Geförderte Projekte

JahrTrägerProjektnameLandFinanzenHomepage
2025DUKA e. V., BerlinStimmen des WaldesBRD
Projektsumme: 6.735,86 €
Fördersumme: 4.890,00 €
https://anattasensorium.org/

Stimmen des Waldes

Das Projekt „Stimmen des Waldes“ bringt am 4.11.2025 indigene Stimmen aus dem brasilianischen Regenwald nach Berlin und ermöglicht einen direkten Perspektivwechsel zu Klima, Biodiversität und globaler Gerechtigkeit. Im Mittelpunkt steht die Yawanawá-Familie um den Ältesten Pai Nani, die ihre Erfahrungen und ihr Wissen aus erster Hand teilen. Der Abend bietet eine Kombination aus Information, Kunst und Begegnung: Vorträge ordnen indigene Perspektiven in globale Zusammenhänge wie die COP 30 ein; eine moderierte Q&A-Session ermöglicht den direkten Dialog; eine Fotoausstellung sowie Musik eröffnen emotionale und visuelle Zugänge. Das Projekt sensibilisiert ein breites Publikum, stärkt Empathie und Solidarität und fördert die Auseinandersetzung mit globalen Zusammenhängen.

2025Spirit of Football e. V., ErfurtWSD-Fachstelle Future Ball - Nachhaltigkeit spielend erreichenBRD
Projektsumme: 59.006,21 €
Fördersumme: 44.250,00 €
www.spirit-of-football.de

WSD-Fachstelle Future Ball - Nachhaltigkeit spielend erreichen

Fußball hält nicht nur fit, sondert fördert als Teamsport soziale und kreative Kompetenzen (Fairness, Konfliktaushandlung und Mitmenschlichkeit), verlangt Entscheidungsfähigkeit und Verantwortungs-bewusstsein für eigenes Handeln und das Team. Weltweit begeistern sich Erwachsene wie Kinder, Mädchen wie Jungen für Fußball-Meisterschaften, die zugleich interkulturelle Ereignisse sind. Diesen Gedanken greift das Projekt auf. Erlebnispädagogisches & non-formelles Lernen sowie FairPlay stehen im Fokus der Projektinhalte. Die Vermittlung von Werten einer demokratischen und offenen Gesellschaft, das Wecken von Lust am Anderen und Neuen durch künstlerische Angebote, die Förderung interkultureller Erfahrungen und Spaß am Spiel selbst sind Ziele des Projektes. Den thematischen Rahmen liefert der Fußballsport. Interkulturelle, kreative und spielerische Angebote werden u. a. durch Angebote politischer Bildung für Kinder und Jugendliche ergänzt. Dabei geht es Spirit of Football vor allem um Integration, Inklusion, sozialen Zusammenhalt, Gleichberechtigung, und innovatives Problemlösen.

2025Couleurs afrik – Die Farben Afrikas e. V., SchwerinBesser leben durch den Schutz der Umwelt, TogoTogo
Projektsumme: 44.500,00 €
Fördersumme: 33.300,00 €
couleurs-afrik.de

Besser leben durch den Schutz der Umwelt, Togo

Das Hauptziel der Aktivitäten ist der Schutz der Umwelt durch eine regelmäßige Entsorgung des Hausmülls aus Schulen, aus Unternehmen sowie aus Privathaushalten, die Trennung des entsorgten Mülls und, wo möglich, durch Recycling der verwertbaren Bestandteile.

Im April 2024, während des Besuchs von Mitgliedern des Vereins Couleurs Afrik beim Partnerverein Espoir Plus in Sokodé, wurde der Stand der Umsetzung der vorangegangenen Projekte ausgewertet. Beide Vereine konnten auf dem Weg zum Ziel bereits große Fortschritte verzeichnen. Nach der Einführung der Mülltrennung und der regelmäßigen Müllentsorgung in den rund 60 Schulen konnte hier die Abfallmenge um 1/3 reduziert werden.

Aufbauend auf die Erfahrungen bei der Entsorgung des Mülls in den Schulen und begleitet durch vielfältige Öffentlichkeitsarbeit wurde 2023 mit der Einführung der Mülltrennung und der regelmäßigen Entsorgung des Mülls in den Haushalten begonnen. Flankiert wurden die Aktivitäten unseres Partnervereins durch Absprachen mit der regionalen Verwaltung Sokodé/Tchaoudjo sowie mit den Ministerien in der Hauptstadt Lomé.

Die Aktivitäten unseres Partnervereins in der Region und auch darüber hinaus haben maßgeblich zu einem Umdenken in der Beziehung zur Natur und zur Umwelt bei dem Bürgermeister der Stadt und der Regionalverwaltung Tchaoudjo beigetragen. Die Region Sokodé/Tchaoudjo hat sich entschlossen, an einem Wettbewerb für eine Auszeichnung zur „ökologischen Stadt“ teilzunehmen. Die Regionalverwaltung ist aktiv geworden und fördert jetzt die Entsorgung des Mülls, mit dem Ziel, die Ordnung und Sauberkeit in der Stadt nachhaltig zu verbessern. Dazu wurden die Stadt und die Region in drei große Bereiche aufgeteilt, die aktuell drei „Entsorgern“ zugewiesen wurden. Neben Espoir Plus sollen jetzt APSS und eine weitere kleine Firma die Entsorgung vornehmen, wobei Espoir Plus den größten Bereich erhalten hat. Durch eine unabhängige Kommission aus der Hauptstadt Lomé wird die Qualität der Entsorgung über einen festgelegten Zeitraum beurteilt und danach wird über die Perspektive der Entsorgung entschieden.

Diese „Neuordnung“ brachte für Espoir Plus einige Probleme, weil ein Teil der durch Espoir Plus erfassten Haushalte jetzt in anderen Bereichen liegen. Der geschäftsführende Projektleiter, Herr Abdel Aziz Biwe-Issodjo, passt die Organisation der Entsorgung und der innerbetrieblichen Abläufe den neuen Verhältnissen an. Aufbauend auf den bisher gewonnenen Erfahrungen werden die Anstrengungen zur Akquise der Haushalte für die Teilnahme an der regelmäßigen Entsorgung weiter intensiviert. Nach und nach soll ein Wohngebiet nach dem anderen einbezogen werden. Die Fachkraft für Akquise, Herr Habibou Ouro-Tagba, wird weitere Informationsveranstaltungen durchführen, um die Einwohnerinnen und Einwohner zu informieren und sie in die Kundenkartei aufzunehmen. Bei seinen Aktivitäten wird er weiter regelmäßig von Mitgliedern der Schülerkomitees unterstützt. Einerseits unterstützt Espoir Plus durch seine Tätigkeit die Kommune bei der Erreichung ihres Ziels, die Schaffung einer „grünen“ Stadt, und andererseits arbeitet der Verein an der Erreichung einer finanziellen und damit wirtschaftlichen Tragfähigkeit und der nachhaltigen Schaffung von Arbeitsplätzen.

2025Connectica e. V., BerlinBau sanitärer Anlangen zur Verbesserung der Lern- und Unterrichtsrahmenbedingungen für Schüler*innen der Schule Ecole Publique de Fongo Tongo, KamerunKamerun
Projektsumme: 27.670,00 €
Fördersumme: 20.000,00 €
www.connectica-ev.org

Bau sanitärer Anlangen zur Verbesserung der Lern- und Unterrichtsrahmenbedingungen für Schüler*innen der Schule Ecole Publique de Fongo Tongo, Kamerun

Zur Verbesserung der Lern- und Unterrichtsrahmenbedingungen der Schule in Fongo Tongo, Dschang, Kamerun, möchten Connectica.cmr (Kamerun) und Connectica e.V. (Deutschland) für die öffentliche Schule in Fongo Tongo neue sanitäre Anlagen mit 12 Toiletten für Mädchen und Jungen bauen sowie ein Hygiene- und Menstruationsprogramm einführen.

2025United Action Woman and Girls e. V., Werder (Havel)Promotor*in Globales Lernen als Transformative Bildung (Tandem mit Halle 36 e.V.)BRD
Projektsumme: 50.014,11 €
Fördersumme: 50.000,00 €
united-action.de

Promotor*in Globales Lernen als Transformative Bildung (Tandem mit Halle 36 e.V.)

2025Landesnetzwerk Afrikanischer Vereine Berlin e. V., BerlinGemeinsame dekoloniale Bildung im internationalen Kontext am Beispiel Deutschland-KamerunBRD
Projektsumme: 11.000,00 €
Fördersumme: 9.900,00 €
www.lav-berlin.de

Gemeinsame dekoloniale Bildung im internationalen Kontext am Beispiel Deutschland-Kamerun

Der Kolonialismus und seine anhaltenden Folgen erfahren bisher nur wenig Aufmerksamkeit in den Berliner Rahmenlehrplänen, obwohl Deutschland selbst zu den Kolonialmächten gezählt hat und weiterhin in Verflechtungen involviert ist, die von kolonialen Kontinuitäten mitbestimmt werden. Das Projekt führt mit Projekttagen an Berliner Schulen in das Thema Kolonialismus ein und sensibilisiert für dessen Auswirkungen. Es entwickelt dafür Konzepte zum exemplarischen Lernen, um koloniale Kontinuitäten aufzuarbeiten, historische und gegenwärtige Zusammenhänge greifbar zu machen und ein kritisches Bewusstsein für heutige Ungleichheiten im globalen Kontext zu fördern. Dafür wird ein Austausch mit zwei weiterführenden Schulen in Kamerun organisiert. Dadurch gelingt eine realitätsnahe Darstellung kolonialer Kontinuitäten, die für die Schülerinnen und Schüler beider Länder einen tiefgreifenden Einblick in die historischen und gegenwärtigen Verflechtungen zwischen Deutschland und Kamerun ermöglicht und an Beispielen erfahrbar macht, was Kolonialismus, koloniale Kontinuitäten und Ungleichheiten im globalen Kontext miteinander zu tun haben. Eine zusätzliche Fortbildung für Lehrkräfte und MultiplikatorInnen in der schulischen Bildung stärkt ihre Kompetenzen, Themen des historischen Kolonialismus mit lokalen und globalen Kontinuitäten und Ungleichheiten zu verknüpfen und diese Zusammenhänge begreifbar in ihrem Unterricht zu vermitteln.

2025Tutmonde e. V., StralsundFachpromotor*in: Migration und feministische InlandsarbeitBRD
Projektsumme: 35.000,00 €
Fördersumme: 35.000,00 €
www.sdgs-mv.de

Fachpromotor*in: Migration und feministische Inlandsarbeit

2025Städtepartnerschaft Friedrichshain-Kreuzberg - Dêrîk e. V., BerlinProjekt zur Stabilisierung der Wasserversorgung im Umland von Dêrik durch infrastrukturelle Maßnahmen und Solarenergie, SyrienSyrien
Projektsumme: 55.120,00 €
Fördersumme: 49.620,00 €
staepa-derik.org

Projekt zur Stabilisierung der Wasserversorgung im Umland von Dêrik durch infrastrukturelle Maßnahmen und Solarenergie, Syrien

Die Stadt Dêrik liegt im Nordosten Syriens, unweit der Grenzen zur Türkei und zum Irak. Die Bevölkerung ist multiethnisch und multikonfessionell. Hier leben KurdInnen, AraberInnen, ArmenierInnen; Muslime, Christen und Êziden zusammen. Die Kommunalverwaltung im Gebiet der Selbstverwaltung von Nord- und Nordostsyrien arbeitet seit Jahren unabhängig von der Zentralregierung in Damaskus. Die Stadt verzeichnet u.a. durch die vielen Binnengeflüchteten (IDPs), einen kontinuierlichen Bevölkerungszuwachs, weshalb neue Wohngebiete am Rand der Stadt entstehen, die an die Wasserversorgung angeschlossen werden müssen. Dafür fehlen der Stadt die finanziellen Mittel. Das Newroz Camp beherbergt seit Jahren mehrere tausend Binnengeflüchtete aus den türkisch besetzten Gebieten Afrin, Serekaniye und Girê Spî. Nach der Militäroffensive islamistischer Kräfte Ende 2024 im Nordwesten Syriens, kam es zu weiteren Fluchtbewegungen aus der Shehba-Region und aus Manbidsch. Dêrik liegt im Verwaltungskanton Qamislo der Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien. Seit Dezember 2024 haben sich dort rund 2.400 Familien neu angesiedelt, die zuvor aus der Metropolregion Aleppo vertrieben wurden. Ein Teil der Geflüchteten siedelt sich dauerhaft in einem verlassenen Dorf an, das für diesen Zweck wieder aufgebaut und erweitert wird. Die Versorgung mit Strom und Wasser in der Region und insbesondere in dem Dorf ist unzuverlässig. Deshalb soll dort ein mit PV-Strom betriebener Trinkwasserbrunnen entstehen, ähnlich wie das Solarbrunnen-Projekt, das der Städtepartnerschaftsverein 2024 durchgeführt hat. In der Regel werden die Tiefwasserbrunnen wegen der unsicheren Stromversorgung mit Diesel-Generatoren betrieben. Mit dem Projekt wird auch ökologischen Kriterien Rechnung getragen. In dem neu entstandenen Randgebiet von Dêrik müssen von den nahegelegenen Brunnen Wasserleitungen zu den Häusern verlegt werden, um die Wasserversorgung in den Gebieten zu verbessern, die bisher 1x wöchentlich mit Tanklastern versorgt werden.

2025Förderverein der Freien Grundschule Regenbogen Görlitz e. V., GörlitzEssen für die Umwelt – Regional genießen, global verstehenBRD
Projektsumme: 3.160,00 €
Fördersumme: 3.160,00 €
www.dpfa-goerlitz.de

Essen für die Umwelt – Regional genießen, global verstehen

Das Projekt „Essen für die Umwelt – Regional genießen, global verstehen“ knüpft an ein im Frühjahr erfolgreich durchgeführtes Bildungsprojekt an und richtet sich an die 2. und 3. Klasse der Freien Grundschule Regenbogen Görlitz. Ziel ist es, Kindern die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Umwelt und globaler Gerechtigkeit altersgerecht und praxisnah zu vermitteln. Beide Klassen erhalten zunächst einen theoretischen Input, bei dem die Themen Regionalität, Saisonalität und globale Folgen von Ernährung spielerisch und mit einfachen Methoden (Quiz, Bildergeschichten, Stationenarbeit) erarbeitet werden. Anschließend besuchen die Kinder eine nahegelegene Biogärtnerei, in der sie Gemüse wie Kohlrabi, Salat oder Minze selbst ernten, Einblicke in ökologische Anbauweisen erhalten und globale Bezüge (z. B. Unterschiede zu Importware, Transport und Futtermittelanbau) kennenlernen. Zum Abschluss werden die geernteten Lebensmittel in der Schule gemeinsam zubereitet und gegessen. Dabei wird nicht nur Wert auf gesunde Ernährung gelegt, sondern auch auf die Reflexion: Was bedeutet mein Essen für Umwelt, Tiere und Menschen hier und anderswo? Das Projekt stärkt Wissen, Empathie und Handlungsoptionen der Kinder und trägt so zu einer nachhaltigen Lebensweise bei. Zugleich werden Lehrkräfte einbezogen, sodass die Impulse über das Projekt hinauswirken und langfristig im FREIDAY-Bildungsformat weitergeführt werden können. Die Kooperation mit dem lokalen Lebensmittelerzeuger schafft für die Kinder regionale Bezüge und Nachvollziehbarkeit der alltäglichen Mittagsverpflegung der Schule

2025Togo Goes On e. V., Berlin Selbstständigkeit von Kleinbauer*innen in TogoTogo
Projektsumme: 13.350,00 €
Fördersumme: 10.000,00 €
www.togogoeson.org

Selbstständigkeit von Kleinbauer*innen in Togo

Das Projekt zielt darauf ab, KleinbauerInnen – insbesondere Frauen – durch gezielte Weiterbildung in modernen landwirtschaftlichen Techniken und profitablen Einkommensquellen zu stärken. Im Rahmen von 10 Blockkursen mit zwei Modulen werden die Teilnehmenden sowohl theoretisches Wissen als auch praktische Fähigkeiten erwerben. Diese Weiterbildungen sollen die Qualität und Produktivität der landwirtschaftlichen Erzeugnisse verbessern und den Zugang zu besseren Einkommensmöglichkeiten schaffen. Durch die Optimierung der landwirtschaftlichen Praktiken werden die BauerInnen in die Lage versetzt, ihre Einkommensquellen zu diversifizieren und ihre wirtschaftliche Situation nachhaltig zu verbessern. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Armutsbekämpfung und Stärkung der Ernährungs- und Einkommenssicherheit in der Region. Die Workshops gliedern sich in folgende Module: ● Theoretische und praktische Ausbildung von 12 Kleinbauern in nachhaltigen landwirtschaftlichen Praktiken und biologischer Produktion, um die Produktionsqualität zu erhöhen und Energieeffizienz zu gewährleisten. ● Theoretische Ausbildung von 12 KleinbauerInnen zu Kleinunternehmern, mit einem Schwerpunkt auf Geschäftsplanung, Marketing, Finanzmanagement, Informationsstrategie

2025Deutsche Gesellschaft für internationale Bildungsberatungs- und Wissenschaftszusammenarbeit e. V., BerlinSTEP – Skills & Training for Empowerment in Punjab, PakistanPakistan
Projektsumme: 11.460,00 €
Fördersumme: 8.580,00 €
gibbz.de

STEP – Skills & Training for Empowerment in Punjab, Pakistan

Mit dem Pre-Pilotprojekt „STEP – Skills & Training for Empowerment in Punjab“ entsteht im ländlichen Südpunjab (Mian Channu, Pakistan) erstmals ein Textil-Trainingszentrum innerhalb einer informellen Bildungseinrichtung – der Al Noor Akademie. Aufbauend auf Erfahrungen früherer Projekte wie „Paktiv II“ kombiniert STEP schulische und berufliche Bildung auf innovative Weise: Jugendliche der Klassen 9 und 10 erhalten eine praxisnahe Textilausbildung und werden gleichzeitig auf den neuen, staatlich anerkannten Schulabschluss Matric-Tech vorbereitet. Informelle Bildungsangebote privater Träger sind in Punjab oft die einzige Option für Jugendliche, da formale Schulen vielerorts unzugänglich sind. Dennoch wird der Matric-Tech-Abschluss bisher fast ausschließlich an formalen Schulen angeboten – informelle Institute bleiben außen vor. STEP will diese Lücke schließen und zeigen, dass auch informelle Einrichtungen Matric-Tech erfolgreich umsetzen können. Zehn Jugendliche (davon fünf Mädchen) werden in den Bereichen Schneidern, Nähen, Zuschneiden und Textilherstellung ausgebildet. Parallel erhalten sie Unterricht in Kernfächern wie Englisch und Mathematik. Ein leerstehender Raum der Akademie wird dafür renoviert und mit Nähmaschinen, Zuschneidetischen, Lehrmaterialien und einer Solaranlage ausgestattet. Qualifizierte Ausbilderinnen übernehmen die fachliche Anleitung, die Akademie begleitet den Schulunterricht. Am Ende verfügen die Teilnehmenden über einen staatlich anerkannten Schulabschluss und ein Berufszertifikat, das ihnen den Zugang zu weiterer Bildung, Beschäftigung oder selbstständiger Tätigkeit im Textilbereich eröffnet. Besonders für Mädchen bedeutet dies eine reale Chance auf gesellschaftlich anerkanntes Einkommen. STEP steht für Bildungsgerechtigkeit, Geschlechtergleichheit und Armutsbekämpfung in einer Region mit starkem Bildungsrückstand.

2025DocImpact e. V., BerlinBIG 4 and Sexual Reproductive Health (SRH) in schools, KeniaKenia
Projektsumme: 32.265,00 €
Fördersumme: 24.165,00 €
docimpact.org

BIG 4 and Sexual Reproductive Health (SRH) in schools, Kenia

Basierend auf den ‚Lessons Learned‘ der drei Vorgänger Projekte, die inzwischen über 1000 out of-school-teenage-Mütter zu einer neuen Lebensrichtung ermutigten, strebt Karibuni Kenya mit BIG 4 einen ganzheitlich Ansatz zum Thema Sexuelle Gesundheit und Rechte für junge Frauen an. Die minderjährigen Mütter und Breastfeeding Information Groups (BIGs) bleiben das Herz des Projektes - in einem Gebiet, in dem Teenagerschwangerschaften und daraus resultierende Schulabbrüche weit verbreitet sind, organisiert Karibuni Kenya 24 BIGs für junge Mütter als sichere Räume. Die Mädchen treffen sich monatlich unter Aufsicht eines zugewiesenen Community Health Promoter (CHP) und diskutieren über sexuelle Gesundheit, sexuelle Rechte, Ernährung und Babypflege. Für die Leitung erhalten die CHPs ein Training in allen SRHBereichen, Monitoring & Evaluation und Sensitisation. Die jungen Mütter haben bei jedem der zehn montalichen Treffen Zugang zu unterschiedlichen Mentorinnen und Lehrerinnen mit dem Ziel, die Mädchen wieder in ihre Ausbildungen zurückzuführen. Die ‘primary message’ der BIGs ermutigt die Mütter selbst-bestimmte und informierte Entscheidung zu treffen. Die Eltern der BIG Mädchen werden in das Projekt einbezogen und ermutigt, sexuelle Gesundheit und Familienplanung als Thema innerhalb der Familie zu enttabuisieren. Zu Projektbeginn erhalten 100 community leaders nicht nur Sensibilsierung zum Thema, sondern auch Training wie man das Problem der steigenden ungewollten minderjährigen Schwangerschaften in der Gemeinde anpackt und Familienplannung destigmatisiert. Die Schulen – Drei Lehrkräfte von jeweils zwölf Schulen werden als ‘Train the Trainer‘ zum Thema SRH ausgebildet. Peer Groups werden gebildet und von Lehrkräften desselben Geschlechts geleitet. Einmal im Monat finden zweistündige Peer Group SRH-Sitzungen in den Schulen statt.

2025Bintumani D-SL – German-Sierra Leone Society e. V., BerlinAusstattung der Orthopädiewerkstatt von enable salone workshop mit moderneren Maschinen, Werkzeugen. Anschluss an das Starkstromnetz, Sierra LeoneSierra Leone
Projektsumme: 13.350,00 €
Fördersumme: 10.000,00 €
www.bintumani.de

Ausstattung der Orthopädiewerkstatt von enable salone workshop mit moderneren Maschinen, Werkzeugen. Anschluss an das Starkstromnetz, Sierra Leone

Das beantragte Projekt ist eine Fortführung des im Jahr 2024 durchgeführten Projektes. Letztes Jahr wurde, mit Unterstützung von NSB, ein Haus für eine Orthopädiewerkstatt gebaut. Erfolgreich abgeschlossen und abgerechnet. In diesem Antrag stehen zwei Positionen zur Umsetzung 1. Kauf und Installation eines Infrarotofens und 2. Installation einer Starkstromleitung zum Haus um den Betrieb des Ofens zu ermöglichen.

2025Förderverein Natur- und Umweltzentrum Vogtland e. V., OberlauterbachNaturerlebnis durch Technik – inklusiv für alleBRD
Projektsumme: 5.990,00 €
Fördersumme: 5.990,00 €
nuz-vogtland.de

Naturerlebnis durch Technik – inklusiv für alle

Das Projekt „Naturerlebnis durch Technik – inklusiv für alle“ hat zum Ziel, am Natur- und Umweltzentrum Vogtland (NUZ) barrierearme und inklusive Zugänge zu den Bildungsangeboten im Bereich Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung zu schaffen. Besonders angesprochen werden bisher unzureichend erreichte Zielgruppen wie Menschen mit körperlichen, sensorischen oder psychischen Beeinträchtigungen, ältere Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Familien mit Kleinkindern sowie neu zugewanderte Personen mit geringen Deutschkenntnissen. Ausgangspunkt ist eine strukturelle Herausforderung, wie sie für viele ländliche Regionen typisch ist und exemplarisch am Standort Oberlauterbach im Vogtlandkreis zu beobachten ist: Das NUZ ist ein etablierter außerschulischer Lernort mit vielfältigen naturpädagogischen Angeboten, doch die Teilhabe vieler Personengruppen ist durch bauliche und sprachliche Barrieren eingeschränkt. So ist beispielsweise die zentrale Ausstellung im Obergeschoss nicht barrierefrei zugänglich, da ein Aufzug fehlt. Zudem mangelt es an technischer Unterstützung und an Materialien, die zielgruppengerecht aufbereitet sind, etwa in leichter Sprache oder mit unterstützenden audiovisuellen Elementen. Das Projekt entwickelt und erprobt deshalb konkrete, inklusiv gestaltete BNE-Bildungsangebote, in denen u. a. Biodiversität und Naturkreisläufe, ressourcenschonender Konsum sowie globale und lokale Auswirkungen des eigenen Handelns (mit Bezügen zu Zielen der Agenda 2030) vermittelt werden. Herzstück ist ein inklusiver Kurzworkshop „LEBENSRÄUME – die vielfältigen Zusammenhänge zwischen Insekten, Pflanzen und unserem eigenen Handeln“ mit Fokus auf Biodiversität und Naturkreisläufen. Die erarbeitete technische und methodische Grundlage soll perspektivisch auch für weitere BNE-Themen inklusiv genutzt werden und bestehende Formate mit klaren BNE-Kernbotschaften und alltagsnahen Handlungsoptionen stärken.

Die dafür benötigte barrierearme Präsentationstechnik ist Mittel zum Zweck, um diese BNE-Themen in Leichter Sprache, mit Bild- und Tonunterstützung und trotz eingeschränkter Mobilität zugänglich zu machen. Das Vorhaben ist als Auftakt und Teilprojekt einer schrittweisen, längerfristigen Weiterentwicklung einer inklusiven BNE-Infrastruktur am NUZ angelegt und leistet es einen wichtigen Beitrag zur inklusiven Bildung und fördert gesellschaftliche Teilhabe im ländlichen Raum.

2025Fortschritt-Vision-Diskurs e. V., Zwickau„Pimp your Trash“ Upcycling mit 3DBRD
Projektsumme: 6.028,19 €
Fördersumme: 6.000,00 €
https://www.fortschritt-vision-diskurs.de/

„Pimp your Trash“ Upcycling mit 3D

Mit dem Projekt „Pimp your Trash – Upcycling trifft 3D-Druck“ konnte der Verein ForViD e.V. Jugendliche aus Zwickau und Umgebung begeistern sich mit nachhaltigem Denken und kreatives Handeln zu beschäftigen. Ziel war es, gemeinsam Wege zu finden, wie aus vermeintlichem Abfall neue, nützliche oder künstlerische Gegenstände entstehen können und wie moderne Technologien dabei helfen, Ressourcen zu schonen und den eigenen Lebensstil nachhaltiger zu gestalten. Im Mittelpunkt stand an den zwei Workshopwochenende, dass Jugendliche eigene Ideen mit 3D Druck finden und praktisch umsetzen können. Den Teilnehmenden wurden dabei Gegenstände wie Gläser, Klopapierrollen oder Korken zur Verfügung gestellt. Aus diesen wurden neue Nutzungsmöglichkeiten entworfen. Mithilfe von 3D Modellen entstanden so Bauteile, die anschließend mit dem 3D-Drucker hergestellt wurden und mit den Recyclingmaterialien kombiniert wurden. So wurden technisches Verständnis, Kreativität und Umweltbewusstsein praxisnah miteinander verknüpft. Neben der technischen Umsetzung stand auch die Reflexion des eigenen Konsumverhaltens im Vordergrund: Die Jugendlichen beschäftigten sich dabei intensiv mit den UN-Nachhaltigkeitszielen, Abfallreduzierung und dem Thema Kreislaufwirtschaft. Sie wollten mehr über das Thema politischer Extremismus erfahren und das Leben einer politischen Nachhaltigkeit. Mit einem aktiven Makerspaceangebot soll nun Zwickau Planitz ein Raum geschaffen werden, wo Jugendliche gemeinsam Projekte erstellen können, unabhängig von ihrer Herkunft, gesellschaftlichen Situation oder Geschlecht. Das Projekt vermittelt zentrale Kompetenzen der Bildung für nachhaltige Entwicklung: systemisches Denken, Teamarbeit, kreative Problemlösung, kritischer Konsum, digitale Kompetenz und Selbstwirksamkeit. Gleichzeitig stärkt es den sozialen Zusammenhalt, da Jugendliche unterschiedlicher Hintergründe gemeinsam an einem sichtbaren Ergebnis arbeiten können. „Pimp your Trash“ macht Nachhaltigkeit erlebbar mit Technik, Fantasie und Gemeinschaft. Es wurde sich dabei auf die Sächsischen Landestrategie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) bezogen

2025Woka-Kuma Deutschland e. V., BerlinProjekt Berufsausbildung von Witwen und vulnerablen Frauen der Gesellschaft in Bobo Dioulasso, Burkina FasoBurkina Faso
Projektsumme: 11.150,00 €
Fördersumme: 10.000,00 €
www.woka-kuma.de

Projekt Berufsausbildung von Witwen und vulnerablen Frauen der Gesellschaft in Bobo Dioulasso, Burkina Faso

Förderung der Selbstfürsorge von Witwen und gefährdeten Frauen; Sensibilisierung der gesamten Bevölkerung, insbesondere von Witwen und gefährdeten Frauen, für die Bedeutung von Bildung und die negativen Auswirkungen ihres Fehlens; Witwen und gefährdete Frauen durch Ausbildung Berufe erlernen lassen, um sich selbst zu fördern und zu finanzieren.

Relevanz des Projekts Dieses Projekt ist relevant, da der Bereich der Bildung (Alphabetisierung) in Verbindung mit dem Erlernen von Handwerksberufen ein Mittel sein kann, um die Analphabetenrate zu senken, die Armut von Witwen und gefährdeten Frauen zu verringern, indem sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen, um zu ihrer eigenen Entwicklung beizutragen.

Machbarkeit des Projekts Unser Projekt ist machbar, da die betroffene Bevölkerung besorgt ist und die Problematik berührt. Es wäre technisch, finanziell und sozioökonomisch durchführbar oder möglich.

Technische Aspekte: Um die Aktivitäten erfolgreich durchzuführen, wird zu diesem Zweck weiterentwickeltes und kompetentes Personal eingestellt. Es wird aus einem Projektkoordinator, einem Ausbildungsbeauftragten, einem pädagogischen Betreuer und einem Evaluierungsbeauftragten bestehen. Außerdem werden ein Sekretär, ein Buchhalter und zwei Animateurinnen eingestellt. Die Lehrmaterialien werden gekauft und hergestellt.

Auf der finanziellen Ebene Geldgeber und andere Personen guten Willens werden sich finanziell an der Durchführung des Projekts beteiligen. Unser Projekt ist machbar, weil es die betroffene Bevölkerung dazu bringen kann, sich aktiv zu beteiligen und die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Das Vorhandensein lokaler Arbeitskräfte und das Potenzial der Entität sind ein Pluspunkt für seinen Erfolg.

2025Know-How Global e. V., DresdenEmpowerment für die Elterngruppe in Keyo Dorf, im Landkreis Kisumu, KeniaKenia
Projektsumme: 13.333,41 €
Fördersumme: 10.000,00 €
www.know-how-global.org

Empowerment für die Elterngruppe in Keyo Dorf, im Landkreis Kisumu, Kenia

Das Projekt “Agrarökologische Initiative für Elterngruppe in Keyo Dorf im Landkreis Kisumu in Kenia” ist durch die Zusammenarbeit zwischen Know-How Global e.V. und MAVUNO YETU CBO in Kenia entstanden. Bei dem Projektvorhaben ging es um Investition zur Verbesserung der wirtschaftlichen Situation von insgesamt 785 Personen in Keyo Dorf im Landkreis Kisumu, Kenia. Darunter waren Mitglieder der direkten Zielgruppe (120 Personen), ihre Familienangehörigen (600 Personen), Lehrerinnen (5 Personen) und Schülerinnen (60 Personen). Diese Maßnahme wurde in Zusammenarbeit mit unserem Partner MAVUNO YETU CBO in Kenia im Zeitraum vom 01.04.2025 bis zum 30.11.2025 wie beantragt erfolgreich umgesetzt. Es wurden außerdem Sensibilisierungsmaßnahmen bei den Zielgruppen im Rahmen dieses Vorhabens durchgeführt. Allerdings dank der guten Zusammenarbeit unter der Zielgruppe, das Projekt wurde schon am 15.10.2025 abgeschlossen, also 1,5 Monate früher fertig als ursprünglich geplant. Die Projektidee war die Investition durch das Errichten einer Baumschule / eines Lerngartens auf der ELITES MEGAMIND ACADEMY Schulgelände einschließlich eine Regenwasser Management Maßnahme durch die Ausstattung der Schulgebäude mit 4 Regenwassertonnen von Kapazität 10.000 Liter. Durch diese Investition wurde die Zielgruppe des Projektes gestärkt, indem ihre wirtschaftliche Situation durch verbesserte Landwirtschaft und Regenwasser-Management gestärkt wurde. Somit wurden sie in die Lage versetzt, die Bildungskosten für ihre Kinder langfristig zu leisten. Begleitend wurden ebenfalls bei den Zielgruppen Kapazitäten im Bereich Landwirtschaft, Permakulturelle Anbaumethoden, Wassermanagement und -speicherung sowie Wirtschaftlichkeitsplanung aufgebaut. Daneben wurde als Bestandteil des Projektes die Zielgruppe über finanzielle Kompetenz / Wirtschaftlichkeitsplanung (Financial Literacy) sensibilisiert. Dadurch wurde die Zielgruppe mit Kenntnissen ausgestattet, um ihre Einkommen besser zu verwalten und ihre Einnahmen und Ausgaben im Voraus zu planen. Dazu wurde ein Training zu Financial Literacy als Bestandteil des Sensibilisierungsseminars durchgeführt (6-Tägige Sensibilisierungsseminar: 5.04.2025, 12.04.2025, 19.04.2025, 26.04.2025, 3.05.2025 und 10.05.2025). Die Wirkung von Sensibilisierungsseminar zeigt, dass die Eltern nun in der Lage sind die Einnahmen professionell zu verwalten (Laut die Einsicht in der Buchhaltung beigefügt: Einnahmen- und Ausgabenplan).Die große Ausgaben wie Schulgelder für ihre Kinder können die Eltern nun mithilfe von Ersparnissen aus dem Projekt leisten. Dank diesem Projekt wird nun die Bildung und berufliche Zukunft für ihre Kinder gesichert. Der geplante Umfang des Projektes betrug die Gesamtausgabe in Höhe von 13.333,40€, aber die Gesamtausgabe betrug 13.336,35€. Davon wurde eine Finanzierung in Höhe von 10.000,00€ (75%) von der Stiftung Nord-Süd Brücken bewilligt. Know-How Global e.V. beteiligte sich an dem Projekt mit einer Summe von 1.333,40€. Die Partnerorganisation in Kenia (MAVUNO YETU CBO) beteiligte sich an dem Projekt mit einer Summe von 2.002,95€. Dabei wurden folgende Maßnahmen erfolgreich durchgeführt: (A) Durchführung von 6-Tägige Sensibilisierungsseminar am 5.04.2025, 12.04.2025, 19.04.2025, 26.04.2025, 3.05.2025 und 10.05.2025 (5 Tage davon in Keyo Dorf + 1 Tag in Kowuor Dorf) mit der Zielgruppe 120 Personen + 5 Lehrerinnen der MEGAMIND Schule durch 3 TrainerInnen von MAVUNO YETU CBO und 1 TrainerIn von KCB Bank. (B) 9-Tägige Aktivität: Errichten und Abzäunen der Schulungsgarten in den Zeitraum 11. Mai bis 19. Mai 2025 am Projektort (Keyo Dorf) mit der Zielgruppe 120 Personen durch 3 TechnikerInnen.

(C) 15-Tägige Aktivität:Installation von Wassertanks und Anschluss der Wassertanks an den Dächern der Schulgebäuden in den Zeitraum 20. Mai 2025 bis 3. Juni 2025 am Projektort (in Keyo Dorf) durch 3 TechnikerInnen.

(D) Zeitlich unbegrenzte Nutzung der Wassermaßnahme und des Schulungsgartens am Projektort (in Keyo Dorf) durch der Zielgruppe 120 Personen ab dem 4.Juni 2025. Sie betreiben gemeinsam darauf Landwirtschaft, um Erträge zu produzieren, die dann vermarktet werden und Einkommen für die Elterngruppe einbringen.

(E) Tägliche Buchhaltung mit Ausführung der Einnahmen und Ausgaben ab dem 4.Juni 2025 im Büro am Schulgelände ELITE MEGAMIND ACADEMY mit der Zielgruppe 120 Personen durch den GruppenleiterInnen der Zielgruppe.Die GruppenleiterInnen arbeiten dann zusammen mit MAVUNO YETU CBO, um einen monatlichen Bericht zu fertigen, um den Stand der Aktivitäten im Augenblick zu halten.

2025Know-How Global e. V., DresdenAgroforstwirtschaft Initiative für Elterngruppe in Kowuor Dorf, Rachuonyo North Bezirk, KeniaKenia
Projektsumme: 20.000,00 €
Fördersumme: 15.000,00 €
www.know-how-global.org

Agroforstwirtschaft Initiative für Elterngruppe in Kowuor Dorf, Rachuonyo North Bezirk, Kenia

Kenia ist eines der Entwicklungsländer Afrikas mit insgesamt 36.8% der Bevölkerung, die unter 2 Dollar pro Tag leben (2018; Angaben der Weltbank). In den im Projektgebiet liegenden Dörfer, die Armutsrate ist noch höher mit etwa 85% der Bevölkerung, die unter 1 Dollar pro Tag leben. In Kenia wird viel Wert auf die Bildung gelegt, auch unter den Analphabeten. Allerdings, von den gesamten jährliche Grundschulanmeldungen nur 57% davon schaffen sich danach eine weiterführende Bildung in der Sekundarschule zu leisten, weil Sekundarschulbildung in Kenia gebührenpflichtig ist. Das zeigt wiederum, dass der Wille, die Schule zu besuchen unter der Bevölkerung in Kenia sehr stark ist, obwohl viele aufgrund von Armut von ihren Bildungszielen abgehalten sind. Die Projektidee ist die Investition durch das Errichten einer Agroforstwirtschaft Initiative und Errichten eines Lerngartens auf einer 1,13 Hektar Ackerfläche in Kowuor Dorf einschließlich eine Regenwasser Management Maßnahme durch die Ausstattung der bereits existierende Bauernhaus mit Regenwassertonnen. Durch diese Investition wird die Zielgruppe des Projektes gestärkt, indem ihre wirtschaftliche Situation durch Einkommen aus der Agroforstwirtschaft, verbesserte Landwirtschaft und Regenwasser Management gestärkt wird. Somit können sie die Bildungskosten für ihre Kinder tragen. Der Umfang des Projektes beträgt Gesamtkosten in Höhe von 20.000,00€. Davon wird 2.000,00€ durch Eigenmittel des Vereins Know-How Global e.V. gedeckt. MAVUNO YETU CBO wird Eigenanteil in Höhe von 3.000,00€ leisten. Beantragt wird: 15.000,00€.

2025DOZ e. V., LeipzigAktivistInnen in Bagdad: Dialog für Menschenrechte und Demokratie „Nashitoon“, IrakIrak
Projektsumme: 55.560,00 €
Fördersumme: 50.000,00 €
www.doz.international

AktivistInnen in Bagdad: Dialog für Menschenrechte und Demokratie „Nashitoon“, Irak

Ziel des Projekts ist es, die Eigeninitiative, das Wissen und die Kompetenzen junger Menschen im Gouvernement Bagdad in den Bereichen Bürgerbeteiligung, Menschenrechte und Demokratie zu stärken. Dadurch sollen sie befähigt werden, aktiv am gesellschaftlichen Dialog teilzunehmen, sich für ein respektvolles und gleichberechtigtes Zusammenleben einzusetzen und die Demokratisierung auf lokaler Ebene voranzutreiben. Das Projekt folgt einem strukturierten, mehrstufigen Ansatz: 1. Eröffnungs-, Informations- und Vernetzungsveranstaltung Das Projekt beginnt mit einer Auftaktveranstaltung, an der 30 bis 50 Personen teilnehmen sollen, darunter mindestens 75 % Jugendliche. Diese Veranstaltung dient dazu, das Projekt vorzustellen, die Teilnehmenden zu vernetzen und das Bewusstsein für Bürgerbeteiligung und Demokratie zu schärfen. 2. Schulungen und Workshops In drei jeweils zweitägigen Workshops werden 60 junge Männer und Frauen (18–35 Jahre) aus dem Gouvernement Bagdad geschult, wobei mindestens 30 % der Teilnehmenden Frauen sind (mindestens 24 Frauen und 36 Männer). In den Workshops können die Jugendlichen über ihre persönlichen Erfahrungen, bestehende Probleme bei der gesellschaftlichen Teilhabe und Ideen zur Verbesserung der Situation diskutieren. Die Workshops vermitteln sowohl grundlegendes als auch praxisnahes Wissen sowie Kompetenzen in den Bereichen Bürgerbeteiligung, Menschenrechte und Demokratieförderung. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten in interaktiven Formaten zu vertiefen und anzuwenden. 3. Entwicklung und Umsetzung von Initiativen Nach den Workshops werden die 60 Teilnehmenden in vier Gruppen aufgeteilt, die jeweils eine eigenständige Initiative planen und durchführen. Jede Gruppe besteht aus mindestens fünf Personen und setzt ihre Initiative in einem der folgenden Stadtgebiete um: Al-Karrada, Al-Yarmouk, Al-Aasamijah oder Al-Doura. Diese Initiativen tragen zur Förderung der gesellschaftlichen Partizipation und zur Stärkung demokratischer Werte auf lokaler Ebene bei. 4. Abschlussveranstaltung und Reflexion Das Projekt endet mit einer Abschlussveranstaltung, an der 30 bis 60 Personen teilnehmen sollen, darunter mindestens 75 % Jugendliche. Diese Veranstaltung bietet Raum für Reflexion, den Austausch von Lessons Learned sowie die Planung zukünftiger Schritte, um die Nachhaltigkeit der im Projekt durchgeführten Initiativen sowie des Grundanliegens des Projektes sicherzustellen. Durch diesen gezielten und praxisorientierten Ansatz will das Projekt nachhaltig zur aktiven Beteiligung junger Menschen am gesellschaftlichen und politischen Leben beitragen, Selbstwirksamkeitserfahrungen vermitteln, die Stärkung zivilgesellschaftliche Strukturen unterstützen und zur Förderung demokratischer Wertvorstellungen in Bagdad beitragen.

2025CAMBIO e. V., DresdenFortbildung „Whole School Approach: Ganzheitliche BNE-Organisationsentwicklung für Bildungseinrichtungen“BRD
Projektsumme: 10.914,00 €
Fördersumme: 6.000,00 €
www.cambio-aktionswerkstatt.de

Fortbildung „Whole School Approach: Ganzheitliche BNE-Organisationsentwicklung für Bildungseinrichtungen“

Vom 13.–16. Oktober 2025 veranstaltet CAMBIO e.V. im Jugendfreizeithof Grillenburg (Sachsen) ein Bildungscamp zur ganzheitlichen Organisationsentwicklung von Bildungseinrichtungen im Sinne eines „Whole School Approach“ (WSA). Die Fortbildung richtet sich an 20 Teilnehmende aus Schulen und dem Bildungskontext – darunter Lehrkräfte, Schulleitungen, Sozialpädagog:innen, Schüler:innen sowie engagierte Eltern, besonders aus dem ländlichen/kleinstädtischen Raum.Das Projekt setzt im Bildungsbereich „Allgemeinbildende Schulen“ zwei konkrete Maßnahmenvorschläge der Sächsischen Landesstrategie BNE um (Kapitel 5.1, Maßnahmen 2 und 4) und unterstützt aktiv die Zielstellung, BNE ganzheitlich und strukturell im sächsischen Schulsystem zu verankern. Ausgangspunkt ist die gesellschaftliche Notwendigkeit, globalen Herausforderungen wie Klimakrise, wachsender sozialer Ungleichheit, sinkender globaler Solidarität und demokratischer Erosion nicht nur im Unterricht zu begegnen, sondern strukturell im Schulalltag. Bildungseinrichtungen sind Orte, um globale Verantwortung, Diversität und Nachhaltigkeit erfahrbar zu machen – über Fächergrenzen hinaus. Das zentrale Ziel des Bildungscamps ist es, die Teilnehmenden dazu zu befähigen, transformative Schulentwicklungsprozesse im Sinne einer BNE und WSA aktiv und auf allen Ebenen mitzugestalten - strukturell, partizipativ und wirksam. Dafür entwickeln sie individuell angepasste Jahrespläne für ihre Einrichtungen. Das Camp verbindet Fachimpulse mit praxisnahen Workshops, Reflexion und methodischer Vielfalt. Zentrale Bausteine sind z. B. die Arbeit mit der Theorie U, partizipative Schulentwicklung und ein Rollentransfer vom Belehren zum Begleiten. Das Camp schafft Räume für Austausch, Motivation und gemeinsame Visionen – und möchte damit den Wandel zu gerechten, solidarischen und zukunftsfähigen Lernorten aktiv mitgestalten.

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