Niemanden zurücklassen. Volles Engagement für die nachhaltigen Entwicklungsziele - Durchführung von jährlichen Bilanz-Tagungen auf Länderebene, gemeinsam mit den ostdeutschen Landesnetzwerken
BRD
Projektsumme:
7.000,00 €
Fördersumme:
7.000,00 €
Niemanden zurücklassen. Volles Engagement für die nachhaltigen Entwicklungsziele - Durchführung von jährlichen Bilanz-Tagungen auf Länderebene, gemeinsam mit den ostdeutschen Landesnetzwerken
2026
Eine Welt Netzwerk Sachsen-Anhalt e. V., Dessau-Roßlau
Globale Verantwortung lokal gestalten: Fairer Handel und Landwirtschaft im Dialog
Globale Verantwortung lokal gestalten: Fairer Handel und Landwirtschaft im Dialog
Das Projekt fördert die sozio-ökologische Transformation in Sachsen-Anhalt, indem es beschreibung verschiedene Zielgruppen über Fairen Handel, nachhaltigen Konsum, Landwirtschaft und die UN-Agenda 2030 informiert. Es bietet praxisorientierte Alternativen, die lokale und globale Herausforderungen wie Klimawandel und Armut berücksichtigen. Schwerpunkte liegen auf den Nachhaltigkeitszielen SDG 2 (Kein Hunger), SDG 12 (Nachhaltiger Konsum und Produktion) und SDG 13 (Klimaschutz).
Das Projekt sensibilisiert für die Rolle nachhaltiger Landwirtschaft und Fairen Handels bei der Stärkung von Resilienz gegenüber Klimaveränderungen. Es zeigt auf, wie bewusstes Konsumverhalten in Deutschland den globalen Klimaschutz sowie soziale Gerechtigkeit unterstützt. Ein zentraler Aspekt ist der Dialog zwischen Landwirtinnen und Akteur:innen des Fairen Handels in Sachsen-Anhalt, um Perspektivwechsel und nachhaltige Handlungsoptionen anzuregen.
Ziel ist es, das Bewusstsein für globale Zusammenhänge zu stärken und Multiplikator:innen zu befähigen, ihr Wissen in Netzwerken zu verbreiten. Dadurch soll eine breitere gesellschaftliche Wirkung erzielt werden, die lokale und globale Nachhaltigkeitsziele unterstützt.
2026
Stiftung Nord-Süd-Brücken, Berlin
Begleitung und Qualifizierung im Rahmen des ostdeutschen Promotor*innenprogramms
BRD
Projektsumme:
15.000,00 €
Fördersumme:
15.000,00 €
Begleitung und Qualifizierung im Rahmen des ostdeutschen Promotor*innenprogramms
2026
Stiftung Nord-Süd-Brücken, Berlin
Geberabstimmung
BRD
Projektsumme:
500,00 €
Fördersumme:
500,00 €
Geberabstimmung
2026
Stiftung Nord-Süd-Brücken, Berlin
Bustour oder vergleichbare ÖA-Aktivität in Sachsen-Anhalt und MV
BRD
Projektsumme:
10.000,00 €
Fördersumme:
10.000,00 €
Bustour oder vergleichbare ÖA-Aktivität in Sachsen-Anhalt und MV
Eberswalder Hochschulgesellschaft (EHG) – Netzwerk für Alumni und Freunde der HNE Eberswalde e. V., Eberswalde
Partizipative Gestaltung des ökologisch nachhaltigen und sozial integrierten Schutzgebiet-Managements in Kiplombe, Kenia
Kenia
Projektsumme:
9.994,83 €
Fördersumme:
5.400,00 €
Partizipative Gestaltung des ökologisch nachhaltigen und sozial integrierten Schutzgebiet-Managements in Kiplombe, Kenia
Im Rahmen unserer Masterarbeit planen wir eine dreimonatige Reise nach Kenia, die über einen reinen Forschungsaufenthalt hinausgeht. Im Mittelpunkt steht dabei die Begegnung mit den Menschen vor Ort: der Austausch mit Mitarbeitenden der NGO, Ranger:innen sowie den Bewohner:innen der Conservancy. Durch das gemeinsame Leben und Arbeiten können unterschiedliche Perspektiven auf Natur, Nutzung und Schutz von Ressourcen erkannt und kommuniziert werden. Dieser interkulturelle Austausch ist für uns ein zentraler Bestandteil des Projekts.
Gleichzeitig ist die Reise Teil unserer wissenschaftlichen Arbeit, für die wir Daten in der Kiplombe-Conservancy erheben. Unsere Forschungen sollen dazu dienen partizipatorisch mit Menschen vor Ort gemeinsam einen Managementplan für das Naturschutzgebiet zu entwickeln. Dieser kommt sowohl dem Ökosystem als auch der lokalen Bevölkerung zugute. Dabei haben wir drei jeweils andere Fokusse, während Liebgard sich auf die Weidegebiete konzentriert, liegt Simons Fokus auf den Landwirtschaftlichen Flächen und Helenes auf denen der Bergwaldgebiete.
Wir arbeiten eng mit kenianischen Studierenden und jungen Erwachsenen zusammen. Unsere Erfahrungen halten wir in einem gemeinsamen Blog fest.
Das Projekt findet in Kooperation mit der NGO 50 Treasures of Kenya Trust (50 TOK) im Baringo County statt. 50 TOK ist eine Organisation, welche es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kenias natürliches und kulturelles Erbe zu schützen, zu vermarkten, und dabei nachhaltige Regionalentwicklung zu fördern. Die Community Conservancy verwaltet das private Schutzgebiet und möchte es nachhaltig entwickeln. Aufgrund ihrer Erfahrung im nachhaltigen Tourismus wurde 50TOK gebeten, diesen Entwicklungsprozess zu unterstützen.
Reisedauer: 19.08.2026 - 21.11.2026
2026
Know-How Global e. V., Dresden
Agroforstwirtschaft Initiative für Elterngruppe in Bugerere Kayunga Distrikt in Uganda
Agroforstwirtschaft Initiative für Elterngruppe in Bugerere Kayunga Distrikt in Uganda
Uganda ist eines der Entwicklungsländer Afrikas mit insgesamt 42.1% der Bevölkerung, die unter 2.15 Dollar pro Tag leben (2022; Angaben der Weltbank). In den im Projektgebiet liegenden Dörfer, ist die Armutsrate noch höher mit etwa 85% der Bevölkerung, die unter 1 Dollar pro Tag leben. Unter diese Hintergründe arbeitet die Community-Based Organisation, TUDAU CBO, mit der Zielgruppe in Bugerere Kayunga Distrikt Uganda, um ihre wirtschaftlichen Umstände zu verbessern damit sie ihre Kinder in die Schule schicken können, um ihnen eine berufliche Zukunft zu sichern. Die Mitglieder der Zielgruppe sind in Landwirtschaft tätig und finanzieren damit die Bildungskosten für ihre Kinder. Informelle Banking namens Table-Banking, spielt dabei eine wichtige Rolle unter der Gruppe. Es wird monatlich für jede Mitglied bei einer Sammelaktion ein fester Beitrag an Geld gesammelt. Aus diesen Sammelaktionen können die Kleinbauern dann ihre großen Ausgaben wie Schulgebühren für ihre Kinder bezahlen. Das Ganze wird durch den Vorstand ihrer Dachorganisation koordiniert. Diese bereits existierende selbst-organisierende Gruppen am Graswurzel sorgen dafür, dass sich die kleinen Bauern auch ihre Ziele in enge Zusammenarbeit mit den anderen Mitgliedern leisten und erreichen können. Allein können sie es selbst nicht schaffen. Zugang zu Krediten bei den kommerziellen Banken in Uganda haben die Kleinbauern leider auch nicht, denn dabei werden pfändbare Kaution fürs Darlehen verlangt, was die armen kleinen Bauern nicht haben.Durch Investition in Regenwasser Management Maßnahmen und Baumschulinitiative wird die Zielgruppe gestärkt und ihre wirtschaftliche Situation verbessert.
2026
Stiftung Nord-Süd-Brücken, Berlin
SDG-Fachgespräche und verbesserte Kommunikation mit NRO/Antragsteller*innen
BRD
Projektsumme:
1.600,00 €
Fördersumme:
1.600,00 €
SDG-Fachgespräche und verbesserte Kommunikation mit NRO/Antragsteller*innen
2026
Stiftung Nord-Süd-Brücken, Berlin
Unterstützung der kritischen Aktionäre
BRD
Projektsumme:
350,00 €
Fördersumme:
350,00 €
Unterstützung der kritischen Aktionäre
2026
Stiftung Nord-Süd-Brücken, Berlin
Jugend für Entwicklungszusammenarbeit
BRD
Projektsumme:
1.000,00 €
Fördersumme:
1.000,00 €
Jugend für Entwicklungszusammenarbeit
2026
Stiftung Nord-Süd-Brücken, Berlin
Umsetzung der Ergebnisse der Zukunftswerkstatt
BRD
Projektsumme:
3.000,00 €
Fördersumme:
3.000,00 €
Umsetzung der Ergebnisse der Zukunftswerkstatt
2026
Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e. V., Berlin
Sister Cities in Action – Berlin, Windhoek, Jakarta, Mexico City - Sister Cities Wandbilder (Murals)
Sister Cities in Action – Berlin, Windhoek, Jakarta, Mexico City - Sister Cities Wandbilder (Murals)
Das Projekt "Sister Cities in Action" wurde als Kooperationsprojekt unter dem Dach vom Ber-liner Entwicklungspolitischen Ratschlag (BER) entwickelt. Es umfasst drei Süd-Nord-Partnertandems, bestehend aus je einer Berliner NGO (Afrika-Rat Berlin-Brandenburg, Méxi-co vía Berlín, Watch Indonesia!) und einer NGO in der entsprechenden Partnerstadt Berlins (CIIA – Creative Industry Institute Africa), UPC – Urban Poor Consortium, Casa Tochán) sowie einer Gesamtkoordination durch den Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlag. Ziel ist es, internationale Nord-Süd-Kooperationen im Rahmen Berlins Städtepartnerschaften gleichberechtigt, nachhaltig und lebendig zu gestalten.
Das Modul 3 fördert die Sichtbarkeit der Berliner Städtepartnerschaften mit einem Wandbild in den Städten und deren Verbindung mit digitalen Technologien. Es schafft niedrigschwellige Formen der Bürgerbeteiligung und regt durch Dialoge zum bürgerschaftlichen Engagement für globale Themen und die Zukunft von Städten an. Die Wandbilder (Murals) tragen in diesem Kontext dazu bei positive Zukunftsvisionen einer global gerechten Stadt sichtbar zu machen sowie multilaterale (digitale) Austauschräume zu kreieren. Denn jedes Wandbild verfügt über QR Codes, die Verbindungen zu den jeweils drei anderen Städten herstellen.
In Brandenburg wächst das Interesse von migrantischen Organisationen (MOs) und Initiativen Geflüchteter am Thema Klimaschutz und globale Gerechtigkeit. Viele Engagierte bringen persönliche Erfahrungen mit den Folgen des Klimawandels aus ihren Herkunftsländern mit, etwa Dürren, Überschwemmungen oder Ernährungskrisen. Gleichzeitig besteht eine hohe Motivation, auch lokal aktiv zum Klima und Umweltschutz beizutragen.
Trotz dieses Potenzials bestehen jedoch strukturelle Lücken:
Zugang zu klimagerechter Bildung fehlt
Bestehende Bildungsangebote im Bereich Klimaschutz sind für migrantische Communities oft nicht zugänglich sei es durch sprachliche Barrieren, fehlende Ansprache oder mangelnde kulturelle Anschlussfähigkeit. Es gibt bislang kaum niedrigschwellige Formate, die globale Süd-Nord-Zusammenhänge vermitteln und konkrete lokale Handlungsmöglichkeiten sichtbar machen.
Migrantische Organisationen sind kaum gestärkt und vernetzt
Viele MOs und Geflüchteteninitiativen in Brandenburg engagieren sich bereits punktuell zu Umwelt und Klimafragen. Dennoch arbeiten sie häufig isoliert, ohne langfristige Partnerschaften und ohne Unterstützung bei der Entwicklung eigener Klimabildungsformate. Es fehlt an Empowerment-Strukturen, die es MOs ermöglichen, Wissen aufzubauen, Fördermöglichkeiten zu nutzen und selbst zu Trägern von klimagerechter Bildung zu werden.
Ressourcen und vorhandene Programme bleiben ungenutzt
Programme wie das entwicklungspolitische PromotorInnen-Programm bieten vernetzung zu Ex-pertise und Beratung, sind jedoch für viele migrantische Organisationen kaum zugänglich. Ein wertvoller Wissenstransfer zu Fördermöglichkeiten, Projektentwicklung und Globalem Lernen bleibt damit oft ungenutzt.
2026
Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e. V., Berlin
Öffentlichkeitsarbeit Frieden und Solidarität durch entwicklungspolitische Berliner (Städte-)Partnerschaften
BRD
Projektsumme:
4.000,00 €
Fördersumme:
4.000,00 €
Öffentlichkeitsarbeit Frieden und Solidarität durch entwicklungspolitische Berliner (Städte-)Partnerschaften
In diesem entwicklungspolitischen Projekt werden Jugendliche sowie Bürgerinnen und Bürger in Berlin und seinen Partnerstädten im Globalen Süden (Kyjiw, Mexico-City, Jakarta, Tel Aviv und Windhoek) in einen Austausch gebracht, um sich für Frieden und Solidarität zu engagieren. In sechs Modulen werden u. a. Jugendbegegnungen zu Konfliktlösung sowie niedrigschwellige Austausch- und Bildungsfor¬mate im öffentlichen Raum der jeweiligen Städte umgesetzt.
2026
Zukunftsgestalten e. V., Dresden
BNE-Schulworkshops Klimakrise und Plastikverschmutzung
BNE-Schulworkshops Klimakrise und Plastikverschmutzung
Unser Projekt bietet 13 Schulworkshops à 90 Minuten für verschiedene Grund- und weiterführende Schulen in Dresden und im ländlichen Raum an. Zur Auswahl stehen 4 Themen, deren jeweilige Inhalte und Methoden alters- und klassenstufengerecht und den kognitiven Bedürfnissen der jeweiligen Zielgruppe entsprechend angepasst werden.
Klimakrise & Gerechtigkeit: Die Klimakrise ist bereits Realität. Wie sehr sind wir in Deutschland betroffen und wie viel Verantwortung tragen wir für ihre Entstehung? Wie sieht es in anderen Ländern aus? Was bedeutet Klimagerechtigkeit und wie gerecht geht es beim Klimaschutz zu?
Methodenreich und interaktiv werden diese und weitere Fragestellungen durch Kurzimpulse der Referierenden und selbstständig in Gruppen erarbeitet. Die Jugendlichen lernen dabei aus ausgewählten Quellen relevante Informationen herauszuziehen, zusammenzufassen und diese zu präsentieren. Im Workshop werden Basiswissen zu Klimagerechtigkeit, den Ursachen und Auswirkungen der Klimakrise wiederholt und gefestigt sowie eigene Handlungsoptionen ergründet und entwickelt.
Klimakrise & Ernährung: Ziel der Bildungseinheit ist es, das Grundlagenwissen der Kinder und Jugendlichen zum Klimawandel zu festigen sowie ihnen die klimatischen, sozialen und ökologischen Auswirkungen der (eigenen) Ernährung zu vermitteln.
Am Beispiel der Banane, der Ananas und des Kakaos wird aufgezeigt, wo diese angebaut werden und wie unterschiedlich Arbeitsbedingungen weltweit sein können. Ziel ist es, die eigene Brotdose als Hebel zu erkennen und sich kritisch mit dem Essen auf dem Teller auseinandersetzen zu können. Mithilfe der Planetary Health Diet erschließen sich die Kinder gemeinsam, wie eine zukunftsfähige Ernährung aussehen kann. Klimakrise & Konsum: Der Workshop behandelt die Verbindung zwischen Klimakrise und Konsum im globalen Kontext und beleuchtet anhand konkreter Fallbeispiele, wie individuelle Konsumentscheidungen und Lieferketten Umwelt- und Sozialdimensionen prägen. Nach der Wiederholung und Festigung von Grundlagenwissen zur Klimakrise fokussiert der Workshop sich auf drei zentrale Felder: Kleidung (Fast Fashion aus Indonesien), Ernährung (Kakaoanbau in Brasilien), sowie die Rohstoffgewinnung für IT-Produkte in der DR Kongo. Zur vertiefenden Erarbeitung recherchieren die Jugendlichen in Kleingruppen in ausgewählten Materialien. Im Anschluss stellen sie den anderen Gruppen ihre Ergebnisse vor und diskutieren Herausforderungen und Lösungsansätze ihres jeweiligen Themas.
Globale Plastikverschmutzung: Der Workshop beleuchtet, wie Plastikverschmutzung weltweit entsteht, welche Umwelt- und Sozialfolgen sie hat und welche gemeinsamen Hebel es gibt, um die globale Situation zu verbessern. Anhand von Beispielen wird gezeigt, wie Abfallströme entlang von Produktions- und Konsumketten entstehen, wie Küsten-, Meeres- und Bodenökosysteme betroffen sind und welche Auswirkungen Einwegkunststoffe und Mikroplastik auf Tiere, Menschen und Ökosysteme haben können. Der Workshop schließt mit praktischen Handlungsoptionen, die die Kinder und Jugendlichen im Alltag umsetzen können, um Plastikabfall zu reduzieren, Recycling zu fördern und bewussten Konsum zu unterstützen.