Es werden nachfolgend die aktuell im SäLa-BNE Programm geförderten Projekte dargestellt. Zuvor geförderte SäLa-BNE Projekte finden Sie auf der Gesamtübersicht aller durch die Stiftung geförderten Projekte im Hauptmenü unter Geförderte Projekte.
| Jahr | Träger | Projektname | Land | Finanzen | Homepage | |||||
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| 2026 | Bildung für utopischen Wandel e. V. (BuWa), Leipzig | Radtouren für globale Gerechtigkeit – Lernorte zwischen Stadt, Land und globalen Verflechtungen | BRD |
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www.buwa-kollektiv.de |
Radtouren für globale Gerechtigkeit – Lernorte zwischen Stadt, Land und globalen VerflechtungenDas Projekt „Radtouren für globale Gerechtigkeit – Lernorte zwischen Stadt, Land und globalen Verflechtungen“ entwickelt und erprobt zwei partizipative Bildungsradtouren im Raum Leipzig, die Fragen von Klimakrise, Mobilität, Energie und globaler Gerechtigkeit mit konkreten Orten und regionalen Transformationsprozessen verbinden. Ziel ist es, komplexe Nachhaltigkeitsthemen im Sinne der BNE lebensweltnah, erfahrbar und dialogorientiert zu vermitteln. Die Bildungsradtouren finden rund um Schkeuditz und Neukieritzsch statt. Die Mobilitäts-Tour beschäftigt sich unter anderem mit Flugverkehr in der Klimakrise, globalen Lieferketten, Elektromobilität sowie historischen und gegenwärtigen Dimensionen von Mobilitätsinfrastruktur. Stationen sind unter anderem der Flughafen Leipzig/Halle, das Porsche-Werk, das Bahnbetriebswerk sowie Fahrradinfrastruktur zwischen Leipzig und dem Umland. Die Energie-Tour greift Themen wie Braunkohle, Strukturwandel, erneuerbare Energien und Fragen sozial-ökologischer Transformation auf. Dabei werden regionale Entwicklungen mit globalen Auswirkungen und Perspektiven aus dem Globalen Süden verknüpft. Das Projekt orientiert sich an Ansätzen des transformativen und erfahrungsorientierten Lernens. Durch das gemeinsame Unterwegssein mit dem Fahrrad, Inputs an konkreten Orten, Reflexionsphasen und dialogische Methoden sollen Teilnehmende dazu angeregt werden, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen, dominante Narrative zu hinterfragen und eigene Handlungsmöglichkeiten zu reflektieren. Die Bildungsradtouren richten sich an eine breite Öffentlichkeit und schaffen niedrigschwellige Zugänge zu gesellschaftlichen Debatten rund um Mobilitätswende und Klimagerechtigkeit. Gleichzeitig stärken sie die Verbindung zwischen Leipzig und dem umliegenden ländlichen Raum sowie die Sichtbarkeit nachhaltiger Mobilitätsformen und regionaler Fahrradinfrastruktur. Das Projekt trägt zur Umsetzung der Sächsischen Landesstrategie Bildung für nachhaltige Entwicklung im Bildungsbereich „non-formales und informelles lebenslanges Lernen sowie allgemeine Erwachsenenbildung“ bei, insbesondere durch: • „erfahrungsbasierte Lernformen“ zu „aktuellen, in der Öffentlichkeit kontrovers diskutierten Themen“ wie Mobilitätswende, Strukturwandel und Klimakrise, • die „Förderung des Perspektivwechsels“, die „Berücksichtigung unterschiedlicher Dimensionen nachhaltiger Entwicklung“ sowie die „Förderung systemischen Denkens“, • die Verbindung von Umweltbildung, politischer Bildung und Globalem Lernen im Sinne „bereichsübergreifender Zusammenarbeit“, • die Stärkung Globalen Lernens als „integralen Bestandteil der BNE im Freistaat Sachsen“ sowie die Auseinandersetzung mit globaler und „dekolonialer, historischer Verantwortung“ im Kontext von Mobilität, Infrastruktur und Klimagerechtigkeit. | ||||
| 2026 | Zukunftsgestalten e. V., Dresden | BNE-Schulworkshops Klimakrise und Plastikverschmutzung | BRD |
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zukunftsgestalten.org |
BNE-Schulworkshops Klimakrise und PlastikverschmutzungUnser Projekt bietet 13 Schulworkshops à 90 Minuten für verschiedene Grund- und weiterführende Schulen in Dresden und im ländlichen Raum an. Zur Auswahl stehen 4 Themen, deren jeweilige Inhalte und Methoden alters- und klassenstufengerecht und den kognitiven Bedürfnissen der jeweiligen Zielgruppe entsprechend angepasst werden. Klimakrise & Gerechtigkeit: Die Klimakrise ist bereits Realität. Wie sehr sind wir in Deutschland betroffen und wie viel Verantwortung tragen wir für ihre Entstehung? Wie sieht es in anderen Ländern aus? Was bedeutet Klimagerechtigkeit und wie gerecht geht es beim Klimaschutz zu? Methodenreich und interaktiv werden diese und weitere Fragestellungen durch Kurzimpulse der Referierenden und selbstständig in Gruppen erarbeitet. Die Jugendlichen lernen dabei aus ausgewählten Quellen relevante Informationen herauszuziehen, zusammenzufassen und diese zu präsentieren. Im Workshop werden Basiswissen zu Klimagerechtigkeit, den Ursachen und Auswirkungen der Klimakrise wiederholt und gefestigt sowie eigene Handlungsoptionen ergründet und entwickelt. Klimakrise & Ernährung: Ziel der Bildungseinheit ist es, das Grundlagenwissen der Kinder und Jugendlichen zum Klimawandel zu festigen sowie ihnen die klimatischen, sozialen und ökologischen Auswirkungen der (eigenen) Ernährung zu vermitteln. Am Beispiel der Banane, der Ananas und des Kakaos wird aufgezeigt, wo diese angebaut werden und wie unterschiedlich Arbeitsbedingungen weltweit sein können. Ziel ist es, die eigene Brotdose als Hebel zu erkennen und sich kritisch mit dem Essen auf dem Teller auseinandersetzen zu können. Mithilfe der Planetary Health Diet erschließen sich die Kinder gemeinsam, wie eine zukunftsfähige Ernährung aussehen kann. Klimakrise & Konsum: Der Workshop behandelt die Verbindung zwischen Klimakrise und Konsum im globalen Kontext und beleuchtet anhand konkreter Fallbeispiele, wie individuelle Konsumentscheidungen und Lieferketten Umwelt- und Sozialdimensionen prägen. Nach der Wiederholung und Festigung von Grundlagenwissen zur Klimakrise fokussiert der Workshop sich auf drei zentrale Felder: Kleidung (Fast Fashion aus Indonesien), Ernährung (Kakaoanbau in Brasilien), sowie die Rohstoffgewinnung für IT-Produkte in der DR Kongo. Zur vertiefenden Erarbeitung recherchieren die Jugendlichen in Kleingruppen in ausgewählten Materialien. Im Anschluss stellen sie den anderen Gruppen ihre Ergebnisse vor und diskutieren Herausforderungen und Lösungsansätze ihres jeweiligen Themas. Globale Plastikverschmutzung: Der Workshop beleuchtet, wie Plastikverschmutzung weltweit entsteht, welche Umwelt- und Sozialfolgen sie hat und welche gemeinsamen Hebel es gibt, um die globale Situation zu verbessern. Anhand von Beispielen wird gezeigt, wie Abfallströme entlang von Produktions- und Konsumketten entstehen, wie Küsten-, Meeres- und Bodenökosysteme betroffen sind und welche Auswirkungen Einwegkunststoffe und Mikroplastik auf Tiere, Menschen und Ökosysteme haben können. Der Workshop schließt mit praktischen Handlungsoptionen, die die Kinder und Jugendlichen im Alltag umsetzen können, um Plastikabfall zu reduzieren, Recycling zu fördern und bewussten Konsum zu unterstützen. | ||||
| 2026 | Shisasay e. V., Dresden | Bildungswochenende „Energie für die Zukunft – Alternative Energiekonzepte in Zeiten der Krise“ | BRD |
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www.shisasay.org |
Bildungswochenende „Energie für die Zukunft – Alternative Energiekonzepte in Zeiten der Krise“Vom 05. bis 07. Juni 2026 veranstaltet Shisásáy e.V. in der Jugendherberge Windischleuba ein BNE-Vernetzungswochenende, das die aktuelle globale Energiekrise zum Ausgangspunkt für einen tiefgreifenden Perspektivwechsel macht. Im Zentrum steht die Frage, wie dezentrale, erneuerbare Energien (SDG 7) die Resilienz gegenüber globalen Krisen stärken und einen Beitrag zur Klimagerechtigkeit (SDG 13) leisten können. Das Wochenende adressiert gezielt eine strukturelle Barriere in der sächsischen Bildungslandschaft: Für erwerbstätige Eltern und Alleinerziehende existieren im non-formalen Sektor zu wenige Angebote, die eine Teilnahme ohne Sorge um die Kinderbetreuung ermöglichen. Das Projekt löst dies durch ein paralleles, inhaltlich verschränktes Programm für Erwachsene und Kinder (7–16 Jahre). Während die Erwachsenen über erneuerbare Energien und Handlungsoptionen in der Energiekrise diskutieren, werden die Kinder in einem praktischen Workshop zu kleinen Ingenieuren und bauen eigene Solar/ Windkraftmodelle. Ein Highlight ist die interaktive „Wald-Energie-Rallye“. Hier wird die sächsische Nachhaltigkeitsgeschichte (von Carlowitz) mit biologischen Prozessen der Energieumwandlung verbunden. Der Wald wird als natürlicher Energiespeicher erlebbar gemacht und Zusammenhänge zwischen natürlichen Prozessen und der Energiewirtschaft aufgezeigt. Kombiniert werden der Wissenserwerb und die Lebensweltbezug vor Ort mit Referenten aus dem globalen Süden sowie Beispielen aus dem globalen Kontext und das Thema damit auf einer höheren Ebene gesamtgesellschaftlich diskutiert. Mit diesem Format des Wochenendes für Groß und Klein wird direkt an den Ansätzen der Sächsischen Landesstrategie BNE (Kapitel 5.5) angeknüpft, indem informelle Lernräume im ländlichen Raum erschlossen und die Rahmenbedingungen für die Teilhabe von Familien verbessert werden. Das Projekt wird durch ein konsequentes Monitoring begleitet, um die Wissenserweiterung und die Selbstwirksamkeit der Teilnehmenden messbar zu belegen. Ziel ist es, dass Familien nicht nur theoretisches Wissen erwerben, sondern konkrete Impulse für einen nachhaltigen Lebensstil in ihren sächsischen Alltag mitnehmen. | ||||
| 2026 | Förderverein Weißeritzgymnasium e. V., Freital | BNE-Projekttag am Weißeritz-Gymnasium | BRD |
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https://www.fv-weisseritzgymnasium.de/willkommen |
BNE-Projekttag am Weißeritz-GymnasiumAm 29. Juni verwandelt sich das Weißeritzgymnasium in Freital in einen lebendigen Lernort für globale Verantwortung, wenn einige der 6. Klassen mit ihren insgesamt 105 Schülerinnen und Schülern zu einem intensiven BNE-Aktionstag zusammenkommen. Organisiert im dynamischen Stationsbetrieb, ermöglicht das Projekt den Jugendlichen einen niederschwelligen und zugleich tiefgründigen Zugang zu hochaktuellen Nachhaltigkeitsthemen. An den einzelnen Stationen setzen sich die Teilnehmenden intensiv mit dem eigenen Konsum und globalen Gerechtigkeitsfragen auseinander. So wird das Thema fairer Handel beim praktischen Herstellen eigener Fair-Trade-Schokolade – unter Verwendung von nachhaltig angebauten Schokodrops aus Ghana – im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar gemacht. Ein interaktives Weltenverteilungsspiel rückt zudem die ungleichen ökonomischen und sozialen Strukturen unserer Erde ins Bewusstsein, während die Station zum ökologischen Fußabdruck den Jugendlichen vor Augen führt, wie sich alltägliche Entscheidungen direkt auf die Ressourcen unseres Planeten auswirken. Als kompetenter Umsetzungspartner steht der Schule dabei der dialogus e.V. zur Seite, dessen erfahrene Referenten den Tag fachlich und methodisch begleiten. Das gesamte Projekt orientiert sich eng an den Leitlinien der sächsischen Landesstrategie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) für allgemeinbildende Schulen. Diese fordert und fördert die systematische Entwicklung von Gestaltungs- und Handlungskompetenzen im Unterricht, um Schülerinnen und Schüler zu zukunftsfähigem Denken zu befähigen. Durch die Verknüpfung von globalem Lernen (Fair Trade), sozial-ökologischer Reflexion (Fußabdruck) und der Kooperation mit einem außerschulischen Partner setzt der Projekttag den sächsischen Bildungsauftrag par excellence um: Er macht globale Zusammenhänge erfahrbar und stärkt die Selbstwirksamkeit der Jugendlichen als verantwortungsvolle Mitgestalter einer gerechteren Welt. | ||||
| 2026 | Freiberger Agenda 21 e.V., Freiberg | Weltkindertag und Nachhaltigkeit | BRD |
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www.freibergeragenda21.de |
Weltkindertag und NachhaltigkeitAm 20.09.2026 wird der jährlich in Freiberg stattfindende Weltkindertag unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit durchgeführt. Vereine, Initiativen und Akteure welche sich in Freiberg und Umgebung mit dem Thema Nachhaltigkeit, Interkulturalität, Soziales und Kinderrechten befassen, bieten an diesem Tag im Rahmen eines Straßenfestes Informationen, Bildungsangebote und Mitmachaktionen an. So lernen jung und alt über ein SDG-Glücksrad mehr über die UN-Nachhaltigkeitsziele, teilnehmende am Ökologischen Fußabdruck mehr über die Auswirkungen ihres Konsums und Besucher der UNICEF-Ausstellung wie es um Kinderrechte weltweit bestellt ist (BNE-Landesstrategie Kapitel 5.5; Strategie bis 2030, Punkt 7). Die Gesamtaktion ist auch das Highlight der diesjährigen Interkulturellen Wochen. Durch die Kooperation mit dem Weltkindertag können wir auch eine Vernetzung zwischen dem nachhaltigen und dem soziokulturellen Bereich erzielen. Der Aktionstag dient zudem der Vernetzung der Vereine, Initiativen, Firmen und Läden untereinander. Gemeinsamkeiten sollen entdeckt und Synergien gefunden werden. Ziel ist es eine Grundlage für ein gemeinsames agieren über die Veranstaltung hinaus zu schaffen. | ||||
| 2026 | Netzwerk für Demokratische Kultur e. V., Wurzen | Nachhaltiges Wenceslaigassenfest der SDGs | BRD |
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www.ndk-wurzen.de |
Nachhaltiges Wenceslaigassenfest der SDGsDas Nachhaltige Wenceslaigassenfest geht in die dritte Runde und es werden wieder mehrere hundert Gäste erwartet. Das Fest ist ein informeller Lernort, der vielen Menschen einen niedrigschwelligen Zugang zu nachhaltigen Themen bietet, einen Ort der Begegnung schafft und den kollektiven Gemeinschaftssinn für eine zukunftsfähige, sozial-ökologische Gestaltung fördert. Es setzt im Rahmen des non-formalen und informellen Lernens an Bedarfe nach Bildungsmöglichkeiten zu Nachhaltigkeitsthemen und Impulsen für einen nachhaltigen Lebensstil an und schließt damit ein Stück weit die Lücke zwischen Wissen und Handeln, dem sogenannten Mind-Behaviour-Gap. Viele Menschen möchten sich gerne nachhaltiger und global fairer verhalten, wissen aber entweder nicht wie oder wo sie das tun können. Bei dieser Suche werden sie durch das Fest unterstützt. Das Wenceslaigassenfest ist ein Fest von Wurzener:innen für Wurzener:innen. Mit Fokus auf Beteiligung aller interessierten Bürger:innen ist es ein selbst-organisiertes Straßenfest, das im Freizeitbereich als Vernetzungs- und Informationsplattform dient und zugängliche, lokal vertretene Optionen zur nachhaltigeren Alltagsgestaltung sichtbar und erlebbar macht. So finden die Besucher:innen nachhaltige und interaktive Mitmachangebote vor, die auf eine positive und gemeinschaftliche Art Handlungsempfehlungen ohne erhobenen Zeigefinger vermitteln. Mit Ständen wie Foodsharing, Verschenkeladen, Reparaturwerkstatt, Stand: August 2025 Seite 2 von 3 Kreativtreff, analogen Spieletreff, interreligiöser FemalePower-Gruppe, FutureLab-Kindergruppe, Baumpatenschaft der Stadt Wurzen, Energiewendemodul der Wurzener Landwerke uvm. bekommen die Besucher:innen sowohl einen Überblick über bereits vorhandene Möglichkeiten für einen nachhaltigeren Lebensstil in ihrer Stadt als auch einen positiven Zugang zu diesem, ohne dass der Blick verstellt ist durch Gefühle wie Mangel, Zwang und Verzicht. Was dabei nicht fehlen darf, ist ein kulturelles Rahmenprogramm, das nach all dem Input auch Zeit zum Gedanken schweifen und Verweilen lässt. Während auf der einen Seite die Bürger:innen ganzheitlich vom Fest profitieren, werden auf der anderen Seite lokale, zivilgesellschaftliche Akteur:innen durch die eigenständige Organisation des Festes in ihrer Selbstermächtigung als auch Selbstwirksamkeit gestärkt und können ihr Bündnis für ein nachhaltiges Wurzen und globale Gerechtigkeit festigen. Schon nach den ersten beiden Festen schlossen sich weitere Bürger:innen der Organisationsgruppe „Fokusgruppe Nachhaltigkeit Wurzen“ an. Am Ende entwickelt sich entsprechend des Global-Citizenship-Education-Ansatzes eine grundsensibilisierte und zu nachhaltigem Verhalten sowie für weitere Aktivitäten motivierte Wurzener Bürger:innenschaft. | ||||
| 2026 | Volkshochschule im Landkreis Meißen e. V., Radebeul | Radebeuler Kleidertauschparty | BRD |
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www.vhs-lkmeissen.de |
Radebeuler KleidertauschpartyMit der Radebeuler Kleidertauschparty wird ein erfolgreiches Format entwickelt, wodurch Bildung für Nachhaltige Entwicklung im Handlungsfeld non-formales/informelles Lernen vermittelt wird. Das große Potenzial dieses Projekts liegt in der Verbindung von Bildungsveranstaltung und Eventcharakter. Die Radebeuler Kleidertauschparty lädt Teilnehmende dazu ein bis zu 10 aussortierte, aber gut erhaltene Kleidungsstücke abzugeben und gegen eine unbegrenzte Anzahl an Kleidungsstücken von anderen zu tauschen. Um eine größere Zielgruppe anzusprechen, wird ein Wohlfühlcharakter durch ansprechendes Ambiente (u.a. durch Präsentation der Kleidungsstücke auf Kleiderstangen, Vintage-Dekoration, Umkleide) und ein saisonal-regionales Fingerfood-Buffet geschaffen. Dabei entsteht ein Freiraum, welcher den Teilnehmenden erlaubt, sich sowohl neu einzukleiden als auch sich mit dem fokussierten BNE-Problem (SDG 12: Nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen) selbstgesteuert und kreativ zu befassen. Die Vermittlung der Bildungsinhalte wird durch die Implementierung von Informationstafeln im Veranstaltungsraum sowie durch angeleitete Impulse im Programmablauf unterstützt. Zusätzlich wird in unserer vhs-Schauwerkstatt gezeigt wie kaputte Kleidungsstücke (kunstvoll) repariert werden können (u.a. Kunststopfen). Hervorzuheben ist außerdem, dass bei der Ausstattung der Veranstaltung fast ausschließlich durch die Verwendung von geliehenen oder gebrauchten Gegenständen (z.B. Kleiderstangen, Spiegel, Dekoration) realisiert wird. Das Feedback der Teilnehmenden wird über eine interaktive Methode am Ende der Veranstaltung eingeholt und wird im Sinne der Qualitätssicherung und -entwicklung bearbeitet. | ||||
| 2026 | Transformatorenwerk Leipzig e. V., Leipzig | „Vom Verschwinden – Das entomonische Varieté“ | BRD |
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www.transformatorenwerk-leipzig.de |
„Vom Verschwinden – Das entomonische Varieté“Die hier beantragte Veranstaltungsreihe „Vom Verschwinden – Das entomonische Varieté“ soll die im Rahmen des Forschungsprojektes „Vom Verschwinden“ in 2025 begonnene öffentliche Forschungsarbeit zum Artensterben/Insektensterben im Jahr 2026 in einem breiteren kulturellen und gesellschaftlichen Rahmen mit ästhetischen Mitteln präsentieren und zur kreativen öffentlichen Diskussion stellen. Konkret soll es zwei öffentliche Abendveranstaltungen in Leipzig geben, die künstlerische Zugänge, wissenschaftliche Expertise und das gemeinsame Forschungsgespräch mit dem Publikum jeweils in einem künstlerisch-dramaturgischen Gesprächssetting miteinander verknüpfen. Die beiden Veranstaltungen sind inhaltlich miteinander verbunden: Am 6. Oktober 2026 soll es im Botanischen Garten der Universität Leipzig um 19 Uhr als Auftakt einen Botanischen Salon geben unter dem Titel: „Abwesen“. Dieser Salon beinhaltet eine Lesung mit interaktivem Gespräch mit dem Autor Udo Grashoff und der bildenden Künstlerin Clara S. Rueprich über ein von ihnen entwickeltes Kunstprojekt zum Artensterben. Den Höhepunkt und Kern des hier beantragten Projektes bildet dann der Theaterabend „Das Entomonische Varieté“ im Leipziger Theater LOFFT am 18. Dezember 2026 um 20 Uhr – unter Beteiligung von Künster:innen verschiedener Sparten, von Wissenschaftler:innen, Naturschutzaktivist:innen und Philosoph:innen (u.a. Simone Weißenfels, Dorit Löffler, Michael Berninger, Rainer Totzke aka Kurt Mondaugen, Guy Pe’er). Bei beiden Veranstaltungen ist das Publikum eingeladen, zu Mitforschenden zu werden. Das interaktive Theaterstück „Das Entomonische Varieté“ ist dabei als Referenzprojekt dafür geplant, wie man sich mit ästhetischen und partizipativen Mitteln und unter Einbeziehung von Wissenschaft, Philosophie und Zivilgesellschaft, drängenden ökologischen Weltproblemen stellen und dabei zugleich das Publikum ins Gespräch miteinander bringen kann. Das interaktive Theaterstück soll in Zukunft als Gastspiel in weiteren deutschen Städten in jeweils passenden Kontexten und mit jeweiligen Kooperationspartnern vor Ort aufgeführt werden. Das Forschungsprojekt „Vom Verschwinden“ ist eng mit der Leipziger Naturschutz- und Nachhaltigkeitsszene verbunden – u.a. durch Michael Berninger mit LeipzigGrün, mit dem Projekt „VielfalterGarten“ des BUND und Guy Pe’er vom iDiv/UFZ Leipzig sowie dem Botanischen Garten der Universität Leipzig. Das Kulturamt der Stadt Leipzig wird das Projekt mit 6000,00 Euro fördern. | ||||
| 2026 | Humboldtiana - Förderverein des Humboldt-Gymnasiums Radeberg e.V., Radeberg | Solar-Energy | BRD |
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https://hgr-web.de/foerderverein |
Solar-EnergyMit dem Projekt „Solar-Energy“ realisiert der Humboldtiana e. V. ein innovatives, fächerverbindendes Bildungsformat für die 10. Klassen des Humboldt-Gymnasiums Radeberg. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler zu befähigen, die komplexen Herausforderungen der Energiewende zu verstehen, kritisch zu reflektieren und durch eigenes Handeln aktiv mitzugestalten. Das dreitägige Projekt verbindet fachliche Grundlagenvermittlung mit hohem Praxisanteil und konsequenter Lebensweltorientierung. Am ersten Projekttag setzen sich die Lernenden ausgehend von ihrem eigenen Energieverbrauch mit den zentralen Fragestellungen der Energiewende auseinander. Im Fokus steht die Analyse des Energieverbrauchs der Schule. Mithilfe von Wattmetern erfassen die Lernenden reale Verbrauchsdaten, identifizieren Einsparpotenziale und entwickeln konkrete Maßnahmenvorschläge, die dem schulischen Green Team zur Weiterverfolgung übergeben werden. Im weiteren Baustein des ersten Tages erwerben sie grundlegendes Wissen zur Photovoltaik und setzen dieses unmittelbar praktisch um, indem sie ein Solarmodul eigenständig montieren. Dabei durchlaufen sie den gesamten praktischen Prozess vom Dachaufbau über die Installation auf Originalschienen bis hin zur Verkabelung mit einem Wechselrichter. Der zweite Projekttag erweitert die Perspektive auf die Energiewende als gesamtgesellschaftliche Transformationsaufgabe. In einem realitätsnahen Planspiel planen und dimensionieren die Lernenden Solaranlagen unter Berücksichtigung von Standortfaktoren und technischen Rahmenbedingungen. Ergänzend werden weitere erneuerbare Energieformen, Fragen der Energiespeicherung und des Netzausbaus sowie wirtschaftliche und gesellschaftliche Aspekte wie Energiegenossenschaften, Suffizienz und Kreislaufwirtschaft behandelt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt zudem auf der Berufsorientierung im Bereich Energie- und Klimatechnik. Am dritten Projekttag steht erneut das handlungsorientierte Lernen im Mittelpunkt. In einem Lötpraktikum fertigen die Schülerinnen und Schüler eigenständig ein solarbetriebenes Gerät (z. B. Miniaturboot oder Synthesizer). Dabei erwerben sie grundlegende technische Fertigkeiten und erleben Selbstwirksamkeit durch ein konkretes Produkt, das sie an die Inhalte des Projekts und ihre Selbstwirksamkeit erinnert. | ||||
| 2026 | Kaninchen- und Geflügelzüchterverein e. V., Neustadt/Vogtl. | Vom Futtermittel zum Lebensmittel – nachhaltige Kreisläufe im Kleintierstall | BRD |
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Vom Futtermittel zum Lebensmittel – nachhaltige Kreisläufe im KleintierstallDas Projekt „Vom Futtermittel zum Lebensmittel – Nachhaltige Kreisläufe im Kleintierstall“ des Kaninchen- und Geflügelzuchtvereins Neustadt e.V. vermittelt praxisnah zentrale Inhalte der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im ländlichen Raum. Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürger aus Neustadt im Vogtland und umliegenden Ortschaften sowie Mitglieder regionaler Kleintierzuchtvereine für nachhaltige Zusammenhänge zwischen Futtermittelproduktion, Tierhaltung und Lebensmittelgewinnung zu sensibilisieren und zum Mitdenken sowie Mitgestalten anzuregen. Ausgangspunkt des Projektes ist das vorhandene Interesse vieler Menschen an regionaler Landwirtschaft und nachhaltiger Tierhaltung. Gleichzeitig besteht die Chance, Wissen über landwirtschaftliche Kreisläufe sowie über globale Zusammenhänge der Futtermittelproduktion – etwa in Bezug auf Ressourcenverbrauch, Transportwege und Umweltwirkungen – weiter zu vertiefen und sichtbar zu machen. Hier setzt das Projekt mit einem niedrigschwelligen, lebensnahen Bildungsangebot an. Zur Ansprache der Zielgruppen werden begleitend Informations- und Werbematerialien wie Flyer und Plakate erstellt. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, eine breite Öffentlichkeit im ländlichen Raum zu erreichen und zur Teilnahme zu motivieren. Kern des Projektes ist eine Informationsveranstaltung mit Fachvortrag sowie ein praxisorientierter Workshop. Thematisiert werden globale und regionale Aspekte der Futtermittelproduktion, nachhaltige Tierhaltung, Kreislaufwirtschaft sowie verantwortungsvoller Konsum. Ein zentrales Element ist die Demonstration einer Pelletmaschine, deren Anschaffung im Rahmen der Förderung erfolgt und die als didaktisches und dauerhaftes Instrument zur anschaulichen Vermittlung der Futtermittelherstellung dient. Das Projekt folgt einem handlungsorientierten und partizipativen Ansatz: Neben fachlichem Input stehen praktische Erfahrungen, Austausch und gemeinsame Reflexion im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden werden aktiv einbezogen und erhalten die Möglichkeit, nachhaltige Alternativen kennenzulernen und auf ihre eigene Lebenswelt zu übertragen. Durch die Durchführung im Vereinsumfeld wird ein vertrauter und niedrigschwelliger Lernort geschaffen, der insbesondere im ländlichen Raum eine breite Zielgruppe erreicht. Langfristig trägt das Projekt dazu bei, das Bewusstsein für nachhaltige Landwirtschaft und regionale Kreisläufe zu fördern sowie konkrete Handlungskompetenzen im Sinne der BNE zu entwickeln und im Alltag anzuwenden. | |||||
| 2026 | Regenbogenbus e. V., Chemnitz OT Wittgensdorf | Storch-Watching Wittgensdorf | BRD |
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www.regenbogenbus.de |
Storch-Watching WittgensdorfDas Projekt „Storch-Watching“ entstand 2022 durch eine Förderung der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt für den Regenbogenbus e.V. und hat das Ziel, (junge) Menschen zu den Weißstörchen und dem Vogelschutz zu bilden. Dazu haben wir eine Webcam in Chemnitz-Wittgensdorf installiert, welche das örtliche Storchennest live ins Internet streamt. Storch-Watching ist ein Umweltbildungsprojekt, bei dem Schulklassen der Grund- und weiterführenden Schulen das Regenbogenhaus besuchen kommen und einen praxisnahen Projekttag zum heimischen Weißstorch durchführen. Außerdem wollen wir für jede/n, welche/r sich mehr für das Thema Störche und den Vogelschutz interessiert, eine Storch-Watching-Gruppe aufbauen. Die Webseite www.storch.watch ist ein wichtiger Bestandteil des Projekts und die Plattform, wenn es um die Störche in Chemnitz-Wittgensdorf geht. Hier veröffentlichen wir sämtliche Informationen und News rund um die Weißstörche in Wittgensdorf, zu den Bildungsangeboten, der Interessengruppe und den Link zum Youtube-Livestream direkt vom Storchennest. 2026 wollen wir die Projekttage überarbeiten und den Anteil zum Vogelschutz im Projekt ausbauen. Zudem ist das Interesse an dem Projekt gestiegen und wir können/wollen der Anzahl der Projekttage erhöhen. | ||||
| 2026 | Christlicher Schulverein Radeberger Land e. V., Radeberg | Kohlenstoffdioxid erforschen – Klimawandel verstehen | BRD |
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Kohlenstoffdioxid erforschen – Klimawandel verstehenWie beeinflusst Kohlenstoffdioxid (CO₂) unser Klima? Und welche Rolle spielen dabei die Ozeane? Diesen Fragen gehen unsere Schülerinnen und Schüler in einem neuen Experimentierkurs im Rahmen unseres BNE-Programms nach. Das Projekt verbindet naturwissenschaftliches Forschen mit globalem Denken – ganz im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Ziel ist es, die Zusammenhänge zwischen Temperatur, Salzgehalt, CO₂ und Klimaveränderungen sichtbar zu machen und die Bedeutung dieser Erkenntnisse für den Klimaschutz zu verstehen. Grundlage des Kurses ist das Unterrichtsmaterial von Frank Liebner: „Klimaveränderungen verstehen heißt, komplex denken und Zusammenhänge herstellen“. Darauf aufbauend experimentieren die Lernenden mit CO₂-Sensoren, die durch das Projekt neu angeschafft werden sollen. Die Experimente sind handlungsorientiert angelegt: Die Lernenden führen Messungen durch, dokumentieren Ergebnisse und diskutieren die Konsequenzen im größeren Zusammenhang von Klimawandel, Energieverbrauch und nachhaltigem Handeln. Sie vollziehen wissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen nach und setzen ihre Messdaten in einen globalen Kontext. So werden die komplexen Klimazusammenhänge unmittelbar erfahrbar. Auf Basis ihrer Ergebnisse können die Schülerinnen und Schüler begründete Schlussfolgerungen für Klimaschutzmaßnahmen ziehen und ihr alltägliches Handeln entsprechend anpassen. Sie präsentieren ihre Erkenntnisse innerhalb der Schulgemeinschaft oder in Projektdokumentationen und erleben, dass wissenschaftliche Forschung Grundlage für verantwortungsvolles Handeln ist – lokal wie global. Der Kurs leistet damit einen direkten Beitrag zur Umsetzung der Ziele der Bildung für nachhaltige Entwicklung: Er fördert systemisches Denken, kritische Reflexion und Eigenverantwortung. Die Anschaffung der CO₂-Sensoren ermöglicht es, die Experimente dauerhaft im Unterricht zu verankern und bildet die Basis für weitere BNE-Projekte rund um Klima, Ressourcen und nachhaltige Lebensweisen. | |||||
| 2026 | Initiative Aktives Gestalten e. V., Leipzig | KINO FINO Global | BRD |
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www.iag-leipzig.de |
KINO FINO GlobalDas Projekt KINO FINO Global setzt im Zeitraum von Juni bis November acht Projekttage bzw. Workshops in Kooperation mit Kindertageseinrichtungen, Grundschulen und weiterführenden Schulen um. Das Projekt richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 17 Jahren (Kindertageseinrichtungen bis Klassenstufe 11) in Leipzig und insbesondere im Landkreis Leipzig (z.B. Borna, Beucha, Groitzsch, Zwenkau, Geithain). Inhaltlich orientieren sich die Projekttage an zentralen Themen der BNE wie globale Machtverhältnisse, kulturelle Diversität, Flucht- und Migrationserfahrungen sowie Klima- und Umweltgerechtigkeit. Gleichzeitig greifen sie zentrale Nachhaltigkeitsziele auf, darunter zukunftsfähige Bildung (SDG 4), Chancengleichheit und Abbau sozialer Ungleichheiten (SDG 10), Klimaschutz sowie Klimawandel und seine globalen Auswirkungen (SDG 13), den Schutz der biologischen Vielfalt und bedrohter Arten (SDG 15) sowie die Förderung friedlicher und inklusiver Gesellschaften (SDG 16). Diese Themen werden insbesondere durch den Einsatz von Dokumentar- und Spielfilmen vermittelt, die als Ausgangspunkt für Reflexion, Diskussion und gemeinsames Lernen dienen. Die Formate eignen sich für verschiedene Unterrichtsfächer und können an schulische Lehrpläne angebunden werden. Darüber hinaus lassen sich die Projekttage/Workshops besonders gut im fächerübergreifenden Unterricht sowie im Rahmen von thematischen Projektwochen einsetzen. Die Projekttage werden gemeinsam mit einem diversen ehrenamtlichen Team und externen Referentinnen zielgruppengerecht konzipiert. Interaktive Methoden und kreative Ausdrucksformen fördern die aktive Beteiligung der Teilnehmenden und ermöglichen eine altersgerechte Auseinandersetzung mit den Inhalten. Mehrsprachige Angebote sowie Referierende mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen tragen dazu bei, vielfältige Perspektiven einzubeziehen. In Kindertageseinrichtungen leistet das vorliegende Projekt im Sinne der BNE-Strategie bis 2030 einen Beitrag zum Handlungsfeld „Sichtbarmachen von BNE im Bildungsbereich“ (Kapitel 5.1, Maßnahme 1), indem es Kindern frühzeitig einen altersgerechten Zugang zu nachhaltigkeitsbezogenen Themen eröffnet. Im schulischen Kontext folgt das Projekt dem Ansatz „BNE gemeinsam entwickeln“ (Kapitel 5.2, Maßnahme 2). Schulen nutzen die Angebote als Ergänzung zum Unterricht, die auch außerhalb des Klassenzimmers stattfinden und den Schülerinnen Raum für aktive Mitgestaltung und eigene Perspektiven bieten. Ziel des Projekts ist es, Kinder und Jugendliche zu befähigen, globale Zusammenhänge altersgerecht zu verstehen, ihr eigenes Handeln im lokalen und globalen Kontext zu reflektieren und sich aktiv an der Gestaltung von solidarischen, gerechten und zukunftsfähigen Gesellschaften zu beteiligen. Dabei werden insbesondere Kompetenzen wie Empathie, Perspektivwechsel, kritisches Denken und demokratische Teilhabe gestärkt. | ||||
| 2026 | Verein der Freunde und Förderer der Evangelischen Grundschule Grumbach e. V., Wilsdruff OT Grumbach | BNE Feldprojekt in Grumbach | BRD |
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www.foerderverein-grundschule-grumbach.de |
BNE Feldprojekt in GrumbachDas Projekt „BNE Feldprojekt in Grumbach“ nutzt die umliegende landwirtschaftlich geprägte Landschaft der Grundschule Grumbach. Dabei existiert ein kleiner Feldabschnitt, welchen die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung bewirtschaften sollen. Dabei sollen soziale, ökologische, ökonomische Zusammenhänge kindgerecht vermittelt werden, durch partizipative Projektarbeit über Ernährung und Lebensmittel, Energie oder Konsum und das Einbeziehen von Ideen und Vorschlägen der Kinder. Damit werden die Fähigkeiten zur Mitgestaltung und zur nachhaltigen Entscheidungsfindung gestärkt. Zusätzlich entsteht ein langfristig nutzbarer Lernort nahe dem Schulgelände, an dem Biodiversität, Klimaanpassung, Boden- und Wassserschutz praxisnah erfahrbar werden. | ||||
| 2026 | Förderverein der SCHKOLA Gersdorf e. V., Markersdorf O.T. Gersdorf | Essen für die Umwelt – Nachhaltige Ernährung erleben an der Schkola Gersdorf | BRD |
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schkola.de/gersdorf |
Essen für die Umwelt – Nachhaltige Ernährung erleben an der Schkola GersdorfDas Projekt „Essen für die Umwelt“ vermittelt Kindern praxisnah grundlegende Zusammenhänge zwischen Ernährung, Umwelt, Klima und globaler Gerechtigkeit. An der SCHKOLA Gersdorf nehmen zwei Lerngruppen teil: eine altersgemischte Gruppe der Klassen 1–3 sowie eine Gruppe der Klassen 4–6. Jede Gruppe durchläuft ein dreitägiges Bildungsprogramm, das altersgerecht differenziert umgesetzt wird. Ziel ist es, die Lernenden für die globalen Folgen unseres Konsumverhaltens zu sensibilisieren und ihnen konkrete Handlungsmöglichkeiten für eine nachhaltigere Ernährung zu eröffnen. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Woher kommen unsere Lebensmittel? Welche Auswirkungen hat Nahrungsmittelproduktion auf Menschen, Tiere und Ökosysteme? Welche Rolle spielen Massentierhaltung, Transportwege und Anbauformen für Klima und Umwelt? Und wie kann regionales, pflanzenbetontes Essen zu globaler Verantwortung beitragen? Methodisch verbindet das Projekt vielfältige Ansätze des Globalen Lernens: interaktive Lernstationen, Quiz- und Bewegungsspiele, Gesprächsrunden, kreative Arbeitsaufgaben sowie praktische Erfahrungen. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Besuch einer regionalen Bio-Gärtnerei, bei dem die Kinder nachhaltig erzeugte Lebensmittel kennenlernen, selbst ernten und direkte Einblicke in ökologische Produktionsweisen erhalten. Ergänzend werden Alltagssituationen der Kinder, wie z.B. typische Frühstücksgewohnheiten, aufgegriffen und gemeinsam reflektiert. Den Abschluss bildet eine Kochaktion, bei der die Kinder aus regionalen Produkten einfache Gerichte zubereiten und dabei den Weg „vom Beet auf den Teller“ nachvollziehen können. So wird nachhaltiges Handeln konkret erlebbar. Das Projekt ergänzt das schulische Lernen durch außerschulische Lernorte und partizipative Methoden. Es stärkt Wissen, Empathie und Verantwortungsbewusstsein der Teilnehmenden und fördert die Fähigkeit, globale Zusammenhänge zu erkennen und lokale Handlungsmöglichkeiten aktiv zu nutzen – ganz im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. | ||||
| 2026 | Fortschritt-Vision-Diskurs e. V., Zwickau | Remanufacture the Future | BRD |
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https://www.fortschritt-vision-diskurs.de/ |
Remanufacture the FutureDas Projekt „Remanufacture the Future“ soll ein vielseitiges und niedrigschwelliges Ferienbildungsprogramm für Jugendliche zwischen 14 und 25 Jahren schaffen. In vier aufeinander Tagen setzen sich die Teilnehmenden kreativ, handwerklich und technisch mit der Frage auseinander, wie Rohstoffe verantwortungsvoll genutzt, wiederverwendet und gestaltet werden können. Am ersten Tag erhalten die Jugendlichen einen grundlegenden Überblick darüber, wie verschiedene Rohstoffe entstehen, verarbeitet und genutzt werden. Sie reflektieren gemeinsam die Bedeutung nachhaltigen Handelns in der Politik, Gesellschaft und ihrem persönlichen Umfeld. Dabei entwickeln sie erste Ideen, wie alltägliche Materialien und Rohstoffe sinnvoll genutzt oder weitergedacht werden können. In einem moderierten Austausch geht es zudem darum, welche Rolle junge Menschen selbst in Veränderungsprozessen spielen können. Der zweite Tag führt die Gruppe in das Kunstatelier direkt neben dem Vereinsbüro. Unter künstlerischer Anleitung entdecken die Teilnehmenden den kreativen Umgang mit Materialien wie Papier, Stoffen oder Naturrohstoffen. Sie lernen grundlegende künstlerische Techniken der Materialverarbeitung kennen und gestalten eigene kleine Objekte oder Entwürfe. Dabei steht im Mittelpunkt, wie sich künstlerische Gestaltung und nachhaltiger Umgang mit Ressourcen verbinden lassen. Am dritten Tag steht die Welt der modernen Technik und digitalen Fertigung im Fokus. Gemeinsam mit Partnern wie dem VDE e. V., der Spinnwebe und dem Planitzer Schnitzerverein setzen sich die Jugendlichen mit Lasercuttern, Lötkolben und 3D-Druckern auseinander. Sie erfahren, wie traditionelle handwerkliche Fähigkeiten und digitale Werkzeuge zusammenwirken können, um nachhaltige Produkte oder kreative Prototypen zu entwickeln. Der Makerspace des ForViD e. V. bietet dafür eine offene Lernumgebung, die Experimentieren und gemeinsames Arbeiten ermöglicht. Der vierte Tag widmet sich der nachhaltigen Ernährung. Beim gemeinsamen Kochen eines regionalen, saisonalen Gerichts lernen die Jugendlichen, wie Lebensmittel bewusst, ressourcenschonend und regional zubereitet und genutzt werden können. Anschließend bereiten sie die Präsentation ihrer Wochenprojekte vor und stellen ihre Ergebnisse am Abend im Rahmen einer kleinen Abschlussveranstaltung vor. Das Projekt stärkt vielseitige BNE-Kompetenzen: naturwissenschaftliches Grundverständnis, kreatives Gestalten, handwerkliches und technisches Know-how, reflektiertes Konsumverhalten, soziale Teamfähigkeit sowie Interesse an gesellschaftlicher Gestaltung. Die Jugendlichen erhalten einen niedrigschwelligen Zugang zu nachhaltiger Bildung und werden ermutigt, eigene Ideen zu entwickeln und Verantwortung in ihrem Umfeld zu übernehmen. | ||||
| 2026 | Materialbuffet e. V., Leipzig | Precious Plastic – Kunststofferei | BRD |
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www.materialbuffet.de |
Precious Plastic – KunststoffereiDas Workshopformat „Precious Plastic – Kunststofferei“ ermöglicht Kindern und Jugendlichen, das Kunststoff-Recycling nach dem Precious-Plastic-Verfahren eigenständig zu erproben und so zentrale Kompetenzen im Bereich Umweltbildung und Kreislaufwirtschaft zu erwerben. Jeder Workshop gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Im Theorieteil werden die Teilnehmenden in Kleingruppen eingeteilt, um im Team unterschiedliche Quizfragen zum Thema Plastikmüll zu beantworten. Auf diese Weise lernen sie unter anderem, dass große Teile der Kunststoff-Abfälle aus Deutschland in Ländern des globalen Südens entsorgt werden. Im anschließenden Praxisteil sortieren sie mitgebrachte Kunststoffabfälle nach Materialzusammensetzung, zerkleinern diese im Schredder zu Granulat, schmelzen das Material ein und verarbeiten es mithilfe einer Injektionspresse in Gussformen. Nach kurzer Aushärtung werden die Produkte entnommen, entgratet und fertiggestellt. Den Abschluss bildet eine Präsentation der Ergebnisse im Plenum mit Diskussion von Herausforderungen und lokalen Lösungsansätzen rund um Plastikmüll; die hergestellten Gegenstände (z.B. Karabiner, Jojos) nehmen die Teilnehmenden als sichtbaren Lernerfolg mit nach Hause. | ||||
| 2026 | Förderverein der Freien Grundschule Regenbogen Görlitz e. V., Görlitz | Schulgarten im Wandel – Wasser, Leben, Vielfalt | BRD |
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www.dpfa-goerlitz.de |
Schulgarten im Wandel – Wasser, Leben, VielfaltIm Projekt „Schulgarten im Wandel - Wasser, Leben, Vielfalt“ entwickeln rund 80 Schüler*innen der Klassen 1 bis 4 der DPFA-Regenbogen-Grundschule Görlitz ihren Schulgarten als langfristigen Lernort für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Globales Lernen. Ausgangspunkt ist die Leitfrage, wie lokale Auswirkungen des Klimawandels – insbesondere zunehmende Extreme wie Trockenheit und Starkregen – mit globalen Herausforderungen wie Ernährungssicherheit, Wasserverfügbarkeit und Biodiversitätsverlust zusammenhängen. An acht Projekttagen im Juni und September 2026 setzen sich die Kinder gemeinsam mit externen Bildungsreferentinnen handlungsorientiert mit dem Schulgarten als sozial-ökologischem System auseinander. Sie untersuchen Boden- und Wasserhaushalte, erproben klimaangepasste Anbaumethoden und bauen robuste Kulturen an. Dabei werden globale Perspektiven einbezogen: Die Schüler*innen lernen altersgerecht, wie sich der Klimawandel auf landwirtschaftliche Lebensgrundlagen im Globalen Süden auswirkt und welche Ungleichheiten im Zugang zu Wasser, Land und Nahrung bestehen. Gemeinsam werden Bezüge zu eigenen Konsum- und Ernährungsgewohnheiten hergestellt. Ein Schwerpunkt liegt auf Biodiversität als globale Zukunftsaufgabe. Bestehende Lebensräume wie Nistkästen, Käferburg, Sandarium und Steingarten werden gepflegt und weiterentwickelt. Der Mini-Teich wird als klimaresiliente Wasserstelle neugestaltet. So erwerben die Kinder konkrete Handlungskompetenzen für den Schutz biologischer Vielfalt im lokalen und globalen Kontext. Das Projekt stärkt zentrale BNE-Kompetenzen wie Perspektivenwechsel, systemisches Denken und Verantwortungsübernahme. Die Kinder erleben Selbstwirksamkeit, indem sie den Garten aktiv gestalten und Lösungsansätze für nachhaltiges Handeln entwickeln. Die Einbindung eines Herbstfestes mit Familien fördert gezielt die Weitergabe der Inhalte in das soziale Umfeld und unterstützt Multiplikationsprozesse. Die Projektergebnisse werden dokumentiert und in den Schulalltag integriert, sodass der Schulgarten langfristig als Lernort für Globales Lernen genutzt wird. Lehrkräfte werden in die Umsetzung eingebunden, um die Nachhaltigkeit des Projekts zu sichern. SDG 2 – Kein Hunger: nachhaltige und klimaangepasste Landwirtschaft, Ernährungskompetenz, SDG 6 – Sauberes Wasser: Wasserkreisläufe, sparsamer Umgang, globale Wasserverteilung, SDG 12 – Nachhaltiger Konsum: Reflexion von Ernährung und Ressourcenverbrauch, SDG 13 – Klimaschutz: Ursachen und Folgen des Klimawandels lokal & global, SDG 15 – Leben an Land: Biodiversität, Schutz von Lebensräumen. |