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Vermögensverwaltung 2018

Im Jahr 2018 gab es nur wenige Umschichtungen und Aktivitäten im Bereich der Vermögensverwaltung.

Im Jahresverlauf hat uns vor allem der Abschluss des Erbbaurechtsvertrages mit der Zossener 48 Kreuzberg GmbH beschäftigt. Die Unterzeichnung zog sich bis in die zweite Jahreshälfte hin, da die Gruppe erst noch in das Mietshäusersyndikat aufgenommen werden musste und die Erarbeitung des Erbbaurechtsvertrages relativ viel Zeit in Anspruch genommen hat. Ende August konnte dieser endlich unterzeichnet werden.

Allerdings gab es mit dem Grunderwerbsteuerbescheid gegenüber dem Erbbaurechtsnehmer noch eine unangenehme Überraschung, denn dieser fiel viel höher aus als von diesem erwartet. Es wurden daher erneut Gespräche aufgenommen und ein Kompromiss gefunden, bei dem die Stiftung sich an den ursprünglichen Kaufkosten stärker beteiligt und dem Erbbaurechtsnehmer ein kurzfristiges Darlehen über 79 T€ eingeräumt wurde. Ein entsprechender Ergänzungsvertrag zum Erbbaurechtsvertrag wurde unterzeichnet.

Daneben gab es diverse Anfragen von Hausgruppen, die sich am gleichen Modell wie die Bewohner/innen der Zossener 48 orientierten. Die aussichtsreichste Möglichkeit für ein Wohnhaus im Wedding kam leider nicht zustande, da der Käufer die Abwendungsvereinbarung unterschrieb.

Insgesamt sind die Möglichkeiten für die Stiftung, sich in diesem Bereich zu engagieren, im Laufe des Jahres 2018 geringer geworden, da die Bodenpreise in Berlin und anderen städtischen Zentren stark gestiegen sind und die realen Kaufpreise derartige Höhen erreichen, dass eine Wirtschaftlichkeit für die Stiftung bei gleichzeitig noch langfristig tragbaren Miethöhen kaum noch möglich ist.

Der Gesamtertrag der Vermögensanlage war 2018 niedriger als erwartet. Der geplante Überschuss von 300 T€ in der Vermögensverwaltung konnte nicht erzielt werden, sondern lag lediglich bei 222 T€. Dabei stiegen die ordentlichen Erträge erstmals seit 2013 wieder auf über 443 T€ an, was vor allem auf die Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung zurückzuführen war.

Leider schwächelten die Wertpapiermärkte am Jahresende und die Stiftung musste auf Aktien und Mischfonds 142 T€ abschreiben. Zusammen mit den Aufwendungen für die Immobilie (33 T€ Abschreibung, 16 T€ Kosten für Verkauf/Steuern, 11 T€ Instandhaltung/Reparaturen, 18 T€ Betriebskosten) und einem kleinen Kursverlust für eine endfällige Anleihe beliefen sich die Aufwendungen in der Vermögensverwaltung damit auf 221 T€. Anders als in den Vorjahren konnte ein Teil der Abschreibungen auch nicht durch Zuschreibungen ausgeglichen werden.

Da es keinerlei Zuschreibungen gab, konnte die Rücklage zur Abdeckung von Kursverlusten (Kursgewinnrücklage) nicht dotiert werden.

Der Überschuss in der Vermögensverwaltung von 222 T€ entspricht rund 1,3% Ertrag bezogen auf das Stiftungskapital.

Zum Stichtag 31.12. verfügte die Stiftung inkl. liquider Mittel (Sach- und Finanzanlagen nach Kurswerten und Guthaben bei Banken) über ein Vermögen von 18,178 Mio. €, womit das Stiftungsvermögen ungeschmälert erhalten ist. Dazu kommen Forderungen an Erbbaurechtsnehmer in Höhe von 2.180 T€, die im Grundbuch der jeweiligen Immobilie besichert sind.

Der Aktienanteil am Gesamtvermögen (einschließlich der in Mischfonds enthaltenen Aktien) liegt bei rund 16,2 % und hat sich damit zum  Vorjahr kaum verändert.

Die Inflation lag 2018 bei 2,1 %. Die Stiftung hätte daher Rücklagen von 354 T€ (gerechnet auf das nominale Vermögen) zur Stärkung des Stiftungskapitals bilden müssen. Zur Verfügung standen jedoch nur 70 T€. Der Überschuss 2018 reicht daher bei weitem nicht für einen Ausgleich der Inflation aus. Dies wird sich auch unter den Bedingungen der Niedrigzinsphase kaum ändern.

Aufteilung der Finanzanlagen per 31.12.2018 nach Wertpapiertypen:

Struktur des Vermögens 2018

 

 
 
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