Geförderte Projekte

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2021PowerShift - Verein für eine ökologisch-solidarische Energie- & Weltwirtschaft e. V., BerlinArmutsverstärker oder Weg aus der Armut? – Das EU-Handelsabkommen mit Kolumbien, Ecuador und PeruArgentinien
Projektsumme: 13.330,00 €
Fördersumme: 10.000,00 €
www.power-shift.de

Armutsverstärker oder Weg aus der Armut? – Das EU-Handelsabkommen mit Kolumbien, Ecuador und Peru

In den letzten zwei Jahrzehnten hat die EU mit Ländern Lateinamerikas Handelsabkommen geschlossen. Diese sollten nachhaltige Entwicklung, eine Diversifizierung der lateinamerikanischen Ökonomien und bessere Lebensbedingungen in diesen Ländern fördern. Auf EU-Ebene findet seit Juli 2020 ein Evaluationsprozess des EU-Kolumbien-Ecuador-Peru Abkommens statt, der mit der Vorstellung einer ex-post Nachhaltigkeitsfolgenabschätzung endet. Da dieser Prozess nur in englischer Sprache stattfindet und damit eine effektive Beteiligung der südamerikanischen Zivilgesellschaft nicht möglich ist, hat sich das Projekt zum Ziel gesetzt, eben diese Stimmen in Bezug auf die Folgen des Abkommens für ihr jeweiliges Land hör- und sichtbar zu machen. Auch für die europäische Zivilgesellschaft sind Berichte aus erster Hand wichtig, um den Prozess auf EU-Ebene besser begleiten zu können. Deswegen besteht das Projekt darin, dass zivilgesellschaftliche Organisationen Kolumbiens, Ecuadors und Perus, die Teil einer Lateinamerika-weiten Plattform zu gerechtem Handel sind, Kurzberichte zu den Folgen des EU-Abkommens für ihre Länder erstellen. Die Koordinierungsstelle der Plattform in Argentinien arbeitet die Berichte dann in Form einer Webserie, bestehend aus drei Kurzfilmen, auf. Das schriftliche wie audiovisuelle Material wird auf den Internetseiten der südamerikanischen Organisationen sowie der Plattform, aber auch bei PowerShift e.V. veröffentlicht. Begleitend sollen Veranstaltungen in Argentinien, Kolumbien, Peru und Ecuador stattfinden, die einen Austausch zum Thema gerechter Handel in der Zivilgesellschaft, aber auch mit politischen EntscheidungsträgerInnen fördern. Das Bildungsmaterial ist dabei nicht nur für die andinen Länder, sondern auch für Argentinien, Brasilien, Uruguay und Paraguay von Bedeutung, da diese Länder 2021 ein Handelsabkommen mit der EU unterzeichnen könnten, das dem der andinen Länder ähnelt. Die Aufklärung über mögliche Folgen des Abkommens anhand der Erfahrungen von Ländern derselben Region ist dabei ein wichtiges Hilfsmittel, um an JournalistInnen, PolitikerInnen, aber auch Unternehmen und gesellschaftliche Gruppen heranzutreten.

2021Lateinamerika-Forum e. V., BerlinBildungsarbeit zu indigenen Völkern und Wirtschaftsformen in AmazonienBRD
Projektsumme: 1.596,00 €
Fördersumme: 1.195,00 €
lateinamerikaforum-berlin.de

Bildungsarbeit zu indigenen Völkern und Wirtschaftsformen in Amazonien

Die Wanderausstellung „Amazonien – eine indigene Naturlandschaft“ des VFSOE, konzipiert durch die Soziologin Prof. Dr. Clarita Müller-Plantenberg, ist vom 04.01.-26.03.2021 im Nachbarschaftsheim Schöneberg zu sehen (Holsteinische Str. 30, 12161 Berlin) und informiert über die Lebens- und Wirtschaftsweise der indigenen Völker in der Amazonasregion sowie ihre aktuelle Situation im Kampf gegen die Zerstörung ihrer Territorien für Agrarindustrie, Bergbau und Energiegewinnung.

Begleitend zur Ausstellung finden Führungen sowie Vorträge und Workshops mit entwicklungspolitischen BildungsreferentInnen statt, bei denen die wirtschaftlichen und sozialen Verflechtungen in Amazonien näher betrachtet werden sollen. Die neoextraktivistische Wirtschaftsweise ist wie ein Boomerang. Die ökologischen Folgen beschränken sich nicht nur auf das lokale, sondern auch das globale Klima und somit auf uns. Daher ist die kritische Thematisierung weltweiter Lieferketten besonders wichtig. Außerdem soll der Blick auf die persönliche Ebene gelenkt werden: Über Workshops soll ein Bezug zum eigenen Konsum und nachhaltiger Landwirtschaft in der eigenen Region (Berlin-Brandenburg) hergestellt werden.

Die Förderung der LEZ soll die Honorare für die BildungsreferentInnen decken. Die Herstellung der Ausstellungstafeln ist bereits aus Eigenmitteln erfolgt. Deren Aufstellung erfolgt in Eigenleistung durch die Amazonien-Initiative Friedenau unter der Trägerschaft des Lateinamerika-Forums.

Sollte die Pandemiesituation keine Präsenzveranstaltungen zulassen, werden wir sämtliche geplanten Aktivitäten virtuell durchführen.

2021Stiftung Nord-Süd-Brücken, BerlinEntwicklungspolitik to go – in Brandenburg oder M-V. Entwicklungspolitische Beiträge für eine nicht-rassistische Gesellschaft!BRD
Projektsumme: 10.000,00 €
Fördersumme: 10.000,00 €

Entwicklungspolitik to go – in Brandenburg oder M-V. Entwicklungspolitische Beiträge für eine nicht-rassistische Gesellschaft!

Der Fokus von „epol to go“ soll inhaltlich stärker auf die relevanten Anknüpfungspunkte an die Nachhaltigkeitsziele und global-lokale Verantwortung für die Umsetzung der Agenda 2030 gesetzt werden. Das Format der zweitägigen Tagung und die Kooperation mit einem Landesnetzwerk (2021 Brandenburg oder M-V) wird weiterhin als gut und tragfähig für einen regionalen entwicklungspolitischen Dialog angesehen. Die zurückliegenden Jahre von epol to go haben gezeigt, dass es für Landesnetzwerke und ostdeutsche NRO günstig ist, einen Ort zu haben, an dem zwei Tage über entwicklungspolitische Inhalte diskutiert wird, lokale und landesweite Vertreter*innen aus Verwaltung und Politik anwesend sind und andere zivilgesellschaftliche Kräfte erreicht werden. Das konkrete Thema für die Tagung 2021 wird in Absprache mit dem verantwortlichen Landesnetzwerk entschieden.

2021Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e. V., BerlinPromotorIn "Dekolonialisierung und Antirassismus"BRD
Projektsumme: 53.250,00 €
Fördersumme: 53.250,00 €

PromotorIn "Dekolonialisierung und Antirassismus"

2021Initiative Perspektivwechsel e. V., BerlinAuf den Spuren des Widerstandes gegen RassismusBRD
Projektsumme: 83.500,00 €
Fördersumme: 13.500,00 €
www.initiative-perspektivwechsel.org

Auf den Spuren des Widerstandes gegen Rassismus

"Auf den Spuren des Widerstands gegen Rassismus" ist ein Projekt, das rassistische Denkstrukturen durch die Auseinandersetzung mit Antikolonialem Widerstand dekonstruiert und junge Menschen ermutigt sich antirassistisch zu positionieren. Das Projekt hat drei Säulen: Eine interaktive, multimediale Wanderausstellung, Workshops für drei verschiedene Zielgruppen sowie ein Bildungscomic. In Bildungsworkshops arbeiten wir mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu historischen und gegenwärtigen Antikolonialen Widerstandsbewegungen aus Kamerun – ein Land, das u.a. 35 Jahre deutsche Kolonie war. Dabei verdeutlichen wir den Zusammenhang zwischen Rassismus und Kolonialismus. Gegenwärtige rassistische Zuschreibungen über Menschen afrikanischer Abstammung überprüfen wir auf ihre historischen Ursprünge. Durch Antikoloniale Widerstandsgeschichten wird ein neuer empowernder Diskurs gegen Rassismus geschaffen. In unserer Ausstellung stellen wir die Kolonialgeschichte Kameruns aus der Perspektive des Widerstands an Hand von Comiczeichnungen und audiovisuellen Elementen vor. Die Ausstellung besteht aus vier Stationen, von denen drei jeweils eine andere Epoche des Widerstands vorstellen und eine Station generelle Informationen über das Land und seine Kolonialgeschichte gibt. Die BesucherInnen haben die Möglichkeit über Fragen der Erinnerungskultur, Rassismus und antikolonialen Widerstand mitzudiskutieren. Der von uns entwickelter Comic „Widerstand. Drei Generationen antikolonialer Protest in Kamerun“ mit antikolonialen Widerstandsgeschichten für Jugendliche und junge Erwachsene hilft bei einem zielgruppenspezifischen Zugang zum Thema.

2021Integrationsgemeinschaft ausländischer Erwerbstätiger (IAE e. V.), ChemnitzRegionalpromotorIn ChemnitzBRD
Projektsumme: 48.650,00 €
Fördersumme: 48.650,00 €

RegionalpromotorIn Chemnitz

2021sukuma arts e. V., DresdenSukuma Medienprojekte: Sukuma Award, Stories of ChangeBRD
Projektsumme: 157.480,00 €
Fördersumme: 3.000,00 €
www.sukuma.net

Sukuma Medienprojekte: Sukuma Award, Stories of Change

Die Sukuma-Medienprojekte entwickeln partizipative Projekte der Kulturellen Bildung für Nachhaltige Entwicklung (KBNE). Sie motivieren zur Beschäftigung mit Global Nachhaltigen Konsum-, Lebens- und Wirtschaftsstilen (GNK/L/W) und den Interdependenzen zwischen globalem Norden und Süden. Die Zielgruppen erarbeiten im Projekt Strategien, wie sie sich in einer globalisierten Gesellschaft und als KonsumentInnen entw.-pol. relevant und sozial-ökologisch nachhaltig verhalten können und bilden Kompetenzen für den sozial-ökologischen Wandel heraus. Im kapitalistischen Wirtschaftsmodell finden sich Ursachen aktueller klimatischer und sozialer Krisen, weswegen neue Narrative und Erfolgsgeschichten anderer Lebens- und Wirtschaftsweisen gesucht werden müssen. Der Wandel unserer Alltagskultur braucht Vorbilder und nachahmbare Handlungsoptionen, die wir mit dem Projekt finden und ansprechend zugänglich machen wollen. Der Sukuma Award sensibilisiert mit Aktionen, Veranstaltungen (VA) und Workshops (WS) für GNK/L/W und motiviert zur kreativen Entwicklung von Filmspot-Ideen, die von den Teilnehmenden sowie Filmprofis verwirklicht werden. Bei Stories Of Change (SOC) entstehen Filmportraits von Initiativen und Unternehmen, die bereits erfolgreich den global nachhaltigen Wandel voranbringen. Auf VA tauschen sich Pioniere des Wandels, Stadtverwaltung, UnternehmerInnen und BürgerInnen zu GNK/L/W aus. Alle Kampagnen werden medienwirksam begleitet und die Bildungsspots bundesweit verbreitet. Neben der Sensibilisierung einer breiten Öffentlichkeit regen die Projekte bei den Projektteilnehmenden Perspektivwechsel, Empathie, Partizipation und aktives Handeln im Alltag an.

2021Brücke e. V., BerlinDRAT "Digital Rural Agro Trading" – Digitaler Handel für landwirtschaftliche Produkte: von Produzenten in ländlichen Gebieten direkt hin zu Konsumenten in Städten - mit möglichst wenigen Zwischenhändlern dank digitaler Technologien, KamerunKamerun
Projektsumme: 36.051,00 €
Fördersumme: 25.000,00 €

DRAT "Digital Rural Agro Trading" – Digitaler Handel für landwirtschaftliche Produkte: von Produzenten in ländlichen Gebieten direkt hin zu Konsumenten in Städten - mit möglichst wenigen Zwischenhändlern dank digitaler Technologien, Kamerun

Im Mittelpunkt steht Armutsbekämpfung. Für Landwirte (weibliche ebenso wie männliche) in ländlichen Gebieten Kamerun ist es sehr schwierig, einen angemessenen Lebensunterhalt mit ihrer Tätigkeit zu bestreiten. Ein Hauptgrund hierfür sind die zahlreichen Zwischenhändler, die viel mehr als die Landwirte verdienen. Um die Zahl der Zwischenhändler in der Vertriebskette landwirtschaftlicher Produkte zu verringern und so den Kleinbauern zu ermöglichen, mehr für ihre geringen Produktionsmengen zu verdienen und die Lebensqualität der Landwirte und ihrer Familien auf dem Land zu verbessern, initiieren wir das DRAT-Projekt "Digital Rural Agro Trading", das die Landwirte auf dem Land direkt mit den Kunden in der Stadt Duala verbindet. Diese können landwirtschaftliche Produkte von den Kleinbauern auf dem Land mit einem Klick von ihren Mobiltelefonen, Tablets und PCs aus kaufen.

Die DRAT-Agrarhandelsplattform wird ländlichen Bauern den Vertrieb ihrer Agrarprodukte an städtische Kunden über eine Web- und mobile Anwendung, einen Bestell- und Lieferverwaltungssystem ermöglichen sowie den Informationsaustausch erleichtern.

Die DRAT-Agrarhandelsplattform wird drei Arten von Dienstleistungen für Landwirte in ländlichen Gebieten anbieten:

a) Direktvermarktung: Verkauf von Produkten ländlicher Bauern auf der digitalen Plattform b) Logistik: Transport und Lieferung von landwirtschaftlichen Produkten an Kunden in der Stadt c) Sensibilisierung: Information über Produktions- und Verpackungstechniken für landwirtschaftliche Produkte

2021Germanwatch e. V., BerlinPromotorIn für zukunftsfähiges WirtschaftenBRD
Projektsumme: 53.250,00 €
Fördersumme: 53.250,00 €
www.germanwatch.org

PromotorIn für zukunftsfähiges Wirtschaften

2021Lehniner Institut für Kunst und Kultur e. V. (LIK), Kloster LehninWSD – weltoffene HeimatorteBRD
Projektsumme: 48.000,00 €
Fördersumme: 36.000,00 €
www.lehniner-institut-fuer-kunst.de

WSD – weltoffene Heimatorte

Lehniner Institut für Kunst und Kultur (LIKK) e.V. wurde 1991 durch eine Gruppe von KünstlerInnen gegründet und aufgebaut. Übergeordnete Ziele des Vereins sind die Förderung von Kunst und Kultur sowie der internationale Austausch im Rahmen einer zukunftsfähigen Entwicklung. Um diese Ziele zu verwirklichen, unterhält der Verein Werkstätten, Ateliers und Ausstellungsorte. Ergänzend schaffen Wohn- und Übernachtungsplätze die Möglichkeit, auch über einen längeren Zeitraum vor Ort zu wirken und zu arbeiten. Der Verein richtet sich dabei an lokale, europäische und internationale Kreative und Kunstschaffende, ein interessiertes Fachpublikum und junge Menschen mit Interesse an einer Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur im Rahmen einer zukunftsfähigen Entwicklung sowie an die Menschen in der Region als Ort für künstlerisch-kulturellen Erfahrungsraum.

2021PowerShift - Verein für eine ökologisch-solidarische Energie- & Weltwirtschaft e. V., BerlinPromotorIn für Klima- und RessourcengerechtigkeitBRD
Projektsumme: 59.250,00 €
Fördersumme: 59.250,00 €
www.power-shift.de

PromotorIn für Klima- und Ressourcengerechtigkeit

2021Gesellschaft für solidarische Entwicklungszusammenarbeit e. V., BerlinPromotorIn für Mobile Unterstützung und Beratung Entwicklungspolitischer InlandarbeitBRD
Projektsumme: 49.000,00 €
Fördersumme: 49.000,00 €
www.gse-ev.de

PromotorIn für Mobile Unterstützung und Beratung Entwicklungspolitischer Inlandarbeit

2021Tutmonde e. V., StralsundAnstellungsträgerschaft „Weltoffen, Solidarisch und dialogisch“BRD
Projektsumme: 48.000,00 €
Fördersumme: 36.000,00 €
www.tutmonde.eu

Anstellungsträgerschaft „Weltoffen, Solidarisch und dialogisch“

Tutmonde e.V. ist eine 2006 in Stralsund gegründete MigrantInnenorganisation. Im Mittelpunkt der Vereinsarbeit stehen insbesondere die Situation und Stärkung von Mädchen und Frauen mit Flucht- und Migrationsgeschichte, ihre politische und gesellschaftliche Partizipation und die Gleichberechtigung von Mädchen, Frauen und LSBTI sowie eine genderreflektierte gesellschaftliche Teilhabe von Kindern, Jungen, Alten, politisch oder rassistisch Verfolgten. Der Verein fühlt sich außerdem den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDG) verpflichtet und engagiert sich in Mecklenburg-Vorpommern vor allem für Gesundheit und Bildung.

2021Stadt-Land.move – Werkstatt für sozial-ökologischen Wandel e. V., Werder (Havel)PromotorIn zur Stärkung von Nord-Süd-Themen in regionalen NachhaltigkeitsstrukturenBRD
Projektsumme: 49.400,00 €
Fördersumme: 49.400,00 €
www.stadt-land-move.org

PromotorIn zur Stärkung von Nord-Süd-Themen in regionalen Nachhaltigkeitsstrukturen

2021OIKOS Eine Welt e. V., BerlinStärkung der Klimaresilienz im kleinbäuerlichen Bananenanbau, AngolaAngola
Projektsumme: 222.220,00 €
Fördersumme: 15.000,00 €
www.oikos-berlin.de

Stärkung der Klimaresilienz im kleinbäuerlichen Bananenanbau, Angola

Oberziel (Impact): Das Projekt zielt ab auf Armutsbekämpfung und Verbesserung der Ernährungssicherheit bei Kleinbauern in der Provinz Kwanza Sul durch Stärkung der Klimaresilienz ihrer Bananenpflanzungen.

Projektziele:

729 Kleinbauernfamilien sichern ihre Ernährung ganzjährig und erzielen Einkommen aus neu aufgebauten Bananenpflanzungen mit verbesserter Klimaresilienz. Durch Pflanzgutsicherung, Eignungsbewertung und standortgerechte Verwendung von verloren gegangenen und zurückgedrängten traditionellen Bananensorten wird die Sortenvielfalt im kleinbäuerlichen Bananenanbau gestärkt.

Ein System der bäuerlichen Weiterbildung durch Feldschulen mit Schwerpunkt auf klimaresilienter, sortenreicher Bananenproduktion ist eingeführt, wird provinzweit genutzt und verbessert die Anbauergebnisse und ihre Marktwirksamkeit nachhaltig.

2021Friedenskreis Halle e. V., Halle/S.Anstellungsträgerschaft „Weltoffen, Solidarisch und dialogisch“BRD
Projektsumme: 48.000,00 €
Fördersumme: 36.000,00 €
www.friedenskreis-halle.de

Anstellungsträgerschaft „Weltoffen, Solidarisch und dialogisch“

2021OIKOS Eine Welt e. V., BerlinZugänge zum städtischen Arbeitsmarkt und Abbau von Mädchendiskriminierung, Cassongue, AngolaAngola
Projektsumme: 69.720,00 €
Fördersumme: 4.800,00 €
www.oikos-berlin.de

Zugänge zum städtischen Arbeitsmarkt und Abbau von Mädchendiskriminierung, Cassongue, Angola

Oberziel (Impact): Öffnung von Zugängen zum urbanen Arbeitsmarkt zur nachhaltigen Verbesserung der Einkommen benachteiligter ländlicher Jugendlicher und den Abbau zugangshemmender Formen der Mädchendiskriminierung in Cassongue, Provinz Kwanza Sul.

Projektziele:

In der ländlichen Kreishauptstadt Cassongue und im Außenbezirk Salinas der Provinzhauptstadt Sumbe sind Berufsausbildungszentren mit 210 Lehrplätzen für städtische Berufe neu eingerichtet und werden von benachteiligten Jugendlichen mit ländlichem Hintergrund genutzt.

Ein Aufklärungs- und Mobilisierungsprogramm gegen Frühverheiratung und Jugendmaternität erreicht traditionsverhaftete Elternhäuser und bietet unter Druck stehenden Mädchen Beistand und Aufklärung bei der Entscheidung über Heirat, Mutterschaft und Berufsweg an. 476 weibliche Jugendliche nutzen das Berufsausbildungsangebot gleichberechtigt und sichern sich den Zugang zu neuen Berufen als unabhängige Einkommensquelle.

689 Jugendliche verfügen nach Abschluss der Berufsausbildung über eine auf dem lokalen Arbeitsmarkt nachgefragte berufliche Qualifikation. 620 von ihnen erzielen damit ein auskömmliches Einkommen oberhalb der Armutsgrenze. Unter den Absolventen haben die Mädchen mit 62% einen überdurchschnittlichen Anteil.

Der IECA-Pastoralbezirk Sumbe hat für den Bereich sozialer Entwicklungsprojekte fachliche, organisatorische und politische Kompetenzen erworben, um selbständig vordringliche soziale Anliegen der benachteiligten Bevölkerungsgruppen anzugehen.

2021TechEnergy For Africa (TEFA e. V.), BerlinWater is Energy 20 (WIE20) „Share a smile“, KamerunKamerun
Projektsumme: 12.629,00 €
Fördersumme: 9.470,00 €
www.techenergyforafrica.org

Water is Energy 20 (WIE20) „Share a smile“, Kamerun

"Share a smile" ist ein Projekt der ASEBE in Zusammenarbeit mit TEFA e.V. Das Projekt besteht in der Sensibilisierungskampagne in der Gemeinde Ongot. Der Ort selber liegt in der Gemeinde Mbankomo. Das Projekt besteht aus einer Sensibilisierungsarbeit in dem Gymnasium und in der Gemeinde und auf die Qualifizierung der Mitglieder des Vereins ASEBE. Durch die Qualifizierung werden Sie als Multiplikatorinnen fungieren und das erworbene Wissen an den Schülerinnen und an der Bevölkerung weitergeben.

Das Projekt wird in zwei Phasen implementiert:

  1. Qualifizierungsphase der ASEBE-Expert*innen

In dieser Phase wird Ein TEFA-Experte, ASEBE als ausführende Organisation vor Ort ausbilden, um den Wissenstransfer im Bereich der Projektarbeit zu ermöglichen. Dadurch können erstens die nächsten beiden Phasen problemlos durchgeführt werden und zweitens die Nachhaltigkeit des Projekts gewährleistet werden. Folgende Modulen werden während des Trainings durchgeführt:

● Projektmanagement

Durch die Ausbildung im Projektmanagement werden die ASEBE-Mitglieder in der Lage sein, ein Projekt unter Berücksichtigung der kamerunischen Realität zu planen, zu überwachen, zu steuern und durchzuführen sowie Berichte zu erstellen. Darüber hinaus kann die Partnerorganisation lernen, wie man eine Kampagne zum Crowdfunding für ein Projekt organisiert, wie man die Finanzen eines Projekts verwaltet und wie man die Zivilbevölkerung einbezieht, um die Nachhaltigkeit des Projekts zu gewährleisten.

● Nachhaltiges Wassermanagement

Durch diese Module wird über mögliche innovative Technologien, Verfahren und Systemlösungen für eine Nachhaltige Bewirtschaftung der Ressource Wasser besprochen. Diese Phase des Projekts besteht nämlich auch in der Vorbereitung der Bildung eines Wasser-Komitees und das Aufbau von Filterprototypen mithilfe von Recyclingmaterialen.

• Wie führe ich eine Sensibilisierungskampagne durch?

Sensibilisierungskampagnen sind wichtig zur Verbreitung und Förderung von guten Verhaltensweisen. Kampagnen bestehen aus einem schrittweise durchzuführenden Arbeitsprozess. Dieser reicht von der genauen Zielgruppenbestimmung über die Analyse des Wissens, der Wünsche und der Verhaltensweisen dieser Zielgruppen bis hin zur Entwicklung und Anwendung zielgruppenspezifischer Kommunikationsstrategien und zur begleitenden Evaluation. Die Teilnehmer*innen lernen im Rahmen dieser Qualifizierung wie Sie eine Sensibilisierungskampagne planen, organisieren und durchführen, welche Kommunikationskanäle sie nutzen können um ihre Zielgruppe zu erreichen.

● Hygieneschulung / Hygienemanagement

ASEBE-Mitgliedern werden in einem Tagesworkshop durch einen Gesundheitsexperten über Risiken von Konsum von unsauberem Wasserkonsum geschult. Durch die Qualifizierung werden Sie als Multiplikatorinnen fungieren und das erworbene Wissen an den Schülerinnen und an der Bevölkerung weitergeben.

  1. Sensibilisierungskampagnen / Hygieneschulung in der Schule und in der Gemeinde

Der Verein ASEBE wird Sensibilisierungskampagnen in der Schule und in der Nachbarschaft in Ongot / Mbankomo durchführen. Die folgenden Themen werden während der Sensibilisierungskampagnen vorgestellt: Vorstellung des Projektvorhabens, Rolle und Beitrag der Bevölkerung, Präventions-, Hygiene-, Gesundheitsmaßnahmen im Umgang mit unsauberem Wasser. Sie werden auch die Koordinierung von Materialen Video Drehung übernehmen

2021Afropa e. V. Verein für afrikanisch-europäische Verständigung, DresdenGemeindewasserversorgung und Hygienedienste Projekt (CWAS-Project), UgandaUganda
Projektsumme: 13.333,00 €
Fördersumme: 10.000,00 €
afropa.org

Gemeindewasserversorgung und Hygienedienste Projekt (CWAS-Project), Uganda

Das Gemeindewasserversorgung und Hygienedienste Projekt (CWAS) kommt zu einer Zeit, in die schwer erreichbaren Gemeinden in Kitgum und Lamwo, insbesondere die Unterbezirke Amida, Omiyanyima, Padibe und Palabek, mit einer alarmierenden Wasserkrise konfrontiert sind, und dringend sauberes und sicheres Wasser benötigen. Hinzu kommt, dass die Ausbreitung des Corona-Virus sich in aller Stille unter ihnen ausbreitet. Die nächstgelegene Wasserentnahmestelle in Akweyo, wo ein neues Brunnenloch gebohrt werden soll, ist 6 Kilometer entfernt. Die Frauen, Mädchen, Kinder, älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen leiden weiterhin in diesen Gebieten, weil sie keinen Zugang zu sauberem, sicherem und zuverlässigem Wasser haben. Da es sich um einen Distrikt handelt, der über 20.000 Flüchtlinge aus den verschiedenen angrenzenden Distrikten aufnimmt, bleiben Fragen der Wassergerechtigkeit eine Herausforderung.

Das Projekt wird auch eine Antwort auf COVID -19 sein, indem es die Fortschritte bei den SDGs sichert und das Versprechen einhält, niemanden zurückzulassen. Die Programmrahmen der KDLG (Kitgum Distriktes lokale Regierung) sind in einem dreistufigen Ansatz verankert. Sie reagieren gleichzeitig in den Phasen vor der Infektionswelle, während der Infektionswelle und in der Erholungsphase, wobei der Schwerpunkt auf gefährdeten und an den weitesten zurückgelassenen Bevölkerungsgruppen liegt.

Die KDLG-Reaktion auf COVID-19 wäre eine Strategie in Einklang mit dem Nationalen Bereitschafts- und Reaktionsplan für die Prävention von Krankheiten, deren Ursprung aus dem Mangel oder verschmutzten Wasser resultieren, einschließlich COVID-19, aber ihre Kapazität ist nach wie vor gering und es fehlt der Wille, auf die Bedürfnisse der Menschen einzugehen. Das Projekt wird sich auf Frauen, Mädchen, Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen, die in der Gemeinschaft am stärksten gefährdet sind, positiv auswirken. Konkret werden Schulen, Marktplätze, dörfliche Spargruppen, Wasserstellen und Gesundheitszentren in schwer zugänglichen Gebieten in Betracht gezogen und unterstüzt.

2021moveGLOBAL – Berliner Verband migrantisch-diasporischer Organisationen in der Einen Welt e. V., BerlinPromotorIn "Stärkung der migrantischen Zivilgesellschaft"BRD
Projektsumme: 46.350,00 €
Fördersumme: 46.350,00 €
www.moveglobal.de/

PromotorIn "Stärkung der migrantischen Zivilgesellschaft"

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