Geförderte Projekte

JahrTrägerProjektnameLandFinanzenHomepage
2016Landesarbeitsgemeinschaft politisch-kulturelle Bildung Sachsen e. V. (pokuBi), DresdenAnstellungsträgerschaft „Weltoffen, Solidarisch und dialogisch“ – Unterstützung von Geflüchteten und kommunalen Akteuren durch entwicklungs- und bildungspolitische AngeboteBRD
Projektsumme: 32.758,27 €
Fördersumme: 33.375,00 €
www.pokubi-sachsen.de

Anstellungsträgerschaft „Weltoffen, Solidarisch und dialogisch“ – Unterstützung von Geflüchteten und kommunalen Akteuren durch entwicklungs- und bildungspolitische Angebote

2016Gemeingut in BürgerInnenhand (GiB) e. V., BerlinPPP verstehen und kritisieren im nationalen und internationalen Kontext – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Vorfeld der deutschen G20-PräsidentschaftBRD
Projektsumme: 1.745,10 €
Fördersumme: 1.600,00 €

PPP verstehen und kritisieren im nationalen und internationalen Kontext – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Vorfeld der deutschen G20-Präsidentschaft

Die Finanzierung öffentlicher Infrastrukturen ist eine dringende politische Frage auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene. Als Finanzierungsmodell wird dabei oft auch auf Public Private Partnerships (PPP, auf Deutsch ÖPP – Öffentlichprivate Partnerschaft) zurückgegriffen. So verweist auch die Addis Ababa Action Agenda im Zusammenhang mit der Finanzierung der SDGs auf dieses Modell. Das beantragte Projekt will den Zeitpunkt der deutschen G20-Präsidentschaft nutzen, um auf die Risiken von PPP aufmerksam zu machen. Dazu soll unter dem Titel „PPP Infothek“ ein Online-Informationsangebot geschaffen werden, dass Funktionsweisen von PPP verständlich macht, strukturelle Probleme von PPP aufzeigt und internationale Zusammenhänge darstellt.

Die Informationen sollen durch eine Pressekonferenz sowie durch Briefe an den Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung verbreitet werden. Das Projekt knüpft dabei an die Zusammenarbeit verschiedener entwicklungspolitischer Organisationen zum Thema „PPP international“ an und will dieses Zusammenarbeit verstärken. Es soll als Grundlage Einstieg in die kritische Begleitung der deutschen G20-Präsidentschaft 2017 dienen.

2016Somero e. V., BerlinUnternehmertum für junge Frauen in Uganda als Weg in die UnabhängigkeitUganda
Projektsumme: 19.903,00 €
Fördersumme: 14.850,00 €
www.somero-uganda.de

Unternehmertum für junge Frauen in Uganda als Weg in die Unabhängigkeit

Im Rahmen des Förderprojekts „Unternehmertum für junge Frauen in Uganda als Weg in die Unabhängigkeit“ hat Somero 195 jungen Menschen in Uganda im Alter von 16 bis 25 Jahren Kompetenzen vermittelt, um erfolgreich kleine Unternehmen zu gründen. Durch ein breites Kursangebot, geleitet durch professionelle Honorarkräfte, und einer Reihe von Workshops wurden die Teilnehmerinnen befähigt, sich berufliche Perspektiven zu eröffnen, die nicht nur den Schritt in die Selbstständigkeit beinhalten, sondern auch um fit für den Arbeitsmarkt zu sein. Ergänzt wurde die Ausbildung durch ganzheitliche psychosoziale Unterstützung und diverse Gesundheitsangebote, die es den ProjektteilnehmerInnen ermöglichen, gestärkt in die Zukunft zu blicken und als Role-Models für andere zu wirken.

2016INKOTA-netzwerk e. V., BerlinMake Chokolate Fair! - Kampagnenarbeit für gerechtere Produktionsbedingungen im KakaosektorBRD
Projektsumme: 104.703,35 €
Fördersumme: 14.000,00 €
www.inkota.de

Make Chokolate Fair! - Kampagnenarbeit für gerechtere Produktionsbedingungen im Kakaosektor

Der Kakaosektor ist von hoher entwicklungspolitischer Relevanz und die Zukunft von Millionen von Familien hängt vom Kakao ab. Die Mehrheit der Kakaobauern leidet jedoch unter Armut, Hunger und schlechten Arbeitsbedingungen bis hin zu ausbeuterischer Kinderarbeit. Täglich kommt es zu Verletzungen von ILO-Arbeitsstandards und der UN-Menschenrechte. Das Einkommen der Kakaobauern liegt oft weit unter einem existenzsichernden Einkommen (living income). Viele Bauern hantieren mit hochgiftigen Pestiziden und Macheten, teils ohne Schutzkleidung. Außerdem arbeiten hunderttausende Kinder im Kakaoanbau, da auch sie zum Familieneinkommen beitragen müssen und sich Familienbetriebe aufgrund der geringen Margen im Kakaoanbau keine externen Arbeitskräfte leisten können. Geschätzte 1,7 Millionen Kinder arbeiten in Ghana und in der Cote I’voire auf Kakaofarmen, wovon 50 Prozent als gefährlich eingestufte Arbeiten verrichten.

Das Projekt sensibilisiert Konsumenten und Unternehmen für Probleme im Kakaoanbau und mobilisiert sie für ein aktives entwicklungspolitisches Engagement. Konsumenten erhalten die notwendigen Informationen, um bewusste Kaufentscheidungen zu treffen. Sie können individuell oder als Gruppe die Kampagne unterstützen, die sich mit vier Forderungen für eine sozial und ökologisch nachhaltige Kakaoproduktion an die Schokoladenindustrie wendet. Sie können dazu unterschiedliche Informations- und Aktionsangebote nutzen. Seit Kampagnenstart im Juni 2013 haben bereits über 50.000 Menschen und über 100 Organisationen die Angebote genutzt. Bei Veranstaltungen von INKOTA und des Forum Nachhaltiger Kakao sowie bilateralen Treffen kam es zu einem fruchtbaren Austausch mit Schokoladenunternehmen und Zertifizierungsorganisationen, der fortgesetzt werden soll.

2016Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e. V., GreifswaldChat der Welten MV 2016 – Migration und FluchtBRD
Projektsumme: 7.532,85 €
Fördersumme: 1.500,00 €
www.straze.de

Chat der Welten MV 2016 – Migration und Flucht

Bei dem Projekt handelt es sich um ein fortlaufendes Projekt das mittlerweile seit 8 Jahren als Austauschprojekt zwischen Greifswald (Deutschland) und Pomerode (Brasilien) stattfindet. Es ist gekoppelt an ein ASA-Süd-Nord-Austauschprojekt und an den "Chat der Welten MV" (Engagement Global).

Die 4 ASA-Tutor/innen führen in der Nordphase Unterricht an 2 Schulen in Greifswald durch sowie 1 Projekttag und 1 Exkursion an einer Schule in Stettin. In der Südphase wird an einer Schule in Pomerode unterrichtet. Während der beiden Phasen werden jeweils 2 Schüler/innen-Chats zwischen Greifswald und Pomerode durchgeführt. Als Grundthema wird dabei die Migration von Menschen aus Pommern seit dem 17. Jahrhundert nach Pomerode als verbindendendes Element zwischen Polen, Deutschland und Brasilien bis heute behandelt. Es ist verknüpft mit dem Thema Migration in der heutigen Zeit und einem jährlich wechselnden Thema, welches dieses Jahr das Thema Flucht nach Europa umfasst. Der Unterricht während der Nordphase findet wöchentlich für jeweils 1,5 Schulstunden an den Schulen in Greifswald im Zeitraum vom 01.04.-30.06. statt und umfasst so insgesamt etwa 15 Stunden pro Schule. Der Projekttag und die Exkursion in Stettin umfassen jeweils etwa 5 Stunden. Die ASA-Tutor/innen erarbeiten gemeinsam die Unterrichtseinheiten und werden dabei von der Projektkoordination unterstützt. Es können in der Zeit das Projektbüro des Vereins sowie dort existierende Materialien und Methoden verwendet werden. Zur Einführung gibt es eine Schulung des dem Verein zugehörigen Bildungsträgers "verquer". Auf den ASA-Seminaren werden die Teilnehmenden zusätzlich auf die Südphase vorbereitet. In beiden Phasen gibt es für die Teilnehmenden die Möglichkeit in Kursen ihre Sprachkenntnisse zu verbessern.

2016INKOTA-netzwerk e. V., BerlinRatschlag Ernährung für eine zukunftsfähige Ernährungsstrategie in Berlin und UmlandBRD
Projektsumme: 28.551,28 €
Fördersumme: 10.000,00 €
www.inkota.de

Ratschlag Ernährung für eine zukunftsfähige Ernährungsstrategie in Berlin und Umland

Das Projekt soll ein breites Netzwerk vieler Berliner und Brandenburger Akteure, die im Bereich Ernährung aktiv sind aufbauen und fest in der politischen Landschaft verankern, um eine ökologisch und sozial nachhaltige Ernährungsstrategie für die Region zu entwickeln und deren Umsetzung voranzubringen. Der Weltagrarbericht zeigt uns klar und deutlich, dass die Zukunft der Ernährung in ökologischen Anbaumethoden und der kleinbäuerlichen Landwirtschaft liegt, und nicht in der industriellen Produktion in Monokulturen mit den entsprechenden nachteiligen Auswirkungen auf Umwelt und Mensch. Unsere Ernährung ist aber derzeit stark abhängig von industrieller Landwirtschaft weltweit und hat dadurch auch weltweite Auswirkungen. Wie aber muss das Ernährungssystem in Deutschland, insbesondere in Großstädten wie Berlin aussehen, damit es ökologische Anbaumethoden, kleinbäuerliche Landwirtschaft und soziale Gerechtigkeit fördert? Wie das Berliner Ernährungssystem aussehen sollte, ist die Frage, die der Berliner Ernährungsratschlag diskutieren will. Im Ernährungsratschlag kommen vielfältige Akteure des Ernährungsspektrums aus Berlin und Umland zusammen – von Erzeuger/innen und Stadtgärtner/innen über Lebensmittelhändler, Gastronomie-Betriebe und lokalem Lebensmittelhandwerk zu politische Initiativen und Wissenschaftler/innen – um gemeinsame Positionen, Forderungen und Aktivitäten für eine zukunftsfähige Ernährungsstrategie zu entwickeln und diese gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit zu kommunizieren.

Projektziele

Aufbau und Etablierung eines breiten Netzwerks vieler Berliner und Brandenburger Akteure, die ein ökologisch und sozial zukunftsfähige Ernährungsstrategie für Berlin und Region entwickeln und die Umsetzung vorantreiben:

  • Aufbau eines breiten Netzwerks aus Akteuren in Berlin und Umland, das gemeinsam Strategien, Konzepte und Forderungen zu einem zukunftsfähigen, sozial gerechten, regionalen Ernährungssystem zu entwickelt und konkrete gemeinsame Aktivitäten umsetzt
  • Sensibilisierung von Entscheidungsträger*innen in Senat und Abgeordnetenhaus für das Thema „Ernährung in Berlin“ und der Notwendigkeit einer zukunftsfähige Berliner Ernährungsstrategie
  • Etablierung des Ernährungsratschlags Berlin als wichtigen zivilgesellschaftlichen Ansprechpartner bei der Entwicklung einer zukunftsfähigen Ernährungsstrategie für Berlin und Umland
  • Vernetzung mit anderen Regionen und Nutzung der Erfahrungen des Berliner Modellvorhabens, um andere Regionen beim Aufbau regionaler Ernährungsräte zu unterstützen
  • Sensibilisierung ernährungsinteressierter Bürger/innen für realistische, alternative Möglichkeiten eines zukunftsfähigen Ernährungssystems in Berlin und Umland
  • Aufbau von solidarischen Partnerschaften zwischen Akteuren der Ernährungsszene und Geflüchteten
2016Entwicklungspolitisches Bildungs- und Informationszentrum e. V., BerlinFachpromotor/in für Globales LernenBRD
Projektsumme: 39.574,28 €
Fördersumme: 41.700,00 €
www.epiz-berlin.de

Fachpromotor/in für Globales Lernen

2016SAIDA International e. V., LeipzigAnstellungsträgerschaft „Weltoffen, Solidarisch und dialogisch“ – Unterstützung von Geflüchteten und kommunalen Akteuren durch entwicklungs- und bildungspolitische AngeboteBRD
Projektsumme: 33.186,66 €
Fördersumme: 33.375,00 €
saida.de

Anstellungsträgerschaft „Weltoffen, Solidarisch und dialogisch“ – Unterstützung von Geflüchteten und kommunalen Akteuren durch entwicklungs- und bildungspolitische Angebote

2016WeltOffen e. V., LeipzigGrenzgänger*innen – Flucht und Migration als Herausforderung und Chance für eine globale WeltBRD
Projektsumme: 12.928,57 €
Fördersumme: 670,00 €
www.weltoffen-leipzig.de

Grenzgänger*innen – Flucht und Migration als Herausforderung und Chance für eine globale Welt

Unser Projekt beschäftigt sich mit dem Thema „Flucht und Migration“ und richtet sich an Berufsschulen im Bereich Gesundheit und Soziales in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Sie umfasst ein 180minütiges Basismodul, welches um zwei 45minütige fakultative Module erweitert werden kann. Fokus der Veranstaltungen sind vor allem die Gründe für Flucht und Migration und dabei insbesondere die globalen Zusammenhänge, in denen diese Phänomene zu verorten sind. Dabei verbinden wir Wissenstransfer mit partizipativen, erlebnis- und handlungsorientierten Methoden. Unser Ziel ist, die Berufsschüler_innen darin zu bestärken, den gesellschaftlichen Wandlungsprozess in Deutschland offen und kompetent an ihrem Arbeitsplatz und Alltag mitzugestalten.

2016SONED (southern networks for environment and development) in Friedrichshain e.V., BerlinVerbesserung der Schulausstattung für besseres Lernen in der Kanyala Little Stars Academy in Rusinga/KeniaKenia
Projektsumme: 3.849,72 €
Fördersumme: 2.500,00 €
www.soned.de

Verbesserung der Schulausstattung für besseres Lernen in der Kanyala Little Stars Academy in Rusinga/Kenia

2016SONED (southern networks for environment and development) in Friedrichshain e.V., BerlinAction now! – Jetzt nachhaltig handeln!BRD
Projektsumme: 49.335,22 €
Fördersumme: 3.000,00 €
www.soned.de

Action now! – Jetzt nachhaltig handeln!

Für die Durchführung des Projektes im Jahr 2016 ist die Beantragung eines vorzeitigen Beginns wichtig, da es in Gänze umgesetzt werden soll.Es ist eine vorrausschauende Planung nötig, um alle Inputs in ausreichendem Maße vorbereiten zu können. Im Januar soll die Öffentlichkeitsarbeit zur ersten Multiplikatoren-Fortbildung(PKE) stattfinden sowie die Vorbereitung dessen. Damit der PKE im Februar stattfinden kann.

Des Weiteren soll ab Januar die Vorbereitungen zu den SDG-Seminar-Reihen beginnen. Die ersten Monate des Jahres werden ebenfalls dazu genutzt, Zielgruppenkontakte auszubauen sowie die Workshops zu kommunizieren. Unsere Zielgruppen werden in dieser Zeit motiviert die Kurs Angebote zu nutzen. Damit soll der Erfolg des Projektes unterstützt werden. Im April soll der PDK stattfinden. Die Vorbereitungen für diesen Kurs sollen ab Februar beginnen.

Die öffentlichen Bildungsveranstaltungen beginnen in Januar und sollen das ganze Jahr über kontinuierlich stattfinden.

2016Netzwerk für Demokratische Kultur e. V., WurzenPromotor/in „Verbreiterung der Bildung für nachhaltige Entwicklung sachsenweit“BRD
Projektsumme: 32.024,20 €
Fördersumme: 32.000,00 €
www.ndk-wurzen.de

Promotor/in „Verbreiterung der Bildung für nachhaltige Entwicklung sachsenweit“

2016Pamoja – Gemeinsam für Tansania e. V., NeubrandenburgUnterkunft für Mädchen an einer Secondary School in TansaniaTansania
Projektsumme: 25.042,93 €
Fördersumme: 10.000,00 €
www.verein-pamoja.de

Unterkunft für Mädchen an einer Secondary School in Tansania

Die traditionelle Lebensweise bedeutet für die Mädchen oft eine frühe Zwangsverheiratung und Genitalverstümmelung. Die weibliche Genitalverstümmelung ist sehr weit verbreitet und geradezu „üblich“ und normal – trotz der harten Strafen gemäß tansanischem Gesetz. Somit werden vor allem Mädchen von einem weiterführenden Bildungsweg ausgeschlossen. Nach Abschluss der 7. Klasse sind sie oft durch ihre Väter von der Zwangsheirat mit oftmals unbekannten, sehr viel älteren Männern bedroht. Mütter versuchen häufig ihre Töchter davor zu schützen, sind jedoch dem Willen der Männer oft unterlegen. Das zu ändern ist das Hauptziel der Return Home Secondary School. Die langen Schulwege (mehrere Kilometer) und die Einbindung der Kinder in häusliche Pflichten würden eine effektive Vor- und Nachbereitung des Lernstoffes nicht gewährleisten. Deshalb wird diese secondary school eine Internatsschule sein. Derzeit schlafen die 16 Mädchen noch provisorisch in einem Klassenraum. Mit Beginn des neuen Schuljahres werden etwa 30 neue Schüler erwartet. Die Verbesserung der Unterbringung macht den Bau einer Mädchenunterkunft dringend erforderlich. Das geplante Projekt soll vor allem den Kindern dieser sehr armen Region zugutekommen und besonders den benachteiligten Mädchen. Bildungschancen für diese Kinder wird als Schlüssel zur Überwindung von Armut und Rückständigkeit innerhalb der alten Massai-Tradition gesehen.

Dieser Verein hat sich am 29.11.2014 in Neubrandenburg gegründet und unterstützt einheimische Massai beim Bau einer Sekundarschule im Dorf Losimingori im Norden von Tansania. Das Gesamtprojekt ist sehr umfangreich und umfasst verschiedene Gebäude und Anlagen.

Die Sekundarschule soll vor allem benachteiligten Mädchen aus den umliegenden Dörfern einen höheren Bildungsweg ermöglichen. Aufgrund der großen Entfernungen zur Schule ist eine Unterbringung der Schülerinnen auf dem Schulcampus notwendig. Wir haben uns dieser Herausforderung angenommen und entschieden, in diesem Jahr den Bau einer Mädchenunterkunft für etwa 60 Personen zu finanzieren.

Das vergangene Jahr war nicht nur für uns sehr erfolgreich sondern auch für unsere tansanischen Freunde. Nicht nur die ersten 15 Schülerinnen und Schüler konnten unterrichtet werden, sondern weitere 29 Mädchen und Jungen haben den Aufnahmetest bestanden und können in diesem Jahr in Losimingori lernen.

2016Diakonisches Werk Evangelischer Kirchen in Mitteldeutschland e. V., Halle/ SaaleSTUBE Ost Seminar „Gesundheit“ (Gesunder Körper = Gesunder Geist?)BRD
Projektsumme: 3.359,51 €
Fördersumme: 2.500,00 €
www.diakonie-mitteldeutschland.de

STUBE Ost Seminar „Gesundheit“ (Gesunder Körper = Gesunder Geist?)

Das durchgeführte Seminar war ein Wochenendseminar und Teil des Jahresprogramms von STUBE Ost.

Das Thema der Veranstaltung wurde mit den Studierenden entwickelt und umgesetzt, sie bestand aus einer Mischung von Vorträgen, Workshops und einer Exkursion zum Thema „Gesunder Körper = Gesunder Geist?“ Hierbei wurde Wert gelegt auf reichlich Diskussions- und Gesprächszeit im Anschluss an Vorträge. Vielen Studierenden war der Zusammenhang zwischen körperlichen und geistigen/psychischer Gesundheit nicht sehr bewußt. Weiterhin lernten die Studierenden den Zusammenhang zwischen körperlicher und psychischer Gesundheit mit Blick auf Substanzmissbrauch kennen. Im globalen Kontext konnte die Bedeutung von „Public Health“ und Krankenversicherungssystemen vermittelt und kritisch diskutiert werden.

2016Gesellschaft für solidarische Entwicklungszusammenarbeit (GSE) e. V., BerlinBegegnungsreise Indien 2016Indien
Projektsumme: 13.165,00 €
Fördersumme: 5.500,00 €
www.gse-ev.de

Begegnungsreise Indien 2016

Die Begegnungsreisen der GSE nach Indien verfolgen seit Anbeginn einen Dreiklang der Säulen Bildung, Begegnung und konkrete Unterstützung. Für die Jugendlichen aus Brandenburg ergibt sich die Möglichkeit, trotz des begrenzten Zeitfensters von etwas über drei Wochen das Gastland aus unterschiedlichen thematischen Blickwinkeln kennenzulernen – Globales Lernen an Ort und Stelle, mit sehr konkretem Bezug zu bestimmten Einheiten der Lehrpläne, beispielsweise im Englischunterricht. Verschiedene Themenkomplexe (Frauen- und Kinderrechte, Umweltfragen, Landflucht/Urbanisierung sowie Indien als multikultureller/multiethnischer/multireligiöser Staat) spielen in unterschiedlichen Gewichtungen jedes Mal eine Rolle. Vielfältige persönliche Begegnungen sind der Schlüssel für das Verständnis thematischer Schwerpunkte. Das betrifft die Kinder, Jugendlichen und Betreuerinnen in den Partnerprojekten ebenso wie weitere Aktivistinnen aus der Zivilgesellschaft, mit denen Treffen stattfinden. In organisierten Gesprächsrunden geht es konkret um Aspekte wie das Leben von Straßenkindern, den Kampf um Frauenrechte oder für eine moderne, menschenwürdige Stadtentwicklung. Vieles an Austausch findet auf einer niedrigschwelligeren Ebene statt. Individuelle Erlebnisse, Einsichten und Erkenntisgewinne werden wiederum bei gruppeninternen Gesprächsrunden geteilt. An alle Teilnehmenden auf deutscher Seite steht zudem die Erwartung, nach Heimkehr als Multiplikator_innen in ihrem Umfeld zu wirken. Dritte Säule ist konkrete Hilfe zur Verbesserung von Lebensbedingungen. Für dieses Jahr ist wieder eine Renovierungsaktion in einer der SKCV-Einrichtungen geplant. Mutmaßlich dürften dies erneute Malerarbeiten im Speisetrakt des Jungendorfes sein, der inzwischen wieder einer Überholung bedarf – endgültige Festlegungen dazu werden gemeinsam mit dem lokalen Partnerverein aber erst noch getroffen.

Die Aktivitäten bei und mit SKCV sowie insgesamt in Vijayawada bilden den Schwerpunkt des Aufenthaltes. Eingebettet ist dies in weitere Begegnungen, ergänzende Reisestationen und thematische Fokussierungen. In der Stadt selbst gibt es ein gut funktionierendes Netz von Kinderhilfsorganisationen, aus deren Reihen wir außerdem zu Navajeevan, einem Projektverbund des Don-Bosco-Ordens, engen Kontakt pflegen. Wichtig sind auch die Begegnungen mit Vasavya Mahila Mandali (VMM), einem Frauenrechtsverein, der sich auch in der Aidshilfe sowie der Betreuung von Senioren engagiert, sowie mit den Schülern der schon erwähnten, über private Spenden am Leben gehaltenen Dr.-Ambedkar-Schule, in der vorrangig Kinder aus Familien der Dalits (früher Unberührbare) Zugang zu Bildung erhalten. Während die Reisestation Sircilla Einblicke ins ländliche Indien gewährt und in der Wirtschaftsmetropole Mumbai die Zuspitzungen diverser Probleme beleuchtet werden (neben konkreten Begegnungen rund um den dortigen Partnerverein Children Toy Foundation), steht in Hyderabad unter anderem der Besuch einer Solarfabrik auf dem Programm, um sich mit der indischen Energiekrise näher zu beschäftigen.

2016Gesellschaft für solidarische Entwicklungszusammenarbeit (GSE) e. V., BerlinSama sama tayong matuto – wir lernen gemeinsamPhilippinen
Projektsumme: 36.489,00 €
Fördersumme: 6.000,00 €
www.gse-ev.de

Sama sama tayong matuto – wir lernen gemeinsam

2016Gesellschaft für solidarische Entwicklungszusammenarbeit (GSE) e. V., BerlinFachpromotor/in Mobile Unterstützung und Begleitung entwicklungspolitischen Engagements auf lokaler EbeneBRD
Projektsumme: 45.662,59 €
Fördersumme: 45.650,00 €
www.gse-ev.de

Fachpromotor/in Mobile Unterstützung und Begleitung entwicklungspolitischen Engagements auf lokaler Ebene

2016cinedivers e. V., Dresdencine|lokal – ein cineastisches Bildungs- und BegegnungsprojektBRD
Projektsumme: 20.024,53 €
Fördersumme: 2.500,00 €

cine|lokal – ein cineastisches Bildungs- und Begegnungsprojekt

„cine|lokal“ war ein cineastisches Bildungs- und Begegnungsprojekt, das die Planung und Durchführung regelmäßiger Filmvorführungen entwicklungspolitische Zusammenhänge und Inhalte auf großer Leinwand verwirklichte. Das Projekt war in zwei Maßnahmen unterteilt.

Maßnahme 1: Filmreihe. Die Filmreihe verfolgte das Ziel, mit und für DresdnerInnen und MigrantInnen über das Medium Film mit anschließender Diskussion über entwicklungspolitische Zielstellungen zu informieren und die Zielgruppen zu sensibilisieren, sie zur Teilhabe zu ermächtigen und ihr Engagement, durch den Austausch und die Vernetzung mit anderen (entwicklungs-) politischen und zivilgesellschaftlichen Akteuren sowie dem Aufzeigen von konkreten Handlungsoption zu fördern. Dafür wurde ein interkulturelles ehrenamtliches Organisationsteam zu MultiplikatorInnen ausgebildet, die wiederum mittels der Filmreihe ihr soziales Umfeld informierten, sensibilisierten und aktivierten.

Maßnahme 2: Filmclubs. Die Filmclubs richteten sich an Jugendliche, die nach dem Schüler-für-Schüler-Prinzip selbständig Filmvorführungen organisierten, für entwicklungspolitische Fragestellungen sensibilisierten und zu eigenem Engagement motivierten. Die Idee kommt aus der Tschechischen Republik, in der es momentan ca. 35 aktive Filmclubs gibt. Die Filmclubs sind dort eingebettet in das Projekt "One World in Schools", Schwesterprojekt des weltweit größten Menschenrechtsfilmfestivals "One World".

2016CAMBIO e. V., DresdenSchulworkshops „KonsUmwelt - Globalize me!“BRD
Projektsumme: 2.595,82 €
Fördersumme: 1.500,00 €
www.cambio-aktionswerkstatt.de

Schulworkshops „KonsUmwelt - Globalize me!“

Bei den Schul-Workshops "KonsUmwelt - Globalize me!" soll es um globaler Ressourcenausbeutung und Umweltschutz gehen, was wir durch unseren alltäglichen Konsum verursachen sowie positiv beeinflussen können. Auch der politische und unternehmerische Einfluss soll erwähnt werden, aber ein Schwerpunkt ist das Verständnis, was ein nachhaltiges Verhalten im Alltag wirklich bedeuten kann. Damit setzen wir an die Lebenswelt der Kinder an. Wir hinterfragen unsere Wünsche nach mehr Schokolade, mehr Klamotten, mehr technische Produkte und versuchen, zu besprechen, was wir wirklich zum glücklich sein brauchen und somit nicht weiter enorm unsere Lebensgrundlage zerstören und gegen Menschenrechte mit schlechten Arbeitsbedingungen im globalen Süden verstoßen.

Die Schul-Workshops finden 8 x im Gymnasium Bürgerwiese Dresden Mittwoch von 8:00 bis 9:30 statt. Im Bertold-Brecht Gymnasium Dresden wurden wir für zweimal 90 Minuten angefragt. Somit kommen wir insgesamt auf 10 Termine je 1,5 Stunden. Jeder einzelne Workshop soll mit einem kleinem Warm-Up zum speziellen Thema beginnen. Dann gibt es 1-2 Hauptaufgaben und wir schließen mit einer kurzen Feedback- bzw. Fazitmethode ab.

2016INKOTA-netzwerk e. V., BerlinSüdlink. Das Nord-Süd-Magazin von INKOTABRD
Projektsumme: 65.855,60 €
Fördersumme: 5.000,00 €
www.inkota.de

Südlink. Das Nord-Süd-Magazin von INKOTA

Der Südlink ist das Nord-Süd-Magazin von INKOTA. Er erscheint vierteljährlich mit einer Auflage von (je nach Schwerpunktthema) 1.400 bis 2.000 Exemplaren. Von einzelnen Ausgaben erscheint der Schwerpunkt zusätzlich als separates INKOTA-Dossier, meist in Auflagen zwischen 800 und 1.500 Exemplaren. Der Südlink bietet Platz für kontroverse Positionen und kritische Berichterstattung zu globalen Fragen. Jede Ausgabe widmet sich schwerpunktmäßig einem Nord-Süd-Thema, bei dem eine breite AutorInnenschaft aus Wissenschaft und Praxis sowie Nord und Süd zu Wort kommt. Die Ressorts "Standpunkte" und "Magazin" beinhalten darüber hinaus aktuelle Kommentare, Kolumnen, Pro- und Contras, Essays, Analysen und Berichte. Das Ressort "Kultur & Alltag" umfasst neben Buchrezensionen auch Beiträge zu den Themen Kino, Theater, Tanz und Musik. Der Südlink wendet sich an eine breite, entwicklungspolitisch interessierte LeserInnenschaft und entwicklungspolitische MultiplikatorInnen sowie an Engagierte und MitarbeiterInnen von entwicklungspolitischen Organisationen und Gruppen, Weltläden und Initiativen, und zusätzlich JournalistInnen. Vor allem die breit angelegten Schwerpunkte (Dossiers) werden von MultiplikatorInnen für die eigene Bildungs-, Kampagnen- und Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt.

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