Es werden nachfolgend die im SDG-Fonds geförderten Projekte des aktuellen Programm-Zyklus dargestellt. Zuvor im SDG-Fonds geförderte Projekte finden Sie auf der Gesamtübersicht aller durch die Stiftung geförderten Projekte im Hauptmenü unter Geförderte Projekte.
| Jahr | Träger | Projektname | Land | Finanzen | Homepage | |||||
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| 2025 | Stiftung Nord-Süd-Brücken, Berlin | Niemanden zurücklassen. Volles Engagement für die nachhaltigen Entwicklungsziele“ - Durchführung von jährlichen Bilanz-Tagungen auf Länderebene, gemeinsam mit den ostdeutschen Landesnetzwerken | BRD |
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Niemanden zurücklassen. Volles Engagement für die nachhaltigen Entwicklungsziele“ - Durchführung von jährlichen Bilanz-Tagungen auf Länderebene, gemeinsam mit den ostdeutschen LandesnetzwerkenGemeinsam mit den Eine-Welt-Landesnetzwerken in Ostdeutschland sollen in den nächsten fünf Jahren einmal jährlich in den Landeshauptstädten zivilgesellschaftliche Tagungen stattfinden. Beim ersten Teil, den Workshops sollen im Wesentlichen zwei Aspekte thematisiert werden: Zum einen sollen aus der entwicklungspolitischen Zivilgesellschaft und Mitgliedschaft der jeweiligen Landesnetzwerke besonders gut funktionierende Bildungsansätze/Methoden zu den SDGs/der Agenda 2030 vorgestellt und über die Vernetzung und den Austausch während des Workshops verbreitet werden. Zum anderen sollen VertreterInnen aus zuständigen Landesverwaltungen und Ministerien sowie Abgeordnete aus den Länderparlamenten eingeladen werden gemeinsam zu diskutieren, wie die Rahmenbedingungen für bildungspolitische zivilgesellschaftliche Interventionen und Engagementförderung zur Agenda 2030 und den Nachhaltigkeitszielen weiter verbessert werden können, gerade angesichts der großen Herausforderungen bei der Realisierung der Ziele bis 2030. Zum Abschluss des Workshops soll dann im zweiten Teil eine öffentliche Veranstaltung stattfinden, bei der einer interessierten Öffentlichkeit zum einen der internationale Stand der Umsetzung der SDGs vermittelt wird und zum anderen ganz konkret dargelegt wird, was im Bundesland noch getan werden kann, um die Umsetzung der SDGs/Agenda 2030 politisch und gesellschaftlich zu unterstützen. Wir planen mit einer Gruppenstärke von insgesamt 40-50 Teilnehmenden für die Tagung, im Wesentlichen sollen dies Vereine, Initiativen und PraktikerInnen aus dem Bundesland, dem Landesnetzwerk sein, die unmittelbar zu den siebzehn Nachhaltigkeitszielen bildungspolitisch arbeiten sowie unmittelbar für diese Themenbereiche zuständige MitarbeiterInnen und EntscheidungsträgerInnen aus den Verwaltungen und Ministerien. Bei der Abendveranstaltung sollen im Schnitt ca. 30-40 interessierte Personen aus der breiten Öffentlichkeit zuzüglich eines Teils der Personen aus dem Workshop teilnehmen. Es war geplant, 2024 die erste Tagung durchzuführen, was aber auch Kapazitätsgründen seitens der Stiftung und der Landesnetzwerke nicht geklappt hat. Nun ist die Idee, 2025 zwei Tagungen umzusetzen. Die erste Tagung im ersten Quartal 2025 (finanziert aus dem Budget 2024) soll sich dabei auf die gesellschaftspolitischen Veränderungen, auch im Zuge der Landtagswahlen, auf die Situation und den Stellenwert von Entwicklungspolitik/der Agenda 2030 in Deutschland beziehen. Inhaltlich-thematisch werden wir hier bereits im November in Leipzig mit den Landesnetzwerken von Brandenburg, Sachsen und Thüringen ein niedrigschwelliges Austausch-Treffen durchführen, welches dann zur Vorbereitung der gemeinsamen Tagung dienen könnte. Die zweite Tagung wird dann im Spätsommer/Herbst vermutlich in MV zu den SDG – fünf Jahre vor dem ursprünglich anvisierten Realisierungsdatum der 17 Nachhaltigkeitsziele. | |||||
| 2025 | Diakonisches Werk Evangelischer Kirchen in Mitteldeutschland e. V., Halle/ Saale | A Good Life for All and the SDGs: A Postcolonial Critique of the Sustainable Development Agenda | BRD |
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www.diakonie-mitteldeutschland.de |
A Good Life for All and the SDGs: A Postcolonial Critique of the Sustainable Development AgendaDas Seminar „A Good Life for All and the SDG´s: A Postcolonial Critique of the Sustainable Development Agenda“ hatte das Ziel die Teilnehmenden mit den Sustainable Development Goals (SDGs) vertraut zu machen und sie zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der Agenda 2030 – insbesondere aus postkolonialer Perspektive – zu befähigen. Dabei wurde gemeinsam der Frage nachgegangen, ob und inwiefern die SDGs ein Gutes Leben für alle ermöglichen. Der Einstieg erfolgte spielerisch über ein Quiz und eine Einführung in die Entstehung und Inhalte der SDGs. In Kleingruppen- und Plenumsphasen wurden zentrale Aspekte der SDGs sowie ihre fünf Säulen analysiert, diskutiert und kritisch hinterfragt. Kreative Arbeitsphasen, ein TED-Talk zu den SDGS und die Präsentation individueller Sichtweisen auf ein „Gutes Leben für alle“ förderten eine intensive inhaltliche Auseinandersetzung. Das Seminar war partizipativ angelegt und lebte von der Vielfalt der Perspektiven, insbesondere durch die Teilnehmenden aus dem Globalen Süden. Die Ergebnisse dienten auch der gemeinsamen Entwicklung von Themen für zukünftige STUBE-Seminare. | ||||
| 2025 | Side Views e. V., Berlin | GOAL 17 - SPREAD IT TO THE WORLD! | BRD |
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www.side-views.com |
GOAL 17 - SPREAD IT TO THE WORLD!Das Projekt GOAL 17 – SPREAD IT TO THE WORLD! von sideviews e.V. wurde gemeinsam mit der Rosa-Parks-, der Fichtelgebirge-Grundschule und der Nürtingen-Grundschule in Berlin-Kreuzberg durchgeführt. Ziel war die Sensibilisierung von Kindern und Lehrkräften für die 17 SDGs der Vereinten Nationen, insbesondere zu globaler Gerechtigkeit und Verantwortung des Globalen Nordens. Kern des Projekts war ein Peer-to-Peer-Ansatz, bei dem Kinder ihr Wissen an Mitschülerinnen weitergeben. Begleitende Lehrerfortbildungen sicherten die nachhaltige Integration in den Schulalltag. Künstlerische Workshops, Filmvorführungen und performative Formate stärkten Partizipation, Selbstwirksamkeit und Multiplikatorinnenwirkung bei den Kindern. | ||||
| 2025 | Shisasay e. V., Dresden | Bildungswochenende „Zukunft nachhaltig gestalten in Nord und Süd“ | BRD |
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www.shisasay.org |
Bildungswochenende „Zukunft nachhaltig gestalten in Nord und Süd“Zum Thema „Zukunft nachhaltig gestalten in Nord & Süd“ wurde vom 01.-04.05.2025 in Windischleuba ein Bildungswochenende durchgeführt. Das Wochenende bot für Familien und Alleinerziehende optimale Voraussetzungen durch ein paralleles Programm für Erwachsene und Kinder zum SDG Thema „Zukunft nachhaltig gestalten in Nord und Süd“. Dadurch konnten sich beide Zielgruppen zur gleichen Zeit mit ähnlichen Inhalten auseinandersetzen und zum Abschluss gemeinsame Handlungsoptionen entwerfen. Dieses Format ist in dieser Form einzigartig, weil nicht nur adressatengerechte Angebote für Erwachsene und Kinder dargeboten werden, sondern auch immer wieder Querverbindungen zwischen den beiden Gruppen hergestellt werden, um Austausch zu ermöglichen und das gelernte noch tiefer in das Mindset der Teilnehmenden wirken zu lassen. 2025 stand nachhaltiges Handeln im Fokus, z.B. Upcycling, nachhaltigen Tourismus oder Empowermentstrukturen aus globaler Sicht. Als Referent*innen wurden Personen aus dem globalen Süden hinzugezogen, die per Videokonferenz hinzugeschaltet wurden oder in Deutschland leben und vor Ort Workshops gestalteten, um die Perspektive des globalen Südens auf die SDGs einzubringen. Einbezogen wurden zudem Bildungsakteure aus dem Umland, wie die Lindigtmühle, um das Anknüpfen an lokale Realitäten zu gewährleisten. Insgesamt war das Projekt ein Erfolg und erreichte mehr Menschen als angestrebt. Besonders Familien und Mütter mit ihren Kindern konnten gemeinsam lernen und sich weiterbilden. | ||||
| 2025 | Global New Generation Berlin e. V., Berlin | Vielfalt säen, Vielfalt ernten | BRD |
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www.gngberlin.de |
Vielfalt säen, Vielfalt ernten15 Alleinerziehende und deren 20 Kinder nehmen in drei Modulen an Multiplikatorinnenschulungen teil; sie werden Promotorinnen für Inklusion und Nachhaltigkeit. Sie eignen sich Wissen an, erlangen neue Kenntnisse und erproben Handlungsoptionen zu den Themen Abfallmanagement/Umweltverschmutzung, Re- und Upcycling und Pflanzen- und Insektenvielfalt im Klimawandel. Ein besonderer Fokus liegt hier auf den globalen Zusammenhängen, veranschaulicht am Beispiel der Interdependenzen zwischen Deutschland und der Türkei. Im Austausch mit der Partnerorganisation Fatih Genclik Merkezi in Istanbul werden die Teilnehmerinnen in Bezug auf die ungleiche Verteilung von Ressourcen, den Klimawandel (Artenvielfalt) und die Umweltzerstörung (vor allem im Bereich Abfallmanagement) sensibilisiert. Unter anderem am Beispiel der Wege des Abfalls werden Verknüpfungspunkte zwischen Deutschland und der Türkei hergestellt und Macht-, Normierungs- und Otheringprozesse greifbar gemacht, die sich auf den Alltag in beiden Ländern auswirken. Gemeinsam erprobt die Gruppe konstruktive Lösungsansätze bzw. Handlungsoptionen. Die Teilnehmenden erkennen ihre Verantwortung, engagieren sich und erweitern ihre Kompetenzen, um im Rahmen ihrer Möglichkeiten aktive Akteurinnen der Transformation hin zu einer nachhaltigen, zukunftsfähigen Welt zu werden. Die Partnerorganisation in der Türkei ist das Jugendzentrum Fatih Genclik Merkezi in Istanbul. Junge Menschen haben dort die Möglichkeiten, künstlerisch aktiv zu werden, sich zu versammeln, zu lesen und an Kulturreisen teilzunehmen. Weiter ist eine lokale Kooperation mit der Jugendfreizeiteinrichtung Wutzkyallee und dem Tüftellab, Prinzenallee, zum Upcyceln sowie dem Interkulturellen Garten Perivoli e.V. und Allmende Contor e.V. angedacht. | ||||
| 2025 | Zentrum für Europäische und Orientalische Kultur (ZEOK) e. V., Leipzig | Global vernetzt – Bildungsmaterialien zu globalen Verflechtungen am Beispiel des Westsahara-Konflikts | BRD |
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zeok.de |
Global vernetzt – Bildungsmaterialien zu globalen Verflechtungen am Beispiel des Westsahara-KonfliktsIm Rahmen des Projekts wurde eine Wanderausstellung zum Westsahara-Konflikt konzipiert und umgesetzt. Die Ausstellung verbindet historische, politische und menschenrechtliche Perspektiven mit Fragen globaler Migration und globaler Ungleichheiten. Zentrale Elemente sind Interviews mit Betroffenen sowie die Darstellung globaler wirtschaftlicher und politischer Verflechtungen zwischen dem Globalen Norden und dem Globalen Süden. Die Ausstellung wurde in Leipzig der Öffentlichkeit präsentiert (3 Veranstaltungen + mehrwöchige öffentliche Zugänglichkeit) und wird als Wanderausstellung weitergenutzt. Ergänzt wird sie durch eine begleitende Website von ZEOK e. V., auf der vertiefende Interviews und Hintergrundinformationen langfristig abrufbar sind. Das Ziel bestand darin, Wissen aufzubauen, Perspektivwechsel zu ermöglichen und entwicklungspolitische Zusammenhänge verständlich zu vermitteln. | ||||
| 2025 | Objektiv e. V., Dresden | Guten Morgen, Welt! | BRD |
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www.objektiv-dresden.de |
Guten Morgen, Welt!Das schulische Bildungsprojekt „Guten Morgen, Welt! – Unser Frühstück erzählt Geschichten“ bietet einen handlungsorientierten, sinnlich-haptischen Zugang zu den Themen globale Ernährung, Nachhaltigkeit und fairem Konsum: Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Zubereiten von Frühstücksspeisen verschiedener Weltregionen, über die globale Zusammenhänge, Ungleichheiten und nachhaltige Alternativen kindgerecht vermittelt werden. Die Schüler:innen erfahren dabei, wie eng ihr eigenes Frühstück mit Themen wie Klimawandel, Arbeitsbedingungen, Ressourcengerechtigkeit und kultureller Vielfalt verbunden ist.Ergänzt wird die Praxis durch eine altersgerechte Filmsichtung, z.B. mit "Taste the Waste" oder "10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?" - Diese visuellen Impulse regen zur kritischen Auseinandersetzung mit Konsumverhalten, Lebensmittelverschwendung und globalen Lieferketten an. In Reflexionsrunden und kreativen Gruppenarbeiten entwickeln die Schüler:innen anschließend eigene Handlungsmöglichkeiten für eine nachhaltige, faire und klimafreundliche Ernährung. Das Projekt richtet sich an Schüler:innen Klasse 3-7 und wird an Schulen in Sachsen durchgeführt. Durch partizipative, non-formelle Methoden fördert „Guten Morgen, Welt!“ Bewusstsein, Empathie und Verantwortungsgefühl für globale Zusammenhänge, zugleich stärkt es soziale und emotionale Kompetenzen, da gemeinsames Kochen, Riechen und Schmecken zu intensiven Lernmomenten führen.Die entwickelten Methoden und Materialien werden dokumentiert, aufbereitet und digital veröffentlicht, um sie als kostenfreie Ressource für Lehrkräfte und Multiplikator:innen im Bereich der BNE zugänglich zu machen. So trägt „Guten Morgen, Welt!“ langfristig dazu bei, globale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit schon im Klassenzimmer erfahrbar zu machen. | ||||
| 2025 | Förderverein bäuerliche Landwirtschaft e. V. (FöbL), Haina Gemeinde Nessetal | Tag der Landwirtschaft Sachsen-Anhalt 2025: Bäuerliche Vielfalt vom Boden bis zum Teller! | BRD |
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https://www.fabl-ev.de |
Tag der Landwirtschaft Sachsen-Anhalt 2025: Bäuerliche Vielfalt vom Boden bis zum Teller!Vernetzung und Fortbildung sind zentral für die Agrarwende. Deshalb veranstalteten wir mit der AbL Mitteldeutschland einen Tag der Landwirtschaft in Sachsen-Anhalt. Bäuer:innen, Gärtner:innen, Imker:innen, agrarpolitisch interessierte Menschen sowie Vertreter:innen aus Ministerien und Politik kamen zusammen, um die Umsetzung einer sozial-ökologischen und entwicklungspolitisch gerechten Agrarwende zu diskutieren. In Fachvorträgen, Praxisinitiativen und Diskussionsrunden ging es um bäuerliche Vielfalt, Klimaanpassung, das UN-Jahr der Bäuerinnen und Land Grabbing (versch. SDGs). Diese globalen Themen wurden auf lokale Realitäten bezogen. Ergänzt wurde das Programm durch bio-regionale Verpflegung, Ausstellungen zur Wasserkrise und „Planetarische[n] Bauern“ und einem „Markt der Möglichkeiten“. | ||||
| 2025 | DUKA e. V., Berlin | Stimmen des Waldes | BRD |
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https://anattasensorium.org/ |
Stimmen des WaldesDas Projekt „Stimmen des Waldes“ bringt am 4.11.2025 indigene Stimmen aus dem brasilianischen Regenwald nach Berlin und ermöglicht einen direkten Perspektivwechsel zu Klima, Biodiversität und globaler Gerechtigkeit. Im Mittelpunkt steht die Yawanawá-Familie um den Ältesten Pai Nani, die ihre Erfahrungen und ihr Wissen aus erster Hand teilen. Der Abend bietet eine Kombination aus Information, Kunst und Begegnung: Vorträge ordnen indigene Perspektiven in globale Zusammenhänge wie die COP 30 ein; eine moderierte Q&A-Session ermöglicht den direkten Dialog; eine Fotoausstellung sowie Musik eröffnen emotionale und visuelle Zugänge. Das Projekt sensibilisiert ein breites Publikum, stärkt Empathie und Solidarität und fördert die Auseinandersetzung mit globalen Zusammenhängen. | ||||
| 2025 | Freiberger Agenda 21 e.V., Freiberg | Globale Brücken in die frühkindliche Bildung | BRD |
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www.freibergeragenda21.de |
Globale Brücken in die frühkindliche BildungZu Projektbeginn wurde mit interessierten Einrichtungen der frühkindlichen Bildung gesprochen. Gemeinsam mit dem IUZ der TU Bergakademie Freiberg wurden Studierende mit Migrationshintergrund angesprochen. Mit diesen wurden in einem Workshop Bildungsmaßnahmen erarbeitet. Diese wurden in Horten und Kitas im Erzgebirge umgesetzt. | ||||
| 2025 | MUSAIQ e. V., Halle / Saale | SDG | Workshopserie | BRD |
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www.musaiq.eu |
SDG | WorkshopserieIn den Sommerferien 2025 fand in Sachsen-Anhalt über drei Wochenenden eine Workshopserie zu den SDGs für Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 15 Jahren statt. Die jeweils 15 Teilnehmenden waren aktiv in Planung und Durchführung eingebunden. Die Schwerpunkte lagen auf den SDGs 2, 10, 12 und 16 und wurden auch aus der Perspektive Syriens, Afghanistans, Kenias und des Senegals betrachtet. Inhalte setzten die Kinder und Jugendlichen kreativ und handwerklich um und organisierten eine abschließende Ausstellung. Auch die gemeinsame Planung und Zubereitung der Verpflegung bot Möglichkeiten, Wissen praktisch anzuwenden. Methoden der Erlebnispädagogik, kulturellen Bildung und des Globalen Lernens verbanden Wissensvermittlung mit Erfahrungen und künstlerischer Arbeit. Ziel war die Sensibilisierung für Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit sowie die Stärkung der Handlungskompetenzen der Teilnehmenden. | ||||
| 2025 | Kamerun Kultur Verein e. V., Berlin | Bringing Africa to Spandau | BRD |
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https://www.kamerun-kultur.de/kontakt/ |
Bringing Africa to SpandauIm Zentrum des Projekts Bringing Africa to Spandau stand eine kuratierte Podiumsdiskussion zu kolonialen Kontinuitäten in Spandau und ihren Bezügen zu den SDGs. Expert*innen aus Wissenschaft, afrikanischer Diaspora, Zivilgesellschaft und Kultur beleuchteten historische Hintergründe, globale Zusammenhänge und Fragen von Zugehörigkeit. Die 90-minütige Diskussion bot fundierte Impulse zur Agenda 2030 und band anschließend das Publikum aktiv ein. Ergänzend schufen Informationsstände sowie kulturelle und kulinarische Angebote den Rahmen für Austausch und vertiefende Gespräche. | ||||
| 2024 | Cagintua e. V., Potsdam | StiMZu - Stärkung von Migrantenorganisationen für Klimaschutz und Zusammenarbeit | BRD |
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www.cagintua.de |
StiMZu - Stärkung von Migrantenorganisationen für Klimaschutz und ZusammenarbeitDas StiMZu-Projekt hatte zum Ziel, Vertreter von Migrantenorganisationen, Flüchtlingsinitiativen in Brandenburg und Klimafachleuten zusammenzubringen, um einen bedeutungsvollen Dialog darüber zu führen, wie junge Menschen ermächtigt werden können, aktiv gegen den Klimawandel vorzugehen. Das Projekt konzentrierte sich darauf, den Teilnehmern das Wissen und die Werkzeuge zu vermitteln, um aktiv zum Klimaschutz beizutragen. Im Rahmen des Projekts wurden Workshops durchgeführt, in denen Vertreter von Flüchtlingsinitiativen praktische Empfehlungen erhielten, wie Einzelpersonen und Gemeinschaften zur Reduzierung von CO₂-Emissionen beitragen können, zum Beispiel durch nachhaltigen Konsum, Abfalltrennung und Ressourcenschonung. Zusätzlich wurden Klimabotschafter als Trainer eingeladen, um mit den Teilnehmern zu arbeiten, was einige Flüchtlinge dazu motivierte, selbst als Klimamultiplikatoren tätig zu werden und ihr neu gewonnenes Wissen mit anderen zu teilen | ||||
| 2024 | Verein zur Förderung innovativer Wohn- und Lebensformen e. V., Potsdam | IOKWE – Entwicklungspolitische Bildungsarbeit mit und über die Menschen auf den Marschallinseln | BRD |
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www.inwole.de |
IOKWE – Entwicklungspolitische Bildungsarbeit mit und über die Menschen auf den MarschallinselnMit einer entwicklungspolitischen Bildungsreihe wollen wir junge Menschen für die Folgen von kolonialer Ausbeutung und Klimawandel interessieren und sensibilisieren. Am Beispiel eines kleinen Inselstaates mitten im Pazifik - den Marshallinseln - wollen wir ganz konkret erklären, welche kulturellen und sozialen Auswirkungen Kolonialismus bis heute hat und wie Menschen viel unmittelbarer den Klimawandel im Alltag erleben. Wir wollen dabei einmal auf unsere guten Kontakte zu Partner*innen auf den Marshallinseln zurückgreifen und damit auch die Menschen dort zu Wort kommen lassen. Gleichzeitig haben wir uns einige kreative und besondere Formate für die Bildungsveranstalungen entwickelt und wollen mit Rollenspielen, Filmbeispielen, Fotoausstellungen und einem Podcast andere und bessere Zugänge zu jungen Leuten gewinnen. Das Projektteam besteht ebenfalls aus jungen Menschen, was den Zugang zur Zielgruppe noch erleichtert. Unser erstes Ziel ist es, dass die Teilnehmenden erkennen, wie wichtig es ist, sich mit der Geschichte des Kolonialismus zu beschäftigen. Eine ehrliche und kritische Aufarbeitung ist aus unserer Sicht eine unabdingbare Voraussetzung für eine gerechtere Welt und die notwendige Auseinandersetzung mit Rassismus und Ausgrenzung heute. Das zweite Ziel ist, unterschiedliche Wege und Perspektiven des Umgangs mit der Klimakatastrophe zu erkennen und zu diskutieren. Menschen in einem Land, das viel unmittelbarer betroffen ist als wir, können uns da vielleicht sogar neue Sichtweisen zeigen. | ||||
| 2024 | Gesellschaft zur Förderung der Europäischen Kooperative e. V., Dargun | Weltoffener Begegnungs-September auf dem Hof Ulenkrug | BRD |
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Weltoffener Begegnungs-September auf dem Hof UlenkrugAn zwei Samstagen fanden Veranstaltungen statt: Im Rahmen des Hoffestes gab es vier Hofführungen, bei denen Probleme der globalen Landwirtschaft und Herausforderungen des Klimawandels hier, aber im globalen Süden, am Beispiel der hiesigen Landwirtschaft thematisiert wurden. Ein anschließendes Theaterstück mit Puppen bildete den Einstieg in eine Gesprächsrunde zwischen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zum Thema „Den eigenen Weg gehen“. Im Theaterstück „Bei den Linken“, zwei Wochen später, erzählte uns der Künstler aus Tunesien von kulturellen Perspektiven und Fluchtursachen aus dem globalen Süden. Die anschließende Diskussion ging über Bewegungsfreiheit, deren Einschränkung (auch in Afrika) und daraus folgende Konsequenzen. Das Gespräch war lebhaft und sehr inspirierend. | |||||
| 2024 | Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt e. V., Lutherstadt Wittenberg | Fair und Chic - nachhaltige Modewochen anlässlich der globalen Fashion Revolution Week | BRD |
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kfh.ev-akademie-wittenberg.de |
Fair und Chic - nachhaltige Modewochen anlässlich der globalen Fashion Revolution WeekDie nachhaltigen Modewochen „Fair & Chic“ anlässlich der globalen Fashion Revolution Week in der Lutherstadt Wittenberg und in Bitterfeld - Wolfen haben die Themen nachhaltige Produktion und nachhaltiger Konsum stärker in der ländlich geprägten Region von Sachsen-Anhalt verankert. Es wurde über transparente Lieferketten, Einhaltung der Menschenrechte, sozialgerechte Entlohnung, nachhaltige, faire Produktion und bewusstes Konsumverhalten bei verschiedenen Zielgruppen aufgeklärt. Lokale Netzwerke wurden gestärkt und Kooperationen verstetigt. Somit haben die Projektwochen anlässlich der Fashion Revolution einen Beitrag zur erfolgreichen Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele geleistet. | ||||
| 2024 | bi´bak e. V., Berlin | Kosmovision(en) – Alternative Systems of Knowledge – Wissen für ein nachhaltiges Zusammenleben | BRD |
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www.bi-bak.de |
Kosmovision(en) – Alternative Systems of Knowledge – Wissen für ein nachhaltiges ZusammenlebenDie Veranstaltungsreihe KOSMOVISION(EN) zielt darauf ab, durch Filmvorführungen und Gespräche eine transnationale Wissensplattform zu schaffen, die historische und zeitgenössische Perspektiven aus Afrika und Lateinamerika zusammenführt. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit den Auswirkungen von Kolonialismus, Sklaverei und Unterdrückung auf indigene Wissenssysteme und deren Bewahrung. Die Reihe fördert inklusive, transnationale Dialoge und hinterfragt dominante Wissensstrukturen. In enger Verbindung mit den SDGs thematisiert KOSMOVISION(EN) in zwei Veranstaltungsreihen und FOKUS-Abenden globale Herausforderungen wie Landrechte, soziale Gerechtigkeit und politische Partizipation, und lädt zu einem radikalen Perspektivwechsel ein, um eine gerechtere Zukunft zu gestalten. | ||||
| 2024 | Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V., Berlin | Essen zwischen Hunger und Wegwerfen – wie gelingt nachhaltige Ernährung in Nord und Süd? | BRD |
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Essen zwischen Hunger und Wegwerfen – wie gelingt nachhaltige Ernährung in Nord und Süd?Vom 9.-11.5.2024 fand in Leipzig ein Wochenendseminar zu diesem Thema statt. Es nahmen 44 Personen teil, sehr viele waren internationale Studierende aus Berlin/Brandenburg und Sachsen. Das Seminar startete mit Kennenlernen sowie Austausch über Ernährung im Lieblingsland der Teilnehmenden. Viele berichteten über die soziale und kulturelle Bedeutung dessen. Auch die Einflüsse von Krisen wie die Coronapandemie auf die Ernährungssicherheit kamen zur Sprache. Des Weiteren wurde im Seminar über Verschwendung von Lebensmitteln, die globalen Verflechtungen und Auswirkungen der Lebensmittelproduktion, alternative lokale Produktionsformen gesprochen. Die Teilnehmenden diskutierten persönliche Handlungsoptionen sowie die Ausrichtung des Studiums auf Fragen der Nachhaltigkeit. | |||||
| 2024 | Stiftung Nord-Süd-Brücken, Berlin | Niemanden zurücklassen. Volles Engagement für die nachhaltigen Entwicklungsziele“ - Durchführung von jährlichen Bilanz-Tagungen auf Länderebene, gemeinsam mit den ostdeutschen Landesnetzwerken | BRD |
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Niemanden zurücklassen. Volles Engagement für die nachhaltigen Entwicklungsziele“ - Durchführung von jährlichen Bilanz-Tagungen auf Länderebene, gemeinsam mit den ostdeutschen LandesnetzwerkenDer Fokus von „epol to go“ soll inhaltlich stärker auf die relevanten Anknüpfungspunkte an die Nachhaltigkeitsziele und global-lokale Verantwortung für die Umsetzung der Agenda 2030 gesetzt werden. Die zurückliegenden Jahre von epol to go haben gezeigt, dass es für Landesnetzwerke und ostdeutsche NRO günstig ist, einen Ort zu haben, an dem zwei Tage über entwicklungspolitische Inhalte diskutiert wird, lokale und landesweite Vertreter*innen aus Verwaltung und Politik anwesend sind und andere zivilgesellschaftliche Kräfte erreicht werden. Die zweitägige Tagung wird 2023 in Kooperation mit dem EWNT stattfinden. Das inhaltliche Thema wird gemeinsam mit dem Landesnetzwerk festgelegt. | |||||
| 2024 | Initiative Perspektivwechsel e. V., Berlin | Resistance - Three generations of anticolonial protest in Cameroon | BRD |
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www.initiative-perspektivwechsel.org |
Resistance - Three generations of anticolonial protest in CameroonKolonialismus hat immer unterschiedliche Formen der Opposition hervorgerufen. Im dominanten Geschichtsdiskurs sind Darstellungen des Widerstands jedoch unterrepräsentiert. Der Bildungscomic "Widerstand. Drei Generationen antikolonialer Protest in Kamerun" gibt einen Anstoß antikolonialen Widerstand in der Auseinandersetzung mit Kolonialismus und Neokolonialismus stärker zu berücksichtigen. Er wurde erstmalig 2019 von der Initiative Perspektivwechsel e.V. veröffentlicht und seitdem in zahlreichen Schüler:innen-Workshops, Lehrkräfte-Fortbildungen, mit Studierenden und mit Bundesfreiwilligen eingesetzt. Rund 3000 Exemplare wurden an diese Zielgruppen verteilt. Um dem Buch eine noch größere Reichweite zu geben und den Einsatz des Buches in Workshops mit englischsprachigen Gruppen zu ermöglichen, wurde der Comic im Rahmen dieses Projektes auf Englisch übersetzt. Dabei wurden hauptsächlich folgende Zielgruppen angesprochen: Englisch-Lehrkräfte, Internationale Freiwilligenorganisationen und die englischsprachige afrikanische Community. |