Alle von der LEZ geförderten Projekte lassen sich in der Projektdatenbank finden und filtern.
| Jahr | Träger | Projektname | Land | Finanzen | Homepage | ||||||
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| 2026 | World University Service - Deutsches Komitee e. V. | Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd | Deutschland |
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www.wusgermany.de |
BeschreibungDie Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd (kurz Informationsstelle) arbeitet als Schnittstelle für die gemeinsamen Anstrengungen von Bund, Ländern, Europäischer Union und Nichtregierungsorganisationen, die schulische und außerschulische entwicklungsbezogene Bildungsarbeit und das Globale Lernen zu stärken. Die Informationsstelle vermittelt möglichst vielen Multiplikator/-innen, Entscheidungsträger/-innen und anderen Interessierten die Bedeutung entwicklungsbezogener Bildungsarbeit sowie die vorhandenen Strukturen und Inhalte. Sie bietet dafür ein sehr breites Leistungsspektrum, das von Beratungs- und Vernetzungstätigkeiten über Öffentlichkeitsarbeit, Publikationen bis hin zur Unterstützung bei Veranstaltungen reicht. So arbeitet die Informationsstelle als Sekretariat für die Bund-Länder-AG Entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit. Auf europäischer Ebene arbeitet sie im Netzwerk der Global Education Week. Vierteljährlich gibt sie das Printmagazin „Rundbrief Bildungsauftrag Nord-Süd“ heraus. Der monatliche Online-Newsletter informiert über neue einschlägige Aktivitäten, Materialien etc. Der bundesweit umfangreichste Eine-Welt-Veranstaltungskalender bietet Multiplikator/-innen und anderen Interessierten einen Überblick über das Veranstaltungsangebot zu Eine-Welt-Themen. Die europaweite Datenbank „ENGLOB“ fördert die Sichtbarkeit und Vernetzung einschlägiger Organisationen. Die Broschüre zur Entwicklungspolitik der Länder steht aktualisiert auf der Homepage bereit. Außerdem erstellt die Informationsstelle jährlich ein Faltblatt zu den aktuellen Daten über die Ausgaben der OECD-Staaten für entwicklungsbezogene Bildungs- und Informationsarbeit, welches ebenfalls online zur Verfügung steht. Die Informationsstelle stellt ihre Arbeit in den Kontext der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. |
ZielDie entwicklungspolitische Bildungslandschaft in Deutschland ist sehr breit gefächert. Sie besteht aus vielfältigen lokalen, regionalen, nationalen und internationalen Initiativen und Organisationen. Aufgrund des breiten Spektrums ist es eine Herausforderung, einen Überblick über diese Vielfalt herzustellen, sowohl für die Aktiven selbst als auch für weitere Interessierte aus der breiten Öffentlichkeit. Dies kann dazu führen, dass wichtige relevante Informationen und Entwicklungen in und aus dem Bereich, wie z. B. die Etablierung von Förderprogrammen, Partnerschaftsprojekte oder die Verabschiedung von entwicklungspolitischen Leitlinien, nicht über ihre regionalen Grenzen hinauskommen. Daraus ergibt sich die Herausforderung, wie Angebote, die oft aufwendig erarbeitet wurden, der jeweils gewünschten Zielgruppe vermittelt werden können. Hier setzt die Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd mit ihrer Arbeit an. Durch ihre Informations-, Beratungs- und Vernetzungsfunktion trägt sie maßgeblich dazu bei, diese ständige Herausforderung zu bearbeiten und die entwicklungspolitische Bildungsarbeit und die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung in Deutschland zu stärken. Die Informationsstelle unterstützt entwicklungspolitisches Engagement dadurch, dass sie die Akteure der Bundes- und Länderebene und NRO vernetzt und Strukturen sowie neue Inhalte sichtbarer und zugänglicher macht. Sie trägt so dazu bei, dass entwicklungspolitische Bildung und die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe wahrgenommen wird. |
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| 2026 | Solidaritätsdienst International e. V. (SODI) | Bildung für eine solidarische Zukunft | Deutschland |
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www.sodi.de |
BeschreibungDas Projekt „Bildung für eine solidarische Zukunft“ bietet Bildungsangebote zu den Themen Ernährungsgerechtigkeit und nachhaltiger Konsum (SDGs 2, 8, 12), Klimagerechtigkeit und Bewältigung von Klimawandelfolgen am Beispiel Wasser (SDGs 6, 13, 14) und intersektional feministische Ansätze und solidarische Partnerschaften zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele (SDGs 5, 10, 17). Globale Zusammenhänge werden anhand von Nahrungsmitteln wie Pflanzen, Fleisch/Fleischersatz und Wasser begreifbar gemacht. Auch Kolonialismus und seine Auswirkungen bis heute können so, als Ursache vieler globaler Ungerechtigkeiten, alltagsnah erklärt werden. Zu diesen Inhalten wird eine Wanderausstellung sowie weitere multimediale und interaktive (digitale) Bildungsmaterialien entworfen. Diese werden in drei verleihbare thematische Materialkoffer sowie ein Handbuch für Pädagoginnen zusammengefasst. Die Materialien werden in Workshops und Projekttagen mit Schülerinnen eingesetzt und online zur Verfügung gestellt. Lehrkräfte, Multiplikatorinnen, Studierende und Mitarbeiterinnen von Bibliotheken werden fortgebildet. Für die breite (Fach-) Öffentlichkeit wird das Magazin Weitwinkel herausgegeben, Veranstaltungen organisiert und die Inhalte über die Website und in Social Media verbreitet. In allen Maßnahmen wird das Wissen von Expert*innen aus dem Globalen Süden vermittelt und es werden intersektional feministische Lösungsansätze vorgestellt. |
Ziel
Leitziel: Die Kompetenzen der Zielgruppen, globale entwicklungspolitische Zusammenhänge in den Bereichen Ernährung, Wasser, Klimagerechtigkeit und Geschlechtergerechtigkeit zu erkennen, sind erweitert.
Leitziel: Die Kompetenzen der Zielgruppen, globale entwicklungspolitische Zusammenhänge kritisch zu bewerten und dabei Perspektiven aus dem globalen Süden sowie intersektionalfeministische Perspektiven einzubeziehen, sind erweitert
Leitziel: Die Kompetenzen der Zielgruppen, im Rahmen von globalen entwicklungspolitischen Zusammenhängen Ungerechtigkeiten durch aktives Handeln zu verändern, sind gestärkt. |
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| 2026 | HÁWAR.help e. V. | Routen – Geschichten von Menschen auf der Flucht | Deutschland |
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www.hawar.help |
BeschreibungImmer mehr Menschen sind weltweit auf der Flucht. Was veranlasst sie dazu, ihre Heimat zu verlassen? Welche Erfahrungen machen sie auf der Flucht? Und was hat das mit uns in Deutschland zu tun? Mit dem entwicklungspolitischen Bildungsprojekt Routen – Geschichten von Menschen auf der Flucht bringt die Menschenrechtsorganisation HÁWAR.help Jugendlichen die Geschichten und Erfahrungen von Geflüchteten nahe. Sie werden dazu angeregt, Ursachen und globale Verflechtungen von Fluchtmigration kritisch zu reflektieren. In interaktiven Workshops tauchen Jugendliche in die Geschichten und Biografien von Menschen mit Fluchterfahrung ein und rekonstruieren anhand dieser und multimedialer Informationsmaterialien verschiedene Fluchtrouten nach Europa und Deutschland. Online zur Verfügung gestellte Info-Sets unterstützen Lehrkräfte, Pädagog:innen und Multiplikator:innen, das Thema Fluchtmigration über die Workshops hinaus eigenständig in ihre Bildungsarbeit einzubinden. Die projektbegleitende digitale Kommunikation sorgt zudem dafür, dass ein breiteres Publikum erreicht und sensibilisiert wird, und ermöglicht den Jugendlichen eine niedrigschwellige und längerfristige Auseinandersetzung mit der Thematik. |
Ziel
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| 2026 | Kontaktstelle für Umwelt und Entwicklung e. V. | Ernährung im Wandel: Wichtige Prisen gegen Krisen | Deutschland |
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www.kate-berlin.de |
BeschreibungDas Projekt „Ernährung im Wandel: Wichtige Prisen gegen Krisen“ adressiert die Klimakrise und globale Ernährungsweisen deutlich, das Bewussten gestärkt und entsprechende Handlungsoptionen für globale Gerechtigkeit angeboten.Missstände in Ernährungssystemen. Durch die Bildungsangebote werden die globalen Dimensionen von An 210 Projekttagen in Kitas und Schulen nehmen 3.780 Kleinkinder und Schülerinnen teil. 21 außerschulische Workshops werden mit 315 Jugendlichen und Erwachsenen umgesetzt. Sechs Fortbildungen stärken die Fachkompetenzen von 90 Erzieherinnen, Lehrkräften und Multiplikator*innen. Neue Bildungsformate und Materialien werden konzipiert, die für solidarische Ernährungsweisen sensibilisieren. Hier wird ein neues Projekttagskonzept mit dem Fokus auf konkrete Handlungsoptionen konzipiert, die Übersetzung der Wanderausstellung „Klima-Snacks“ in fünf weitere Sprachen veranlasst sowie ein Brettspiel entwickelt, die im öffentlichen Raum zur Anwendung kommen. Durch Öffentlichkeits- und Vernetzungsarbeit werden u.a. neue Zielgruppen erreicht und globale Perspektiven in diesen Kontexten gestärkt. Eine Veranstaltung zum 20-jährigen Jubiläum des „Klimafrühstücks“ fördert zudem den fachlichen Austausch zwischen den Akteur*innen. Das Projekt trägt zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele 2, 4, 11, 12 und 13 bei, indem es transformative Ansätze hin zu solidarischen Ernährungsweisen beleuchtet und zur gesellschaftlichen Mitgestaltung motiviert. |
ZielZiel 1: Zielgruppengerechte, partizipative Bildungsangebote im Bereich der globalen Ernährungsweisen werden umgesetzt. Ziel 2: Kinder, Jugendliche und Erwachsene setzen sich mit den Zusammenhängen von Ernährungsweisen und der Klimakrise im Kontext globaler Gerechtigkeit auseinander. Ziel 3: Kinder, Jugendliche und Erwachsene reflektieren ihre eigenen Handlungsmuster und erweitern ihre Handlungskompetenzen in Bezug auf solidarische und nachhaltige Ernährungsweisen. Ziel 4: Lehrkräfte, Pädagoginnen und Multiplikatorinnen erweitern und festigen ihre Fachkompetenzen sowie ihr Methodenwissen zu globalen Zusammenhängen im Bereich Ernährungsweisen. |
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| 2026 | Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung - WEED e. V. | SDGs in Aktion: Gemeinsam für eine Zukunft für alle | Deutschland |
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www.weed-online.org |
BeschreibungDie globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) bieten einen wichtigen Rahmen, um weltweit sozial-gerechte, ökologische und ökonomisch nachhaltige Veränderungen umzusetzen. Zur aktuellen Halbzeit der Agenda 2030 ist die Erfüllung der SDGs leider in weite Ferne gerückt. Ein wichtiger Grund dafür ist ihre unzureichende Finanzierung, die wir in dem Projekt in den Fokus nehmen. Die Vereinten Nationen kritisieren die wachsende finanzielle Kluft zwischen Nord und Süd, die aktuell zu einer sehr ungleichen wirtschaftlichen Erholung und steigender Divergenz bei der Erfüllung sozialer Rechte führt. Um die SDGs entschiedener umzusetzen, braucht es dringend Lösungen für ihre bessere Finanzierung. Um Fortschritte bei den notwendigen Finanzreformen zu erzielen, bedarf es einer größeren Aufmerksamkeit und Verständnis für entwicklungspolitische Finanzierungsthemen sowohl in der Öffentlichkeit, also auch bei Entscheidungsträgerinnen, um so aktuelle politische Debatten über die internationale Finanzarchitektur im Sinne der SDGs mitzugestalten. Das Projekt setzt hier an und soll einen Beitrag zur finanziellen Bildung mit einem entwicklungspolitischen Fokus leisten. Mit Informationsmaterial und Bildungsformaten wollen wir die Öffentlichkeit sowie Schülerinnen für die genannten Problematiken sensibilisieren und mit politischen Entscheidungsträger*innen in den Dialog treten, um aufzuzeigen, wie die Umsetzung der SDGs durch zielgerichtete Reformen in der Finanzierung besser gelingen kann. |
ZielDas übergeordnete Ziel des Projektes ist es, auf eine bessere Entwicklungsfinanzierung hinzuwirken, um dadurch eine entschiedenere globale Umsetzung der SDGs zu unterstützen. Im Rahmen des Summit of the Future der Vereinten Nationen in 2024 und der sehr wahrscheinlich in 2025 stattfindenden vierten Weltkonferenz zur Entwicklungsfinanzierung stehen wichtige Möglichkeitsfenster für die Einigung auf notwendige internationale Finanzreformen an. Mit dem Projekt möchte WEED dieses politische Momentum nutzen und eine gesellschaftliche Informations- und Vermittlerrolle mit Blick auf die notwendigen finanziellen Reformen einnehmen und Druck darauf ausüben, dass Deutschland finanzielle Mittel zur Verfügung stellt und entwicklungspolitisch relevante Reformen unterstützt. Dazu soll das Projekt Bürgerinnen differenzierte Kenntnisse über Reformdiskussionen vermitteln und sie befähigen, sich politisch zu globalen Entwicklungs- und Finanzierungsfragen zu positionieren. Auch Medienvertreterinnen und Multiplikator*innen sollen neue Kenntnisse über entwicklungspolitische Finanzierungsdebatten erlangen und Forderungen der Zivilgesellschaft nach besseren Finanzierungsmöglichkeiten kompetent einordnen und darüber berichten können. Die entwicklungspolitische Debatte um Ungleichheit- und Umverteilungsthemen wollen wir auch mit Jugendlichen führen. In Workshops werden sie in die Lage versetzt, die sehr ungleiche Verteilung von Ressourcen lokal und global zu erkennen und individuelle sowie politische Handlungsansätze abzuleiten. |
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| 2026 | NARUD e. V. (Network African rural and urban development e. V.) | Dekoloniale Bildung trifft Berliner Schulen - Gemeinsam Lernen für 2030 | Deutschland |
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www.narud.org |
BeschreibungZiel des Projekts ist es, Schüler:innen durch altersgerechte dekoloniale Bildungsangebote zu befähigen, koloniale Kontinuitäten zu erkennen und ihre eigene Position in einer globalisierten Welt reflektiert einzuordnen. Sie sollen ermutigt werden, sich für ein respektvolles, solidarisches Miteinander innerhalb und außerhalb der Schule zu engagieren. Im Fokus stehen Projekttage und -wochen für Grund- und Sekundarstufe, die gemeinsames Lernen, Empathie und das Bewusstsein für bestehende Ungleichheiten fördern. Schüler: innen werden dazu angeregt, ihr Wissen weiterzugeben und Verantwortung zu übernehmen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung dekolonialer Bildungsinhalte, um lebensweltnahe Lernformate für verschiedene Altersgruppen zu schaffen und langfristig in Schulen zu verankern. Zentrale Aspekte der SDGs wie Gleichstellung (SDG 5), gesellschaftliche Teilhabe (SDG 10), hochwertige Bildung (SDG 4) und globale Partnerschaften (SDG 17) werden altersangemessen eingebunden. Lehrkräfte und pädagogisches Personal werden durch Fortbildungen in der Umsetzung dekolonialer Inhalte gestärkt und in ihrer Rolle als Multiplikator:innen begleitet. Ergänzt wird das Projekt durch die Diaspora-Sommerakademie, die Referent:innen mit Bezügen zum Globalen Süden qualifiziert und vernetzt. Ein praxisnaher Methodenkoffer unterstützt Lehrkräfte dabei, Vielfalt und globale Perspektiven nachhaltig im Schulalltag zu integrieren. |
ZielDas Projekt zielt darauf ab, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern auch Haltung und Handlungsfähigkeit zu stärken. Lehrkräfte erhalten Fortbildungen zu dekolonialer Bildung, die diskriminierungskritische Reflexion ihrer Rolle sowie Impulse zur Verankerung der Themen im Unterricht beinhalten. Schüler:innen werden ermutigt, sich als Teil einer vielfältigen Gemeinschaft zu verstehen, Unterschiede wertzuschätzen und aktiv zu einem gerechten Miteinander beizutragen. Im Sinne der entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsarbeit (BMZ-Konzept) greift das Projekt zentrale globale Fragen auf und stellt sie in Bezug zur Lebensrealität von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Dabei wird verdeutlicht, wie lokale Diskriminierungserfahrungen mit globalen Machtverhältnissen und kolonialen Kontinuitäten verknüpft sind. Ohne migrantische, diasporische und marginalisierte Perspektiven bleiben entwicklungspolitische Diskurse unvollständig. Das Projekt trägt zur Erreichung mehrerer SDGs bei, insbesondere SDG 4, 10 und 16. Es stärkt das Bewusstsein für globale Zusammenhänge und legt den Grundstein für ein solidarisches Bildungsumfeld, in dem Vielfalt als Ressource gilt und alle Kinder gleiche Chancen erhalten. Schüler:innen werden in Workshops für globale Ungleichheit, Rassismus und ökologische Krisen sensibilisiert. Sie begegnen Perspektiven aus dem Globalen Süden, erleben Bildungsformate auf Augenhöhe und stärken soziale Kompetenzen. |
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| 2026 | Global Innovation Gathering e. V. | GIG in Berlin 2026: Crisis Resilient Community Innovation | Deutschland |
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www.globalinnovationgathering.org |
BeschreibungDas Projekt “GIG in Berlin 2026: Crisis Resilient Community Innovation" führt digitale Innovation und Entwicklungszusammenarbeit in einer globalisierten Welt zusammen. Diese Zusammenkunft soll dazu dienen:
Hierzu werden im Rahmen der re:publica Konferenz in Berlin verschiedene Veranstaltungen organisiert, unter anderen der Makerspace der re:publica 2026 und ein Netzwerk-Event. Auf diese Weise kommen Expertinnen, Innovatorinnen und Akteur*innen aus dem Globalen Süden und Europa in Berlin zusammen. Thematische Schwerpunkte der Zusammenkunft in 2026 sind die Ziele Nachhaltiger Entwicklung wie Klimaschutz, Verringerung von Ungleichheiten, Nachhaltige Städte sowie Zugang zu Bildung. Das Projekt setzt sich mit verschiedenen zentralen entwicklungspolitischen Problemen auseinander: 1.) Verzerrtes Bild und mangelnde Präsenz von Innovationen des Globalen Südens in der deutschen Öffentlichkeit 2.) Digitale Kluft und begrenzter Zugang zu Fördermöglichkeiten und Skalierungspartnern für digitalen Innovationen in Entwicklungsländern 3.) Bedarf an Austausch zu Themen rund um Resilienz in Krisenzeiten - von Klimawandel, zu Ressourcenknappheit und geopolitischen Umbrüchen Mit dem Projekt möchten wir Innovationen des Globalen Südens in Deutschland sichtbar machen, um die Wahrnehmung von Menschen aus diesen Ländern zu verändern sowie den globalen Wissensaustausch fördern. Die Teilnehmenden werden dabei unterstützt, das erlernte Wissen wiederum mit ihren lokalen Communities zu teilen und ihre Kapazitäten zu stärken. “GIG in Berlin 2026: Crisis Resilient Community Innovation" umfasst verschiedene Aktivitäten: Ein Call for Participation, bei dem sich potenzielle Speaker*innen bewerben können, sowie unsere GIG-Netzwerkveranstaltung. Zudem planen wir eine Veranstaltung mit Open Hardware Summit sowie die alljährliche Kuration des GIG-Makerspaces auf der re:publica 2026. Eine zentrale Rolle spielt auch die Öffentlichkeitsarbeit, um die Sichtbarkeit des Projekts und die der Teilnehmenden zu erhöhen. |
ZielProjektziele sind sowohl die Lücke zwischen digitaler Innovation und Entwicklungszusammenarbeit zu schließen als auch eine inklusive, nachhaltige und gerechte digitale Zukunft zu gestalten. GIG e.V. bringt als eine Plattform Perspektivenvielfalt sowie Erfahrungen zusammen und zeigt, wie Berlin einen positiven Beitrag zu globalen Entwicklungsprozessen leisten kann. Wir verfolgen mit dem von uns jährlich durchgeführten Projekt den Diskurs über globale Kooperationen und Innovationszusammenarbeit voranzutreiben. Unsere Ziele sind Bewusstsein für die Bedeutung digitaler Innovationen aus dem Globalen Süden zu schaffen, die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen Akteur*innen zu fördern und langfristige Partnerschaften aufzubauen. |
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| 2026 | PowerShift - Verein für eine ökologisch-solidarische Energie- & Weltwirtschaft e. V. | Berlin auf dem Weg zur klimagerechten Metropole: Gemeinsam für eine ressourcenschonende Energiewende! | Deutschland |
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www.power-shift.de |
BeschreibungDas Projekt adressiert die globale Verantwortung Berlins im Kontext der lokalen Energie- und Wärmewende. Der Fokus liegt darauf, wie die Berliner Klimapolitik sozial-ökologische Lasten vermeiden kann, die andernfalls in den Globalen Süden ausgelagert würden oder benachteiligte, einkommensschwache Teile der Stadtgesellschaft besonders treffen würden. Der drohende Ausbau von Holzkraftwerken, andauernde Nutzung von Erdgas und Planung mit großen Mengen Wasserstoffimporten, Kompensationsmaßnahmen wie CO₂-Abscheidung oder Offsetting bergen erhebliche Risiken: Sie verschärfen ökologische, soziale und menschenrechtliche Konflikte in den Produktionsländern und drohen eine tatsächlich klimawirksame Reduktion von Emissionen in Berlin selbst zu verschleppen. Das Projekt sensibilisiert Berliner Akteure – insbesondere zivilgesellschaftliche Gruppen, die Klima- und Umweltbewegung, politische Entscheidungsträger:innen und Journalist:innen – für diese entwicklungspolitischen Zusammenhänge. Durch Bildungs- und Vernetzungsangebote sowie durch den Einbezug von Stimmen aus dem Globalen Süden werden Wissen und Handlungsoptionen vermittelt, um eine ressourcenschonende und lokal wie global gerechte Energie- und Wärmewende in Berlin zu fördern. Der Ansatz verbindet lokale Perspektiven aus Berlin mit Stimmen und Erfahrungen aus dem Globalen Süden und macht Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen beiden sichtbar. Zugleich werden global und lokal gerechte Lösungsvorschläge gemacht. Durch Fachgespräche, Kiezveranstaltungen, Webinare, Podcasts, Publikationen und Social-Media-Kampagnen sollen Lern- und Handlungsprozesse bei den Zielgruppen angestoßen werden. Ein zentraler Bestandteil ist die aktive Einbindung bereits bestehender Netzwerke sowie die gezielte Vernetzung zwischen Klima- und Mieteninitiativen, Umweltorganisationen und entwicklungspolitischen Akteuren. Das Projekt trägt dazu bei, dass die Berliner Wärmewende nicht auf Kosten anderer Weltregionen erfolgt, sondern sozial gerecht und ressourcenschonend gestaltet wird. Es stärkt die Handlungsfähigkeit zivilgesellschaftlicher Gruppen, unterstützt Entscheidungsträger:innen bei einer verantwortungsvollen Energiepolitik und motiviert alle Zielgruppen, Süd-Perspektiven in die eigene Arbeit zu integrieren. |
Ziel
Die Zielgruppen verstehen die Zusammenhänge zwischen lokaler Wärmewende und globaler Gerechtigkeit besser. Sie kennen wesentliche Ansätze für klimaschonende und gerechte Energieversorgung in Berlin und exemplarisch in Südmetropolen und sind in der Lage, ressourcenschonende, lokal verankerte Lösungen zu priorisieren. 2. Förderung der Vernetzung und Kooperation: Das Projekt stärkt Allianzen zwischen Klima-, Mieten- und entwicklungspolitischen Bewegungen und schafft neue Verbindungen zu Partnern im Globalen Süden. Diese Vernetzung unterstützt die Entwicklung von gemeinschaftlich getragenen Forderungen für eine global gerechte Energiewende. Zwischen den Zielgruppen werden Diskussions- und Austauschprozesse initiiert und unterstützt, die gegenseitiges Kennenlernen und Vertrauensbildung erleichtern. 3. Stärkung der Handlungsfähigkeit: |
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| 2026 | Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e. V. | Das „Trilemma der Landnutzung“ – Boden gut machen in der Dreifachkrise – Schlaglichter auf Lateinamerika – | Deutschland |
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www.fdcl-berlin.de |
BeschreibungUm weltweit die Klimakrise eindämmen, den Verlust der biologischen Vielfalt aufhalten und Ernährungssicherheit herstellen zu können, steht der Landsektor im Fokus vielfältiger Ansprüche. Diese treten zusehends in Konkurrenz zueinander und es scheint so, als könne jeweils eine dieser Herausforderungen nur auf Kosten der anderen beiden bewältigt werden. Hier Lösungen zu finden, ist entscheidend für einen zukunftsfähigen Umgang mit Land. Das Projekt thematisiert und diskutiert dieses „Trilemma der Landnutzung“ mit dem regionalen Fokus auf Lateinamerika/Karibik (LAK) und richtet den Blick auf folgende Schwerpunkte: a) die Landfrage und Landnutzungskonkurrenzen im Kontext von Landwirtschaft und Ernährung; b) die Auswirkungen von Strategien des internationalen Klima- und Biodiversitätsschutzes für den Zugang zu Land und dessen natürlichen Ressourcen sowie eine nachhaltigere Gestaltung des globalen Ernährungssystems. |
ZielZu diesem Themenfeld werden die Zielgruppen des Projekts unter Einbeziehung von Problemanalysen wie Lösungsansätzen aus LAK mit Bildungsarbeit, Publikationen, Fachgesprächen, Veranstaltungen und digitalen Formaten zu globalen Zusammenhängen, Problemlagen wie Ungerechtigkeiten im Verhältnis von Nord und Süd sowie den damit einhergehenden Herausforderungen informiert, zu einer eigenständigen differenzierten Bewertung befähigt und kritischen Auseinandersetzung angeregt. Denn der Umgang mit Land muss sich grundlegend ändern, um `Boden gut zu machen´. |
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| 2026 | Watch Indonesia ! - Für Demokratie, Menschenrechte und Umwelt in Indonesien und Osttimor e. V. | Energiewende und Klimapartnerschaften – zivilgesellschaftliche Perspektiven und Handlungsansätze für soziale und globale Gerechtigkeit am Beispiel Indonesiens | Deutschland |
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www.watchindonesia.de |
BeschreibungDie globale Energiewende ist eine tragende Säule des Klimaschutzes. Indonesien gilt als bedeutender Akteur und ist ein wichtiges Partnerland für Deutschland und die G7. Die mit Indonesien getroffene Klimapartnerschaft (Just Energy Transition Partnership) verfolgt den Anspruch einer sozial und global gerechten Energiewende. Ihr Gelingen setzt voraus, dass alle Bevölkerungsgruppen von ihr profitieren, ihren Nutzen erkennen und sozio-politischen Verwerfungen sowie ökologischen Schäden im Zuge ihrer Umsetzung vorgebeugt wird. Die an der JETP beteiligten Länder des Globalen Nordens stehen in besonderer Verantwortung, die Energiepartnerschaft so auszugestalten, dass eine Partizipation der Zivilgesellschaft sowie ein robustes Monitoring sichergestellt werden. Zivilgesellschaftlichen Akteurinnen kommt eine wichtige Funktion in der Analyse von Herausforderungen zu. Gleichzeitig können sie wichtige Impulse für die zielführende Ausgestaltung von Projekten geben. Ein Umbau des Energiesektors zur Erreichung der Klimaziele, zumal auf der globalen Ebene, kann nur gelingen, wenn er demokratisch, gerecht und sozial nachhaltig ausgestaltet wird. Zivilgesellschaftliche Perspektiven und Erfahrungen sowie zivilgesellschaftliches Engagement sind tragende Säulen seines Gelingens. Für einen wissens- und erfahrungsbasierten Diskurs und informierte Entscheidungen brauchen Akteurinnen jedoch fundierte und belastbare Erkenntnisse. Mit Fokus auf Indonesien, identifiziert das Projekt zentrale Herausforderungen und Handlungsoptionen für die Realisierung der Energiewende im Hinblick auf soziale und globale Gerechtigkeit. Dabei stellt es zivilgesellschaftlich verankerte Perspektiven und Lösungsansätze in den Vordergrund. Anknüpfend an die Ergebnisse voriger Projekte zu urbaner Transformation ruht einer seiner Schwerpunkte auf dem Wechselverhältnis zwischen urbanem und ländlichem Raum in seiner Beziehung zur angestrebten Transformation. Das Projekt richtet sich an zivilgesellschaftliche Akteurinnen sowie die Fachöffentlichkeit und Entscheidungsträgerinnen in den Handlungsfeldern Entwicklungszusammenarbeit, Energieerzeugung, Klimapolitik sowie die breite Öffentlichkeit. |
ZielDas Projekt leistet einen Beitrag dazu, Bewusstsein für die globale Energiewende als Schlüssel für die Bewältigung der Klimakrise zu stärken und Zielgruppen zu motivieren, zu aktivieren und zu befähigen für ihre sozial und global gerechte Gestaltung einzutreten. Es arbeitet die Herausforderungen Indonesiens und die Verantwortung der Industrieländer bei der Bewältigung der Klimakrise heraus. Mittels Einbeziehung zivilgesellschaftlicher Perspektiven werden bestehende Leerstellen und Konflikte bei der Umsetzung einer gerechten Transformation identifiziert und Handlungsoptionen aufgezeigt. Zielgruppen werden für Gerechtigkeitsfragen im Zusammenhang der Energiewende sensibilisiert und dazu befähigt, das deutsche und internationale Engagement differenziert zu beurteilen. |
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| 2026 | Afrika Medien Zentrum e. V. | Koloniale Spuren | Deutschland |
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www.amz-berlin.de |
BeschreibungDas Projekt „Koloniale Spuren“ verfolgt den Ansatz, Auseinandersetzungen mit dem Kolonialismus stärker in der Gesellschaft zu verankern. Noch bis vor wenigen Jahren konnte deutschlandweit kaum von einem Bewusstsein für die Geschichte, Deutschlands historischer Rolle und den strukturellen sowie individuellen Kontinuitäten des Kolonialismus die Rede sein. Kenntnisse über die deutsche Kolonialvergangenheit sind in der Gesellschaft nicht sehr verbreitet und werden, wenn vorhanden, häufig minimiert. Dieses fehlende Wissen stellt nicht nur eine Lücke in der Allgemeinbildung dar, sondern liegt den kolonialen Kontinuitäten in der Gegenwart zugrunde. Letztere finden sich einerseits in einem vorherrschenden eurozentrischen Weltbild und dem globalen Machtungleichgewicht zum Nachteil des „Globalen Südens“ wieder; zugleich prägen sie unsere Gesellschaft, indem sie strukturellen Rassismus verfestigen und BIPoC den Alltag und das Leben in Deutschland erheblich erschweren. Zusätzlich wirken koloniale Kontinuitäten auf die Rechte und gelebten Realitäten von FLINTA-Personen, Menschen mit Be_hinderungen, auf nicht-christliche, queere Personen sowie Menschen mit Migrationshinter- und/oder -vordergrund ein. Nur selten werden die engen Zusammenhänge zwischen dem Kolonialismus und anderen globalen Bildungsthemen wie Klima(un)gleichheiten oder globale Konflikte wahrgenommen oder außerhalb der Dekolonialisierungsdebatten thematisiert. |
ZielDas Projekt sieht vor, eine kritische Auseinandersetzung mit der kolonialen Vergangenheit, dem Postkolonialismus sowie den Auswirkungen und Kontinuitäten in unserem Alltag an Berliner Schulen du zivilgesellschaftlichen Institutionen voranzutreiben. Die Teilnehmenden sollen für koloniale Spuren und post- sowie neokoloniale Muster in der Gesellschaft sensibilisiert werden, wozu auch ein ausgeprägte(re)s Gespür für Rassismus und anderen Diskriminierungsformen (Sexismus, Ableismus, Islamfeindlichkeit o.Ä.) im Alltag gehört, indem vermeintlich Selbstverständliches aus eigenen Impulsen heraus hinterfragt wird. Es geht darum, das Bewusstsein für das deutsche Kolonialerbe und dessen Auswirkungen auf die Position jedes:r Einzelnen in der deutschen Gesellschaft und im globalen Kontext zu stärken. Ein zentrales Augenmerk liegt dabei auf dem Sichtbarmachen intersektionaler Verbindungen: Teilnehmende sollen die Auswirkungen und globalen Zusammenhänge zwischen dem Kolonialismus und Themenbereichen wie Klimagerechtigkeit, Genderungleichheiten sowie (sozio-)ökonomischen Konfliktfeldern erkennen und gegenseitige Einflüsse zwischen Ländern des sog. „Globalen Südens“ und „Globalen Nordens“ vor dem Hintergrund der Kolonialzeit verstehen. Intersektionales Arbeiten fördert in diesem Sinne ganz besonders die Perspektiven (mehrfach-)marginalisierter Gruppen und Personen. Unsere Projektmaßnahmen sollen einen Beitrag dazu leisten, eine nachhaltig gerechtere Gesellschaft zu fördern. Dazu bedarf es das Aufzeigen und gemeinsame Erarbeiten von Handlungsoptionen und Lösungsansätzen: Teilnehmende sollen Möglichkeiten zum aktiven Engagement für eine bessere Zukunft vermittelt werden. Das Projekt verfolgt somit die folgenden Hauptziele: Die Sensibilisierung, die Bewusstmachung, die Informationsweitergabe und die Erarbeitung von Lösungsperspektiven mit dem Thema Kolonialismus mitsamt seinen intersektionalen Auswirkungen auf Bereiche wie Klima, Gender, Kunst und Kultur. |
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| 2026 | NARUD e. V. (Network African rural and urban development e. V.) | Rohstoffausbeutung in der DR Kongo und die europäische Verantwortung | Deutschland |
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www.narud.org |
BeschreibungDas vorliegende Projekt zielt darauf ab, die komplexen Zusammenhänge zwischen den andauernden bewaffneten Konflikten und der Rohstoffausbeutung in der DR Kongo und der ungleichen internationalen Arbeitsteilung sowie dem globalen Konsumverhalten zu beleuchten. Gegenwärtig ist die DR Kongo weltweit führend in der Produktion von Kobalt, Kupfer und Coltan, die für zahlreiche Industrien, insbesondere in Europa, von großer Bedeutung sind. Europäische Unternehmen sind maßgeblich an der Extraktion und Verarbeitung dieser Mineralien beteiligt, oft unter Ausnutzung schwacher Regulierungen und mangelnder Transparenz in den Förderländern. Diese Praxis führt zu extrem schlechten Arbeitsbedingungen und gravierenden Menschenrechtsverletzungen vor Ort. Durch zwei Fachtage, öffentlichkeitswirksame entwicklungspolitische Begleitprogramme zum jährlich stattfindenden Interkulturellen Fußballturnier und eine Ausstellung soll ein umfassender Austausch über die Rohstoffausbeutung und ihre Auswirkungen, faire und nachhaltige Handelspraktiken sowie die europäische Verantwortung in diesem Zusammenhang gefördert werden. Ziel ist es, die Perspektiven der kongolesischen Bevölkerung auf die Rohstoffausbeutung hörbar zu machen und den Beitrag der afrikanischen Diaspora zu verdeutlichen. Damit soll die Rolle der afrikanischen Diaspora in der Entwicklungszusammenarbeit und entwicklungspolitischen Bildung zur Förderung nachhaltiger Entwicklungsziele und insbesondere der SDGs 12 und 16 gestärkt werden. |
ZielP 1: Aufklärung über die Auswirkungen der Rohstoffausbeutung in der DR Kongo und Sensibilisierung für globale Zusammenhänge Das Projekt informiert die Öffentlichkeit über die Zusammenhänge zwischen Rohstoffausbeutung in der DR Kongo und globalem Konsumverhalten. Ziel ist es, ein Bewusstsein für die sozialen und ökologischen Folgen zu schaffen und verantwortungsvollere Konsumentscheidungen zu fördern, was das Interesse an fairen und nachhaltigen Handelspraktiken steigern soll. P 2: Förderung fairer Handelspraktiken Fachveranstaltungen vertiefen das Wissen über faire und nachhaltige Handelsstrategien. Der Austausch zeigt die Gefahren der aktuellen Rohstoffgewinnung und stellt nachhaltige Lösungsansätze vor. Der Fokus liegt auf den Rollen der Unternehmen und der europäischen Konsumenten, um fundierte Entscheidungen zu fördern und das Wissen zu verbreiten. P3: Sichtbarmachung und Stärkung der afrikanischen Diaspora Das Projekt bietet der afrikanischen Diaspora eine Plattform, um ihre Perspektiven und ihr Wissen zu teilen, besonders durch Fachtagungen und ein interkulturelles Fußballturnier. Dies stärkt ihr Selbstbewusstsein und ihre Rolle in der Entwicklungszusammenarbeit. Die Diaspora wird ermutigt, sich aktiv in Projekte und Bildungsinitiativen einzubringen, wodurch sie als Brückenbauer fungiert und die Zusammenarbeit fördert. P4: Aufklärung und Motivation für Engagement Die von der Social-Media-Kampagne und durch die Kundgebung erreichte Zielgruppe gewinnt neue Kenntnisse über die Gewaltkonflikte und die Ausbeutung in der DR Kongo. Sie kann die Korrelation zwischen der anhaltenden Ausbeutung der natürlichen Ressourcen der DR Kongo und dem Teufelskreis aus Gewalt und Armut erkennen. |
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| 2026 | AfricAvenir International e. V. | Schule im Wandel: Dekoloniale Perspektiven für eine nachhaltige Zukunft | Deutschland |
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www.africavenir.org |
BeschreibungKoloniale Kontinuitäten zeigen sich in globalen Wirtschaftssystemen, der weltweiten Verteilung von Armut und Wohlstand, der Ernährungsindustrie, den Curricula der Universitäten und Schulen genauso wie in den Köpfen der Menschen. Die Machtordnung, die im Kolonialismus geschaffen wurde, verhindert das Erreichen der Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030. Obwohl die heutige globale Lage und viele Unterrichtsthemen nicht ohne ihn erklärbar ist, wird Kolonialismus in Schulen kaum thematisiert. Lehrkräften fehlt es an Hintergrundwissen und Sensibilisierung, um koloniale Kontinuitäten fächerbezogen und angemessen zu thematisieren. Hier setzt das Projekt an: Es vermittelt den Zielgruppen Wissen, sensibilisiert für koloniale Kontinuitäten und zeigt Alternativen auf, wie entwicklungspolitische Themen im Unterricht sensibel und dekolonial vermittelt werden können. Mit dieser Fokussierung trägt das Projekt zur Erreichung der SDG 10 (weniger Ungleichheiten), 5 (Geschlechtergleichheit), 12 (Nachhaltige/r Konsum und Produktion) und 13 (Maßnahmen um Klimaschutz) bei. Kernstück des Projektes ist eine Qualifizierungsreihe für Multiplikatorinnen, die eine dekoloniale Fortbildungsreihe für Lehrkräfte entwickeln. Lehrkräftefortbildungen, Unterrichtsmaterial, Schülerinnenworkshops, Eltern-Kind-Workshops und eine öffentliche Denkfabrik tragen dazu bei, koloniale Kontinuitäten an Schulen sichtbarer zu machen und dekoloniale Perspektiven für eine nachhaltige Zukunft zu erarbeiten. |
Ziel
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| 2026 | Landesnetzwerk Afrikanischer Vereine Berlin e. V. | Souveränität Afrikas in einer Welt im Umbruch | Deutschland |
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www.lav-berlin.de |
BeschreibungDie deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika wird durch wachsende Wünsche nach mehr Selbstbestimmung und Souveränität in den meisten afrikanischen Ländern vor neue Herausforderungen gestellt. Mit zwei Fachtagen wird das Projekt Plattformen bieten, um über aktuelle Umbrüche und Entwicklungsstrategien hin zur angestrebten Souveränität in diesen Ländern zu informieren und den Austausch über diese Entwicklungen zu fördern. Dabei werden die SDGs der Agenda 2030 einen Orientierungsrahmen bieten, um diese Souveränitätsanstrengungen multiperspektivisch zu reflektieren und um gleichzeitig über Chancen einer notwendigen innerafrikanischen sowie internationalen Zusammenarbeit und partnerschaftlichen deutschen Afrikapolitik zu diskutieren Zusätzlich werden zwei afrodiasporische Austauschveranstaltungen durchgeführt, damit sich die afrikanische Diaspora besser über ihre Rolle und Handlungsoptionen in diesen Umbrüchen verständigen kann. |
ZielZiel/Wirkung 1: Informationsvermittlung über die aktuellen Umbrüche im Selbstverständnis afrikanischer Staaten und Öffentlichkeiten und ihre Hintergründe. Die Zielgruppen vertiefen ihre Kenntnisse über die derzeitigen Umbrüche in Afrika sowie über die Gründe, Ursachen und Auswirkungen dieser Bestrebungen und Entwicklungen hin zu mehr Souveränität. Sie lernen verschiedene Perspektiven auf die Ursachen und Folgen dieser Veränderungen kennen. Sie erlangen Kenntnisse über verschiedene afrikanische Strategien zum Erreichen von mehr Souveränität und der SDGs.Ziel/Wirkung 2 - Entwicklung und kritische Diskussion von Handlungsoptionen einer zukünftigen deutschen Afrikapolitik mit Blick auf diese Umbrüche: Die Zielgruppen lernen multiperspektivisch die Grundlagen und Leitvorstellungen der aktuellen Afrikapolitik der Bundesregierung kennen und können qualifizierter diskutieren, welche Herausforderungen und Möglichkeiten diese afrikanischen Umbrüche für die deutsche Afrikapolitik und die Erreichung der Agenda 2030 bieten. Ziel/Wirkung 3 - Stärkung und Sichtbarmachung der Rolle der afrikanischen Diaspora Den diasporischen Akteurinnen wird ihr multiplikatorisches Potenzial deutlich, indem sie die Möglichkeit erhalten, sich untereinander und mit Expertinnen aus Wissenschaft, Politik und Entwicklungszusammenarbeit über Ihre Rolle in Bezug auf die Umbrüche in Afrika auszutauschen. Sie werden zu mehr entwicklungspolitischem Engagement angeregt. |
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| 2026 | Total Plural e. V. | Wessen Wasser? – eine feministisch-nachhaltige Theaterarbeit samt Schüler*innen | Deutschland |
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www.totalplural.de |
BeschreibungIn unserer 4. Auseinandersetzung mit dem SDG 6 fokussieren wir uns vor dem Hintergrund einer feministischen Perspektive auf die Frage, ob Wasser ein Menschenrecht ist. Wir sind 5 professionelle Künstlerinnen/ of Color und entwickeln gemeinsam anhand von Workshops mit 15 Schülerinnen der Kurt-Schwitters-Oberschule in Berlin eine Theaterarbeit. Wir widmen uns den beiden Themen Vorkommen und Verschwendung von Wasser, zuerst auf lokaler Ebene, Berlin als Stadt, dann im nationalen sowie im globalen Kontext. Hierbei geht es konkret um jene Länder, zu denen die Künstlerinnen und auch die Schülerinnen einen Bezug haben. Denn die Oberschule ist eine portugiesisch-deutsche Europaschule und viele Familienangehörige kommen aus Ländern wie Brasilien oder Angola. Künstlerinnen und Schülerinnen recherchieren und "tüfteln" - ein Motto der Schule - gemeinsam. Der Inhalt wird gemeinsam in einer kollektiven Arbeit bestimmt. Wichtige Aspekte sind hierbei, wie Faktoren wie Klima, Land, wirtschaftliche Interessen etc. über eine (un-) gerechte Verteilung von Wasser bestimmen. Methodisch verknüpfen wir Elemente des globalen Lernens, der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit mit kreativen Mitteln wie performative Kunst, visuelle Kunst und Video. Am Ende der Maßnahme sind Künstlerinnen für die Darstellung und Schülerinnen für Bühnenbild, Requisiten und Kostüm zuständig. Die Theaterarbeit zeigen wir an zwei Orten: Kurt-Schwitters-Oberschule in Pankow und Neue Bühne Friedrichshain, beide in Berlin. |
ZielUnsere Maßnahme "Wessen Wasser?" leistet einen Beitrag dazu, dass über die konkrete Beschäftigung mittels künstlerisch-kreativer Projektarbeit eine Diskussion über den Stand wichtigen Wert von Wasser in Gang kommt. Dies, um wiederum unsere Zielgruppen, Künstlerinnen und Schülerinnen, zu motivieren, im Sinne der Nachhaltigkeit auch konkrete Aktionen außerhalb oder nach Ende des Projekts zu starten. Eine wichtige Wirkung sehen wir in der authentischen Vermittlung durch die Künstlerinnen. Denn diese werden ihrerseits sowohl aus dem sogenannten globalen Süden wie Norden kommen und ihre jeweiliegen Perpektiven einbringen. Dadurch wird das Menschenrecht auf die Ressource Wasser besser verstanden und somit auch Forderungen, vor allem jene aus dem sogenannten globalen Süden, differenzierter für die Schülerinnen bewertet. Diese authentische Informationsvermittlung ist ein zentrales Anliegen unserer Arbeit im Verein, auch in anderen Projekten. Denn wir erreichen dadurch nicht nur die intellektuelle, sondern vor allem auch die emotionale, emphatische Ebene. Darin sehen wir großes Potential für Veränderung. Letzteres zeigt sich dann auch in der künstlerisch ansprechenden Wissensvermittlung, die das Promoten des SDG 6 mit einschließt. Das Ziel ist, eine Selbst-Reflexion aller Akteur* innen, nämlich Künstlerinnen, Schülerinnen, Lehrkräfte und Publikum anzustoßen. Der Prozess des Nachdenkens soll zu einem Bewusstwerden führen, wie persönliche Entscheidungen getroffen werden und wie diese in Zukunft verändert werden müssen. Mit der ästhetischen Umsetzung führen wir ein weiteres wichtiges Anliegen fort: wir etablieren für entwicklungspolitische Bildungsarbeit einen neuen Ort, nämlich Theater. In den schulischen Workshops mit entwicklungspolitischem Bildungsangebot sind es neue Schüler* innen und neue Lehrkräfte, die erreicht werden. Sie sind bisher wenig mit Angeboten einer künstlerischen Auseinandersetzung anhand des SDG -Konzepts und der Agenda 2030 in Berührung gekommen. |
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| 2026 | IPPNW e.V. (Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung e. V.) | Global Health Summer 2026: From Health in Conflict to Medical Peacework | Deutschland |
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www.ippnw.de |
BeschreibungIm August/September 2026 veranstaltet IPPNW Deutschland in Kooperation mit der Charité Berlin den Global Health Summer für Studierende und junge Berufstätige verschiedener Fachrichtungen aus dem In- und Ausland mit dem Arbeitstitel "Medical Peacework". Der Global Health Summer (GHS) ist eine einwöchige, englischsprachige internationale Sommerakademie mit eintägiger öffentlicher Auftaktveranstaltung. Der GHS beleuchtet Problemstellungen der Globalen Gesundheit aus einer friedens- und konflikttheoretischen sowie feministischen Perspektive und bedient damit eine wichtige Nische in der Fachdiskussion und auch im Medizinstudium. Der GHS 2026 nimmt die Wechselwirkung zwischen gewaltsamen Konflikten und Gesundheit in den Blick und reflektiert die besondere Rolle von Gesundheitsfachkräften für die Friedensarbeit und Konflikttransformation. Im GHS werden Bezüge zu übergeordneten Rechten und Zielen wie dem Menschenrecht auf Gesundheit und nachhaltigen Entwicklungszielen wie dem SDG 3 und SDG 10 hervorgehoben. Der GHS ermöglicht jungen Menschen, sich kritisch mit den globalen Einflussfaktoren auf Gesundheit auseinander zu setzen und zu diskutieren, wie sie sich als (angehende) Gesundheitsfachkräfte engagieren können. Eine begleitende eintägige Konferenz ermöglicht einer breiten Fachöffentlichkeit die Diskussion und Fortbildung zum Thema. |
ZielÜbergeordnet verfolgt der GHS das Ziel, die Wechselwirkungen zwischen Gesundheit, gewaltsamen Konflikten, Militarisierung und Friedensarbeit aufzuzeigen. Die Rolle von Gesundheitsfachkräften zur Prävention von sowie während gewaltsamer Konflikte und ihre Bedeutung als Friedensakteur:innen soll sichtbar gemacht und diskutiert werden. Damit trägt der GHS zur Synergiebildung zwischen Friedens-, Gesundheits- und Menschenrechtsarbeit bei. Die Zielgruppe kann eigene „Lücken“ in der Ausbildung schließen und Einblicke in die Expertise anderer Fachbereiche gewinnen. Sie lernen, globale Zusammenhänge und deren gesundheitliche Auswirkungen einzuordnen und zu diskutieren.Sie erkennt auch, das marginaliserte Gruppen unterschiedlich betroffen sind und kann die darunter liegenden Diskriminierungsmechanismen erkennen. Die jungen Gesundheitsfachkräfte werden ermutigt, in ihren Kontexten zur Aufklärung über verschiedene Determinanten von Gesundheit und Folgewirkungen von Krieg und gewaltsamen Konflikten auf die Gesundheit und das Wohlbefinden beizutragen. Das Wissen um diese Faktoren können sie in praktische Handlungsfelder überführen und zB in ihrer ärztlichen Praxis oder berufspolitischen Arbeit anwenden. Des Weiteren bietet die GHSS durch die Diversität der TN und die partizipative Methodik Anlass, die Themen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und eigene Denkmuster kritisch zu hinterfragen. Die TN entwickeln Empathie und tauschen sich auf Augenhöhe aus. Auch kann die Interdisziplinarität und Diversität der TN zur beruflichen Orientierung beitragen. Schlussendlich regt die GHSS durch die Erarbeitung konkreter Möglichkeiten dazu an, sich weiterhin zu engagieren und aktiv zu werden. Die jährliche Organisation des GHS und Einbindung von Alumni dient mittelfristig der Stärkung und Vernetzung einer kritischen Global Health Community, auch über die Projektlaufzeit hinaus. |
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| 2026 | Bund für Interkulturelle Sensibilisierung und Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland - BIB e. V. | Gestärkt für globale Gerechtigkeit – Bereit für Engagement | Deutschland |
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www.bib-bildung.de/ |
Beschreibungnser Projekt besteht aus vier interaktiven Workshop-Angeboten:
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ZielIn diesem Projekt des BIB e. V. werden folgende Ziele/ Wirkungen verfolgt: 1. Die Schülerinnen haben die harten und unfairen Arbeitsbedingungen der globalen Textilproduktion – insbesondere im Globalen Süden – als Ausdruck struktureller Ungleichheiten und gravierender Menschenrechtsverletzungen erkannt. Sie haben verstanden, dass diese Bedingungen mit wirtschaftlichen Interessen, kolonialen Kontinuitäten und der Verantwortung westlicher Unternehmen sowie Verbraucherinnen zusammenhängen. Sie reflektieren ihre eigene Mitverantwortung dafür und entwickeln Handlungsoptionen. 2. Den Teilnehmenden (TN) wurde die Entstehung des Klimawandels, dessen Ursachen, ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen – insbesondere für Länder des Globalen Südens – sowie die Verbindung zu den größten Klimasündern gut verständlich gemacht. Dabei hinterfragen sie ihr eigenes Konsumverhalten und erarbeiten konkrete Handlungsmöglichkeiten zur Bekämpfung des Klimawandels. |
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| 2026 | INKOTA-netzwerk e. V. | Jahresprogramm Entwicklungspolitische Bildungs- und Kampagnenarbeit 2026 | Deutschland |
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www.inkota.de |
BeschreibungMit dem Programm machen wir weltweite Interdependenzen sowie deren Auswirkungen in Deutschland und im Globalen Süden bewusst und sensibilisieren für ein nachhaltiges, zukunftsfähiges Wirtschaften und die Achtung der Menschenrechte. Dies erfolgt exemplarisch anhand von ausgewählten Themen, Branchen und Produkten sowie Länderbeispielen. Ein Fokus liegt auf der Sensibilisierung für menschenrechtliche und ökologische Sorgfaltspflichten von Unternehmen und der Umsetzung der UN Leitlinien für Wirtschaft und Menschenrechte. Die Thematik wird anhand ausgewählter Branchen mit globalen Lieferketten verdeutlicht. Sowohl in der Bildungsarbeit wie auch im Dialog mit Politik und Wirtschaft betrachten wir dazu insb. die Lieferketten von Kakao, Kaffee, Textilien, Leder, Elektronik und Automobilen mit Blick auf sozial und ökologisch nachhaltige Ansätze. Wir zeigen Ursachen für Hunger in armen Ländern auf, sensibilisieren für eine zukunftsfähige Transformation des weltweiten Ernährungs- und Agrarsystem und informieren zu Wechselwirkungen von Klima und fossiler Landwirtschaft sowie agarökologischen Ansätzen. Neben der Information über globale Zusammenhänge zielt das Projekt auf aktives Engagement der Zielgruppen ab, zeigt Handlungsoptionen für die verschiedenen Stakeholder auf u. bietet konkrete Instrumente vom Einkaufsratgeber bis zum Aktionspaket für Straßenaktionen zum Engagement an. Wir unterstützen 170 lokale Gruppen und Bildungsakteure mit Beratung und zielgruppengerechten Materialien. |
ZielMit den Aktivitäten des Jahresprogramms werden folgende Ziele verfolgt bzw. Wirkungen intendiert: • Bürgerinnen und Journalistinnen sind über entwicklungspolitische Problemfelder in den Lieferketten von Kakao und Schokolade, Kaffee, Textilien und Lederwaren, Handys sowie metallischen Primärrohstoffen informiert, verfügen über differenzierte Informationen zu verschiedenen Nachhaltigkeitsinitiativen und -siegeln, möglichen Lösungsansätzen und Handlungsoptionen und verbreiten diese weiter. • Multiplikatorinnen thematisieren die Herausforderungen der genannten Lieferketten sowie mögliche Lösungsansätze bei Bildungsveranstaltungen. • Lokale Gruppen und Einzelpersonen engagieren sich aktiv faire und nachhaltige Produktion in globalen Lieferketten und fordern Unternehmen zum Handeln auf, um die Lebenssituation von Arbeiter*innen und Produzentinnen am Anfang der Lieferketten zu verbessern. • Verbraucherinnen und Multiplikatorinnen kennen die menschenrechtlichen und ökologischen Folgekosten der metallischen Rohstoffnutzung und der wachsenden Abfallmenden von Elektroschrott sowie Handlungsmöglichkeiten und wissen, wie sie selbst zu einer global gerechten Rohstoffwende beitragen können. • Vertreterinnen von Textil- und Autounternehmen kennen zivilgesellschaftliche Positionen in ihrem Engagement für mehr Lieferkettentransparenz sowie zur Umsetzung von Sorgfaltspflichten in ihren Lieferketten. • Bürgerinnen und politische Entscheiderinnen verfügen über ein Verständnis globaler Zusammenhänge zwischen Ernährungssouveränität, Klimawandel und Bodengesundheit. Sie kennen agrarökologische Ansätze als zukunftsweisende Alternativen und können das Wissen in Dialoge für eine sozial-ökologische Transformation der Ernährungssysteme einbringen. • Bürgerinnen sind über ‚Künstliche Intelligenz als Chance und Gefahr für den Globalen Süden‘ und ‚Jugend im Globalen Süden‘ informiert und sensibilisiert, |
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| 2026 | Gesellschaft für solidarische Entwicklungszusammenarbeit (GSE) e. V. | Globales Lernen unter einem Dach: Global-Nachhaltig-Fair | Deutschland |
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www.gse-ev.de |
BeschreibungMit unserem Projekt "Globales Lernen unter einem Dach: Global-Nachhaltig-Fair" laden wir dazu ein, mit neuen Augen zu sehen. Wir regen an, den hoffnungslos machenden auf Krisen gerichteten Blick umzulenken und in einen optimistischen, empowernden Blick auf die Welt zu ändern. Mit vier Maßnahmen laden wir ein zu Empathie, Erkenntnis und Aktion: Mit der Maßnahme 1: "Unsere wunderbare Welt, unsere Verantwortung!" konzentrieren wir uns auf die ökologische und soziale Verflechtung der verschiedenen Themen der 17 SDGs, die uns ein Bild der Welt als Ganzes vermitteln und Herausforderungen als etwas Anstrengendes, aber Lösbares interpretieren. Hier finden auch niedrigschwellige Angebote, die von Lehrkräften z.T. gewünscht werden Platz. Mit M2: "Auf Konsum achten und Fairen Handel fördern!" zielen wir auf Einnahme einer kritischen Perspektive auf den Konsum und auf die Erkenntnis, dass individuelle Konsumentscheidungen einen Einfluss auf globale Verflechtungen haben und jede:r damit Möglichkeiten hat, durch weniger und/oder anderen (fairen) Konsum einen Beitrag zu leisten. M3: "Lichtenberg - Global Nachhaltig Fair" will konkrete Unterstützung im Rahmen der Fairtrade-Town Lichtenberg und der Bestrebungen des Bezirkes auf dem Weg zur Global Nachhaltigen Kommune leisten und hier besonders das Ziel 17 mit den beiden Partnerschaften im Globalen Süden promoten. Die Maßnahme 4 : "Eine Welt voller positiver Beispiele" öffnet ein Fenster für einen Peer-to-Peer-Dialog mit Ländern des globalen Südens, damit Schüler:innen den Perspektivwechsel üben und eingeladen werden, sich in ein positives Beispiel für sozialen und ökologischen Wandel aus einem Land des globalen Südens einzufühlen und zu erkennen, wie die Menschen aktiv mit den Herausforderungen umgehen und an einem konkreten Ort etwas an der Situation verbessern. |
ZielSchüler:innen erkennen globale Zusammenhänge und soziale und ökologische Herausforderungen im Prozess der nachhaltigen Entwicklung, ziehen daraus Schlüsse und erkennen Optionen für eigenes auf Nachhaltigkeit und globale Fairness gerichtetes Handeln u.a. im Bereich Konsum. Sie kennen Beispiele für soziale und ökologische Transformation in Ländern des globalen Südens und bewerten sie positiv. Schüler:innen nehmen andere Perspektiven ein und erkennen, wie ein Perspektivwechsel auf die eigene Wahrnehmung der Welt wirkt. |
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| 2026 | Brückenwind e.V. | Perspektivwechsel³: Dialog, Bildung und Medien für globale Gerechtigkeit | Deutschland |
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BeschreibungDas Projekt „Perspektivwechsel³: Dialog, Bildung und Medien für globale Gerechtigkeit “ setzt die bereits bestehende gleichnamige Podcastreihe fort und erweitert sie durch neue Formate: Podiumsdiskussionen und monatliche Workshops. Im Rahmen des Projekts werden acht neue Podcastfolgen produziert, die Themen wie White Saviorism, Voluntourism und Paternalismus vertiefen und dabei insbesondere alternative Ansätze und Projekte aus dem Globalen Süden sowie aus der Diaspora vorstellen. Zusätzlich finden zwei Online-Podiumsdiskussionen statt, bei denen Diasporagruppen ihre Perspektiven, Herausforderungen und Lösungsansätze präsentieren. Monatliche Workshops, die sich an Entsendeorganisationen und NROs richten, fördern den Diskurs und die Sensibilisierung für globale Machtstrukturen, insbesondere im Berliner Kontext. Durch die Vielfalt der Formate werden sowohl niedrigschwellige Zugänge als auch vertiefende Bildungsangebote geschaffen. Die Aktivitäten werden aktiv über Social Media, Newsletter und bestehende Netzwerke beworben. |
ZielZiel ist es, das Bewusstsein für globale Ungerechtigkeiten, strukturellen Rassismus, Eurozentrismus und postkoloniale Zusammenhänge zu schärfen, Perspektiven marginalisierter Gruppen zu stärken und nachhaltige Ansätze für eine gerechtere Zusammenarbeit zu fördern. Das Projekt zielt darauf ab, Organisationen und Einzelpersonen als Multiplikator:innen für solidarische und nachhaltige Ansätze zu gewinnen und so eine Veränderung im Denken und Handeln zu bewirken. |