Geförderte Projekte im SDG-Fonds

Es werden nachfolgend die im SDG-Fonds geförderten Projekte des vergangenen Programm-Zyklus dargestellt. Aktuell im SDG-Fonds geförderte Projekte finden Sie auf der Gesamtübersicht aller durch die Stiftung geförderten Projekte im Hauptmenü unter Geförderte Projekte.

JahrInstitutionTitelLandFinanzenHomepage
2021fint e. V., RostockVirtuelles Schaufenster zukunftshandeln-mv.orgBRD
Projektsumme: 8250,00 €
Fördersumme: 6000,00 €
www.fint.team

Virtuelles Schaufenster zukunftshandeln-mv.org

Der fint e.V. koordiniert seit Sommer 2021 den Aufbau und die Entwicklung der Initiative Zukunftshandeln MV, eines offenen zivilgesellschaftlichen Netzwerks für Mecklenburg-Vorpommern. In Zeiten von Klimakrise, Biodiversitätskrise, Globalisierung und Digitalisierung will die Initiative die im Land vorhandene Expertise zur verantwortungsvollen Gestaltung von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sichtbar machen und in Gestaltungsprozesse einbringen. Sie setzt sich für die zeitnahe und umfassende Umsetzung der Empfehlungen des MV Zukunftsrates und deren inhaltliche Weiterentwicklung unter breiter zivilgesellschaftlicher Beteiligung ein. Hierbei orientiert sie sich an den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen. Im Rahmen des geförderten Projektes wurde basierend auf einer bereits stadtweise genutzten Open-Source-Plattform die virtuelle Vernetzungsplattform treffpunkt.zukunftshandeln-mv.de programmiert, inklusive eines Kartenmoduls zur Sichtbarmachung von Aktivitäten im Land. Die Plattform dient als sektorenübergreifendes interaktives Schaufenster der Zukunftsgestaltung im Land und trägt dazu bei, das Bild eines zukunftsfähigen MV nach dem Leitbild der Agenda 2030 zu schärfen und zu vermitteln. Über die Plattform können Menschen im Land über Aktivitäten auf dem Laufenden bleiben, Akteure und Initiativen finden sowie über die Kommunikationsfunktionen Austausch, Vernetzung und Projektplanung organisieren.

2021Lateinamerika-Forum e. V., BerlinBildungsarbeit zu indigenen Völkern und Wirtschaftsformen in AmazonienBRD
Projektsumme: 1377,26 €
Fördersumme: 1195,00 €
lateinamerikaforum-berlin.de

Bildungsarbeit zu indigenen Völkern und Wirtschaftsformen in Amazonien

Ausstellung, Vorträge und Workshops im Nachbarschaftsheim Schöneberg für Besucher der Institution und darüber hinaus alle Interessierten im Bezirk Berlin-Friedenau. Hierbei wurden die wirtschaftlichen und sozialen Verflechtungen in Amazonien näher betrachtet. Die neoextraktivistische Wirtschaftsweise ist wie ein Boomerang. Die ökologischen Folgen beschränken sich nicht nur auf das lokale, sondern auch das globale Klima und somit auf uns. Daher ist die kritische Thematisierung weltweiter Lieferketten besonders wichtig. Außerdem wird der Blick auf die persönliche Ebene gelenkt: Über Workshops wird ein Bezug zum eigenen Konsum und nachhaltiger Landwirtschaft in der eigenen Region (Berlin-Brandenburg) hergestellt.akt. 26.5.23

2021Global Innovation Gathering e. V., BerlinCareables und Corona - Innovationen aus dem globalen SüdenBRD
Projektsumme: 14201,80 €
Fördersumme: 9990,00 €
www.globalinnovationgathering.org

Careables und Corona - Innovationen aus dem globalen Süden

Unser Projekt befasst sich mit dem Bedarf an offenen Gesundheitslösungen, die anpassbar und zugänglich sind, um Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen unabhängig von ihrem Einkommen, dem Grad ihrer Behinderung oder ihrem Wohnort gerecht zu werden. Das Projekt 21/106 legt einen besonderen Schwerpunkt auf den Bedarf an offenen Gesundheitssystemen in den Corona-Zeiten und deren Anwendbarkeit, indem es reale Beispiele aus dem globalen Süden vorstellt. Wir haben sechs Veranstaltungen durchgeführt, von denen einige physisch in Deutschland stattfanden, während andere vollständig online durchgeführt wurden. Bei diesen Veranstaltungen haben wir Referenten aus dem globalen Süden eingeladen, die ihre Arbeit und Projekte einem überwiegend deutschen Publikum vorstellten. Außerdem haben wir die Prinzipien des Co-Designs und Careables.org als Plattform demonstriert, indem wir Ausstellungen von Careables Open Source Geräten durchgeführt haben.

2021Peace Foundation e. V., ErfurtAsrkari Satyagraha: Eine Initiative für eine gewaltfreie und wohlhabende Ökonomie mit dem Ziel der Beseitigung extremer Armut nach dem Leitbild der Agenda 2030BRD
Projektsumme: 6050,00 €
Fördersumme: 5000,00 €
www.peace-is-the-path.org

Asrkari Satyagraha: Eine Initiative für eine gewaltfreie und wohlhabende Ökonomie mit dem Ziel der Beseitigung extremer Armut nach dem Leitbild der Agenda 2030

Sowohl die Beendigung der extremen Armut als auch die Verringerung der Ungleichheit innerhalb und zwischen den Ländern sind Ziele innerhalb der Agenda der UN für nachhaltige Entwicklung bis 2030 (SDG 2030). Die Bedeutung dieser beiden Ziele spiegelt sich auch in der übergreifenden Vision der Agenda wider, nämlich niemanden zurückzulassen. Die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich zeigt deutlich, dass sich extreme Armut nicht von allein lösen wird, sondern Armutsreduktion komplexe Maßnahmen und Konzepte benötigt, um erfolgreich zu sein. Armut hat viele Dimensionen. Sie berührt wirtschaftliche Faktoren wie Einkommen, Zugang zu Bildung und medizinischer Grundversorgung, demokratische Selbstbestimmung und Partizipation und beeinträchtigt den eigenen Status und die eigene Würde.

Das Ziel des Projektes ist es ein Bewusstsein über die aktuelle Wirtschafskrise und extreme Armut mit Blick auf die SDG 2030 zu schaffen und Freiwillige insbesondere im globalen Norden einzuladen, deren Zusammenhang, Verbindung und Beziehung mit dem globalen Süden zu erkennen. Im Fokus steht die gemeinsame Entwicklung von konkreten Strategien für Projekte sowohl in globalen Norden als auch in globalen Süden. Der niedrigschwellige Zugang zu dieser Auseinandersetzung mit den wirtschaftlichen Herausforderungen bildet die Voraussetzung dafür, dass sich alle in die Strategieplanung einbringen und individuelle Handlungsspielräume erkennen können. Durch diesen partizipativen Prozess sollen die Teilnehmenden in die Sitrategieplanung einbringen und individuelle Handlungsspielräume erkennen können. Durch diesen partizipativen Prozess sollen die Teilnehmenden in die Situation versetzt werden individuell handlungsfähig zu sein und eigene Wissensbestände und Kompetenzen mit einzubringen.

2021Eine Faire Welt e. V., SondershausenSondershausen will Fairtrade Town werden - "Fair und genussvoll in Sondershausen"BRD
Projektsumme: 317,05 €
Fördersumme: 240,00 €

Sondershausen will Fairtrade Town werden - "Fair und genussvoll in Sondershausen"

Nachdem wegen hoher Corona Inzidenzen im Kyffhäuserkreis die im November 2021 geplante Veranstaltung abgesagt wurde, gelang am 23.05.2022 die Neuauflage. Hier konnten sich die Besucherinnen und Besucher der Informationsveranstaltung „Fair und genussvoll in Sondershausen“ davon überzeugen, nachhaltig produzierter und fair gehandelter Kaffee schmeckt. Aber nicht nur der Kaffee einer Kooperative in Nicaragua, sondern auch Saft, Schokolade, Gebäck und Gemüseriegel aus fairem Handel sind köstlich. Neben dem Gaumengenuss wurde viel Wissenswertes zum Thema Fairer Handel und Nachhaltigkeit vermittelt und die Besucherinnen und Besucher über den Weg von Sondershausen zur Fairtrade Town informiert, Im 1. Vortrag dieser Veranstaltung wurde genau dieses Thema aufgegriffen: wo stehen wir als Kommune auf diesem Weg und was bedeutet es Fairtrade Town zu sein, welche Schritte sind noch notwendig, wie können wir noch mehr Bürger der Stadt für diese Idee gewinnen, damit sie sich mit dem Thema fairer Handel und Nachhaltigkeit identifizieren, kein Land und keine Kommune kann die Herausforderungen unserer Zeit allein bewältigen, Vernetzung von Fairtrade Towns und faire Handelsbedingungen sind Voraussetzung für eine friedvolle Zukunft weltweit, Fairtrade Town zu sein heißt aber nicht nur fair gehandelte Produkte zu verwenden, sondern auch regelmäßig über die Themen faire Produktion, fairer Handel, faire Preise und ökologisches Denken aufzuklären.

Im 2. Vortrag berichteten Johannes Schubert vom „Cafè Chavalo“ in Leipzig und Jolver Mendoza von der Kooperative Miraflor in Nicaragua über „Ihren“ Kaffee und stellten das weltweit erste Kaffeeprojekt aus solidarischer Landwirtschaft vor – den WIR KAFFEE. Sie berichteten über den biologischen Kaffeeanbau in der Kooperative und welchen Herausforderungen sich die nicaraguanischen Kaffeeproduzenten zu stellen haben. Jolver Mendoza baut mit seiner Mutter gemeinsam Kaffee an. Er umrahmte den Vortrag mit Liedern aus seiner Heimat auf der Gitarre. Die Nachhaltigkeitsbeauftragte einer regionalen Bäckerei berichtete im 3. Vortrag über die Erfahrungen ihrer Firma in Sachen Nachhaltigkeit und mit dem Ausschank fair gehandelten Kaffees, sie erläuterte die Nutzung des Fair–Cup-Systems in den Filialen. Die Bäckerei punktet mit der Verwendung regionaler Produkte, Ressourcenschutz und Nachhaltigkeit.

Am Kaffee-Parcours konnten die Besucherinnen und Besucher an verschiedenen den Weg des Kaffees vom Anbau bis hin in die Tasse verfolgen. In aufeinander abgestimmten Aktionen wurden ihnen die Bedingungen bei der Produktion des wertvollen Produkts – Kaffee - nahegebracht. Sie durchliefen 10 Stationen und am Ende hatten sie eigens gerösteten Kaffee in ihrer Tasse. Auf den zu jeder Station aufgestellten verschiedenen Roll up wurde Ihnen Wissenswertes über die Kaffeepflanze, den Handel und der Vergleich auch zum Fairen Handel berichtet.

Wir konnten mit der Infoveranstaltung verschiedene Vertreter der Kommunalverwaltung, der Kirchgemeinden, kommunaler Organisationen, Bildungseinrichtungen erreichen. Den Kindergärten und Schulen werden wir mit Beginn des neuen Schuljahres 2022/23 andere Bildungsangebote machen. Die Beziehungen zum Sondershäuser Bildungsverein wurden aktiviert. Seitens der Leitung des Vereins wurde die Mitarbeit in der Steuerungsgruppe Fairtrade Town bestätigt und bei einer ersten gemeinsamen Aktion wurde der „Eine Faire Welt“ e.V. und die Kampagne „Fairtrade Town“ am Tag der Offenen Tür vorgestellt, ein weiterer Gesprächstermin steht fest. Den Kommunalpolitikern und Vertretern der Gastronomie, die nicht teilnehmen konnten, wurde ein Handout zur Information zur Verfügung gestellt. Einige Gastronomen zeigten sich in späteren Gesprächen am Thema sehr interessiert und offen. Sie werden prüfen, zukünftig fair gehandelten Tee

2021Räume eröffnen e. V., BrückWorkshop-Tage 2021 für eine nachhaltige EntwicklungBRD
Projektsumme: 8549,40 €
Fördersumme: 5500,00 €
raeume-eroeffnen.org

Workshop-Tage 2021 für eine nachhaltige Entwicklung

Im Rahmen dieser Bildungsveranstaltung gab es an drei Tagen ein partizipatives Workshop-Programm für eine global nachhaltige Zukunft: Zusammen mit 40 jungen Erwachsenen und Multiplikator*innen konnte ein vielfältiges Workshop-Programm durchgeführt werden. Inhaltlicher Fokus waren die Sustainable Development Goals der UN, insbesondere SDG 12 - nachhaltiger Konsum und Produktion, SDG 15 - Leben an Land, SDG 5 -Gleichstellung der Geschlechter sowie SDG 16 - Friedliche und inklusive Gesellschaften. Trotz des strengen Hygienekonzeptes konnten die Workshops durch ein ansprechendes Rahmenprogramm mit vielen Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten begleitet werden.

2021Initiative Perspektivwechsel e. V., BerlinAuf den Spuren des Widerstandes gegen RassismusBRD
Projektsumme: 81810,86 €
Fördersumme: 13500,00 €
www.initiative-perspektivwechsel.org

Auf den Spuren des Widerstandes gegen Rassismus

„Auf den Spuren des Widerstands gegen Rassismus“ ist ein entwicklungspolitisches Bildungsprojekt, das sich mit Kolonialrassismus und seinen Auswirkungen bis heute beschäftigt. Am Beispiel unterschiedlicher antikolonialer Widerstandsbewegungen in der ehemaligen deutschen Kolonie Kamerun werden gegenwärtige globale Machtverhältnisse zu ihren historischen Ursprüngen in Bezug gesetzt. Die Ereignisse werden an Hand unterschiedlicher historischer Quellen diskutiert und aus verschiedenen Blickwinkeln vorgestellt. Menschen werden ermutigt, ihre eigene Position in der globalisierten Welt zu reflektieren, Machtverhältnisse zu diskutieren und sich aktiv gegen globale Ausbeutungsverhältnisse zu positionieren.

Das Projekt basiert auf fünf Säulen: (1) Comic „Widerstand“. Er stellt historische und gegenwärtige antikoloniale Widerstandsbewegungen aus Kamerun vor und wird bundesweit als Bildungsmaterial verbreitet. (2) Workshops für SchülerInnen ab der 9. Klasse in diversen Schultypen in Berlin und Brandenburg und für Süd-Freiwillige. (3) Online-Fortbildungen für Lehrkräfte und Lehramtsstudierende. (4) Wanderausstellung „Zwischen Petition und Rebellion“. In vier Modulen präsentiert die Ausstellung die Inhalte des Comics, u.a. anhand von Hör- und Videostationen sowie interaktiven Diskussionswänden. (5) Digitales Lernangebot für Lehrkräfte und Schüler*innen.

Projektziele: Mehr Menschen verstehen die kolonialhistorischen Ursprünge der globalen Machtverhältnisse, die die globalisierte Welt heute prägen. Sie wissen um den vielfältigen Widerstand von Menschen im globalen Süden bzw. in Kamerun, einem Land, das 35 Jahre lang deutsche Kolonie war. Mehr Menschen kennen Geschichten aus dem globalen Süden, in deren Mittelpunkt handlungsfähige, wehrhafte Akteur*innen stehen.

Junge Menschen ab 15, Lehrkräfte/Lehramtsstudierende, Süd-Nord-Freiwillige und junge Multiplikator*innen aus der afrikanischen Diaspora haben ihr historisches Wissen um Kolonialgeschichte und antikolonialen Widerstand erweitert. Sie können koloniale Kontinuitäten erkennen und sie in den globalen Kontext setzen. Sie können eine eigene Position zum Thema entwickeln. Sie sind ermutigt, Verantwortung zu übernehmen und sich zivilgesellschaftlich zu engagieren. Sie reflektieren ihre Bilder und ihre Wahrnehmungen von Menschen im globalen Süden und von Menschen Afrikanischer Abstammung im globalen Norden.

Lehrkräfte/Lehramtsstudierende sind in der Lage, vertrauensvoll und verantwortungsbewusst mit dem Thema Kolonialismus und koloniale Kontinuitäten im Schulunterricht umzugehen. Sie kennen qualitative Bildungsmaterialien und Methoden, die sie in ihrem Unterricht anwenden können.

2021bi´bak e. V., Berlinun.thai.tled Filmfestival 2021 im Sinema TranstopiaBRD
Projektsumme: 11647,62 €
Fördersumme: 6000,00 €
www.bi-bak.de

un.thai.tled Filmfestival 2021 im Sinema Transtopia

COMMON COLD un.thai.tled Film Festival 2021 hat sich in 8 Filmabenden postkolonialen und postmigrantischen Perspektiven, die den westlichen Blick auf den globalen Süden hinterfragen, gewidmet. Nach wie vor prägen eurozentrische und paternalistische, vorwiegend von einer männlichen und weißen Mehrheit geprägte Sichtweisen die Perspektive auf die Länder des globalen Südens, sodass innerhalb Europas oft vereinfachende Erklärungsmuster und Vorurteile vorherrschen. Der Begriff „postkolonial” sollte daher nicht so interpretiert werden, dass ein kolonialer Impetus heute gänzlich überwunden sei. Spuren dieses Denkens schlagen sich noch immer auf alle Gesellschaftsbereiche nieder, mal versteckt, mal erschreckend klar. Durch die differenzierte Auseinandersetzung mit außereuropäischen Narrativen durch die kuratierenden Expert*innen aus dem globalen Süden ermöglichte die Filmreihe einen differenzierten Blick auf Asymmetrien und hinterfragte Mehrheitsdiskurse.

Soziale Ungleichheit, ein die Umwelt zerstörender Extraktivismus und der gewaltsame Nachhall kolonialer Nationenbildung sind konstitutive Bestandteile diktatorischer Machtregime. Sie manifestieren sich aus den nationalen Grenzen der Kolonialzeit – eine von außen auferlegte Struktur, die vielerorts Land, Körper, Geist und Seele traumatisiert hat. Die Filmauswahl aus Archiven und zeitgenössischen Quellen legt den Fokus auf Thailand, Laos, Vietnam und Kambodscha vor dem Hintergrund des Kalten Krieges und seinen Auswirkungen. Im Sinne einer reparativen Geste sind die beim un.thai.tled Film Festival 2021 kuratierten Filme nicht entlang dieser gewalttätigen und einschränkenden Kategorien organisiert, sondern folgen Spuren und Verstrickungen, die nationale und geografische Grenzen überschreiten und die Fragen nach Verantwortlichkeiten für koloniale Schäden in der Beziehung zwischen Europa und Südostasien stellen. Aus diesem Grund zeigen wir nicht nur Filme aus der Region, sondern auch in Europa produzierte diasporische Perspektiven.

un.thai.tled vereint Künstler*innen und Kreative aus Thailand und mit thailändischem diasporischen Hintergrund. Das Kollektiv kuratiert Kino- und Kulturveranstaltungen, in denen Stereotype gebrochen werden, die Thailand und Südostasien betreffen. un.thai.tled steht für den Widerstand gegen das Unsichtbarmachen aber auch gegen Labels und Fremdzuschreibungen

2021YOUR ART BEAT e. V., BerlinAnders & gleich. Covid-19 in Subsahara Afrika: Einsichten und ErkenntnisseBRD
Projektsumme: 13200,00 €
Fördersumme: 9800,00 €
www.yourartbeat.net

Anders & gleich. Covid-19 in Subsahara Afrika: Einsichten und Erkenntnisse

Anders & gleich - Begleitprogramm zu einer Ausstellung. Die Ausstellung „#ensemble – Pandemic Voices and Views from Subsaharan Africa“, die auf den gleichnamigen Preis rekurriert, der im Frühjahr 2021 von SABAA.edcuation ausgeschrieben wurde und die zu Beginn 2022 online stattfinden wird, wird von einem entwicklungspolitisch orientierten themenspezifischen Begleitprogramm unterstützt und ergänzt. Was wissen „wir“ in Deutschland über die Auswirkungen und die Einstellungen zu der Covid-19-Pandemie in afrikanischen Ländern südlich der Sahara? Your Art Beat e.V. plant für diese Ausstellung ein Begleitprogramm, das die entwicklungspolitisch relevanten Aspekte der globalen und spezifischen Verflechtungen, die Strukturen der Abhängigkeiten und Bezüge zwischen Globalem Norden und Globalem Süden anhand des aktuellen Themas "Corona-Pandemie" beleuchtet. Spezifisch Impfgerechtigkeit; soziale Gerechtigkeit, Gemeinschaft sind Themenkreise, zu denen über das Medium der Kunst und Umsetzungen entwicklungspolitischer Bildung im Kunst-Kontext ein anderer Zugang und eine offene Begegnung möglich werden. Verschiedene Führungen, Diskursabende, Schulbegegnungen Lesungen dienen dem Versuch entsprechende Neugier zu wecken. Das Begleitprogramm soll den entwicklungspolitischen Diskurs in der Gesellschaft befördern und anregen – hierzu werden auch Schulen spezifische Angebote gemacht. Schließlich erlaubt das Begleitprogramm die konkrete und passende Ansprache verschiedener Zielgruppen, um diese zu informieren, zur Auseinandersetzung zu motivieren, Perspektiven zu wechseln, Zusammenhänge zu erkennen und Wertschätzung zu fördern. Der Kontext "Schwarz-Sein in Deutschland" Die Förderung dient der Umsetzung des Begleitprogramms.

2021NaturFreunde Deutschlands, Landesverband Berlin e. V., BerlinUmweltzerstörung und Korruption in Übersee und was tun wir?BRD
Projektsumme: 2290,75 €
Fördersumme: 1730,00 €
www.naturfreunde-berlin.de

Umweltzerstörung und Korruption in Übersee und was tun wir?

Die Maßnahme bestand aus drei Online – Veranstaltungen zu den Themen Wasserkraft – eine saubere Energie?, Korruption und Kriminalisierung von Menschenrechtsverteidigerinnen. Alle Veranstaltungen wurden mit je zwei Referentinnen durchgeführt, jeweils eine Person aus Honduras und eine aus Deutschland. In den Veranstaltungen wurden die Themen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Die konkreten Beispiele aus Honduras wurden durch Beispiele aus Deutschland und mit allgemeineren Betrachtungen der Themen ergänzt. Alle Veranstaltungen fanden mit Übersetzung statt und richteten sich an Interessierte und Engagierte Menschen.

2021Kinderhilfe Benoite e. V., BerlinInfo-Veranstaltung der Kinderhilfe Benoite e.V.BRD
Projektsumme: 95,22 €
Fördersumme: 760,00 €
www.kinderhilfebenoite.de

Info-Veranstaltung der Kinderhilfe Benoite e.V.

Es handelte sich um eine Informationsveranstaltung zur Aufklärung über globale Ungleichheiten sowie Chancen der EZ im Bereich der Bildung. Die Veranstaltung ist im YAAM in Berlin stattgefunden und richtete sich an Jugendliche, die sich mit afrikanischer Kultur befassen. Dabei wollten wir das Bewusstsein über die Notwendigkeit einer zukunftsfähigen, nachhaltigen Entwicklung fördern und diese Zielgruppe in Bezug auf globale Ungleichheiten sensibilisieren. Nach einer Begrüßung des Publikums wurde der Verein kurz präsentiert. Danach fand einen Vortrag der Sozialanthropologin Dr. Sarah Fichtner zum Einfluss von Bildung auf Afrika statt. Darauf folgte ein Kommentar von Jean-Marie Ayikpe, Vorsitzender unseres Vereins. Im Anschluss gab es einen Ausklang mit beninischen Essen und Live-Musik.

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