Pädagogisch und ökologisch nachhaltige Dorfschulen (Comunidad educativa sostenible), Nicaragua
1 - # 4 Bildungsarbeit: Sowohl unterrichtsbezogene als auch außerschulische Aktivitäten haben das Ziel, den Schülern Lerninhalte in Bezug auf Gesundheit, inklusive Erziehung, Nachhaltigkeit und Resilienz angesichts des Klimawandels zu vermitteln. Weitere Themen sind die Förderung der Kreativität, des bürgerschaftlichen Engagements und des kritischen Denkens.
Mittel -und langfristiges Ziel ist dabei eine qualitativ bessere Bildung der Kinder und Jugendlichen, vor allem zu den Themen, die üblicherweise im Unterricht nicht behandelt werden (Inklusion, ökologisches und gemeinschaftsdienliches Verhalten im Alltag).
5 und # 6 Infrastrukturmaßnahmen: Beide Bildungseinrichtungen verfügen auf ihrem Gelände über betonierte Freiflächen für Versammlungen, Feiern, Projekttage und Sportunterricht, die während der Trockenzeit (Sonneneinstrahlung) und der Regenzeit nur eingeschränkt nutzbar sind. Neben schulischen Aktivitäten werden die Areale für kommunale Veranstaltungen (Dorfversammlungen, Durchführung von Wahlen usw.) genutzt.
Um eine ganzjährige und wetterunabhängige Nutzung der Flächen zu ermöglichen, sollen sie im Zuge des vorliegenden Projektes überdacht werden. Dazu hat sich in anderen Schulen eine landestypische Konstruktion mit Zinkplatten auf Metallpfosten bewährt.
Dabei wird die Konstruktion so ausgeführt, dass das von den Dachflächen abfließende Regenwasser in Sammelbecken geleitet wird. So kann es für Gärten und Beete in den Schulen, für Reinigungszwecke usw. genutzt werden. So wird neben den pädagogischen und sozialen Effekten des Projektes ein anschauliches und für jeden nachvollziehbares Beispiel zur Einsparung natürlicher Ressourcen und zum nachhaltigen Wirtschaften erbracht.
https://maps.app.goo.gl/AZHai7wSMLzXQ47r6 (Büro von APRODIM)
https://maps.app.goo.gl/p7U9aNMrSV2mGDxY7 (Schule in Fatima)
https://maps.app.goo.gl/4CQKZuiCb4BDGpt18 (Schule in Dulce Nombre)
2026
Verein zur Förderung des Verständnisses für die Probleme der Einen Welt e. V. Aue, Aue
Bildung für alle – Erweiterungsbau Schule 1. Obergeschoss, Ägypten
Es handelt sich um ein Bildungsprojekt zur Förderung sozial und/oder gesundheitlich benachteiligter Kinder in Luxor/ Westbank/ Elboeirat/ Elrozga (Ägypten). Ziel ist die Erweiterung des betreuten Umfeldes für Kinder im Alter zwischen ca. 5 bis ca. 15 Jahren. Dafür soll ein bestehendes Gebäude erweitert werden. Auf das bereits errichtete und genutzte Erdgeschoss mit 3 Betreuungsräumen, einer Teeküche und sanitären Einrichtungen soll ein 1. Obergeschoss errichtet werden. Es sollen weitere Unterrichtsräume geschaffen werden, um der großen Nachfrage nach Betreuung im Dorf gerecht zu werden. Für die Räume ist eine Doppelnutzung geplant. Tagsüber werden die Kinder unterrichtet und am Abend findet in den Räumen Erwachsenenbildung statt. Mit dem Bau des 1. Obergeschosses werden weitere 60 Betreuungsplätze geschaffen. Das Gebäude befindet sich im Zentrum des Dorfes und ist somit für die Kinder fußläufig und ohne Begleitung erreichbar. Mit dem Erweiterungsbau können noch mehr Kinder aus armen Familien betreut und auf die Schule vorbereitet werden. Die Betreuung der Kinder erfolgt durch Pädagogen. Besonders Mädchen, die sonst im Haushalt helfen müssten, wird in diesen Gemeinschaftsklassen Gelegenheit gegeben, die Grundlagen für eine qualifizierte Ausbildung zu erlangen. Die Bildung und Wissensvermittlung erfolgen weltoffen im Rahmen der vor Ort geltenden Werte. Dies wird von unserem Südpartnerverein Hayah Afdal (besser leben), dem vor allem sozial engagierte Menschen angehören, fortwährend begleitet.
Das Projekt "WIR -Gemeinsam in Görlitz" das Second Attempt e.V.setzt sich in Görlitz mit partizipativen Formaten für ein weltoffenes und nachhaltiges Miteinander ein. Im Zentrum stehen Begegnung, Bildung, Partizipation und Empowerment, ins besondere für Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte. Mit niedrigschwelligen Angeboten wie Begegnunscafes, Ausstellungen und Veranstaltungen fördert das Projekt kulturellen Austaussch, Teilhabe und Wissensvermittlung zur sowie Umsetzung von SDGs auf lokaler Ebene. Ziel ist es, Weltoffenheit zu transportieren, Solidarität zu generieren und Dialogräume zu schaffen, um ein solidarisches und gerechtes Zusammenleben in der Europastadt Görlitz/Zgorzelec und der ganzen Welt zu fördern.
2026
Gesellschaft für solidarische Entwicklungszusammenarbeit (GSE) e. V., Berlin
Der Schulgewächshaus – ein Ort, um gutes Leben wachsen zu lassen, Bolivien (hier: Aufstockung)
Der Schulgewächshaus – ein Ort, um gutes Leben wachsen zu lassen, Bolivien (hier: Aufstockung)
Das Ziel des Projekts ist es, die Philosophie des „guten Lebens“ zu fördern: in Harmonie mit der Umwelt und der Gesellschaft, sowohl in Schulen als auch in der Stadt El Alto.
Zu diesem Zweck wird Wintata einerseits die Wiederaufforstung der Queñua fördern, die ein zentrales Element des andinen Ökosystems darstellt, und andererseits den Anbau von Gemüse in Schulen unterstützen, um eine gesunde Ernährung der SchülerInnen zu stärken.
Durch die Wiederaufforstung mit Queñuas in El Alto soll das Bewusstsein für das einheimische Ökosystem geschärft und damit eine neue Beziehung der SchülerInnen und BürgerInnen von El Alto zur einheimischen Natur gefördert werden.
In den Workshops zum „guten Leben“ wird das Leben in Harmonie mit der Schulgemeinschaft, mit den Nachbarn und in der Stadt betont, um ein harmonisches Zusammenleben in der Gesellschaft zu fördern."
1. Bildungsprojekte mit ExpertInnen in Schulen und vor Ort (Zielgruppe: ca. 60 SchülerInnen aus ausgewählten Grundschulen).
2. Bau eines Lernpfades.
3. Bau einer Baumschule für Queñuabäume inklusive Materials.
4. Bau von Gemüsebeeten.
5. Erstellung eines Lernvideos.
6. Kurse zur Sensibilisierung der Bevölkerung für den Schutz der Queñua und für die Gemüseanbau in der Stadt El Alto.
7. Öffentlichkeitsarbeit in den örtlichen Medien.
8. Gemeinsame Pflanzung und Pflege von Queñuas.
9. Gemeinsame Gemüseanpflanzung und Pflege.
Vorrangige Zielgruppe sind SchülerInnen der Grundschule 4. Klasse. Dies schließt aber die strukturelle Verantwortung von Schule und umgebender Gemeinde mit ein.
Diese zeigt sich dann u.a. in der Gemeinschaftsarbeit zur Sanierung-Ökosystems (Schutz vor Plastikverschmutzung, Aufforstung) und der Sensibilisierung weiterer Kreise durch Öffentlichkeitsarbeit.
BNE-Schulworkshops Klimakrise und Plastikverschmutzung
Unser Projekt bietet 13 Schulworkshops à 90 Minuten für verschiedene Grund- und weiterführende Schulen in Dresden und im ländlichen Raum an. Zur Auswahl stehen 4 Themen, deren jeweilige Inhalte und Methoden alters- und klassenstufengerecht und den kognitiven Bedürfnissen der jeweiligen Zielgruppe entsprechend angepasst werden.
Klimakrise & Gerechtigkeit: Die Klimakrise ist bereits Realität. Wie sehr sind wir in Deutschland betroffen und wie viel Verantwortung tragen wir für ihre Entstehung? Wie sieht es in anderen Ländern aus? Was bedeutet Klimagerechtigkeit und wie gerecht geht es beim Klimaschutz zu?
Methodenreich und interaktiv werden diese und weitere Fragestellungen durch Kurzimpulse der Referierenden und selbstständig in Gruppen erarbeitet. Die Jugendlichen lernen dabei aus ausgewählten Quellen relevante Informationen herauszuziehen, zusammenzufassen und diese zu präsentieren. Im Workshop werden Basiswissen zu Klimagerechtigkeit, den Ursachen und Auswirkungen der Klimakrise wiederholt und gefestigt sowie eigene Handlungsoptionen ergründet und entwickelt.
Klimakrise & Ernährung: Ziel der Bildungseinheit ist es, das Grundlagenwissen der Kinder und Jugendlichen zum Klimawandel zu festigen sowie ihnen die klimatischen, sozialen und ökologischen Auswirkungen der (eigenen) Ernährung zu vermitteln.
Am Beispiel der Banane, der Ananas und des Kakaos wird aufgezeigt, wo diese angebaut werden und wie unterschiedlich Arbeitsbedingungen weltweit sein können. Ziel ist es, die eigene Brotdose als Hebel zu erkennen und sich kritisch mit dem Essen auf dem Teller auseinandersetzen zu können. Mithilfe der Planetary Health Diet erschließen sich die Kinder gemeinsam, wie eine zukunftsfähige Ernährung aussehen kann. Klimakrise & Konsum: Der Workshop behandelt die Verbindung zwischen Klimakrise und Konsum im globalen Kontext und beleuchtet anhand konkreter Fallbeispiele, wie individuelle Konsumentscheidungen und Lieferketten Umwelt- und Sozialdimensionen prägen. Nach der Wiederholung und Festigung von Grundlagenwissen zur Klimakrise fokussiert der Workshop sich auf drei zentrale Felder: Kleidung (Fast Fashion aus Indonesien), Ernährung (Kakaoanbau in Brasilien), sowie die Rohstoffgewinnung für IT-Produkte in der DR Kongo. Zur vertiefenden Erarbeitung recherchieren die Jugendlichen in Kleingruppen in ausgewählten Materialien. Im Anschluss stellen sie den anderen Gruppen ihre Ergebnisse vor und diskutieren Herausforderungen und Lösungsansätze ihres jeweiligen Themas.
Globale Plastikverschmutzung: Der Workshop beleuchtet, wie Plastikverschmutzung weltweit entsteht, welche Umwelt- und Sozialfolgen sie hat und welche gemeinsamen Hebel es gibt, um die globale Situation zu verbessern. Anhand von Beispielen wird gezeigt, wie Abfallströme entlang von Produktions- und Konsumketten entstehen, wie Küsten-, Meeres- und Bodenökosysteme betroffen sind und welche Auswirkungen Einwegkunststoffe und Mikroplastik auf Tiere, Menschen und Ökosysteme haben können. Der Workshop schließt mit praktischen Handlungsoptionen, die die Kinder und Jugendlichen im Alltag umsetzen können, um Plastikabfall zu reduzieren, Recycling zu fördern und bewussten Konsum zu unterstützen.
2026
Tansania-Hilfe Erfurt e. V., Erfurt
Bau eines überdachten Verbindungsganges / Korridors zwischen der Mutter-Kind-Klinik/ OP und dem ambulanten Bereich (OPD-outpatient department) des KWIRO-Dispensary, Tansania
Bau eines überdachten Verbindungsganges / Korridors zwischen der Mutter-Kind-Klinik/ OP und dem ambulanten Bereich (OPD-outpatient department) des KWIRO-Dispensary, Tansania
Gemäß staatlicher Auflagen und existierender gesetzlicher Vorschriften ist der Bau eines überdachten Verbindungsganges / Korridors zwischen der Mutter-Kind-Klinik/ OP und dem ambulanten Bereich (OPD-outpatient department) des KWIRO-Dispensary erforderlich, um insbesondere für die Patienten und auch für das medizinische Personal einen sicheren und vor den Wetterunbilden geschützten Transfer zwischen beiden Teilen eines Mutter-Kind-Gesundheitszentrums-Komplexes barrierefrei abzusichern. Dieser Verbindungsweg zwischen MCH-Trakt und OPD-Abteilung ist ebenfalls für künftige, angedachte Erweiterungen des KWIRO-Gesundheitszentrums um weitere Fachdisziplinen eine gute Basis. ( Nachhaltigkeit)
2026
dialogus – Kulturelle Vielfalt leben e.V., Mittweida
WSD-Fachstelle Kunst trifft Nachhaltigkeit – Kreative Ansätze für globale Verantwortung
Kinder und Jugendliche lernen über unsere verschiedenen Bildungsprogramme in Kombination mit Kunst/Kultur die Zusammenhänge in der Welt kennenlernen und werden sensibilisiert, dass ihr eigenes Handeln Auswirkungen auf die Welt und nachfolgende Generationen hat.
Themenspezifische Erlebnisausstellungen zu Nachhaltigkeitsthemen runden das Projekt ab. Durch die Einbeziehung von Menschen mit Migrationsgeschichte (aus dem globalen Süden) werden die Programme authentisch. Über Social-Media und verschiedene Veranstaltungsprogramme tritt der Verein zu den Projektergebnissen mit Zielgruppe, Öffentlichkeit und Interessenten in den Dialog.
2026
Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e. V., Magdeburg
Die Fachstellung der WSD-Projekts fördert Weltoffenheit, Solidarität und Dialog mit interkulturellen Aktionen und legt den Schwerpunkt auf die Zusammenarbeit von Zivilgesellschaft, Hochschulen und Verwaltung. Kooperation wie das Win-Win-Seminar, die Europäische Charta der Menschenrechte (Amt für Gleichstellung) und der Offene Kanal sollen ausgebaut werden.
Ziel ist es, mit Formaten wie der SDG-Club-Reihe und Social-Media-Aktionen nachhaltige Netzwerke zu schaffen und das Bewusstsein für globale Themen zu stärken, Hauptzielgruppe ist die Zivilgesellschaft, ergänzt durch die internationale Perspektive von Partnerorganisationen aus Migrantenorganisationen und Hochschulen. So verbindet die Fachstelle globale Ansätze mit lokaler Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele.
2026
Stiftung Nord-Süd-Brücken, Berlin
BIKO-Begleitmaßnahmen
BRD
Projektsumme:
5.000,00 €
Fördersumme:
5.000,00 €
BIKO-Begleitmaßnahmen
2026
Stiftung Nord-Süd-Brücken, Berlin
Niemanden zurücklassen. Volles Engagement für die nachhaltigen Entwicklungsziele - Durchführung von jährlichen Bilanz-Tagungen auf Länderebene, gemeinsam mit den ostdeutschen Landesnetzwerken
BRD
Projektsumme:
7.000,00 €
Fördersumme:
7.000,00 €
Niemanden zurücklassen. Volles Engagement für die nachhaltigen Entwicklungsziele - Durchführung von jährlichen Bilanz-Tagungen auf Länderebene, gemeinsam mit den ostdeutschen Landesnetzwerken
2026
Entwicklungspolitisches Bildungs- und Informationszentrum e. V., Berlin
WSD-Fachstelle "Globale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit in der Textilindustrie"
Der Kabutze e.V. aus Greifswald bietet allen BesucherInnen eine Nähwerkstatt mit Fachkenntnis zur Selbsthilfe und arbeitet und informiert zu entwicklungspolitischen Themen und fairer Arbeit mit Bezug zur Textil- und Kleidungsindustrie. Der Verein leistet Bildungs- und Kampagnenarbeit auf lokaler und regionaler Ebene, mit globalen Bezügen. Neben Reparaturworkshops, Info-Ständen mit praktischem Nähanteil und Kleidertauschveranstaltungen organisiert die Kabutze Bildungsveranstaltungen wie Ausstellungen, Vorträge und Filme.
Wir fördern generationenübergreifenden Wissenstransfer zu Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Mit Casual-Learning-Ansätzen wie dem Spendenparlament im Saale-Orla-Kreis bringen wir Themen und Inhalte der Agenda 2030 strukturell und (unter)bewusst in die Region. Durch Kooperationen mit Schulen arbeiten wir mit Kindern an BNE-Themen und erreichen ihre Familien über gemeinsame Aktionen, wie bspw. Gemeinsamen SDG-Festen. So erreichen wir Zielgruppen, die sonst keine oder wenige Berührungspunkte zu besagten Themenfeldern haben. Ergänzt wird dies durch Kooperationsprojekte mit anderen BNE-Akteuren und WSD-Trägern, die jährlich konzipiert und durchgeführt werden.