Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit

Die Fördermittel des Landes Berlin für entwicklungspolitische Projekte

Das Land Berlin fördert über die Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit (LEZ) die entwicklungspolitische Informations-, Kampagnen und Bildungsarbeit in Berlin mit zur Zeit jährlich 1.000.000 EUR. Geförderte Projekte fallen thematisch in den Bereich der Entwicklungspolitik und setzen sich für globale Gerechtigkeit und den Erhalt der Lebensgrundlagen ein. Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und die dort festgehaltenen 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) sind dabei der politische Referenzrahmen, der soziale- Umwelt und wirtschaftliche Ziele vereint und für alle Länder gilt – auch für Deutschland; für Berlin konkretisiert in den Entwicklungspolitischen Leitlinien des Landes Berlin. Die Projekte klären über entwicklungspolitische Themen auf und zeigen, wie man sich entwicklungspolitisch engagieren kann.

Die Stiftung Nord-Süd-Brücken wurde im Oktober 2004 erstmals vom Land Berlin mit der Verwaltung der Fördermittel für entwicklungspolitische Projekte von Berliner Nichtregierungsorganisationen beauftragt. Die Stiftung übernimmt die Bearbeitung der Anträge, die Klärung aller erforderlichen administrativen und inhaltlichen Fragen nach einer Bewilligung und die Prüfung der Verwendungsnachweise für geförderte Projekte. Darüber hinaus stehen die MitarbeiterInnen der Geschäftsstelle für zusätzliche Informationen und Beratung zur Verfügung. Die Entscheidung über die Förderpolitik und die Förderung der einzelnen Maßnahmen obliegt dem Senat.

Vergabeausschuss

Die Förderentscheidungen werden von der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit (LEZ) getroffen. Die Landesstelle wird dabei von einem Vergabeausschuss beraten.

Dem Vergabeausschuss gehören folgende Personen an:

  • Stefani Reich, LEZ
  • Elke Weißer, epiz
  • Aziz Lamere, NARUD e.V.
  • Alexander Schudy, BER
  • Ingrid Rosenburg, SNSB
  • Ruth Visser, SNSB