Geförderte Projekte JfEZ

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2019Carpus e. V., CottbusDas SDG 15 am Beispiel des „Global Biodiversity Hotspot“ Palawan. Wie lassen sich menschliche Aktivitäten mit dem Erhalt der Biodiversität vereinbaren?BRD
Projektsumme: 6.341,00 €
Fördersumme: 6.320,00 €
www.carpus.org

Das SDG 15 am Beispiel des „Global Biodiversity Hotspot“ Palawan. Wie lassen sich menschliche Aktivitäten mit dem Erhalt der Biodiversität vereinbaren?

Das Projekt setzt sich mit dem Thema „human impact on biodiversity conservation“ in Deutschland und der philippinischen Insel Palawan auseinander. Hintergrund ist der anhaltende Verlust von Biodiversität in allen Teilen der Welt, der maßgeblich von menschlichen Aktivitäten bedingt wird. In dem „global biodiversity hotspot“ Palawan üben menschliche Aktivitäten wie Tourismus, Abholzung oder Siedlungspolitik einen erheblichen Druck auf lokale Ökosysteme sowie die Flora und Fauna aus.

Auch in Deutschland und Europa sind Ökosysteme durch menschliche Aktivitäten wie Landwirtschaft, Infrastrukturausbau oder Extraktivismus akut bedroht. Somit scheint der Schutz der Biodiversität von zentraler Bedeutung, um endemische Arten, lokale Ökosysteme sowie die globale Umwelt schützen zu können. Ein wichtiges politisches Instrument, das den globalen Biodiversitätsverlust stoppen soll, ist das Sustainable Development Goal 15.

Wir werden uns im Rahmen dieses Projektes daher mit dem Spannungsfeld zwischen menschlichen Aktivitäten und dem Erhalt der Biodiversität unter Berücksichtigung der globalen Umwelt-Governance wie der SDGs auseinandersetzen.

Hierfür werden wir im Rahmen der Vorbereitung diese Themen umfangreich bearbeiten, uns während der Projektreise mit philippinischen Partnerorganisationen und Einheimischen vor Ort austauschen sowie Lösungsansätze diskutieren und nach der Projektreise unsere Lernerfahrungen in Form einer Ergebnispräsentation nachbereiten und reflektieren.

Auch die Auseinandersetzung mit Ansätzen kritischer Entwicklungszusammenarbeit und machtkritischen sowie postkolonialen Inhalten wird in der Vorbereitung, während der Projektreise und in der Nachbereitung vorgenommen und dient der selbstkritischen Lernerfahrung der Teilnehmenden.

2019Bildung für Balanka e. V., PotsdamUnterstützung bei der Krankenstationsrenovierung in Balanka und Sheabutter-Seifenworkshop für Balanka-FrauenTogo
Projektsumme: 7.135,00 €
Fördersumme: 5.000,00 €

Unterstützung bei der Krankenstationsrenovierung in Balanka und Sheabutter-Seifenworkshop für Balanka-Frauen

Seit Mai 2006 arbeitet Bildung für Balanka e. V. mit der Friedrich-Wilhelm-von-Steuben Gesamtschule eng zusammen. Unser Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bildung und Ausbildung der Kinder vom Kanton von Balanka zu unterstützen.

So haben wir die Bibliothek von Balanka gemeinsam errichtet und haben uns vorgenommen alle zwei Jahre, ein gemeinsames Projekt zu realisieren. Eine erste Schülergruppe war im Oktober 2006 dort und hat die Bibliothek eigenhändig mit gebaut.

Eine zweite Schülerdelegation war im Oktober 2008 bei der Fertigstellung des Baus, den Malerarbeiten und der Einweihung der Bibliothek dabei.

Eine dritte Schülerdelegation war im Oktober 2010 dort und hat die Biotoilettenanlage der Bibliothek zusammen mit den Dorfbewohnern gebaut.

Eine vierte Reise, bei der wir ein Oberschulgebäude und eine Regenwasserzisterne für die Schule mitgebaut haben, fand im Oktober 2012 statt.

Unsere fünfte Projektreise fand im Oktober 2018 statt. Wir unternahmen diese zusammen mit vier Schüler*innen der Leonardo-Da-Vinci Gesamtschule, eine weitere Partnerschule von Bildung für Balanka e. V.

Bei der nun geplanten sechsten Reise von 01. bis zum 21. Oktober 2019 kommen nur Schülerinnen der Friedrich-Wilhelm- Gesamtschule mit. Bei der geplanten diesjährigen Reise geht es um die Unterstützung bei der Renovierung der Krankenstation von Balanka.

Der Kanton von Balanka ist eine kleine Gemeinde in der Zentralregion von Togo und liegt etwa 450 km von der Hauptstadt Lomé entfernt. Bereits ab Tchamba, 35 km vor Balanka, sind die Straßen und Wege in dieser ländlichen Region während der Regenzeit kaum noch passierbar. Die gesamte Infrastruktur, einschließlich Strom- und Wasserversorgung sind marginal. Die Bevölkerung ist bäuerlich. Der Kanton erhält keine finanziellen Mittel vom Staat, um soziale Einrichtungen oder Bildungseinrichtungen zu schaffen. Die Krankenstation befindet sich in einem denkbar schlechten Zustand. Alle kranken Dorfbewohner sowie Schülerinnen und Schüler werden dort nur behandelt, weil sie keine andere Wahl haben. Wer die Möglichkeit hat, lässt sich jedoch in der Stadt behandeln.

Das Dach und die Decke der renovierungsbedürftigen Krankenstation wurden letztes Jahr im Oktober erneuert, weil sie undicht waren. Die Wände aller Zimmer und die Fassade sind in einem schlechten Zustand. Sie haben Spuren der Wasserschäden und brauchen einen frischen Anstrich. Es mangelt darüber hinaus an Medikamenten in der Krankenstation von Balanka, weswegen viele Bewohner und Schüler*innen und Jugendliche nicht ordentlich behandelt werden können.

Daher hat sich das Dorfentwicklungskomitee (Comité villageois de développement, kurz CVD genannt, Bildung für Balanka e. V. und die Steuben Schule gebeten, ihm bei der Renovierung und Erneuerung der Ausstattung der Krankenstation von Balanka zu unterstützen.

2019Demokratie und Integration Brandenburg (RAA) e. V., PotsdamDie Welt ein wenig retten: Umwelt- und Tierschutz in Sansibar und Brandenburg – Wir werden aktivBRD
Projektsumme: 16.859,00 €
Fördersumme: 5.960,00 €
www.raa-brandenburg.de

Die Welt ein wenig retten: Umwelt- und Tierschutz in Sansibar und Brandenburg – Wir werden aktiv

Unter dem Motto „Die Welt ein wenig retten“ wollen sich die tansanischen und die deutschen Jugendlichen im Juli in Sansibar und im August in Deutschland mit Umwelt- und Tierschutz in Sansibar und Brandenburg beschäftigen.

Die Herausforderung des Projektes ist es, die unterschiedlichen ökonomischen Rahmenbedingungen in Deutschland und in Tansania zu berücksichtigen, wenn wir darüber in den Austausch treten, was wir tun können, um die Welt ein wenig zu retten. Was heißt es in Brandenburg für Umwelt- und Tierschutz aktiv zu sein oder zu werden? Was heißt es in Sansibar für Umwelt- und Tierschutz aktiv zu sein oder zu werden? Was können wir gemeinsam tun? Worüber können wir uns austauschen und wie können wir uns unterstützen? Welche Beispiele aus dem jeweils anderen Land können wir bei uns bekannt machen? Wir wissen, dass radikale Veränderungen in unserem Lebensstil, aber auch in unserem Wirtschaftssystem notwendig sind. Warum ändern wir uns denn hier in Deutschland nur sehr wenig? Was sind Handlungshindernisse in Sansibar? Schritt für Schritt wollen wir uns Antworten auf diese Fragen erarbeiten, wollen mit unseren Eltern sprechen, mit Aktivist*innen und mit Menschen, die sich in unterschiedlichen Bereichen dafür engagieren, die Welt ein wenig zu retten. Wichtig sind uns persönliche Experimente, um Handlungsoptionen auszuprobieren und dann zu entscheiden, ob wir diese langfristig in unseren Alltag integrieren wollen oder nicht.

2019Demokratie und Integration Brandenburg (RAA) e. V., PotsdamDie Welt ein wenig retten Teil 2 – Incoming: Umwelt- und Tierschutz in Sansibar und Brandenburg – wir sind aktivBRD
Projektsumme: 8.814,00 €
Fördersumme: 6.200,00 €
www.raa-brandenburg.de

Die Welt ein wenig retten Teil 2 – Incoming: Umwelt- und Tierschutz in Sansibar und Brandenburg – wir sind aktiv

Unter dem Motto „Die Welt ein wenig retten“ wollen sich die tansanischen und die deutschen Jugendlichen im Juli in Sansibar und im August in Deutschland mit Umwelt- und Tierschutz in Sansibar und Brandenburg beschäftigen.

Die Herausforderung des Projektes ist es, die unterschiedlichen ökonomischen Rahmenbedingungen in Deutschland und in Tansania zu berücksichtigen, wenn wir darüber in den Austausch treten, was wir tun können, um die Welt ein wenig zu retten. Was heißt es in Brandenburg für Umwelt- und Tierschutz aktiv zu sein oder zu werden? Was heißt es in Sansibar für Umwelt- und Tierschutz aktiv zu sein oder zu werden? Was können wir gemeinsam tun? Worüber können wir uns austauschen und wie können wir uns unterstützen? Welche Beispiele aus dem jeweils anderen Land können wir bei uns bekannt machen? Wir wissen, dass radikale Veränderungen in unserem Lebensstil, aber auch in unserem Wirtschaftssystem notwendig sind. Warum ändern wir uns denn hier in Deutschland nur sehr wenig? Was sind Handlungshindernisse in Sansibar? Schritt für Schritt wollen wir uns Antworten auf diese Fragen erarbeiten, wollen mit unseren Eltern sprechen, mit Aktivist*innen und mit Menschen, die sich in unterschiedlichen Bereichen dafür engagieren, die Welt ein wenig zu retten. Wichtig sind uns persönliche Experimente, um Handlungsoptionen auszuprobieren und dann zu entscheiden, ob wir diese langfristig in unseren Alltag integrieren wollen oder nicht.

2019Förderkreis der Sportschule Potsdam „Friedrich Ludwig Jahn“ e. V., PotsdamMosambik 2019 – Ein Blick über den TellerrandMosambik
Projektsumme: 23.220,00 €
Fördersumme: 5.000,00 €
sportschule-potsdam.de

Mosambik 2019 – Ein Blick über den Tellerrand

Das Ziel unserer Begegnungsreise ist es, die Partnerschaft zwischen der Sportschule Potsdam und unseren beiden Partnerschulen in Mosambik (Escola Secundaria da Matola und Nhapupwe, Inhambane) fortzusetzen, indem wir die Schulen besuchen, vor Ort aktiv unterstützen und uns zum Thema Nachhaltigkeit sowie dem Umgang mit Ressourcen, insbesondere Nahrungsmitteln, austauschen. Ähnlich wie die Gruppen vor uns möchten wir die Partnerschulen in Mosambik unterstützen, die Schüler dort kennenlernen und tolle Erlebnisse mit ihnen sammeln. Zur Unterstützung gehört, dass wir für ein weiteres Jahr die Internetkosten der ES Matola übernehmen, uns gemeinsam mit Schülern und Lehrern der Partnerschule um anstehende Reparaturarbeiten kümmern und weitere Lern – und Sportmittel besorgen, um die Lehr – und Lernbedingungen an dieser riesigen Schule mit über 9000 Schülern weiterhin zu verbessern. Die Idee für unser diesjähriges Motto „Ein Blick über den eigenen Tellerrand“ stammt zunächst aus dem Unterricht, wo uns das Thema Nachhaltigkeit bereits beschäftigte. In Zeiten von "Fridays for Future" und dem wachsenden Interesse und Bewusstsein für das Klima und notwendige Veränderungen wurde auch uns bewusst, dass sich junge Menschen für dieses Thema engagieren sollten und etwas bewegen können. Wie es in Deutschland um den Klimaschutz steht analysieren wir im Vorfeld umfangreich. Unsere Neugier ist geweckt zu sehen und zu erfahren, wie es insbesondere in viel ärmeren Ländern wie Mosambik darum steht. Außerdem begleitet uns dieses Jahr der Chef unserer Mensa, sodass wir uns ziemlich schnell einig waren, dass wir einen Blick "auf fremde Teller und über den eigenen Tellerrand hinaus" werfen wollen. Wie leben, essen und konsumieren die Mosambikaner, vor allem im Vergleich zu unseren eigenen Gewohnheiten? Was verbindet uns und welche Unterschiede gibt es? Was können wir voneinander im Umgang mit der Umwelt, unseren Ressourcen wie Wasser, Strom und Internet und insbesondere auch Nahrungsmitteln lernen? Unser Ziel ist ein Austausch und das gegenseitige Verstehen durch verschiedene gemeinsame Aktionen und gezielte Beobachtungen. Passend dazu bat uns unsere Partnerschule, sie beim Bau eines Brunnens zu unterstützen, um die Wasserversorgung zu gewährleisten und die aktuell immensen Wasserkosten zu reduzieren.

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