Alle von der LEZ geförderten Projekte lassen sich in der Projektdatenbank finden und filtern.
| Jahr | Träger | Projektname | Land | Finanzen | Homepage | ||||||
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| 2026 | Kontaktstelle für Umwelt und Entwicklung e. V. | Ein gutes Leben für Alle?! – Energie- und Rohstoffwende global gerecht gestalten | Deutschland |
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www.kate-berlin.de |
BeschreibungKinder und Jugendliche setzten sich im Projekt „Ein gutes Leben für Alle?! – Energie- und Rohstoffwende global gerecht gestalten“ mit globalen Krisen sowie damit einhergehenden Ungerechtigkeiten auseinander und entwickeln global gerechtere Zukunftsszenarien, die ein gutes Leben für Alle ermöglichen. Ausgehend von aktuellen Krisen, wie Krieg, der Energie- und Rohstoffkrise einhergehend mit Inflation sowie der Unterbezahlung von gesellschaftlich wichtiger Arbeit, die in der Corona-Krise besonders sichtbar wurde, begeben sich die Teilnehmenden auf eine Zeitreise, um globale soziale, ökologische und ökonomische Folgen wie Umweltschäden und Menschenrechtsverletzungen aus unterschiedlichen Zeitwinkeln zu betrachten. Sie blicken in die Zukunft und reisen in die Vergangenheit, um gegenwärtige Krisen im Zusammenhang zu verstehen und gemeinsam Utopien für ein gutes Leben für Alle zu entwickeln. Mit Methoden des Globalen Lernens werden Schülerinnen und außerschulische Jugendgruppen an die komplexe Thematik herangeführt, Perspektivwechsel ermöglicht und gemeinsam Handlungsmöglichkeiten für eine global gerechte Energie- und Rohstoffwende erarbeitet. Dazu werden zielgruppenadäquate Bildungsangebote konzipiert und mediale Beiträge, wie z.B. ein Video, Podcast oder Comic mit Jugendlichen erarbeitet. Multiplikatorinnen, Lehrkräfte und Pädagog*innen werden in der Anwendung der Materialien ausgebildet und für die eigenständige Durchführung von Bildungsveranstaltungen qualifiziert. |
ZielZIEL 1: Kinder und Jugendliche werden für die sozialen, ökologischen und ökonomischen Folgen globaler Krisen und entlang von Wertschöpfungsketten sensibilisiert, reflektieren eigene und gesamtgesellschaftliche Verhaltensweisen sowie die gemeinsame Rolle im globalen Gefüge. ZIEL 2: Kinder und Jugendliche erwerben Handlungskompetenzen, um einen aktiven Beitrag für eine solidarische und gerechte Weltgemeinschaft zu leisten und um lösungs- und bedürfnisorientiert mit Unsicherheiten in Bezug auf aktuelle globale Krisen umzugehen. ZIEL 3: Kinder und Jugendliche werden in Zusammenarbeit mit Expert*innen gestärkt und dazu motiviert, soziale und ökologische Transformationsprozesse für ihre Schule und/oder ihr Schulumfeld anzuregen. ZIEL 4: Lehrkräfte, Pädagoginnen und Multiplikatorinnen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit vertiefen ihre fachlichen, methodischen und didaktischen Kompetenzen bezüglich des Themenkomplexes und wenden diese an. |
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| 2026 | Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e. V. | "Agenda 2030 unter Druck - Gefahren für zivilgesellschaftliche Handlungsspielräume in Lateinamerika" | Deutschland |
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www.fdcl-berlin.de |
BeschreibungDie Umsetzung der Agenda 2030 ist aktuell so gefährdet wie noch nie. Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte sind ein integraler Bestandteil wie handlungsleitende Prinzipien der SDGs – und stehen in der Region Lateinamerika/Karibik (LAK) zunehmend unter Druck. Vor diesem Hintergrund rückt das Projekt drei Phänomene in den Blick, die einer menschenrechtsorientierten sozial-ökologisch nachhaltigen Entwicklung diametral entgegenstehen und in der öffentlichen Diskussion nicht hinreichend in der notwendigen Zusammenschau reflektiert werden: A) die Einschränkung zivilgesellschaftlicher Handlungsspielräume und der sich ausbreitende Autoritarismus, B) das Erstarken des organisierten Verbrechens, C) die Ausweitung des Rohstoff-Extraktivismus. |
ZielAnhand der o.g. Themenstellungen und unter Einbeziehung von Stimmen aus LAK in die hiesige Debatte, will das Projekt die Zielgruppen (Schüler:innen, Studierende, Multiplikator:innen, NRO, pol. Entscheidungsträger:innen) mit Bildungsarbeit, Publikationen und Veranstaltungen zu globalen Zusammenhängen informieren, sensibilisieren und zu einer kritischen Auseinandersetzung anregen. Ziel ist es, dergestalt einen Beitrag zur Stärkung der Menschenrechte, Verteidigung demokratischer Strukturen und Förderung einer nachhaltigen Entwicklung in LAK zu leisten. Dies ist angesichts des Umstandes, dass von einigen (autoritären) Regierungen in LAK die multilaterale Ordnung und die SDGs offen in Frage gestellt werden, notwendiger denn je. |
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| 2026 | Initiative Perspektivwechsel e. V. | Auf den Spuren des Widerstands gegen Rassismus | Deutschland |
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www.initiative-perspektivwechsel.org |
Beschreibung"Auf den Spuren des Widerstands gegen Rassismus" ist ein Bildungsprojekt, das für Koloniale Kontinuitäten wie Anti-Schwarzen Rassismus als Vermächtnis deutscher Kolonialgeschichte sensibilisiert. Es ermutigt junge Menschen sich antirassistisch zu positionieren und globale Ungleichheiten zu identifizieren und zu bekämpfen. Über die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Strategien des Antikolonialen Widerstands werden Diskussionen zu Privilegien, Machtverhältnissen und demokratischer Teilhabe angestoßen. Das Projekt basiert auf fünf Säulen: (I) Comics des antikolonialen Widerstands in ehemals durch Deutschland kolonialisierten Gebieten. Digital auf einer Lernplattform und analog als Lernhefte mit Arbeitsaufgaben (II) Der Comic „Widerstand“. Er stellt drei historische und gegenwärtige antikoloniale Widerstandsbewegungen aus Kamerun vor und wird als Bildungsmaterial genutzt und verbreitet und ist über ein digitales Lernangebot abrufbar. (III) Workshop-Angebote: Workshops für Schüler*innen ab der 9. Klasse in diversen Schultypen (IV) 2 Fortbildungsprogramme: Ausbildung von Multiplikator*innen aus der afrikanischen Diaspora in Berlin für unsere Schul-Workshops sowie Fortbildungen für Lehrkräfte und Lehramtsstudierende. (V) Wanderausstellung „Zwischen Petition und Rebellion“. In vier Modulen präsentiert die Ausstellung die Inhalte des Comics „Widerstand“, u.a. anhand von Hör- und Videostationen sowie interaktiven Diskussionswänden. |
ZielQuantitativ:
Qualitativ:
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| 2026 | grenzgänge Bildung im Stadt-Raum e. V. | Gemeinsam für eine faire Welt: Verstehen, Imaginieren und Handeln | Deutschland |
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www.grenzgaenge.net |
BeschreibungWir leben in einer Welt zunehmender Globalisierung und Komplexität. Die Lebensmittel, die wir in Berlin konsumieren, werden am anderen Ende der Welt produziert und haben meist einen langen Transportweg hinter sich. Die Bedingungen, unter denen Lebensmittel produziert, geliefert und gehandelt werden, sind oft ungerecht und haben große Auswirkungen auf das Leben der Menschen und auf die Umwelt. Welche Handlungsmöglichkeiten haben Menschen im Globalen Süden und Norden, um mehr Gerechtigkeit zu schaffen? Welche Akteur*innen sind in diese Prozesse involviert und welche Zusammenhänge bestehen zwischen Produktions- und Konsumwelten? Welche Beispiele gibt es für eine sozial gerechte und umweltverträgliche Produktion und Vermarktung von Lebensmitteln? |
ZielWir entwickeln Bildungsformate für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die das Bewusstsein für individuelle und kollektive Verantwortung und Handlungsoptionen für Veränderungen zu einer gerechteren Gesellschaft fördern. Durch die Auseinandersetzung mit den Auswirkungen des eigenen Handelns und alternativen Produktions- und Konsummustern anhand konkreter Beispiele und Biografien sollen Vorannahmen in Frage gestellt werden und die Teilnehmenden neue Wege finden, Ungerechtigkeiten zu begegnen. |
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| 2026 | German Toilet Organization e. V. | Klobalisierte Welt - klobal denken, lokal handeln | Deutschland |
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www.germantoilet.org |
BeschreibungDas entwicklungspolitische Bildungsprogramm „Klobalisierte Welt“ richtet sich an Schulen und pädagogische Multiplikator:innen im Bereich Globales Lernen. Ziel ist es, das Themenfeld Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene (WASH) sowie dessen Bedeutung für die Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDG) in schulische Bildungsprozesse zu integrieren. Durch partizipative Schulworkshops (SWS), Unterrichtsmaterialien, Fortbildungsangebote und öffentlichkeitswirksame Aktionen werden Schüler:innen (SuS), Lehrkräfte (LK), das pädagogische Schulpersonal und das schulische Umfeld für globale Zusammenhänge im Bereich WASH sensibilisiert. Thematische Schwerpunkte liegen auf den Auswirkungen von WASH auf Gesundheit, Bildung, Geschlechtergerechtigkeit, Umwelt und Klima. Die SuS werden befähigt, sich im Anschluss an die SWS aktiv für globale Gerechtigkeit einzusetzen – sei es durch eigene Aktionen an ihrer Schule oder bei jährlichen SDG-Kongressen mit anderen teilnehmenden Klassen. Das Projekt stärkt somit nicht nur Wissen und Bewusstsein, sondern auch gesellschaftliches Engagement für eine nachhaltige Entwicklung. |
ZielMaßnahme 1: SWS fördern bei SuS partizipative, soziale und mediale Kompetenzen. Sie reflektieren ihre Toilettensituation und lernen globale Sanitärkonzepte im Kontext von Gesundheit, Bildung, Geschlechtergerechtigkeit und Klima kennen. Eigene Beiträge werden bei Schulaktionen oder Kongressen präsentiert und von Schulgemeinschaft, Medien und Politik anerkannt. Maßnahme 2: Ein Methodenhandbuch für die Mittelstufe unterstützt LK bei der Umsetzung globaler Themen wie Sanitärversorgung, SDG 6 und WASH im Unterricht. Materialien der GTO werden überarbeitet und erweitert. Das lehrplankonforme Handbuch bietet praxisnahe Zugänge, verknüpft Print mit digitalen Medien (QR-Codes, Erklärfilme, interaktive Übungen) und wird in Fortbildungen, Fachtagungen und Kongressen verbreitet. So stärkt es Gestaltungskompetenz und die Verankerung globalpolitischer Bildung im Schulalltag. Maßnahme 3: Fortbildungen und Workshops vermitteln LK und pädagogischen Multiplikator:innen Fachwissen und Methoden zur Einbindung von WASH-Themen in Unterricht und Bildungsarbeit. Die TN werden befähigt, eigene Einheiten zu entwickeln und als Multiplikator:innen GTO-Materialien weiterzugeben – ein Beitrag zur nachhaltigen Verankerung von BNE im Schulsystem. |
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| 2026 | WE-BUILDING e. V. | Lebenszyklen von Gebäuden global gerecht und nachhaltig gestalten | Deutschland |
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www.we-building.org |
BeschreibungDas dreijährige Projekt umfasst den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes – vom Bau über die Nutzung bis zum Lebensende – unter Berücksichtigung ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit sowie kolonialer Kontinuitäten. Unser Projekt profitiert von unseren Erfahrungen in der Bildungsarbeit und baut darauf auf. Geplant ist ein Mix aus bewährten und neuen Inhalten, Zielgruppen und Formaten: • Neue Konzepte zum Lebensende von Gebäuden und Anpassung bestehender Konzepte für neue Zielgruppen • 40 Workshops für Schüler:innen aller Jahrgangsstufen, Berufsschüler:innen und außerschulische Einrichtungen sowie 6 Fortbildungen für Lehrkräfte und Multiplikator:innen • 4 Materialboxen inkl. Erklärvideos zur Ausleihe an Grundschullehrkräfte und Multiplikator: innen für eigenständige Unterrichtseinheiten • Pilotprojekt Sommerakademie für junge Erwachsene, Studierende und Klimaschutz- Engagierte Wir entwickeln neue Workshops zum Lebenszyklus von Gebäuden für alle Schulstufen. Bestehende Workshops passen wir für die Schulfächer Englisch und Spanisch an, um die Auswirkungen nicht-nachhaltiger Baupraktiken auf ehemalige Kolonien in Afrika und Lateinamerika zu verdeutlichen. Zudem stellen wir Materialboxen für Grundschulen zur Verfügung, um eigenständige Workshops zu ermöglichen, wenn die Nachfrage unser Angebot übersteigt. Erstmals sprechen wir gezielt Studierende und Klimaschutz-Engagierte an und entwickeln für diese Zielgruppe mit dem Pilotprojekt Sommerakademie ein geeignetes Format. |
Ziel1: Schüler:innen und junge Erwachsene sind für Nachhaltigkeit beim Bauen, der Nutzung und dem Ende des Lebenszyklus eines Gebäudes im globalen Kontext sensibilisiert. 2: Lehrkräfte und Multiplikator:innen können das Thema nachhaltiges Bauen, Gebäudenutzung und Ende des Lebenszyklus von Gebäuden in ihren Unterricht einbinden. 3: Berufsschüler:innen und Universitätsstudent:innen entwickeln innovative Lösungen für nachhaltiges Bauen, Nutzung und Ende des Lebenszyklus von Gebäuden. Sie können als Multiplikator:innen Einfluss nehmen in ihrer Berufspraxis und langfristig auch auf Entscheidungsträger des Bausektors. |
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| 2026 | Afrika Medien Zentrum e. V. | KENAKO Afrika-Festival 2025/26 "Frieden im Zeitalter globaler Kriegsführung" | Deutschland |
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www.amz-berlin.de |
BeschreibungDas KENAKO Afrika-Festival findet jährlich auf dem Berliner Alexanderplatz statt – 2025 zum bereits zwölften Mal. Als Plattform für kulturellen Austausch und entwicklungspolitische Bildung hat sich das Festival in den vergangenen Jahren einen festen Platz im Berliner Veranstaltungskalender erarbeitet. Doch noch immer wird der afrikanische Kontinent oft als Kontinent der Krisen bezeichnet und entsprechend häufig mit Kriegen und Katastrophen assoziiert. Trotzdem erfahren schwerwiegende Konflikte, wie dem Genozid im Sudan oder den Auseinandersetzungen im Ostkongo, in den Ländern des „Globalen Nordens“ kaum mediale Beachtung. Diese fehlende Aufmerksamkeit führt dazu, dass die internationale Gemeinschaft oft unbeteiligt bleibt. Dabei sind Länder Europas durchaus in diese Konflikte involviert. So wird selten thematisiert, welche Kleinwaffen aus Deutschland importiert wurden oder wie viele dieser Konflikte auf die Folgen der europäischen Kolonialzeit zurückzuführen sind. Gleichzeitig sind Menschen in Europa aufgrund der aktuellen Konflikte zwischen der Ukraine und Russland sowie zwischen Palästina und Israel für die möglichen Folgen eines größeren Krieges sensibilisiert und blicken mit Sorge auf die Entwicklungen. Vor diesem Hintergrund werden Kriege und Friedensbewegungen zentrale Themen der kommenden KENAKO Afrika-Festivals 2025 und 2026 sein. Wie bereits 2023 baut das Festival auch in den folgenden Jahren auf fünf Säulen auf: dem Globalen Lernen, einem Kulturprogramm, dem afrikanischen Marktplatz, der Messe der Brückenbauer*innen und einem globalen Think Tank. Die Säulen des KENAKO Afrika-Festivals:
Das Festival lädt alle Interessierten ein, sich aktiv einzubringen und gemeinsam einen Beitrag zu einer friedlicheren und gerechteren Welt zu leisten. |
Ziel
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| 2026 | PowerShift - Verein für eine ökologisch-solidarische Energie- & Weltwirtschaft e. V. | Transform Trade – Südperspektiven auf nachhaltigen und gerechten Handel | Deutschland |
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www.power-shift.de |
BeschreibungDie Europäische Union hat ihre Handelspolitik mit einer Reihe neuer Instrumente angereichert, die eine globale Transformation zu einer klimaneutralen und ressourcenschonenden Wirtschaft unterstützen sollen. Das geplante Vorhaben vermittelt Kenntnisse über die Rezeption dieser handelspolitischen Reform im Globalen Süden sowie über deren einzelne Instrumente. Diese umfassen neben modernisierten Handelsabkommen vor allem die Entwaldungsverordnung, den Grenzausgleich CBAM, das europäische Lieferkettengesetz sowie Energie-, Klima- und Rohstoffpartnerschaften. Zudem gibt das Projekt Einblick in die verschiedenen Arbeiten und Positionen von zivilgesellschaftlichen Organisationen Lateinamerikas, Asiens und Afrikas, die sich mit den Auswirkungen der europäischen Handelspolitik auf ihre Länder befassen sowie in deren Ideen bezüglich einer gerechten und nachhaltigen Transformation der globalen Handelspolitik. Die Wissensvermittlung erfolgt durch einen offenen Online-Lernkurs, eine 10-teilige Webserie, Webinare, Podcasts, Publikationen, Social-Media-Arbeit und eine internationale Konferenz. Die Bildungsangebote richten sich neben der breiten Öffentlichkeit an Studierende, Vertreterinnen von Nichtregierungsorganisationen sowie Multiplikatorinnen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit. Im Sinne einer transformativen Bildung bietet das Projekt seinen Zielgruppen die Möglichkeit eines Perspektivwechsels, der die vielfältigen Erwartungen an eine gerechte und grüne Transformation in Ländern des Globalen Südens erkennbar und nachvollziehbar werden lässt. |
Ziel1) Die Zielgruppen kennen die Auswirkungen der aktuellen EU-Handelspolitik, ihrer Instrumente und Abkommen, auf Länder des Globalen Südens sowie die Positionen und Überlegungen von Regierungen sowie zivilgesellschaftlichen Akteuren aus asiatischen, afrikanischen und lateinamerikanischen Ländern hinsichtlich einer aus ihrer Sicht nachhaltigen Handelspolitik, die die grüne Transformation in ihrer Ländern unterstützt. 2) Entwicklungspolitische Multiplikator:innen und Vertreter:innen von NRO sind dazu befähigt, die Forderungen von Akteuren aus dem Globalen Süden nach einer global gerechten, die grüne Transformation befördernden Handelspolitik in ihre Arbeit einzubauen. Zudem wissen sie, wo und wie sie sich in Bündnissen für einen gerechten Welthandel einsetzen können. 3) An den Themen interessierte Menschen aus der allgemeinen Bevölkerung sowie Studierende sind dazu befähigt, ihr Verständnis für die verschiedenen Perspektiven auf dem Weg zu einer global gerechten grünen Transformation im Rahmen ihres bürgerschaftlichen Engagements bzw. ihres Studiums einzusetzen. 4) Die Zielgruppen nutzen ihr erlangtes Wissen für ihre Arbeit bzw. ihr gesellschaftliches Engagement, bspw. indem sie Infostände oder Veranstaltungen organisieren, Veröffentlichungen erstellen oder im Rahmen ihres Studiums Texte schreiben, die das Thema aufgreifen. |
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| 2026 | Gesellschaft für Humanistische Fotografie e. V. | Konflikte im Wandel: Medien + Digitalisierung im globalen Fokus | Deutschland |
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www.humanistischefotografie.de |
BeschreibungIn den vergangenen 30 Jahren haben sich die medialen Darstellungen globaler Konflikte stark verändert. Medien spielen eine entscheidende Rolle bei der Berichterstattung über Konflikte, Konfliktparteien, Hintergründe und Betroffene sowie aktuelle und mögliche zukünftige Auswirkungen. Sie beeinflussen maßgeblich die öffentliche Wahrnehmung und das Verständnis von Konflikten. Gleichzeitig hat sich auch die Medienlandschaft drastisch verändert, vor allem sind durch die zunehmende Kapitalisierung des Journalismus verkürzt dargestellte Inhalte und der Wegfall differenzierter (und damit kostspieliger) Berichterstattung in Wort und Bild als Problem zu benennen. Besonders der Aufstieg der künstlichen Intelligenz (KI) hat jedoch das Potenzial, die Art und Weise, wie Konflikte analysiert und Medieninhalte erstellt und verbreitet werden, grundlegend zu verändern. Das auf 3 Jahre angelegte Projekt kombiniert Bildung, Medienkompetenz und die Kraft der Fotografie, um komplexe Themen anschaulich zu vermitteln. Es beinhaltet gezielte Bildungsmaßnahmen und interaktive Workshops für Jugendliche ab 12 Jahren und die Weiterbildung von Fotograf:innen zu Referent:innen. Die breite Öffentlichkeit wird durch Fotoaustellungen und Expert:innentalks erreicht. Der Schwerpunkt liegt auf Nord-Süd-Fragestellungen sowie auf der kritischen Betrachtung des Einflusses von Digitalisierung in der Berichterstattung und die Enttarnung von Fake News und Propaganda. Wir arbeiten unter anderem mit konkreten Beispielen, wie z.B. dem Fall von Amnesty International bei dem KI-erstellte Fotos genutzt werden, um auf die Menschenrechtsverletzungen in Kolumbien aufmerksam zu machen. Das Projekt schafft eine Plattform für den Dialog und den Austausch zwischen verschiedenen Perspektiven und fördert die Zusammenarbeit und das gegenseitige Verständnis. Es handelt sich um ein Bildungsprojekt im Bereich des Globalen Lernens, das inhaltlich so aufgebaut ist, dass es aktiv die Einbindung von Menschen unterschiedlicher ethnischer Hintergründe, sozialer Schichten, Geschlechter oder kultureller Identitäten fördert. |
ZielDas Projekt "Konflikte im Wandel: Medien + Digitalisierung im globalen Fokus" soll das Bewusstsein der Teilnehmenden für globale Konflikte schärfen, Perspektivwechsel und die inhaltliche Auseinandersetzung fördern sowie die Medienkompetenzen der ZG in Bezug zu globalen Themen stärken. Der Einsatz von Fotografie als wirkmächtiges Medieninstrument und Informationsquelle für die breite Öffentlichkeit ist ein kritischer Faktor in der Darstellung von globalen Prozessen und Konflikten. Deshalb trägt das Projekt im Besonderen dazu bei, die Teilnehmenden darin zu schulen, Realität, Fälschung und künstlich erzeugte Bilder einzuordnen und kritisch zu betrachten. Das Gesamtprojekt trägt so im besonderen zur Umsetzung der folgenden SDGs bei: Frieden und Geschlechtergerechtigkeit. |
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| 2026 | Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Umwelt und Entwicklung BLUE 21 e. V. | Nachhaltiger Wandel: Wie kann das für Tabak aussehen? | Deutschland |
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www.blue21.de |
BeschreibungDie sozioökonomischen, ökologischen und gesundheitlichen Folgen von Anbau, Produktion, Vermarktung und Konsum von Tabak behindern die Erreichung der SDGs und laufen ihnen zum Teil sogar stark zuwider. Für einen globalen nachhaltigen Wandel ist im Tabaksektor deshalb langfristig ein Ausstieg aus dem Tabakanbau und eine starke Reduzierung des Tabak- und Nikotinkonsums wichtig. Dies spiegelt sich im SDG 3.a wider, das eine schnellere Umsetzung des globalen Gesundheitsvertrags zur Tabakkontrolle (WHO FCTC) fordert. Aufbauend auf den Ergebnissen der Vorgängerprojekte beschäftigt sich das Vorhaben damit, wie ein nachhaltiger Wandel bei Tabak aussehen kann, im Globalen Süden wie im Globalen Norden. Zum einen geht es um Verbesserungen für Menschen und Umwelt im Tabakanbau und um den Umstieg auf andere Einkommensmöglichkeiten. Zum anderen geht es um Lösungen für den Tabakmüll und um Freizeitgestaltung ohne Tabakkonsum. Dabei werden Themen aus den Bereichen Nachhaltigkeit, Menschenrechte, Gesundheit und Umwelt miteinander in Verbindung gebracht und globale Zusammenhänge am Beispiel des Tabaksektors gezeigt. Unsere Zielgruppen sollen die einzelnen Aspekte und deren globale Zusammenhänge verstehen. Sie werden Schritte des Wandels weltweit kennenlernen und bewerten. So sollen sie befähigt werden, sich kreativ mit Handlungsmöglichkeiten in ihrer eigenen Lebensrealität auseinanderzusetzen. Wir erstellen Publikationen und Bildungsmaterial, führen Bildungsangebote an Schulen und anderen Bildungsorten durch, bieten Veranstaltungen für Multiplikator*innen und die Öffentlichkeit an und klären in den sozialen Medien und durch unsere Webseite(n) auf. |
ZielAlle Zielgrupppen sollen am Beispiel Tabak- und Nikotinprodukte darüber informiert werden, wie globale sozioökonomische und ökologische Nachhaltigkeit mit der Durchsetzung von Kinder- und Menschenrechten und mit dem Schutz der Umwelt und des Klimas zusammenhängt. Sie bewerten diese Verknüpfungen und diskutieren unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten, die zu einem nachhaltigen Wandel beitragen können. Dabei verstehen sie, wie positive Beispiele aus dem Globalen Süden zu einem Wandel im Globalen Norden beitragen können und ziehen Vergleiche zu anderen Konsumprodukten. Schülerinnen und Jugendliche sollen durch interaktive Formate dazu motiviert werden, eigene kreative Ausdrucksformen für ein komplexes Thema zu finden. Akteurinnen aus dem Bereich Gesundheit (Suchtprävention, public health, Pflege), Multiplikatorinnen des Globalen Lernens und Lehrkräfte, erhalten neue Ansatzpunkte und Materialien für ihre Arbeit. Multiplikatorinnen, Akteurinnen Gesundheit, Vertreterinnen von NRO und Medien sollen dazu angeregt werden, die Informationen weiter zu verbreiten und sich in die Diskussionen und Veranstaltungen des Projekts mit ihrer Expertise einbringen. |
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| 2026 | Nachrichtenpool Lateinamerika e. V. | Kompass durch die Krise: Lösungsorientierte entwicklungspolitische Bildungsarbeit und konstruktiver Journalismus unter globalen Herausforderungen | Deutschland |
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www.npla.de |
BeschreibungIn Zeiten globaler Krisen und gesellschaftlicher Spaltung sind konstruktiver Journalismus und lösungsorientierte entwicklungspolitische Bildungsarbeit wichtiger denn je. Menschenrechte geraten weltweit durch politische Entwicklungen und soziale Medien unter Druck. Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 sowie Klima- und Umweltschutzziele verlieren an Aufmerksamkeit. Viele sorgen sich um soziale und demokratische Errungenschaften. Hier setzt der NPLA mit dem Projekt „Kompass durch die Krise“ an. Wir zeigen in journalistischen Formaten und Bildungsangeboten Parallelen zwischen Europa und dem Globalen Süden auf – mit Fokus auf Lateinamerika. Unser Ziel: komplexe Themen verständlich und lebensnah erklären, um Menschen zur Teilhabe und Mitgestaltung einer inklusiven, friedlichen und demokratischen Welt zu motivieren. Im Zentrum stehen Themen wie Inklusion, Bildung, Frauen- und Genderrechte, beleuchtet aus verschiedenen Perspektiven. Unsere Zielgruppen reichen von Multiplikatorinnen und Medienschaffenden über Schülerinnen und Freiwillige bis hin zu Migrantinnen mit spanischsprachigem Hintergrund. Im aktuellen Projekt entwickeln wir vielfältige Formate: Medienbeiträge, Workshops, Veranstaltungen. Junge Freiwillige berichten aus Lateinamerika als Nachwuchs-Korrespondentinnen, in Deutschland lebende Lateinamerikanerinnen wirken als kulturelle Mittlerinnen. Ein neues Bildungsangebot für Ober- und Berufsschulen ist unser Audiowalk zu entwicklungspolitischen Themen in Berlin |
ZielWir stärken nachhaltige Berichterstattung und entwicklungspolitische Zusammenarbeit in Zeiten von Krisen. Das Projekt bringt globale Perspektiven, insbesondere aus Lateinamerika, in gesellschaftliche Debatten in Deutschland ein. Es zeigt Verbindungen zwischen lokalen und globalen Entwicklungen auf und sensibilisiert für entwicklungspolitische Zusammenhänge. Selbstermächtigung und Handlungsfähigkeit statt Ohnmachtsgefühl angesichts globaler Krisen: Die Zielgruppen sind angeregt, sich aktiv in zivilgesellschaftliche Prozesse einzubringen. Die angestrebten Wirkungen entfalten sich auf drei Ebenen: Information, Bildung und Partizipation Durch eine kontinuierliche, hintergründige Berichterstattung über relevante Themen wie Menschenrechte, Umwelt, Demokratie, soziale Gerechtigkeit und Teilhabe ist entwicklungspolitisches Wissen bei den Zielgruppen (ZG) vertieft. Fortschritte und Rückschläge sind dokumentiert, Lösungsansätze vorgestellt und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt. So haben die ZG einen direkten Wissenszuwachs erfahren und Bezüge zum eigenen Leben erkannt.Ein besonderer Fokus liegt auf der Zusammenarbeit mit Medienschaffenden und Multiplikator*innen (ZG 1 und 2) sowie der aktiven Einbindung junger Menschen (ZG 3, 4 und 5) in die Medienarbeit. Sie lernten Informationen kritisch zu hinterfragen und eigene Recherchen durchzuführen – das sind wichtige Kompetenzen für demokratische Teilhabe.Die angestrebten Resultate:Die ZG sind fundiert über entwicklungspolitische Debatten informiert.Lateinamerikanische Perspektiven sind verständlich aufbereitet und in deutsche Diskurse eingeflossen.Globale Zusammenhänge, etwa zwischen sozialen Problemen in Deutschland und im Globalen Süden, wurden deutlich gemacht.Das Projekt motivierte ZG zum Engagement für Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit und globale Solidarität.Die Zusammenarbeit mit freien Medien, Freiwilligenprogrammen und dem journalistischen Nachwuchs wurde gestärkt. |
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| 2026 | Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung - WEED e. V. | Just Twin Transition - Rohstoffe für die Transformation | Deutschland |
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www.weed-online.org |
BeschreibungDie Transformation hin zu einer klimaneutralen und digitalen Gesellschaft – die Twin Transition – gehört zu den zentralen wirtschafts- und entwicklungspolitischen Zielen Deutschlands. Doch für die Transformation werden große Mengen an Rohstoffen benötigt, welche zum Großteil im Globalen Süden gewonnen und verarbeitet werden, oft unter Bedingungen, die mit massiven Umweltzerstörungen und Menschenrechtsverletzungen einhergehen.Im geplanten Projekt thematisieren wir die menschenrechtlichen und entwicklungspolitischen Herausforderungen der rohstoffintensiven Twin Transition. Beispielhaft beleuchten wir die Bereiche Digitalisierung und Automobilindustrie, in denen sich die sozialen und ökologischen Widersprüche besonders deutlich zeigen. Ziel ist es, die globalen Auswirkungen verschiedener Transformationstechnologien sichtbar zu machen und Impulse für eine Just Twin Transition zu setzen.Dazu richten wir uns mit einer Vielzahl an Formaten – darunter Studien, Web-Seminare, Podcasts, Factsheets, eine Filmreihe und politische Briefings – an eine breite Öffentlichkeit, insbesondere an junge Menschen, zivilgesellschaftliche Akteurinnen, Unternehmen sowie politische Entscheidungsträgerinnen. Ziel ist es, gesellschaftliches Bewusstsein zu stärken, politische Debatten anzustoßen und konkrete Handlungsperspektiven für eine global gerechte Twin Transition aufzuzeigen. |
ZielDie breite Öffentlichkeit entwickelt ein kritisches Verständnis für die komplexen Zusammenhänge zwischen Digitalisierung, Klimaschutz, Ressourcenverbrauch und sozialer Ungleichheit sowie für die relevanten politischen Rahmenbedingungen. Durch die intensivere Auseinandersetzung soll ein Bewusstseinswandel angeregt werden, der sich in nachhaltigem Konsum und dem Eintreten für eine Just Twin Transition zeigt. Jugendliche werden altersgerecht für globale Zusammenhänge sensibilisiert und zu reflektiertem Konsum und politischem Denken ermutigt. Durch das Anregen eines Perspektivenwechsels, werden Zusammenhänge von Digitalisierung und Rohstoffgerechtigkeit nachvollzogen. Sie erwerben Handlungskompetenz, um nachhaltiger digital unterwegs zu sein.Vertreterinnen aus Wirtschaft, Handel und deren Zulieferer erkennen den Schutz von Menschenrechts- und Umweltstandards als unverzichtbaren Bestandteil ihrer Geschäftsmodelle an und setzen unternehmerische Sorgfaltsmaßnahmen gezielt um – insbesondere in vorgelagerten Lieferketten. Zudem steigt die Bereitschaft, Kreislaufwirtschaft und ressourcenschonende Produktion zu fördern. Unternehmen reflektieren verstärkt die Auswirkungen ihres Handelns vor Ort und berichten transparenter darüber. Durch den Austausch in Multi-Stakeholder-Initiativen und Dialogformaten wie dem NAP-Branchendialog Automobil lernen sie voneinander und entwickeln gemeinsame, verantwortungsvolle Standards für eine gerechte Twin Transition.Politische Entscheidungsträgerinnen erkennen die Notwendigkeit einer Rohstoffwende als Schlüssel für eine global gerechte Transformation. Sie erwerben fundiertes Wissen über die Wirksamkeit und Grenzen verschiedener Politikinstrumente – von freiwilligen Multi-Stakeholder-Initiativen bis zu verbindlichen gesetzlichen Regelungen wie LkSG und CSDDD. Durch den Austausch mit vielfältigen Akteur*innen und das Bereitstellen von Informationen setzen sie sich für wirksame politische Rahmenbedingungen für eine Just Twin Transition ein. |
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| 2026 | Baobab Berlin e. V. | Gemeinsam mehr erreichen - Kooperativen im Fairen Handel stärken | Deutschland |
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www.baobab-berlin.de |
BeschreibungDer Baobab Berlin e.V. engagiert sich seit fast 35 Jahren für den Fairen Handel, globales Denken und Lernen. Als anerkannter Akteur und Kooperationspartner im fairen Netzwerk Berlins möchte der Verein im Projektzeitraum seine entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit intensivieren und erweitern. Das beinhaltet die Bereitstellung bewährter sowie neuer Workshopformate des Globalen Lernens an verschiedenen schulischen und außerschulischen Standorten. Der Faire Handel zielt darauf ab, gerechte Handelsbedingungen für Produzent:innen im Globalen Süden zu schaffen. Durch den Fairen Handel erhalten Bäuerinnen und Bauern faire Preise für ihre Produkte, verbessern ihre Lebensgrundlagen und stärken ihre Gemeinschaften. Mit unserem Projekt wollen wir die wichtige Rolle von Kooperativen (Genossenschaften) im globalen Süden hervorheben. Diese sind basisdemokratisch strukturiert und bieten den Produzent:innen die Möglichkeit, sich gemeinsam zu organisieren, um ihre Produkte zu vermarkten, um so bessere Verhandlungspositionen auf dem Weltmarkt zu erreichen und miteinander von den Vorteilen des gemeinsamen Handelns zu profitieren. So können Kooperativen dabei helfen, die Armut zu bekämpfen, den Umweltschutz zu fördern und die Lebensqualität der Produzent:innen zu verbessern. Das heißt, bei den Kooperativen steht der Mensch und das Gemeinwohl im Mittelpunkt und nicht der wirtschaftliche Profit. |
ZielUnser Projekt zielt darauf ab, Schüler:innen, junge Erwachsene und Interessierte zur aktiven Beteiligung an einer sozial, ökonomisch und ökologisch verantwortungsbewussten Gesellschaft in einer globalisierten Welt zu motivieren, sie für entwicklungspolitische Themen wie den Fairen Handel zu sensibilisieren, eine kritische Auseinandersetzung mit dem bestehenden Weltwirtschaftssystem zu fördern und diese Zielgruppen zu eigenem Engagement zu ermutigen und zu befähigen. Die Teilnehmenden unserer Workshops erfahren zunächst etwas über den Aufbau und die Funktion von wirtschaftlichen Kooperativen und können sich dann in einem nächsten Schritt, die Vorteile des genossenschaftlichen Arbeitens auf wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Ebene erarbeiten. Schließlich sollen veränderte Konsumgewohnheiten als eine mögliche Handlungsoption zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensverhältnisse der Produzierenden, die in Kooperativen organisiert sind, erkannt und kritisch reflektiert werden. |
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| 2026 | Weltacker Berlin e. V. | Wasser verbindet - weltweit! Nachhaltige Bildung durch globale Zusammenarbeit | Deutschland |
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www.2000m2.de |
BeschreibungSeit 2014 stellt der Berliner Weltacker als generationenübergreifender Bildungsort ein maßstabsgetreues Modell der globalen Landwirtschaft zur Verfügung, an dem sich komplexe Fragen zu globaler Gerechtigkeit, nachhaltiger Entwicklung und Klimaschutz veranschaulichen lassen. Neu ins Bildungsprogramm aufgenommen wird das komplexe Thema ‚Wasser‘: hier soll – neben der Ausarbeitung eindrücklicher Bildungsmaterialien und der Durchführung von Veranstaltungen und Schulungen – ein Nord-Süd Austausch mit der Organisation Gardulla Peoples Development Association (GPDA) in Äthiopien initiiert werden, die sich unteranderem mit indigenen Bewässerungs- und Wasserspeicherungsmethoden beschäftigt. Gemeinsam sollen verschiedene Themen kreativ behandelt werden, wie z.B. was bedeutet eine Dürre konkret für die lokale Landwirtschaft und die betroffenen Menschen? Welche Kulturen lassen sich dennoch anbauen? Und welche Anstrengungen müssen zur nachhaltigen Bewässerung unternommen werden? Dieses Projekt möchte globale Zusammenhänge an verschiedene Zielgruppen vermitteln und damit das Bewusstsein für die Auswirkung des eigenen Verhaltens stärken (Deutschland) und die Bildung nachhaltiger, landwirtschaftlicher Praktiken für Kleinbäuer*innen fördern (Äthiopien). |
ZielProjektziel 1: Schüler*innen/Kinder und Jugendliche machen einprägsame Lernerfahrungen bzgl. des Zusammenwirkens von globaler Gerechtigkeit, Landwirtschaft, Biodiversität und Klimakrise in einem globalen Kontext, die sie auf ihre eigenen Konsumgewohnheiten übertragen können. Projektziel 3: Weltackerbesucher*innen erweitern ihr Wissen zum Themenkomplex Wasser: Wasser als Grundlage des Lebens, Wasserverschwendung, Belastung von Gewässern durch Umweltgifte, insb. in der Landwirtschaft, Umweltfolgen und lokale soziale Auswirklungen von Wassermangel. Projektziel 4: Menschen aus Berlin und Äthiopien tauschen sich u. a. über landwirtschaftliche Praktiken, aktuelle (klimatische) Entwicklungen und Herausforderungen in Bezug auf Wasser aus, sodass beide Seiten von den jeweils anderen Perspektiven profitieren können. |
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| 2026 | Drip by Drip e. V. | The Drip: Süd- und Nord-Perspektiven aus der globalen Mode- und Textilindustrie | Deutschland |
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www.dripbydrip.org |
BeschreibungIn unserem Projekt planen wir die Erstellung einer Publikation, die sowohl als Print-Format als auch als EBook über unsere Website zugänglich sein wird, sowie eine Veranstaltung zu der Veröffentlichung mit Podiumsdiskussion und Ausstellung. Die Publikation zielt darauf ab, die globalen Zusammenhänge der Textil- und Modeindustrie zu beleuchten und dabei insbesondere die oft vernachlässigten Perspektiven aus dem globalen Süden hervorzuheben. Wir beauftragen Expert:innen aus dem globalen Süden, Artikel zu verfassen, führen selbst Interviews mit Akteur:innen in der Lieferkette der Textilindustrie, sowie mit Vertreter:innen von Communities, die von verunreinigtem Grundwasser durch die textilen Abwasser betroffen sind. Diese lokalen Akteur:innen haben kaum Möglichkeiten politische Entscheidungsprozesse zu Lieferketten-Gerechtigkeit eingebunden zu werden, die sie konkret betreffen. Unsere Publikation soll Perspektiven und Vorschläge aus dem globalen Süden hervorheben für Akteur:innen im globalen Norden sichtbar machen. Die Publikation wollen wir dann auf einer Veranstaltung vorstellen. Dazu wollen wir mindestens zwei der Beteiligten aus dem Globalen Süden nach Berlin einladen, um in einer Podiumsdiskussion die Themen der Broschüre zu besprechen. Unser Ziel ist es, die Stimmen von Betroffenen zu stärken, ihre Ansichten in den bestehenden Diskurs um globale Lieferketten-Problematiken einzubetten und ein Bewusstsein für ihre Perspektiven zu schaffen bzw. zu stärken. |
ZielMit unseren geplanten Maßnahmen möchten wir möglichst viele Menschen, darunter besonders Entscheiderinnen und Konsumentinnen, über entwicklungspolitische Zusammenhänge zwischen der Wasserverschmutzung und der daraus resultierenden Wassernot in den Produktionsländern der globalen Textilindustrie, aufklären. Darüber hinaus wollen wir Lösungsansätze und Alternativen vorstellen, und hier vor allem für lokale Perspektiven aus dem globalen Süden sensibilisieren. Dem übergeordnet wollen wir Modekonsumentinnen, Multiplikatorinnen, Professionellen der Mode- und Textilbranche für die Bedeutung von Wasser für die Umwelt aber auch den Menschen sensibilisieren. Folgende konkrete Wirkungen wollen wir erzielen: Wirkung 1 : Vermittlung von Wissen zum Zusammenhang von Wasserknappheit und Textilproduktion in den Ländern des globalen Südens Wirkung 2 : Sensibilisierung für Perspektiven und Lösungsansätze aus dem globalen Süden Wirkung 3 : Vermittlung von Lösungsansätzen und Handlungsalternativen anhand von Better Practice Beispielen |
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| 2026 | Afrika Medien Zentrum e. V. | Wie hängt denn das zusammen? - Bildungsangebote zu globalen Zusammenhängen und global gerechter Zukunftsgestaltung | Deutschland |
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www.amz-berlin.de |
BeschreibungGlobale Problemfelder (wie Klimawandel, Ressourcennutzung, Migrationsbewegungen, etc.) bedürfen globaler intersektional gerechter Lösungswege. Dies gelingt nur gesamtgesellschaftlich sowie im Austausch zwischen Ländern des "Globalen Südens" und "Globalen Nordens". Voraussetzung dafür ist jedoch, dass intersektionale Problemfelder trotz ihrer Komplexität für alle Menschen unserer Gesellschaft erfass- und erfahrbar, und Angebote zu aktivem Engagement nahbarer werden. Um Menschen näher zu bringen, dass alleine durch unser Konsumverhalten, unsere Politik, unsere Geschichte u.a., wir alle mit globalen Herausforderungen verbunden sind, möchten wir unsere bereits bestehende Ausstellung "Migration und Wir" verwenden und mit kleinen Gruppen Workshops durchführen, in denen individuelle Handlungsoptionen erarbeitet und vorgestellt werden. Darüber hinaus soll das bereits bestehende Workshopangebot des Projekts "Wie hängt denn das zusammen?" der Jahre 2022 und 2023 fortgeführt werden, bei dem anhand konkreter Beispiele der persönliche Bezug zur Thematik verstärkt und das Verständnis globaler Zusammenhänge vertieft werden soll. Begleitend wird ein Info-Magazin erscheinen, das Stimmen der Länder des Globalen Südens zu den globalen Problemfeldern, aufgreift und Interessierten zugänglich macht. Im Rahmen der Kampagne "Gemeinsam eine global gerechte Zukunft gestalten" werden 2026 zivilgesellschaftliche Organisationen aufgerufen, sich mit Aktionen für eine global gerechte Zukunft einzusetzen. |
ZielDie Teilnehmenden verbessern ihr Verständnis globaler Zusammenhänge zwischen Themenbereichen von Migration, Umweltveränderungen, soz. Ungleichheit, Konflikte, globale Wirtschaft, Konsum und Ressourcenendlichkeit.
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| 2026 | glokal - globalisierung und politisches handeln lernen e. V. | Solidarisches Gedenken organisieren: für globale Gerechtigkeit und eine dekoloniale Zukunft | Deutschland |
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www.glokal.org |
BeschreibungDas Projekt ist ein Kooperationsprojekt von glokal e.V. und ISD-Bund e.V.. Für einzelne Maßnahmen wird mit weiteren Kooperationspartner:innen zusammengearbeitet wie recherche international e.V. und EPIZ Berlin e.V. In dem Projekt befassen wir uns mit (de)kolonialen Strukturen in Geschichte und Gegenwart sowie der Gestaltung unserer gesellschaftlichen Zukunft. Ziel des Projektes ist es, Schüler:innen jenseits nationaler Perspektiven für globale Gerechtigkeit und koloniale Kontinuitäten zu sensibilisieren, Material für Lehrer:innen zu erstellen und diese fortzubilden, entwicklungspolitische Multiplikator:innen für die Durchführung von Workshops basierend auf zu erstellenden Bildungsmaterialien zu qualifizieren, Museumsmitarbeiter:innen mit globalen und dekolonialen Perspektiven in ihrer konkreten Arbeit zu unterstützen. Außerdem sollen Multiplikator:innen (zu denen wir auch Wissenschaftler:innen, Journalist:innen und in Initiativen engagierte Menschen zählen) zusammengebracht werden, um sich auszutauschen, zu vernetzen, auf einem Fachtag und einer digitalen Gesprächsreihe. Es wird eine Projektpublikation auf Basis des Fachtags erstellt. |
ZielProjektziele: 1. Die erste übergeordnete Wirkung bezieht sich in erster Linie auf das SDG 4 (Hochwertige Bildung) und dem Unterziel, Bildung für nachhaltige Entwicklung vorantreiben: Wirkung: Information und Sensibilisierung: Erhöhung des Bewusstseins für global vernetzte Herausforderungen und Zusammenhänge wie Ungleichheit, Ungerechtigkeit, Stärkung der Zuversicht in eine solidarische Zukunft. Diese Wirkung ist den ZG 1 (Schüler:innen), 4 (Museums- und Gedenkstättenmitarbeiter:innen) und 5 (Breite Öffentlichkeit)) zugeordnet. 2. Die zweite übergeordnete Wirkung bezieht sich auf Entwicklungspolitik als "Entwicklung von Bewusstsein und die Aktivierung von zivilgesellschaftlichem Engagement“ (Entwicklungspolitische Leitlinien des Landes Berlin, 2012, S. 4). Wirkung: Handlungskompetenz und Bildung von Allianzen: Ermutigung zu solidarischen, gemeinschaftlichem Handeln und strukturelles Netzwerken zum Engagement für gerechtere und nachhaltigere Welt. Diese Wirkung ist den Zielgruppen 2 (Lehrer:innen), 3 (Multiplikator:innen), 4 (Museums- und Gedenkstättenmitarbeiter:innen) und 5 (Breite Öffentlichkeit)) zugeordnet. Diese Wirkung ist den Zielgruppen 2 (Lehrer:innen), 3 (Multiplikator:innen), 4 (Museums- und Gedenkstättenmitarbeiter:innen) und 5 (Breite Öffentlichkeit)) zugeordnet. |
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| 2026 | World University Service - Deutsches Komitee e. V. | Portal Deutsche Länder in der Entwicklungspolitik | Deutschland |
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www.wusgermany.de |
BeschreibungDie Pflege der Beziehungen zu auswärtigen Staaten ist grundsätzlich Sache des Bundes. Die Qualität der internationalen Beziehungen wird aber von vielen Akteuren bestimmt. Die Ausgestaltung der Entwicklungspolitik der Bundesrepublik Deutschland liegt in gemeinsamer Verantwortung von Bund, Ländern und Kommunen. Was ist der Beitrag der Deutschen Länder? Das Internetportal „Portal der Deutschen Länder in der Entwicklungspolitik“ stellt das Engagement der Deutschen Länder umfassend vor. Es gibt Auskunft über Arbeitsschwerpunkte, Partnerschaften und gemeinsame Aktivitäten der Länder. Es hält Informationen zu AnsprechpartnerInnen, Beschlüssen und Leitlinien der Deutschen Länder bereit. Weiter hält es die aktuellen Pressemitteilungen und Veranstaltungshinweise der Deutschen Länder bereit. |
ZielDas Internetportal „Portal der Deutschen Länder in der Entwicklungspolitik“ (www.entwicklungspolitik-deutsche-laender.de) soll eine Einstiegsseite sein, auf der relevante länderübergreifende Informationen zur Entwicklungspolitik aller 16 Deutschen Länder auf den ersten Blick sichtbar sind. Auf weitergehende Informationen wird umfassend verwiesen. Das Portal soll der Vernetzung der Länder untereinander dienen und vor allem eine bessere öffentliche Wahrnehmung der Länder und ihrer vielfältigen Aktivitäten im Bereich der Entwicklungspolitik gewährleisten. |
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| 2026 | Ökumene Netzwerk im Nachhaltigkeitsprozess Treptow-Köpenick e. V. | Lokal handeln – global verbunden: UN-Nachhaltigkeitsziele als Bildungsimpulse in Kirchengemeinden | Deutschland |
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www.kommunale-oekumene.de |
BeschreibungDas Projekt „Lokal handeln – global verbunden: UN-Nachhaltigkeitsziele als Bildungsimpulse in Kirchengemeinden“ macht die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) in Kirchengemeinden im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick sichtbar und handlungsleitend. Ziel ist es, entwicklungspolitische Bildung in den kirchlichen Alltag zu integrieren und lokale Handlungsoptionen im Kontext globaler Herausforderungen verständlich und greifbar zu machen. Zehn Kirchengemeinden übernehmen im Projektjahr eine sogenannte SDG-Patenschaft und gestalten dazu eine eigene öffentlichkeitswirksame Aktion. Die Themen und Formate werden partizipativ gewählt und orientieren sich an konkreten Fragen globaler Gerechtigkeit: So sind u. a. ein Faires Frühstück (SDG 2), ein Workshop zu Klimawandel und Gesundheit (SDG 3), eine Ausstellung mit Gesprächsrunde zur Wasserproblematik (SDG 6), eine Kleidertauschaktion (SDG 12) oder ein Weltladentag zur Lieferkettenproblematik (SDG 8) vorgesehen. Ergänzend wird mit Materialien wie einem individuellen SDG-Poster pro Gemeinde die Patenschaft nach außen sichtbar gemacht. Die weiteren sieben SDGs werden über kleinere Aktionen, Social Media, Beiträge in Gemeindebriefen sowie thematische Impulse – z. B. eine Handyfasten-Kampagne (SDG 9), eine digitale Plastikfastenaktion (SDG 14) oder eine Friedensandacht zur Woche der Religionen (SDG 16) – bearbeitet. Über das Jahr verteilt werden außerdem sechs Textvorlagen für Gemeindebriefe sowie eine monatliche Instagram-Reihe erstellt, die globale Zusammenhänge und lokale Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Das Projekt knüpft an langjährige entwicklungspolitische Bildungsarbeit des Vereins Ökumene Netzwerk im Nachhaltigkeitsprozess e. V. an. Es ist eng verbunden mit der kommunalen Nachhaltigkeitsstrategie und stärkt durch Veranstaltungen, Austauschformate und das abschließende Ökumenische Forum die dauerhafte Verankerung globaler Themen in kirchlicher Bildungsarbeit. |
ZielZiel des Projekts ist es, das entwicklungspolitische Bewusstsein in den Kirchengemeinden der Kommunalen Ökumene Treptow-Köpenick zu stärken und langfristig zu verankern. Dazu werden drei konkrete Wirkungsziele verfolgt:
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| 2026 | Carpus e. V. | Weiterbildung im Globalen Lernen - Fortbildungsreihen für Lehrkräfte und Multiplikator*innen | Deutschland |
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www.carpus.org |
BeschreibungCarpus e.V. führt 2024 und 2025 an den Lehrkräftefortbildungsinstituten in Berlin, Brandenburg und Sachsen jeweils eine mehrtägige Lehrkräftefortbildung mit vier Modulen zur Umsetzung von Globalem Lernen im Unterricht durch. Die Fortbildungen nehmen Bezug zum Orientierungsrahmen Globale Entwicklung der KMK, zu den Rahmenlehrplänen der jeweiligen Bundesländer und zum Fachbuch "Globales Lernen - Inspirationen für einen transformativen Unterricht". Sie bauen auf den Erfahrungen der Lehrkräftefortbildungen im Jahr 2023 auf und entwickeln die Konzepte weiter. Zusätzlich gibt es 2024 und 2025 eine modulare Fortbildung zum Globalen Lernen für Multiplikatorinnen. Mit dieser Reihe sollen Expertinnen angesprochen werden, die über langjährige Erfahrungen im Globalen Lernen verfügen und verstärkt transformative Bildungsansätze in ihre Arbeit integrieren möchten. 2026 führt Carpus e.V. an je drei Schulen in Berlin, Brandenburg und Sachsen modulare schulinterne Fortbildungen zu transformativem Globalen Lernen durch, an denen das gesamte Kollegium teilnimmt. |
ZielLehrkräfte werden durch die Teilnahme an den mehrtägigen Fortbildungen befähigt, Themen des Globalen Lernens im Unterricht diskriminierungssensibel mit ihren Schülerinnen zu bearbeiten. Dazu zählt, dass sie sich ihrer eigenen Sozialisierung in einer privilegierten Gesellschaft bewusst sind und bereits in der Unterrichtsvorbereitung selbstkritisch reflektieren, welche eurozentrischen Perspektiven und Stereotypen sie möglicherweise reproduzieren. Sie werden befähigt, bewusst nach Stimmen aus dem Globalen Süden für die Unterrichtsgestaltung zu suchen und diese im Unterricht einzusetzen, um klassische eurozentrische Blickwinkel zu durchbrechen und den Schülerinnen einen Perspektivwechsel zu ermöglichen. Die Lehrkräfte sind in die Lage, ihre Sprache und ihre Bildauswahl auf einseitige Geschichten zu hinterfragen und Handlungsansätze, die sie mit ihren Schülerinnen diskutieren möchten, auf paternalistische Denkweisen und Aktivitäten hin zu reflektieren. Die Teilnehmenden der Multipikatorinnen-Fortbildung sind in der Lage, transformative Lernräume für Dritte so zu gestalten, dass die Teilnehmenden motiviert werden, sich für Globale Gerechtigkeit zu engagieren. Dabei können die Multiplikator*innen Elemente des emotionalen Lernens in ihre Bildungsarbeit angemessen einbinden. Sie kennen dekoloniale Perspektiven aus dem Globalen Süden auf das Globales Lernen und vertiefen ihre Kenntnisse zu historischen Bezügen und Zusammenhängen. Sie vergrößern ihre Gestaltungskompetenz und ihre Reflexionskompetenzen. |