| Jahr | Träger | Projektname | Land | Finanzen | Homepage | |||||
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| 2024 | Kabutze e.V., Greifswald | Anstellungsträgerschaft „Weltoffen, Solidarisch und Dialogisch“ | BRD |
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www.kabutze-greifswald.de |
Anstellungsträgerschaft „Weltoffen, Solidarisch und Dialogisch“Unser Projektkoordinator*innen organisieren diverse Veranstaltungen zur Umsetzung der Projektziele. Um neue Zielgruppen für entwicklungspolitische Themen zu sensibilisieren sollen Gesprächsleitfäden für alle Kabutze Aktive erarbeitet und Multiplikator_innen Schulungen entworfen und durchgeführt Bildungsangebote geschaffen und Informationsveranstaltungen geplant werden. Die Vernetzung zwischen lokalen Initiativen in Greifswald und Umgebung soll durch gemeinsame Aktionen gefes tigt und ausgebaut werden. Die Kabutze soll insbesondere für migrantische Nutzer_innen mithilfe von mehrsprachigen Aushängen und Einladungen zum interkulturellen Nähcafe zugänglicher gemacht werden. Außerdem soll der intergenerationelle Austausch auch mit DDR sozialisierten Menschen gefördert werden um Wissenstransfer und dadurch den Erhalt und die Weitergabe alter Nähtechniken zu ermöglichen. | ||||
| 2024 | mwagni e. V., Berlin | Verbesserung der Gesundheitsversorgung durch die Renovierung des Gesundheitszentrums in Baloué/Louoh, Kamerun | Kamerun |
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www.mwagni.com |
Verbesserung der Gesundheitsversorgung durch die Renovierung des Gesundheitszentrums in Baloué/Louoh, KamerunMit diesem Projekt zielt Mwagni eV in Kooperation mit Connectica.cmr darauf ab, sichere Räume in diesem staatlich geführten Gesundheitszentrum in Baloué/Louoh zu schaffen. | ||||
| 2024 | Myanmar Initiative e. V., Stuttgart | Education for a future with hope – Resilienzfördernde und zukunftsorientierte Bildungsmaßnahmen im Rahmen der Dorfentwicklung in der ThaangKaai Area – Chin State, Myanmar | Myanmar |
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www.myanmar-initiative.de |
Education for a future with hope – Resilienzfördernde und zukunftsorientierte Bildungsmaßnahmen im Rahmen der Dorfentwicklung in der ThaangKaai Area – Chin State, MyanmarDie Myanmar Initiative unterstützt seit 2011 die Dorfentwicklung in einer extrem armen und von staatlichen Infrastrukturmaßnahmen vernachlässigten Region in der ThaangKaai Area im Chin State in Myanmar. In Vordergrund der Entwicklungszusammenarbeit mit unserem NGO Partner Myanmar Initiative Association, Kalaymyo standen zunächst Infrastrukturmaßnahmen zur Sicherstellung der Wasserversorgung, der Aufbau von Kindergärten sowie Einkommen schaffende Maßnahmen. Dazu gehören Ausbildungsmaßnahmen für Frauen als Weberinnen und die Unterstützung beim Aufbau einer gemeinsamen Produktionsstätte, die Bildung von Frauengruppen und Gemeinwesenarbeit sowie der Aufbau von zwei Gesundheitszentren in Kimlai und Dimzang. Seit dem Militärputsch am 01.02.2021 und den Kämpfen der Regierungstruppen gegen die Widerstandsgruppen hat sich die politische Lage und die unmittelbaren Lebensbedingungen der Bevölkerung in den von uns unterstützten Dörfern dramatisch verschlechtert. Die Region des Chin Staats wurde inzwischen von einer Allianz der ethnischen Gruppen befreit und wird nicht mehr von der Regierung kontrolliert. Die nächst gelegene Provinzhauptstadt Kalaymyo ist noch unter der Kontrolle der Regierung und wird immer wieder umkämpft. In der Folge hat sich die unmittelbare Sicherheits- und Versorgungslage der Bevölkerung zugespitzt. Am stärksten betroffen sind von dieser Lage die Kinder und Jugendlichen, denen seit Monaten kein Schulbesuch mehr möglich ist, da die Schulen und Bildungseinrichtungen geschlossen sind. Aber auch wichtige Versorgungslieferungen für unsere Gesundheitsstationen sind nur unter Schwierigkeiten aufrechtzuerhalten. Unsere lokale Partnerorganisation Myanmar Initiative Association hat in Zusammenarbeit mit den Dorfältesten der von uns unterstützten fünf Dörfern das Maßnahmenpaket Education for a future with hope entworfen, das kurzfristige Antworten auf den Bildungsnotstand bieten soll und das den bedrohten Kindern, Jugendlichen und Familien in ihrer verzweifelten Lage die dringend benötigten Bildungsmaßnahmen sicherstellen soll, um das Aufwachsen einer Generation von chancenlosen Analphabeten zu verhindern. Das Programm umfasst die folgenden Maßnahmen: • Sicherstellung eines umfassenden school education programm für die Kinder der Stufe 1 – 8 in den fünf Dörfern. • Förderung von Alphabetisierungsprogrammen für Eltern von Schulkindern, um sie darin zu unterstützen, die Bildungsprozesse ihrer Kinder zu fördern. Die zwei Bildungsmaßnahmen verbinden das Ziel des Bildungserwerbs mit dem Anliegen, die Resilienz und Selbstwirksamkeit der Kinder, Jugendlichen und Eltern zu stärken und ihnen hoffnungsvolle Zukunftsperspektiven auch in politisch schwierigen Zeiten zu eröffnen. Während des Projekts sollen die Lehrkräfte pädagogisch weiter qualifiziert werden, um auf die dramatische und traumatische Situation der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen adäquat eingehen zu können und diese in ihrer Kompetenz zu stärken, die schwierige Lebenslage soweit möglich bewältigen und positive Zukunftsperspektiven entwickeln zu können. | ||||
| 2024 | Kulturbühne Neustadt e.V., Halle (Saale) | WSD-Fachstelle Zentrum für Nachhaltigkeit und Entwicklung, Halle-Neustadt | BRD |
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kulturbühne-neustadt.de |
WSD-Fachstelle Zentrum für Nachhaltigkeit und Entwicklung, Halle-NeustadtMit dem Projekt Zentrum für Nachhaltigkeit und Entwicklung in Halle Neustadt werden Menschen aus unterschiedlichen Milieus aus dem sozialen Brennpunkt Halle Neustadt in die entwicklungspolitische Bildungsarbeit sowohl als Teilnehmer, aber auch eigenständige Akteure einbezogen und hierin gefördert. Ausgangspunkt ist das Stadtteilzentrum Passage 13. Eine besondere Stärke ist dabei die stadtteilorientierte Struktur des Projektes. Die bestehende Zusammenarbeit zwischen Stadtteilzentrum, Jugendarbeit, Kulturveranstaltungen, Stadt Halle, sozialen Initiativen und den umliegenden Schulen wird von Anfang aufgegriffen und Synergien effektiv genutzt. Ausgehend von der Arbeit in Stadtteil werden überdies Netzwerke und Verbindungen regional und überregional geknüpft. Die entwicklungspolitische Bildungsarbeit findet daher auf mehrere Ebenen statt. Diese bauen aufeinander auf und ergänzen sich gegenseitig. Ziel des Projektes ist es, sowohl bildungsferne als auch bildungsnahe Bevölkerungsschichten mit den entwicklungspolitischer Bildungsarbeit und nachhaltige Bildung zu addressieren, die sie befähigen, an einer nachhaltigen und sozial verträglichen Zukunft mitzuwirken und diese aktiv mit zu gestalten. Das Projekt schafft mit der räumlichen Ausstattung und der zentralen Lage in Halle-Neustadt die Basis für lokale Bedarf und Möglichkeiten mit globalen Themen und Zusammenhängen verbindet. | ||||
| 2024 | Zentrum für Ökologie, Natur- und Umweltschutz (ZÖNU) e. V., Tangermünde OT Buch | WSD-Fachstelle Globale SDG-Bezüge in der Altmark | BRD |
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https://zönu.de |
WSD-Fachstelle Globale SDG-Bezüge in der AltmarkAuf der Basis der regionalen und überregionalen Einbettung und Bekanntheit Umweltschutz“ (ZÖNU; Träger ist der gleichnamige ZÖNU e. V.), Tangermünde/ Altmark /Sachsen-Anhalt, gelegen inmitten des UNESCO-Biosphärenreservates Mittelelbe, werden im Rahmen der Erweiterung des Angebotes des ZÖNU als Fachstelle im Programm „Weltoffen, Solidarisch, Dialogisch (WSD)“ geeignete Bildungsformate entwickelt, erprobt und umgesetzt, um den Haupt-Zielgruppen Schüler:innen/Kinder, Migrant:innen und Geflüchtete, Multiplikator:innen, der interessierten allgemeinen Bevölkerung sowie der Regionalpolitik sowohl die SDG`s als weltweite Kernthemen einer nachhaltigen Entwicklung (Agenda 2030) näher zu bringen, als auch im Rahmen der entwicklungspolit schen Bildungs- und Inlandsarbeit konkrete regionale und überregionale Handlungsoptionen speziell bzgl. des eigenen Einkaufsverhaltens bzgl. Ernährung, technischer Geräte und der Bekleidung aufzuzeigen. Über das Thema „Zugvögel“, speziell die Weißstörche mit ihrem deutschen Hauptverbreitungsgebiet an der Elbe betreffend, aber auch die Vorkommen weiterer und heute bedrohter Vogelarten im Auwald an der Elbe wie Kuckuck, Nachtigall und Pirol betrachtend, allesamt überwinternd in Afrika, werden die weltumspannenden Bezüge der Nachhaltigkeit exemplarisch aufgezeigt und Handlungsnotwendigkeiten entwickelt und dargestellt. Im Rahmen der Auseinandersetzung mit rechtsgerichteten Tendenzen im ländlichen Raum der Altmark, exemplarisch dargestellt über die hohen Wähleranteile der AfD, werden unter Einbeziehung der Regionalpartner Möglichkeiten der dialogischen Erwiderung erprobt, wobei die Spuren des kolonialen Erbes der Region Stendal einbezogen und die vor Ort Prozesse der allgemeinen und demokratischen Staatenentwicklung auf dem afrikanischen Kontinent beispielhaft beleuchtet und diskutiert werden | ||||
| 2024 | Netzwerk für Flüchtlinge, Demokratie & Toleranz e.V. Parchim, Parchim | Ressourcenschonung durch bewussten Konsum: Global denken, Lokal handeln - SDG 12 | BRD |
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Ressourcenschonung durch bewussten Konsum: Global denken, Lokal handeln - SDG 12Im Rahmen des Projekts wurden mehrere Maßnahmen zur Förderung nachhaltigen Verhaltens umgesetzt. Dazu gehörte der Besuch einer Recyclinganlage und einer Ausstellung im Museum zum Thema Müll um den Teilnehmenden die Bedeutung von Abfalltrennung und Recycling nahezubringen. Ein Besuch in einem Weltladen und einem Discounter zeigte gezieltes, nachhaltiges Einkaufen im Alltag auf. Zusätzlich wurde ein Workshop zum Thema nachhaltige Kleidung organisiert, inklusive einer Kleidertauschbörse. Abschließend bereiteten die Teilnehmenden gemeinsam Mahlzeiten aus den im Weltladen und Discounter gekauften Lebensmitteln zu, um nachhaltige Ernährung praktisch zu erleben. | |||||
| 2024 | Carpus e. V., Cottbus | Globales Lernen im Rahmen einer Süd-Nord-Schulpartnerschaft | BRD |
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www.carpus.org |
Globales Lernen im Rahmen einer Süd-Nord-SchulpartnerschaftCarpus e.V. führt mit den Teilnehmenden der Süd-Nord-Schulpartnerschaft am Emil-Fischer-Gymnasium Schwarzheide zwei zweitägige außerschulische Seminare durch und befähigt die teilnehmenden Jugendlichen, sich digital mit den philippinischen PartnerschülerInnen über globale Machtungleichheiten und historische Zusammenhänge zwischen dem globalen Norden und globalen Süden auszutauschen und dabei miteinander und voneinander zu lernen. Die SchülerInnen aus Schwarzheide reflektieren ihre Privilegien im globalen Kontext und lernen, koloniale Kontinuitäten zu erkennen und die Süd-Nord-Partnerschaft diskriminierungssensibel mitzugestalten. Die Teilnehmenden tragen Erkenntnisse aus den Online-Begegnungen zurück in die Schule und bereichern den Unterricht mit Themen globaler Zusammenhänge. | ||||
| 2024 | Querbeet Leipzig e. V., Leipzig | Bildung durch Bauen: partizipatives Bauprojekt im Mitmachgarten »Wirrwuchs« | BRD |
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www.wirrwuchs.de |
Bildung durch Bauen: partizipatives Bauprojekt im Mitmachgarten »Wirrwuchs«Im Rahmen eines wöchentlich stattfindenden Baukurses im Mitmachgarten Wirrwuchs konnten Kinder und Jugendliche in einem geschützten Raum handwerkliche Fähigkeiten erlernen und eigene Bauprojekte umsetzen. Ursprünglich war das Angebot speziell für Mädchen* und junge Frauen* konzipiert worden, um geschlechtsspezifische Barrieren abzubauen und Unsicherheiten im Umgang mit Werkzeugen und handwerklichen Tätigkeiten zu überwinden. Durch die verstärkte Nutzung des Gartens durch Jungen* wurde die Zielgruppe erweitert, um diesen ebenfalls die Möglichkeit zur Teilnahme zu bieten. Gleichzeitig blieb der Schutzraum für Mädchen* und junge Frauen* durch getrennte oder spezifische Kurszeiten erhalten. Besonders fordernde, raumeinnehmende Kinder wurden bei Bedarf durch 1:1-Betreuung unterstützt, was durch die regelmäßige Unterstützung von zwei ehrenamtlichen Honorarkräften möglich war. Im Baukurs konnten erste Erfahrungen mit verschiedenen Werkzeugen gemacht und durch einen Werkzeugschein Sicherheit und Selbstbewusstsein erlangt werden. Neben der Umsetzung individueller Projekte der Teilnehmerinnen entstanden auch Ideen für die Mitgestaltung des Gartens, wie zum Beispiel die Errichtung eines Komposts, Kletterhilfen für Pflanzen, Beschilderungen oder neue Sitzgelegenheiten. Dabei stand der ressourcenschonende Umgang mit Materialien im Vordergrund: Es wurde bevorzugt mit vorhandenen Ressourcen gearbeitet, um den Materialverbrauch zu minimieren. Das Angebot trug dazu bei, informelle Bildungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche zu schaffen, die häufig keinen chancengerechten Zugang zu Bildung außerhalb der Schule hatten. Mit dem partizipativen Baukurs wurde nicht nur die Selbstwirksamkeit gestärkt, sondern auch ein Beitrag zur Förderung von Geschlechtergleichheit (SDG 5) und sozialer Gerechtigkeit geleistet. Die Erweiterung des Projekts ermöglichte eine inklusivere Ansprache und trug dazu bei, sowohl Mädchen und Frauen* als auch Jungen* eine Chance zu geben, in einem geschützten und unterstützenden Umfeld neue Fähigkeiten zu erlernen. (Das Sternchen (*) schließt dabei auch Menschen mit ein, die sich nicht (nur) als männlich oder weiblich definierten.) | ||||
| 2024 | Förderverein der Freien Grundschule Regenbogen Görlitz e. V., Görlitz | Naturerlebnisgarten: Nachhaltigkeit erleben und gestalten | BRD |
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www.dpfa-goerlitz.de |
Naturerlebnisgarten: Nachhaltigkeit erleben und gestaltenDer „Naturerlebnisgarten“ war mehr als nur ein Schulgarten – er war ein Ort, an dem Bildung, Kreativität und nachhaltiges Handeln zusammenfanden. Hier erlebten Schülerinnen und Schüler die Wirkung der Natur, entdeckten ökologische Zusammenhänge und lernten, wie sie aktiv zum Schutz unserer Umwelt beitragen können. Gleichzeitig wurden die Nachhaltigkeitsziele 1 (Keine Armut), 2 (Kein Hunger), 3 (Gesundheit und Wohlergehen), 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz) und 15 (Leben an Land) lebendig und greifbar. Durch den in der Schule intergierten „FreiDay“ waren die Kinder mit dem Thema Nachhaltigkeit und den Inhalten der 17 Nachhaltigkeitszielen schon vertraut. Das Projekt basiert auf dem „Hortus-Garten“-Prinzip, das den Garten in drei harmonisch vernetzte Zonen gliedert: die Ertragszone, die Hotspot-Zone für Artenvielfalt und die Pufferzone. Diese Zonen schaffen nicht nur einen Rückzugsort für heimische Tiere und Pflanzen, sondern auch einen Raum, in dem Kinder erleben, wie ein geschlossener Kreislauf der Natur funktioniert. Jede Pflanze, jede Idee und jede helfende Hand hat hier ihren Platz und trägt zur Gemeinschaft des Gartens bei. Zu Beginn des Projekts erkundeten die Kinder mit neugierigen Augen und Herzen das Leben im Schulgarten. Sie dokumentierten Tiere und Pflanzen, überlegten, welche weiteren Gäste willkommen sein könnten, und entwickelten Visionen für Lebensräume. Aus diesen Ideen entstanden kreative Projekte wie Insektenhotels, Kräuterspiralen, Käferburgen, eine Trockenmauer und sogar ein kleiner Teich. Diese Arbeiten waren mehr als reine Gartenarbeit: Sie lehrten den achtsamen Umgang mit Ressourcen, stärkten das Bewusstsein für die Bedeutung von Lebensmitteln (Ziele 1 und 2) und förderten die Gesundheit durch Bewegung und frische Luft (Ziel 3). Das Projekt zeigte den Kindern, wie kleine Taten – das Pflanzen einer Blume oder das Anlegen eines Lebensraums – einen Beitrag zum Klimaschutz (Ziel 13) leisten können. Mit viel Freude und Kreativität legten die Schülerinnen und Schüler bunte Blumenbeete und eine Benjeshecke an, pflanzten Beerensträucher, bauten ein Sandarium, eine Käferburg und eine Trockenmauer (das „Dinohausen“), gestalteten eine Barfußstrecke und sammelten Wildkräuter, die sie zu Kräuterbutter und Salz verarbeiteten. Höhepunkt des Projekts war eine Ausstellung für Eltern, bei der die Ergebnisse stolz präsentiert wurden: liebevoll bemalte Nistkästen, duftende Kräuterprodukte und Postkarten mit selbst hergestellten Pflanzenfarben. Jede Ecke des Gartens wurde so zu einem Symbol für die Magie der Vielfalt (Ziel 15). Mit dem „Naturerlebnisgarten“ wurde ein langfristiger Beitrag zur Förderung der Biodiversität und zur Sensibilisierung für Nachhaltigkeit geschaffen – ein Ort des Lernens, der Vielfalt und der Inspiration. | ||||
| 2024 | Trafo – Nachhaltigkeit in Bildung e. V., Leipzig | Glo:Be, Globalisierung, Beruf und Nachhaltigkeit - Business 4 Future? | BRD |
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www.trafo-leipzig.de |
Glo:Be, Globalisierung, Beruf und Nachhaltigkeit - Business 4 Future?Das Projekt richtet sich an Berufsbildende Schulen in Mitteldeutschland (Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen) und spricht Ausbildende verschiedener Branchen an, die in ihrer Rolle als Gestalter:innen am Arbeitsplatz wahrgenommen werden. In Projekttagen werden mittels dynamischer und interaktiver Methoden Hintergründe zu den großen Herausforderungen der Arbeitswelt aufgezeigt (Klimawandel, Migration, Ressourcenknappheit, wirtschaftliche Abhängigkeiten etc.) und Lösungen bzw. Handlungsoptionen aufgezeigt und diskutiert (Nachhaltigkeitswende, Stakeholderdialog, Transparenz, Wirkungsorientierung). Dabei werden die Teilnehmenden als ExpertInnen ihres Berufsfeldes verstanden, mit denen man gemeinsam nach Lösungen sucht (Dialog auf Augenhöhe). Nachhaltigkeitsstandards (DNK, global compact) werden diskutiert, "gute" Beispiele werden analysiert und Aspekte nachhaltiger Unternehmensführung erörtert. Im Mittelpunkt steht das Arbeitsheft "Business 4 Future?", anhand dessen verschiedene Nachhaltigkeits- und Gestaltungspotenziale am Arbeitsplatz beleuchtet werden, mittels derer man unternehmerisch und vor allem global aktiv werden kann. Die Projekttage haben eine Länge von 4 bis 8 Unterrichtseinheiten, die von jeweils zwei ReferentInnen durchgeführt werden. Im Vorfeld der Projekttage werden umfangreiche Vorabsprachen mit den Schulen durchgeführt, um die Bedarfe und Erwartungen der TN in Erfahrung zu bringen. Es werden Materialien zur Nachlese bereitgestellt und die zentralen Ergebnisse des Projektes systematisiert. Zudem werden Handreichungen und Checklisten erstellt und diese an Fachkräfte und Multiplikator:innen in virtuellen Schulungen gemittelt. | ||||
| 2024 | German Association for Central Asia e. V., Berlin | Raah (Weg) | BRD |
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www.gafca.org |
Raah (Weg)Die Veranstaltungsreihe „Raah“ bot zwischen Mai und Dezember 2024 eine Informations- und Austauschplattform zu Afghanistan-Themen mit Bezug auf die Sustainable Development Goals. In sechs Fachgesprächen und einer Podiumsdiskussion referierten neun Expert:innen zu Themen wie Journalismus und Taliban-Propaganda, Fundamentalismus, Gender Apartheid, Auswirkungen des Klimawandels auf Afghanistan, Wirtschaftskrise und -Interessen, LGBTQ+-Rechte, Bildung unter den Taliban und Situation und Bedrohung des afghanischen Kulturerbes. Die Veranstaltungen wurden in Präsenz in Berlin oder online durchgeführt. Kurzausschnitte aus den Veranstaltungen wurden in Ton und Bild in einem Rückblick-Video zusammengefasst. | ||||
| 2024 | Great Africa Network for Women e. V., Berlin | Renovierung einer Einrichtung für behinderte Kinder, Nigeria | Nigeria |
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greatafrica.org |
Renovierung einer Einrichtung für behinderte Kinder, NigeriaDie vorgeschlagene Renovierung wird zunächst mit den Kindern mit besonderen Bedürfnissen, den Lehrern und den Eltern besprochen. Danach wird ein Architekturbüro beauftragt, das Projekt zu koordinieren und zu überwachen, wobei die Pioniere von Hearts and Minds jede Phase der Ausführung anhand des vorgeschlagenen Plans überwachen. Innerhalb von 2 Tagen werden die verrosteten Wände abgetragen und das beschädigte Dach und der Dachstuhl abgerissen. Die angeheuerten Maurer werden innerhalb von sechs Tagen die Gebäudewände einreißen und abtragen. Die Renovierung des Gebäudes wird innerhalb von 3 Tagen durchgeführt, die übrigen Holzskelettarbeiten innerhalb von 6 Tagen, gefolgt von der Abdeckung des Zinks und der Bekrönung innerhalb von 6 Tagen. Die Elektroinstallationen werden angepasst und Sicherheits-/Brandmeldeanlagen installiert. Vor allem wird darauf geachtet, dass sich die Schäden an der Einrichtung nicht wiederholen, indem schimmelresistente Materialien verwendet werden und die Dachabdeckungen haltbar sind, damit kein Regen in die Lernräume fällt. Ebenso sind beschädigte Böden mit Löchern zu renovieren. Die Renovierung muss mit der Reinigung der Einrichtung abgeschlossen werden, bevor die Kinder in die Lerneinrichtung zurückkehren. | ||||
| 2024 | SONED (southern networks for environment and development) in Friedrichshain e.V., Berlin | Aufbau eines Lernzentrums für Nachhaltigkeit in Cape3points, Ghana | Ghana |
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www.soned.de |
Aufbau eines Lernzentrums für Nachhaltigkeit in Cape3points, GhanaAm Cape3points in West-Ghana soll ein Community learning center für lokale Nachhaltigkeit entstehen. Dafür wird ein multifunktionales Bauwerk aus Bambus, Rafia und Bastmatten errichtet und mit Brunnenwasser und Solarstrom sowie Kompost-Toiletten versorgt. Hier soll eine Bibliothek und ein Ort für Workshops und Seminare entstehen, die sich in vielfältiger Weise mit Aspekten nachhaltiger Lebens- und Wirtschaftsweise beschäftigen und Umweltschutzmaßnahmen sowie ökologische Geschäftsideen in der Umgebung umsetzen, begleiten und weiterentwickeln. Die Angebote sollen sich an verschiedene Zielgruppen (Kinder, Frauen, Farmer, Fischer...) in 10 Dörfern der umliegenden Region richten und in der Projektphase bereits 200 Menschen qualifizieren. Das Lernzentrum folgt einem holistischen Ansatz: Wissensvermittlung über Gefährdung und Schutz der Meeresschildkröten wird mit einer Strandsäuberung und einem Upcycling-Kunstworkshop verbunden. Bei einem Workshop über ausgewogene gesunde Ernährung für Frauen mit Kindern wird im Permakultur-Garten riefes Gemüse geerntet und gemeinsam verarbeitet und verköstigt. Hier sollen Ausbildungsplätze für ökologisches Bauen und permakulturelles Gestalten entstehen. Damit soll dieses Zentrum in die umliegende Region ausstrahlen und eine enkeltaugliche Entwicklung anstoßen, die den Schutz natürlicher Ressourcen zum Wohl der lokalen Bevölkerung in den Fokus nimmt und umweltgefährdende Praktiken durch ökologische Alternativen ersetzt. Dabei kann auch Öko-Tourismus eine Rolle spielen, wenn die Wertschöpfungskette größtenteils in den Händen der lokalen Bevölkerung bleibt. | ||||
| 2024 | aprender juntos – voneinander lernen e. V., Halle/Saale | Speakerstour Kolumbien "Sozial ökologischer Wandel über Grenzen hinweg" | BRD |
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aprenderjuntos2014.wordpress.com |
Speakerstour Kolumbien "Sozial ökologischer Wandel über Grenzen hinweg"Wir organisierten öffentliche Bildungsveranstaltungen mit gewerkschaftlichen Gastreferent:innen aus Kolumbien in Berlin (29.09.24), Halle (Saale) (07.10.24) und Magdeburg (04.-05.10.24 / Workshops auf dem Symposium: „Internationale Solidarität in der gesellschaftlichen Transformation“). Es referierten die Gewerkschafterin Yesika Alexandra Rocha Garcia aus Auraca, die als Krankenschwester bei der Gesundheitsgewerkschaft Anthoc aktiv ist, die Kunstlehrerin Sandra Milena Salazar Frias aus Bogota, welche sich in der Lehrervereinigung Fecode engagiert sowie John Pineda aus Barrancabermeja von der Ölgewerkschaft USO, welcher im staatlichen Erdölunternehmen Ecopetrol arbeitet. Im Fokus standen dabei Themen wie Menschenrechtsschutz, sozial-ökologische Energiewende sowie Friedens- & Demokratieförderung. Auch die Bedeutung von sozialen Bewegungen wurde am Bsp.des „Congreso de los Pueblos“ herausgestellt, die 2022 zu einem Politikwechsel und der Überwindung einer autokratischen Staatsführung beitrug. In der zweiwöchigen Speakertour fanden auch Austausche mit Mandatsträger:innen aus unterschiedlichen DGB Gewerkschaften (Salzgitter Flachstahl AG und Grüne Stahlproduktion / MibrAG und Kohleausstieg) sowie sozialen Bewegungen statt. | ||||
| 2024 | Eine-Welt-Landesnetzwerk M-V e. V., Rostock | WSD-Fachstelle Mecklenburg lokal-global | BRD |
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www.eine-welt-mv.de |
WSD-Fachstelle Mecklenburg lokal-global | ||||
| 2024 | PLAY!YA e. V., Berlin | #BundesligaWIRBT - Nachhaltigkeitsziele versus Sportsponsoring | BRD |
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www.playya.org |
#BundesligaWIRBT - Nachhaltigkeitsziele versus SportsponsoringDas Projekt verglich erstmals Nachhaltigkeitsversprechen und Sponsoringrealitäten im Profisport. Am Beispiel Fußball-Bundesliga wurde u.a. gezeigt, welche Wirtschaftszweige ihn finanzieren und für sich nutzen, dass die eigenen Nachhaltigkeitsziele unterlaufen und negative Folgen internationaler Liefer- und Produktionsketten im Globalen Süden ausgeblendet werden. Ziel war es, die unkritische Haltung zum Profisport zu konfrontieren. Im Vordergrund standen dabei SDG 8, SDG 10 und SDG 12. Drei Maßnahmen wurden durchgeführt: a) Expert/innen-Workshop, b) Studie, c) Öffentlichkeitsarbeit (inkl. Website) zur Sensibilisierung von Multiplikator/innen. | ||||
| 2024 | Eine-Welt-Landesnetzwerk M-V e. V., Rostock | Netzwerkkoordination | BRD |
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www.eine-welt-mv.de |
Netzwerkkoordination | ||||
| 2024 | Ökohaus Rostock e. V., Rostock | Regionalpromotor*in südliches Mecklenburg | BRD |
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www.oekohaus-rostock.de |
Regionalpromotor*in südliches Mecklenburg | ||||
| 2024 | Förderverein der Freien Grundschule Regenbogen Görlitz e. V., Görlitz | Essen für die Umwelt – aber wie? | BRD |
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www.dpfa-goerlitz.de |
Essen für die Umwelt – aber wie?Das Projekt "Essen für die Umwelt - Aber wie?" sensibilisiert Grundschulkinder für den Zusammenhang zwischen Ernährung, Umweltschutz und globaler Gerechtigkeit. Es wird vom gemeinnützigen Förderverein der Freien Grundschule Regenbogen Görlitz e.V. getragen, der seit Jahren Bildungsprojekte mit Fokus auf Nachhaltigkeit erfolgreich umsetzt. Zielgruppe sind rund 40 Schülerinnen der zweiten und dritten Klasse, die aktiv in das Projekt eingebunden werden. Das Projekt startet im Dezember 2024 mit einer Auftaktveranstaltung, bei der Lehrkräfte und Kinder über die Ziele und geplanten Aktivitäten informiert werden. Anschließend folgt eine intensive inhaltliche Auseinandersetzung in der Schule (Januar bis April/Mai 2025). Dabei werden die Kinder auf kreative und altersgerechte Weise mit Themen wie Regenwaldzerstörung, Massentierhaltung und nachhaltiger Landwirtschaft vertraut gemacht. In der Praxisphase (Mai/Juni 2025) besuchen sie lokale Biohöfe und erleben hautnah, wie regionale, ökologische Lebensmittel erzeugt werden. Die mitgebrachten Zutaten werden in der Schule gemeinsam verarbeitet - eine Kochaktion, die nicht nur Genuss, sondern auch Bewusstsein für nachhaltige Ernährung fördert. Ziel des Projektes sind die Vermittlung von Wissen über die Auswirkungen des Ernährungssystems, das Erleben nachhaltiger Alternativen sowie die Motivation, als Multiplikatorinnen ihr Wissen in die Familien zu tragen. Indikatoren wie Gespräche und einfache Fragebögen sollen die Wirkung erfassen. Das Projekt stärkt regionale Netzwerke, fördert interaktive Bildung und wirkt langfristig durch die Verankerung der Inhalte im wöchentlichen FREIDAY-Format der Schule weiter. Es trägt direkt zu den globalen Nachhaltig- keitszielen bei. | ||||
| 2024 | Villa Fohrde e. V., Fohrde | WSD-Fachstelle Globale Bildungsarbeit im ländlichen Brandenburg | BRD |
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villa-fohrde.de |
WSD-Fachstelle Globale Bildungsarbeit im ländlichen BrandenburgAls Träger im ländlichen Raum möchten wir dazu beitragen Menschen, die im Alltag zwar nebenei-nander leben, aber nicht im Gespräch miteinander sind in den Dialog zu bringen. Hier setzt der Pro-jektteil Trialog an, der „Ur-Brandenburger:innen“, Zugezogene und geflüchtete Menschen zusam-menbringen wird. Bei der hybrid angelegten Süd-Nord.Runde wiederum steht das Aktivieren zum Handeln im Mittelpunkt. Menschen, die schon offen für eine globale perspektive sind, sollen zum solidarischen Handeln angeleitet werden bzw. sich gegenseitig bestärkend dazu motivieren. Die in den Sommermonaten stattfindende SDG.Wiese richtet sich zudem an Familien. So werden über die Lust der Kinder am Spielen und Lernen Erwachsene erreicht, sie sonst für die entwicklungspolitischen Diskurs nicht offen wäre. Alle Projektteilen verbindet der Versuch die Menschen in ihren Lebensreali-täten abzuholen, ihnen Dialog- und Bildungsangebote zu machen und sie zu einem (noch) solidari-scheren und weltoffeneren Handeln zu bewegen. Als Bildungsort mit einem offenen Gelände sind wir besonders geeignet, um niedrigschwellig Menschen anzusprechen. |