Alle von der LEZ geförderten Projekte lassen sich in der Projektdatenbank finden und filtern.
| Jahr | Träger | Projektname | Land | Finanzen | Homepage | ||||||
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| 2027 | Hope Foundation e. V. | Bridging Cultures - Embracing Diversity, Empowering Equality | Deutschland |
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www.hope-found.org |
BeschreibungDas Projekt „Bridging Cultures – Embracing Diversity, Empowering Equality“ stärkt das Bewusstsein für globale Zusammenhänge und schafft Raum für interkulturellen Austausch zwischen Berliner Schüler:innen der Sekundarstufe II und Referent:innen aus Ländern des globalen Südens. In Begegnungen auf Augenhöhe beleuchten die Referent:innen die entwicklungspolitischen Herausforderungen ihrer Herkunftsländer und stellen diese in den globalen Kontext. Die Workshops werden vollständig in englischer Sprache durchgeführt und fördern nicht nur die sprachliche Kompetenz der Teilnehmenden, sondern auch ein tieferes Verständnis der Sustainable Development Goals (SDGs) und der Agenda 2030. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen, globale Abhängigkeiten zwischen den Ländern des Nordens und Südens aufzuzeigen und Handlungskompetenzen für einen gesellschaftlichen Wandel zu entwickeln.Mit inklusiven und partizipativen Methoden richtet sich das Projekt an Schüler:innen und die Berliner Mehrheitsgesellschaft. Es zeigt auf, wie Gerechtigkeit ein Schlüssel zu nachhaltiger Entwicklung ist, und ermutigt die Teilnehmenden, aktiv zur Förderung von Chancengleichheit und globaler Solidarität beizutragen. |
Ziel
Negative Auswirkungen, die vermieden werden sollten, sind das Verstärken von Stereotypen und subjektiven Meinungen. Durch die neutrale Betrachtung von gegebenen Lebensverhältnissen und der Diskussion über subjektive Meinungen und Stereotypen soll ein Perspektivwechsel angestoßen werden. Die verschiedenen Veranstaltungen sind Orte bei denen niemand negativ bewertet wird. |
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| 2027 | Jugend im Museum e. V. | VOM BLEIBEN UND VOM KOMMEN | Deutschland |
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www.jugend-im-museum.de |
BeschreibungDas überjährige Projekt des Globalen Lernens richtet sich an junge Kinder, sie begleitende Erziehende/Lehrende sowie Fachkräfte im Kontext von Museen. VOM BLEIBEN erforscht Gründe, warum Menschen in ihren Herkunftsländern bleiben UND VOM KOMMEN sensibilisiert für Gründe der Flucht. Das Projekt richtet sich überwiegend an Kinder im frühkindlichen Alter aus Kita und Grundschule und widmet sich dem Zusammenhang zwischen Flucht und den Nachhaltigkeitszielen (SDG). Wir bieten eine kindgerechte, differenzierte und positiv ansprechende Gegenperspektive auf die aktuelle angstbestimmte Debatte um Migration. Wir arbeiten mit einfach aufbereitete Wissensbausteinen, partizipativen Ansätzen und Emotionen im Rahmen eines starken Beobachtungslernens. Diese werden verstärkt – wie im BMZ-Konzept hervorgehoben – „durch kulturelle Aspekte als thematische Ansatzpunkte“ und dem Museum als besonderer Erfahrungsraum, der sich im Zusammenhang mit zivilgesellschaftlichen Initiativen der ep Bildung für kolonialen/postkolonialen Kontexte geöffnet und sensibilisiert hat und mit seinen vielen Lebensweltbezügen wesentlich zur Wissenserweiterung der Teilnehmenden beiträgt. Eine mobile Bücherbar und Online-Materialien ergänzen das Angebot und bieten partizipative Aktivierungsangebote. Ein wichtiger Aspekt ist das Entgegensteuern von Vorurteilen und Stereotypen, die es Kindern mit migrantischen Hintergründen ermöglicht, sich genauso abgeholt fühlen, wie Kinder ohne diese. Auch geht es darum gemeinsam zu erkunden, was den Kindern ihre Welt, inkl. die der Herkunftsregionen ihrer Familien, besonders liebenswert macht. Lebensweltbezogene Themen wie Ernährung, Bildung, Wohnen, Umwelt und Ressourcen, Kleidung, Rohstoffe, Gender sowie Kultur als Identität stiftender Faktor ergeben sich aus den SDG. Ausgangspunkt ist jeweils Länderkunde zu einem Beispielland in Afrika, Asien oder Lateinamerika, das spielerisch erkundet wird. In jährlich rund 130 Angeboten arbeiten wir mit bewährten viertägigen Aktivitäten. Die Kinder pendeln zwischen dem bekannten Ort Kita und dem oft ihnen noch unbekannten Ort Museum. Dabei setzen wird didaktisches Material u.a. aus zurückliegenden eigenen Projekten bzw. Dritter ein. Ergänzend gibt es eine Ideen-/Zukunftswerkstatt mit den eingebundenen Multiplikator:innen/Fachkräfte (Definierung neuer Inhalte/Methoden). Jede Aktivität hat eine Dauer von 4 Zeitstunden Das Projekt greift zudem das Bedürfnis von Museen nach einem zunehmend komplexerem Umgang mit ihren Objekten aus einer Perspektive der Globalisierung und der Globalen Nachhaltigkeitsziele auf, indem es bisherige Erfahrungen des Globale Lernens im Museum an weitere Museen wie auch interessierte Akteure der entwicklungspolitischen Bildung transferiert. Der Transfer wird ergänzt durch die partnerschaftliche Entwicklung neuer synergetischer Ansätze zwischen Globalen Lernen und Museumspädagogik/Kuration. |
ZielZiel des Projekts ist es, dass alle Beteiligte auf Augenhöhe differenziertere Ursachen von Flucht und das verwurzelt sein in Heimaten erfahren und sich so ein eigenes Bild machen können. Sie können Kompetenzen erwerben wie kritische Reflexion, Perspektivwechsel, Mitwirkung; aber auch um kulturelle Ausdrucksfähigkeit als Mittel für Handlungs-, Anwendungskompetenz bei Informationsbeschaffung, -bewertung oder auch Meinungsäußerung. Alle Angebote ergänzen Bildungsprozesse, d.h. übernehmen keinen regulären Unterricht vor Ort! |
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| 2027 | HÁWAR.help e. V. | Abgeschaltet: Internet Blackouts und digitale Repression in Iran | Deutschland |
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www.hawar.help |
BeschreibungAbgeschaltet. Im Januar 2026 kam es in Iran zu landesweiten Protesten der Zivilbevölkerung gegen die bestehende Regierung. Am 8. Januar ließ die Regierung das Internet vollständig abschalten, um die Mobilisierung und Berichterstattung zu unterbinden, und schlug die Demonstrationen brutal nieder. Millionen Menschen wurden von der Außenwelt abgeschnitten – ohne Nachrichten, ohne Aufschrei. Berichten zufolge kam es zu einem Massaker an den Protestierenden: Tausende wurden gezielt getötet, verletzt oder verhaftet. Ohne Zugang zu sozialen Medien und ohne internationale Aufmerksamkeit blieben viele dieser Gewaltakte und Hilferufe in der Öffentlichkeit unsichtbar. Genau hier setzt das Projekt an: Es verbindet politische Bildung und persönliche Perspektiven von Betroffenen, um digitale Repression verständlich und greifbar zu machen. Jugendliche und junge Erwachsene in Berlin lernen, digitale Repression als das zu erkennen, was sie ist: eine politische Frage, die Menschenrechte, Demokratie und globale Solidarität unmittelbar berührt. In zehn Tandem-Workshops – geleitet von Bildungsreferent:innen gemeinsam mit Iraner:innen, die selbst von staatlicher Repression betroffen sind – werden diese Zusammenhänge erfahrbar, diskutierbar und in konkrete Handlungsoptionen übersetzt. Zwei Fortbildungen befähigen rund 40 Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte, das Thema eigenständig in Schulen und außerschulische Bildungsorte zu tragen. Eine begleitende Social-Media-Kampagne mit 27 Beiträgen bringt die Inhalte über die direkten 200 Teilnehmenden hinaus in die Öffentlichkeit. Internet-Blackouts sind kein technisches Versagen. Sie sind politische Entscheidungen – gezielte Werkzeuge autoritärer Regime, um Protest zu ersticken, Zivilgesellschaft zu isolieren und Menschenrechtsverletzungen vor der Weltöffentlichkeit zu verbergen. Iran steht exemplarisch für ein globales Muster, das sich wiederholt – und dessen Mechanismen und Auswirkungen in Deutschland bislang nur unzureichend verstanden werden. Hier besteht ein klarer Bedarf an gezielter Bildungsarbeit, um dieses Verständnis zu fördern und einzuordnen. |
ZielDas Projekt verfolgt drei zentrale Ziele. Erstens sollen rund 200 Jugendliche und junge Erwachsene in Berlin ein grundlegendes Verständnis dafür entwickeln, dass Internetabschaltungen und digitale Zensur gezielte Instrumente autoritärer Regime sind, um Proteste zu unterdrücken, Zivilgesellschaft zu isolieren und Menschenrechtsverletzungen vor der Weltöffentlichkeit zu verbergen. Ein Großteil der Teilnehmenden (mind. 70%) soll in der Lage sein, digitale Repression als Mechanismus politischer Unterdrückung zu benennen, ihre Verbindung zu Menschenrechtsverletzungen herzustellen und konkrete Handlungsoptionen für eigenes Engagement im Kontext digitaler Menschenrechte zu benennen. Zweitens werden rund 40 Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte befähigt, das Thema digitale Repression eigenständig in Unterricht, Seminare und außerschulische Bildungsformate zu integrieren und dabei auf bereitgestellte didaktische Materialien zurückzugreifen. Drittens wird durch eine begleitende Social-Media-Kampagne ein breiteres öffentliches Bewusstsein dafür geschaffen, dass digitale Repression kein Einzelfall, sondern Teil eines globalen strukturellen Musters ist, und die Inhalte werden über digitale Kanäle niedrigschwellig zugänglich gemacht. |
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| 2027 | Institut für Ökologie und Aktions-Ethnologie | Auf dem Weg zu einer global gerechten Energiezukunft - Wasserkraft und andere Herausforderungen der globalen Energiewende | Deutschland |
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www.infoe.de |
BeschreibungDas Projekt von GegenStrömung zielt darauf ab, die öffentliche und politische Debatte in Berlin über Wasserkraft und andere vermeintlich „grüne“ Technologien im Kontext von Klimaschutz und Klimagerechtigkeit kritisch zu begleiten. Als zentraler Ort politischer Entscheidungsprozesse und zivilgesellschaftlicher Vernetzung bietet Berlin einen wichtigen Anknüpfungspunkt, um entwicklungspolitische Perspektiven sichtbar zu machen und in aktuelle energie- und klimapolitische Debatten einzubringen. Im Fokus steht dabei die Sensibilisierung für die menschenrechtlichen, sozialen und ökologischen Folgen solcher Technologien im Globalen Süden sowie die Frage, wie Klima- und Energiepolitik gerechter gestaltet werden kann. Ein besonderes Anliegen ist es, Betroffene selbst zu Wort kommen zu lassen und ihre Perspektiven direkt in Berliner Diskurse einzuspeisen. Zur Umsetzung werden verschiedene, auf Berlin ausgerichtete Formate kombiniert: öffentliche Veranstaltungen und Fachgespräche vor Ort, digitale Informations- und Bildungsangebote sowie Hintergrundgespräche mit in Berlin ansässigen Entscheidungsträgerinnen aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Ergänzend wird eine Publikation zu frei fließenden Flüssen und ihrer Bedeutung für Klimaschutz und Anpassung erstellt und in die Berliner Debatte eingebracht. Die Angebote richten sich insbesondere an zivilgesellschaftliche Akteurinnen, entwicklungspolitisch Engagierte, Multiplikatorinnen sowie politische und wirtschaftliche Entscheidungsträgerinnen in Berlin. Das Projekt will aufzeigen, wie Klima- und Energiepolitik gerechter und wirksamer gestaltet werden kann. Es soll das Verständnis für globale Zusammenhänge zwischen Politik, Klimagerechtigkeit und Entwicklung fördern und eine fundierte Auseinandersetzung mit energie- und entwicklungspolitischen Herausforderungen ermöglichen. Durch die enge Anbindung an bestehende Netzwerke und Initiativen vor Ort stärkt es den Austausch zwischen lokalen und internationalen Akteur*innen, dabei knüpfen wir an unsere bisherigen Projekte an und setzen diese fort. |
Ziel-Berliner Zielgruppen (insbesondere zivilgesellschaftliche Akteurinnen, Multiplikatorinnen sowie Entscheidungsträgerinnen aus Politik und Verwaltung) verfügen über fundierte und differenzierte Kenntnisse zu den sozialen, ökologischen und menschenrechtlichen Auswirkungen von Wasserkraft sowie zu aktuellen klima- und entwicklungspolitischen Debatten. Sie sind dadurch in der Lage, Handlungsoptionen im Kontext Klimaschutz und Energiewende kritisch einzuordnen und zu bewerten. -Perspektiven von Aktivistinnen und Betroffenen aus dem Globalen Süden werden in Berlin sichtbar gemacht und in Bildungs- und Dialogformate eingebracht. Dadurch wird ein direkter Wissenstransfer ermöglicht und ein vertieftes Verständnis globaler Zusammenhänge sowie der Auswirkungen deutscher und europäischer Politik gefördert. -Berliner Zielgruppen werden dazu angeregt, die vermittelten Inhalte in ihre jeweiligen Arbeits- und Wirkungsbereiche zu integrieren (z. B. zivilgesellschaftliches Engagement, Bildungsarbeit, politische Prozesse) und zur stärkeren Berücksichtigung von Klimagerechtigkeit in relevanten Diskursen und Entscheidungsprozessen beizutragen. |
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| 2027 | Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e. V. | Berlin als Vorreiter für eine globale Stadt – Das entwicklungspolitische Bildungsprogramm für Vereine, Kommunen und Muliplikator:innen in Berlin | Deutschland |
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www.eineweltstadt.berlin |
BeschreibungIm Projekt des BER werden Veranstaltungen (Fachgespräche und Konferenzen) organisiert, Austauschräume geschaffen (Netzwerktreffen, Austauschrunden), Fortbildungsangebote (Trainings, Seminar, Workshops) durchgeführt sowie Begleitmaterialien und eine Publikation erstellt, um das Bewusstsein für globale Themen zu schärfen, Wissen zu vermitteln und verschiedene Akteur*innen miteinander zu vernetzen. Folgende Themen stehen dabei im Vordergrund: Globale Themen und ihr Bezug zu Fragen von Stadtentwicklung (Migration und Diaspora, Beteiligung von Vereinen und interessierten Bürger*innen, faire Ökonomie, Städtepartnerschaften mit dem Globalen Süden), Globales Lernen und sein pädagogischer Beitrag für ein global gerechtes und nachhaltiges Berlin, die Förderung von Kindesschutz und Kinderrechten in der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit, die Stärkung von Geschlechtergerechtigkeit in entwicklungspolitischen Themen, der Umgang mit Digitalisierung und Organisationsentwicklung sowie die Sensibilisierung für Rassismus und Antisemitismus in der Entwicklungspolitik. Außerdem fokussiert das Programm auf die Sichtbarkeit von Entwicklungspolitik in Berlin und arbeitet zu neuen Narrativen der Entwicklungspolitik, um stereotype und paternalistische Praktiken in der Entwicklungspolitik zu überwinden. |
ZielZiel 1: Die erreichten Vereine und Initativen, die Multiplikator:innen und die kommunalen sowie bezirkliche Vertreter:innen tauschen sich über ihre Kenntnisse zu entwicklungspolitischen Best Practise Beispielen im lokalen Bereich angesichts der komplexen globalen Herausforderungen von zunehmenden kriegerischen Konflikten und Schwächung des gesellschaftlichen Zusammenhalts aus. Dafür teilen sie ihre entwicklungspolitischen Fachexpertisen miteinander und erarbeiten gemeinsam entwicklungspolitische Projekte in und entwicklungspolitische Lösungen für Berlin, um zu einer nachhaltigen und friedlichen Welt beizutragen. Ziel 2: Die Multiplikator:innen haben Kenntnisse erhalten über globale Themen, die zum Beispiel den fairen Handel, das Globale Lernen, die Menschenrechte, internationale Partnerschaftsarbeit, zivile Konfliktbearbeitung, Stadtentwicklung und die Kolonialgeschichte betreffen. Außerdem haben sie sich zur Qualität entwicklungspolitischer Bildungs- und Inlandsarbeit in Vereinen ausgetauscht und fortgebildet. Ziel 3: Das entwicklungspolitische Engagement ist in der Stadt Berlin und im öffentlichen Diskurs sichtbarer geworden. |
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| 2027 | Kontaktstelle für Umwelt und Entwicklung e. V. | Berliner Entwicklungspolitisches Bildungsprogramm (benbi) 2027 | Deutschland |
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www.kate-berlin.de |
BeschreibungDas benbi findet seit 2000 jährlich im Herbst statt. Die Aktionswoche für Schüler:innen der 3.-13. Klasse bietet ein umfangreiches Bildungsangebot mit Eventcharakter zu wechselnden Jahresthemen: Partizipation & Teilhabe (2026), Verteilungs(un)gerechtigkeit (2027) und Grenzen unserer Lebens- & Wirtschaftsweise (2028). Das seit 2024 daran anschließende Mitmachwochenende wird in Kooperation mit dem FEZ angeboten. Es richtet sich unter dem Titel „Spielwelten – Gemeinsam bunt und stark“ an Kinder von 3-12 Jahren und deren Begleitpersonen. Herzstück des benbis sind von zahlreichen NROen und Bildungsreferent:innen gestaltete, entwicklungspolitische Workshops, die von einem bunten Rahmenprogramm ergänzt werden. Pädagog:innen können sich zu Inhalten, Methoden und Angeboten des Globalen Lernens informieren und erwachsene Begleitpersonen lernen entwicklungspolitisches Engagement kennen. In den vielfältigen Formaten kommen junge Menschen aus ganz Berlin zusammen. Sie erkunden globale Zusammenhänge, tauschen Perspektiven aus und entwickeln Ideen für eine gerechte, zukunftsfähige Welt. Das benbi stärkt mit seinem außerschulischen Setting, partizipativen Methoden und handlungsorientierten, lebensnahen Ansätzen die Fähigkeiten, Zukunft aktiv und eigenverantwortlich mitzugestalten. Die Vernetzung von NROen und Lehrkräften trägt zur Verankerung von Globalem Lernen in Schule bei und stärkt zivilgesellschaftliches Engagement zur Erreichung der SDGs. |
ZielÜbergeordnetes Ziel des benbi ist die Sensibilisierung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen für globale Themen und Zusammenhänge sowie die Vermittlung von Kompetenzen für ein gesamtgesellschaftlich verantwortungsvolles Handeln. Sie werden darin gestärkt sich kritisch und differenziert mit globalen Machtverhältnissen, unterschiedlichen Perspektiven und ihrer eigenen Rolle in dem komplexen Gefüge im Sinne der Demokratiebildung auseinanderzusetzen. Konkrete Handlungsoptionen werden deutlich, so dass sie befähigt werden ihr eigenes Lebensumfeld nachhaltig zu gestalten. Projektziel 1 Schüler:innen setzen sich anhand des benbi-Jahresthemas mit globalen Zusammenhängen und Herausforderungen unserer Zeit auseinander. Sie bewerten weltweite Wirkungsgefüge, reflektieren ihre Rolle darin und erweitern ihre Handlungskompetenzen. Sie erhalten Impulse, die sie im Prozess der eigenen Meinungsbildung und der aktiven, eigenverantwortlichen Mitgestaltung einer gerechten Zukunft unterstützen. Projektziel 2 Die Verankerung des Globalen Lernens im schulischen Bildungsalltag wird gestärkt. Lehrkräfte und Pädagog:innen erhalten Zugang zu Angeboten, Methoden und Inhalten des Globalen Lernens und sind motiviert diese künftig stärker in den Unterricht zu integrieren. Projektziel 3 Akteur:innen des Globalen Lernens (Zivilgesellschaft und freie Bildungsreferent:innen) werden gestärkt. Sie erweitern ihre Kenntnisse und Kompetenzen im Globalen Lernen und werden miteinander vernetzt. Ihre Angebote werden sichtbarer. Projektziel 4 Kinder im Alter von 3-12 Jahren sowie deren Begleitpersonen setzen sich spielerisch mit globalen Zusammenhängen auseinander und lernen neue Perspektiven kennen. Dabei erwerben sie ein Bewusstsein für Vielfalt in der Welt und erkennen Möglichkeiten gesellschaftlichen Engagements, um zu globaler Gerechtigkeit beizutragen. |
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| 2027 | Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e. V. | Sister Cities in Action. Zivilgesellschaft im Austausch. Gesamtkoordination | Deutschland |
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www.eineweltstadt.berlin |
BeschreibungDie Berliner Städtepartnerschaften mit Städten im Globalen Süden verfügen über großes Potenzial, um zivilgesellschaftliches Engagement, globale Lernprozesse und kommunale Beiträge zu globaler Gerechtigkeit zu stärken. Dieses Potenzial wird bislang jedoch nur begrenzt genutzt. Städtepartnerschaften sind häufig verwaltungszentriert, zivilgesellschaftlich schwach verankert und nur unzureichend auf entwicklungspolitische Querschnittsthemen wie Menschenrechte, die UN-Nachhaltigkeitsziele oder die Aufarbeitung kolonialer Kontinuitäten ausgerichtet. Zudem bestehen weiterhin Machtasymmetrien zwischen Akteur*innen aus dem Globalen Norden und Süden, die gleichberechtigte Zusammenarbeit erschweren. Das Modellprojekt „Sister Cities in Action – Zivilgesellschaft im Austausch“ setzt hier an. In einer 2024–2025 realisierten Aufbauphase wurde eine Trägerstruktur aus drei Nord-Süd-Tandems (Berlin–Windhoek, Berlin–Mexiko-Stadt, Berlin–Jakarta) sowie einer Gesamtkoordination etabliert, Letztere beim Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlag e.V. (BER). Diese Struktur hat erste multilaterale Austauschformate, Vertrauensräume und zivilgesellschaftliche Beteiligungsmöglichkeiten geschaffen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass Kooperation über Sprach-, Zeit- und Kontextgrenzen hinweg mehr Zeit, Stabilität und kontinuierliche Koordination erfordert als zunächst angenommen. In der beantragten Umsetzungsphase 2026–2027 zielt das Projekt darauf ab, diese Trägerstruktur zu verstetigen, ihre Sichtbarkeit zu erhöhen und multilaterale Kooperationen systematisch auszubauen. Die Gesamtkoordination übernimmt dabei eine zentrale Rolle in der Steuerung, Vernetzung, Öffentlichkeitsarbeit und Evaluation. Thematisch arbeitet das Projekt zu den gemeinsam entwickelten Schwerpunkten Erinnerungskultur, sozial und ökologisch gerechte Stadt sowie solidarische Ökonomien. Über Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, Stakeholder-Meetings, öffentliche Veranstaltungen und internationale Austauschformate werden zivilgesellschaftliche Akteur*innen, Verwaltung und Öffentlichkeit in allen vier Städten eingebunden und globale Herausforderungen gemeinsam bearbeitet. |
Ziel
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| 2027 | Afrika-Rat – Dachverband afrikanischer Vereine und Initiativen Berlin-Brandenburg e. V. | Sister Cities in Action. Zivilgesellschaft im Austausch. Tandem Berlin-Windhoek | Deutschland |
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afrika-rat.org |
BeschreibungDie Berliner Städtepartnerschaften mit Städten im Globalen Süden verfügen über großes Potenzial, um zivilgesellschaftliches Engagement, globale Lernprozesse und kommunale Beiträge zu globaler Gerechtigkeit zu stärken. Dieses Potenzial wird bislang jedoch nur begrenzt genutzt. Städtepartnerschaften sind häufig verwaltungszentriert, zivilgesellschaftlich schwach verankert und nur unzureichend auf entwicklungspolitische Querschnittsthemen wie Menschenrechte, die UN-Nachhaltigkeitsziele oder die Aufarbeitung kolonialer Kontinuitäten ausgerichtet. Zudem bestehen weiterhin Machtasymmetrien zwischen Akteur:innen aus dem Globalen Norden und Süden, die gleichberechtigte Zusammenarbeit erschweren. Das Modellprojekt „Sister Cities in Action – Zivilgesellschaft im Austausch“ setzt hier an. In einer 2024–2025 realisierten Aufbauphase wurde eine Trägerstruktur aus drei Nord-Süd-Tandems (Berlin–Windhoek, Berlin–Mexiko-Stadt, Berlin–Jakarta) sowie einer Gesamtkoordination etabliert, Letztere beim Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlag e.V. (BER). Diese Struktur hat erste multilaterale Austauschformate, Vertrauensräume und zivilgesellschaftliche Beteiligungsmöglichkeiten geschaffen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass Kooperation über Sprach-, Zeit- und Kontextgrenzen hinweg mehr Zeit, Stabilität und kontinuierliche Koordination erfordert als zunächst angenommen. In der beantragten Umsetzungsphase 2026–2027 zielt das Projekt darauf ab, diese Trägerstruktur zu verstetigen, ihre Sichtbarkeit zu erhöhen und multilaterale Kooperationen systematisch auszubauen. Die Gesamtkoordination übernimmt dabei eine zentrale Rolle in der Steuerung, Vernetzung, Öffentlichkeitsarbeit und Evaluation. Thematisch arbeitet das Projekt zu den gemeinsam entwickelten Schwerpunkten Erinnerungskultur, sozial und ökologisch gerechte Stadt sowie solidarische Ökonomien. Über Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, Stakeholder-Meetings, öffentliche Veranstaltungen und internationale Austauschformate werden zivilgesellschaftliche Akteur:innen, Verwaltung und Öffentlichkeit in allen vier Städten eingebunden und globale Herausforderungen gemeinsam bearbeitet. |
Ziel
Ziel ist der dauerhafte Ausbau belastbarer, gleichberechtigter Netzwerke zwischen zivilgesellschaftlichen Akteur:innen aus Berlin, Windhoek, Mexiko-Stadt und Jakarta. Durch regelmäßige Koordination, gemeinsame Rahmendokumente, Supervision und Austauschformate werden Vertrauen, Transparenz und kooperative Handlungsfähigkeit gestärkt.
Aufbauend auf den entwicklungspolitischen Schwerpunktthemen Erinnerungskultur, sozial-ökologische Stadtentwicklung und solidarische Ökonomien werden multilaterale und Süd-Süd-Kooperationen gefördert. Ziel ist es, Wissen aus unterschiedlichen lokalen Kontexten zusammenzuführen und praxisnahe Lösungsansätze für globale Herausforderungen zu entwickeln.
Die Bedeutung von Städtepartnerschaften als Instrument globaler Gerechtigkeit soll in Verwaltung, Zivilgesellschaft und Öffentlichkeit sichtbarer werden. Durch gezielte Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit werden neue Akteur:innen erreicht, Beteiligung gefördert und das Potenzial von Städtepartnerschaften für demokratische, inklusive und nachhaltige Stadtentwicklung vermittelt. |
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| 2027 | Watch Indonesia ! - Für Demokratie, Menschenrechte und Umwelt in Indonesien und Osttimor e. V. | Modellprojekt «Sister Cities In Action. Zivilgesellschaft im Austausch» Tandem: Berlin-Jakarta | Deutschland |
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www.watchindonesia.de |
BeschreibungDie Berliner Städtepartnerschaften mit Städten im Globalen Süden verfügen über großes Potenzial, um zivilgesellschaftliches Engagement, globale Lernprozesse und kommunale Beiträge zu globaler Gerechtigkeit zu stärken. Dieses Potenzial wird bislang jedoch nur begrenzt genutzt. Städtepartnerschaften sind häufig verwaltungszentriert, zivilgesellschaftlich schwach verankert und nur unzureichend auf entwicklungspolitische Querschnittsthemen wie Menschenrechte, die UN-Nachhaltigkeitsziele oder die Aufarbeitung kolonialer Kontinuitäten ausgerichtet. Zudem bestehen weiterhin Machtasymmetrien zwischen Akteur*innen aus dem Globalen Norden und Süden, die gleichberechtigte Zusammenarbeit erschweren. Das Modellprojekt „Sister Cities in Action – Zivilgesellschaft im Austausch“ setzt hier an. In einer 2024–2025 realisierten Aufbauphase wurde eine Trägerstruktur aus drei Nord-Süd-Tandems (Berlin–Windhoek, Berlin–Mexiko-Stadt, Berlin–Jakarta) sowie einer Gesamtkoordination etabliert, Letztere beim Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlag e.V. (BER). Diese Struktur hat erste multilaterale Austauschformate, Vertrauensräume und zivilgesellschaftliche Beteiligungsmöglichkeiten geschaffen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass Kooperation über Sprach-, Zeit- und Kontextgrenzen hinweg mehr Zeit, Stabilität und kontinuierliche Koordination erfordert als zunächst angenommen. In der beantragten Umsetzungsphase 2026–2027 zielt das Projekt darauf ab, diese Trägerstruktur zu verstetigen, ihre Sichtbarkeit zu erhöhen und multilaterale Kooperationen systematisch auszubauen. Die Gesamtkoordination übernimmt dabei eine zentrale Rolle in der Steuerung, Vernetzung, Öffentlichkeitsarbeit und Evaluation. Thematisch arbeitet das Projekt zu den gemeinsam entwickelten Schwerpunkten Erinnerungskultur, sozial und ökologisch gerechte Stadt sowie solidarische Ökonomien. Über Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, Stakeholder-Meetings, öffentliche Veranstaltungen und internationale Austauschformate werden zivilgesellschaftliche Akteur*innen, Verwaltung und Öffentlichkeit in allen vier Städten eingebunden und globale Herausforderungen gemeinsam bearbeitet. |
Ziel
Ziel ist der dauerhafte Ausbau belastbarer, gleichberechtigter Netzwerke zwischen zivilgesellschaftlichen Akteur:innen aus Berlin, Windhoek, Mexiko-Stadt und Jakarta. Durch regelmäßige Koordination, gemeinsame Rahmendokumente, Supervision und Austauschformate werden Vertrauen, Transparenz und kooperative Handlungsfähigkeit gestärkt.
Aufbauend auf den entwicklungspolitischen Schwerpunktthemen Erinnerungskultur, sozial-ökologische Stadtentwicklung und solidarische Ökonomien werden multilaterale und Süd-Süd-Kooperationen gefördert. Ziel ist es, Wissen aus unterschiedlichen lokalen Kontexten zusammenzuführen und praxisnahe Lösungsansätze für globale Herausforderungen zu entwickeln.
Die Bedeutung von Städtepartnerschaften als Instrument globaler Gerechtigkeit soll in Verwaltung, Zivilgesellschaft und Öffentlichkeit sichtbarer werden. Durch gezielte Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit werden neue Akteur*innen erreicht, Beteiligung gefördert und das Potenzial von Städtepartnerschaften für demokratische, inklusive und nachhaltige Stadtentwicklung vermittelt. |
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| 2027 | México vía Berlín e. V. | Modellprojekt ,,Sister Cities in Action. Zivilgesellschaft im Austausch.Tandem Mexico | Deutschland |
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mexicoviaberlin.org |
BeschreibungDie Berliner Städtepartnerschaften mit Städten im Globalen Süden verfügen über großes Potenzial, um zivilgesellschaftliches Engagement, globale Lernprozesse und kommunale Beiträge zu globaler Gerechtigkeit zu stärken. Dieses Potenzial wird bislang jedoch nur begrenzt genutzt. Städtepartnerschaften sind häufig verwaltungszentriert, zivilgesellschaftlich schwach verankert und nur unzureichend auf entwicklungspolitische Querschnittsthemen wie Menschenrechte, die UN-Nachhaltigkeitsziele oder die Aufarbeitung kolonialer Kontinuitäten ausgerichtet. Zudem bestehen weiterhin Machtasymmetrien zwischen Akteur:innen aus dem Globalen Norden und Süden, die gleichberechtigte Zusammenarbeit erschweren. Das Modellprojekt „Sister Cities in Action – Zivilgesellschaft im Austausch“ setzt hier an. In einer 2024–2025 realisierten Aufbauphase wurde eine Trägerstruktur aus drei Nord-Süd-Tandems (Berlin–Windhoek, Berlin–Mexiko-Stadt, Berlin–Jakarta) sowie einer Gesamtkoordination etabliert, Letztere beim Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlag e.V. (BER). Diese Struktur hat erste multilaterale Austauschformate, Vertrauensräume und zivilgesellschaftliche Beteiligungsmöglichkeiten geschaffen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass Kooperation über Sprach-, Zeit- und Kontextgrenzen hinweg mehr Zeit, Stabilität und kontinuierliche Koordination erfordert als zunächst angenommen. In der beantragten Umsetzungsphase 2026–2027 zielt das Projekt darauf ab, diese Trägerstruktur zu verstetigen, ihre Sichtbarkeit zu erhöhen und multilaterale Kooperationen systematisch auszubauen. Die Gesamtkoordination übernimmt dabei eine zentrale Rolle in der Steuerung, Vernetzung, Öffentlichkeitsarbeit und Evaluation. Thematisch arbeitet das Projekt zu den gemeinsam entwickelten Schwerpunkten Erinnerungskultur, sozial und ökologisch gerechte Stadt sowie solidarische Ökonomien. Über Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, Stakeholder-Meetings, öffentliche Veranstaltungen und internationale Austauschformate werden zivilgesellschaftliche Akteur*innen, Verwaltung und Öffentlichkeit in allen vier Städten eingebunden und globale Herausforderungen gemeinsam bearbeitet. |
Ziel
Ziel ist der dauerhafte Ausbau belastbarer, gleichberechtigter Netzwerke zwischen zivilgesellschaftlichen Akteur*innen aus Berlin, Windhoek, Mexiko-Stadt und Jakarta. Durch regelmäßige Koordination, gemeinsame Rahmendokumente, Supervision und Austauschformate werden Vertrauen, Transparenz und kooperative Handlungsfähigkeit gestärkt.
Aufbauend auf den entwicklungspolitischen Schwerpunktthemen Erinnerungskultur, sozial-ökologische Stadtentwicklung und solidarische Ökonomien werden multilaterale und Süd-Süd-Kooperationen gefördert. Ziel ist es, Wissen aus unterschiedlichen lokalen Kontexten zusammenzuführen und praxisnahe Lösungsansätze für globale Herausforderungen zu entwickeln.
Die Bedeutung von Städtepartnerschaften als Instrument globaler Gerechtigkeit soll in Verwaltung, Zivilgesellschaft und Öffentlichkeit sichtbarer werden. Durch gezielte Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit werden neue Akteur:innen erreicht, Beteiligung gefördert und das Potenzial von Städtepartnerschaften für demokratische, inklusive und nachhaltige Stadtentwicklung vermittelt. |
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| 2026 | Baobab Berlin e. V. | Klimaretter Fairer Handel?! - Der Beitrag des Fairen Handels zu Klimaschutz und -anpassung | Deutschland |
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www.baobab-berlin.de |
BeschreibungDer Baobab Berlin e.V. setzt sich seit über 30 Jahren für Fairen Handel, globales Denken und Lernen ein und ist ein gefragter Akteur und Kooperationspartner im fairen Netzwerk Berlins. Der Verein wird im Projektzeitraum seine entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit vertiefen und erweitern, d.h. bewährte sowie neue Workshopformate des Globalen Lernens an schulischen und außerschulischen Orten anbieten. Mit einem neuen Schwerpunkt im Projektzeitraum wollen wir darauf aufmerksam machen, dass der Faire Handel mit seinen Aktivitäten bereits seit langem Teil der globalen Klimabewegung ist, die Produzent:innen vor Ort vielfältige Maßnahmen zum Klimaschutz ergreifen und die fairen Importeure sie dabei unterstützen. Ein weiterer neuer Bereich ist die Kooperation mit kijufi, dem Landesverband Kinder- und Jugendfilm Berlin e. V. Mit Hilfe der Trickbox können Teilnehmende im Anschluss an einen Workshop zum Fairen Handel in einem Tagesseminar eigene Trickfilme erstellen. Wir wollen mit Referent:innen von kijufi an Schulen gehen, um unsere Workshops im Nachgang zu vertiefen, eine nachhaltigere Wirkung zu erzielen und diese zu messen. Und für unsere Weltladenmitarbeitende, die zumeist ehrenamtlich tätige Zielgruppe im Fairen Handel, werden wir methodisch speziell ausgerichtete Qualifizierungsangebote entwickeln und anbieten, u.a. mit dem Schwerpunkt: „Der Weltladen als Klimaretter“. |
ZielDer Beitrag des Fairen Handels zum Klimaschutz: Die Teilnehmenden informieren sich über den Beitrag, den der Faire Handel zur Klimagerechtigkeit leistet. Die Analyse des globalen Wandels und der Klimaanpassung kann bei unserem neuen Schwerpunkt am Beispiel des Kaffeeanbaus einer Frauenkooperative nachvollzogen werden. Die Teilnehmenden nutzen produktiv die Informationen, die sie über den Beitrag, den der FH zur Klimagerechtigkeit leistet, erhalten haben wenden die Inhalte im Arbeitskontext an. Globales Lernen und Fairer Handel in Kitas und Bildungseinrichtungen: Vorschulkinder erfahren, woher Produkte kommen, die sie gern mögen, wie Schokolade, Bananen und Bälle, und unter welchen Bedingungen sie produziert werden. Auf diese Weise erfahren sie etwas über weltweite Zusammenhänge und Arbeitsbedingungen, die nicht zuletzt auch Kinder in anderen Regionen betreffen. Sie erkennen andere Lebensrealitäten und merken, dass ihr Handeln etwas damit zu tun hat. Veränderte Konsumgewohnheiten können als eine mögliche Handlungsoption zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensverhältnisse der Produzierenden von den Schüler:innen erkannt und kritisch reflektiert werden. Fortbildungen von Multiplikator:innen in Weltläden: Weltladenmitarbeitende lernen den Fairen Handel in seinen unterschiedlichen Aspekten kennen, seine Akteur:innen, Kriterien und Wirkungen (oder erneuern ihre Kenntnisse darüber). So können sie die eigene Weltladenarbeit im Gesamtgefüge des Fairen Handels und im Kontext des Globalen Lernens verorten und weitergeben. Wissensanwendung: Trickboxx (Kooperation mit kijufi) Die Veränderung von Konsumgewohnheiten, die als eine mögliche Handlungsoption zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensverhältnisse der Produzierenden im vorhergehenden Workshop zum Fairen Handel erkannt werden soll, kann durch die Erstellung von eigenen Filmen reflektiert, vertieft und gemessen werden. |
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| 2026 | Kontaktstelle für Umwelt und Entwicklung e. V. | Ein gutes Leben für Alle?! – Energie- und Rohstoffwende global gerecht gestalten | Deutschland |
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www.kate-berlin.de |
BeschreibungKinder und Jugendliche setzten sich im Projekt „Ein gutes Leben für Alle?! – Energie- und Rohstoffwende global gerecht gestalten“ mit globalen Krisen sowie damit einhergehenden Ungerechtigkeiten auseinander und entwickeln global gerechtere Zukunftsszenarien, die ein gutes Leben für Alle ermöglichen. Ausgehend von aktuellen Krisen, wie Krieg, der Energie- und Rohstoffkrise einhergehend mit Inflation sowie der Unterbezahlung von gesellschaftlich wichtiger Arbeit, die in der Corona-Krise besonders sichtbar wurde, begeben sich die Teilnehmenden auf eine Zeitreise, um globale soziale, ökologische und ökonomische Folgen wie Umweltschäden und Menschenrechtsverletzungen aus unterschiedlichen Zeitwinkeln zu betrachten. Sie blicken in die Zukunft und reisen in die Vergangenheit, um gegenwärtige Krisen im Zusammenhang zu verstehen und gemeinsam Utopien für ein gutes Leben für Alle zu entwickeln. Mit Methoden des Globalen Lernens werden Schüler:innen und außerschulische Jugendgruppen an die komplexe Thematik herangeführt, Perspektivwechsel ermöglicht und gemeinsam Handlungsmöglichkeiten für eine global gerechte Energie- und Rohstoffwende erarbeitet. Dazu werden zielgruppenadäquate Bildungsangebote konzipiert und mediale Beiträge, wie z.B. ein Video, Podcast oder Comic mit Jugendlichen erarbeitet. Multiplikator:innen, Lehrkräfte und Pädagog:innen werden in der Anwendung der Materialien ausgebildet und für die eigenständige Durchführung von Bildungsveranstaltungen qualifiziert. |
ZielZIEL 1: Kinder und Jugendliche werden für die sozialen, ökologischen und ökonomischen Folgen globaler Krisen und entlang von Wertschöpfungsketten sensibilisiert, reflektieren eigene und gesamtgesellschaftliche Verhaltensweisen sowie die gemeinsame Rolle im globalen Gefüge. ZIEL 2: Kinder und Jugendliche erwerben Handlungskompetenzen, um einen aktiven Beitrag für eine solidarische und gerechte Weltgemeinschaft zu leisten und um lösungs- und bedürfnisorientiert mit Unsicherheiten in Bezug auf aktuelle globale Krisen umzugehen. ZIEL 3: Kinder und Jugendliche werden in Zusammenarbeit mit Expert*innen gestärkt und dazu motiviert, soziale und ökologische Transformationsprozesse für ihre Schule und/oder ihr Schulumfeld anzuregen. ZIEL 4: Lehrkräfte, Pädagoginnen und Multiplikatorinnen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit vertiefen ihre fachlichen, methodischen und didaktischen Kompetenzen bezüglich des Themenkomplexes und wenden diese an. |
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| 2026 | Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e. V. | "Agenda 2030 unter Druck - Gefahren für zivilgesellschaftliche Handlungsspielräume in Lateinamerika" | Deutschland |
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www.fdcl-berlin.de |
BeschreibungDie Umsetzung der Agenda 2030 ist aktuell so gefährdet wie noch nie. Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte sind ein integraler Bestandteil wie handlungsleitende Prinzipien der SDGs – und stehen in der Region Lateinamerika/Karibik (LAK) zunehmend unter Druck. Vor diesem Hintergrund rückt das Projekt drei Phänomene in den Blick, die einer menschenrechtsorientierten sozial-ökologisch nachhaltigen Entwicklung diametral entgegenstehen und in der öffentlichen Diskussion nicht hinreichend in der notwendigen Zusammenschau reflektiert werden: A) die Einschränkung zivilgesellschaftlicher Handlungsspielräume und der sich ausbreitende Autoritarismus, B) das Erstarken des organisierten Verbrechens, C) die Ausweitung des Rohstoff-Extraktivismus. |
ZielAnhand der o.g. Themenstellungen und unter Einbeziehung von Stimmen aus LAK in die hiesige Debatte, will das Projekt die Zielgruppen (Schüler:innen, Studierende, Multiplikator:innen, NRO, pol. Entscheidungsträger:innen) mit Bildungsarbeit, Publikationen und Veranstaltungen zu globalen Zusammenhängen informieren, sensibilisieren und zu einer kritischen Auseinandersetzung anregen. Ziel ist es, dergestalt einen Beitrag zur Stärkung der Menschenrechte, Verteidigung demokratischer Strukturen und Förderung einer nachhaltigen Entwicklung in LAK zu leisten. Dies ist angesichts des Umstandes, dass von einigen (autoritären) Regierungen in LAK die multilaterale Ordnung und die SDGs offen in Frage gestellt werden, notwendiger denn je. |
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| 2026 | Initiative Perspektivwechsel e. V. | Auf den Spuren des Widerstands gegen Rassismus | Deutschland |
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www.initiative-perspektivwechsel.org |
Beschreibung"Auf den Spuren des Widerstands gegen Rassismus" ist ein Bildungsprojekt, das für Koloniale Kontinuitäten wie Anti-Schwarzen Rassismus als Vermächtnis deutscher Kolonialgeschichte sensibilisiert. Es ermutigt junge Menschen sich antirassistisch zu positionieren und globale Ungleichheiten zu identifizieren und zu bekämpfen. Über die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Strategien des Antikolonialen Widerstands werden Diskussionen zu Privilegien, Machtverhältnissen und demokratischer Teilhabe angestoßen. Das Projekt basiert auf fünf Säulen: (I) Comics des antikolonialen Widerstands in ehemals durch Deutschland kolonialisierten Gebieten. Digital auf einer Lernplattform und analog als Lernhefte mit Arbeitsaufgaben (II) Der Comic „Widerstand“. Er stellt drei historische und gegenwärtige antikoloniale Widerstandsbewegungen aus Kamerun vor und wird als Bildungsmaterial genutzt und verbreitet und ist über ein digitales Lernangebot abrufbar. (III) Workshop-Angebote: Workshops für Schüler*innen ab der 9. Klasse in diversen Schultypen (IV) 2 Fortbildungsprogramme: Ausbildung von Multiplikator*innen aus der afrikanischen Diaspora in Berlin für unsere Schul-Workshops sowie Fortbildungen für Lehrkräfte und Lehramtsstudierende. (V) Wanderausstellung „Zwischen Petition und Rebellion“. In vier Modulen präsentiert die Ausstellung die Inhalte des Comics „Widerstand“, u.a. anhand von Hör- und Videostationen sowie interaktiven Diskussionswänden. |
ZielQuantitativ:
Qualitativ:
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| 2026 | grenzgänge Bildung im Stadt-Raum e. V. | Gemeinsam für eine faire Welt: Verstehen, Imaginieren und Handeln | Deutschland |
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www.grenzgaenge.net |
BeschreibungWir leben in einer Welt zunehmender Globalisierung und Komplexität. Die Lebensmittel, die wir in Berlin konsumieren, werden am anderen Ende der Welt produziert und haben meist einen langen Transportweg hinter sich. Die Bedingungen, unter denen Lebensmittel produziert, geliefert und gehandelt werden, sind oft ungerecht und haben große Auswirkungen auf das Leben der Menschen und auf die Umwelt. Welche Handlungsmöglichkeiten haben Menschen im Globalen Süden und Norden, um mehr Gerechtigkeit zu schaffen? Welche Akteur*innen sind in diese Prozesse involviert und welche Zusammenhänge bestehen zwischen Produktions- und Konsumwelten? Welche Beispiele gibt es für eine sozial gerechte und umweltverträgliche Produktion und Vermarktung von Lebensmitteln? |
ZielWir entwickeln Bildungsformate für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die das Bewusstsein für individuelle und kollektive Verantwortung und Handlungsoptionen für Veränderungen zu einer gerechteren Gesellschaft fördern. Durch die Auseinandersetzung mit den Auswirkungen des eigenen Handelns und alternativen Produktions- und Konsummustern anhand konkreter Beispiele und Biografien sollen Vorannahmen in Frage gestellt werden und die Teilnehmenden neue Wege finden, Ungerechtigkeiten zu begegnen. |
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| 2026 | German Toilet Organization e. V. | Klobalisierte Welt - klobal denken, lokal handeln | Deutschland |
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www.germantoilet.org |
BeschreibungDas entwicklungspolitische Bildungsprogramm „Klobalisierte Welt“ richtet sich an Schulen und pädagogische Multiplikator:innen im Bereich Globales Lernen. Ziel ist es, das Themenfeld Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene (WASH) sowie dessen Bedeutung für die Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDG) in schulische Bildungsprozesse zu integrieren. Durch partizipative Schulworkshops (SWS), Unterrichtsmaterialien, Fortbildungsangebote und öffentlichkeitswirksame Aktionen werden Schüler:innen (SuS), Lehrkräfte (LK), das pädagogische Schulpersonal und das schulische Umfeld für globale Zusammenhänge im Bereich WASH sensibilisiert. Thematische Schwerpunkte liegen auf den Auswirkungen von WASH auf Gesundheit, Bildung, Geschlechtergerechtigkeit, Umwelt und Klima. Die SuS werden befähigt, sich im Anschluss an die SWS aktiv für globale Gerechtigkeit einzusetzen – sei es durch eigene Aktionen an ihrer Schule oder bei jährlichen SDG-Kongressen mit anderen teilnehmenden Klassen. Das Projekt stärkt somit nicht nur Wissen und Bewusstsein, sondern auch gesellschaftliches Engagement für eine nachhaltige Entwicklung. |
ZielMaßnahme 1: SWS fördern bei SuS partizipative, soziale und mediale Kompetenzen. Sie reflektieren ihre Toilettensituation und lernen globale Sanitärkonzepte im Kontext von Gesundheit, Bildung, Geschlechtergerechtigkeit und Klima kennen. Eigene Beiträge werden bei Schulaktionen oder Kongressen präsentiert und von Schulgemeinschaft, Medien und Politik anerkannt. Maßnahme 2: Ein Methodenhandbuch für die Mittelstufe unterstützt LK bei der Umsetzung globaler Themen wie Sanitärversorgung, SDG 6 und WASH im Unterricht. Materialien der GTO werden überarbeitet und erweitert. Das lehrplankonforme Handbuch bietet praxisnahe Zugänge, verknüpft Print mit digitalen Medien (QR-Codes, Erklärfilme, interaktive Übungen) und wird in Fortbildungen, Fachtagungen und Kongressen verbreitet. So stärkt es Gestaltungskompetenz und die Verankerung globalpolitischer Bildung im Schulalltag. Maßnahme 3: Fortbildungen und Workshops vermitteln LK und pädagogischen Multiplikator:innen Fachwissen und Methoden zur Einbindung von WASH-Themen in Unterricht und Bildungsarbeit. Die TN werden befähigt, eigene Einheiten zu entwickeln und als Multiplikator:innen GTO-Materialien weiterzugeben – ein Beitrag zur nachhaltigen Verankerung von BNE im Schulsystem. |
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| 2026 | WE-BUILDING e. V. | Lebenszyklen von Gebäuden global gerecht und nachhaltig gestalten | Deutschland |
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www.we-building.org |
BeschreibungDas dreijährige Projekt umfasst den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes – vom Bau über die Nutzung bis zum Lebensende – unter Berücksichtigung ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit sowie kolonialer Kontinuitäten. Unser Projekt profitiert von unseren Erfahrungen in der Bildungsarbeit und baut darauf auf. Geplant ist ein Mix aus bewährten und neuen Inhalten, Zielgruppen und Formaten: • Neue Konzepte zum Lebensende von Gebäuden und Anpassung bestehender Konzepte für neue Zielgruppen • 40 Workshops für Schüler:innen aller Jahrgangsstufen, Berufsschüler:innen und außerschulische Einrichtungen sowie 6 Fortbildungen für Lehrkräfte und Multiplikator:innen • 4 Materialboxen inkl. Erklärvideos zur Ausleihe an Grundschullehrkräfte und Multiplikator: innen für eigenständige Unterrichtseinheiten • Pilotprojekt Sommerakademie für junge Erwachsene, Studierende und Klimaschutz- Engagierte Wir entwickeln neue Workshops zum Lebenszyklus von Gebäuden für alle Schulstufen. Bestehende Workshops passen wir für die Schulfächer Englisch und Spanisch an, um die Auswirkungen nicht-nachhaltiger Baupraktiken auf ehemalige Kolonien in Afrika und Lateinamerika zu verdeutlichen. Zudem stellen wir Materialboxen für Grundschulen zur Verfügung, um eigenständige Workshops zu ermöglichen, wenn die Nachfrage unser Angebot übersteigt. Erstmals sprechen wir gezielt Studierende und Klimaschutz-Engagierte an und entwickeln für diese Zielgruppe mit dem Pilotprojekt Sommerakademie ein geeignetes Format. |
Ziel1: Schüler:innen und junge Erwachsene sind für Nachhaltigkeit beim Bauen, der Nutzung und dem Ende des Lebenszyklus eines Gebäudes im globalen Kontext sensibilisiert. 2: Lehrkräfte und Multiplikator:innen können das Thema nachhaltiges Bauen, Gebäudenutzung und Ende des Lebenszyklus von Gebäuden in ihren Unterricht einbinden. 3: Berufsschüler:innen und Universitätsstudent:innen entwickeln innovative Lösungen für nachhaltiges Bauen, Nutzung und Ende des Lebenszyklus von Gebäuden. Sie können als Multiplikator:innen Einfluss nehmen in ihrer Berufspraxis und langfristig auch auf Entscheidungsträger des Bausektors. |
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| 2026 | Afrika Medien Zentrum e. V. | KENAKO Afrika-Festival 2025/26 "Frieden im Zeitalter globaler Kriegsführung" | Deutschland |
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www.amz-berlin.de |
BeschreibungDas KENAKO Afrika-Festival findet jährlich auf dem Berliner Alexanderplatz statt – 2025 zum bereits zwölften Mal. Als Plattform für kulturellen Austausch und entwicklungspolitische Bildung hat sich das Festival in den vergangenen Jahren einen festen Platz im Berliner Veranstaltungskalender erarbeitet. Doch noch immer wird der afrikanische Kontinent oft als Kontinent der Krisen bezeichnet und entsprechend häufig mit Kriegen und Katastrophen assoziiert. Trotzdem erfahren schwerwiegende Konflikte, wie dem Genozid im Sudan oder den Auseinandersetzungen im Ostkongo, in den Ländern des „Globalen Nordens“ kaum mediale Beachtung. Diese fehlende Aufmerksamkeit führt dazu, dass die internationale Gemeinschaft oft unbeteiligt bleibt. Dabei sind Länder Europas durchaus in diese Konflikte involviert. So wird selten thematisiert, welche Kleinwaffen aus Deutschland importiert wurden oder wie viele dieser Konflikte auf die Folgen der europäischen Kolonialzeit zurückzuführen sind. Gleichzeitig sind Menschen in Europa aufgrund der aktuellen Konflikte zwischen der Ukraine und Russland sowie zwischen Palästina und Israel für die möglichen Folgen eines größeren Krieges sensibilisiert und blicken mit Sorge auf die Entwicklungen. Vor diesem Hintergrund werden Kriege und Friedensbewegungen zentrale Themen der kommenden KENAKO Afrika-Festivals 2025 und 2026 sein. Wie bereits 2023 baut das Festival auch in den folgenden Jahren auf fünf Säulen auf: dem Globalen Lernen, einem Kulturprogramm, dem afrikanischen Marktplatz, der Messe der Brückenbauer*innen und einem globalen Think Tank. Die Säulen des KENAKO Afrika-Festivals:
Das Festival lädt alle Interessierten ein, sich aktiv einzubringen und gemeinsam einen Beitrag zu einer friedlicheren und gerechteren Welt zu leisten. |
Ziel
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| 2026 | Weltfriedensdienst e. V. | Ressourcen gerecht verteilen, Frieden schaffen! Act4change! | Deutschland |
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www.wfd.de |
BeschreibungDie Klimakrise und die zunehmende Konkurrenz um natürliche Ressourcen wie Wasser und Land führen vermehrt zu Spannungen und Konflikten. Die wachsende Weltbevölkerung und nicht nachhaltige Nutzungsformen verschärfen den Druck auf die vorhandenen Ressourcen. Bereits heute leiden viele Menschen, vor allem im Globalen Süden, unter fehlendem Zugang zu Wasser und Land. Das Projekt besteht aus 3 Säulen: Bildungsarbeit, politische Arbeit und Informationsarbeit . Die Bildungsangebote richten sich an Kinder und Jugendliche aus Grund- und weiterführenden Schulen. Wir bieten Unterrichtseinheiten zu den Themen Wasser, Klima, Landwirtschaft, Wald, sowie Ressourcen und Frieden an. Ergänzend dazu gibt es sogenannte Aktionstage an, bei denen die Teilnehmenden direkt ins Handeln kommen. Bei der politischen Arbeit arbeiten wir eng zusammen mit Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, um gerechte und nachhaltige Politiken zu entwickeln, die den Zugang zu Wasser und Land für alle Menschen gewährleisten. Wir machen auf die Dringlichkeit dieser Themen aufmerksam, damit Maßnahmen ergriffen werden, die die Rechte der am stärksten Benachteiligten schützen. Durch unsere Informationsarbeit sollen zusätzlich Menschen aus der Mitte der Gesellschaft erreicht werden. Auf öffentlichen Veranstaltungen, in Newslettern, Publikationen, in den Sozialen Medien und über unsere Webseite informieren wir zu Ressourcen(un)gerechtigkeit und stellen Handlungsoptionen vor. |
ZielSchüler:innen und die breite Öffentlichkeit haben ein vertieftes Verständnis für die ungleiche Verteilung von Ressourcen wie Wasser und Land entwickelt. Durch die Vermittlung von erfolgreichen Lösungsansätzen der WFD-Partnerorganisationen im Bereich Ressourcenschutz und zivile Konfliktbearbeitung haben sie neue Denkanstöße erhalten. Konkrete Beispiele und Berichte über Lebensrealitäten im Globalen Süden haben der Zielgruppe ein Perspektivwechsel ermöglicht und die globalen Zusammenhänge greifbar gemacht. Durch das Aufzeigen von Handlungsoptionen im Alltag, wurde die Zielgruppe angeregt ihr eigenes Konsumverhalten kritisch zu reflektieren und sich für mehr Gerechtigkeit zu engagieren. Entscheidungsträger:innen in Politik und Verwaltung haben ein vertieftes Verständnis für die ungleiche Verteilung von Ressourcen wie Wasser und Land entwickelt. Durch die Vermittlung von erfolgreichen Lösungsansätzen der WFD-Partnerorganisationen im Bereich Ressourcenschutz und zivile Konfliktbearbeitung hat die Zielgruppe neue Denkanstöße erhalten. Lösungen müssen nicht immer neu erfunden werden, sondern werden an vielen Orten der Welt bereits praktiziert! Die Zielgruppe wurde angeregt, ihre eigenen politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen zu reflektieren und sich in ihrer Einflusssphäre für Ressourcengerechtigkeit stark zu machen. |
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| 2026 | PowerShift - Verein für eine ökologisch-solidarische Energie- & Weltwirtschaft e. V. | Transform Trade – Südperspektiven auf nachhaltigen und gerechten Handel | Deutschland |
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www.power-shift.de |
BeschreibungDie Europäische Union hat ihre Handelspolitik mit einer Reihe neuer Instrumente angereichert, die eine globale Transformation zu einer klimaneutralen und ressourcenschonenden Wirtschaft unterstützen sollen. Das geplante Vorhaben vermittelt Kenntnisse über die Rezeption dieser handelspolitischen Reform im Globalen Süden sowie über deren einzelne Instrumente. Diese umfassen neben modernisierten Handelsabkommen vor allem die Entwaldungsverordnung, den Grenzausgleich CBAM, das europäische Lieferkettengesetz sowie Energie-, Klima- und Rohstoffpartnerschaften. Zudem gibt das Projekt Einblick in die verschiedenen Arbeiten und Positionen von zivilgesellschaftlichen Organisationen Lateinamerikas, Asiens und Afrikas, die sich mit den Auswirkungen der europäischen Handelspolitik auf ihre Länder befassen sowie in deren Ideen bezüglich einer gerechten und nachhaltigen Transformation der globalen Handelspolitik. Die Wissensvermittlung erfolgt durch einen offenen Online-Lernkurs, eine 10-teilige Webserie, Webinare, Podcasts, Publikationen, Social-Media-Arbeit und eine internationale Konferenz. Die Bildungsangebote richten sich neben der breiten Öffentlichkeit an Studierende, Vertreterinnen von Nichtregierungsorganisationen sowie Multiplikatorinnen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit. Im Sinne einer transformativen Bildung bietet das Projekt seinen Zielgruppen die Möglichkeit eines Perspektivwechsels, der die vielfältigen Erwartungen an eine gerechte und grüne Transformation in Ländern des Globalen Südens erkennbar und nachvollziehbar werden lässt. |
Ziel1) Die Zielgruppen kennen die Auswirkungen der aktuellen EU-Handelspolitik, ihrer Instrumente und Abkommen, auf Länder des Globalen Südens sowie die Positionen und Überlegungen von Regierungen sowie zivilgesellschaftlichen Akteuren aus asiatischen, afrikanischen und lateinamerikanischen Ländern hinsichtlich einer aus ihrer Sicht nachhaltigen Handelspolitik, die die grüne Transformation in ihrer Ländern unterstützt. 2) Entwicklungspolitische Multiplikator:innen und Vertreter:innen von NRO sind dazu befähigt, die Forderungen von Akteuren aus dem Globalen Süden nach einer global gerechten, die grüne Transformation befördernden Handelspolitik in ihre Arbeit einzubauen. Zudem wissen sie, wo und wie sie sich in Bündnissen für einen gerechten Welthandel einsetzen können. 3) An den Themen interessierte Menschen aus der allgemeinen Bevölkerung sowie Studierende sind dazu befähigt, ihr Verständnis für die verschiedenen Perspektiven auf dem Weg zu einer global gerechten grünen Transformation im Rahmen ihres bürgerschaftlichen Engagements bzw. ihres Studiums einzusetzen. 4) Die Zielgruppen nutzen ihr erlangtes Wissen für ihre Arbeit bzw. ihr gesellschaftliches Engagement, bspw. indem sie Infostände oder Veranstaltungen organisieren, Veröffentlichungen erstellen oder im Rahmen ihres Studiums Texte schreiben, die das Thema aufgreifen. |