Geförderte Projekte

JahrTrägerProjektnameLandFinanzenHomepage
2026Oikocredit Ostdeutscher Förderkreis e. V., Berlineilen. Handeln. Wandel. – Globale Spuren, Lokale WegeBRD
Projektsumme: 8.060,00 €
Fördersumme: 5.960,00 €
https://www.ostdeutsch.oikocredit.org

eilen. Handeln. Wandel. – Globale Spuren, Lokale Wege

Der Oikocredit Ostdeutscher Förderkreis e. V. beantragt Unterstützung für ein Bildungsprojekt zur Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) in Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Brandenburg und Berlin. Von Januar bis Mai werden drei Filmvorführungen des Dokumentarfilms „Ernte Teilen“, drei dialogische und interaktive Walk & Talk-Formate zu nachhaltigem Konsum (Kaffee/Kakao), oder Erlebnisformat zu Konflikt, Klima und Ressourcen durchgeführt.
Ziel ist es, Wissen zu globalen Zusammenhängen zu stärken, Handlungsoptionen zu vermitteln und lokale Kooperationen zu initiieren.

Begleitende Öffentlichkeitsarbeit und Materialien sichern Reichweite und Impulse über die Veranstaltungen hinaus. Schwerpunktbeitrag zu SDG 1 (Armut beenden), SDG 12 (Nachhaltiger Konsum) und SDG 17 (Partnerschaften).

2026Entwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen e. V., DresdenNetzwerkkoordinationBRD
Projektsumme: 60.000,00 €
Fördersumme: 60.000,00 €
www.einewelt-sachsen.de

Netzwerkkoordination

2026Verbund Entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen Brandenburgs e. V., PotsdamPromotor*in Entwicklungspolitisches Empowerment von MDO-MSO / Flucht und Migration als entwicklungspolitische Themen (Tandem mit OMF e.V.)BRD
Projektsumme: 48.000,00 €
Fördersumme: 48.000,00 €
www.venrob.org

Promotor*in Entwicklungspolitisches Empowerment von MDO-MSO / Flucht und Migration als entwicklungspolitische Themen (Tandem mit OMF e.V.)

2026Runayay e. V., BerlinWachsende Resilienz – traumasensible Begleitung für Care Leaver*innen in PeruPeru
Projektsumme: 68.150,00 €
Fördersumme: 50.000,00 €
https://www.facebook.com/Asociacion.Runayay

Wachsende Resilienz – traumasensible Begleitung für Care Leaver*innen in Peru

In Peru wachsen Kinder und Jugendliche ohne elterliche Fürsorge vorwiegend in Einrichtungen der Heimerziehung auf. Der Übergang aus der stationären Unterbringung ins Erwachsenenleben stellt für sogenannte Care LeaverInnen eine besondere Herausforderung dar: Fehlende soziale Anschlusshilfen, ungenügende Vorbereitung und ein sehr begrenztes Angebot an psychosozialer und/oder psychotherapeutischer Unterstützung können zu hohen Risiken wie psychischen Erkrankungen, Suchtverhalten oder Obdachlosigkeit führen. Besonders betroffen sind junge Menschen mit komplexen Belastungserfahrungen, etwa durch Vernachlässigung oder Gewalt, die bislang im nachstationären Hilfesystem kaum erreicht werden. Das Projekt setzt hier an und stärkt die psychosoziale Gesundheit und Teilhabe von Care LeaverInnen sowie Jugendlichen in Heimen. Durch niedrigschwellige psychosoziale Beratungs- und Begleitangebote, Psychotherapien sowie präventive und empowernde Workshops und Aktivitäten werden Care LeaverInnen in ihren Ressourcen gestärkt und ihre Resilienz im Übergang erhöht. Parallel wird die Projektorganisation in der Profilierung ihres traumasensiblen Ansatzs gefördert (Fortbildungen, Supervision, Konzeptüberarbeitung). Darüber hinaus erhalten Fachkräfte aus Heimeinrichtungen Impulse zum Thema Traumapädagogik und junge Menschen werden gezielt auf die Übergangsphase vorbereitet. Öffentlichkeitsarbeit trägt zur Sensibilisierung in Fachkreisen und Gesellschaft bei. Eine weitere Komponente liegt in der Stärkung der interinstitutionellen Kooperation: Durch Netzwerkarbeit sollen langfristig bessere Versorgungsstrukturen für psychosozial belastete Care LeaverInnen entstehen. Die Umsetzung erfolgt durch ein multiprofessionelles Team. Begleitend finden Supervision, Monitoring und ein abschließendes Fachforum statt. Das Projekt trägt dazu bei, bestehende Lücken im Hilfesystem zu schließen, die Rechte junger Menschen auf Gesundheit und soziale Teilhabe zu stärken und soziale Ungleichheiten abzubauen.

2026Tierra – Eine Welt e. V., GörlitzRegionalpromotor*in OstsachsenBRD
Projektsumme: 55.000,00 €
Fördersumme: 55.000,00 €
www.tierra-goerlitz.de

Regionalpromotor*in Ostsachsen

2026Blue Dragon Children’s Foundation Germany e. V., BerlinFür eine sichere Schule und eine geschützte Jugend, VietnamVietnam
Projektsumme: 33.521,00 €
Fördersumme: 25.000,00 €
https://bluedragongermany.org

Für eine sichere Schule und eine geschützte Jugend, Vietnam

Das Projekt zielt darauf ab, die Sicherheit, Hygiene und Lernbedingungen für Kinder ethnischer Minderheiten, insbesondere Mädchen, an der ethnischen Internatsschule Chieu Luu 2 in der Provinz Nghe An zu verbessern. Die Schule wird derzeit von 241 Schülern (119 Mädchen und 122 Jungen) besucht, von denen die meisten den ethnischen Gemeinschaften der Thai und Khmu angehören. Sie stehen täglich vor Herausforderungen wie begrenztem Zugang zu sauberen Toiletten und normgerechten Bibliotheken, was zu einer erhöhten Schulabbrecherquote, Ausbeutung durch Arbeit, Menschenhandel und Frühehen führen kann. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, werden im Rahmen des Projekts eine 100 m² große Bibliothek und zwei Toilettenblöcke mit jeweils acht Kabinen (vier für Jungen und vier für Mädchen) gebaut, wodurch eine saubere, sichere und inklusive Umgebung geschaffen wird, die sowohl das Lernen als auch das Wohlbefinden der Kinder fördert. Die Bibliothek wird mit altersgerechten Büchern, Bücherregalen und Tischen ausgestattet, um den Kindern einen Raum zum Lernen, Spielen und zur Förderung ihrer Neugier zu bieten. Darüber hinaus werden im Rahmen des Projekts spannende und interaktive Schulaktivitäten organisiert, die den Kindern helfen, die Anzeichen von Menschenhandel zu erkennen und zu verstehen. Darüber hinaus werden sie lernen, wie sie Hilfe suchen können, wichtige Lebenskompetenzen aufzubauen und den Wert von Bildung und Zukunftschancen zu schätzen. Die zwei Jahrzehnte lange Erfahrung von Blue Dragon zeigt, dass diese Aktivitäten dazu beitragen können, dass Kinder in der Schule bleiben und das Risiko eines vorzeitigen Schulabbruchs, einer frühen Heirat, der Gefährdung durch Menschenhandel und Ausbeutung verringert wird. Alle Aktivitäten sind kindgerecht, kultursensibel und inklusiv gestaltet, damit sich jeder Schüler unterstützt fühlt, seine Ausbildung fortzusetzen. Durch die Verbesserung der schulischen Infrastruktur und die Vermittlung grundlegender Kenntnisse und Fähigkeiten schafft das Projekt ein unterstützendes Umfeld, das Kinder dazu ermutigt, selbstbewusst zu sein, weiter zu lernen und sie vor zukünftigen Gefahren und Risiken zu schützen.

2026ABiD-Institut Behinderung & Partizipation e. V., BerlinBarrierefreie Sanitäranlage für Behindertenwerkstatt in Bischkek, KirgisistanKirgisistan
Projektsumme: 15.100,00 €
Fördersumme: 10.000,00 €
https://webmail.all-inkl.com

Barrierefreie Sanitäranlage für Behindertenwerkstatt in Bischkek, Kirgisistan

Die Behindertenwerkstatt, die die „Kirgisische Republikanische Gesellschaft der Behinderten“ (KROI) betreibt, verfügt über keine Sanitäranlagen, die diesen Namen verdienen und schon gar nicht über barrierefreie. Die ca. 100 Personen, die dort eine Ausbildung erhalten bzw. arbeiten, müssen mit äußerst prekären Bedingungen klarkommen – es fehlen Waschmöglichkeiten und es gibt nur eine vom hygienischen Standard weit entfernte „Toilette“, die insbesondere die Rollstuhlfahrer nicht ohne Hilfe nutzen können. KROI ist in absehbarer nicht in der Lage, diesen Zustand mit eigenen Mitteln grundlegend zu ändern. Das Projekt hat das Ziel, für die dort tätigen Menschen (darunter 70 Prozent mit überwiegend schweren körperlichen Beeinträchtigungen) eine kleine barrierefreie Sanitäranlage mit zeitgemäßen Waschbecken, Duschen und Toiletten in einem vorhandenen älteren Gebäude auf dem Werkstattgelände zu schaffen. Damit soll ihnen eine Teilhabe am Arbeitsleben in Würde ermöglicht werden. Das Projekt wurde gemeinsam durch KROI und das IB&P sorgfältig vorbereitet - von der Idee über die Entwicklung des Konzeptes, der Grobplanung mit den Beschäftigten der Werkstatt sowie einem kirgisischen Architekten und einem deutschen Architekten, der ein ausgewiesener Experte für barrierefreies Bauen ist, mit bauvorbereitenden Maßnahmen durch KROI in Eigenleistung bis hin zur gemeinsamen Erarbeitung des Antrages. Nach der Bewilligung des Projektes sind geplant: die detaillierte Bauplanung im Zusammenwirken mit Experten aus Deutschland für barrierefreies Bauen, die Auftragsvergabe für die Baumaßnahmen an kirgisische Firmen, die Ausführung der Arbeiten durch die Fachfirmen mit Unterstützung eigener Mitarbeiter aus der Werkstatt, die Bauabnahme und feierliche (medienwirksame) Übergabe des Projektes sowie eine deutsch-kirgisische Konferenz zur Schaffung von barrierefreien Sanitäranlagen in Arbeitsstätten und im öffentlichen Raum.

2026Inti Phajsi – Solidarität und Kultur in Aktion e. V., BerlinProduzent*innen und Verfechter*innen des traditionellen Kulturguts TARWI, BolivienBolivien
Projektsumme: 13.350,00 €
Fördersumme: 10.000,00 €
https://www.solikulturaktion.org

Produzent*innen und Verfechter*innen des traditionellen Kulturguts TARWI, Bolivien

Das Projekt hat zum Ziel, Tarwi-ProduzentInnen zu stärken, ihr Wissen und ihre kulturellen Praktiken sichtbar zu machen und so zum Erhalt von Tarwi als Kulturgut und Lebensmittel beizutragen. Tarwi (Lupinus mutabilis) ist eine seit Jahrtausenden im Andenhochland kultivierte Hülsenfrucht mit hohem Nährwert und kultureller Bedeutung. Dennoch ist ihre Produktion durch fehlende Marktstrukturen, geringe Wertschätzung, mangelnde Ressourcen und ökologische Herausforderungen bedroht. Eine ausgewählte Gruppe von ProduzentInnen wird während des gesamten Kultivierungszyklus begleitet und punktuell unterstützt – von der Saatgutbeschaffung und Aussaat über Pflege, Bewässerung und Ernte bis hin zum Waschprozess und dem anschließenden Verkauf. Dadurch findet ein intensiver Austausch mit den ProduzentInnen über deren Erfahrungen, Herausforderungen und Lösungsansätze statt in dem diese sich sich selbst als ProtagonistInnen und ExpertInnen des Tarwi-Anbaus erfahren. Ein zweiter Schwerpunkt des Projektes liegt auf der digitalen Dokumentation der ProduzentInnen während des gesamten Anbauprozesses und dem damit verbundenen Austausch. Darin werden die Erfahrungen der ProduzentInnen über den Anbau und die damit verbundenen kulturellen Praktiken systematisiert, festgehalten und zur Vermittlung - in der die ProdzentInnen als ExpertInnen des Tarwi-Anbaus sichbar sind - an weitere Gruppen vorbereitet. Andererseits trägt die Dokumentation zur Sichtbarmachung und damit zur Anerkennung von Tarwi als Kulturgut und Lebensmittel sowie der ProduzentInnen als Wissens- und KulturträgerInnen bei. Zum Projektabschluss findet anschließend die Veröffentlichung der digitalen Dokumentation in den Sozialen Medien sowie als Ausstellung im Rahmen eines Tarwi-Festivals statt, zu dem eine breite Öffentlichkeit in den Gemeinden sowie potentielle AbnehmerInnen eingeladen werden. Das Festival dient der umfangreichen Information und Darstellung der Produktion sowie der unmittelbaren Sichtbarmachung und Anerkennung der ProduzentInnen als ProtagonistInnen und VerteidigerInnen des traditionellen Kulturguts Tarwi. Damit verbindet das Projekt agrarische Unterstützung, kulturelle Anerkennung und ökonomische Perspektiven. Die ProduzentInnen werden in ihrer Arbeit gestärkt und zugleich in ihrer Rolle als BewahrerInnen eines traditionellen Produktes sichtbar gemacht, das für Ernährungssicherheit, Biodiversität und kulturelle Identität von hoher Bedeutung ist.

2026Demokratie und Integration Brandenburg (RAA) e. V., PotsdamPromotor*in Globales Lernen als Transformative BildungBRD
Projektsumme: 48.000,00 €
Fördersumme: 48.000,00 €
www.raa-brandenburg.de

Promotor*in Globales Lernen als Transformative Bildung

Fokushub: Weltgesellschaftlicher Zusammenhalt, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Frieden und Globale Solidarität

2026Hearts of Sunshine e. V., HamburgErneuerung von Sanitäranlagen an der Ekenywa Schule in Arusha, TansaniaTansania
Projektsumme: 27.800,00 €
Fördersumme: 20.850,00 €
www.heartsofsunshine.net

Erneuerung von Sanitäranlagen an der Ekenywa Schule in Arusha, Tansania

In vielen staatlichen Schulen in Tansania, insbesondere in ländlichen Gebieten, ist der Zugang zu sauberen und sicheren Toilettenanlagen nach wie vor eine große Herausforderung. Die Ekenywa Primary School mit ihren rund 752 SchülerInnen verfügt derzeit über völlig unzureichende und baufällige Sanitäranlagen. Von dieser Situation sind insbesondere Mädchen und junge Frauen unverhältnismäßig stark betroffen. Viele von ihnen versäumen während ihrer Menstruation den Schulunterricht, da ihnen die nötige Privatsphäre, Wasser und Hygieneeinrichtungen fehlen. Eine schlechte sanitäre Infrastruktur wirkt sich darüber hinaus negativ auf die Gesundheit, die schulischen Leistungen und die Würde der Schülerinnen und Schüler aus.

Mit unserem Projekt „Erneuerung von Sanitäranlagen an der Ekenywa Primary School“ möchten wir dieser Problematik gezielt entgegen wirken, indem wir inklusive, geschlechtersensible Toiletten mit integrierten Hygieneeinrichtungen bauen möchten. Mit dem Bau der Sanitäreinrichtungen (Spültoiletten mit Klärgrube) soll auch der Zugang der Schule zu fließendem Wasser sichergestellt werden sowie Hygiene Schulungen für die SchülerInnen sowie die Lehrkräfte stattfinden. Wir möchten so dazu beitragen, die Gesundheit der SchülerInnen zu verbessern und den heranwachsenden Mädchen und jungen sichere Räume schaffen.

Betreut und umgesetzt soll dieses Projekt durch unser Partnerprojekt School Girl Essentials (SGE) werden. SGE ist eine registrierte NGO in Arusha, mit der wir seit 2022 zusammen arbeiten.

2025Global New Generation Berlin e. V., BerlinVielfalt säen, Vielfalt erntenBRD
Projektsumme: 25.000,69 €
Fördersumme: 10.000,00 €
www.gngberlin.de

Vielfalt säen, Vielfalt ernten

15 Alleinerziehende und deren 20 Kinder nehmen in drei Modulen an Multiplikatorinnenschulungen teil; sie werden Promotorinnen für Inklusion und Nachhaltigkeit. Sie eignen sich Wissen an, erlangen neue Kenntnisse und erproben Handlungsoptionen zu den Themen Abfallmanagement/Umweltverschmutzung, Re- und Upcycling und Pflanzen- und Insektenvielfalt im Klimawandel. Ein besonderer Fokus liegt hier auf den globalen Zusammenhängen, veranschaulicht am Beispiel der Interdependenzen zwischen Deutschland und der Türkei. Im Austausch mit der Partnerorganisation Fatih Genclik Merkezi in Istanbul werden die Teilnehmerinnen in Bezug auf die ungleiche Verteilung von Ressourcen, den Klimawandel (Artenvielfalt) und die Umweltzerstörung (vor allem im Bereich Abfallmanagement) sensibilisiert. Unter anderem am Beispiel der Wege des Abfalls werden Verknüpfungspunkte zwischen Deutschland und der Türkei hergestellt und Macht-, Normierungs- und Otheringprozesse greifbar gemacht, die sich auf den Alltag in beiden Ländern auswirken. Gemeinsam erprobt die Gruppe konstruktive Lösungsansätze bzw. Handlungsoptionen. Die Teilnehmenden erkennen ihre Verantwortung, engagieren sich und erweitern ihre Kompetenzen, um im Rahmen ihrer Möglichkeiten aktive Akteurinnen der Transformation hin zu einer nachhaltigen, zukunftsfähigen Welt zu werden.

Die Partnerorganisation in der Türkei ist das Jugendzentrum Fatih Genclik Merkezi in Istanbul. Junge Menschen haben dort die Möglichkeiten, künstlerisch aktiv zu werden, sich zu versammeln, zu lesen und an Kulturreisen teilzunehmen. Weiter ist eine lokale Kooperation mit der Jugendfreizeiteinrichtung Wutzkyallee und dem Tüftellab, Prinzenallee, zum Upcyceln sowie dem Interkulturellen Garten Perivoli e.V. und Allmende Contor e.V. angedacht.

2025Dorfgemeinschaft Neustadt e. V., Neustadt/Vogtland„Fairleih Neustadt“: Ressourcen teilen – Gemeinschaft stärken: Der Neustädter Ausleih-PoolBRD
Projektsumme: 4.943,67 €
Fördersumme: 4.930,00 €
www.dorfgemeinschaft-neustadt.de

„Fairleih Neustadt“: Ressourcen teilen – Gemeinschaft stärken: Der Neustädter Ausleih-Pool

Die Dorfgemeinschaft Neustadt e.V. plant mit dem Projekt „Fairleih Neustadt – Ressourcen teilen, Gemeinschaft stärken“ den Aufbau eines kostenlosen Ausleih-Pools für Veranstaltungsausstattung, Veranstaltungstechnik und Werkzeuge. Er steht den Akteur*innen in der Gemeinde offen – Vereinen, öffentliche und Bildungseinrichtungen, ehrenamtlichen Institutionen. Ziel ist es, durch gemeinschaftliche Nutzung anstelle individueller Neuanschaffungen Ressourcen zu schonen, Ausgaben zu reduzieren und ein praktisches Beispiel für nachhaltiges Handeln im ländlichen Raum zu schaffen.

Das Projekt trägt zur Umsetzung der Sächsischen Landesstrategie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) bei, insbesondere im Handlungsfeld Non-formales und informelles Lernen. Es fördert Bewusstsein für nachhaltigen Konsum, gemeinschaftliches Wirtschaften und lokale Kooperation.

Es entsteht ein gemeinsamer Ausleih-Pool mit langlebigen Materialien, der über ein Online-Buchungssystem reserviert werden kann. Auf diesem werden zusätzlich informative Inhalte zu nachhaltigem Konsum und gemeinschaftlicher Ressourcennutzung vermittelt. „Fairleih Neustadt“ verbindet damit konkrete BNE-Bildungsarbeit mit praktischer Ressourcenschonung: Durch eine Infoveranstaltung zu nachhaltigem Konsum, durch begleitende Materialien, wie Flyer und Plakate und durch niedrigschwellige Vermittlung des Prinzips ‚Teilen statt Kaufen‘ werden nachhaltige Lebensstile im Alltag gefördert, lokale Kooperationen gestärkt und ein dauerhaftes, praxisorientiertes BNE-Angebot im ländlichen Raum geschafft.

Wir schaffen zunächst den für Veranstaltungen wichtigsten Gegenstand an – einen Faltpavillon – und machen den Ausleihpool sichtbar. Bei Festen und Formaten wird der Pool aktiv vorgestellt damit er als konkreter Akt der Nachhaltigkeit im Bewusstsein ankommt. Dies liefert Erfahrungen, Feedback und Nachfragezahlen, auf deren Basis der Pool im nächsten Schritt um weitere Materialien, eine vollständige Online-Buchung sowie mit breiteren Workshops und Hinweisen zur Nachhaltigkeit ausgebaut wird.

Das Projekt sensibilisiert die Akteure der Gemeinde für nachhaltige Lebensstile, stärkt den sozialen Zusammenhalt und fördert Kooperationen innerhalb der Dorfgemeinschaft. Zugleich ist es der Auftakt einer größeren, langfristigen Initiative zur gemeinschaftlichen Ressourcennutzung in Neustadt.

2025Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e. V., GreifswaldFachpromotor*in: Stärkung der entwicklungspolitischen ZivilgesellschaftBRD
Projektsumme: 44.000,00 €
Fördersumme: 44.000,00 €
www.straze.de

Fachpromotor*in: Stärkung der entwicklungspolitischen Zivilgesellschaft

2025Stop Child Trafficking in Togo e. V., BerlinStärkung des Kinderschutzes in benachteiligten Regionen:Togo
Projektsumme: 33.320,00 €
Fördersumme: 25.000,00 €
www.sctt.eu

Stärkung des Kinderschutzes in benachteiligten Regionen:

2025Landesverband Sächsischer Buckfastimker (LSB) e. V., DresdenExtension of beekeeping in Western Tanzania (EBWTZ), TansaniaTansania
Projektsumme: 13.500,00 €
Fördersumme: 10.000,00 €
https://buckfast-sachsen.de

Extension of beekeeping in Western Tanzania (EBWTZ), Tansania

Das Projekt zielt darauf ab, in Tanzania natürliche Baumbestände zu erhalten und einen wirtschaftlichen Wert zu geben, anstatt sie für den Erwerb von Agrar-Devisen zu beseitigen. Bienenzucht bringt mehrfache Nutzen: lokales Einkommen für Erzeuger, Arbeitsplätze in der Verarbeitung zu markfähigen Produkten, Bereitstellung von exportfähigen Produkten für den Erwerb von Devisen. Zusätzlich nicht-monetäre Nutzen: Bestäubung von Kulturpflanzen, Ergänzung der Ernährung, Erhalt von natürlichem Lebensraum und Inklusion von benachteiligten Menschen. Die Regionen Rukwa und Katavi haben neben landwirtschaftlich genutzten Flächen auch natürliche Wälder und Savannen. Die agro-ökologischen Bedingungen ermöglichen Bienenhaltung, allerdings gibt es nur wenige Imker unter den Bewohnern. Gleichzeitig sind in Tansania Bienen und Honig traditionell bekannte Elemente im Leben der Menschen. Das Projekt wird Bewohner in Bienenhaltung auszubilden und bei der gesicherten Etablierung eines Bienenstands unterstützen. Insgesamt 60 Imker, organisiert in 5 lokalen Gruppen. Projektziele sind: 1. Die Befähigung von marginalisierten Bewohnern zur nachhaltigen, professionellen und rentablen Bienenhaltung; 2. Mit der Bienenhaltung einen Beitrag zur nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen, zu leisten ohne sie dabei zu zerstören. Die Intervention leistet einen doppelten Beitrag, sowohl zum Einkommen der Bewohner als auch zum Erhalt der noch vorhandenen natürlichen Baumbestände und Wälder. Dies ist eine Ergänzung zur aktuellen staatlichen Landnutzungsstrategie, welche mit Programmen zur Steigerung des Exports von Getreide die Umwandlung von Savanne in Agrarland befördert. Arbeitspakete: (1) Grundausrüstung für 60 Imker. (2) 3 thematisch abgestimmten Schulungen für die 5 Imkergruppen.

2025Shisasay e. V., DresdenResilienz in Bildung II (Resilience in Education II), KamerunKamerun
Projektsumme: 56.940,00 €
Fördersumme: 42.710,00 €
www.shisasay.org

Resilienz in Bildung II (Resilience in Education II), Kamerun

Anknüpfend an das erfolgreich durchgeführte Projekt 2024/25 (welches durch die SNSB gefördert wurde P24/208) soll im akademischen Jahr 25/26 für weitere 50 Schulen im Krisengebiet des anglophonen Konflikts in Kamerun die Resilienz von Lehrkräften, Lernenden und Eltern im Bildungssektor gestärkt werden. Der Bildungsbereich hat seit 2016 stark in der Krise gelitten, Schulen wurden niedergebrannt, Lehrkräfte und Lernende Opfer oder Zeugen von Gewalt, Entführungen und Folter. Viele Schulen sind geplündert, Lehrkräfte vertrieben, Kinder und Eltern traumatisiert zurückgelassen worden. Während das Vorgängerprojekt in einer bestimmten Region arbeitete, wird das Folgeprojekt in besonders gefährdeten Gemeinden arbeiten, in denen aufgrund der schlechten Sicherheitslage sonst keine Hilfsleistungen ankommen. Im Projekt wird 300 Lehrkräfte von weiteren 50 Schulen grundlegendes pädagogisches Wissen vermittelt, für jede Klassenstufen werden Bücher in Mathematik und Englisch angeschafft sowie zwei Bücher zur Unterrichtsplanung für die Lehrkräfte. Die Schulen erhalten Follow-Up Besuche, um das Erlernte Wissen zu festigen und einen zweiten Workshop zum Ende des Jahres. Parallel werden in den Schulen die Trauma aufgearbeitet. Es finden Aufklärungs- und Sensibilisierungsveranstaltungen mit Lehrkräften wie auch SchülerInnen und Eltern statt. Der Umgang mit PTSS wird erläutert und schwere Fälle in Einzelsitzungen betreut. Über eine Radiokampagne und Besuche in den Dörfern sowie die Ausbildung von 100 ErsthelferInnen für psycho-soziale Unterstützung sollen auch die neuen Gemeinden profitieren und das erlebte Trauma in den Gemeinden gemeinschaftlich bearbeitet werden. Um die Schulen weiterhin zu einem Ort der Lernfreude und Stabilität zu machen, werden Eltern über die Bedeutung von Bildung aufgeklärt, z.B. die Wichtigkeit von Geburtsurkunden als offizielles Registrierungsdokument in Schulen. Kindern, die bisher keine Geburtsurkunde hatten, wird im Projekt in Zusammen-arbeit mit den Kommunen eine Urkunde ausgestellt. Zudem werden die Eltern ermutigt sich für die Bildung ihrer Kinder einzusetzen, indem aktive Elternbeiräte in den Schulen ins Leben gerufen werden.

2025Shisasay e. V., DresdenBildungswochenende „Zukunft nachhaltig gestalten in Nord und Süd“BRD
Projektsumme: 5.959,73 €
Fördersumme: 4.480,00 €
www.shisasay.org

Bildungswochenende „Zukunft nachhaltig gestalten in Nord und Süd“

Zum Thema „Zukunft nachhaltig gestalten in Nord & Süd“ wurde vom 01.-04.05.2025 in Windischleuba ein Bildungswochenende durchgeführt. Das Wochenende bot für Familien und Alleinerziehende optimale Voraussetzungen durch ein paralleles Programm für Erwachsene und Kinder zum SDG Thema „Zukunft nachhaltig gestalten in Nord und Süd“. Dadurch konnten sich beide Zielgruppen zur gleichen Zeit mit ähnlichen Inhalten auseinandersetzen und zum Abschluss gemeinsame Handlungsoptionen entwerfen. Dieses Format ist in dieser Form einzigartig, weil nicht nur adressatengerechte Angebote für Erwachsene und Kinder dargeboten werden, sondern auch immer wieder Querverbindungen zwischen den beiden Gruppen hergestellt werden, um Austausch zu ermöglichen und das gelernte noch tiefer in das Mindset der Teilnehmenden wirken zu lassen. 2025 stand nachhaltiges Handeln im Fokus, z.B. Upcycling, nachhaltigen Tourismus oder Empowermentstrukturen aus globaler Sicht. Als Referent*innen wurden Personen aus dem globalen Süden hinzugezogen, die per Videokonferenz hinzugeschaltet wurden oder in Deutschland leben und vor Ort Workshops gestalteten, um die Perspektive des globalen Südens auf die SDGs einzubringen. Einbezogen wurden zudem Bildungsakteure aus dem Umland, wie die Lindigtmühle, um das Anknüpfen an lokale Realitäten zu gewährleisten. Insgesamt war das Projekt ein Erfolg und erreichte mehr Menschen als angestrebt. Besonders Familien und Mütter mit ihren Kindern konnten gemeinsam lernen und sich weiterbilden.

2025Afrika-Rat – Dachverband afrikanischer Vereine und Initiativen Berlin-Brandenburg e. V., BerlinPromotor*in Globale SolidaritätBRD
Projektsumme: 53.000,00 €
Fördersumme: 53.000,00 €
afrika-rat.org

Promotor*in Globale Solidarität

2025Mosambikanischer Verein in Thüringen e. V., ErfurtMecufi: sichere Schule mit 2 Klassenräumen und Verwaltungsraum, MosambikMosambik
Projektsumme: 24.961,00 €
Fördersumme: 10.000,00 €

Mecufi: sichere Schule mit 2 Klassenräumen und Verwaltungsraum, Mosambik

Schulgebäude für Schüler, 2 Blöcke mit Verwaltungszimmer Die Schulinfrastruktur in Mosambik ist noch sehr mangelhaft ausgebaut. Das große Interesse für einen Schulabschluss kann nicht gedeckt werden. In den letzten Jahren ist die Schüleranzahl sehr gestiegen. In dem gleichem Maße wurde die Infrastruktur an Schulen jedoch nicht aufgebaut. Außerdem wurden Schulgebäude durch den Bürgerkrieg sowie durch Klimakatastrophen (Zyklone, Hochwasser) teilweise zerstört.

2025Äthiopienhilfe e. V., HerrnhutSenkung der Armutsquote alleinerziehender Mütter durch einkommensschaffende selbständige Tätigkeit, ÄthiopienÄthiopien
Projektsumme: 13.333,00 €
Fördersumme: 10.000,00 €
https://aethiopienhilfe-ev.org

Senkung der Armutsquote alleinerziehender Mütter durch einkommensschaffende selbständige Tätigkeit, Äthiopien

Mittellose alleinerziehende Mütter werden wirtschaftlich gestärkt und befähigt ein eigenes ehrbares Einkommen zu erzielen. Dies geschieht durch Schulung, Begleitung beim Start eines eigenen kleinen Unternehmens und anschließenden Monitoring.

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