Geförderte Projekte im SDG-Fonds

Es werden nachfolgend die im SDG-Fonds geförderten Projekte des vergangenen Programm-Zyklus dargestellt. Aktuell im SDG-Fonds geförderte Projekte finden Sie auf der Gesamtübersicht aller durch die Stiftung geförderten Projekte im Hauptmenü unter Geförderte Projekte.

JahrInstitutionTitelLandFinanzenHomepage
2023Ökumene Netzwerk im Nachhaltigkeitsprozess Treptow-Köpenick e. V., BerlinTreptow-Köpenick - ökumenisch-global: Eine Welt-Arbeit mit KirchengemeindenBRD
Projektsumme: 21235,78 €
Fördersumme: 6000,00 €
www.kommunale-oekumene.de

Treptow-Köpenick - ökumenisch-global: Eine Welt-Arbeit mit Kirchengemeinden

Im Projektzeitraum wurden langjährig erprobte und neue Bildungsformate in der Einen Welt- Arbeit mit Kirchen weiterentwickelt. Dafür wurden die Formate Ökofairer Wandertag, Faire Kiste, Handmade for future-Workshop (Blumen), Partnerschaftennetzwerk-Treffen, Faire Gemeinde Vernetzungstreffen und Schöpfungstag 2023 (Vorträge, Diskussionen) genutzt. Außerdem wurde die Steuerung der Fairtradetown Kampagne im Bezirk unterstützt und Weiterbildungen ermöglicht. Das Projekt hat Möglichkeiten des Perspektivwechsels als Christ:innen auf dem Weg zu Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung in Aussicht gestellt und über Methoden und Themen des Globalen Lernens motiviert selbst aktiv zu werden. Es hat außerdem die 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 (die bereits in der Kommunalen Nachhaltigkeitsstrategie Anwendung finden) in den Gemeinden der Kommunalen Ökumene bekannter und erlebbarer gemacht.

2023Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V., BerlinGemeinsam für eine bessere Welt: Friedensbildung, globale Gerechtigkeit und KonfliktpräventionBRD
Projektsumme: 5300,87 €
Fördersumme: 4420,00 €

Gemeinsam für eine bessere Welt: Friedensbildung, globale Gerechtigkeit und Konfliktprävention

Das STUBE-Wochenendseminar "Gemeinsam für eine bessere Welt: Friedensbildung, globale Gerechtigkeit und Konfliktprävention" fand vom 14. bis 16. Juli 2023 im Seezeitresort in Joachimsthal, Werbellinsee, statt. Das interkulturelle Projekt hatte das Ziel, das Sustainable Development Goal (SDG) 16 - Frieden und soziale Gerechtigkeit - zu fördern. Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika nutzten diese Plattform, um ihre Kenntnisse zu vertiefen und konkrete Maßnahmen zur Förderung einer gerechteren und friedlicheren Welt zu entwickeln.

Das Seminar legte einen besonderen Fokus auf die Förderung von Friedensbildung und Konfliktprävention als zentrale Elemente einer nachhaltigen Entwicklung. Die Teilnehmenden wurden ermutigt, aktiv zur Schaffung einer friedlichen und gerechten Welt beizutragen, indem sie sich für die Förderung von Menschenrechten engagierten. Durch interaktive Einheiten, Diskussionen und praktische Übungen erweiterten die Teilnehmenden ihr Wissen und entwickelten innovative Ansätze zur Konfliktlösung sowie zur Vorantreibung sozialer Gerechtigkeit. Das Seminar förderte intensiven Austausch und Vernetzung, um gemeinsam an Lösungen zu arbeiten und voneinander zu lernen. Die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, individuelle und gemeinsame Aktionspläne zu entwickeln und kreative Ausdrucksformen zur Förderung von Frieden und globaler Gerechtigkeit zu nutzen. Das Seminar stellte Tipps, Ressourcen, Best Practices und Möglichkeiten zur aktiven Teilnahme bereit, um die Umsetzung der Aktionspläne im Alltag zu unterstützen.

Der Freitag begann mit einer gemeinsamen Gruppenabfahrt. Die offizielle Eröffnung beinhaltete eine Vorstellungsrunde zur gemeinsamen Festlegung von Erwartungen und Zielen. Dr. Moira Zuazo vom Lateinamerika-Institut der FU Berlin führte in das Seminarthema "Frieden, Interkulturalität und Demokratieförderung" ein. Am Samstag standen Sessions zu "Globale Gerechtigkeit" im Fokus, in denen ökologische Herausforderungen anhand der Waldbrände im bolivianischen Amazonasgebiet beleuchtet wurden. Nachmittags folgten Sessions zu "Friedensforschung und Wandel" sowie "Friedensarbeit und interkulturelle Verständigung" mit Referentinnen wie Paula Moreno und Arne Warthöfer. Der Tag endete mit einem interkulturellen Event.

Der Sonntag konzentrierte sich auf "Konfliktprävention" mit Gonzalo Pinan, der theatralische Improvisationsmethoden für einen konstruktiven Umgang mit Konflikten präsentierte. Die Veranstaltung schloss mit einer Reflexion, Auswertung und Feedbacksession durch Esteban Chávez Guevara und Paula Valenzuela. Das Seminar ermöglichte nicht nur das Vertiefen des Verständnisses für Frieden und Gerechtigkeit, sondern auch die Entwicklung konkreter Aktionspläne. Die interaktiven Einheiten, Diskussionen und praktischen Übungen erweiterten die Perspektiven der Studierenden und ermutigten sie, innovative Ansätze zur Konfliktlösung und sozialen Gerechtigkeit zu entwickeln. Das Ergebnis war eine engagierte Gemeinschaft von Studierenden, die sich gemeinsam für eine positive Veränderung in der Welt einsetzen.

2023Diakonisches Werk Teltow-Fläming e. V., JüterbogEine-Welt-Arbeit im Süden BrandenburgsBRD
Projektsumme: 25302,23 €
Fördersumme: 15000,00 €
www.dw-tf.de

Eine-Welt-Arbeit im Süden Brandenburgs

Wir schaffen (Bildungs-) Räume, in denen Menschen im Süden Brandenburgs mit uns und miteinander über entwicklungspolitische Themen und Fragen zur Gestaltung einer nachhaltigen und gerechten Welt ins Gespräch kommen können. Ziel unserer Arbeit ist es, Menschen dafür zu gewinnen, als Teil ihres Handelns globale Verantwortung zu übernehmen bzw. ein Bewusstsein dafür zu entwickeln und im Alltag zu etablieren. In der Folge wäre es wünschenswert, wenn sie auf verschiedenen Ebenen – persönlich, beruflich, politisch, ehrenamtlich – die sich für den Einzelnen und die Einzelne ergeben, ebenfalls aktiv werden, d.h. in Austausch und ins verantwortliche Handeln kommen können.

Im Austausch mit den Interessierten stellen wir einen Lebensweltbezug zwischen den Themen der Menschen vor Ort und den Themen der nachhaltigen Entwicklung her. Unsere Angebote werden so entwickelt, dass sie die Realität der Menschen im ländlichen Brandenburg im Spiegel der globalen Auswirkungen betrachtet und einen leichten Zugang zu den Zusammenhängen bietet. Im Austausch kommen wir ins Gespräch über konkrete Handlungsmöglichkeiten, wenn Veränderung gewünscht wird und bringen weitere Perspektiven aus dem Globalen Süden ein, so zum Beispiel auch best practice Beispiele aus dem globalen Süden.

Wir ermutigen und unterstützen Menschen im Süden Brandenburgs, für sie interessante Themen einer global nachhaltigen Entwicklung in ihre Handlungsfelder in Kirchen, Kommunen und die Zivilgesellschaft hinein zu tragen.

Wir beraten zur Förderung von entwicklungspolitischem Engagement, vernetzen Akteurinnen und Initiativen, die sich für die SDGs engagieren, vermitteln Informations- und Bildungsmaterialien für Aktionen, stellen Kontakte zu Referentinnen für verschiedene Themen des Globalen Lernens her und unterstützen Engagierte bei Konzeption und Durchführung von Informations- und Bildungsangeboten mit SDG-Bezug.

2023Global New Generation Berlin e. V., BerlinCross Culture PodcastBRD
Projektsumme: 27438,46 €
Fördersumme: 6000,00 €
www.gngberlin.de

Cross Culture Podcast

„Cross Culture Podcast“ war ein ganzheitliches und partizipativ angelegtes Projekt der Entwicklungspolitischen Bildungsarbeit. Insgesamt 16 Jugendliche (12-25 Jahre) in Berlin arbeiteten an 6 Podcast-Folgen von maximal 40 min Länge. Während des Projektes beschäftigteten sich die jungen Menschen mit verschiedenen Themen rund um die SDGs der UN. Pro Podcast standen zwei Themen, die gemeinsam mit den Jugendlichen erarbeitet wurden, zur Auswahl, verbunden mit einem der Ziele. Die Teilnehmenden suchten sich gemeinsam aus, welche sie erarbeiten wollten und konnten auch, als das Interesse vorhanden war, beide Themen bearbeiten oder Themen verbinden, die sie als zusammenhängend und interessant empfanden. Sie erforschten die Thematik angesichts ihrer jeweiligen Lebensrealitäten und erhielten Einblick in die der anderen Teilnehmenden. Es wurden lokale Lösungsansätze verglichen und analysiert, hinsichtlich der globalen (Süd-Nord-)Verhältnisse. Angepasst an die Bedürfnisse und Thematiken, die für die Jugendlichen wichtig waren, wurden Referent*Innen eingeladen, die u.a. aus Senegal, Ghana, Qatar und auch Deutschland vor Ort oder per Videoanruf anwesend waren, um ihnen mehr Hintergrundwissen und Erfahrungswerte zugänglich zu machen. Das dadurch resultierte Wissen ist dann in die einzelnen Podcasts eingeflossen. Der Workshop räumte mit postkolonialen Perspektiven auf und gab den Teilnehmenden die Möglichkeit, Bilder, Vorstellungen und Assoziationen von „dem globalen Süden/Norden“ sichtbar zu machen, zu hinterfragen und aufzubrechen. Nebenbei eigneten sich die Jugendlichen Know How von Medienkompetenzen und Audiobearbeitung an. Des Weiteren lernten sie, zwischen falschen und echten Nachrichten zu unterscheiden und gegen Cybermobbing und Diskriminierungen jeglicher Art an- und vorzugehen.

In Chat-Gruppen konnten die Teilnehmenden zu den anderen Gruppenmitgliedern Kontakt herstellen. Das Projekt wurde auf eine transkulturelle Zusammenarbeit ausgerichtet; das Projektteam sorgte für die technische Funktionalität und unterstützte eine offene, wertschätzende Kommunikation zwischen den Teilnehmenden. Durch regelmäßige Feedbackrunden unter den Teilnehmenden sowie Auswertungen der Feedbacks wurde Kritik in den weiteren Verlauf des Projekts integriert und sich damit auseinandergesetzt.

2023Frauen helfen Frauen e.V., Bitterfeld-WolfenTrashion Workshops - Pimp it upBRD
Projektsumme: 2514,93 €
Fördersumme: 2070,00 €
http://www.frauenhelfenfrauen-wolfen.de

Trashion Workshops - Pimp it up

Bitterfeld-Wolfen galt zu DDR-Zeiten als dreckigste Stadt Europas. Heute gilt unsere Stadt als eine Erfolgsgeschichte ökologischer Sanierung. Hier sei nur z.B. an den "Umbau" der Tagebaulandschaft Goitzsche in ein Naturrefugium und an die Trockenlegung des berüchtigten Silbersees gedacht. Dennoch lässt sich feststellen, dass sich an den persönlichen Einstellungen vieler Menschen nichts geändert haben. Müll wird achtlos weggeworfen und in der Natur entsorgt. Ebenso wird Kleidung oft im Discounter zu Niedrigpreisen erworben. Jugendliche kaufen je nach Trend Kleidungsstücke, die nur 1 – 2 Mal getragen werden. Der Wert der Produkte wird nicht anerkannt und geschätzt, so dass eine Wegwerfgesellschaft entstanden ist. Es werden keine Gedanken verschwendet, wie die Globale Situation aussieht, unter welchen Bedingungen die Produkte im Globalen Süden produziert werden und was mit unserem Müll geschieht. Wir möchten mit den beiden Workshops ein bewussteres Denken und global gerechteres Handeln anregen, so dass der Umgang mit unser aller natürlicher Ressourcen achtsamer wird und sich ein bewussteres Konsumverhalten entwickelt. Da sich besonders Jugendliche und junge Erwachsene verantwortungslos im Umgang mit natürlichen Ressourcen in ihrem Alltag verhalten, haben wir uns für diese Zielgruppe entschieden. Zudem möchten wir Multiplikator*innen erreichen, die das erworbene Wissen weitergeben können und somit für Nachhaltigkeit der Projektziele sorgen. In den Workshops werden sich die Teilnehmenden aktiv mit der Müllproblematik weltweit und den Produktionsbedingungen in den Herstellungsländern auseinandersetzen. Auf praktischer Ebene werden aus Müll neue Produkte hergestellt, um das Gelernte fassbarer zu gestalten. Akt. 10.11.23

2023Rapper* ohne Grenzen e. V., BerlinUnser Rap – Unsere ZukunftBRD
Projektsumme: 5925,02 €
Fördersumme: 4340,00 €
rapperohnegrenzen.de

Unser Rap – Unsere Zukunft

Es wurden in mehreren Berliner Schulklassen Rap-Workshops durchgeführt, in welchen den teilnehmenden Schüler:innen Fremdsprachkenntnisse, verschiedene Nachhaltigkeitsziele, sowie die individuelle und kreative Auseinandersetzung mit diesen Themen vermittelt wurden. Konkret wurden den Schüler:innen mittels vielfältiger, didaktischer Rap-Übungen die Fremdsprachen Englisch und Spanisch sowie die Nachhaltigkeitsziele 1 (Keine Armut), 4 (Hochwertige Bildung), 5 (Geschlechtergleichheit) und 10 (weniger Ungleichheit) nahegebracht. Dabei wurde von den aus dem globalen Süden stammenden Rapper:innen der Fokus auf globale, sozio-ökonomisch bedingte Unterschiede gelegt. Die Sprachen und Themen wurden in von Schüler:innen selbst verfassten und aufgenommenen Raptexten unmittelbar angewandt, sowie individuell und kreativ verarbeitet.

2022Ökumene Netzwerk im Nachhaltigkeitsprozess Treptow-Köpenick e. V., BerlinStark für Eine Welt: Beratungsstelle Globales Lernen für KirchengemeindenBRD
Projektsumme: 34515,54 €
Fördersumme: 13650,00 €
www.kommunale-oekumene.de

Stark für Eine Welt: Beratungsstelle Globales Lernen für Kirchengemeinden

Über die Projektarbeit im SDG-Förderprogramm wurden Angebote zur Eine Welt-Arbeit und zur Information über SDG‘s an Kirchengemeinden in Treptow-Köpenick vermittelt und getragen. Die Gemeinden wurden unterstützt und beraten. Es wurden dabei mit Gemeindepädagog:innen zum Globalen Lernen in der christlichen Kinder- und Jugendarbeit gearbeitet, Veranstaltungen für interessierte Gemeindemitglieder durchgeführt, Bildungsmaterial bereitgestellt und aufgearbeitet. Im Rahmen der Umsetzung der Kommunalen Nachhaltigkeitsstrategie Treptow-Köpenick wurden die Bereiche ökofaire Beschaffung, Zusammenarbeit mit den Weltläden und Vermittlung der SDG‘s für die Gemeinden umgesetzt. Akt.31.3.23.

2022Das Afghanistan-Komitee für Frieden und Wiederaufbau und Kultur e. V., BerlinProgramm: Der Hindukusch liegt nicht nur in AfghanistanBRD
Projektsumme: 11578,57 €
Fördersumme: 8735,00 €
www.facebook.com/afghanistankomiteeberlin

Programm: Der Hindukusch liegt nicht nur in Afghanistan

Projektbeschreibung2:

Das Projekt bestand aus zwei Maßnahmen. Einerseits rahmte und begleitete die Fotoausstellung und Videovorführung „Her Dream, Her Pain: Depicted and Quoted" der in Berlin lebenden afghanischen Feministin und Fotografin Tahora Husaini die einzelnen Veranstaltungen der Diskussions- und Informationsreihe, die zwischen März und Juni 2022 stattfanden.

Andererseits thematisierte diese Diskussions- und Informationsreihe in insgesamt drei Veranstaltungen drei Themenblöcke: Frauen unter den Taliban, Menschenrechte im Exil und Friedensoptionen in Afghanistan durch regionale Stabilisierung.

Projektziele2: Insgesamt zielte das Projekt auf zwei primäre Wirkungen

Geplante Wirkung 1: Wissen

Die Teilnehmerinnen der Maßnahmen erhalten Kenntnisse und ein differenziertes Bild über die Situation in Afghanistan, insbesondere der Frauen- und Menschenrechtlerinnen. Bei ihnen wird Empathie und ein Verantwortungsbewusstsein dergestalt geweckt, dass deren Situation auch durch die deutsche Politik beeinflusst wurde.

Geplante Wirkung 2: Vernetzung

Die Teilnehmer*innen der verschiedenen migrantisch-diasporischen und insbesondere afghanischen entwicklungspolitischen Communities treten in einen Austausch über die langfristigen Auswirkungen der neuen Situation auch über Afghanistan hinaus und prägen damit ein differenzierteres Bild über Afghanistan und dessen Bedeutung für die künftige Entwicklungspolitik in der entwicklungspolitisch interessierten Öffentlichkeit und bei entwicklungspolitischen NROs.akt./28.4.23

2022Global New Generation Berlin e. V., BerlinWasser marsch! - Global lernen zum Thema WasserBRD
Projektsumme: 20621,39 €
Fördersumme: 10000,00 €
www.gngberlin.de

Wasser marsch! - Global lernen zum Thema Wasser

Im Projekt "Wasser marsch!" haben sich 60 Familienmenschen im Rahmen eines Sommercamps 10 Tage lang eingehend mit der Ressource Wasser beschäftigt. Anhand von verschiedenen altersgerechten Workshops haben Sie den Kreislauf des Wassers kennengelernt, sich mit Wasserknappheit, der Bedeutung der Ozeane und deren Verschmutzung beschäftigt und gemeinsam Handlungsoptionen entwickelt. Die gesammelten Informationen werden in Form von interaktiven Lernfeldern aufbereitet. Akt. 9.6.23

2022Diakonisches Werk Teltow-Fläming e. V., JüterbogEine-Welt-Arbeit im Süden BrandenburgsBRD
Projektsumme: 33628,07 €
Fördersumme: 15000,00 €
www.dw-tf.de

Eine-Welt-Arbeit im Süden Brandenburgs

Wir schaffen (Bildungs-)Gelegenheiten, um mit Menschen im Süden Brandenburgs über entwicklungspolitische Themen und Fragen nach der Gestaltung einer nachhaltigen und gerechten Welt ins Gespräch zu kommen. Ziel unserer Arbeit ist es Menschen dafür zu gewinnen, ihr Handeln an der globalen Verantwortung zu orientieren und selbst für politische Veränderungen im Sinne einer zukunftsfähigen Entwicklung aktiv zu werden.

In der Ansprache von Zielgruppen stellen wir bewusst Sinnzusammenhänge zwischen den Lebensverhältnissen der Menschen vor Ort und den Themen der Nachhaltigen Entwicklung her. Wir konzipieren Formate, die die Lebenswirklichkeit der Menschen hier im Spiegel der globalen Auswirkungen betrachtet. Wir bieten Handlungsalternativen und bringen Perspektiven aus dem Globalen Süden ein.

Wir ermutigen Menschen im Süden Brandenburgs Themen einer global nachhaltigen Entwicklung in ihre Handlungsfelder in Kirchen, Kommunen und Zivilgesellschaft hinein zu tragen.

Wir beraten zur Förderung von entwicklungspolitischem Engagement, vernetzen Akteurinnen und Initiativen, die sich für die SDG engagieren, vermitteln Informations- und Bildungsmaterialien für Aktionen, stellen Kontakte zu Referentinnen für verschiedene Themen des Globalen Lernens her und unterstützen Engagierte bei Konzeption und Durchführung von Informations- und Bildungsangeboten mit SDG-Bezug

2022Diakonisches Werk Teltow-Fläming e. V., JüterbogFaire Schule in BrandenburgBRD
Projektsumme: 32155,05 €
Fördersumme: 15000,00 €
www.dw-tf.de

Faire Schule in Brandenburg

Faire Schule“ ist ein Schulentwicklungsprogramm, das vom EPIZ Berlin e.V. entwickelt wurde. Es fördert Aktivitäten in den Bereichen - Fair im Umgang miteinander (Demokratische Schulkultur) - Fair im Umgang mit Menschen weltweit (Globales Lernen) - Fair im Umgang mit Umwelt und Klima (Ökologische Verantwortung) Die Projektarbeit richtet sich nach der Agenda 2030 und unterstützt Bildung für Nachhaltige Entwicklung/Lernen in Globalen Zusammenhängen aus einer entwicklungspolitischen Perspektive. Im Rahmen des Projekts wurden Lehrkräfte über die Inhalte, Ziele und Möglichkeiten des Programms informiert sowie Schulen bei der Implementierung des Globalen Lernens in Schule auf den Ebenen Unterrichtsgestaltung, soziales Miteinander und Beschaffungspraxis beraten und begleitet.

2022Global Innovation Gathering e. V., BerlinInnovation Global!BRD
Projektsumme: 16398,77 €
Fördersumme: 12200,00 €
www.globalinnovationgathering.org

Innovation Global!

Das Projekt zielte vor allem darauf ab, die deutsche Öffentlichkeit für die Innovationen im globalen Süden zu sensibilisieren und aufzuklären. Dies sollte durch die Präsentation der Arbeit unserer Mitglieder beim Global Innovation Gathering geschehen, die in Ländern des globalen Südens ansässig sind und verschiedene Projekte im Einklang mit den SDGs durchführen. Im Rahmen des Projekts wurden mehrere Medienproduktionen durchgeführt und die Inhalte über Online- und Offline-Formate zur Verfügung gestellt. Zu den produzierten Medien gehörten 8 Poster, Videos, ein Podcast und mehrere Blogposts. Bei den durchgeführten Veranstaltungen handelte es sich um 2 Treffen und 5 Ausstellungen Veranstaltungen, die in Zusammenarbeit mit deutschen Partnerorganisationen durchgeführt wurden, die sich für das Thema Innovation interessieren.

2022Diakonisches Werk Evangelischer Kirchen in Mitteldeutschland e. V., Halle / S.Vom Ein- und Wegsperren – Gefängnisse, Menschenrechte und das Recht auf FreiheitBRD
Projektsumme: 4341,81 €
Fördersumme: 3910,00 €
www.diakonie-mitteldeutschland.de

Vom Ein- und Wegsperren – Gefängnisse, Menschenrechte und das Recht auf Freiheit

Vom 25.-27.11.2022 haben wir ein Wochenendseminar mit dem Titel „Vom Ein- & Wegsperren. Gefängnisse, Menschenrechte und das Recht auf Freiheit “ in der Europäischen Jugendbildungsstätte in Weimar durchgeführt. Im Seminar haben wir uns intensiv mit dem SDG 16 und der Frage auseinandergesetzt, was Rechtsstaatlichkeit eigentlich bedeutet und welche Rolle Menschenrechte in Justiz- und Strafsystemen spielen. Die Teilnehmenden bekamen die Gelegenheit, Wissen über Straf- und Justizsysteme ihrer Heimatländer mit den anderen Studierenden zu teilen und zu vergleichen. Es wurde diskutiert ob, und wenn ja, wie Menschenrechte bzw. insbesondere das Recht auf Freiheit mit dem Prinzip des Wegsperrens bzw. dem Strafvollzug in Gefängnissen vereinbar sind. In diesem Zusammenhang wurden Best-Practice-Beispiele in Form des Gacaca-Systems in Ruanda, sowie der APAC Methode aus Brasilien thematisiert und deren Vor- und Nachteile diskutiert. Zudem erhielten die Teilnehmenden am Sonntag einen Einblick in eine weltweite Studie der UN zum Freiheitsentzug von Kindern sowie sich daraus ableitende Empfehlungen von menschen- und kinderrechtlichen Standards zur Vermeidung von Kinder- und Jugendarrest. Schlussendlich konnten wir außerdem den Bogen zu persönlichen Erfahrungen im Heimatland schlagen und Handlungsoptionen entwickeln bzw. Möglichkeiten für das eigene Engagement entdecken und diskutieren.

2022goals connect e. V., Saalburg-EbersdorfBE PART 2.0 - nachhaltig teilhabenBRD
Projektsumme: 35028,64 €
Fördersumme: 15000,00 €
www.goalsconnect.de

BE PART 2.0 - nachhaltig teilhaben

Bei Be Part 2.0 handelt es sich um ein Bildungsprojekt, in dessen Rahmen ca. 20 junge Erwachsene aus Erfurt und Umgebung in entwicklungspolitischen und umweltrelevanten Themenfeldern ausgebildet werden. Neben Fort- und Weiterbildungsworkshops wurde zudem ein eigenes Projektmodul „Klima und Flucht“ konzipiert. Hauptziel des Projekts ist letztendlich, dass die Teilnehmenden (TN) anschließend selbst in multiplikatorischer Funktion Projekttage und Seminare mit Jugendlichen an Schulen in Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern durchführen. Die Inhalte und Methoden der Bildungsmodule basieren auf der Agenda 2030 und den 17 Nachhaltigkeitszielen. Ein weiterer Fokus bestand in der TN-Akquise von jungen Erwachsenen mit Migrations- oder Fluchtbiografie, was auf ca. 50% der TN zutraf. Akt. 14.4.23

2022NaturFreunde Deutschlands, Landesverband Berlin e. V., BerlinAktiv für Klimagerechtigkeit – gemeinsam und globalBRD
Projektsumme: 3239,52 €
Fördersumme: 3330,00 €
www.naturfreunde-berlin.de

Aktiv für Klimagerechtigkeit – gemeinsam und global

Das Projekt bestand aus fünf Online – Veranstaltungen. Zwei der Veranstaltungen hatten einen einführenden Charakter zum Konzept der Klimagerechtigkeit. Die weiteren drei Veranstaltungen zeigten an Beispielen aus dem globalen Süden, unterschiedliche Möglichkeiten von Engagement und Alternativen auf, dem Klimawandel zu begegnen und so zu Klimagerechtigkeit beizutragen. In Honduras wurde von afro-indigenen Garífuna eine neue Gemeinde mit Selbstversorgerstrukturen aufgebaut, in Gambia versorgen Frauen mit einem Gemeinschaftsgarten ihre Familien mit gesundem und regionalem Gemüse und eine Kooperative im nördlichen Honduras haben eine dezentrale Stromversorgung in ihrem Dorf aufgebaut. Es wurde außerdem zum Thema der Klimagerechtigkeit ein Flyer produziert. Akt. 5.5.23

2022Räume eröffnen e. V., BrückWorkshop-Tage 2022 für eine nachhaltige EntwicklungBRD
Projektsumme: 7900,00 €
Fördersumme: 5900,00 €
raeume-eroeffnen.org

Workshop-Tage 2022 für eine nachhaltige Entwicklung

Im Rahmen dieser Bildungsveranstaltung gab es an drei Tagen ein partizipatives Workshop-Programm für eine global nachhaltige Zukunft: Zusammen mit 40 jungen Erwachsenen und Multiplikator*innen konnte ein vielfältiges Workshop-Programm durchgeführt werden. Inhaltlicher Fokus waren die Sustainable Development Goals der UN, insbesondere SDG 12 - nachhaltiger Konsum und Produktion, SDG 15 - Leben an Land sowie SDG 16 - Friedliche und inklusive Gesellschaften. Die Workshops wurden durch ein ansprechendes Rahmenprogramm mit vielen Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten begleitet.

2022Wusterwerk e. V., WustermarkSeminar Klimagerechtigkeit – Entwicklung von Ansätzen für zukünftige BildungsarbeitBRD
Projektsumme: 1610,45 €
Fördersumme: 1186,00 €

Seminar Klimagerechtigkeit – Entwicklung von Ansätzen für zukünftige Bildungsarbeit

Innerhalb des Seminars zu Klimagerechtigkeit ging es um die Entwicklung von Ansätzen für zukünftige Bildungsarbeit. Nach der Kennenlernphase und der gemeinsamen Reflexionen von Impulsen zum Thema, entwickelte die Teilnehmendengruppe Kriterien und Schwerpunkte für die geplante Bildungsarbeit und erprobte einige bereits existierende Methoden auf ihre Tauglichkeit und Abwandelbarkeit hin. Im Anschluss wurden in Kleingruppenarbeit und anschließenden Plenumsphasen methodische Ideen zu Schwerpunktthemen entwickelt, an die in geplanten weiteren Tages- und Wochenendseminaren angeknüpft werden soll.

2022Lange Tafel e.V., BerlinGerichte & GeschichtenBRD
Projektsumme: 6877,50 €
Fördersumme: 5580,00 €
www.langetafel-theater.de

Gerichte & Geschichten

Unter der Frage: was hat „mein Lieblingsgericht“ mit Nachhaltigkeit und der Frage nach Umweltschutz zu tun, und in wie weit lassen sich die SDG’s auf mein Lieblingsgericht anwenden, um eine Sensibilisierung für die Teilnehmenden zum Thema Nachhaltigkeit zu erreichen, führten wir einen 12 Teiligen, interdisziplinären Workshop durch, bei dem die TN ein Kochbuch mit Gerichte und Geschichten erstellten. Aus ihren Fragen, die sie während des Workshops entwickelten wurde eine Dialoganimationskarte erstellt. Mit dieser Karte haben sie sich mit Fremden Passanten aus dem Aktionsumfeld ausgetauscht und Interviews geführt. Die TN haben gelernt dabei was ihnen die SDG vermitteln auf der Frage in wie weit hat Nachhaltigkeit etwas mit Umweltschutz und guter Ernährung zu tun. Akt.6.4.23

2022kunZstoffe – urbane Ideenwerkstatt e. V., LeipzigFashion Revolution Week Halle 2022BRD
Projektsumme: 8748,64 €
Fördersumme: 5520,00 €
www.kunZstoffe.de

Fashion Revolution Week Halle 2022

Die diesjährige Fashion Revolution Week (Aktionswoche) in Halle, die sich jedes Jahr für eine nachhaltigere und fairere Mode- und Textilindustrie einsetzt, war ein voller Erfolg. Wir konnten mit unseren Formaten auf Missstände in der Textilindustrie aufmerksam machen, zur Reflexion des eigenen Konsumverhaltens anregen und nachhaltige Handlungs-alternativen aufzeigen.

Mit unseren Aktionen konnten wir z.B. zeigen, wie viele öko-faire und Second-Hand Mode Halle bereits zu bieten hat. In unseren Workshops konnten die Teilnehmer:innen das Färben mit Naturfarben und Upcyceln praktisch erproben. Außerdem sind uns erste Schritte zu einer interdisziplinären Vernetzung zwischen zivil-gesellschaftlichen Akteur:innen, nachhaltigen Labels und Händler:innen sowie Studierenden gelungen. Wir blicken voller Tatendrang und Vorfreude in Richtung FRW 2023!

2022Netzwerk Zukunft Sachsen-Anhalt e. V., MagdeburgFair Play Future – spielerisch für eine nachhaltigere WeltBRD
Projektsumme: 13978,70 €
Fördersumme: 8260,00 €
www.kosa21.de

Fair Play Future – spielerisch für eine nachhaltigere Welt

Die 17 Ziele und damit die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen weltweit wirken auf die meisten Menschen als zu große Aufgabe um bewältigt werden zu können. Hier setzten die FairPlayFuture-Workshops an, die junge Menschen in Schulen niedrigschwellig mit Nachhaltigkeit und den 17 Zielen vertraut machen. Zum Beispiel über die Methode des FairPlay-Fußball lernten sie so ihre eigene Selbstwirksamkeit kennen und können diese nun in einem gemeinsam entwickelten Nachhaltigkeitsprojekt anwenden. Damit wirken sie auch als Multiplikatoren in ihre Peergroups. Mit einem Train-the-Trainer-Workshop wurden Übungsleiter des Landessportbundes Sachsen-Anhalt darin geschult, FairPlay-Methoden auch in eigenen Workshops anwenden zu können.

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