Diskriminierungssensibles Handeln in der Unterstützungsarbeit mit Geflüchteten
Mit diesem Projekt sollte dazu beigetragen werden, dass Diskriminierungen und insbesondere Rassismusreproduktionen in der Solidaritätsarbeit mit geflüchteten Menschen vermieden werden. Gleichzeitig soll es dazu anregen, dass der Umgang mit Privilegien reflektiert und es zu einem Powersharing zwischen den UnterstützerInnen und den Unterstützten kommt.
Als Mittel hierfür wurden Workshops für ehrenamtlich arbeitende Solidaritätsgruppen /-aktive angeboten. Hier wurden die Gruppen darin unterstützt, ihre eigene Arbeitspraxis in Bezug auf Rassismusreproduktion und dem Umgang mit Privilegien in der Solidaritätsarbeit zu analysieren und diskriminierungssensibel zu gestalten. Die Workshops wurden in Teams bestehend aus einer Person mit und ohne Fluchterfahrung geleitet.
2016
Projekthof Karnitz e. V., Neukalen
Anstellungsträgerschaft „Weltoffen, Solidarisch und dialogisch“ – inhaltliche Darstellung der Chancen der Nachhaltigkeitsziele und ihre Umsetzung im ländlichen und städtischen Raum
Anstellungsträgerschaft „Weltoffen, Solidarisch und dialogisch“ – inhaltliche Darstellung der Chancen der Nachhaltigkeitsziele und ihre Umsetzung im ländlichen und städtischen Raum
2016
Neuer Hafen e. V., Dresden
SÜDFILMTAGE / SOUTH FILM DAYS 2016 – Kino aus Nahost und Nordafrika
SÜDFILMTAGE / SOUTH FILM DAYS 2016 – Kino aus Nahost und Nordafrika
SÜDFILMTAGE / SOUTH FILM DAYS 2016 – Kino aus Nahost und Nordafrika
ist eine interkulturelle Initiative, in der sich DresdnerInnen und immigrierte Kulturschaffende zusammengetan haben. Basierend auf der Idee des ägyptischen Autors und Filmkritikers Diaa Soliman und konzipiert als jährlich stattfindendes Festival mit ganzjährigen Film- und Bildungsangeboten liegen die Schwerpunkte auf interkulturellem Austausch und Perspektivwechsel.
Das erste Festival fand an insgesamt 6 Veranstaltungstagen in drei Veranstaltungsorten statt.
1.-4.12.2016; 11.12.2016; 18.12.2016
• riesa efau | Kultur Forum Dresden
• Kino im Kasten
• Staatsschauspiel Dresden | Kleines Haus 3
Über 400 Zuschauer sahen die qualitativ hochkarätige Filmauswahl aus der Region Nahost und Nordafrika. Als Pilotprojekt entworfen bewiesen die ersten SÜDFILMTAGE ihr großes Potenzial zur Wissens- und Kulturvermittlung sowie zur Verbesserung und Vertiefung des interkulturellen Dialogs.
Die ersten SÜDFILMTAGE gaben Impulse für bundesweite Initiativen wie zum Beispiel "KINO VERBINDET" - einem Projekt der AG Kino. Zudem wurden mit dem Filmfest Dresden und dem Europäischen Zentrum der Künste Hellerau neue, vielversprechende Verbindungen geknüpft. Während der Veranstaltungstage gab es einen regen Austausch zwischen den Organisatoren und dem Dresdner Publikum - darunter eine Vielzahl von Geflüchteten und Migranten - mit der renommierten Filmemacherin und Drehbuchautorin Suha Arraf aus Palästina und dem ägyptischen Regisseur Karim Hanafy aus Kairo.
Seminare zum Globalen Lernen für Lehramtsstudierende der Geographie an der TU Dresden, Aktivitäten zur Einrichtung ähnlicher Seminare an anderen Lehrstühlen und anderen pädagogischen Hochschulen in Sachsen, begleitende Öffentlichkeitsarbeit und Lobbyarbeit für mehr Landesmittel.
2016
Germanwatch e. V., Berlin
Fachpromotor/in für faires und zukunftsfähiges Wirtschaften
Fachkonferenz 2016 „Vielfalt schätzen, Teilhabe stärken und Zukunft gestalten“
Das Zentrum für Europäische und Orientalische Kultur e.V., kurz ZEOK e.V. möchte dem Ruf „Weltoffenes Sachsen“ folgen und ab 2016 eine alljährliche Fach-Konferenz-Reihe „Vielfalt weiterdenken“ in Sachsen veranstalten. Die erste Konferenz aus dieser Reihe soll mit dem Schwerpunkt „Vielfalt schätzen. Partizipation stärken. Zukunft gestalten“ zur Stärkung der interkulturellen Kompetenz und zur interkulturellen Öffnung von Einrichtungen, Institutionen der sächsischen Verwaltung und Zivilgesellschaft beitragen.
Die Afrika-Projektwoche in der 116. Oberschule fand im Herbst 2016 bereits zum achten Mal in Folge statt. Sie bildet einen festen Bestandteil im Lehrplan der 7. Klassen. Alle Schüler_innen dieser Klassenstufe nahmen an dem Projekt teil; insgesamt waren es 85 Teilnehmende.
An drei aufeinanderfolgenden Tagen beschäftigten sich die Schülerinnen mit dem Kontinent Afrika, seinen Chancen und Problemen.
Der Wissenstand der Teilnehmenden war z.T. sehr unterschiedlich. Die Referentinnen berichteten teilweise von einem lückenhaften Wissen, z.B. in Bezug auf den Wasserkreislauf. Auch die Motivation war zu Beginn des jeweiligen Projekttages verhalten, besserte sich dann aber zunehmend mit den interaktiven Methoden.
2016
Afrikas Renaissance und Wiederaufbau e. V., Greifswald
Verbesserung der Bildungsqualität und Stärkung der Rechte für die ethnische Minderheit der „Twa“ in Mombokonda (Inongo, Nord-Mai-Ndombe)
Verbesserung der Bildungsqualität und Stärkung der Rechte für die ethnische Minderheit der „Twa“ in Mombokonda (Inongo, Nord-Mai-Ndombe)
In der Provinz Bandundu leben die Pygmäen der Gruppe „Twa“ in den Urwäldern des Distrikts Mai-Ndombe. Die Situation dieser ethnischen Minderheiten auf Mai-Ndombe ist prekär: Sie müssen mit Diskriminierung, erschwertem Zugang zu Bildung u. schlechter Gesundheitsversorgung sowie Landraub kämpfen. Ihnen droht der Verlust ihrer kulturellen Identität u. ihres tradierten Wissens, da diese in der Gesellschaft nicht geschätzt u. im Bildungssystem nicht berücksichtigt werden.
Die sesshaft gewordenen Twa geraten in Abhängigkeit zu der benachbarten Bevölkerung, bei der die Twa-Männer als billige Arbeitskräfte in der Landwirtschaft, die Frauen als Haushaltshilfen Anstellung finden. Diese Abhängigkeit kann faktisch zur Leibeigenschaft werden.
An der Schule Mombokonda werden durch 4 angehende Psychologieexperten 16 pädagogische Fachkräfte (PFK) zu Multiplikatoren fortgebildet. Diese schulen dann einerseits das schulisch-pädagogisch teils ausgebildete Personal (40 Lehrende) zu qualifizierten Fachlehrkräften (FLK) u. andererseits ausgewählten Personen aus der Gemeinde Mombokonda zu sog. „Dorfsensibi-lisatoren“, die zur Bevölkerung gehen. Im Schulzentrum Mombokonda werden 12 Klassenräume komplett saniert u. ausgestattet sowie eine große Sport- u. Spielfläche geschaffen. Es wird eine Bibliothek saniert u. möbliert, so dass insgesamt 950 Schüler als auch Lehrer Zugang zu Präsenzbeständen von Unterrichtsliteratur, ca. 3.000 Bücher haben. Auf dem Schulgelände wird eine Bohrung gelegt, die 15.000 Liter Trinkwasser täglich liefern. Dadurch erhöht sich die Konzentration der Schüler im Unterricht. Durch die Entlastung beim Wasserholen nehmen Unterrichtsfehlzeiten insbesondere von Mädchen ab.
Die Thüringer Entwicklungspolitischen Bildungstage (thebit) sind eine Plattform für zivilgesellschaftliche Akteure des Globalen Lernens, thüringenweit Bildungsveranstaltungen anzubieten und durchzuführen. Seit mehr als 20 Jahren engagieren sich Vereine über die thebit in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit und geben damit einen wichtigen Beitrag zur zeitgemäßen Bildung im schulischen wie außerschulischen Bereich. In den Jahren von 2016 bis 2018 werden die Entwicklungen, die im Jahr 2015 begonnen wurden, weitergeführt. thebit-Akteure werden über die neuen Hintergründe, erweiterte Grundlagenpapiere oder geänderte weltweite Prozesse informiert und bei der Einbindung dieser Inhalte in ihre eigene Veranstaltungen und in die entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit im Allgemeinen unterstützt. Im Rahmen von Unterrichtseinheiten bis hin zu Projekttagen werden aktuelle fächerübergreifende und ergänzende Themen globaler Entwicklungen angeboten, besondere Angebote und Module werden zur Landesgartenschau im Jahr 2017 erarbeitet und durchgeführt. Mit zwei Schulen bestehen bereits längerfristige Kooperationen zur Integration von Globalem Lernen in das Schulprofil und den Lehrplan, die Festigung dieser und die Gewinnung neuer KooperationspartnerInnen ist ein großes Anliegen zur thüringenweiten Verbreitung des Globalen Lernens. Erweiterte Fortbildungsangebote bieten PädagogInnen die Möglichkeit, inhaltlich und methodisch neuen Input für den eigenen Unterricht und den Einsatz der thebit-Angebote zu erhalten.
Darüber hinaus haben es sich die thebit zur Aufgabe gemacht, entwicklungspolitisch interessierte Menschen und im Besonderen Studierende, MigrantInnen sowie verstärkt SeniorInnen als MultiplikatorInnen zu gewinnen und im Globalen Lernen weiterzubilden.
2016
WeltOffen e. V., Leipzig
Bildungsprojekt Globales Lernen „GrenzgängerInnen (Flucht und Migration verstehen)“
Bildungsprojekt Globales Lernen „GrenzgängerInnen (Flucht und Migration verstehen)“
Unser Projekt beschäftigt sich mit dem Thema „Flucht und Migration“ und richtet sich an Berufsschulen im Bereich Gesundheit und Soziales. Sie umfasst ein 180 minütiges Basismodul, welches um zwei 45minütige fakultative Module erweitert werden kann. Fokus der Veranstaltungen sind vor allem die Gründe für Flucht und Migration und dabei insbesondere die globalen Zusammenhänge, in denen diese Phänomene zu verorten sind. Dabei verbinden wir Wissenstransfer mit partizipativen, erlebnis- und handlungsorientierten Methoden. Unser Ziel ist, die Berufsschüler_innen darin zu bestärken, den gesellschaftlichen Wandlungsprozess in Deutschland offen und kompetent an ihrem Arbeitsplatz und Alltag mitzugestalten.
Vom Wissen zum Machen – Handlungsorientierte Bildungsarbeit für eine sozial-ökologische Transformation
Das Projekt „Vom Wissen zum Machen – Handlungsorientierte Bildungsarbeit für eine sozial-ökologische Transformation“ soll im Globalen Lernen die Beschäftgiung mit Grundstrukturen und globalen Problemfeldern unserer Wirtschaft sowie mit sozial-ökolgischen Alternativen stärken. Wir wollen mehr und vor allem junge Menschen in die Debatte darum einbinden und zum Handeln motivieren. Das Projekt baut auf drei Jahren intensiver Erfahrung in diesem Feld auf und besteht aus drei Maßnahmenberichen:
Projekttage und Workshops …, in denen wir mit den Teilnehmenden über partizipative Methoden Themen nachhaltigen Wirtschaftens auf lokaler wie globaler Ebene bearbeiten und sie zu eigenem Engagement motivieren möchten.
Drei verschiedene mehrtägige Seminare …, die über ihre Dauer und ihre erfahrungs- und handlungsorientierte Herangehensweise eine besonders intensive Beschäftigung mit verschiedenen Aspekten einer sozial-ökolgischen Transformation ermöglichen:
a) Theaterwerkstatt Zeitwohlstand: Mentale Infrastrukturen und Potenziale für Veränderung
b) Höher, schneller, weiter!?: Draußenseminar zu Werten in der Wirtschaft
c) Ackern für die Zukunft: Lokale Landwirtschaft und globale Ernährung
Eine dreiteilige Fortbildungsreihe für Multiplikator/innen …, über die wir mehr Pädagog/innen aus verschiedenen Bereichen dazu befähigen und ermutigen möchten, mit ihren Zeilgruppen mit erfahrungsorientierten Methoden zu Themen einer sozial und ökologisch nachhaltigen Transformation unserer Wirtschafts- und Lebensweise zu arbeiten. Die Themenschwerpunkte sind:
a) Bildung und Transformation
b) Theaterpädagogik und Mentale Infrastrukturen im Globalen Lernen
c) Erlebnispädagogik und sozial-ökologische Tansformation im Globalen Lernen
2016
INKOTA-netzwerk e. V., Berlin
(RE)SOURCE FAIR! – Nachhaltige Wertschöpfungsketten der Mikroelektronik- und IKT-Produktion
(RE)SOURCE FAIR! – Nachhaltige Wertschöpfungsketten der Mikroelektronik- und IKT-Produktion
Der Abbau von und der Handel mit für Deutschland wichtigen Rohstoffen bringen an vielen Orten der Welt erhebliche menschenrechtliche Probleme und ökologische Folgekosten mit sich. Am gravierendsten sind die Auswirkungen im Fall der sog. Konfliktrohstoffe, die u.a. in der IKT-Produktion zum Einsatz kommen. Im Rahmen einer mobilen Ausstellung, einer Veranstaltungsreihe und Einzelveranstaltungen zeigten wir anhand verschiedener mineralischer, metallischer und energetischer Rohstoffe wir die Verantwortung auf, die Deutschland als Rohstoffimporteur hat. Der Erdüberlastungstag wurde genutzt, um auf die Problematik aufmerksam zu machen.
Städtepartnerschaft Leipzig - Addis Abeba e. V., Leipzig
Besuch des Kammerensembles der Yared School of Music in Leipzig
BRD
Projektsumme:
3.370,54 €
Fördersumme:
2.000,00 €
Besuch des Kammerensembles der Yared School of Music in Leipzig
2016
Aktionsgruppe „Eine Welt e. V.“, Schwerin
Sensibilisierung für globale Themen u. entwicklungspolit. Engagement in Schwerin
BRD
Projektsumme:
21.461,94 €
Fördersumme:
2.000,00 €
Sensibilisierung für globale Themen u. entwicklungspolit. Engagement in Schwerin
Durch die Organisation von Veranstaltungen (Theater, Vorträge, Workshops), die Durchführung von Aktionen, die Umsetzung von Bildungsangeboten in Schulen und die Vernetzung mit anderen Akteru*innen wurden entwicklungspolitische Themen und Themen globaler Gerechtigkeit stärker in Schwerin zur Geltung gebracht.
Durch eine hauptamtliche Koordinierung der bisher rein ehrenamtlichen Bildungs- und Kampagnenarbeit des Vereins wurde die ehrenamtliche Mitwirkung in diesem Engagementbereich attraktiver.
Das Projekt liefert die Basis für den systematischen Aufbau einer qualifizierten Bildungsarbeit und der Entwicklung eines Monitoring-Konzept (Wirkungen/Indikatoren).
2016
Magletan Eine Welt e. V., Magdeburg
Anstellungsträgerschaft „Weltoffen, Solidarisch und dialogisch“ – verständnisfördernde Bildungsarbeit in Schulen und bedarfsorientierte Qualifizierungin der Arbeit mit Geflüchteten
Anstellungsträgerschaft „Weltoffen, Solidarisch und dialogisch“ – verständnisfördernde Bildungsarbeit in Schulen und bedarfsorientierte Qualifizierungin der Arbeit mit Geflüchteten