilnehmen. Es war geplant, 2024 die erste Tagung durchzuführen, was aber auch Kapazitätsgründen seitens der Stiftung und der Landesnetzwerke nicht geklappt hat. Nun ist die Idee, 2025 zwei Tagungen umzusetzen. Die erste Tagung im ersten Quartal 2025 (finanziert aus dem Budget 2024) soll sich dabei auf die gesellschaftspolitischen Veränderungen, auch im Zuge der Landtagswahlen, auf die Situation und den Stellenwert von Entwicklungspolitik/der Agenda 2030 in Deutschland beziehen. Inhaltlich-thematisch werden wir hier bereits im November in Leipzig mit den Landesnetzwerken von Brandenburg, Sachsen und Thüringen ein niedrigschwelliges Austausch-Treffen durchführen, welches dann zur Vorbereitung der gemeinsamen Tagung dienen könnte. Die zweite Tagung wird dann im Spätsommer/Herbst vermutlich in MV zu den SDG – fünf Jahre vor dem ursprünglich anvisierten Realisierungsdatum der 17 Nachhaltigkeitsziele.

2025Stiftung Nord-Süd-Brücken, BerlinSDG-Fachgespräche und verbesserte Kommunikation mit NRO/Antragsteller*innenBRD
Projektsumme: 1.206,98 €
Fördersumme: 1.206,98 €

SDG-Fachgespräche und verbesserte Kommunikation mit NRO/Antragsteller*innen

2025 werden wir erneut Fachgespräche zu ausgewählten SDG online veranstalten. Die Inhalte der Fachgespräche stehen gegenwärtig noch nicht fest. Darüber hinaus wollen wir im Rahmen des neuen SDG-Förderprogramms bei Vernetzungsveranstaltungen (online und analog) von AkteurInnen aus dem Bereich der entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsarbeit, dem Globalen Lernen und benachbarten Bildungsbereichen mit offensichtlichen Anknüpfungsmöglichkeiten an das BMZ-Konzept anhand niedrigschwelliger Formate/Materialien die SDGs vorstellen.

2025Side Views e. V., BerlinGOAL 17 - SPREAD IT TO THE WORLD!BRD
Projektsumme: 8.000,00 €
Fördersumme: 6.000,00 €
www.side-views.com

GOAL 17 - SPREAD IT TO THE WORLD!

Wie kann man die 17 SDGs möglichst vielen Kindern auf spielerische Weise näher bringen? sideviews e.V., ein KünstlerInnen-Kollektiv mit mehrjähriger Erfahrung in der Durchführung entwicklungspolitischer Schulprojekte möchte mit GOAL 17 - SPREAD IT TO THE WORLD! ein Schulübergreifendes Austauschprogramm aufbauen, das SchülerInnen zu VermittlerInnen für andere Kinder werden lässt. Die meisten Kinder kennen die 17 SDGs nicht und fühlen sich zugleich ohnmächtig angesichts aktueller Krisen wie Krieg, Klimakatastrophen, Armut und Hunger, weshalb wir ihnen Wissen und Instrumente der Selbstermächtigung an die Hand geben möchten. In 2023/24 hat sideviews mit 400 SchülerInnen aus 3 Grundschulen 17 Filme produziert - von Kindern für Kinder. Sie beschreiben jeweils eines der 17 SDGs, wurden von je einer Klasse entwickelt, die dazu auch passende Unterrichtsmaterialien entworfen hat. sideviews möchte nun mit den SchülerInnen und LehrerInnen ein Peer-to-Peer-Vermittlungsprogramm erarbeiten, mit denen die Kinder in andere Klassen gehen können, um eine Unterrichtsstunde zu gestalten, in der sie ihren Film zeigen, Gespräche moderieren und ihre spielerischen Vermittlungsformate durchführen. Sie werden so zu BotschafterInnen, die die Verbreitung ihres Ziels eigenständig in die Hand nehmen. Um dieses Programm in den Schulalltag zu integrieren und zu verbreiten, möchte sideviews LehrerInnen-Fortbildungen und künstlerische Workshops mit den beteiligten Klassen durchführen. Die Kinder sollen unterstützt werden bei der Erarbeitung und Präsentation ihres jeweiligen Vermittlungsformats. Parallel dazu soll GOAL 17 - SPREAD IT TO THE WORLD! In möglichst vielen Schulen bekannt gemacht werden, um neue Interessierte zu gewinnen für zukünftige Projekte zu den SDGs.

2025Kamerun Kultur Verein e. V., BerlinBringing Africa to SpandauBRD
Projektsumme: 3.794,00 €
Fördersumme: 2.840,00 €
https://www.kamerun-kultur.de/kontakt/

Bringing Africa to Spandau

Der Kamerun Kultur Verein e. V. (KKV) ist seit 2009 in Berlin-Spandau aktiv und fördert Bildung, Kultur und Teilhabe von afrikanischen Migrantinnen. Im Bezirk Spandau zeigt sich ein deutlicher Widerspruch: die wachsende afrikanische Community ist Teil des Alltags, ihre Perspektiven und Kulturen sind im öffentlichen Leben jedoch unterrepräsentiert. Hinzu kommt eine kaum aufgearbeitete koloniale Vergangenheit des Bezirks. Diese Unsichtbarkeit verstärkt Marginalisierung, fördert stereotype Bilder und schafft Bildungslücken. Das Projekt „Bringing Africa to Spandau“ setzt hier an. Es schafft mit einem öffentlich zugänglichen Aktionstag im Zentrum Spandaus eine Plattform, die afrikanische Kulturen sichtbar macht, Begegnungen ermöglicht und koloniale Spuren im Bezirk in den Kontext globaler Gerechtigkeit und Verantwortung stellt. Geplant sind Bühnenbeiträge, Tanz- und Trommelworkshops, Kreativangebote, kulinarische Begegnungen sowie eine Podiumsdiskussion zu dem Thema „Koloniale Kontinuitäten im Stadtraum: Wie verändert Erinnerungspolitik Zugehörigkeit?“, welche das inhaltliche Kernstück des Tages darstellt. Sie verknüpft lokale Geschichte, exemplarisch die Biografie von Mebenga m’Ebono, mit globalen SDGs (u. a. SDG 10 und 16) und vermittelt den Teilnehmenden konkreten Wissenszuwachs, wobei Historikernnen, Vertreterinnen der afrikanisch-kamerunischen Diaspora und zivilgesellschaftliche Akteurinnen koloniale Kontinuitäten, Stereotype und lokale Handlungsperspektiven diskutieren. Durch Publikumsfragen wird ein aktiver Dialog gefördert, der unterschiedliche Perspektiven sichtbar macht und nachhaltiges Lernen unterstützt. Zielgruppen sind Menschen afrikanischer Herkunft, Menschen mit Fluchterfahrung, die Spandauer Öffentlichkeit und Multiplikatorinnen.

2025Stadt-Land.move – Werkstatt für sozial-ökologischen Wandel e. V., Werder (Havel)SDG-Werkstätten zur global-lokalen Ernährungswende beim FestEssen-Festival 2025BRD
Projektsumme: 9.490,00 €
Fördersumme: 7.090,00 €
www.stadt-land-move.org

SDG-Werkstätten zur global-lokalen Ernährungswende beim FestEssen-Festival 2025

Am 11. und 12. Oktober 2025 findet in Werder (Havel) das FestEssen-Festival für regionalen, fairen und klimafreundlichen Genuss statt. Als Teil der An werden drei interaktive SDG-Werkstätten umgesetzt, die sich an den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) orientieren. Die Werkstätten schaffen niedrigschwellige Bildungsräume, in denen globale Zusammenhänge, Ernährungsgerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit erfahrbar werden – praxisnah, partizipativ und sinnlich. Mit dem Angebot können ca. 250 Teilnehmende direkt erreicht werden. Die Inhalte werden auch im Bühnenprogramm vermittelt. Insgesamt erwarten wir ca. 3000 Besucher:innen. Jede Werkstatt dauert ca. 60 Minuten, wird mehrfach täglich angeboten und erreicht jeweils 10–15 Personen. Insgesamt können so mehrere Hundert Besucher:innen erreicht werden. Das sind die drei Werkstätten: 1. „Woher kommt die Faire Schokolade?“ thematisiert globale Lieferketten, Kinderarbeit und koloniale Kontinuitäten im Kakaoanbau. Mit Spielen, Diskussionen und der Herstellung eigener Pralinen erleben Teilnehmende die Hintergründe fairen Handels. 2. „Mit Brot um die Welt“ verbindet Brotbacken mit globalen Fragen der Ernährungsgerechtigkeit. Eine Weltkarte, das Weltverteilungsspiel und Gespräche über strukturelle Ursachen von Hunger sensibilisieren für globale Ungleichheiten. 3. „Quinoa, Hirse und Co.“ bietet gemeinsames Kochen im Sinne der Planetary Health Diet. Die Teilnehmenden kochen ein global nachhaltiges Rezept und lernen Zusammenhänge von klimaangepasster Landwirtschaft in BrB und des globalen Ernährungssystems kennen.

Das Projekt leistet einen konkreten Beitrag zur entwicklungspolitischen Bildungsarbeit im Sinne der Agenda 2030 – eingebettet in das vielfältige Programm des Festivals rund um die global-lokale Ernährungswende.

2025Förderverein bäuerliche Landwirtschaft e. V. (FöbL), Haina Gemeinde NessetalTag der Landwirtschaft Sachsen-Anhalt 2025: Bäuerliche Vielfalt vom Boden bis zum Teller!BRD
Projektsumme: 10.390,00 €
Fördersumme: 5.890,00 €
https://www.fabl-ev.de

Tag der Landwirtschaft Sachsen-Anhalt 2025: Bäuerliche Vielfalt vom Boden bis zum Teller!

Vernetzung und Fortbildungen sind wichtige Elemente für eine Agrarwende. Daher möchte der FöbL gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Mitteldeutschland einen Tag der Landwirtschaft in Sachsen-Anhalt veranstalten. Ziel ist es, insbesondere (angehende) Bäuer:innen, Gärtner:innen und Imker:innen, agrarpolitisch interessierte Menschen, Angestellte aus Landwirtschafts- und Umweltministerien und Politiker:innen in Sachsen-Anhalt für einen Austausch über die Umsetzung einer sozial-ökologischen und entwicklungspolitisch gerechten Agrarwende zusammenzubringen. Fachvorträge, Vorstellungen von praktischen Initiativen und Diskussionsrunden werden sich abwechseln. Eine bio-regionale Verpflegung rundet den Tag ab. Schwerpunkt sind verschiedene Formate zum Thema "Bäuerliche Vielfalt vom Boden bis zum Teller!" mit Inputs, Diskussionen und Vernetzung. Thematisch werden bei der Veranstaltung verschiedene SDGs (insbes. 2, 5, 8, 10, 11, 12, 13, 15) aufgegriffen, etwa in Vorträgen zur Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel. Konkrete entwicklungspolitische Bezüge liefern u.a. Vorträge zum UN-Jahr der Bäuerinnen und zu Land Grabbing als auch die Ausstellung „Planetarische Bauern“. Ziel ist es, globale Fragestellungen wie den Klimawandel, die Bodennutzung oder die Ernährungssouveränität veranschaulicht durch internationale Beispiele auf lokale Realitäten in Ostdeutschland zu beziehen und Lösungen mit Praktiker:innen und Entscheidungsträger:innen zu diskutieren. Den Problemen im Zusammenhang mit dem Zugang zu Land für bäuerliche Betriebe, soll der notwendige Raum eingeräumt werden. Neben einer weiteren Ausstellung zum Thema Wasserkrise gehört ein „Markt der Möglichkeiten“ zum Rahmenprogramm, bei dem sich u.a. das EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt präsentiert.

2025DUKA e. V., BerlinStimmen des WaldesBRD
Projektsumme: 7.390,00 €
Fördersumme: 4.890,00 €
https://anattasensorium.org/

Stimmen des Waldes

Das Projekt „Stimmen des Waldes – Indigene Perspektiven zu Klima, Kultur und globaler Gerechtigkeit“ bringt am 05.11.2025 indigene Stimmen aus dem brasilianischen Regenwald nach Berlin und schafft Raum für direkte Begegnung, Wissenstransfer und kulturellen Austausch. Im Zentrum steht die Familie um Pai Nanî, einem Ältesten des Yawanawá-Stammes. Sie teilt ihre Perspektiven zu Klimawandel, Biodiversität, globaler Gerechtigkeit und kultureller Vielfalt und vermittelt ihre politische Lebensrealität aus erster Hand. Damit verbindet sie traditionelles Wissen mit aktuellen Herausforderungen und eröffnet wertvolle Perspektiven auf drängende Fragen unserer Zeit. Gemeinsam mit ExpertInnen wie Ela Rose (AYNI Alliance) und Juri Händelson (DUKA e. V.) werden Bezüge zu internationalen Prozessen wie der COP30 hergestellt. Zugleich wird deutlich, dass Indigene dort oft nicht repräsentiert sind – obwohl über ihre Lebensräume und Rechte verhandelt wird. Das Projekt macht diese Stimmen sichtbar und schafft Räume, in denen sie selbstbestimmt sprechen. Die Teilnehmenden erleben vielfältige Zugänge: Vorträge geben historische, politische und spirituelle Einordnungen; eine moderierte Q&A-Session ermöglicht direkten Austausch mit Pai Nanî; eine Fotoausstellung von Mario Schmitt eröffnet visuelle Perspektiven; Musik und Gesang der Yawanawá schaffen emotionale Annäherung. Ein besonderer Höhepunkt ist der traditionelle Tanz Maridi, zu dem alle eingeladen sind, um indigene Kultur unmittelbar zu erfahren. So entsteht eine Kombination aus Information, Kunst und Begegnung. Das Projekt sensibilisiert ein breites Publikum, stärkt Empathie und Solidarität, fördert die Auseinandersetzung mit globalen Zusammenhängen und eröffnet Handlungsspielräume für mehr Verantwortung in Europa.

2025Shisasay e. V., DresdenBildungswochenende „Zukunft nachhaltig gestalten in Nord und Süd“BRD
Projektsumme: 5.959,73 €
Fördersumme: 4.480,00 €
www.shisasay.org

Bildungswochenende „Zukunft nachhaltig gestalten in Nord und Süd“

Zum Thema „Zukunft nachhaltig gestalten in Nord & Süd“ wurde vom 01.-04.05.2025 in Windischleuba ein Bildungswochenende durchgeführt. Das Wochenende bot für Familien und Alleinerziehende optimale Voraussetzungen durch ein paralleles Programm für Erwachsene und Kinder zum SDG Thema „Zukunft nachhaltig gestalten in Nord und Süd“. Dadurch konnten sich beide Zielgruppen zur gleichen Zeit mit ähnlichen Inhalten auseinandersetzen und zum Abschluss gemeinsame Handlungsoptionen entwerfen. Dieses Format ist in dieser Form einzigartig, weil nicht nur adressatengerechte Angebote für Erwachsene und Kinder dargeboten werden, sondern auch immer wieder Querverbindungen zwischen den beiden Gruppen hergestellt werden, um Austausch zu ermöglichen und das gelernte noch tiefer in das Mindset der Teilnehmenden wirken zu lassen. 2025 stand nachhaltiges Handeln im Fokus, z.B. Upcycling, nachhaltigen Tourismus oder Empowermentstrukturen aus globaler Sicht. Als Referent*innen wurden Personen aus dem globalen Süden hinzugezogen, die per Videokonferenz hinzugeschaltet wurden oder in Deutschland leben und vor Ort Workshops gestalteten, um die Perspektive des globalen Südens auf die SDGs einzubringen. Einbezogen wurden zudem Bildungsakteure aus dem Umland, wie die Lindigtmühle, um das Anknüpfen an lokale Realitäten zu gewährleisten. Insgesamt war das Projekt ein Erfolg und erreichte mehr Menschen als angestrebt. Besonders Familien und Mütter mit ihren Kindern konnten gemeinsam lernen und sich weiterbilden.

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