Alle von der LEZ geförderten Projekte lassen sich in der Projektdatenbank finden und filtern.
| Jahr | Träger | Projektname | Land | Finanzen | Homepage | ||||||
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| 2028 | Nachrichtenpool Lateinamerika e. V. | Kompass durch die Krise: Lösungsorientierte entwicklungspolitische Bildungsarbeit und konstruktiver Journalismus unter globalen Herausforderungen. | Deutschland |
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www.npla.de |
BeschreibungIn Zeiten globaler Krisen und gesellschaftlicher Spaltung sind konstruktiver Journalismus und lösungsorientierte entwicklungspolitische Bildungsarbeit wichtiger denn je. Menschenrechte geraten weltweit durch politische Entwicklungen und soziale Medien unter Druck. Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 sowie Klima- und Umweltschutzziele verlieren an Aufmerksamkeit. Viele sorgen sich um soziale und demokratische Errungenschaften. Hier setzt der NPLA mit dem Projekt „Kompass durch die Krise“ an. Wir zeigen in journalistischen Formaten und Bildungsangeboten Parallelen zwischen Europa und dem Globalen Süden auf – mit Fokus auf Lateinamerika. Unser Ziel: komplexe Themen verständlich und lebensnah erklären, um Menschen zur Teilhabe und Mitgestaltung einer inklusiven, friedlichen und demokratischen Welt zu motivieren. Im Zentrum stehen Themen wie Inklusion, Bildung, Frauen- und Genderrechte, beleuchtet aus verschiedenen Perspektiven. Unsere Zielgruppen reichen von Multiplikatorinnen und Medienschaffenden über Schülerinnen und Freiwillige bis hin zu Migrantinnen mit spanischsprachigem Hintergrund. Im aktuellen Projekt entwickeln wir vielfältige Formate: Medienbeiträge, Workshops, Veranstaltungen. Junge Freiwillige berichten aus Lateinamerika als Nachwuchs-Korrespondentinnen, in Deutschland lebende Lateinamerikanerinnen wirken als kulturelle Mittlerinnen. Ein neues Bildungsangebot für Ober- und Berufsschulen ist unser Audiowalk zu entwicklungspolitischen Themen in Berlin |
ZielWir stärken nachhaltige Berichterstattung und entwicklungspolitische Zusammenarbeit in Zeiten von Krisen. Das Projekt bringt globale Perspektiven, insbesondere aus Lateinamerika, in gesellschaftliche Debatten in Deutschland ein. Es zeigt Verbindungen zwischen lokalen und globalen Entwicklungen auf und sensibilisiert für entwicklungspolitische Zusammenhänge. Selbstermächtigung und Handlungsfähigkeit statt Ohnmachtsgefühl angesichts globaler Krisen: Die Zielgruppen sind angeregt, sich aktiv in zivilgesellschaftliche Prozesse einzubringen. Die angestrebten Wirkungen entfalten sich auf drei Ebenen: Information, Bildung und Partizipation Durch eine kontinuierliche, hintergründige Berichterstattung über relevante Themen wie Menschenrechte, Umwelt, Demokratie, soziale Gerechtigkeit und Teilhabe ist entwicklungspolitisches Wissen bei den Zielgruppen (ZG) vertieft. Fortschritte und Rückschläge sind dokumentiert, Lösungsansätze vorgestellt und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt. So haben die ZG einen direkten Wissenszuwachs erfahren und Bezüge zum eigenen Leben erkannt.Ein besonderer Fokus liegt auf der Zusammenarbeit mit Medienschaffenden und Multiplikator*innen (ZG 1 und 2) sowie der aktiven Einbindung junger Menschen (ZG 3, 4 und 5) in die Medienarbeit. Sie lernten Informationen kritisch zu hinterfragen und eigene Recherchen durchzuführen – das sind wichtige Kompetenzen für demokratische Teilhabe.Die angestrebten Resultate:Die ZG sind fundiert über entwicklungspolitische Debatten informiert.Lateinamerikanische Perspektiven sind verständlich aufbereitet und in deutsche Diskurse eingeflossen.Globale Zusammenhänge, etwa zwischen sozialen Problemen in Deutschland und im Globalen Süden, wurden deutlich gemacht.Das Projekt motivierte ZG zum Engagement für Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit und globale Solidarität.Die Zusammenarbeit mit freien Medien, Freiwilligenprogrammen und dem journalistischen Nachwuchs wurde gestärkt. |
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| 2028 | World University Service - Deutsches Komitee e. V. | Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd | Deutschland |
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www.wusgermany.de |
BeschreibungDie Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd (kurz Informationsstelle) arbeitet als Schnittstelle für die gemeinsamen Anstrengungen von Bund, Ländern, Europäischer Union und Nichtregierungsorganisationen, die schulische und außerschulische entwicklungsbezogene Bildungsarbeit und das Globale Lernen zu stärken. Die Informationsstelle vermittelt möglichst vielen Multiplikator/-innen, Entscheidungsträger/-innen und anderen Interessierten die Bedeutung entwicklungsbezogener Bildungsarbeit sowie die vorhandenen Strukturen und Inhalte. Sie bietet dafür ein sehr breites Leistungsspektrum, das von Beratungs- und Vernetzungstätigkeiten über Öffentlichkeitsarbeit, Publikationen bis hin zur Unterstützung bei Veranstaltungen reicht. So arbeitet die Informationsstelle als Sekretariat für die Bund-Länder-AG Entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit. Auf europäischer Ebene arbeitet sie im Netzwerk der Global Education Week. Vierteljährlich gibt sie das Printmagazin „Rundbrief Bildungsauftrag Nord-Süd“ heraus. Der monatliche Online-Newsletter informiert über neue einschlägige Aktivitäten, Materialien etc. Der bundesweit umfangreichste Eine-Welt-Veranstaltungskalender bietet Multiplikator/-innen und anderen Interessierten einen Überblick über das Veranstaltungsangebot zu Eine-Welt-Themen. Die europaweite Datenbank „ENGLOB“ fördert die Sichtbarkeit und Vernetzung einschlägiger Organisationen. Die Broschüre zur Entwicklungspolitik der Länder steht aktualisiert auf der Homepage bereit. Außerdem erstellt die Informationsstelle jährlich ein Faltblatt zu den aktuellen Daten über die Ausgaben der OECD-Staaten für entwicklungsbezogene Bildungs- und Informationsarbeit, welches ebenfalls online zur Verfügung steht. Die Informationsstelle stellt ihre Arbeit in den Kontext der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. |
ZielDie entwicklungspolitische Bildungslandschaft in Deutschland ist sehr breit gefächert. Sie besteht aus vielfältigen lokalen, regionalen, nationalen und internationalen Initiativen und Organisationen. Aufgrund des breiten Spektrums ist es eine Herausforderung, einen Überblick über diese Vielfalt herzustellen, sowohl für die Aktiven selbst als auch für weitere Interessierte aus der breiten Öffentlichkeit. Dies kann dazu führen, dass wichtige relevante Informationen und Entwicklungen in und aus dem Bereich, wie z. B. die Etablierung von Förderprogrammen, Partnerschaftsprojekte oder die Verabschiedung von entwicklungspolitischen Leitlinien, nicht über ihre regionalen Grenzen hinauskommen. Daraus ergibt sich die Herausforderung, wie Angebote, die oft aufwendig erarbeitet wurden, der jeweils gewünschten Zielgruppe vermittelt werden können. Hier setzt die Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd mit ihrer Arbeit an. Durch ihre Informations-, Beratungs- und Vernetzungsfunktion trägt sie maßgeblich dazu bei, diese ständige Herausforderung zu bearbeiten und die entwicklungspolitische Bildungsarbeit und die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung in Deutschland zu stärken. Die Informationsstelle unterstützt entwicklungspolitisches Engagement dadurch, dass sie die Akteure der Bundes- und Länderebene und NRO vernetzt und Strukturen sowie neue Inhalte sichtbarer und zugänglicher macht. Sie trägt so dazu bei, dass entwicklungspolitische Bildung und die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe wahrgenommen wird. |
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| 2028 | Bund für Interkulturelle Sensibilisierung und Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland - BIB e. V. | Gestärkt für globale Gerechtigkeit – Bereit für Engagement | Deutschland |
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www.bib-bildung.de/ |
Beschreibungnser Projekt besteht aus vier interaktiven Workshop-Angeboten:
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ZielIn diesem Projekt des BIB e. V. werden folgende Ziele/ Wirkungen verfolgt: 1. Die Schülerinnen haben die harten und unfairen Arbeitsbedingungen der globalen Textilproduktion – insbesondere im Globalen Süden – als Ausdruck struktureller Ungleichheiten und gravierender Menschenrechtsverletzungen erkannt. Sie haben verstanden, dass diese Bedingungen mit wirtschaftlichen Interessen, kolonialen Kontinuitäten und der Verantwortung westlicher Unternehmen sowie Verbraucherinnen zusammenhängen. Sie reflektieren ihre eigene Mitverantwortung dafür und entwickeln Handlungsoptionen. 2. Den Teilnehmenden (TN) wurde die Entstehung des Klimawandels, dessen Ursachen, ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen – insbesondere für Länder des Globalen Südens – sowie die Verbindung zu den größten Klimasündern gut verständlich gemacht. Dabei hinterfragen sie ihr eigenes Konsumverhalten und erarbeiten konkrete Handlungsmöglichkeiten zur Bekämpfung des Klimawandels. |
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| 2028 | Jugend im Museum e. V. | VOM BLEIBEN UND VOM KOMMEN | Deutschland |
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www.jugend-im-museum.de |
BeschreibungDas überjährige Projekt des Globalen Lernens richtet sich an junge Kinder, sie begleitende Erziehende/Lehrende sowie Fachkräfte im Kontext von Museen. VOM BLEIBEN erforscht Gründe, warum Menschen in ihren Herkunftsländern bleiben UND VOM KOMMEN sensibilisiert für Gründe der Flucht. Das Projekt richtet sich überwiegend an Kinder im frühkindlichen Alter aus Kita und Grundschule und widmet sich dem Zusammenhang zwischen Flucht und den Nachhaltigkeitszielen (SDG). Wir bieten eine kindgerechte, differenzierte und positiv ansprechende Gegenperspektive auf die aktuelle angstbestimmte Debatte um Migration. Wir arbeiten mit einfach aufbereitete Wissensbausteinen, partizipativen Ansätzen und Emotionen im Rahmen eines starken Beobachtungslernens. Diese werden verstärkt – wie im BMZ-Konzept hervorgehoben – „durch kulturelle Aspekte als thematische Ansatzpunkte“ und dem Museum als besonderer Erfahrungsraum, der sich im Zusammenhang mit zivilgesellschaftlichen Initiativen der ep Bildung für kolonialen/postkolonialen Kontexte geöffnet und sensibilisiert hat und mit seinen vielen Lebensweltbezügen wesentlich zur Wissenserweiterung der Teilnehmenden beiträgt. Eine mobile Bücherbar und Online-Materialien ergänzen das Angebot und bieten partizipative Aktivierungsangebote. Ein wichtiger Aspekt ist das Entgegensteuern von Vorurteilen und Stereotypen, die es Kindern mit migrantischen Hintergründen ermöglicht, sich genauso abgeholt fühlen, wie Kinder ohne diese. Auch geht es darum gemeinsam zu erkunden, was den Kindern ihre Welt, inkl. die der Herkunftsregionen ihrer Familien, besonders liebenswert macht. Lebensweltbezogene Themen wie Ernährung, Bildung, Wohnen, Umwelt und Ressourcen, Kleidung, Rohstoffe, Gender sowie Kultur als Identität stiftender Faktor ergeben sich aus den SDG. Ausgangspunkt ist jeweils Länderkunde zu einem Beispielland in Afrika, Asien oder Lateinamerika, das spielerisch erkundet wird. In jährlich rund 130 Angeboten arbeiten wir mit bewährten viertägigen Aktivitäten. Die Kinder pendeln zwischen dem bekannten Ort Kita und dem oft ihnen noch unbekannten Ort Museum. Dabei setzen wird didaktisches Material u.a. aus zurückliegenden eigenen Projekten bzw. Dritter ein. Ergänzend gibt es eine Ideen-/Zukunftswerkstatt mit den eingebundenen Multiplikator:innen/Fachkräfte (Definierung neuer Inhalte/Methoden). Jede Aktivität hat eine Dauer von 4 Zeitstunden Das Projekt greift zudem das Bedürfnis von Museen nach einem zunehmend komplexerem Umgang mit ihren Objekten aus einer Perspektive der Globalisierung und der Globalen Nachhaltigkeitsziele auf, indem es bisherige Erfahrungen des Globale Lernens im Museum an weitere Museen wie auch interessierte Akteure der entwicklungspolitischen Bildung transferiert. Der Transfer wird ergänzt durch die partnerschaftliche Entwicklung neuer synergetischer Ansätze zwischen Globalen Lernen und Museumspädagogik/Kuration. |
ZielZiel des Projekts ist es, dass alle Beteiligte auf Augenhöhe differenziertere Ursachen von Flucht und das verwurzelt sein in Heimaten erfahren und sich so ein eigenes Bild machen können. Sie können Kompetenzen erwerben wie kritische Reflexion, Perspektivwechsel, Mitwirkung; aber auch um kulturelle Ausdrucksfähigkeit als Mittel für Handlungs-, Anwendungskompetenz bei Informationsbeschaffung, -bewertung oder auch Meinungsäußerung. Alle Angebote ergänzen Bildungsprozesse, d.h. übernehmen keinen regulären Unterricht vor Ort! |
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| 2027 | Initiative Perspektivwechsel e. V. | Auf den Spuren des Widerstands gegen Rassismus | Deutschland |
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www.initiative-perspektivwechsel.org |
Beschreibung"Auf den Spuren des Widerstands gegen Rassismus" ist ein Bildungsprojekt, das für Koloniale Kontinuitäten wie Anti-Schwarzen Rassismus als Vermächtnis deutscher Kolonialgeschichte sensibilisiert. Es ermutigt junge Menschen sich antirassistisch zu positionieren und globale Ungleichheiten zu identifizieren und zu bekämpfen. Über die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Strategien des Antikolonialen Widerstands werden Diskussionen zu Privilegien, Machtverhältnissen und demokratischer Teilhabe angestoßen. Das Projekt basiert auf fünf Säulen: (I) Comics des antikolonialen Widerstands in ehemals durch Deutschland kolonialisierten Gebieten. Digital auf einer Lernplattform und analog als Lernhefte mit Arbeitsaufgaben (II) Der Comic „Widerstand“. Er stellt drei historische und gegenwärtige antikoloniale Widerstandsbewegungen aus Kamerun vor und wird als Bildungsmaterial genutzt und verbreitet und ist über ein digitales Lernangebot abrufbar. (III) Workshop-Angebote: Workshops für Schüler*innen ab der 9. Klasse in diversen Schultypen (IV) 2 Fortbildungsprogramme: Ausbildung von Multiplikator*innen aus der afrikanischen Diaspora in Berlin für unsere Schul-Workshops sowie Fortbildungen für Lehrkräfte und Lehramtsstudierende. (V) Wanderausstellung „Zwischen Petition und Rebellion“. In vier Modulen präsentiert die Ausstellung die Inhalte des Comics „Widerstand“, u.a. anhand von Hör- und Videostationen sowie interaktiven Diskussionswänden. |
ZielQuantitativ:
Qualitativ:
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| 2027 | grenzgänge Bildung im Stadt-Raum e. V. | Gemeinsam für eine faire Welt: Verstehen, Imaginieren und Handeln | Deutschland |
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www.grenzgaenge.net |
BeschreibungWir leben in einer Welt zunehmender Globalisierung und Komplexität. Die Lebensmittel, die wir in Berlin konsumieren, werden am anderen Ende der Welt produziert und haben meist einen langen Transportweg hinter sich. Die Bedingungen, unter denen Lebensmittel produziert, geliefert und gehandelt werden, sind oft ungerecht und haben große Auswirkungen auf das Leben der Menschen und auf die Umwelt. Welche Handlungsmöglichkeiten haben Menschen im Globalen Süden und Norden, um mehr Gerechtigkeit zu schaffen? Welche Akteur*innen sind in diese Prozesse involviert und welche Zusammenhänge bestehen zwischen Produktions- und Konsumwelten? Welche Beispiele gibt es für eine sozial gerechte und umweltverträgliche Produktion und Vermarktung von Lebensmitteln? |
ZielWir entwickeln Bildungsformate für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die das Bewusstsein für individuelle und kollektive Verantwortung und Handlungsoptionen für Veränderungen zu einer gerechteren Gesellschaft fördern. Durch die Auseinandersetzung mit den Auswirkungen des eigenen Handelns und alternativen Produktions- und Konsummustern anhand konkreter Beispiele und Biografien sollen Vorannahmen in Frage gestellt werden und die Teilnehmenden neue Wege finden, Ungerechtigkeiten zu begegnen. |
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| 2027 | German Toilet Organization e. V. | Klobalisierte Welt - klobal denken, lokal handeln | Deutschland |
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www.germantoilet.org |
BeschreibungDas entwicklungspolitische Bildungsprogramm „Klobalisierte Welt“ richtet sich an Schulen und pädagogische Multiplikator:innen im Bereich Globales Lernen. Ziel ist es, das Themenfeld Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene (WASH) sowie dessen Bedeutung für die Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDG) in schulische Bildungsprozesse zu integrieren. Durch partizipative Schulworkshops (SWS), Unterrichtsmaterialien, Fortbildungsangebote und öffentlichkeitswirksame Aktionen werden Schüler:innen (SuS), Lehrkräfte (LK), das pädagogische Schulpersonal und das schulische Umfeld für globale Zusammenhänge im Bereich WASH sensibilisiert. Thematische Schwerpunkte liegen auf den Auswirkungen von WASH auf Gesundheit, Bildung, Geschlechtergerechtigkeit, Umwelt und Klima. Die SuS werden befähigt, sich im Anschluss an die SWS aktiv für globale Gerechtigkeit einzusetzen – sei es durch eigene Aktionen an ihrer Schule oder bei jährlichen SDG-Kongressen mit anderen teilnehmenden Klassen. Das Projekt stärkt somit nicht nur Wissen und Bewusstsein, sondern auch gesellschaftliches Engagement für eine nachhaltige Entwicklung. |
ZielMaßnahme 1: SWS fördern bei SuS partizipative, soziale und mediale Kompetenzen. Sie reflektieren ihre Toilettensituation und lernen globale Sanitärkonzepte im Kontext von Gesundheit, Bildung, Geschlechtergerechtigkeit und Klima kennen. Eigene Beiträge werden bei Schulaktionen oder Kongressen präsentiert und von Schulgemeinschaft, Medien und Politik anerkannt. Maßnahme 2: Ein Methodenhandbuch für die Mittelstufe unterstützt LK bei der Umsetzung globaler Themen wie Sanitärversorgung, SDG 6 und WASH im Unterricht. Materialien der GTO werden überarbeitet und erweitert. Das lehrplankonforme Handbuch bietet praxisnahe Zugänge, verknüpft Print mit digitalen Medien (QR-Codes, Erklärfilme, interaktive Übungen) und wird in Fortbildungen, Fachtagungen und Kongressen verbreitet. So stärkt es Gestaltungskompetenz und die Verankerung globalpolitischer Bildung im Schulalltag. Maßnahme 3: Fortbildungen und Workshops vermitteln LK und pädagogischen Multiplikator:innen Fachwissen und Methoden zur Einbindung von WASH-Themen in Unterricht und Bildungsarbeit. Die TN werden befähigt, eigene Einheiten zu entwickeln und als Multiplikator:innen GTO-Materialien weiterzugeben – ein Beitrag zur nachhaltigen Verankerung von BNE im Schulsystem. |
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| 2027 | WE-BUILDING e. V. | Lebenszyklen von Gebäuden global gerecht und nachhaltig gestalten | Deutschland |
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www.we-building.org |
BeschreibungDas dreijährige Projekt umfasst den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes – vom Bau über die Nutzung bis zum Lebensende – unter Berücksichtigung ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit sowie kolonialer Kontinuitäten. Unser Projekt profitiert von unseren Erfahrungen in der Bildungsarbeit und baut darauf auf. Geplant ist ein Mix aus bewährten und neuen Inhalten, Zielgruppen und Formaten: • Neue Konzepte zum Lebensende von Gebäuden und Anpassung bestehender Konzepte für neue Zielgruppen • 40 Workshops für Schüler:innen aller Jahrgangsstufen, Berufsschüler:innen und außerschulische Einrichtungen sowie 6 Fortbildungen für Lehrkräfte und Multiplikator:innen • 4 Materialboxen inkl. Erklärvideos zur Ausleihe an Grundschullehrkräfte und Multiplikator: innen für eigenständige Unterrichtseinheiten • Pilotprojekt Sommerakademie für junge Erwachsene, Studierende und Klimaschutz- Engagierte Wir entwickeln neue Workshops zum Lebenszyklus von Gebäuden für alle Schulstufen. Bestehende Workshops passen wir für die Schulfächer Englisch und Spanisch an, um die Auswirkungen nicht-nachhaltiger Baupraktiken auf ehemalige Kolonien in Afrika und Lateinamerika zu verdeutlichen. Zudem stellen wir Materialboxen für Grundschulen zur Verfügung, um eigenständige Workshops zu ermöglichen, wenn die Nachfrage unser Angebot übersteigt. Erstmals sprechen wir gezielt Studierende und Klimaschutz-Engagierte an und entwickeln für diese Zielgruppe mit dem Pilotprojekt Sommerakademie ein geeignetes Format. |
Ziel1: Schüler:innen und junge Erwachsene sind für Nachhaltigkeit beim Bauen, der Nutzung und dem Ende des Lebenszyklus eines Gebäudes im globalen Kontext sensibilisiert. 2: Lehrkräfte und Multiplikator:innen können das Thema nachhaltiges Bauen, Gebäudenutzung und Ende des Lebenszyklus von Gebäuden in ihren Unterricht einbinden. 3: Berufsschüler:innen und Universitätsstudent:innen entwickeln innovative Lösungen für nachhaltiges Bauen, Nutzung und Ende des Lebenszyklus von Gebäuden. Sie können als Multiplikator:innen Einfluss nehmen in ihrer Berufspraxis und langfristig auch auf Entscheidungsträger des Bausektors. |
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| 2027 | Nachrichtenpool Lateinamerika e. V. | Kompass durch die Krise: Lösungsorientierte entwicklungspolitische Bildungsarbeit und konstruktiver Journalismus unter globalen Herausforderungen. | Deutschland |
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www.npla.de |
BeschreibungIn Zeiten globaler Krisen und gesellschaftlicher Spaltung sind konstruktiver Journalismus und lösungsorientierte entwicklungspolitische Bildungsarbeit wichtiger denn je. Menschenrechte geraten weltweit durch politische Entwicklungen und soziale Medien unter Druck. Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 sowie Klima- und Umweltschutzziele verlieren an Aufmerksamkeit. Viele sorgen sich um soziale und demokratische Errungenschaften. Hier setzt der NPLA mit dem Projekt „Kompass durch die Krise“ an. Wir zeigen in journalistischen Formaten und Bildungsangeboten Parallelen zwischen Europa und dem Globalen Süden auf – mit Fokus auf Lateinamerika. Unser Ziel: komplexe Themen verständlich und lebensnah erklären, um Menschen zur Teilhabe und Mitgestaltung einer inklusiven, friedlichen und demokratischen Welt zu motivieren. Im Zentrum stehen Themen wie Inklusion, Bildung, Frauen- und Genderrechte, beleuchtet aus verschiedenen Perspektiven. Unsere Zielgruppen reichen von Multiplikatorinnen und Medienschaffenden über Schülerinnen und Freiwillige bis hin zu Migrantinnen mit spanischsprachigem Hintergrund. Im aktuellen Projekt entwickeln wir vielfältige Formate: Medienbeiträge, Workshops, Veranstaltungen. Junge Freiwillige berichten aus Lateinamerika als Nachwuchs-Korrespondentinnen, in Deutschland lebende Lateinamerikanerinnen wirken als kulturelle Mittlerinnen. Ein neues Bildungsangebot für Ober- und Berufsschulen ist unser Audiowalk zu entwicklungspolitischen Themen in Berlin |
ZielWir stärken nachhaltige Berichterstattung und entwicklungspolitische Zusammenarbeit in Zeiten von Krisen. Das Projekt bringt globale Perspektiven, insbesondere aus Lateinamerika, in gesellschaftliche Debatten in Deutschland ein. Es zeigt Verbindungen zwischen lokalen und globalen Entwicklungen auf und sensibilisiert für entwicklungspolitische Zusammenhänge. Selbstermächtigung und Handlungsfähigkeit statt Ohnmachtsgefühl angesichts globaler Krisen: Die Zielgruppen sind angeregt, sich aktiv in zivilgesellschaftliche Prozesse einzubringen. Die angestrebten Wirkungen entfalten sich auf drei Ebenen: Information, Bildung und Partizipation Durch eine kontinuierliche, hintergründige Berichterstattung über relevante Themen wie Menschenrechte, Umwelt, Demokratie, soziale Gerechtigkeit und Teilhabe ist entwicklungspolitisches Wissen bei den Zielgruppen (ZG) vertieft. Fortschritte und Rückschläge sind dokumentiert, Lösungsansätze vorgestellt und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt. So haben die ZG einen direkten Wissenszuwachs erfahren und Bezüge zum eigenen Leben erkannt.Ein besonderer Fokus liegt auf der Zusammenarbeit mit Medienschaffenden und Multiplikator*innen (ZG 1 und 2) sowie der aktiven Einbindung junger Menschen (ZG 3, 4 und 5) in die Medienarbeit. Sie lernten Informationen kritisch zu hinterfragen und eigene Recherchen durchzuführen – das sind wichtige Kompetenzen für demokratische Teilhabe.Die angestrebten Resultate:Die ZG sind fundiert über entwicklungspolitische Debatten informiert.Lateinamerikanische Perspektiven sind verständlich aufbereitet und in deutsche Diskurse eingeflossen.Globale Zusammenhänge, etwa zwischen sozialen Problemen in Deutschland und im Globalen Süden, wurden deutlich gemacht.Das Projekt motivierte ZG zum Engagement für Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit und globale Solidarität.Die Zusammenarbeit mit freien Medien, Freiwilligenprogrammen und dem journalistischen Nachwuchs wurde gestärkt. |
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| 2027 | Baobab Berlin e. V. | Gemeinsam mehr erreichen - Kooperativen im Fairen Handel stärken | Deutschland |
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www.baobab-berlin.de |
BeschreibungDer Baobab Berlin e.V. engagiert sich seit fast 35 Jahren für den Fairen Handel, globales Denken und Lernen. Als anerkannter Akteur und Kooperationspartner im fairen Netzwerk Berlins möchte der Verein im Projektzeitraum seine entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit intensivieren und erweitern. Das beinhaltet die Bereitstellung bewährter sowie neuer Workshopformate des Globalen Lernens an verschiedenen schulischen und außerschulischen Standorten. Der Faire Handel zielt darauf ab, gerechte Handelsbedingungen für Produzent:innen im Globalen Süden zu schaffen. Durch den Fairen Handel erhalten Bäuerinnen und Bauern faire Preise für ihre Produkte, verbessern ihre Lebensgrundlagen und stärken ihre Gemeinschaften. Mit unserem Projekt wollen wir die wichtige Rolle von Kooperativen (Genossenschaften) im globalen Süden hervorheben. Diese sind basisdemokratisch strukturiert und bieten den Produzent:innen die Möglichkeit, sich gemeinsam zu organisieren, um ihre Produkte zu vermarkten, um so bessere Verhandlungspositionen auf dem Weltmarkt zu erreichen und miteinander von den Vorteilen des gemeinsamen Handelns zu profitieren. So können Kooperativen dabei helfen, die Armut zu bekämpfen, den Umweltschutz zu fördern und die Lebensqualität der Produzent:innen zu verbessern. Das heißt, bei den Kooperativen steht der Mensch und das Gemeinwohl im Mittelpunkt und nicht der wirtschaftliche Profit. |
ZielUnser Projekt zielt darauf ab, Schüler:innen, junge Erwachsene und Interessierte zur aktiven Beteiligung an einer sozial, ökonomisch und ökologisch verantwortungsbewussten Gesellschaft in einer globalisierten Welt zu motivieren, sie für entwicklungspolitische Themen wie den Fairen Handel zu sensibilisieren, eine kritische Auseinandersetzung mit dem bestehenden Weltwirtschaftssystem zu fördern und diese Zielgruppen zu eigenem Engagement zu ermutigen und zu befähigen. Die Teilnehmenden unserer Workshops erfahren zunächst etwas über den Aufbau und die Funktion von wirtschaftlichen Kooperativen und können sich dann in einem nächsten Schritt, die Vorteile des genossenschaftlichen Arbeitens auf wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Ebene erarbeiten. Schließlich sollen veränderte Konsumgewohnheiten als eine mögliche Handlungsoption zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensverhältnisse der Produzierenden, die in Kooperativen organisiert sind, erkannt und kritisch reflektiert werden. |
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| 2027 | glokal - globalisierung und politisches handeln lernen e. V. | Solidarisches Gedenken organisieren: für globale Gerechtigkeit und eine dekoloniale Zukunft | Deutschland |
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www.glokal.org |
BeschreibungDas Projekt ist ein Kooperationsprojekt von glokal e.V. und ISD-Bund e.V.. Für einzelne Maßnahmen wird mit weiteren Kooperationspartner:innen zusammengearbeitet wie recherche international e.V. und EPIZ Berlin e.V. In dem Projekt befassen wir uns mit (de)kolonialen Strukturen in Geschichte und Gegenwart sowie der Gestaltung unserer gesellschaftlichen Zukunft. Ziel des Projektes ist es, Schüler:innen jenseits nationaler Perspektiven für globale Gerechtigkeit und koloniale Kontinuitäten zu sensibilisieren, Material für Lehrer:innen zu erstellen und diese fortzubilden, entwicklungspolitische Multiplikator:innen für die Durchführung von Workshops basierend auf zu erstellenden Bildungsmaterialien zu qualifizieren, Museumsmitarbeiter:innen mit globalen und dekolonialen Perspektiven in ihrer konkreten Arbeit zu unterstützen. Außerdem sollen Multiplikator:innen (zu denen wir auch Wissenschaftler:innen, Journalist:innen und in Initiativen engagierte Menschen zählen) zusammengebracht werden, um sich auszutauschen, zu vernetzen, auf einem Fachtag und einer digitalen Gesprächsreihe. Es wird eine Projektpublikation auf Basis des Fachtags erstellt. |
ZielProjektziele: 1. Die erste übergeordnete Wirkung bezieht sich in erster Linie auf das SDG 4 (Hochwertige Bildung) und dem Unterziel, Bildung für nachhaltige Entwicklung vorantreiben: Wirkung: Information und Sensibilisierung: Erhöhung des Bewusstseins für global vernetzte Herausforderungen und Zusammenhänge wie Ungleichheit, Ungerechtigkeit, Stärkung der Zuversicht in eine solidarische Zukunft. Diese Wirkung ist den ZG 1 (Schüler:innen), 4 (Museums- und Gedenkstättenmitarbeiter:innen) und 5 (Breite Öffentlichkeit)) zugeordnet. 2. Die zweite übergeordnete Wirkung bezieht sich auf Entwicklungspolitik als "Entwicklung von Bewusstsein und die Aktivierung von zivilgesellschaftlichem Engagement“ (Entwicklungspolitische Leitlinien des Landes Berlin, 2012, S. 4). Wirkung: Handlungskompetenz und Bildung von Allianzen: Ermutigung zu solidarischen, gemeinschaftlichem Handeln und strukturelles Netzwerken zum Engagement für gerechtere und nachhaltigere Welt. Diese Wirkung ist den Zielgruppen 2 (Lehrer:innen), 3 (Multiplikator:innen), 4 (Museums- und Gedenkstättenmitarbeiter:innen) und 5 (Breite Öffentlichkeit)) zugeordnet. Diese Wirkung ist den Zielgruppen 2 (Lehrer:innen), 3 (Multiplikator:innen), 4 (Museums- und Gedenkstättenmitarbeiter:innen) und 5 (Breite Öffentlichkeit)) zugeordnet. |
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| 2027 | World University Service - Deutsches Komitee e. V. | Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd | Deutschland |
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www.wusgermany.de |
BeschreibungDie Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd (kurz Informationsstelle) arbeitet als Schnittstelle für die gemeinsamen Anstrengungen von Bund, Ländern, Europäischer Union und Nichtregierungsorganisationen, die schulische und außerschulische entwicklungsbezogene Bildungsarbeit und das Globale Lernen zu stärken. Die Informationsstelle vermittelt möglichst vielen Multiplikator/-innen, Entscheidungsträger/-innen und anderen Interessierten die Bedeutung entwicklungsbezogener Bildungsarbeit sowie die vorhandenen Strukturen und Inhalte. Sie bietet dafür ein sehr breites Leistungsspektrum, das von Beratungs- und Vernetzungstätigkeiten über Öffentlichkeitsarbeit, Publikationen bis hin zur Unterstützung bei Veranstaltungen reicht. So arbeitet die Informationsstelle als Sekretariat für die Bund-Länder-AG Entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit. Auf europäischer Ebene arbeitet sie im Netzwerk der Global Education Week. Vierteljährlich gibt sie das Printmagazin „Rundbrief Bildungsauftrag Nord-Süd“ heraus. Der monatliche Online-Newsletter informiert über neue einschlägige Aktivitäten, Materialien etc. Der bundesweit umfangreichste Eine-Welt-Veranstaltungskalender bietet Multiplikator/-innen und anderen Interessierten einen Überblick über das Veranstaltungsangebot zu Eine-Welt-Themen. Die europaweite Datenbank „ENGLOB“ fördert die Sichtbarkeit und Vernetzung einschlägiger Organisationen. Die Broschüre zur Entwicklungspolitik der Länder steht aktualisiert auf der Homepage bereit. Außerdem erstellt die Informationsstelle jährlich ein Faltblatt zu den aktuellen Daten über die Ausgaben der OECD-Staaten für entwicklungsbezogene Bildungs- und Informationsarbeit, welches ebenfalls online zur Verfügung steht. Die Informationsstelle stellt ihre Arbeit in den Kontext der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. |
ZielDie entwicklungspolitische Bildungslandschaft in Deutschland ist sehr breit gefächert. Sie besteht aus vielfältigen lokalen, regionalen, nationalen und internationalen Initiativen und Organisationen. Aufgrund des breiten Spektrums ist es eine Herausforderung, einen Überblick über diese Vielfalt herzustellen, sowohl für die Aktiven selbst als auch für weitere Interessierte aus der breiten Öffentlichkeit. Dies kann dazu führen, dass wichtige relevante Informationen und Entwicklungen in und aus dem Bereich, wie z. B. die Etablierung von Förderprogrammen, Partnerschaftsprojekte oder die Verabschiedung von entwicklungspolitischen Leitlinien, nicht über ihre regionalen Grenzen hinauskommen. Daraus ergibt sich die Herausforderung, wie Angebote, die oft aufwendig erarbeitet wurden, der jeweils gewünschten Zielgruppe vermittelt werden können. Hier setzt die Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd mit ihrer Arbeit an. Durch ihre Informations-, Beratungs- und Vernetzungsfunktion trägt sie maßgeblich dazu bei, diese ständige Herausforderung zu bearbeiten und die entwicklungspolitische Bildungsarbeit und die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung in Deutschland zu stärken. Die Informationsstelle unterstützt entwicklungspolitisches Engagement dadurch, dass sie die Akteure der Bundes- und Länderebene und NRO vernetzt und Strukturen sowie neue Inhalte sichtbarer und zugänglicher macht. Sie trägt so dazu bei, dass entwicklungspolitische Bildung und die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe wahrgenommen wird. |
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| 2027 | Kontaktstelle für Umwelt und Entwicklung e. V. | Ernährung im Wandel: Wichtige Prisen gegen Krisen | Deutschland |
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www.kate-berlin.de |
BeschreibungDas Projekt „Ernährung im Wandel: Wichtige Prisen gegen Krisen“ adressiert die Klimakrise und globale Ernährungsweisen deutlich, das Bewussten gestärkt und entsprechende Handlungsoptionen für globale Gerechtigkeit angeboten.Missstände in Ernährungssystemen. Durch die Bildungsangebote werden die globalen Dimensionen von An 210 Projekttagen in Kitas und Schulen nehmen 3.780 Kleinkinder und Schülerinnen teil. 21 außerschulische Workshops werden mit 315 Jugendlichen und Erwachsenen umgesetzt. Sechs Fortbildungen stärken die Fachkompetenzen von 90 Erzieherinnen, Lehrkräften und Multiplikator*innen. Neue Bildungsformate und Materialien werden konzipiert, die für solidarische Ernährungsweisen sensibilisieren. Hier wird ein neues Projekttagskonzept mit dem Fokus auf konkrete Handlungsoptionen konzipiert, die Übersetzung der Wanderausstellung „Klima-Snacks“ in fünf weitere Sprachen veranlasst sowie ein Brettspiel entwickelt, die im öffentlichen Raum zur Anwendung kommen. Durch Öffentlichkeits- und Vernetzungsarbeit werden u.a. neue Zielgruppen erreicht und globale Perspektiven in diesen Kontexten gestärkt. Eine Veranstaltung zum 20-jährigen Jubiläum des „Klimafrühstücks“ fördert zudem den fachlichen Austausch zwischen den Akteur*innen. Das Projekt trägt zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele 2, 4, 11, 12 und 13 bei, indem es transformative Ansätze hin zu solidarischen Ernährungsweisen beleuchtet und zur gesellschaftlichen Mitgestaltung motiviert. |
ZielZiel 1: Zielgruppengerechte, partizipative Bildungsangebote im Bereich der globalen Ernährungsweisen werden umgesetzt. Ziel 2: Kinder, Jugendliche und Erwachsene setzen sich mit den Zusammenhängen von Ernährungsweisen und der Klimakrise im Kontext globaler Gerechtigkeit auseinander. Ziel 3: Kinder, Jugendliche und Erwachsene reflektieren ihre eigenen Handlungsmuster und erweitern ihre Handlungskompetenzen in Bezug auf solidarische und nachhaltige Ernährungsweisen. Ziel 4: Lehrkräfte, Pädagoginnen und Multiplikatorinnen erweitern und festigen ihre Fachkompetenzen sowie ihr Methodenwissen zu globalen Zusammenhängen im Bereich Ernährungsweisen. |
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| 2027 | Bund für Interkulturelle Sensibilisierung und Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland - BIB e. V. | Gestärkt für globale Gerechtigkeit – Bereit für Engagement | Deutschland |
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www.bib-bildung.de/ |
Beschreibungnser Projekt besteht aus vier interaktiven Workshop-Angeboten:
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ZielIn diesem Projekt des BIB e. V. werden folgende Ziele/ Wirkungen verfolgt: 1. Die Schülerinnen haben die harten und unfairen Arbeitsbedingungen der globalen Textilproduktion – insbesondere im Globalen Süden – als Ausdruck struktureller Ungleichheiten und gravierender Menschenrechtsverletzungen erkannt. Sie haben verstanden, dass diese Bedingungen mit wirtschaftlichen Interessen, kolonialen Kontinuitäten und der Verantwortung westlicher Unternehmen sowie Verbraucherinnen zusammenhängen. Sie reflektieren ihre eigene Mitverantwortung dafür und entwickeln Handlungsoptionen. 2. Den Teilnehmenden (TN) wurde die Entstehung des Klimawandels, dessen Ursachen, ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen – insbesondere für Länder des Globalen Südens – sowie die Verbindung zu den größten Klimasündern gut verständlich gemacht. Dabei hinterfragen sie ihr eigenes Konsumverhalten und erarbeiten konkrete Handlungsmöglichkeiten zur Bekämpfung des Klimawandels. |
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| 2027 | Drip by Drip e. V. | From Source to Stitch – Bildungsformate für eine gerechtere Textilwirtschaft | Deutschland |
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www.dripbydrip.org |
BeschreibungWährend die Textilindustrie weltweit zu den größten Wasserverbrauchern und -verschmutzern zählt, bleibt das Thema Wasser in ihrer Lieferkette im Nachhaltigkeitsdiskurs oft unterrepräsentiert. Dieses Projekt sensibilisiert junge Menschen – Schüler:innen und Studierende diverser, relevanter Fachrichtungen – als zukünftige Entscheidungsträger:innen in Konsum und Wirtschaft für die globale Wasserkrise und deren enge Verflechtung mit Mode, Umweltgerechtigkeit und sozialen Ungleichheiten.Ziel ist es, den Wert von Wasser im Kontext der textilen Lieferkette verständlich und erfahrbar zu machen und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Dabei setzen wir auf ein Bildungsangebot, das aus interaktiven Workshops an Schulen und Hochschulen, digitalen Tools sowie begleitenden Lehrmaterialien besteht. Lehrkräfte und Hochschuldozierende werden als zentrale Multiplikator:innen in die Konzeption und Umsetzung eingebunden. Die Bildungsmaßnahmen basieren auf partizipativen Methoden, Storytelling und dekolonialen Ansätzen, getragen von unserer langjährigen Zusammenarbeit mit Organisationen und Communities im Globalen Süden. So leistet das Projekt einen Beitrag zur feministischen Entwicklungspolitik, zu globaler Gerechtigkeit und zur Förderung einer sozial-ökologischen Transformation im Sinne einer Just Transition. |
ZielMit den geplanten Bildungsmaßnahmen 2026/27 möchten wir zentrale entwicklungspolitische Herausforderungen wie Wasserungerechtigkeit, damit verbundene Geschlechterungleichheit und globale Machtverhältnisse im Kontext der Textilindustrie zielgruppengerecht vermitteln. Im Fokus stehen Studierende, Schülerinnen und ihre Lehrkräfte, als zukünftige Entscheiderinnen, Konsumentinnen und Multiplikatorinnen. Unsere Erfahrung zeigt: Einzelne Workshops setzen wichtige Impulse, doch für eine nachhaltige Wirkung braucht es ergänzend vertiefende und mehrstufige Bildungsangebote. Deshalb setzen wir auf intensivere und mehrstufige Formate wie semesterbegleitende Projekte, Blockseminare und interaktive Workshops, die Perspektivwechsel ermöglichen und Handlungsoptionen aufzeigen. Zukünftige Entscheiderinnen (Studierende) erwerben fundiertes Wissen über globale Zusammenhänge, insbesondere zu Wasser(un)gerechtigkeit und feministischer Entwicklungspolitik. Sie entwickeln ein gesellschaftlich verantwortungsvolles Berufsverständnis, erkennen Handlungsmöglichkeiten für eine nachhaltige Textilindustrie und fühlen sich ermutigt, Veränderung mitzugestalten. Multiplikatorinnen (Lehrkräfte & Professorinnen) erweitern ihr Wissen über die sozialen und ökologischen Folgen der Textilwirtschaft und integrieren entwicklungspolitische Perspektiven langfristig in ihre Bildungsarbeit. Sie geben diese Inhalte in ihrem beruflichen Umfeld weiter und wirken so als Verstärker für transformative Bildung. Schülerinnen reflektieren ihr Konsumverhalten kritisch, lernen globale Zusammenhänge kennen und gestalten digitale Kampagnen zu textiler Gerechtigkeit. Sie erfahren sich als wirksame Akteur*innen gesellschaftlicher Veränderung und verankern langfristig globale Perspektiven im schulischen Umfeld. Ziel ist es, unsere Zielgruppen nicht nur zu informieren, sondern sie zu stärken, zu vernetzen und zur Mitgestaltung einer gerechteren Textilindustrie zu befähigen. |
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| 2027 | Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Umwelt und Entwicklung BLUE 21 e. V. | Politik, Gesundheit und Geschäft – Ungleichheiten im Ernährungssystem verstehen und gerechte Alternativen erarbeiten | Deutschland |
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www.blue21.de |
Beschreibung |
Ziel |
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| 2027 | Hope Foundation e. V. | Bridging Cultures - Embracing Diversity, Empowering Equality | Deutschland |
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www.hope-found.org |
BeschreibungDas Projekt „Bridging Cultures – Embracing Diversity, Empowering Equality“ stärkt das Bewusstsein für globale Zusammenhänge und schafft Raum für interkulturellen Austausch zwischen Berliner Schüler:innen der Sekundarstufe II und Referent:innen aus Ländern des globalen Südens. In Begegnungen auf Augenhöhe beleuchten die Referent:innen die entwicklungspolitischen Herausforderungen ihrer Herkunftsländer und stellen diese in den globalen Kontext. Die Workshops werden vollständig in englischer Sprache durchgeführt und fördern nicht nur die sprachliche Kompetenz der Teilnehmenden, sondern auch ein tieferes Verständnis der Sustainable Development Goals (SDGs) und der Agenda 2030. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen, globale Abhängigkeiten zwischen den Ländern des Nordens und Südens aufzuzeigen und Handlungskompetenzen für einen gesellschaftlichen Wandel zu entwickeln.Mit inklusiven und partizipativen Methoden richtet sich das Projekt an Schüler:innen und die Berliner Mehrheitsgesellschaft. Es zeigt auf, wie Gerechtigkeit ein Schlüssel zu nachhaltiger Entwicklung ist, und ermutigt die Teilnehmenden, aktiv zur Förderung von Chancengleichheit und globaler Solidarität beizutragen. |
Ziel
Negative Auswirkungen, die vermieden werden sollten, sind das Verstärken von Stereotypen und subjektiven Meinungen. Durch die neutrale Betrachtung von gegebenen Lebensverhältnissen und der Diskussion über subjektive Meinungen und Stereotypen soll ein Perspektivwechsel angestoßen werden. Die verschiedenen Veranstaltungen sind Orte bei denen niemand negativ bewertet wird. |
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| 2027 | Jugend im Museum e. V. | VOM BLEIBEN UND VOM KOMMEN | Deutschland |
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www.jugend-im-museum.de |
BeschreibungDas überjährige Projekt des Globalen Lernens richtet sich an junge Kinder, sie begleitende Erziehende/Lehrende sowie Fachkräfte im Kontext von Museen. VOM BLEIBEN erforscht Gründe, warum Menschen in ihren Herkunftsländern bleiben UND VOM KOMMEN sensibilisiert für Gründe der Flucht. Das Projekt richtet sich überwiegend an Kinder im frühkindlichen Alter aus Kita und Grundschule und widmet sich dem Zusammenhang zwischen Flucht und den Nachhaltigkeitszielen (SDG). Wir bieten eine kindgerechte, differenzierte und positiv ansprechende Gegenperspektive auf die aktuelle angstbestimmte Debatte um Migration. Wir arbeiten mit einfach aufbereitete Wissensbausteinen, partizipativen Ansätzen und Emotionen im Rahmen eines starken Beobachtungslernens. Diese werden verstärkt – wie im BMZ-Konzept hervorgehoben – „durch kulturelle Aspekte als thematische Ansatzpunkte“ und dem Museum als besonderer Erfahrungsraum, der sich im Zusammenhang mit zivilgesellschaftlichen Initiativen der ep Bildung für kolonialen/postkolonialen Kontexte geöffnet und sensibilisiert hat und mit seinen vielen Lebensweltbezügen wesentlich zur Wissenserweiterung der Teilnehmenden beiträgt. Eine mobile Bücherbar und Online-Materialien ergänzen das Angebot und bieten partizipative Aktivierungsangebote. Ein wichtiger Aspekt ist das Entgegensteuern von Vorurteilen und Stereotypen, die es Kindern mit migrantischen Hintergründen ermöglicht, sich genauso abgeholt fühlen, wie Kinder ohne diese. Auch geht es darum gemeinsam zu erkunden, was den Kindern ihre Welt, inkl. die der Herkunftsregionen ihrer Familien, besonders liebenswert macht. Lebensweltbezogene Themen wie Ernährung, Bildung, Wohnen, Umwelt und Ressourcen, Kleidung, Rohstoffe, Gender sowie Kultur als Identität stiftender Faktor ergeben sich aus den SDG. Ausgangspunkt ist jeweils Länderkunde zu einem Beispielland in Afrika, Asien oder Lateinamerika, das spielerisch erkundet wird. In jährlich rund 130 Angeboten arbeiten wir mit bewährten viertägigen Aktivitäten. Die Kinder pendeln zwischen dem bekannten Ort Kita und dem oft ihnen noch unbekannten Ort Museum. Dabei setzen wird didaktisches Material u.a. aus zurückliegenden eigenen Projekten bzw. Dritter ein. Ergänzend gibt es eine Ideen-/Zukunftswerkstatt mit den eingebundenen Multiplikator:innen/Fachkräfte (Definierung neuer Inhalte/Methoden). Jede Aktivität hat eine Dauer von 4 Zeitstunden Das Projekt greift zudem das Bedürfnis von Museen nach einem zunehmend komplexerem Umgang mit ihren Objekten aus einer Perspektive der Globalisierung und der Globalen Nachhaltigkeitsziele auf, indem es bisherige Erfahrungen des Globale Lernens im Museum an weitere Museen wie auch interessierte Akteure der entwicklungspolitischen Bildung transferiert. Der Transfer wird ergänzt durch die partnerschaftliche Entwicklung neuer synergetischer Ansätze zwischen Globalen Lernen und Museumspädagogik/Kuration. |
ZielZiel des Projekts ist es, dass alle Beteiligte auf Augenhöhe differenziertere Ursachen von Flucht und das verwurzelt sein in Heimaten erfahren und sich so ein eigenes Bild machen können. Sie können Kompetenzen erwerben wie kritische Reflexion, Perspektivwechsel, Mitwirkung; aber auch um kulturelle Ausdrucksfähigkeit als Mittel für Handlungs-, Anwendungskompetenz bei Informationsbeschaffung, -bewertung oder auch Meinungsäußerung. Alle Angebote ergänzen Bildungsprozesse, d.h. übernehmen keinen regulären Unterricht vor Ort! |
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| 2027 | Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e. V. | Berlin als Vorreiter für eine globale Stadt – Das entwicklungspolitische Bildungsprogramm für Vereine, Kommunen und Muliplikator:innen in Berlin | Deutschland |
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www.eineweltstadt.berlin |
BeschreibungIm Projekt des BER werden Veranstaltungen (Fachgespräche und Konferenzen) organisiert, Austauschräume geschaffen (Netzwerktreffen, Austauschrunden), Fortbildungsangebote (Trainings, Seminar, Workshops) durchgeführt sowie Begleitmaterialien und eine Publikation erstellt, um das Bewusstsein für globale Themen zu schärfen, Wissen zu vermitteln und verschiedene Akteur*innen miteinander zu vernetzen. Folgende Themen stehen dabei im Vordergrund: Globale Themen und ihr Bezug zu Fragen von Stadtentwicklung (Migration und Diaspora, Beteiligung von Vereinen und interessierten Bürger*innen, faire Ökonomie, Städtepartnerschaften mit dem Globalen Süden), Globales Lernen und sein pädagogischer Beitrag für ein global gerechtes und nachhaltiges Berlin, die Förderung von Kindesschutz und Kinderrechten in der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit, die Stärkung von Geschlechtergerechtigkeit in entwicklungspolitischen Themen, der Umgang mit Digitalisierung und Organisationsentwicklung sowie die Sensibilisierung für Rassismus und Antisemitismus in der Entwicklungspolitik. Außerdem fokussiert das Programm auf die Sichtbarkeit von Entwicklungspolitik in Berlin und arbeitet zu neuen Narrativen der Entwicklungspolitik, um stereotype und paternalistische Praktiken in der Entwicklungspolitik zu überwinden. |
ZielZiel 1: Die erreichten Vereine und Initativen, die Multiplikator:innen und die kommunalen sowie bezirkliche Vertreter:innen tauschen sich über ihre Kenntnisse zu entwicklungspolitischen Best Practise Beispielen im lokalen Bereich angesichts der komplexen globalen Herausforderungen von zunehmenden kriegerischen Konflikten und Schwächung des gesellschaftlichen Zusammenhalts aus. Dafür teilen sie ihre entwicklungspolitischen Fachexpertisen miteinander und erarbeiten gemeinsam entwicklungspolitische Projekte in und entwicklungspolitische Lösungen für Berlin, um zu einer nachhaltigen und friedlichen Welt beizutragen. Ziel 2: Die Multiplikator:innen haben Kenntnisse erhalten über globale Themen, die zum Beispiel den fairen Handel, das Globale Lernen, die Menschenrechte, internationale Partnerschaftsarbeit, zivile Konfliktbearbeitung, Stadtentwicklung und die Kolonialgeschichte betreffen. Außerdem haben sie sich zur Qualität entwicklungspolitischer Bildungs- und Inlandsarbeit in Vereinen ausgetauscht und fortgebildet. Ziel 3: Das entwicklungspolitische Engagement ist in der Stadt Berlin und im öffentlichen Diskurs sichtbarer geworden. |
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| 2026 | Baobab Berlin e. V. | Klimaretter Fairer Handel?! - Der Beitrag des Fairen Handels zu Klimaschutz und -anpassung | Deutschland |
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www.baobab-berlin.de |
BeschreibungDer Baobab Berlin e.V. setzt sich seit über 30 Jahren für Fairen Handel, globales Denken und Lernen ein und ist ein gefragter Akteur und Kooperationspartner im fairen Netzwerk Berlins. Der Verein wird im Projektzeitraum seine entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit vertiefen und erweitern, d.h. bewährte sowie neue Workshopformate des Globalen Lernens an schulischen und außerschulischen Orten anbieten. Mit einem neuen Schwerpunkt im Projektzeitraum wollen wir darauf aufmerksam machen, dass der Faire Handel mit seinen Aktivitäten bereits seit langem Teil der globalen Klimabewegung ist, die Produzent:innen vor Ort vielfältige Maßnahmen zum Klimaschutz ergreifen und die fairen Importeure sie dabei unterstützen. Ein weiterer neuer Bereich ist die Kooperation mit kijufi, dem Landesverband Kinder- und Jugendfilm Berlin e. V. Mit Hilfe der Trickbox können Teilnehmende im Anschluss an einen Workshop zum Fairen Handel in einem Tagesseminar eigene Trickfilme erstellen. Wir wollen mit Referent:innen von kijufi an Schulen gehen, um unsere Workshops im Nachgang zu vertiefen, eine nachhaltigere Wirkung zu erzielen und diese zu messen. Und für unsere Weltladenmitarbeitende, die zumeist ehrenamtlich tätige Zielgruppe im Fairen Handel, werden wir methodisch speziell ausgerichtete Qualifizierungsangebote entwickeln und anbieten, u.a. mit dem Schwerpunkt: „Der Weltladen als Klimaretter“. |
ZielDer Beitrag des Fairen Handels zum Klimaschutz: Die Teilnehmenden informieren sich über den Beitrag, den der Faire Handel zur Klimagerechtigkeit leistet. Die Analyse des globalen Wandels und der Klimaanpassung kann bei unserem neuen Schwerpunkt am Beispiel des Kaffeeanbaus einer Frauenkooperative nachvollzogen werden. Die Teilnehmenden nutzen produktiv die Informationen, die sie über den Beitrag, den der FH zur Klimagerechtigkeit leistet, erhalten haben wenden die Inhalte im Arbeitskontext an. Globales Lernen und Fairer Handel in Kitas und Bildungseinrichtungen: Vorschulkinder erfahren, woher Produkte kommen, die sie gern mögen, wie Schokolade, Bananen und Bälle, und unter welchen Bedingungen sie produziert werden. Auf diese Weise erfahren sie etwas über weltweite Zusammenhänge und Arbeitsbedingungen, die nicht zuletzt auch Kinder in anderen Regionen betreffen. Sie erkennen andere Lebensrealitäten und merken, dass ihr Handeln etwas damit zu tun hat. Veränderte Konsumgewohnheiten können als eine mögliche Handlungsoption zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensverhältnisse der Produzierenden von den Schüler:innen erkannt und kritisch reflektiert werden. Fortbildungen von Multiplikator:innen in Weltläden: Weltladenmitarbeitende lernen den Fairen Handel in seinen unterschiedlichen Aspekten kennen, seine Akteur:innen, Kriterien und Wirkungen (oder erneuern ihre Kenntnisse darüber). So können sie die eigene Weltladenarbeit im Gesamtgefüge des Fairen Handels und im Kontext des Globalen Lernens verorten und weitergeben. Wissensanwendung: Trickboxx (Kooperation mit kijufi) Die Veränderung von Konsumgewohnheiten, die als eine mögliche Handlungsoption zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensverhältnisse der Produzierenden im vorhergehenden Workshop zum Fairen Handel erkannt werden soll, kann durch die Erstellung von eigenen Filmen reflektiert, vertieft und gemessen werden. |