Geförderte Projekte im SDG-Fonds

Es werden nachfolgend die im SDG-Fonds geförderten Projekte des vergangenen Programm-Zyklus dargestellt. Aktuell im SDG-Fonds geförderte Projekte finden Sie auf der Gesamtübersicht aller durch die Stiftung geförderten Projekte im Hauptmenü unter Geförderte Projekte.

JahrInstitutionTitelLandFinanzenHomepage
2022Migrants and Minorities Network e.V., LeipzigFair gefrühstückt - Globale Zusammenhänge auf dem TellerBRD
Projektsumme: 7167,84 €
Fördersumme: 5530,00 €
https://de.migrantsandminorities.net/

Fair gefrühstückt - Globale Zusammenhänge auf dem Teller

Mit einem niedrigschwelligen und praktischen Bildungsangebot wurden 197 Schüler:innen der Sekundarstufe I in Sachsen und Brandenburg der Themenkomplex Fair Trade und Nachhaltige Ernährung vermittelt. Anhand eines gemeinsamen Frühstücks wurden verschiedene soziale und ökologische Problematiken der globalen Produktionskette besprochen, und mit einem interaktiven Rollenspiel eine gerechte Gewinnaufteilung beispielhaft an der Schokoladen-Produktion ausgehandelt. Die Schüler:innen entwickelten so ein vertieftes Wissen über den Anbau alltäglicher Lebensmittel, interkulturelle Kompetenzen, Komplexitätsverständnis und ein Bewusstsein für nachhaltigen Konsum. Durch gemeinsam entwickelte Handlungsmöglichkeiten wurden die Schüler:innen durch das Projekt befähigt, sich für Nachhaltigkeit zu engagieren und bewusste Konsumentscheidungen zu treffen.

2022fint e. V., RostockTrialog-Tour: Zukunftshandeln MVBRD
Projektsumme: 12243,00 €
Fördersumme: 9110,00 €
www.fint.team

Trialog-Tour: Zukunftshandeln MV

Im Rahmen des Projektes wurde die virtuelle niedrigschwellige Plattform der Zivilgesellschaft in Mecklenburg-Vorpommern treffpunkt.zukunftshandeln-mv.de erstellt. Mit der Plattform gibt es nun ein digitales „Schaufenster der Zukunftsgestaltung in MV“. Die Plattform funktioniert weitestgehend selbstverwaltet. Hier können sich Initiativen, Vereine, Institutionen, Projekte, Unternehmen und Aktive eigenständig ein Info-Schaufenster einrichten, ihre Aktivitäten darstellen, Akteure finden, Beiträge veröffentlichen, sich innerhalb ihrer jeweiligen „Gruppe“ mit Interessierten austauschen und Termine einstellen. Die Plattform wurde zum 15.1.22 fertiggestellt und zum 2. großen Netzwerktreffen der Initiative Zukunftshandeln MV am 28.01.2022 gelauncht und offiziell vorgestellt. Akt. 14.4.23

2022M-Latts e. V., DresdenGlobales Lernen für Alle. Imperiale Lebensweise und die sozialökologische TransformationBRD
Projektsumme: 23827,10 €
Fördersumme: 10000,00 €

Globales Lernen für Alle. Imperiale Lebensweise und die sozialökologische Transformation

Im Rahmen eines außerschulischen Bildungsprojekts wurden verschiedene Angebote zum Globalen Lernen im Rahmen einer BNE für Kinder und Jugendliche im Schulkontext sowie für junge Erwachsene in Freiwilligendiensten und an Hochschulen durchgeführt. Durch Formate wie Ganztagsangebote, Projekttage und Workshops erfolgte die Bearbeitung des Jahresthemas „Imperiale Lebensweise und sozialökologische Transformation“. Die Teilnehmenden wurden für die komplexen Problemfelder unserer globalisierten Gesellschaft und die Nachhaltigkeitsziele der UN (SDGs) sensibilisiert. Sie setzten sich unter Anderem mit Partizipationsmöglich-keiten, kolonialen Kontinuitäten, Klimawandelfolgen und Fluchtursachen in Ländern des Globalen Südens auseinander

2022Stiftung Nord-Süd-Brücken, BerlinSDG-Fachgespräche und verbesserte Kommunikation mit NRO/Antragsteller*innenBRD
Projektsumme: 4951,83 €
Fördersumme: 11500,00 €

SDG-Fachgespräche und verbesserte Kommunikation mit NRO/Antragsteller*innen

2022 werden wir wiederum zwei Fachgespräche veranstalten. Die Inhalte der Fachgespräche stehen gegenwärtig noch nicht fest. Je nach Bedarf finden die Fachgespräche im Stiftung-Veranstaltungsraum, im Berlin Global Village, im Haus der Demokratie oder digital statt. Darüber hinaus wollen wir im Rahmen des laufenden SDG-Förderprogramms die NRO-Erreichbarkeit für das Programm verbessern. Hierzu planen wir weitere Webinare und Erklär-Videos 2022 zu produzieren.

2022Plan:B e.V., LeipzigVortrags- und Workshopreihen zu entwicklungspoltischen Fragestellungen für Migrant*innenBRD
Projektsumme: 15979,84 €
Fördersumme: 8000,00 €
www.movement-hub.org

Vortrags- und Workshopreihen zu entwicklungspoltischen Fragestellungen für Migrant*innen

Wir haben zwei sechswöchigen Fortbildungsreihen für migrantische Arbeitnehmerinnen, vor allem aus dem Globalen Süden, durchgeführt. In Oktober-November 2022 und in März-April 2023 haben wir jede Woche ein Bildungsseminar zu einem anderen Thema veranstaltet. Die Sprache der ersten Fortbildungsreihe war spanisch, die der zweiten englisch. Zu Anfang eines jeden Seminars gab ein externer Gast einen Impulsvortrag zum Thema des Tages. Anschließend hatten die Teilnehmerinnen Zeit, um unter der Leitung des Moderators bzw. der Moderatorin zu diskutieren. Wir begannen mit einem Blick auf globale wirtschaftliche Zusammenhänge und Verflechtungen, zeigten auf, welche kolonialen Strukturen beispielsweise Handelsregime und Lieferketten von heute formen und beleuchteten Ursachen für Arbeitsmigration. Danach sprachen wir über Gesetze, Normen und Regeln in Deutschland sowie über Möglichkeiten, gesellschaftliche Teilhabe aus marginalisierten Positionen heraus zu erlangen. Neben gewerkschaftlicher und betriebsrätlicher Organisation, sollten die Teilnehmenden auch über den Bereich der genossenschaftlichen Organisation informiert werden. Abschließend bearbeiteten wir das Thema aus einer Genderperspektive. Akt. 11.8.23

2022Stiftung Nord-Süd-Brücken, BerlinEntwicklungspolitik to go – in Brandenburg. Entwicklungspolitische Beiträge für eine nicht-rassistische Gesellschaft!BRD
Projektsumme: 2439,70 €
Fördersumme: 10000,00 €

Entwicklungspolitik to go – in Brandenburg. Entwicklungspolitische Beiträge für eine nicht-rassistische Gesellschaft!

Der Fokus von „epol to go“ soll inhaltlich stärker auf die relevanten Anknüpfungspunkte an die Nachhaltigkeitsziele und global-lokale Verantwortung für die Umsetzung der Agenda 2030 gesetzt werden. Die zurückliegenden Jahre von epol to go haben gezeigt, dass es für Landesnetzwerke und ostdeutsche NRO günstig ist, einen Ort zu haben, an dem zwei Tage über entwicklungspolitische Inhalte diskutiert wird, lokale und landesweite Vertreter*innen aus Verwaltung und Politik anwesend sind und andere zivilgesellschaftliche Kräfte erreicht werden. Die zweitägige Tagung wird 2022 in Kooperation mit dem VENROB erfolgen. Ein konkretes Thema gibt es noch nicht, der Zeitpunkt wird die 2. Jahreshälfte sein.

2021Das Afghanistan-Komitee für Frieden und Wiederaufbau und Kultur e. V., BerlinAfghanistan 2021 – Von der Terrorbekämpfung zur nachhaltigen Entwicklung?BRD
Projektsumme: 2711,60 €
Fördersumme: 2155,00 €
www.facebook.com/afghanistankomiteeberlin

Afghanistan 2021 – Von der Terrorbekämpfung zur nachhaltigen Entwicklung?

Die Machtübernahme in Afghanistan durch die Taliban am 15. 8. 2021 nach dem überstürzten Abzug der Truppen der USA und ihrer Verbündeten stellt die Afghanistan-Politik der USA, der übrigen beteiligten NATO-Staaten vor außerordentliche Herausforderungen. Entscheidend ist ein problemorientiertes Vorgehen aller Beteiligten. Deutschland kann zu dem in der Formulierung des Titels des vorliegenden Projekts angesprochenen notwendigen und zu einem wesentlichen Teil sicher schon zu spät kommenden, aber trotzdem noch Zukunftsperspektiven für das geschundene Land eröffnenden Strategiewechsel von der Terrorbekämpfung zur nachhaltigen Entwicklung wichtige Beiträge leisten.

Das Ziel des Projektes ist es daher, durch eine aus Vorträgen und einer Podiumsdiskussion bestehende Konferenz im öffentlichen und politischen Raum für Multiplikatorinnen, Bürgerinnen und Afghan*innen einen Beitrag zur Diskussion der friedenspolitischen Entwicklung Afghanistans im deutschsprachigen Raum zu leisten. Der inhaltliche Fokus liegt dabei auf der Veranschaulichung der globalen, regionalen und lokalen Verflechtungen des Afghanistankonflikts, auf der Analyse von Ursachen und Folgen der Armut und Konflikte in Afghanistan sowie auf der Sensibilisierung und Schärfung des Bewusstseins im deutschsprachigen Raum für die ungleiche Verteilung von Ressourcen in Afghanistans und die mangelnde Beachtung afghanischer Stimmen im bisherigen Konflikt- und Entwicklungsverlaufs. Dabei stehen mehrere Nachhaltigkeitsziele (SDGs) im Zentrum der Veranstaltung, insbesondere Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen (SDG 16). Aufgrund der derzeitigen Lage in Afghanistan werden ebenfalls die humanitäre Situation der Menschen vor Ort und damit verbundene SDGs (1 bis 6) problematisiert.

2021Stiftung Nord-Süd-Brücken, BerlinEntwicklungspolitik to go – in Brandenburg oder M-V. Entwicklungspolitische Beiträge für eine nicht-rassistische Gesellschaft!BRD
Projektsumme: 4039,30 €
Fördersumme: 10000,00 €

Entwicklungspolitik to go – in Brandenburg oder M-V. Entwicklungspolitische Beiträge für eine nicht-rassistische Gesellschaft!

Der Fokus von „epol to go“ soll inhaltlich stärker auf die relevanten Anknüpfungspunkte an die Nachhaltigkeitsziele und global-lokale Verantwortung für die Umsetzung der Agenda 2030 gesetzt werden. Das Format der zweitägigen Tagung und die Kooperation mit einem Landesnetzwerk (2021 Brandenburg oder M-V) wird weiterhin als gut und tragfähig für einen regionalen entwicklungspolitischen Dialog angesehen. Die zurückliegenden Jahre von epol to go haben gezeigt, dass es für Landesnetzwerke und ostdeutsche NRO günstig ist, einen Ort zu haben, an dem zwei Tage über entwicklungspolitische Inhalte diskutiert wird, lokale und landesweite Vertreter*innen aus Verwaltung und Politik anwesend sind und andere zivilgesellschaftliche Kräfte erreicht werden. Das konkrete Thema für die Tagung 2021 wird in Absprache mit dem verantwortlichen Landesnetzwerk entschieden.

2021Stiftung Nord-Süd-Brücken, BerlinSDG-Fachgespräche und verbesserte Kommunikation mit NRO/Antragsteller*innenBRD
Projektsumme: 8500,00 €
Fördersumme: 8500,00 €

SDG-Fachgespräche und verbesserte Kommunikation mit NRO/Antragsteller*innen

2021 werden wir zwei Fachgespräche veranstalten. Die Inhalte der Fachgespräche stehen gegenwärtig noch nicht fest. Je nach Bedarf finden die Fachgespräche im Stiftung-Veranstaltungsraum oder im Haus der Demokratie statt. Darüber hinaus wollen wir im Rahmen des neuen SDG-Förderprogramms die NRO-Erreichbarkeit für das Programm verbessern. Unter anderem planen wir hierzu, ein Webinar und drei Erklär-Videos 2021 zu produzieren.

2021FreundInnen- und Förderkreis Arbeits- und Studienaufenthalte (ASA) in Afrika, Asien und Lateinamerika (ASA-FF) e. V., ChemnitzGlobal Health und Mental Resilience – Regionale und globale Perspektiven auf Gesundheit und WohlergehenBRD
Projektsumme: 7409,63 €
Fördersumme: 3000,00 €
www.asa-ff.de

Global Health und Mental Resilience – Regionale und globale Perspektiven auf Gesundheit und Wohlergehen

Die umgesetzte Maßnahme bestand im Kern aus einem dreitägigen Camp im Gästehaus Teupitz in Brandenburg mit knapp 30 Teilnehmenden. Das Selbstversorgerhaus mit großen Grundstück bot dabei Raum für inhaltlich-theoretischen und praktischen Input zum Thema, sowie Raum für die Reflexion und Diskussion eigener Erfahrungen im Kontext. Neben den im vorhinein für Inputs kontaktierten Referierenden, bestand der Raum für die Teilnehmenden eigene Impulse in der Gruppe aufzugreifen und zu vertiefen. Hierbei kamen Themen wie “Spiritualität und Aktivismus” oder “gesunde Stadtentwicklung” auf. In Kürze lässt sich sagen, dass die Maßnahme als Multiplikatorinnen-Camp konzipiert ist, und dabei Raum für die spontane inhaltliche Partizipation und Vertiefung, ausgehend von dem Wissen und der Interessenlage der Teilnehmerinnen, lässt.

2021Diakonisches Werk Evangelischer Kirchen in Mitteldeutschland e. V., Halle / S.(Neo-)Kolonialismus als kulturelles ErbeBRD
Projektsumme: 3900,55 €
Fördersumme: 3230,00 €
www.diakonie-mitteldeutschland.de

(Neo-)Kolonialismus als kulturelles Erbe

Vom 29.-31.10.2021 haben wir ein Wochenendseminar mit dem Titel „(Neo-)Colonialism as cultural Heritage“ in Halle/Saale durchgeführt. Schwerpunkt dieses Seminars lag nicht im historischen Rückblick, sondern darauf, gemeinsam mit den Studierenden den Blick auf die eigene biografisch erlebte Geschichte des Kolonialismus sowie ihre Auswirkungen auf die eigene Identität zu lenken.

2021Verein zur Förderung innovativer Wohn- und Lebensformen e. V., PotsdamFairkehrte WeltBRD
Projektsumme: 5579,17 €
Fördersumme: 4155,00 €
www.inwole.de

Fairkehrte Welt

Vorbereitende Workshops vor allem mit jungen Menschen zu Nachhaltigkeit, fairem Handel, ökosozialem Wandel. Stadtrallye per Fahrrad zu 7 nachhaltigen Stationen mit Vorträgen von Referent:innen der verschiedenen Vereine, Organisationen und Unternehmen. Besucht haben wir Bleib Sauber, einen veganen,nachhaltigen Klamottenladen, der sehr bedacht auf Transparenz ist : Wo kommt die Kleidung wirklich her und unter welchen Bedingungen wurde sie produziert? Marie gab uns sehr interessante Einblicke in die Auswirkungen unseres täglichen Konsums auf die Länder, in denen Kleidung hergestellt wird und was mit dem Müll passiert. Danach waren wir bei der Bürgerstiftung Potsdam im Klosterkeller, einerseits Treffpunkt für Jugendliche, die während der Corona Pandemie vergessen wurden, andererseits auch Ursprung des nachhaltigen Projekts „Potspresso“, einem Pfandbecherverleihsystem für Potsdam. Weiter ging es zum Sputnik , ehrenamtlich selbstverwalteter Buchladen und Umverteiler, einem Umsonstladen, der nachhaltigen Konsum tatkräftig umsetzt. Dann fuhren wir zum Freiland und haben uns dort mit einem Mitarbeiter von VENROB getroffen, der uns viel über die Organisation und Arbeit des VENROB e.V. erzählt hat. Anschließend wurde uns das Repaircafe und BioLab der MachBar vorgestellt. Müllvermeidung durch reparieren und somit die Lebensdauer vieler technischer Geräte vermeiden und somit auch die Verschiffung von Elektroschrott in andere Länder.Weiter ging es zum Integrationsgarten am Schlaatz, wo bereits seit vielen Jahren zusammen mit Flüchtlingsfamilien ein Gartenprojekt erfolgreich umgesetzt wird. Mittlerweile mit Frauenfahrradschule des Hand in Hand e.V. z.B. Abschließend waren wir in der Radwerkstatt und Werkhaus vom Projekthaus. Dort finden verschiedene Upcycling , Repair oder DIY Workshops statt. Hilfe zur Selbsthilfe wird dort groß geschrieben. Beim gemeinsamen Essen wurde noch viel über das eigene Konsumverhalten und die Auswirkungen diskutiert und sich über Anregungen und Möglichkeiten von Altenativen ausgetauscht. Die Teilnehmer:innen sprachen auch noch weitere Stadtrallyes zu weiteren nachhaltigen Orten an. Wir haben eine weitere Tour zum Thema Lokale Helden unternommen. Alle Stationen wurden auf der Webseite www.bne-brandenburg.de veröffentlicht.

2021Diakonisches Werk Evangelischer Kirchen in Mitteldeutschland e. V., Halle / S.Being a Women - Health, Rights and Sexuality of Women around the WorldBRD
Projektsumme: 4903,46 €
Fördersumme: 3930,00 €
www.diakonie-mitteldeutschland.de

Being a Women - Health, Rights and Sexuality of Women around the World

Vom 05.-07.11.21 fand in der Villa Böckelmann in Magdeburg Ottersleben ein STUBE Ost Seminar nur für Frauen statt. In diesem Seminar hatten die Frauen in einem geschützten Rahmen die Möglichkeit den Fragen nachzugehen, was es bedeutet, in verschiedenen Teilen der Welt Frau zu sein. Mit welchen Anforderungen, Mythen und Erwartungen sind Mädchen und Frauen in verschiedenen Gesellschaften konfrontiert? Wie ist der Zugang zu sexueller Bildung, Verhütungsmitteln und wie sieht es mit Frauenrechten aus? Wie kann gleichberechtigte Teilhabe aller Geschlechter weltweit gelingen?

Ziel des Seminars war, neben der reinen Wissensvermittlung, der Austausch zwischen den unterschiedlichen Kulturen. Durch die Teilnahme einiger deutscher Studentinnen entstanden sehr gute Süd-Nord-Beziehungen.

2021ElJoJoFe e. V., JenaErreichung der SDG-Ziele durch die Diskussion über den ABS-Zugang zu genetischen Ressourcen und den Vorteilsausgleich mit den Verbrauchern in DeutschlandBRD
Projektsumme: 8652,83 €
Fördersumme: 5950,00 €
www.eljojofe.org/

Erreichung der SDG-Ziele durch die Diskussion über den ABS-Zugang zu genetischen Ressourcen und den Vorteilsausgleich mit den Verbrauchern in Deutschland

Nachhaltiger Konsum und die Bereitschaft, höhere Preise für nachhaltig erzeugte Produkte zu zahlen, sind Schlüsselmechanismen zur Verbesserung des Lebensstandards, ohne den Ressourcenbedarf künftiger Generationen zu gefährden. Informationen und Diskussionen über die SDG-Ziele zielen darauf ab, die Verantwortung zu teilen und das Wirtschaftswachstum von der Umweltzerstörung abzukoppeln, die Ressourceneffizienz zu erhöhen und einen nachhaltigeren Lebensstil zu fördern. Die Umsetzung von SDG 1, 2 und 3 ist mit der Umsetzung in Äthiopien oder andere Erzeugerländer von SDG 12 verknüpft. Wenn die Gemeinden in Äthiopien, die den Wald und die Biosphärenreservate schützen, keinen guten Preis für ihre Produkte bekommen, dann ist das ein Problem. Die internationale Gemeinschaft wird einen großen Teil unserer natürlichen Ressourcen und unseres Wohlergehens verlieren. Durch das Projekt wird ein direkter Diskussionspartner für die Verbraucher in Deutschland bereitgestellt, um die Verbindung zwischen den SDG-Zielen und dem Zugang zu Rohstoffen zu verstehen, die direkte und tatsächliche Auswirkungen auf ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden haben. Es bietet den Menschen einen direkten Kontakt mit den Rohstoffen und der Wertschöpfungskette, ebenso mit den Produkten, der Produktion und deren Auswirkungen auf ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden. Zusätzlich ermöglicht es jedem Verbraucher sich an der Umsetzung der SDG-Ziele zu beteiligen und eine Entscheidung zu treffen, die auf dem Verständnis der Auswirkungen seines Handelns auf sein Leben, das Leben der anderen, aber auch das Leben der folgenden Generationen und die Zukunft unserer Umwelt beruhen.

  1. Wir haben ein Team für die Umsetzung des SDG 12 bei der Jugend eingerichtet; Wir haben mit den Jugendlichen über die digitale Plattform diskutiert, die es ihnen ermöglichen wird, das SDG 12 in den Gemeinden zu fördern;
  2. Einrichtung einer SDG-12-Helden-Website, damit andere ihre Aktivitäten zum SDG 12 bekannt machen und ab Vorbild für andere dienen können;
  3. Wir haben Flyer and Banner zu drei Beispielen für die Produktion und den Konsum von Nachhaältigkeitsprodukten (Kaffee, Sheabutter und Weihrauch) erstellt und verteilt. Wir haben mehr als 10 verschiedene Orte aufgesucht, um über unsere Aktivitäten zu informieren und die Menschen : dazu einzuladen, dies zu tun. Wir haben mehr als 10 Helden interviewt, einige von ihnen sind bereits auf unserer Website zu finden. Wir haben auch ein Sozial-Media-Aktionsportal eingerichtet. Wir haben das SDG 12 in Schulen und an öffentlichen Orten, die mit Gartenschauen zu tun haben, diskutiert. Wir haben in wissenschaftlichen Einrichtungen Präsentationen über die Verbindung zwischen SDG 12 und ABS für Käufer von Heilkräutern gehalten.
2021Tutmonde e. V., StralsundSDGs für Politik, Medien und die (postmigrantische) Gesellschaft in MVBRD
Projektsumme: 18911,20 €
Fördersumme: 13430,00 €
www.sdgs-mv.de

SDGs für Politik, Medien und die (postmigrantische) Gesellschaft in MV

Der Verein hat drei entwicklungs- und kolonialismuskritische Kinderbücher auf der Grundlage der SDGs erstellt. Kinder und Jugendliche verschiedener Altersgruppen sollen spielerisch an die Relevanz der SDGs und ihrer Umsetzung herangeführt werden. Ziel war es, 3 Kinderbücher zu unterbreiten, die je nach Altersgruppe inhaltlich angepasst wurden (0-3 J., 4-7 J., 8 Plus J.). Unter Regie einer erfahrenen Autorin haben Jugendliche die Geschichten selbst verfasst. So vermeiden die Bücher für drei verschiedenen Altersgruppen gängige entwicklungspolitische Klischees und Moralen, sondern aktivieren die Leser:innen zur selbstständigen Reflexion des (Vor-) gelesenen. Besonders ist hierbei außerdem der regional und lokal gewählte Rahmen, der abhängig ist von den Erfahrungen der Autor:innen: Die individuellen Biographien und Geschichten der Jugendlichen und ihr Bezug zu Mecklenburg-Vorpommern stehen in unterschiedlichen Verhältnissen zueinander und zeigen den Lesenden die Diversität der Mecklenburg-Vorpommerschen Gesellschaft und die Normalität von Migrationsbiographien.

2021SOUROU e.V., BerlinCovid 19 und Auswirkung auf SDGsBRD
Projektsumme: 4334,00 €
Fördersumme: 3000,00 €
www.sourou.de

Covid 19 und Auswirkung auf SDGs

Mit den Podiumsdiskussionen 1 und 2 zu den Themen Corona -Pandemie und SDG 1: Auswirkung und Corona -Pandemie und SDG 3: Auswirkung diskutierten wir mit den Teilnehmerinnen über die Auswirkung der Pandemie auf die SDG1 und SDG 3 in den Länder des Globalen Nordens und Südens. Die beiden Referenten berichten anschaulich und exemp¬larisch über die Auswirkungen der Pandemie in Afrika im Fokus Guinea und Kamerun an den Beispielen von Versorgung mit Impfstoffen. So seien in Europa und Nordamerika bis Mitte November auf 100 Menschen im Durchschnitt etwa 68 Impfdosen verfügbar gewesen, in Afrika südlich der Sahara hingegen weniger als zwei. Außerdem macht auch die Corona-Pandemie fast alle Fortschritte auf dem Weg zu den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen (SDGs) zunichte. Die Armut in den Ländern des Globalen Südens ist gestiegen.

Wirkung:

  • Die Referenten berichten anschaulich und exemp¬larisch über die Auswirkungen der Pandemie in Guinea und Kamerun an den Beispielen von Versorgung mit Impfstoffen.

  • Einen Überblick über die Pandemie und die Auswirkungen auf SDG 1 und SDG 3 am Beispiele Guinea und Kamerun wurde durch die Beiträge von Referenten geweckt und 10 Teilnehmerinnen tragen sich in ein extra Liste sofort ein und engagieren sich für die Bekämpfung der Armut und eine bessere medizinische Versorgung in beiden Ländern.

2021Integrationsgemeinschaft ausländischer Erwerbstätiger (IAE e. V.), DresdenArbeitswelt von Morgen IIBRD
Projektsumme: 11338,48 €
Fördersumme: 8000,00 €
iaeev.de/current/

Arbeitswelt von Morgen II

Die Ausgangslage unseres Projektes bezog sich auf den Umstand, dass Migration nach Europa weiterhin anhält und dementsprechend die Arbeitswelt der Zukunft durch stärkere Diversität gekennzeichnet ist. Somit war eine Beschäftigung mit Rassismus und Interkulturalität dringend notwendig. Die Herausforderungen von Morgen sind schon heute als ökologische, soziale und ökonomische Probleme sichtbar. Ebenso gehen wir davon aus, dass die Arbeitswelt von Morgen noch stärker durch einen globalen Nachhaltigkeitsgedanken geprägt sein wird.

Über verschiedene Aspekte einer nachhaltigen Wirtschaft und Arbeitswelt konnten wir mit den Teilnehmenden innerhalb von zwölf Projekttagen selbst nachdenken und gemeinsam diskutieren. Die Schülerinnen, Auszubildinnen und Studierenden konnten so ihre eigenen Gedanken zur Arbeitswelt der Zukunft entwickeln, Zukunftsängste abbauen und sich für neue Ideen öffnen. Dabei fokussierten wir die konkreten Ausbildungsberufe der Teilnehmenden, nahmen sie als junge Erwachsene sehr ernst und beförderten die Partizipation durch interaktive und abwechslungsreiche Methoden.

2021ZAK - ZukunftsAkademie Leipzig e. V., LeipzigZukunftsbrücken – SDGs für neue Zielgruppen erschließenzuhörenBRD
Projektsumme: 7552,29 €
Fördersumme: 6000,00 €
www.zukunftsakademie-leipzig.de

Zukunftsbrücken – SDGs für neue Zielgruppen erschließenzuhören

Mit dem Projekt "Zukunftsbrücken" haben wir uns an Akteuren und Akteurinnen aus der Jugendarbeit, der kulturellen Bildung und der Integrationsarbeit in Leipzig gewandt. Für diese Zielgruppen haben wir Flyer mit Informationen zu den 17 SDGs , der Agenda 2030 und Bildung für nachhaltige Entwicklung erstellt. In workshops haben wir mit Multiplikator:innen aus den genannten Zielgruppen diese Themen sowie konkrete Handlungsoptionen intensive diskutiert. Unser Ziel war, die Teilnehmenden für das Thema zu interessieren, Bezüge und Relevanz für das eigene Tätigkeitsfeld aufzuzeigen und erste Umsetzungsideen u,.a. in Form von ausleihbaren Materialien und Spielen für die Bildungsarbeit an die Hand zu geben. Akt. 21.4.23

2021goals connect e. V., Saalburg-Ebersdorf„Zukunft is(s)t smart“ – Verstetigungs-Workshop 2021 und NachholtermineBRD
Projektsumme: 13779,50 €
Fördersumme: 8810,00 €
www.goalsconnect.de

„Zukunft is(s)t smart“ – Verstetigungs-Workshop 2021 und Nachholtermine

„Zukunft is(s)t smart“ ist ein Bildungsmodul für Schüler*innen (SuS) ab Klassenstufe 7, das Zusammenhänge zwischen Ernährung und Nachhaltigkeit greifbar macht und jungen Menschen den Weg zu einem verantwortungsvollen Verhalten ebnet. Im Fokus steht dabei der Lebensmittelkonsum in Ländern des globalen Nordens und die damit verbundenen (un)mittelbaren Auswirkungen auf den globalen Süden. Durch praxisnahe und zielgruppenorientierte Inhalte und Methoden werden alternative Entscheidungs- und Handlungskompetenzen vermittelt. Die SuS erreichen durch den Projekttag ein Bewusstsein für die eigene Selbstwirksamkeit und lernen, welche vielfältigen Chancen (z.B. Fairer Handel, Ressourcenschonung, usw.) in nachhaltiger Ernährung stecken. Im Jahr 2021 wurden 25 Workshops in fünf Bundesländern durchgeführt.

2021ePi-zentrum e. V., FreibergÖkosoziale VortragsreiheBRD
Projektsumme: 3810,00 €
Fördersumme: 2560,00 €
www.epi-zentrum-fg.de

Ökosoziale Vortragsreihe

Der Verein ePi-Zentrum e.V. möchte zusammen mit seinen ProjektpartnerInnen eine 7-teilige Vortragsreihe zu entwicklungspolitischen Themen organisieren. Die aktuelle Situation ist für Bildungsarbeit äußerst schwierig und entwicklungspolitische Diskussionen finden auf lokaler Ebene kaum noch statt. Wir möchten dies ändern, indem wir an die positiven Erfahrungen unserer ProjektpartnerInnen anknüpfen und deren bisherige Arbeit verstätigen. Ein besonderes Ziel ist es dabei Zielgruppen im ländlichen Raum die Möglichkeit zu bieten an Veranstaltungen zu partizipieren, von denen sie bislang weitestgehend ausgeschlossen waren. Auch wollen wir entwicklungspolitischen Akteuren im ländlichen Raum in der aktuellen Situation die Chance bieten, mit ihren Inhalten gehört zu werden.

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