Geförderte Projekte

JahrTrägerProjektnameLandFinanzenHomepage
2026Spirit of Football e. V., ErfurtWSD-Fachstelle Future Ball - Nachhaltigkeit spielend erreichenBRD
Projektsumme: 59.000,00 €
Fördersumme: 44.250,00 €
www.spirit-of-football.de

WSD-Fachstelle Future Ball - Nachhaltigkeit spielend erreichen

Fußball hält nicht nur fit, sondert fördert als Teamsport soziale und kreative Kompetenzen (Fairness, Konfliktaushandlung und Mitmenschlichkeit), verlangt Entscheidungsfähigkeit und Verantwortungs-bewusstsein für eigenes Handeln und das Team. Weltweit begeistern sich Erwachsene wie Kinder, Mädchen wie Jungen für Fußball-Meisterschaften, die zugleich interkulturelle Ereignisse sind. Diesen Gedanken greift das Projekt auf. Erlebnispädagogisches & non-formelles Lernen sowie FairPlay stehen im Fokus der Projektinhalte. Die Vermittlung von Werten einer demokratischen und offenen Gesellschaft, das Wecken von Lust am Anderen und Neuen durch künstlerische Angebote, die Förderung interkultureller Erfahrungen und Spaß am Spiel selbst sind Ziele des Projektes. Den thematischen Rahmen liefert der Fußballsport. Interkulturelle, kreative und spielerische Angebote werden u. a. durch Angebote politischer Bildung für Kinder und Jugendliche ergänzt. Dabei geht es Spirit of Football vor allem um Integration, Inklusion, sozialen Zusammenhalt, Gleichberechtigung, und innovatives Problemlösen.

2026Eine-Welt-Landesnetzwerk M-V e. V., RostockWSD-Fachstelle Mecklenburg lokal-globalBRD
Projektsumme: 59.000,00 €
Fördersumme: 44.250,00 €
www.eine-welt-mv.de

WSD-Fachstelle Mecklenburg lokal-global

Die WSD-Stelle trägt mit drei Teilprojekten zur Stärkung von Weltoffenheit, Solidarität und Dialogräumen in der Mecklenburgischen Seenplatte bei. Die Partnerschaft zwischen dem Gymnasium Malchin und der Rosendaal High School in Kapstadt wird mit einem neuen Fotoprojekt weitergeführt. Auf Basis der Broschüre „Symbole der Macht, Fotografien und ihre koloniale Bedeutung“ wird eine Fortbildung für Lehrkräfte konzipiert. Neu initiiert wird eine Partnerschaft im Fischereisektor zwischen jungen Erwachsenen aus Südafrika und Mecklenburg-Vorpommern.

2026Eine-Welt-Landesnetzwerk M-V e. V., RostockNetzwerkkoordinationBRD
Projektsumme: 89.270,00 €
Fördersumme: 89.270,00 €
www.eine-welt-mv.de

Netzwerkkoordination

2026Greifswalder International Students Festival e. V., GreifswaldGrIStuF 2026 "Shaping Spaces, Creating Communities" – Thematische ArbeitBRD
Projektsumme: 11.700,00 €
Fördersumme: 2.400,00 €
www.gristuf.org

GrIStuF 2026 "Shaping Spaces, Creating Communities" – Thematische Arbeit

Der eingetragene Verein Greifswald International Students Festival (gristuf. e.V.) plant nach sechsjähriger Pause vom 17. Juni bis zum 21. Juni 2026 endlich wieder ein internationales Studierendenfestival zu veranstalten. Unter dem Motto „Shaping Spaces – Creating Communties“ sollen sich dazu bis zu 100 Teilnehmende aus der ganzen Welt mit den Möglichkeiten der Gestaltung von Räumen und kollektiver Praktiken befassen. Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen und kultureller Hintergründe kommen dafür zusammen, um in Workshops und Vorträgen sowie kulturellen Formaten ihre Sichtweisen einzubringen und zu erweitern. Das Festival wird den bis zu 100 Teilnehmenden die Möglichkeit bieten, sich auszutauschen, neue Perspektiven zu entdecken und gemeinsam Handlungsoptionen für die Zukunft zu erarbeiten. Das Organisationsteam des gristuf. e.V., größtenteils bestehend aus Greifswalder Studierenden, hat dafür sechs Workshops konzipiert, welche ausgewählte Aspekte des Themas beleuchten. Die Teilnehmenden werden angeregt, ihre Erkenntnisse in ihre Heimatländer zu tragen und für einen weiterführenden internationalen Gedanken zu sorgen. Mit dem Festival bieten wir für Mecklenburg-Vorpommern auf einzigartige Art und Weise Interkulturalität in Greifswald. Als einziges Internationales Studierendenfestival in Norddeutschland und eines der beiden Festivals deutschlandweit bringen wir die lokale Bevölkerung mit Menschen aus aller Welt zusammen.

2026Akifra – Aktionsgemeinschaft für Kinder und Frauenrechte e. V., DresdenZukunftsfähige Infrastruktur für Bildungs- und Empowerment-Center „FaMoja“ in Kandongu, KeniaKenia
Projektsumme: 6.135,00 €
Fördersumme: 4.600,00 €
www.akifra.org

Zukunftsfähige Infrastruktur für Bildungs- und Empowerment-Center „FaMoja“ in Kandongu, Kenia

Das Projekt FaMoja ist ein gemeinnütziges Bildungs- und Empowerment-Projekt in Kandongu am Fuße des Mt. Kenya, direkt angebunden an die dörfliche Grund- und Mittelschule „Fr. Michael Witte Education Center“. Es richtet sich an Jugendliche, junge Erwachsene und landwirtschaftlich tätige Familien der Region, die auf nachhaltige Lebens- und Einkommensperspektiven angewiesen sind, in einer Gemeinschaft, in der ca. 85 % der Bevölkerung von Landwirtschaft leben. Ziel des Projekts ist es, Armut durch Bildung, nachhaltige Landwirtschaft und Einkommensförderung zu bekämpfen und gleichzeitig Gesundheit, Umweltbewusstsein und Selbsthilfe zu stärken. Jugendliche erhalten geschützte Lernräume mit Mentoring sowie praktische Schulungen in nachhaltigem Anbau, ökologischer Produktverarbeitung, gesunder Ernährung und Eco-preneurship. Junge Farmer*innen lernen ressourcenschonende Anbaumethoden, Bodengesundheit, Weiterverarbeitung und alternative Vermarktungswege. Eine projekteigene „Healthy Bar“ im Dorf dient als Demonstrations-, Austausch- und Verkaufsort für lokal erzeugte, gesundheitsfördernde Produkte und macht nachhaltige Praxis sichtbar. Der Ausbau dieser Bildungs- und Einkommensangebote ist derzeit durch unzureichende Energie-, Warmwasser- und Kühlkapazitäten stark begrenzt. Viele Arbeitsprozesse am Projektort FaMoja’s erfolgen manuell und zeitaufwendig, wodurch dem lokalen Team kaum Ressourcen für die Entwicklung neuer Trainings- und Mentoringformate bleiben und die Skalierbarkeit von Produktionsprozessen stagniert. Die beantragte Maßnahme verbessert die solarbasierte Energie-, Warmwasser- und Kühlstruktur sowie die Produktionsbedingungen. Dadurch werden Arbeitsabläufe deutlich effizienter, hygienischer, das Team wird zeitlich entlastet und kann regelmäßig neue Bildungs- und Trainingsangebote entwickeln und die „Healthy Bar“ zuverlässig betreiben. So stärkt das Projekt nachhaltig lokale Kompetenzen, Einkommenschancen und umweltfreundliche Wertschöpfung im Dorf.

2026Akifra – Aktionsgemeinschaft für Kinder und Frauenrechte e. V., DresdenVon der Krisenreaktion zur klimaresilienten Inklusion: Gemeinschaftsbasierte Strategien zur Reduzierung multidimensionaler Armut unter LGBTTQIA+ Geflüchteten und Migrant*innen im urbanen BrasilienBrasilien
Projektsumme: 66.680,00 €
Fördersumme: 50.000,00 €
www.akifra.org

Von der Krisenreaktion zur klimaresilienten Inklusion: Gemeinschaftsbasierte Strategien zur Reduzierung multidimensionaler Armut unter LGBTTQIA+ Geflüchteten und Migrant*innen im urbanen Brasilien

Das Projekt zielt darauf ab, multidimensionale Armut und soziale Ausgrenzung von LGBTTQIA+ Geflüchteten und MigrantInnen in urbanen Kontexten Brasiliens zu reduzieren. Im Fokus stehen Personen mit sich überschneidenden Vulnerabilitäten infolge von Flucht, Diskriminierung und ökonomischer Marginalisierung. Trotz eines vergleichsweise fortschrittlichen Rechtsrahmens bestehen weiterhin strukturelle Barrieren beim Zugang zu Wohnraum, Einkommen, Gesundheitsversorgung und öffentlichen Dienstleistungen in Brasilien. Diese erhöhen das Risiko von Wohnungs- und Obdachlosigkeit, Ernährungsunsicherheit, Gewalt und gesundheitlichen Schäden. Über zwölf Monate in Rio de Janeiro umgesetzt, verbindet das Projekt kontinuierliche Basis- und Krisenstabilisierung mit sozioökonomischen, psychosozialen und gemeinschaftsbasierten Maßnahmen. Die unmittelbare Unterstützung adressiert dringende Bedarfe wie Ernährung, Mobilität, Gesundheitsrisiken und akute Krisensituationen und schafft die Grundlage für nachhaltige Teilnahme. Darauf aufbauend werden Sprachkurse, arbeitsmarktbezogene Orientierung, einkommensrelevante Beratung sowie kollektive Care-Angebote zur Stärkung wirtschaftlicher Resilienz und sozialer Bindungen angeboten. Parallel stärkt das Projekt community-geführte Inzidenzarbeit zur Bearbeitung struktureller Ursachen von Armut und Ausgrenzung. Durch Rechtsaufklärung, politische Bildungsformate und partizipative Dokumentation von Schutzlücken werden die Lebensrealitäten von LGBTTQIA+ Geflüchteten und Migrantinnen sichtbarer gemacht und der Dialog mit Institutionen gefördert. Direkt erreicht das Projekt rund 300 Personen, indirekt etwa 600 weitere. Es trägt so zu nachhaltiger Armutsreduktion, gestärkter Resilienz und verbessertem Zugang zu Rechten bei.

2026Arbeit und Leben – Landesarbeitsgemeinschaft für politische Bildung Thüringen e. V., ErfurtProjekttage für nachhaltiges globales ZusammenlebenBRD
Projektsumme: 21.654,00 €
Fördersumme: 15.000,00 €
www.arbeitundleben-thueringen.de

Projekttage für nachhaltiges globales Zusammenleben

Das Projekt bringt Themen global nachhaltiger Entwicklung in Form von Projekttagen an junge Menschen ab 14 Jahren in außerschulischen Bildungseinrichtungen und Freiwilligendiensten in Thüringen. Die Projekttage thematisieren Klimawandel, klimabedingte Migration, Ernährung, Kleidung, Plastik und Handy als direkte lebensweltbezogenen Inhalte, wie auch Glück & Konsum, Postwachstum und das gute Leben für Alle, als übergreifende Fragestellungen, mit denen sich junge Menschen auseinandersetzen sollten. Mit Methoden der BNE und des Globalen Lernens werden die Inhalte unter Einbeziehung verschiedener Perspektiven dargeboten und bearbeitet. Neben der Vermittlung von Wissen werden die Teilnehmenden für globale Zusammenhänge sensibilisiert und erwerben Handlungskompetenzen für die Bewältigung komplexer Zukunftsfragen. Die Umsetzung der Projekttage erfolgt durch MultiplikatorInnen, die selbst noch junge Erwachsene sind und im Rahmen des Projektes ausgebildet werden.

2026Bildung für utopischen Wandel e. V. (BuWa), LeipzigRadtouren für globale Gerechtigkeit – Lernorte zwischen Stadt, Land und globalen VerflechtungenBRD
Projektsumme: 8.940,00 €
Fördersumme: 6.000,00 €
www.buwa-kollektiv.de

Radtouren für globale Gerechtigkeit – Lernorte zwischen Stadt, Land und globalen Verflechtungen

Das Projekt „Radtouren für globale Gerechtigkeit – Lernorte zwischen Stadt, Land und globalen Verflechtungen“ entwickelt und erprobt zwei partizipative Bildungsradtouren im Raum Leipzig, die Fragen von Klimakrise, Mobilität, Energie und globaler Gerechtigkeit mit konkreten Orten und regionalen Transformationsprozessen verbinden. Ziel ist es, komplexe Nachhaltigkeitsthemen im Sinne der BNE lebensweltnah, erfahrbar und dialogorientiert zu vermitteln. Die Bildungsradtouren finden rund um Schkeuditz und Neukieritzsch statt. Die Mobilitäts-Tour beschäftigt sich unter anderem mit Flugverkehr in der Klimakrise, globalen Lieferketten, Elektromobilität sowie historischen und gegenwärtigen Dimensionen von Mobilitätsinfrastruktur. Stationen sind unter anderem der Flughafen Leipzig/Halle, das Porsche-Werk, das Bahnbetriebswerk sowie Fahrradinfrastruktur zwischen Leipzig und dem Umland. Die Energie-Tour greift Themen wie Braunkohle, Strukturwandel, erneuerbare Energien und Fragen sozial-ökologischer Transformation auf. Dabei werden regionale Entwicklungen mit globalen Auswirkungen und Perspektiven aus dem Globalen Süden verknüpft. Das Projekt orientiert sich an Ansätzen des transformativen und erfahrungsorientierten Lernens. Durch das gemeinsame Unterwegssein mit dem Fahrrad, Inputs an konkreten Orten, Reflexionsphasen und dialogische Methoden sollen Teilnehmende dazu angeregt werden, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen, dominante Narrative zu hinterfragen und eigene Handlungsmöglichkeiten zu reflektieren. Die Bildungsradtouren richten sich an eine breite Öffentlichkeit und schaffen niedrigschwellige Zugänge zu gesellschaftlichen Debatten rund um Mobilitätswende und Klimagerechtigkeit. Gleichzeitig stärken sie die Verbindung zwischen Leipzig und dem umliegenden ländlichen Raum sowie die Sichtbarkeit nachhaltiger Mobilitätsformen und regionaler Fahrradinfrastruktur. Das Projekt trägt zur Umsetzung der Sächsischen Landesstrategie Bildung für nachhaltige Entwicklung im Bildungsbereich „non-formales und informelles lebenslanges Lernen sowie allgemeine Erwachsenenbildung“ bei, insbesondere durch: • „erfahrungsbasierte Lernformen“ zu „aktuellen, in der Öffentlichkeit kontrovers diskutierten Themen“ wie Mobilitätswende, Strukturwandel und Klimakrise, • die „Förderung des Perspektivwechsels“, die „Berücksichtigung unterschiedlicher Dimensionen nachhaltiger Entwicklung“ sowie die „Förderung systemischen Denkens“, • die Verbindung von Umweltbildung, politischer Bildung und Globalem Lernen im Sinne „bereichsübergreifender Zusammenarbeit“, • die Stärkung Globalen Lernens als „integralen Bestandteil der BNE im Freistaat Sachsen“ sowie die Auseinandersetzung mit globaler und „dekolonialer, historischer Verantwortung“ im Kontext von Mobilität, Infrastruktur und Klimagerechtigkeit.

2026Gesellschaft für Entwicklung International Sachsen (GENINSA) e. V., DresdenErrichtung einer Vorschule, UgandaUganda
Projektsumme: 26.000,00 €
Fördersumme: 20.000,00 €
geninsa.org

Errichtung einer Vorschule, Uganda

Das Projekt der Bukedea Parents Nursery School entstand aus einer Bedarfsanalyse von ADEGCO, die zeigte, dass es in Bukedea keine frühkindlichen Bildungsangebote gibt und Kinder dadurch ohne grundlegende Kompetenzen in die Grundschule eintreten. Eltern äußerten großes Interesse an einer Kindertagesstätte, können sich jedoch private Einrichtungen in der Stadt nicht leisten. Die Gemeinde und die St. Stephen Church of Uganda stellen Land und Materialien bereit und unter-stützen die Umsetzung. Das Vorhaben entspricht der ugandischen Politik zur frühkindlichen Entwicklung sowie den Zielen für nachhaltige Entwicklung und wird von ADEGCO als erfahrener ge-meindebasierter Organisation getragen. Zielgruppen sind Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren sowie Eltern, Lehrer und Freiwillige, die direkt oder indirekt profitieren. Pro Jahrgang sollen 60 bis 80 Kinder aufgenommen werden, während bis zu 200 Personen indirekt unterstützt werden. Die Projektziele umfassen den Zugang zu Vorschulbildung, die Verbesserung der Schulreife, die Einbindung der Eltern, den Kapazitätsaufbau und die Förderung von Inklusion. Damit entsteht eine sichere, erschwingliche und nachhaltige Vorschule, die die Bildungschancen in Bukedea langfristig verbessert.

2026Gesellschaft für Entwicklung International Sachsen (GENINSA) e. V., DresdenVerbesserung der Bildungssituation von benachteiligten Plantagenkindern durch Schulwiederaufbau in Sri Lanka"Sri Lanka
Projektsumme: 25.000,00 €
Fördersumme: 18.750,00 €
geninsa.org

Verbesserung der Bildungssituation von benachteiligten Plantagenkindern durch Schulwiederaufbau in Sri Lanka"

Der Zyklon Ditwah hat im Dezember 2025 die Zentralprovinz Sri Lankas schwer getroffen und die Concordia Tamil Vidyalaya im Concordia Estate in der Nähe der Stadt Nuwara Eliya so stark beschädigt, dass der Unterricht vollständig eingestellt werden musste. Die 100 betroffenen Kinder (65 Mädchen, 35 Jungen) wurden auf umliegende Schulen verteilt, was zu überfüllten Klassen, langen Schulwegen und einem erhöhten Risiko für Schulabbrüche führt. Die Familien gehören zur tamilischen Plantagenbevölkerung, einer der ärmsten und strukturell benachteiligten Gruppen des Landes, die durch den Zyklon zusätzlich ihre Häuser und Lebensgrundlagen verloren hat. Das Projekt zielt darauf ab, die Schule vollständig wiederaufzubauen und den Kindern den Zugang zu einer sicheren, erreichbaren und funktionalen Lernumgebung zu ermöglichen. Die Maßnahmen umfassen eine technische Schadensanalyse, die Wiederherstellung von Fundamenten, Mauerwerk, Dach, Böden sowie Elektro und Sanitärsystemen, gefolgt von Innenausbau, Möblierung und der Ausstattung der Kinder mit grundlegenden Lernmaterialien wie Taschen, Schuhen, Heften und Schreibwaren. Die Umsetzung erfolgt in enger Abstimmung mit dem Walapane Zonal Education Department; eine formale Zustimmung steht unmittelbar bevor. Die Schule befindet sich in staatlicher Verantwortung, sodass keine Genehmigung der Plantagenverwaltung erforderlich ist. Die lokale Gemeinschaft wird durch freiwillige Arbeitsleistungen eingebunden, was Ownership und Nachhaltigkeit stärkt. Die langfristige Wartung übernehmen Schule, Bildungsbehörde und School Development Committee. Die Schule wird innerhalb von zwölf Monaten wiederhergestellt. Der reguläre Unterricht kann etwa einen Monat nach Projektabschluss wieder aufgenommen werden.

2026Soziale Bildung e. V., RostockFachpromotor*in für gerechtes WirtschaftenBRD
Projektsumme: 42.000,00 €
Fördersumme: 42.000,00 €
www.soziale-bildung.org

Fachpromotor*in für gerechtes Wirtschaften

2026Stadt-Land.move – Werkstatt für sozial-ökologischen Wandel e. V., Werder (Havel)4 SDG-Werkstätten zur global-lokalen Ernährungswende beim FestEssen-Festival 2026BRD
Projektsumme: 15.900,00 €
Fördersumme: 11.900,00 €
www.stadt-land-move.org

4 SDG-Werkstätten zur global-lokalen Ernährungswende beim FestEssen-Festival 2026

Am 26. und 27.9.26 findet in Werder (Havel) das FestEssen-Festival für regionalen, fairen und klimafreundlichen Genuss statt. Als Teil der Angebote werden vier interaktive SDG-Werkstätten umgesetzt, die sich an den Zielen für nachhaltige Entwicklung orientieren. Die Werkstätten schaffen niedrigschwellige Bildungsräume, in denen globale Zusammenhänge unserer Ernährung erfahrbar werden – praxisnah, partizipativ und sinnlich. Mit dem Angebot können ca. 200-250 TN direkt erreicht werden. Die Inhalte werden auch im Bühnenprogramm vermittelt. Insgesamt erwarten wir ca. 3000 Besucher:innen. Jede Werkstatt dauert ca. 60 Minuten, wird mehrfach täglich angeboten und erreicht jeweils 10–15 TN. 1. „Woher kommt die Faire Schokolade?“ thematisiert globale Lieferketten, Kinderarbeit und koloniale Kontinuitäten im Kakaoanbau. Mit Spielen, Diskussionen und der Herstellung eigener Pralinen erleben die TN die Hintergründe fairen Handels. 2. "Woher kommt der Faire Kaffee?" verknüpft globales Lernen zur Lieferkette von Kaffee mit dem Ausprobieren von Barista-Fertigkeiten mit einer fairen Kaffee-Rösterei. 3. „Quinoa, Hirse und Co.“ bietet gemeinsames Kochen im Sinne der Planetary Health Diet. Die TN kochen ein global nachhaltiges Rezept und lernen Zusammenhänge des regional-globalen Ernährungssystems kennen. 4. "Farben der Erde: Unser Essen – unsere Böden" Diese Werkstatt macht in Kooperation mit dem Projekt „Weltacker“ die globale Landnutzung und Bodengerechtigkeit durch eine Kombination aus Inputs und praktischem Malen mit Erdfarben aus aller Welt erfahrbar. Das Projekt leistet einen konkreten Beitrag zur entwicklungspolitischen Bildungsarbeit im Sinne der Agenda 2030 – eingebettet in das vielfältige Programm des Festivals rund um die global-regionale Ernährungswende.

2026Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e. V., BerlinPromotor*in Förderung des entwicklungspolitischen Engagements im urbanen KontextBRD
Projektsumme: 39.750,00 €
Fördersumme: 39.750,00 €
www.eineweltstadt.berlin

Promotor*in Förderung des entwicklungspolitischen Engagements im urbanen Kontext

2026Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Kreuzberg-San Rafael del Sur e. V., BerlinFörderung der nachhaltigen Trinkwasserversorgung und autonomen Wasserkomitees in den ländlichen Gemeinden von San Rafael del Sur, NicaraguaNicaragua
Projektsumme: 45.372,00 €
Fördersumme: 6.800,00 €
www.staepa-berlin.de

Förderung der nachhaltigen Trinkwasserversorgung und autonomen Wasserkomitees in den ländlichen Gemeinden von San Rafael del Sur, Nicaragua

Der flächendeckende Zugang zu Trinkwasser in der ländlichen Region San Rafael d. Sur ist unzureichend. Der fortschreitende Klimawandel und steigende Stromkosten für den Betrieb bestehender Brunnen erschweren eine nachhaltige Wasserversorgung. Die bestehenden zivilgesellschaftlichen Wasserkomitees haben veraltete und/oder unzureichende Kenntnisse über die ordnungsgemäße und nachhaltige Verwaltung und Instandhaltung der Trinkwassersysteme. Durch die Installation von zwei Solarbrunnen wird der Zugang zu Trinkwasser für ca. 1.220 EinwohnerInnen in 3 ländlichen Gemeinden in San Rafael del Sur strukturell deutlich verbessert. Nach der Schulung der Wasserkomitees profitieren 26.300 Personen in 26 Gemeinden nachhaltig von der nun qualifizierten Verwaltung der Trinkwassersysteme. Die ländliche Bevölkerung verfügt nur über ein geringes Bewusstsein für die Auswirkungen des Klimawandels auf die lokalen Wasserressourcen und das (Menschen-)Recht auf Wasser. In Privathaushalten und in der Subsistenzwirtschaft fehlt Wissen für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Wasser und Wasserschutz. Capacity-Building Maßnahmen vermitteln 300 engagierten Personen der Zivilbevölkerung und 180 SchülerInnen Kenntnisse über einen verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Wasser. Mithilfe gestärkter Führungskompetenzen tragen sie als MultiplikatorInnen zu einer nachhaltigen Wassernutzung in der Region bei. 25 Kleinbäuerinnen/-bauern erwerben Kompetenzen zu Boden- und Wasserschutz und fördern auf ihren im Rahmen des Projekts bewaldeten Anbauflächen aktiv den Schutz natürlicher Wasserressourcen in der Region. Zusätzlich werden die Maßnahmen werden von Öffentlichkeitsarbeit zum Thema begleitet und der lokale Projektpartner in seinen fachlichen und administrativen Kapazitäten gestärkt.

2026afro-talents e. V. Pangea Haus, BerlinBildung braucht Räume (Sanierung und Ausstattung der Klassenzimmer der St. James’ United School), NigeriaNigeria
Projektsumme: 55.650,00 €
Fördersumme: 41.740,00 €
www.afro-talents.de

Bildung braucht Räume (Sanierung und Ausstattung der Klassenzimmer der St. James’ United School), Nigeria

Die St. James’ United School in Mobalufon, Ijebu-Ode (Nigeria) wurde 1909 gegründet und ist bis heute eine zentrale Bildungseinrichtung für Kinder aus einkommensschwachen Familien. Der aktuelle Zustand der Schule ist jedoch kritisch: fünf Klassenzimmer und ein Lehrerzimmer sind stark beschädigt, Dächer und Böden sind defekt, Fenster und Türen fehlen. Viele Kinder sitzen während des Unterrichts auf dem Boden, da stabile Möbel nicht ausreichen. Lehrkräfte arbeiten unter schwierigen Bedingungen mit alten, unbrauchbaren Tafeln. Diese Situation beeinträchtigt die Bildungsqualität massiv und demotiviert sowohl SchülerInnen als auch Lehrkräfte. Das Projekt von afro-talents e.V. in enger Zusammenarbeit mit der Patnoch Rockless Foundation setzt genau hier an. Ziel ist die Verbesserung des Zugangs zu qualitativem und sicherem Unterricht durch die Sanierung von Sechs Klassenzimmern und deren Ausstattung mit haltbaren Möbeln und neuen Tafeln. Die geplanten Maßnahmen umfassen: • Reparatur der Dächer, Böden, Fenster, Türen und Wände in 2 Schulräume, • Anschaffung und Aufstellung von Schulbänken, Lehrertischen und Stühlen 2 Schulräume, • Installation neuer, funktionsfähiger Tafeln 2 Schulräume, • aktive Einbindung der Elternschaft und Dorfgemeinschaft in Hilfstätigkeiten und Nachsorge. Von dem Projekt profitieren unmittelbar rund 250 SchülerInnen und 10 Lehrkräfte. Indirekt werden etwa 800–1.000 Familienangehörige sowie die gesamte Dorfgemeinschaft mit ca. 2.500 Personen erreicht. Darüber hinaus stärken die Aufträge für lokale Bau- und Möbelbetriebe die regionale Wirtschaft. Das Projekt trägt zu SDG 4 (Hochwertige Bildung) bei, indem es sichere Lernräume schafft, die Unterrichtsqualität verbessert und Chancengleichheit für Kinder aus benachteiligten Familien fördert. Durch die Verankerung von Instandhaltungsstrukturen bei Schulleitung und Elternvertretung ist die Zukunftsfähigkeit der Investition gesichert.

2026Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Kreuzberg-San Rafael del Sur e. V., BerlinBürgerschaftliches Engagement in Partnerschaften - Mesoamerica ResisteBRD
Projektsumme: 96.425,00 €
Fördersumme: 96.425,00 €
www.staepa-berlin.de

Bürgerschaftliches Engagement in Partnerschaften - Mesoamerica Resiste

Die weltweit zunehmenden Autokratisierungsprozesse und Shrinking Spaces, sind insbesondere in der Region spürbar und wirken sich ganz konkret auch auf die internationale (Entwicklungs-) Zusammen-arbeit und die jahrzehntelang gewachsenen zivilgesellschaftlichen Partnerschaftsstrukturen zwischen Deutschland und der Region aus. Die Skepsis gegenüber Partnerschafts- und Entwicklungszusamm-arbeit im Allgemeinen sowie verschiedener Formen globaler Solidarität nimmt global (und auch in Deutschland) zu. Dabei wird das große Potenzial internationaler Kooperationen zunehmend verkannt. Das Projekt "Mesoamerica Resiste - Mesoamerika im Widerstand gegen Autokratie und für Solidarität" setzt dem etwas entgegen, in dem es das vielfältige Engagement von internationalen Partner-schaften Sichtbarkeit verleiht sowie Widerstandskämpfen der global kaum beachteten mesoamerika-nischen Region eine Stimme gibt.

Hierbei wird mit dem Banner „Mesoamérica Resiste“ gearbeitet, das durch wirkungsvolle Bilder und Szenen koloniale Geschichte, Unterdrückung und imperialistische Strukturen sichtbar sowie gesell-schaftliche Machtverhältnisse greifbar macht. Die Erfahrungen und Geschichten der Widerstandskämpfe aus Mesoamerika dienen dabei in der Bildungsarbeit als Inspiration für die Entwicklung von Handlungsoptionen, die dazu befähigen sich auch in Deutschland aktiv gesellschaftlich zu engagieren. Zur Arbeit mit dem Banner ein Begleit- & Methodenheftes erstellt und weiteres pädagogisches Material für Multiplikator:innen bereitgestellt, die Workshops an Schulen, in Jugendclubs und Nachbarschaftszentren geben.

Durch Netzwerktreffen mit Partnerschaftsakteur:innen und Solidaritätsinitiativen (inkl. Diaspora Grup-pen) werden multilaterale solidarische Netzwerke zwischen Mesoamerika und Deutschland/Berlin auf- und ausgebaut, in denen gemeinsam gelernt, reflektiert sowie für globale Gerechtigkeit gekämpft wird. Weiterhin werden die Partnerschaftsakteur*innen und Solidaritätsinitiativen (inkl. Diaspora Gruppen) inhaltliche und organisatorisch darin unterstützt und beraten, gemeinschaftlich thematisch passende Bildungs- und Informationsveranstaltungen für eine breite Öffentlichkeit in Berlin durchzuführen. Durch Workshops mit Jugendlichen und weitere Bildungs- und Informationsveranstaltungen wird Wis-sen darüber vermittelt, welchen Einfluss 500 Jahre Kolonialgeschichte auf die aktuellen Entwicklungen in Mesoamerika haben. Die Teilnehmenden erkennen, wie wichtig kollektives Handeln, gesellschaftli-cher Zusammenhalt und Solidarität sind, um Veränderungen anzustoßen.

2026afro-talents e. V. Pangea Haus, BerlinZugang zu sauberem Wasser für eine bessere Bildung, NigeriaNigeria
Projektsumme: 13.400,00 €
Fördersumme: 10.000,00 €
www.afro-talents.de

Zugang zu sauberem Wasser für eine bessere Bildung, Nigeria

Das Projekt zielt darauf ab, den Zugang zu sauberem und nachhaltig verfügbarem Wasser und Trinkwasser an einer öffentlichen Grundschule im Ogun State, Nigeria, zu verbessern. Derzeit besteht kein zuverlässiger Zugang zu sauberem Wasser, was sich negativ auf Hygiene, Gesundheit und Lernbedingungen der Schüler:innen auswirkt. Im Rahmen des Projekts wird ein solarbetriebener Brunnen mit Wassertank und Zapfstellen installiert, um eine kontinuierliche Wasserversorgung für etwa 150 Schüler:innen sowie 10 Lehrkräfte sicherzustellen. Dadurch wird die Grundlage für hygienische Standards wie regelmäßiges Händewaschen, die Nutzung sanitärer Einrichtungen und die Reinigung des Schulumfelds geschaffen. Ergänzend werden praxisnahe Hygieneschulungen durchgeführt, um das Bewusstsein für Gesundheit und Hygiene zu stärken und langfristig gesundheitsfördernde Verhaltensweisen im Schulalltag zu verankern. Die Schulungen werden altersgerecht gestaltet und durch praktische Übungen ergänzt. Zur Sicherung der Nachhaltigkeit wird ein Wasserkomitee eingerichtet und geschult, das für die Nutzung, Pflege und einfache Wartung der Anlage verantwortlich ist. Die Kombination aus technischer Infrastruktur, Bildungsmaßnahmen und lokaler Verantwortung trägt dazu bei, die Lebens- und Lernbedingungen der Zielgruppe nachhaltig zu verbessern.

2026Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung - WEED e. V., BerlinPromotor*in Faires WirtschaftenBRD
Projektsumme: 53.850,00 €
Fördersumme: 53.850,00 €
www.weed-online.org

Promotor*in Faires Wirtschaften

2026Afrika-Rat – Dachverband afrikanischer Vereine und Initiativen Berlin-Brandenburg e. V., BerlinPromotor*in Globale SolidaritätBRD
Projektsumme: 53.850,00 €
Fördersumme: 53.850,00 €
afrika-rat.org

Promotor*in Globale Solidarität

2026Watch Indonesia ! - Für Demokratie, Menschenrechte und Umwelt in Indonesien und Osttimor e. V., BerlinSister Cities in Action – Berlin, Windhoek, Jakarta, Mexico City - Sister Cities Wandbilder (Murals)BRD
Projektsumme: 13.900,00 €
Fördersumme: 13.900,00 €
www.watchindonesia.de

Sister Cities in Action – Berlin, Windhoek, Jakarta, Mexico City - Sister Cities Wandbilder (Murals)

Das Projekt "Sister Cities in Action" wurde als Kooperationsprojekt unter dem Dach vom Ber-liner Entwicklungspolitischen Ratschlag (BER) entwickelt. Es umfasst drei Süd-Nord-Partnertandems, bestehend aus je einer Berliner NGO (Afrika-Rat Berlin-Brandenburg, Méxi-co vía Berlín, Watch Indonesia!) und einer NGO in der entsprechenden Partnerstadt Berlins (CIIA – Creative Industry Institute Africa), UPC – Urban Poor Consortium, Casa Tochán) sowie einer Gesamtkoordination durch den Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlag. Ziel ist es, internationale Nord-Süd-Kooperationen im Rahmen Berlins Städtepartnerschaften gleichberechtigt, nachhaltig und lebendig zu gestalten. Das Modul 3 fördert die Sichtbarkeit der Berliner Städtepartnerschaften mit einem Wandbild in den Städten und deren Verbindung mit digitalen Technologien. Es schafft niedrigschwellige Formen der Bürgerbeteiligung und regt durch Dialoge zum bürgerschaftlichen Engagement für globale Themen und die Zukunft von Städten an. Die Wandbilder (Murals) tragen in diesem Kontext dazu bei positive Zukunftsvisionen einer global gerechten Stadt sichtbar zu machen sowie multilaterale (digitale) Austauschräume zu kreieren. Denn jedes Wandbild verfügt über QR Codes, die Verbindungen zu den jeweils drei anderen Städten herstellen.

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