Geförderte Projekte

JahrTrägerProjektnameLandFinanzenHomepage
2026Stiftung Nord-Süd-Brücken, BerlinGeberabstimmungBRD
Projektsumme: 500,00 €
Fördersumme: 500,00 €

Geberabstimmung

2026Stiftung Nord-Süd-Brücken, BerlinQuerschnittsthemen Geschlechtergerechtigkeit & DiversitätBRD
Projektsumme: 2.500,00 €
Fördersumme: 2.500,00 €

Querschnittsthemen Geschlechtergerechtigkeit & Diversität

2026Kulturbühne Neustadt e.V., Halle (Saale)WSD-Fachstelle Zentrum für Nachhaltigkeit und Entwicklung, Halle-NeustadtBRD
Projektsumme: 59.000,00 €
Fördersumme: 44.250,00 €
kulturbühne-neustadt.de

WSD-Fachstelle Zentrum für Nachhaltigkeit und Entwicklung, Halle-Neustadt

Ausgangspunkt des Projektes „Globales Engagement und lokale Aktionen für Nachhaltige Entwicklung in Halle Neustadt“ ist die entwicklungspolitische Bildungsarbeit, Verstetigung derselben, Vernetzung von Akteuren und gemeinsame Projektentwicklung im sozialen Brennpunkt Halle Neustadts.

Menschen aus unterschiedlichen Milieus, Communities und kultureller Hintergründe werden in die entwicklungspolitische Bildungsarbeit sowohl als Teilnehmer, aber auch eigenständiger Akteur einbezogen und gefördert.

2026moveGLOBAL - Berliner Verband migrantischer-diasporischer Organisationen in der Einen Welt e. V., BerlinPromotor*in Migration und EntwicklungBRD
Projektsumme: 53.850,00 €
Fördersumme: 53.850,00 €
www.moveglobal.de/

Promotor*in Migration und Entwicklung

2026Freunde helfen Luxor e. V., SchkeuditzBildung für alle – Erweiterungsbau Schule 1. Obergeschoss, ÄgyptenÄgypten
Projektsumme: 28.300,00 €
Fördersumme: 21.220,00 €
www.info-freunde-helfen-luxor.de

Bildung für alle – Erweiterungsbau Schule 1. Obergeschoss, Ägypten

Es handelt sich um ein Bildungsprojekt zur Förderung sozial und/oder gesundheitlich benachteiligter Kinder in Luxor/ Westbank/ Elboeirat/ Elrozga (Ägypten). Ziel ist die Erweiterung des betreuten Umfeldes für Kinder im Alter zwischen ca. 5 bis ca. 15 Jahren. Dafür soll ein bestehendes Gebäude erweitert werden. Auf das bereits errichtete und genutzte Erdgeschoss mit 3 Betreuungsräumen, einer Teeküche und sanitären Einrichtungen soll ein 1. Obergeschoss errichtet werden. Es sollen weitere Unterrichtsräume geschaffen werden, um der großen Nachfrage nach Betreuung im Dorf gerecht zu werden. Für die Räume ist eine Doppelnutzung geplant. Tagsüber werden die Kinder unterrichtet und am Abend findet in den Räumen Erwachsenenbildung statt. Mit dem Bau des 1. Obergeschosses werden weitere 60 Betreuungsplätze geschaffen. Das Gebäude befindet sich im Zentrum des Dorfes und ist somit für die Kinder fußläufig und ohne Begleitung erreichbar. Mit dem Erweiterungsbau können noch mehr Kinder aus armen Familien betreut und auf die Schule vorbereitet werden. Die Betreuung der Kinder erfolgt durch Pädagogen. Besonders Mädchen, die sonst im Haushalt helfen müssten, wird in diesen Gemeinschaftsklassen Gelegenheit gegeben, die Grundlagen für eine qualifizierte Ausbildung zu erlangen. Die Bildung und Wissensvermittlung erfolgen weltoffen im Rahmen der vor Ort geltenden Werte. Dies wird von unserem Südpartnerverein Hayah Afdal (besser leben), dem vor allem sozial engagierte Menschen angehören, fortwährend begleitet.

2026Soziale Bildung e. V., RostockFachpromotor*in: Globales Lernen/BNE im Schwerpunktthema Weltgesellschaftlicher Zusammenhalt und Globale SolidaritätBRD
Projektsumme: 45.500,00 €
Fördersumme: 45.500,00 €
www.soziale-bildung.org

Fachpromotor*in: Globales Lernen/BNE im Schwerpunktthema Weltgesellschaftlicher Zusammenhalt und Globale Solidarität

2026Sohland lebt! e.V., Sohland am RotsteinWSD-Fachstelle am Rotstein– BNE vor Ort handeln – global denkenBRD
Projektsumme: 60.800,00 €
Fördersumme: 44.250,00 €
www.sohlandlebt.de

WSD-Fachstelle am Rotstein– BNE vor Ort handeln – global denken

2026Förderverein des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Pirna e. V., PirnaRenovierung eines Schulhauses in der Grundschule Larabanga, GhanaGhana
Projektsumme: 10.050,00 €
Fördersumme: 7.500,00 €

Renovierung eines Schulhauses in der Grundschule Larabanga, Ghana

Die Grundschule des Bambenninye Development Services hat ca. 300 Schüler von Kindergarten bis Klasse 6 (2 – 15 Jahre). Für die Schülerinnen und Schüler der 1.-3. Klasse wurden über ein Projekt mit Hilfe von Nord-Süd-Brücken im Frühjahr 2024 die Schulräume renoviert und Schulmöbel sowie Lernmaterial angeschafft. Jetzt sollen die Klassenräume der 4.-6. Klasse renoviert werden. Sie brauchen neben einer dringenden malermäßigen Renovierung eine grundlegende Reparatur und Instandsetzung. Dabei sollen Schäden am Dach repariert und die Eingangstüren erneuert werden. Das bisher vorhandene und die Jahre gekommene Schulmobiliar soll durch neues ersetzt werden. Durch einen weiteren Kauf von Unterrichtsmaterialien sollen die Unterrichtsbedingungen weiter verbessert werden. Im Zusammenhang mit einem Besuch einer kleinen Gruppe von Schülerinnen und Schülern aus Dresden im Februar 2026 soll teilweise die Renovierung der Räume gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen vor Ort durchgeführt werden.

2026Eine Welt e. V. Leipzig, LeipzigRegionalpromotor*in Nord-West-Sachsen (Landkreis Leipzig, Landkreis Nordsachsen sowie die Städte Chemnitz, Zwickau, Riesa, Döbeln und deren unmittelbare Umgebung)BRD
Projektsumme: 55.750,00 €
Fördersumme: 55.750,00 €
www.einewelt-leipzig.de

Regionalpromotor*in Nord-West-Sachsen (Landkreis Leipzig, Landkreis Nordsachsen sowie die Städte Chemnitz, Zwickau, Riesa, Döbeln und deren unmittelbare Umgebung)

2026Stiftung Nord-Süd-Brücken, BerlinSüdlink. Das Nord-Süd-Magazin von INKOTABRD
Projektsumme: 5.000,00 €
Fördersumme: 5.000,00 €

Südlink. Das Nord-Süd-Magazin von INKOTA

2026Stiftung Nord-Süd-Brücken, BerlinNiemanden zurücklassen. Volles Engagement für die nachhaltigen Entwicklungsziele - Durchführung von jährlichen Bilanz-Tagungen auf Länderebene, gemeinsam mit den ostdeutschen LandesnetzwerkenBRD
Projektsumme: 7.000,00 €
Fördersumme: 7.000,00 €

Niemanden zurücklassen. Volles Engagement für die nachhaltigen Entwicklungsziele - Durchführung von jährlichen Bilanz-Tagungen auf Länderebene, gemeinsam mit den ostdeutschen Landesnetzwerken

2026Soziale Bildung e. V., RostockFachpromotor*in für gerechtes WirtschaftenBRD
Projektsumme: 42.000,00 €
Fördersumme: 42.000,00 €
www.soziale-bildung.org

Fachpromotor*in für gerechtes Wirtschaften

2026Stiftung Nord-Süd-Brücken, BerlinBustour oder vergleichbare ÖA-Aktivität in Sachsen-Anhalt und MVBRD
Projektsumme: 10.000,00 €
Fördersumme: 10.000,00 €

Bustour oder vergleichbare ÖA-Aktivität in Sachsen-Anhalt und MV

2026Eberswalder Hochschulgesellschaft (EHG) – Netzwerk für Alumni und Freunde der HNE Eberswalde e. V., EberswaldePartizipative Gestaltung des ökologisch nachhaltigen und sozial integrierten Schutzgebiet-Managements in Kiplombe, KeniaKenia
Projektsumme: 9.994,83 €
Fördersumme: 5.400,00 €

Partizipative Gestaltung des ökologisch nachhaltigen und sozial integrierten Schutzgebiet-Managements in Kiplombe, Kenia

Im Rahmen unserer Masterarbeit planen wir eine dreimonatige Reise nach Kenia, die über einen reinen Forschungsaufenthalt hinausgeht. Im Mittelpunkt steht dabei die Begegnung mit den Menschen vor Ort: der Austausch mit Mitarbeitenden der NGO, Ranger:innen sowie den Bewohner:innen der Conservancy. Durch das gemeinsame Leben und Arbeiten können unterschiedliche Perspektiven auf Natur, Nutzung und Schutz von Ressourcen erkannt und kommuniziert werden. Dieser interkulturelle Austausch ist für uns ein zentraler Bestandteil des Projekts.

Gleichzeitig ist die Reise Teil unserer wissenschaftlichen Arbeit, für die wir Daten in der Kiplombe-Conservancy erheben. Unsere Forschungen sollen dazu dienen partizipatorisch mit Menschen vor Ort gemeinsam einen Managementplan für das Naturschutzgebiet zu entwickeln. Dieser kommt sowohl dem Ökosystem als auch der lokalen Bevölkerung zugute. Dabei haben wir drei jeweils andere Fokusse, während Liebgard sich auf die Weidegebiete konzentriert, liegt Simons Fokus auf den Landwirtschaftlichen Flächen und Helenes auf denen der Bergwaldgebiete. Wir arbeiten eng mit kenianischen Studierenden und jungen Erwachsenen zusammen. Unsere Erfahrungen halten wir in einem gemeinsamen Blog fest.

Das Projekt findet in Kooperation mit der NGO 50 Treasures of Kenya Trust (50 TOK) im Baringo County statt. 50 TOK ist eine Organisation, welche es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kenias natürliches und kulturelles Erbe zu schützen, zu vermarkten, und dabei nachhaltige Regionalentwicklung zu fördern. Die Community Conservancy verwaltet das private Schutzgebiet und möchte es nachhaltig entwickeln. Aufgrund ihrer Erfahrung im nachhaltigen Tourismus wurde 50TOK gebeten, diesen Entwicklungsprozess zu unterstützen.

Reisedauer: 19.08.2026 - 21.11.2026

2026Konzeptwerk Neue Ökonomie e. V., LeipzigFortbildungsreihe für indigene community leaders zu Menschenrechten und territorialer Governance im AATICAM-Gebiet (kolumbianischer Amazonas), KolumbienKolumbien
Projektsumme: 34.070,00 €
Fördersumme: 25.000,00 €
www.konzeptwerk-neue-oekonomie.org

Fortbildungsreihe für indigene community leaders zu Menschenrechten und territorialer Governance im AATICAM-Gebiet (kolumbianischer Amazonas), Kolumbien

Die indigene Bevölkerung des AATICAM-Gebiets mit dem MIAPS zusammenarbeitet steht vor der Herausforderung, den Schutz ihrer Territorien und die kollektiven Rechte der dort ansässigen 12 indigenen Völker zu gewährleisten. Die weit verbreitete Unkenntnis der spezifischen Vorschriften zur Verteidigung der kollektiven Rechte und der Menschenrechte führt zu einer Reihe von Problemen und Konflikten innerhalb der Gemeinschaften. Um der Gewalt Einhalt zu gebieten und Raum für Lösungen und Garantien für ein gutes Leben zu schaffen, ist es notwendig, dass die indigene Bevölkerung die Möglichkeit hat, Wissen und Werkzeuge untereinander auszutauschen oder sich gemeinsam anzueignen.. Ziel dieses Projekts ist es, dass sich indigene community leaders in den Bereichen Menschenrechte mit besonderem Schwerpunkt auf den Rechten indigener Völker und Territorialmanagement weiterbilden und dabei traditionelles Wissen mit praktischen Instrumenten zur Verteidigung der Interessen und zur Verwaltung der Gemeinschaft zu verbinden. Die Notwendigkeit, ein Projekt zur Führungskräfteschulung zu entwickeln, ergab sich aus den Bedürfnissen der Gemeindemitglieder selbst, aber auch aus dem Austausch mit anderen Gemeinden, die bereits Erfahrung mit der Umsetzung eines Modells zur Schulung von Führungskräften und Organisation hatten. Die Reihe von Schulungen für community leaders zu Menschenrechten und territorialer Governance in der AATICAM-Zone wird durch die Erstellung von sechs Bildungsmodulen, den Druck von Broschüren mit Inhalten der politischen Bildung und die Bereitstellung von audiovisuellem Material für die Kommunikation und Verbreitung über ein Gemeinschaftsnetzwerk umgesetzt. Mit der Durchführung dieses Projekts und der Ausbildung von community leaders aus den acht Dörfern der AATICAM-Bevölkerung soll auch ein Aktionsplan für die territoriale Governance und die soziale Kartografie der indigenen Bevölkerung entwickelt werden.

2026OrigiNations e. V., BerlinAufbau jugendlicher Kapazitäten und Stärkung gemeinschaftlichen Engagements durch den Einsatz neuer Technologien in den peruanischen Anden, PeruPeru
Projektsumme: 33.330,00 €
Fördersumme: 25.000,00 €
www.originations.de

Aufbau jugendlicher Kapazitäten und Stärkung gemeinschaftlichen Engagements durch den Einsatz neuer Technologien in den peruanischen Anden, Peru

Das Projekt zielt darauf ab, das technologische Wissen, das psychosoziale Wohlbefinden und das gemeinschaftliche Engagement von 14-17-jährigen Jugendlichen des Distrikts Andahuaylillas zu fördern. Mittels dem Kennenlernen neuer digitaler Werkzeuge und Aktivitäten wie der Erkundung ihres Natur- und Kulturerbes, der Dokumentation der Bauweise ihres Dorfes sowie dem Experimentieren mit Lehm als Baumaterial entwickeln die Jugendlichen wichtige Kompetenzen und verwurzeln sich stärker in ihrer Region. Dies fördert ihr Zusammengehörigkeitsgefühl und ihr Vertrauen in ihre eigene Kultur und verbessert gleichzeitig ihre Chancen, sich vor Ort Zukunftsperspektiven aufbauen zu können. Die Jugendlichen erlernen technische Kompetenzen (bspw. die fotograf. Vermessung, Georeferenzierung und 3D-Modellierung) sowie Methoden zur Datenerhebung, so wie die Durchführung von Interviews. Sie befragen ihre Nachbarn und Familienangehörigen zu kulturellen Praktiken, dokumentieren Lokalgeschichte und beginnen, Risiken und Chancen für die nachhaltige Entwicklung ihrer Region zu identifizieren. Die gesammelten Informationen werden in eine virtuelle 3D-Plattform des Dorfes integriert, die von den Jugendlichen selbst gepflegt wird. Diese anschauliche Präsentationsform beinhaltet Informationen zum materiellen und immateriellen Kulturerbe der Region, zur Lehmarchitektur des Dorfes, sowie zur Naturlandschaft. Sie dient der Gemeinschaft als lebendiges Archiv und kollektives Gedächtnis, das allen BewohnerInnen zugänglich ist und auch in Zukunft genutzt und weiter mit Informationen befüllt werden kann. Auf Basis der gesammelten Daten entwickeln die Jugendlichen erste Ideen für zukünftige Mikroprojekte zur Stärkung ihrer Gemeinschaften. Das Projekt fördert technische Fähigkeiten als Mittel zu einem höheren Zweck: dass junge Menschen sich selbst als Akteure sehen, die in der Lage sind, aktiv am Aufbau einer nachhaltigen Zukunft für ihre Gemeinschaften mitzuwirken und sich tatkräftig miteinzubringen.

2026Deutsch-Laotische Gesellschaft (DLG) e. V., BerlinWasserversorgung für das Dorf Huaywa, Toumlan Distrikt, Laos PDRLaos
Projektsumme: 30.000,00 €
Fördersumme: 22.500,00 €
dlg-ev.net

Wasserversorgung für das Dorf Huaywa, Toumlan Distrikt, Laos PDR

Der Distrikt Toumlan ist einer der ärmste Distrikte in der Provinz Salavan und liegt in den Bergen im Nordosten der Provinz Salavan. Das Dorf Huaywa liegt 6 Km von der Distriktstadt Toumlan entfernt und nur 2 KM zur Nachbarprovinz Savannakhet. Hier leben 361 Familien in 174 Haeusern, insgesamt 1,365 Einwohner, davon 807 Frauen. Alle Dorfbewohner gehoeren zu der Ethnie der Katang. Es gibt keine Wasserleitung und auch keine Toiletten. Die Dorfbewohner verwenden das Wasser aus einem kleinen Fluss zum Trinken und auch als Brauchwasser, während des Monsuns sammeln sie das Regenwasser für den täglichen Gebrauch. Auch wenn das Wasser abgekocht wird, führt es oftmals zu gesundheitlichen Problemen. Das Wasser wird von den Frauen und von den größeren Kindern geholt, dazu müssen sie mehrmals täglich (hin und zurück ca.1,5 km) gehen. Das Wasser holen beansprucht sehr viel Zeit und meist wird nur die nötigste Menge beschafft. Dadurch kommt es zur Vernachlässigung von Reinigungsarbeiten im Haushalt und bei der Körperpflege und Wäschepflege (nicht genügend Wasser bzw. Zeit vorhanden) und auch zu regelmäßigen Fehlzeiten der Kindern in der Schule. In der Trockenzeit wird das Wasser im Fluss weniger und verschlammt oftmals. Erleichterung schafft dann der Monsunregen.

Damit die Menschen im Dorf täglich frisches Wasser zur Verfügung bekommen, sind für das Dorf 5 Wasser-Zapfstellen geplant. Dafür muss ein Brunnen gebohrt werden. Das Wasser wird mit einer Pumpe in zwei Wassertanks gepumpt und in Wasserrohren im Dorf verteilt. Da es nicht genug Strom gibt, wird die Pumpe mit Solarstrom betrieben. Ebenso werden 3 Gemeinschaftstoiletten mit je drei Toilettenräumen gebaut. Die vorherige Überlegung, einzelnen privaten Familien Toiletten als Beispiel für die Dorfbewohner zu ermöglichen, wurde nicht weiter verfolgt. Die Bevorzugung von Einzelnen im Dorf würde wahrscheinlich zu Neid und Verärgerung führen und das soziale Miteinander gestört werden. Daher sind im Projekt vorerst 3 Gemeinschaftstoiletten vorgesehen.

Ergänzend werden die Familien über die Nutzung des Wassers, die Pflege der Zapfstellen und Hygienemaßnahmen trainiert.

Die bauliche und technische Planung des Wasserprojektes wird in Zusammenarbeit mit der Baubehörde des Distriktes durchgeführt.

2026Trafo – Nachhaltigkeit in Bildung e. V., LeipzigGlo:Be, Pfadfinden digitalBRD
Projektsumme: 65.483,00 €
Fördersumme: 2.490,00 €
www.trafo-leipzig.de

Glo:Be, Pfadfinden digital

Das Projekt richtet sich an Berufsbildende Schulen in Mitteldeutschland (Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen) und spricht Ausbildende verschiedener Branchen an, die in ihrer Rolle als Gestalter:innen am Arbeitsplatz wahrgenommen werden. In Projekttagen werden mittels dynamischer und interaktiver Methoden Hintergründe zu den großen Herausforderungen der Arbeitswelt aufgezeigt (Klimawandel, Migration, Ressourcenknappheit, wirtschaftliche Abhängigkeiten etc.) und Lösungen bzw. Handlungsoptionen aufgezeigt und diskutiert (Nachhaltigkeitswende, Stakeholderdialog, Transparenz, Wirkungsorientierung). Dabei werden die Teilnehmenden als Expert:innen ihres Berufsfeldes verstanden, mit denen man gemeinsam nach Lösungen sucht (Dialog auf Augenhöhe). Nachhaltigkeitsstandards (DNK, global compact) werden diskutiert, "gute" Beispiele werden analysiert und Aspekte nachhaltiger Unternehmensführung erörtert.

Die Projekttage haben eine Länge von 4 bis 8 Unterrichtseinheiten, die von jeweils zwei Referent:innen durchgeführt werden. Im Vorfeld der Projekttage werden umfangreiche Vorabsprachen mit den Schulen durchgeführt, um die Bedarfe und Erwartungen der TN in Erfahrung zu bringen. Es werden Materialien zur Nachlese bereitgestellt und die zentralen Ergebnisse des Projektes systematisiert. Zudem werden Handreichungen und Checklisten erstellt und diese an Fachkräfte und Multiplikator:innen in virtuellen Schulungen gemittelt.

2026Tierra – Eine Welt e. V., GörlitzRegionalpromotor*in OstsachsenBRD
Projektsumme: 55.750,00 €
Fördersumme: 55.750,00 €
www.tierra-goerlitz.de

Regionalpromotor*in Ostsachsen

2026Inti Phajsi – Solidarität und Kultur in Aktion e. V., BerlinProduzent*innen und Verfechter*innen des traditionellen Kulturguts TARWI, BolivienBolivien
Projektsumme: 13.350,00 €
Fördersumme: 10.000,00 €
https://www.solikulturaktion.org

Produzent*innen und Verfechter*innen des traditionellen Kulturguts TARWI, Bolivien

Das Projekt hat zum Ziel, Tarwi-ProduzentInnen zu stärken, ihr Wissen und ihre kulturellen Praktiken sichtbar zu machen und so zum Erhalt von Tarwi als Kulturgut und Lebensmittel beizutragen. Tarwi (Lupinus mutabilis) ist eine seit Jahrtausenden im Andenhochland kultivierte Hülsenfrucht mit hohem Nährwert und kultureller Bedeutung. Dennoch ist ihre Produktion durch fehlende Marktstrukturen, geringe Wertschätzung, mangelnde Ressourcen und ökologische Herausforderungen bedroht. Eine ausgewählte Gruppe von ProduzentInnen wird während des gesamten Kultivierungszyklus begleitet und punktuell unterstützt – von der Saatgutbeschaffung und Aussaat über Pflege, Bewässerung und Ernte bis hin zum Waschprozess und dem anschließenden Verkauf. Dadurch findet ein intensiver Austausch mit den ProduzentInnen über deren Erfahrungen, Herausforderungen und Lösungsansätze statt in dem diese sich sich selbst als ProtagonistInnen und ExpertInnen des Tarwi-Anbaus erfahren. Ein zweiter Schwerpunkt des Projektes liegt auf der digitalen Dokumentation der ProduzentInnen während des gesamten Anbauprozesses und dem damit verbundenen Austausch. Darin werden die Erfahrungen der ProduzentInnen über den Anbau und die damit verbundenen kulturellen Praktiken systematisiert, festgehalten und zur Vermittlung - in der die ProdzentInnen als ExpertInnen des Tarwi-Anbaus sichbar sind - an weitere Gruppen vorbereitet. Andererseits trägt die Dokumentation zur Sichtbarmachung und damit zur Anerkennung von Tarwi als Kulturgut und Lebensmittel sowie der ProduzentInnen als Wissens- und KulturträgerInnen bei. Zum Projektabschluss findet anschließend die Veröffentlichung der digitalen Dokumentation in den Sozialen Medien sowie als Ausstellung im Rahmen eines Tarwi-Festivals statt, zu dem eine breite Öffentlichkeit in den Gemeinden sowie potentielle AbnehmerInnen eingeladen werden. Das Festival dient der umfangreichen Information und Darstellung der Produktion sowie der unmittelbaren Sichtbarmachung und Anerkennung der ProduzentInnen als ProtagonistInnen und VerteidigerInnen des traditionellen Kulturguts Tarwi. Damit verbindet das Projekt agrarische Unterstützung, kulturelle Anerkennung und ökonomische Perspektiven. Die ProduzentInnen werden in ihrer Arbeit gestärkt und zugleich in ihrer Rolle als BewahrerInnen eines traditionellen Produktes sichtbar gemacht, das für Ernährungssicherheit, Biodiversität und kulturelle Identität von hoher Bedeutung ist.

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